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Groups > de.sci.electronics > #368249 > unrolled thread
| Started by | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
|---|---|
| First post | 2026-06-16 18:46 +0200 |
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Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2026-06-16 18:46 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Klaus Bahner <Klaus.Bahner@ieee.org> - 2026-06-16 19:57 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-06-16 21:46 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2026-06-16 22:34 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-06-17 00:09 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Jan Schmidt <jan.schmidt@gmx.de> - 2026-06-17 10:21 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-06-17 13:00 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Ralph Aichinger <ra@h5.or.at> - 2026-06-16 18:04 +0000
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2026-06-16 22:34 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Volker Bartheld <news2026@bartheld.net> - 2026-06-17 09:27 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Wilhelm Ernst <newstrap@t-online.de> - 2026-06-18 15:25 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Joerg <news@analogconsultants.com> - 2026-06-22 14:21 -0700
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-06-16 20:05 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2026-06-16 22:34 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-06-16 23:50 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-06-16 23:05 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Joerg <news@analogconsultants.com> - 2026-06-22 10:06 -0700
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Volker Bartheld <news2026@bartheld.net> - 2026-06-22 20:30 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Joerg <news@analogconsultants.com> - 2026-06-22 12:52 -0700
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Volker Bartheld <news2026@bartheld.net> - 2026-06-17 09:21 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Bernd <bnacht@web.de> - 2026-06-17 14:01 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2026-06-19 18:28 +0200
Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse Friedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de> - 2026-06-19 18:39 +0200
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| From | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
|---|---|
| Date | 2026-06-16 18:46 +0200 |
| Subject | Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse |
| Message-ID | <1rwt6v5.16nn99y6nxzmN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> |
Hallo, eine weniger wissenschaftliche, eher praktische Frage zum Fehler einer Schlagbohrmaschine: das Gerät ist von Metabo und hat viele Betriebsstunden problemlos absolviert. Das ist insbesondere kein CE (Chinese Engineering)-Produkt. Dieses Gerät hat ein Gehäuse aus Kunststoffteilen, gummierten Teilen (Griff) sowie Metallgehäuse rund um Motor, Getriebe und Schlagwerk. Aber dieses Gerät hat nur einen zweipoligen "Schuko"-Stecker ohne Schutzerde, was mich etwas erstaunt, und weswegen ich den Hersteller betonte. Meine bisherige Annahme dazu war, daß solch ein Gerät selbstverständlich mit PE verbunden sei alleine um den Fall abzudecken, daß ich beim Bohren unabsichtlich eine spannungsführende Leitung treffe, um dadurch den Schutzschalter (Sicherung/FI) auszulösen. Das auffällige Verhalten: vor ein paar Betriebsstunden fiel dem Besitzer mal auf, daß es etwas "bitzelt", wenn er ans Gehäuse faßt. Gemeint der Metallteil und nicht der gummierte Griff oder das Kunststoffende mit dem "Gasgriff". Erstmal nicht beachtet. Heilt von selbst, oder so :-) Dieser Tage "bastelten" wir gemeinsam, und ich berührte den Mann an der Maschine mit beidseitig deutlicher Wahrnehmung von Spannung. Also erstmal Kabel angeschaut (optisch