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Groups > de.sci.electronics > #201312 > unrolled thread
| Started by | Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| First post | 2016-02-03 11:38 +0100 |
| Last post | 2016-02-04 10:51 +0100 |
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BYY58-75E Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2016-02-03 11:38 +0100
Re: BYY58-75E "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-02-03 12:05 +0100
Re: BYY58-75E Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-02-03 12:28 +0100
Re: BYY58-75E Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2016-02-03 20:24 +0100
Re: BYY58-75E Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-02-03 17:19 +0100
Re: BYY58-75E Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2016-02-03 20:29 +0100
Re: BYY58-75E Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-02-03 20:47 +0100
Re: BYY58-75E Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2016-02-03 22:45 +0100
Re: BYY58-75E Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-02-03 22:50 +0100
Re: BYY58-75E Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-02-03 22:59 +0100
Re: BYY58-75E Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2016-02-04 10:24 +0100
Re: BYY58-75E Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-02-04 10:54 +0100
Re: BYY58-75E Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2016-02-04 11:00 +0100
Re: BYY58-75E Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2016-02-04 11:11 +0100
Re: BYY58-75E Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2016-02-04 12:10 +0100
Re: BYY58-75E Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-02-04 21:57 +0100
Re: BYY58-75E Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2016-02-05 08:45 +0100
Re: BYY58-75E Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-02-05 12:16 +0100
Re: BYY58-75E Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-05 18:47 +0100
Re: BYY58-75E Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2016-02-04 10:28 +0100
Re: BYY58-75E Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-02-04 10:51 +0100
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| From | Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-03 11:38 +0100 |
| Subject | BYY58-75E |
| Message-ID | <n8sla9$m0q$1@solani.org> |
Hallo, mein MAG-Schweisstrafo ist mal wieder fällig, Diode zerstört. Mal kurz zum Innenleben: Netztrafo mit primärem Anzapfungen, umschaltbar für veränderbare Schweisstromstärke. Dahinter ein M-Gleichrichter, bestehend aus 4 Einpress-Dioden ohne Aufdruck, je 2 parallel, Ausgang des Gleichrichters am Kühlblech. Am Eingang des Gleichrichters sitzt noch eine rote Scheibe, ca. 16mm, ohne Aufdruck, könnte ein VDR sein, der Komponententester misst 1220pF. Der Trafo hat eine Leerlaufspannung von 2x36V. In der Zuleitung zum Handstück sitzt dann noch eine Drossel, gemessen mit 1,77mH. Die Drossel sitz auf einem "Aussenschenkel" des Trafos. Eine Diode war defekt, da habe ich die oben genannte Pollin-Diode BYY58 eingepresst und es lief wieder. 3 Monate und ca. 3 Benutzungen später brummte der Trafo beim Einschalten laut --> wieder Diode zerstört. Noch eine der hochwertigen Dioden geopfert und 3 Monate und 3-4 Einschaltungen später brummt der Trafo wieder. Zu meiner Verwunderung ist allerdings eine der anderen, alten Dioden zerstört, mit Anode am Gehäuse. Wo bekommt man solch eine Diode her, oder nehme ich besser 4mal was modernes und verzichte auf gemeinsame Anode und Kathode und Einpresstechnik und setze einfach 4 getrennte Kühlbleche rein - Platz wäre genug. Max. Schweissstrom dürfte 120A sein.