fehlerfrei), andere Steckdose probiert und Voltmeter geholt. Fakt: auf dem Metallgehäuseteil liegt Wechselspannung von rund 3V oder 60 bis 70V an je nach Richtung vom Stecker in der Steckdose gemessen gegen Schutzerde. Der Fehler wandert mit dem Wechsel der Steckdose mit, die Spannung ist selbstverständlich sofort weg, wenn das Gerät ausgesteckt wird. Die am Gehäuse anliegende Spannung schwankt deutlich je nach Drehzahl und Last des Motors. Bei drehendem Motor können sogar >80VAC anliegen oder auch nur <30VAC. Was könnte die Ursache sein? Die weitergehende Frage zielt natürlich auf die Wirtschaftlichkeit eines Reparaturversuchs: direkt entsorgen oder schrauben? Gruß, Ralf
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| From | Klaus Bahner <Klaus.Bahner@ieee.org> |
|---|---|
| Date | 2026-06-16 19:57 +0200 |
| Message-ID | <6a318eac$0$673$14726298@news.sunsite.dk> |
| In reply to | #368249 |
On 16/06/2026 18.46, Ralf Kiefer wrote: > > Also erstmal Kabel angeschaut (optisch fehlerfrei), andere Steckdose > probiert und Voltmeter geholt. Fakt: auf dem Metallgehäuseteil liegt > Wechselspannung von rund 3V oder 60 bis 70V an je nach Richtung vom > Stecker in der Steckdose gemessen gegen Schutzerde. Der Fehler wandert > mit dem Wechsel der Steckdose mit, die Spannung ist selbstverständlich > sofort weg, wenn das Gerät ausgesteckt wird. Die am Gehäuse anliegende > Spannung schwankt deutlich je nach Drehzahl und Last des Motors. Bei > drehendem Motor können sogar >80VAC anliegen oder auch nur <30VAC. > > Was könnte die Ursache sein? Meine Glaskugel sagt: Isolationsfehler im Rotor des Motors oder am Kommutator. Je nachdem an welcher Kohle gerade der Nullleiter liegt (Umpolung des Steckers) und wieviel "Gas du gibts" kommet eine entsprechend hohe Spannung an der Rotorwelle zu liegen, die dann uebers Getriebe an das Metallgehause weitergeleitet wird. Ein Defelt im Stator ist eher unwahscheinlich weil der normalerweise im Plastikteileingebettet ist und keine elektrische Verbindung zum Metallgehause hat. > > Die weitergehende Frage zielt natürlich auf die Wirtschaftlichkeit eines > Reparaturversuchs: direkt entsorgen oder schrauben? Kommt drauf an ob du den Fehler eindeutig einkreisen kannst. Auf Verdacht Rotor (oder Stator) zu tauschen ist risikabel weil die Ersatzteile nicht ganz billig sind. Wenn man die Maschine mag und die Mechanik noch in guten Zustand ist wuerde ich reparieren. Habe de fakto mal bei meinem Metabo Bohrhammer sowohl Stator als auch Rotor getauscht, weil der Motor die Graetsche gemacht hatte. Mit Lagern und Kleinteilen lief das so auf ca. ein Drittel des Neupreises hinaus. Aber das war es mir wert. P.S.: Preissetzung von Metabo Ersatzteilen ist stochastisch. Es lohnt sich im Netz nach dem billigsten Anbieter zu suchen. Der Unterschied zwischem billigsten Anbieter und Metabo-Listenpreis kann durchaus ein Faktor 2-3 sein. Gruss Klaus > > Gruß, Ralf
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
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| Date | 2026-06-16 21:46 +0200 |
| Subject | Re: Elektrogerät mit Spannung auf dem Gehäuse |
| Message-ID | <6A31A814.BDEC2A35@Berger-Odenthal.De> |
| In reply to | #368251 |
Klaus Bahner wrote: > Mit Lagern > und Kleinteilen lief das so auf ca. ein Drittel des Neupreises hinaus. > Aber das war es mir wert. Ich hätte über 100 % geschätzt. Bei einem Drittel und hochwertiger Qualität lohnt es sich. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
|---|---|
| Date | 2026-06-16 22:34 +0200 |
| Message-ID | <1rwtifd.1nzvy0my05qpaN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> |
| In reply to | #368251 |
Klaus Bahner wrote: > Meine Glaskugel sagt: Isolationsfehler im Rotor des Motors oder am > Kommutator. Je nachdem an welcher Kohle gerade der Nullleiter liegt > (Umpolung des Steckers) und wieviel "Gas du gibts" kommet eine > entsprechend hohe Spannung an der Rotorwelle zu liegen, die dann uebers > Getriebe an das Metallgehause weitergeleitet wird. Das klingt für mich plausibel :-) > Mit Lagern > und Kleinteilen lief das so auf ca. ein Drittel des Neupreises hinaus. Zzgl. die Zeit. Und das Risiko nicht erfolgreich repariert zu haben. Mal drüber nachdenken :-) Zerlegen, forschen, dabei erkennen, wie die Maschine ansonsten innen aussieht, und dann abwägen. > P.S.: Preissetzung von Metabo Ersatzteilen ist stochastisch. Guter Hinweis. Gruß, Ralf
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| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
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| Date | 2026-06-17 00:09 +0200 |
| Message-ID | <110shjh$11hps$1@solani.org> |
| In reply to | #368260 |
Ralf Kiefer wrote on 16.06.2026 22:34: > Klaus Bahner wrote: > >> Meine Glaskugel sagt: Isolationsfehler im Rotor des Motors oder am >> Kommutator. Je nachdem an welcher Kohle gerade der Nullleiter liegt >> (Umpolung des Steckers) und wieviel "Gas du gibts" kommet eine >> entsprechend hohe Spannung an der Rotorwelle zu liegen, die dann uebers >> Getriebe an das Metallgehause weitergeleitet wird. > > Das klingt für mich plausibel :-) Für mich eher nicht, weil Schutzisolierung sollte eine wirklich starke Isolation bedeuten. Weiterhin ist Metabo eine alte und gute Marke. Na ja, ich weiß nicht, wie sehr die Maschine gequält wurde... Ich habe noch eine AEG SB2E-600 von 1973 - auch schutzisoliert, metallisches Getriebegehäuse. >> Mit Lagern >> und Kleinteilen lief das so auf ca. ein Drittel des Neupreises hinaus. > > Zzgl. die Zeit. Und das Risiko nicht erfolgreich repariert zu haben. > > Mal drüber nachdenken :-) Zerlegen, forschen, dabei erkennen, wie die > Maschine ansonsten innen aussieht, und dann abwägen. > > >> P.S.: Preissetzung von Metabo Ersatzteilen ist stochastisch. > > Guter Hinweis. > > Gruß, Ralf > -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong var@schellong.biz http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/math87.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html
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| From | Jan Schmidt <jan.schmidt@gmx.de> |
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| Date | 2026-06-17 10:21 +0200 |
| Message-ID | <110tlep$12872$1@solani.org> |
| In reply to | #368268 |
Helmut Schellong schrieb am 17.06.26 um 00:09: > Ralf Kiefer wrote on 16.06.2026 22:34: >> Klaus Bahner wrote: >> >>> Meine Glaskugel sagt: Isolationsfehler im Rotor des Motors >>> oder am >>> Kommutator. Je nachdem an welcher Kohle gerade der Nullleiter >>> liegt >>> (Umpolung des Steckers) und wieviel "Gas du gibts" kommet eine >>> entsprechend hohe Spannung an der Rotorwelle zu liegen, die >>> dann uebers >>> Getriebe an das Metallgehause weitergeleitet wird. >> >> Das klingt für mich plausibel :-) > > Für mich eher nicht, weil Schutzisolierung sollte eine wirklich > starke Isolation bedeuten. Das müsste "verstärkte" Isolierung (z.B. 3fach gelackter Draht) oder doppelte Isolierung (gelackter Draht + Isoschlauch) sein. Kann passieren, dass die Isolierung versagt. Bei Großmotoren ist das wahrscheinlich einer der häufigsten Ausfallgründe (neben Lager). (Deshalb ist ja auch "empfehlenswert", Elektrogeräte 1x pro Jahr zu prüfen.) Hier könnten aber auch die EMV-Kondensatoren kaputt gegangen sein. Jan
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| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2026-06-17 13:00 +0200 |
| Message-ID | <110tuoj$12e7h$1@solani.org> |
| In reply to | #368274 |