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-03 12:05 +0100 |
| Message-ID | <dhe588Ftpp5U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #201312 |
Am 03.02.2016 um 11:38 schrieb Wolfgang: > Hallo, > mein MAG-Schweisstrafo ist mal wieder fällig, Diode zerstört. Mal kurz > zum Innenleben: > Netztrafo mit primärem Anzapfungen, umschaltbar für veränderbare > Schweisstromstärke. Dahinter ein M-Gleichrichter, bestehend aus 4 > Einpress-Dioden ohne Aufdruck, je 2 parallel, Ausgang des Gleichrichters > am Kühlblech. Am Eingang des Gleichrichters sitzt noch eine rote > Scheibe, ca. 16mm, ohne Aufdruck, könnte ein VDR sein, VDR ist plausibel. > der > Komponententester misst 1220pF. Der Trafo hat eine Leerlaufspannung von > 2x36V. In der Zuleitung zum Handstück sitzt dann noch eine Drossel, > gemessen mit 1,77mH. Die Drossel sitz auf einem "Aussenschenkel" des > Trafos. Diese Zusatzwicklung dient der Schweißstromstabilisierung (Transduktor). > Eine Diode war defekt, da habe ich die oben genannte > Pollin-Diode BYY58 eingepresst und es lief wieder. 3 Monate und ca. 3 > Benutzungen später brummte der Trafo beim Einschalten laut --> wieder > Diode zerstört. Noch eine der hochwertigen Dioden geopfert und 3 Monate > und 3-4 Einschaltungen später brummt der Trafo wieder. Zu meiner > Verwunderung ist allerdings eine der anderen, alten Dioden zerstört, mit > Anode am Gehäuse. Wo bekommt man solch eine Diode her, oder nehme ich > besser 4mal was modernes und verzichte auf gemeinsame Anode und Kathode > und Einpresstechnik und setze einfach 4 getrennte Kühlbleche rein - > Platz wäre genug. Max. Schweissstrom dürfte 120A sein. Wenn du jede Diode mit einem Kühlblech ausstattest, auf gleiche Zuleitungslängen achten. Ich hatte bei Reparaturen den doppelten Schweißstrom veranschlagt. Für die Spannung min. doppelte Spannung, also in deinem Fall >72V. -- mfg hdw
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-03 12:28 +0100 |
| Message-ID | <n8so88$1kkn$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #201312 |
Am 03.02.2016 11:38, schrieb Wolfgang: > Pollin-Diode BYY58 Bissel mager das Ding, nur 75V Sperrspannung, und auch nur 35A. Gruß Dieter
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| From | Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-03 20:24 +0100 |
| Message-ID | <n8tk67$9kq$1@solani.org> |
| In reply to | #201316 |
Am 03.02.2016 um 12:28 schrieb Dieter Wiedmann: > Am 03.02.2016 11:38, schrieb Wolfgang: > >> Pollin-Diode BYY58 > > Bissel mager das Ding, nur 75V Sperrspannung, und auch nur 35A. > > > > Gruß Dieter > Es sind ja 4 Dioden drin, die sich den Strom teilen. Der Strom fliesst i.d.R. auch nur wenige Sekunden, dann folgt eine Pause.
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-03 17:19 +0100 |
| Message-ID | <n8t9a1$l6p$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #201312 |
Am 03.02.2016 11:38, schrieb Wolfgang: > Hallo, > mein MAG-Schweisstrafo ist mal wieder fällig, Diode zerstört. Mal kurz > zum Innenleben: > Netztrafo mit primärem Anzapfungen, umschaltbar für veränderbare > Schweisstromstärke. Dahinter ein M-Gleichrichter, bestehend aus 4 > Einpress-Dioden ohne Aufdruck, je 2 parallel, Ausgang des Gleichrichters > am Kühlblech. Am Eingang des Gleichrichters sitzt noch eine rote > Scheibe, ca. 16mm, ohne Aufdruck, könnte ein VDR sein, der > Komponententester misst 1220pF. Der Trafo hat eine Leerlaufspannung von > 2x36V. In der Zuleitung zum Handstück sitzt dann noch eine Drossel, > gemessen mit 1,77mH. Die Drossel sitz auf einem "Aussenschenkel" des > Trafos. Eine Diode war defekt, da habe ich die oben genannte > Pollin-Diode BYY58 eingepresst und es lief wieder. 3 Monate und ca. 3 > Benutzungen später brummte der Trafo beim Einschalten laut --> wieder > Diode zerstört. Noch eine der hochwertigen Dioden geopfert und 3 Monate > und 3-4 Einschaltungen später brummt der Trafo wieder. Zu meiner > Verwunderung ist allerdings eine der anderen, alten Dioden zerstört, mit > Anode am Gehäuse. Wo bekommt man solch eine Diode her, oder nehme ich > besser 4mal was modernes und verzichte auf gemeinsame Anode und Kathode > und Einpresstechnik und setze einfach 4 getrennte Kühlbleche rein - > Platz wäre genug. Max. Schweissstrom dürfte 120A sein. Noch was: die Dioden sind alle gleich, nicht mal Anode und mal Kathode am Gehäuse. Bei eBay gibts gerade hübsche Dioden für dein Schweißgerät: 221990483286 Gruß Dieter
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| From | Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-03 20:29 +0100 |
| Message-ID | <n8tkep$af5$1@solani.org> |
| In reply to | #201325 |
Am 03.02.2016 um 17:19 schrieb Dieter Wiedmann: Wo bekommt man solch eine Diode her, oder nehme ich >> besser 4mal was modernes und verzichte auf gemeinsame Anode und Kathode >> und Einpresstechnik und setze einfach 4 getrennte Kühlbleche rein - >> Platz wäre genug. Max. Schweissstrom dürfte 120A sein. > > > Noch was: die Dioden sind alle gleich, nicht mal Anode und mal Kathode > am Gehäuse. Stimmt, M-Gleichrichtung, da war ich ja ganz auf der falschen Baustelle. Liegt es an den 75V oder an den 35A? Ich könnte ja auch 3 parallel schalten, bleiben noch die 75V. Eigentlich sollten die doch bei 36V reichen, oder?