Jan Schmidt wrote on 17.06.2026 10:21: > Helmut Schellong schrieb am 17.06.26 um 00:09: >> Ralf Kiefer wrote on 16.06.2026 22:34: >>> Klaus Bahner wrote: >>> >>>> Meine Glaskugel sagt: Isolationsfehler im Rotor des Motors oder am >>>> Kommutator. Je nachdem an welcher Kohle gerade der Nullleiter liegt >>>> (Umpolung des Steckers) und wieviel "Gas du gibts" kommet eine >>>> entsprechend hohe Spannung an der Rotorwelle zu liegen, die dann uebers >>>> Getriebe an das Metallgehause weitergeleitet wird. >>> >>> Das klingt für mich plausibel :-) >> >> Für mich eher nicht, weil Schutzisolierung sollte eine wirklich starke Isolation bedeuten. > > Das müsste "verstärkte" Isolierung (z.B. 3fach gelackter Draht) oder doppelte Isolierung (gelackter Draht + Isoschlauch) sein. Kann > passieren, dass die Isolierung versagt. Bei Großmotoren ist das wahrscheinlich einer der häufigsten Ausfallgründe (neben Lager). > > (Deshalb ist ja auch "empfehlenswert", Elektrogeräte 1x pro Jahr zu prüfen.) > > Hier könnten aber auch die EMV-Kondensatoren kaputt gegangen sein. Man weiß es halt nicht. Daraus folgt Spekulation, mit der man eigentlich nicht weiterkommt. Deshalb schrieb ich zu allererst: das Innere freilegen und prüfen. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong
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| From | Ralph Aichinger <ra@h5.or.at> |
|---|---|
| Date | 2026-06-16 18:04 +0000 |
| Message-ID | <110s37g$1ugoi$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #368249 |
Ralf Kiefer <R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> wrote: > Meine bisherige Annahme dazu war, daß solch ein Gerät selbstverständlich > mit PE verbunden sei alleine um den Fall abzudecken, daß ich beim Bohren > unabsichtlich eine spannungsführende Leitung treffe, um dadurch den > Schutzschalter (Sicherung/FI) auszulösen. Vermutlich ist der Metallteil irgendwie innen noch schutzisoliert. > Das auffällige Verhalten: vor ein paar Betriebsstunden fiel dem Besitzer > mal auf, daß es etwas "bitzelt", wenn er ans Gehäuse faßt. Gemeint der > Metallteil und nicht der gummierte Griff oder das Kunststoffende mit dem > "Gasgriff". Erstmal nicht beachtet. Heilt von selbst, oder so :-) Dieser > Tage "bastelten" wir gemeinsam, und ich berührte den Mann an der > Maschine mit beidseitig deutlicher Wahrnehmung von Spannung. Das kannst du durchaus bei vielen Geräten haben. > Also erstmal Kabel angeschaut (optisch fehlerfrei), andere Steckdose > probiert und Voltmeter geholt. Fakt: auf dem Metallgehäuseteil liegt > Wechselspannung von rund 3V oder 60 bis 70V an je nach Richtung vom > Stecker in der Steckdose gemessen gegen Schutzerde. Der Fehler wandert > mit dem Wechsel der Steckdose mit, die Spannung ist selbstverständlich > sofort weg, wenn das Gerät ausgesteckt wird. Die am Gehäuse anliegende > Spannung schwankt deutlich je nach Drehzahl und Last des Motors. Bei > drehendem Motor können sogar >80VAC anliegen oder auch nur <30VAC. Funkentstörkondensator? Das interessante ist na nicht, ob da 70V anliegt, sondern ob nennenswert Strom bei dieser Spannung fließt. /ralph
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| From | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
|---|---|
| Date | 2026-06-16 22:34 +0200 |
| Message-ID | <1rwthvu.1kah2jgeb304uN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> |
| In reply to | #368252 |
Ralph Aichinger wrote: > Das interessante ist na nicht, ob da 70V > anliegt, sondern ob nennenswert Strom bei dieser Spannung fließt. Ich wollte das Experiment mit den knapp 70V ungern wiederholen, weil das zuvor doch leicht unangenehm war. Denn wir standen in diesen Momenten mit dicken Sohlen auf staubtrockenem Kellerboden und hatten uns nicht mal Haut zu Haut berührt, sondern durch T-Shirt durch, oder so. Gruß, Ralf
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| From | Volker Bartheld <news2026@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2026-06-17 09:27 +0200 |
| Message-ID | <b39eb0f1d791e625c20907c110f8d0fd69661593.camel@bartheld.net> |
| In reply to | #368258 |
On Tue, 2026-06-16 at 22:34 +0200, Ralf Kiefer wrote: > Ralph Aichinger wrote: > > Das interessante ist na nicht, ob da 70V > > anliegt, sondern ob nennenswert Strom bei dieser Spannung fließt. > Ich wollte das Experiment mit den knapp 70V ungern wiederholen Wenn Du 70V _gemessen_ hast, besitzt Du ausreichend Kompetenz umd ohne Lebensgefahr mit demselben Messgerät auch den Strom zu messen. Volker
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| From | Wilhelm Ernst <newstrap@t-online.de> |
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| Date | 2026-06-18 15:25 +0200 |
| Message-ID | <n9i9tbF7krpU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #368273 |
Am Wed, 17 Jun 2026 09:27:51 +0200hat Volker Bartheld <news2026@bartheld.net> geäußert: >On Tue, 2026-06-16 at 22:34 +0200, Ralf Kiefer wrote: >> Ralph Aichinger wrote: >> > Das interessante ist na nicht, ob da 70V >> > anliegt, sondern ob nennenswert Strom bei dieser Spannung fließt. >> Ich wollte das Experiment mit den knapp 70V ungern wiederholen > >Wenn Du 70V _gemessen_ hast, besitzt Du ausreichend Kompetenz umd ohne >Lebensgefahr mit demselben Messgerät auch den Strom zu messen. > >Volker Das wäre auch meine Empfehlung. Häufig ist "Spannung" nur "Ladung". Willi -- Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade. Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827)
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2026-06-22 14:21 -0700 |
| Message-ID | <n9tnakF1gh7U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #368273 |
On 6/17/26 12:27 AM, Volker Bartheld wrote: > On Tue, 2026-06-16 at 22:34 +0200, Ralf Kiefer wrote: >> Ralph Aichinger wrote: >>> Das interessante ist na nicht, ob da 70V >>> anliegt, sondern ob nennenswert Strom bei dieser Spannung fließt. >> Ich wollte das Experiment mit den knapp 70V ungern wiederholen > > Wenn Du 70V _gemessen_ hast, besitzt Du ausreichend Kompetenz umd ohne > Lebensgefahr mit demselben Messgerät auch den Strom zu messen. > Wenn der Motor bei dieser Messung anlaeuft, besteht dringender Handlungsbedarf :-) -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2026-06-16 20:05 +0200 |
| Message-ID | <110s3a6$118bd$1@solani.org> |
| In reply to | #368249 |
Ralf Kiefer wrote on 16.06.2026 18:46: > Hallo, > > eine weniger wissenschaftliche, eher praktische Frage zum Fehler einer > Schlagbohrmaschine: das Gerät ist von Metabo und hat viele > Betriebsstunden problemlos absolviert. Das ist insbesondere kein CE > (Chinese Engineering)-Produkt. Dieses Gerät hat ein Gehäuse aus > Kunststoffteilen, gummierten Teilen (Griff) sowie Metallgehäuse rund um > Motor, Getriebe und Schlagwerk. Aber dieses Gerät hat nur einen > zweipoligen "Schuko"-Stecker ohne Schutzerde, was mich etwas erstaunt, > und weswegen ich den Hersteller betonte. > > Meine bisherige Annahme dazu war, daß solch ein Gerät selbstverständlich > mit PE verbunden sei alleine um den Fall abzudecken, daß ich beim Bohren > unabsichtlich eine spannungsführende Leitung treffe, um dadurch den > Schutzschalter (Sicherung/FI) auszulösen. > > Das auffällige Verhalten: vor ein paar Betriebsstunden fiel dem Besitzer > mal auf, daß es etwas "bitzelt", wenn er ans Gehäuse faßt. Gemeint der > Metallteil und nicht der gummierte Griff oder das Kunststoffende mit dem > "Gasgriff". Erstmal nicht beachtet. Heilt von selbst, oder so :-) Dieser > Tage "bastelten" wir gemeinsam, und ich berührte den Mann an der > Maschine mit beidseitig deutlicher Wahrnehmung von Spannung. > > Also erstmal Kabel angeschaut (optisch fehlerfrei), andere Steckdose > probiert und Voltmeter geholt. Fakt: auf dem Metallgehäuseteil liegt > Wechselspannung von rund 3V oder 60 bis 70V an je nach Richtung vom > Stecker in der Steckdose gemessen gegen Schutzerde. Der Fehler wandert > mit dem Wechsel der Steckdose mit, die Spannung ist selbstverständlich > sofort weg, wenn das Gerät ausgesteckt wird. Die am Gehäuse anliegende > Spannung schwankt deutlich je nach Drehzahl und Last des Motors. Bei > drehendem Motor können sogar >80VAC anliegen oder auch nur <30VAC. > > Was könnte die Ursache sein? > > Die weitergehende Frage zielt natürlich auf die Wirtschaftlichkeit eines > Reparaturversuchs: direkt entsorgen oder schrauben? Das muß dann ein schutzisoliertes Gerät sein, mit verstärkter Isolation. Ist da ein grafisches Symbol, das Schutzisolation anzeigt? Ich sehe da nur die Möglichkeit, das Innere freizulegen und zu untersuchen. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong