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-03 20:47 +0100 |
| Message-ID | <n8tlg3$1ciu$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #201339 |
Am 03.02.2016 20:29, schrieb Wolfgang: > Stimmt, M-Gleichrichtung, da war ich ja ganz auf der falschen Baustelle. > Liegt es an den 75V oder an den 35A? Ich könnte ja auch 3 parallel > schalten, bleiben noch die 75V. Eigentlich sollten die doch bei 36V > reichen, oder? 36V*1,414*2=.... Gruß Dieter
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| From | Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-03 22:45 +0100 |
| Message-ID | <n8tseb$80q$1@solani.org> |
| In reply to | #201341 |
Am 03.02.2016 um 20:47 schrieb Dieter Wiedmann: > Am 03.02.2016 20:29, schrieb Wolfgang: > >> Stimmt, M-Gleichrichtung, da war ich ja ganz auf der falschen Baustelle. >> Liegt es an den 75V oder an den 35A? Ich könnte ja auch 3 parallel >> schalten, bleiben noch die 75V. Eigentlich sollten die doch bei 36V >> reichen, oder? > > 36V*1,414*2=.... > > Wieso *2?
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-03 22:50 +0100 |
| Message-ID | <n8tsjj$1pi7$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #201345 |
Am 03.02.2016 22:45, schrieb Wolfgang: > Wieso *2? Mittelpunktsgleichrichter! Wenn die eine Seite des Trafos gerade +XX V liefert, dann hat die andere gerade -XX V. Gruß Dieter
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-03 22:59 +0100 |
| Message-ID | <n8tt8m$bn3$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #201345 |
Am 03.02.2016 um 22:45 schrieb Wolfgang: > Am 03.02.2016 um 20:47 schrieb Dieter Wiedmann: >> Am 03.02.2016 20:29, schrieb Wolfgang: >> >>> Stimmt, M-Gleichrichtung, da war ich ja ganz auf der falschen Baustelle. >>> Liegt es an den 75V oder an den 35A? Ich könnte ja auch 3 parallel >>> schalten, bleiben noch die 75V. Eigentlich sollten die doch bei 36V >>> reichen, oder? >> >> 36V*1,414*2=.... >> >> > > Wieso *2? Hallo, bei Zweiweggleichrichtung ist die Sperrspannug der Dioden 2-mal U_Spitze. Vorteil ist, daß nur an einer Diode ein Spannungsabfall und Verlustleistung aufritt, das macht bei hohen Strömen Einiges aus. Siehe z.B. hier, Kapitel 1.2 S.4: http://www.drollinger-wds.de/benjamin/study/docs/et_transformator.pdf http://rn-wissen.de/wiki/index.php?title=Gleichrichter Bernd Mayer
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| From | Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-04 10:24 +0100 |
| Message-ID | <n8v5d6$tb1$1@solani.org> |
| In reply to | #201347 |
Am 03.02.2016 um 22:59 schrieb Bernd Mayer: > > bei Zweiweggleichrichtung ist die Sperrspannug der Dioden 2-mal > U_Spitze. Vorteil ist, daß nur an einer Diode ein Spannungsabfall und > Verlustleistung aufritt, das macht bei hohen Strömen Einiges aus. Ich habe mal einen Trafo mit 190V über 2*150kOhm an die Dioden angeschlossen, um zu testen, bei welcher Spannung in Sperrrichtung welcher Strom fließt. Trotz 250Vss war auf dem Oszilloskop in Sperrrichtung kein Spannungseinbruch erkennbar. Scheinbar halten diese Dioden doch mehr als die angegeben 75V aus. Der VDR klippte die Spannung bei 150V. Was kann man noch tun, um die Dioden vor Spannungsspitzen zu schützen, sollte da noch ein C oder RC dran? Um die Strombelastbarkeit zu erhöhen, habe ich noch 2 Löcher gebohrt und 2 weitere Dioden eingepresst. Nun sind es insgesamt 6 Dioden.