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| From | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
|---|---|
| Date | 2026-06-16 22:34 +0200 |
| Message-ID | <1rwti4a.o0dtct1hdhge7N%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> |
| In reply to | #368253 |
Helmut Schellong wrote: > Das muß dann ein schutzisoliertes Gerät sein, mit verstärkter Isolation. > Ist da ein grafisches Symbol, das Schutzisolation anzeigt? So was? <http://www.ralf-kiefer.de/TEMP/metabo.JPG> Diese Schutzisolation ist dann wohl kaputt. > Ich sehe da nur die Möglichkeit, das Innere freizulegen und zu untersuchen. Das dürfte dann nur der Ursachenforschung dienen und keine Chance auf Reparatur bedeuten. Vermutlich. Gruß, Ralf
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| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2026-06-16 23:50 +0200 |
| Message-ID | <110sgfh$11h79$1@solani.org> |
| In reply to | #368259 |
Ralf Kiefer wrote on 16.06.2026 22:34: > Helmut Schellong wrote: > >> Das muß dann ein schutzisoliertes Gerät sein, mit verstärkter Isolation. >> Ist da ein grafisches Symbol, das Schutzisolation anzeigt? > > So was? > <http://www.ralf-kiefer.de/TEMP/metabo.JPG> Genau, dieses verschachtelte Doppelquadrat. > Diese Schutzisolation ist dann wohl kaputt. > > >> Ich sehe da nur die Möglichkeit, das Innere freizulegen und zu untersuchen. > > Das dürfte dann nur der Ursachenforschung dienen und keine Chance auf > Reparatur bedeuten. Vermutlich. Das Innere freizulegen, sollte man mindestens machen. Kann leichter reparierbar sein, als man denkt. Zuerst mit Preßluft reinigen... Es gibt auch Isolier-Sprühöl gegen Korona-Effekte, etc. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong var@schellong.biz http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/math87.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2026-06-16 23:05 +0200 |
| Message-ID | <110sdq1$1ut71$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #368249 |
Am 16.06.26 um 18:46 schrieb Ralf Kiefer: > eine weniger wissenschaftliche, eher praktische Frage zum Fehler einer > Schlagbohrmaschine: das Gerät ist von Metabo und hat viele > Betriebsstunden problemlos absolviert. Das ist insbesondere kein CE > (Chinese Engineering)-Produkt. Dieses Gerät hat ein Gehäuse aus > Kunststoffteilen, gummierten Teilen (Griff) sowie Metallgehäuse rund um > Motor, Getriebe und Schlagwerk. Aber dieses Gerät hat nur einen > zweipoligen "Schuko"-Stecker ohne Schutzerde, was mich etwas erstaunt, > und weswegen ich den Hersteller betonte. So eine haben wir auch noch. Dürfte rund 45 Jahre auf dem Buckel haben. Eigentlich waren es mal zwei, aber bei einer (mit noch mehr Betriebsstunden) ist vor gut 10 Jahren der Schalter zerbröselt - leider wenige Monate nachdem Metabo die Ersatzteile für die alte Serie entsorgt hat. Diese Stecker sind Konturenstecker. Die verwendet man, wenn die 2,5A der Eurostecker nicht sicher ausreichen, aber das Gerät trotzdem Schutzklasse II ist. > Meine bisherige Annahme dazu war, daß solch ein Gerät selbstverständlich > mit PE verbunden sei alleine um den Fall abzudecken, daß ich beim Bohren > unabsichtlich eine spannungsführende Leitung treffe, um dadurch den > Schutzschalter (Sicherung/FI) auszulösen. Ich kenne eigentlich keine Handbohrmaschine mit Schutzklasse I. > Also erstmal Kabel angeschaut (optisch fehlerfrei), andere Steckdose > probiert und Voltmeter geholt. Fakt: auf dem Metallgehäuseteil liegt > Wechselspannung von rund 3V oder 60 bis 70V an je nach Richtung vom > Stecker in der Steckdose gemessen gegen Schutzerde. Mit Spannungsmessung kommst