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-04 10:54 +0100 |
| Message-ID | <n8v734$1eqf$2@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #201359 |
Am 04.02.2016 10:24, schrieb Wolfgang: > Ich habe mal einen Trafo mit 190V über 2*150kOhm an die Dioden > angeschlossen, um zu testen, bei welcher Spannung in Sperrrichtung > welcher Strom fließt. Trotz 250Vss war auf dem Oszilloskop in > Sperrrichtung kein Spannungseinbruch erkennbar. Scheinbar halten diese > Dioden doch mehr als die angegeben 75V aus. Der VDR klippte die Spannung > bei 150V. Was kann man noch tun, um die Dioden vor Spannungsspitzen zu > schützen, sollte da noch ein C oder RC dran? Wenn da eh ein VDR drin ist bringt das nur noch wenig, aber sowas steht im Datenblatt von richtig dicken Dioden auch drin. > Um die Strombelastbarkeit > zu erhöhen, habe ich noch 2 Löcher gebohrt und 2 weitere Dioden > eingepresst. Nun sind es insgesamt 6 Dioden. Ist denn für einigermaßen Stromverteilung gesorgt? Gruß Dieter
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| From | Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-04 11:00 +0100 |
| Message-ID | <n8v7gj$5bq$1@solani.org> |
| In reply to | #201363 |
Am 04.02.2016 um 10:54 schrieb Dieter Wiedmann: > Am 04.02.2016 10:24, schrieb Wolfgang: > >> Ich habe mal einen Trafo mit 190V über 2*150kOhm an die Dioden >> angeschlossen, um zu testen, bei welcher Spannung in Sperrrichtung >> welcher Strom fließt. Trotz 250Vss war auf dem Oszilloskop in >> Sperrrichtung kein Spannungseinbruch erkennbar. Scheinbar halten diese >> Dioden doch mehr als die angegeben 75V aus. Der VDR klippte die Spannung >> bei 150V. Was kann man noch tun, um die Dioden vor Spannungsspitzen zu >> schützen, sollte da noch ein C oder RC dran? > > Wenn da eh ein VDR drin ist bringt das nur noch wenig, aber sowas steht > im Datenblatt von richtig dicken Dioden auch drin. > > >> Um die Strombelastbarkeit >> zu erhöhen, habe ich noch 2 Löcher gebohrt und 2 weitere Dioden >> eingepresst. Nun sind es insgesamt 6 Dioden. > > Ist denn für einigermaßen Stromverteilung gesorgt? > > > > Gruß Dieter Je 2 Dioden sind mit 20mm Kupferdraht 2,5mm², die dritte mit 40mm Kupferdraht am Kontaktstreifen angeschlossen. Die 20mm mehr machen hoffentlich nicht allzuviel aus.