du da nicht weit. Die Impedanz ist sehr hoch, so dass bei Berührung des Metallgehäuses sofort ein Kurzschluss entsteht und die Spannungsmessung einbricht. In der Sache ist es ein Kriechstrom. Solange er nicht zu groß ist, ist das erst mal ungefährlich. Zulässig wären 500µA. Davon geht kein Mensch kaputt, aber das spürt man schon deutlich. > Was könnte die Ursache sein? Kohlenabrieb in Kombination mit klebrigem Gimmel der Jahrzehnte, der selbigen an Ort und Stelle hält. Mach die Kiste auf und reinige sie mal etwas. Danach sollte wieder Ruhe einkehren. > Die weitergehende Frage zielt natürlich auf die Wirtschaftlichkeit eines > Reparaturversuchs: direkt entsorgen oder schrauben? Eindeutig schrauben. Die alten Metabos sind nahezu unkaputtbar. Guck gleich auch mal, wie weit die Kohlen runter sind. Nicht dass da gleich die nächste Überraschung lauert. Marcel
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2026-06-22 10:06 -0700 |
| Message-ID | <n9t8dlFtpbcU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #368262 |
On 6/16/26 2:05 PM, Marcel Mueller wrote: > Am 16.06.26 um 18:46 schrieb Ralf Kiefer: [...] >> Was könnte die Ursache sein? > > Kohlenabrieb in Kombination mit klebrigem Gimmel der Jahrzehnte, der > selbigen an Ort und Stelle hält. > > Mach die Kiste auf und reinige sie mal etwas. Danach sollte wieder Ruhe > einkehren. > So isses. Das hatte ich auch schon. Es ist verblueffend, was nach Jahrzehnten intensiver Nutzung an braeunlicher Masse rausgeprokelt werden kann. Dabei kann man auch gleich mal nach den Motorkohlebuersten schauen und am besten neue reinsetzen. Eine Metabo sollte danach bis zum Umzug ins Altenheim weiterlaufen und vererbt werden koennen. >> Die weitergehende Frage zielt natürlich auf die Wirtschaftlichkeit eines >> Reparaturversuchs: direkt entsorgen oder schrauben? > > Eindeutig schrauben. Die alten Metabos sind nahezu unkaputtbar. > Guck gleich auch mal, wie weit die Kohlen runter sind. Nicht dass da > gleich die nächste Überraschung lauert. > Ich habe meine Metabo im Alter von 15 zu Weihnachten bekommen. Mehr als 50 Jahre spaeter laeuft sie immer noch, obwohl ich damit brachiale Arbeiten erledigt habe. Z.B. rund 50 Betriebsstunden in je 4-5h Dauerlauf-Episoden zum Absanden eines riesigen Holzbalkons mit 60er Papier auf Schmirgelteller. Diese 230V Maschine laeuft nach Uebersee-Umzug ohne Murren an 120V mit akzeptablem Drehmoment, sodass ich nichtmal den Vorschalttrafo rumschleppen muss. Das ist noch echte deutsche Wertarbeit. Die von Opa (hatte er in der 50ern gebraucht gekauft) koennte rund 100 Jahre alt sein und laeuft ebenfalls problemlos: https://www.analogconsultants.com/ng/sed/olddrill.JPG Bei der kann man die Kohlen per Bakelitschrauben von aussen wechseln und das vordere Lager hat Schmiernippel. Laeuft langsam und laut, Drehmoment ohne Ende. Die Maschine koennte von Fein oder von Metabo sein. Wenn jemand diese Maschine erkennt, waere ich fuer einen Hinweis dankbar. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Volker Bartheld <news2026@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2026-06-22 20:30 +0200 |
| Message-ID | <f023a0d76c5c394c6b37c49d1bfd8808cbab320a.camel@bartheld.net> |
| In reply to | #368309 |
On Mon, 2026-06-22 at 10:06 -0700, Joerg wrote: > > Eindeutig schrauben. Die alten Metabos sind nahezu unkaputtbar. > > Guck gleich auch mal, wie weit die Kohlen runter sind. > https://www.analogconsultants.com/ng/sed/olddrill.JPG > Bei der kann man die Kohlen per Bakelitschrauben von aussen wechseln Hinweis: Bitte der Versuchung wiederstehen, den Kommutatorring irgendwie zu schmirgeln. Weder bei Wasch- noch Bohr- oder sonstigen Maschinen. Allenfalls mit Isopropanol und einem weichen Tuch abwischen. Die Patina gehört so und wer da mutmaßlich etwas Gutes tun will, schleift die harte, glatte Schicht ab und kann dann zusehen, wie die neuen Schleifer zur Staubexplosion werden. BTDTNA. Volker
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2026-06-22 12:52 -0700 |
| Message-ID | <n9ti4qFo74U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #368310 |
On 6/22/26 11:30 AM, Volker Bartheld wrote: > On Mon, 2026-06-22 at 10:06 -0700, Joerg wrote: >>> Eindeutig schrauben. Die alten Metabos sind nahezu unkaputtbar. >>> Guck gleich auch mal, wie weit die Kohlen runter sind. >> https://www.analogconsultants.com/ng/sed/olddrill.JPG >> Bei der kann man die Kohlen per Bakelitschrauben von aussen wechseln > > Hinweis: Bitte der Versuchung wiederstehen, den Kommutatorring irgendwie zu > schmirgeln. Weder bei Wasch- noch Bohr- oder sonstigen Maschinen. Allenfalls mit > Isopropanol und einem weichen Tuch abwischen. Die Patina gehört so und wer da > mutmaßlich etwas Gutes tun will, schleift die harte, glatte Schicht ab und kann > dann zusehen, wie die neuen Schleifer zur Staubexplosion werden. BTDTNA. > Jawoll, Schmirgeln gaebe ordentlich Buerstenfeuer :-) -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Volker Bartheld <news2026@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2026-06-17 09:21 +0200 |
| Message-ID | <159bb8d503938c6c63d22273b5495f2fbd5b3c13.camel@bartheld.net> |
| In reply to | #368249 |
On Tue, 2026-06-16 at 18:46 +0200, Ralf Kiefer wrote: > Schlagbohrmaschine: von Metabo [mit] Gehäuse aus > Kunststoffteilen, gummierten Teilen (Griff) sowie Metallgehäuse [und] nur > einen zweipoligen "Schuko"-Stecker ohne Schutzerde So weit, so normal und auch bei meiner AEG 2B2E 1200 RST sowie der Hilti TE 10 in meinem Bestand und ausnahmslos allen netzbetrieben Bohrmaschinen meiner Spezl der Fall. Das ist- solange sie die Voraussetzunugen für Schutzklasse II: "verstärkte oder doppelte Isolierung in Höhe der Bemessungsisolationsspannung zwischen aktiven und berührbaren Teilen" erfüllen... https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzklasse_(Elektrotechnik)#Schutzklasse_II_/_Schutz_durch_doppelte_oder_verst%C3%A4rkte_Isolierung ... auch zulässig, unabhängig von berührbaren Metallteilen, wie Du auch an jedem HiFi-Gerät der 1990er und 2000er sehen kannst. "C E" krankt meist an den X/Y- Kondensatoren oder der mangelhaften Isolation zwischen Primär- und Sekundärseite, z. B. auf der Ülatine oder im Übertrager. Der YT-Channel "Diode Gone Wild" hat eine sehr lustige bis besorgniserregende Reihe von USB- Wandwarzen-Fails: https://www.youtube.com/watch?v=nMmySM2nar8&list=PLfUGOPyKWwiriWhjmdtvjBw_J7X_X5OnU > Das auffällige Verhalten: daß es etwas "bitzelt", wenn er ans Gehäuse faßt. Diese Berührspannung ist bei Entstörung mit X2- und Y2-Kondensatoren keine Seltenheit, hatte ich bisher aber nie an Bohrmaschinen, sondern eher Geräten mit Schaltnetzteil. > auf dem Metallgehäuseteil liegt Wechselspannung von rund 3V oder 60 bis 70V an > je nach Richtung vom Stecker in der Steckdose gemessen gegen Schutzerde. Relevant ist nicht die Spannung, sondern der Strom, der sich gegen Schutzerde ableiten lässt, wenige uA schon spürbar. > Was könnte die Ursache sein? Alles zwischen "keine" und irgendwelcher Gammel im Inneren (z. B. Abrieb von Kommutatorkohlen und Lagerfett oder einfach irgendwelcher Bohrstaub), der sich angesammelt hat, falls das Verhalten im Neuzustand nicht vorhanden war. Die ollen Teile lassen sich auf gut zerlegen, reinigen und warten, wie ich von meiner Hilto bstätigen kann. Da lohnte sich auch ein Austausch der *sic* PVC- Leitung mit sich anbahnendem Kabelbruch an der Zugentlastung gegen ein Gummikabel mit angespritztem Konturenstecker. Gibts m. E. n. von Lapp. > Die weitergehende Frage zielt natürlich auf die Wirtschaftlichkeit eines > Reparaturversuchs: direkt entsorgen oder schrauben? Schrauben. Gute(!) Schlagbohrmaschinen oder Bohrhämmer kosten auch 2026 noch eine Stange Geld: https://www.amazon.de/dp/B07WGQ8PYC, bei Geräten für Handwerker musst Du Dich stabil hinsetzen. Volker
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