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| From | Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-04 11:11 +0100 |
| Message-ID | <n8v84v$7l0$1@solani.org> |
| In reply to | #201363 |
Am 04.02.2016 um 10:54 schrieb Dieter Wiedmann: > Am 04.02.2016 10:24, schrieb Wolfgang: > >> Ich habe mal einen Trafo mit 190V über 2*150kOhm an die Dioden >> angeschlossen, um zu testen, bei welcher Spannung in Sperrrichtung >> welcher Strom fließt. Trotz 250Vss war auf dem Oszilloskop in >> Sperrrichtung kein Spannungseinbruch erkennbar. Scheinbar halten diese >> Dioden doch mehr als die angegeben 75V aus. Der VDR klippte die Spannung >> bei 150V. Was kann man noch tun, um die Dioden vor Spannungsspitzen zu >> schützen, sollte da noch ein C oder RC dran? > > Wenn da eh ein VDR drin ist bringt das nur noch wenig, aber sowas steht > im Datenblatt von richtig dicken Dioden auch drin. > > >> Um die Strombelastbarkeit >> zu erhöhen, habe ich noch 2 Löcher gebohrt und 2 weitere Dioden >> eingepresst. Nun sind es insgesamt 6 Dioden. > > Ist denn für einigermaßen Stromverteilung gesorgt? > Jetzt wo du es sagst, fällt mir im Nachhinein etwas auf: Die Dioden waren über punktgeschweisste Drähte aus einem Metall verbunden, das nicht Kupfer oder Alu war. Zuerst dachte ich: Schweissgerätehersteller löten halt nicht. Aber nun vermute ich, dass das 1mm Widerstandsdraht war, der als Vorwiderstand jeder Diode für eine gleichmäßige Stromverteilung sorgte. Da muss ich das Ding also doch noch mal aufmachen und ein Stück Gartenzaundraht dazwischen setzen.
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| From | Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-04 12:10 +0100 |
| Message-ID | <n8vbim$kib$1@solani.org> |
| In reply to | #201365 |
Am 04.02.2016 um 11:11 schrieb Wolfgang: > Am 04.02.2016 um 10:54 schrieb Dieter Wiedmann: >> Am 04.02.2016 10:24, schrieb Wolfgang: >> >>> Ich habe mal einen Trafo mit 190V über 2*150kOhm an die Dioden >>> angeschlossen, um zu testen, bei welcher Spannung in Sperrrichtung >>> welcher Strom fließt. Trotz 250Vss war auf dem Oszilloskop in >>> Sperrrichtung kein Spannungseinbruch erkennbar. Scheinbar halten diese >>> Dioden doch mehr als die angegeben 75V aus. Der VDR klippte die Spannung >>> bei 150V. Was kann man noch tun, um die Dioden vor Spannungsspitzen zu >>> schützen, sollte da noch ein C oder RC dran? >> >> Wenn da eh ein VDR drin ist bringt das nur noch wenig, aber sowas steht >> im Datenblatt von richtig dicken Dioden auch drin. >> >> >>> Um die Strombelastbarkeit >>> zu erhöhen, habe ich noch 2 Löcher gebohrt und 2 weitere Dioden >>> eingepresst. Nun sind es insgesamt 6 Dioden. >> >> Ist denn für einigermaßen Stromverteilung gesorgt? >> > > Jetzt wo du es sagst, fällt mir im Nachhinein etwas auf: > > Die Dioden waren über punktgeschweisste Drähte aus einem Metall > verbunden, das nicht Kupfer oder Alu war. Zuerst dachte ich: > Schweissgerätehersteller löten halt nicht. Aber nun vermute ich, dass > das 1mm Widerstandsdraht war, der als Vorwiderstand jeder Diode für eine > gleichmäßige Stromverteilung sorgte. Da muss ich das Ding also doch noch > mal aufmachen und ein Stück Gartenzaundraht dazwischen setzen. > Upps. Der ganze Schweisstrafo fällt bei mir scheinbar unter Pleiten, Pech und Unwissen. Im Mülleimer habe ich noch ein kleines abgeschnittenes Stück Draht gefunden, 13,8V Netzteil mit 55W 12V als Strombegrenzung auf 3,7A angeschlossen und auf 10mm Draht nur 0,4mV gemessen. Also doch Kupfer, wen auch scheinbar versilbert und schwarz angelaufen.
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2016-02-04 21:57 +0100 |
| Message-ID | <dhhucdFt6e5U3@mid.individual.net> |
| In reply to | #201363 |
Dieter Wiedmann schrieb: > Am 04.02.2016 10:24, schrieb Wolfgang: >> Um die Strombelastbarkeit >> zu erhöhen, habe ich noch 2 Löcher gebohrt und 2 weitere Dioden >> eingepresst. Nun sind es insgesamt 6 Dioden. > > Ist denn für einigermaßen Stromverteilung gesorgt? Dünne Zuleitungen bieten da gleich zwei Vorteile: gleichmäßige Stromverteilung und Schmelzsicherung ;-) DoDi
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| From | Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-05 08:45 +0100 |
| Message-ID | <n91jus$1eq$1@solani.org> |
| In reply to | #201438 |
Am 04.02.2016 um 21:57 schrieb Hans-Peter Diettrich: > Dieter Wiedmann schrieb: >> Am 04.02.2016 10:24, schrieb Wolfgang: > >>> Um die Strombelastbarkeit >>> zu erhöhen, habe ich noch 2 Löcher gebohrt und 2 weitere Dioden >>> eingepresst. Nun sind es insgesamt 6 Dioden. >> >> Ist denn für einigermaßen Stromverteilung gesorgt? > > Dünne Zuleitungen bieten da gleich zwei Vorteile: gleichmäßige > Stromverteilung und Schmelzsicherung ;-) > > DoDi Der 1,25mm dünne Kupferdraht hat 2,5mm² und 4 dieser Zuleitungsdrähte von 30mm Länge teilen sich den gesamten Schweißstrom. Da schmilzt nichts. Jeder Draht hat ca. 0,3 milliOhm. Bei 20A pro Diode sind das 6mV. Ich weiss nicht, ob solch ein geringer Widerstand nennenswert zur gleichmäßigen Stromverteilung beiträgt. Naja, sei es drum. das Schweißgerät funktioniert erst einmal wieder, hoffentlich für sehr lange Zeit.
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-05 12:16 +0100 |
| Message-ID | <n9207j$1pq5$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #201465 |
Am 05.02.2016 08:45, schrieb Wolfgang: > Der 1,25mm dünne Kupferdraht hat 2,5mm² und 4 dieser Zuleitungsdrähte > von 30mm Länge teilen sich den gesamten Schweißstrom. Da schmilzt > nichts. Jeder Draht hat ca. 0,3 milliOhm. Bei 20A pro Diode sind das > 6mV. Ich weiss nicht, ob solch ein geringer Widerstand nennenswert zur > gleichmäßigen Stromverteilung beiträgt. Natürlich nicht. > Naja, sei es drum. das > Schweißgerät funktioniert erst einmal wieder, hoffentlich für sehr lange > Zeit. Provisiorien leben oft erstaunlich lange. Gruß Dieter
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-02-05 18:47 +0100 |
| Message-ID | <n92n16$2cg$1@dont-email.me> |
| In reply to | #201473 |
Dieter Wiedmann schrieb: > Am 05.02.2016 08:45, schrieb Wolfgang: > >> Der 1,25mm dünne Kupferdraht hat 2,5mm² und 4 dieser Zuleitungsdrähte >> von 30mm Länge teilen sich den gesamten Schweißstrom. Da schmilzt >> nichts. Jeder Draht hat ca. 0,3 milliOhm. Bei 20A pro Diode sind das >> 6mV. Ich weiss nicht, ob solch ein geringer Widerstand nennenswert zur >> gleichmäßigen Stromverteilung beiträgt. > > Natürlich nicht. Bei 20 A kommen nochmals ca. 2 mOhm differentieller Innenwiderstand der Diode dazu plus interne ohmsche Verluste, die geraten ähnlich gross sind. Ausserdem ist Parallelschaltung von Dioden Industriestandard und daher bereits deswegen bewährt :-] > >> Naja, sei es drum. das >> Schweißgerät funktioniert erst einmal wieder, hoffentlich für sehr lange >> Zeit. > > Provisiorien leben oft erstaunlich lange. Öfter länger als der Rest des Geräts. BTDT. In CH daher Providurium genannt. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-04 10:28 +0100 |
| Message-ID | <n8v5js$u26$1@solani.org> |
| In reply to | #201325 |
Am 03.02.2016 um 17:19 schrieb Dieter Wiedmann: > Bei eBay gibts gerade hübsche Dioden für dein Schweißgerät: 221990483286 Da ich noch ein paar der Billigdioden herum liegen habe, sitzen die nun erst einmal im Schweissgerät. Ob sie auf Dauer halten, weiss ich nicht. Das Angebot scheint mir sehr interessant zu sein. Wenn ich nicht noch ein paar Dioden gehabt hätte - ich hätte diese Dioden gekauft.
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