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Groups > de.sci.electronics > #241219 > unrolled thread
| Started by | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
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| First post | 2018-02-23 15:04 +0100 |
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Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-02-23 15:04 +0100
Re: Halbleiteralterung Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2018-02-23 14:52 +0000
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-02-23 16:40 +0100
Re: Halbleiteralterung Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-02-27 22:53 +0100
Re: Halbleiteralterung Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2018-02-28 00:03 +0100
Re: Halbleiteralterung "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2018-03-02 09:30 +0100
Re: Halbleiteralterung v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2018-03-02 20:48 +0000
Re: Halbleiteralterung "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2018-03-03 06:07 +0100
Re: Halbleiteralterung "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2018-03-05 15:43 +0100
Re: Halbleiteralterung v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2018-03-05 21:49 +0000
Re: Halbleiteralterung "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2018-03-06 11:38 +0100
Re: Halbleiteralterung v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2018-03-03 08:06 +0000
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-03-03 13:39 +0100
Re: Halbleiteralterung Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2018-03-04 23:58 +0100
Re: Halbleiteralterung Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2018-03-05 07:36 +0000
Re: Halbleiteralterung Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2018-02-23 15:59 +0100
Re: Halbleiteralterung Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2018-02-23 17:18 +0100
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-02-23 18:16 +0100
Re: Halbleiteralterung Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-02-23 18:23 +0100
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-02-23 19:19 +0100
Re: Halbleiteralterung Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-02-23 19:24 +0100
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-02-23 22:56 +0100
Re: Halbleiteralterung Martin Peters <martin.peters@news.uni-stuttgart.de> - 2018-02-24 12:15 +0000
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-02-24 16:07 +0100
Re: Halbleiteralterung Andreas Neumann <an5275@sedo.com> - 2018-02-24 17:12 +0100
Re: Halbleiteralterung Martin Peters <martin.peters@news.uni-stuttgart.de> - 2018-02-24 16:21 +0000
Re: Halbleiteralterung Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2018-02-24 07:16 +0100
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-02-24 16:07 +0100
Re: Halbleiteralterung Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2018-02-25 00:24 +0100
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-02-25 15:34 +0100
Re: Halbleiteralterung Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-02-23 18:19 +0100
Re: Halbleiteralterung Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2018-02-23 18:24 +0100
Re: Halbleiteralterung Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-02-23 18:35 +0100
Re: Halbleiteralterung Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2018-02-23 18:40 +0100
Re: Halbleiteralterung Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2018-02-23 19:34 +0100
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-02-23 19:19 +0100
Re: Halbleiteralterung Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2018-02-23 19:36 +0100
Re: Halbleiteralterung Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2018-02-23 22:04 +0100
Re: Halbleiteralterung Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2018-02-24 09:48 +0100
Re: Halbleiteralterung v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2018-02-27 19:33 +0000
Re: Halbleiteralterung Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-02-27 23:02 +0100
Re: Halbleiteralterung Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-02-27 22:57 +0100
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-02-27 23:40 +0100
Re: Halbleiteralterung Patrick Schaefer <pa.schaefer@web.de> - 2018-02-24 14:23 +0100
Re: Halbleiteralterung Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2018-02-24 18:57 +0100
Re: Halbleiteralterung Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-02-24 19:33 +0100
Re: Halbleiteralterung Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2018-02-25 07:33 +0100
Re: Halbleiteralterung Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-02-25 08:14 +0100
Re: Halbleiteralterung Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> - 2018-02-24 15:07 +0100
Re: Halbleiteralterung Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-02-24 15:15 +0100
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-02-24 16:07 +0100
Re: Halbleiteralterung Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-02-24 16:13 +0100
Re: Halbleiteralterung Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2018-02-24 16:16 +0100
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-02-24 17:12 +0100
Re: Halbleiteralterung Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2018-02-23 22:10 +0100
Re: Halbleiteralterung Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2018-02-23 22:37 +0100
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-02-23 22:56 +0100
Re: Halbleiteralterung Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-02-23 23:28 +0100
Re: Halbleiteralterung v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2018-02-27 17:25 +0000
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-02-27 23:40 +0100
Re: Halbleiteralterung Markus Elsken <markus.elsken@ewetel.net> - 2018-02-28 16:33 +0100
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-02-28 16:51 +0100
Re: Halbleiteralterung Michael Limburg <mlimb@gmx.de> - 2018-03-01 16:59 +0100
Re: Halbleiteralterung Thomas Stanka <usenet_nospam_valid@stanka-web.de> - 2018-03-02 02:17 -0800
Re: Halbleiteralterung Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> - 2018-03-04 11:55 +0100
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-03-04 14:27 +0100
Re: Halbleiteralterung Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> - 2018-03-04 21:02 +0100
Re: Halbleiteralterung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2018-03-05 00:03 +0100
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| From | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
|---|---|
| Date | 2018-02-23 15:04 +0100 |
| Subject | Halbleiteralterung |
| Message-ID | <1nkohwx.9fgdlbnffwjiN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> |
Hallo! Konkreter Fall: DRAM, PC-100 bzw. PC-133. Mein Mac G3 b/w wurde ungefähr 1999 hergestellt. Seit ungefähr 2005 nutze ich den täglich zwischen 4 und 16 Stunden, d.h. der hat seither in der Größenordnung 40.000 Betriebsstunden. Ausgestattet war er bis vor ein paar Tagen mit 256MB-PC133-DIMMs der schnellstmöglichen Sorte (2-2-2). Ihm reichen tatsächlich PC-100. Vor ein paar Wochen begann er zickig zu werden und stürzte immer häufiger ab. Ein Speichertest zeigte Fehler. BTW ausgelaufene oder dickbäuchige Elkos auf der Hauptplatine können nicht dazu beitragen, da ausschließlich keramische und Tantal verbaut sind. Die 5V gemessen am Stecker der Hauptplatine liegen bei 5,08 direkt nach dem Einschalten und bei 5,02, wenn die Grafikkarten und andere I/O in Betrieb sind. Mit dem Oszi war ich noch nicht dran. Mein Versuch ein einzelnes DIMM als defekt einzugrenzen mißlang, das Fehlerverhalten war unlogisch. In der Ersatzteilkiste fanden sich andere DIMMs, die jetzt problemlos funktionieren. Soweit, so gut :-) Aber die defekten interessieren mich (auch). Ein anderer G3, der deutlich weniger Laufzeit hat, muß zum Testen herhalten. Auch hier scheitert der Versuch eines der DIMM-Module als defekt einzugrenzen. Jedes einzelne funktioniert im stundenlangen RAM-Test. Baue ich zwei ein, hängt's von den Sockeln ab, so funktionierte ein Paar in den beiden unteren Sockeln im 16-stündigen RAM-Test, stieg aber schon beim ersten Durchlauf aus, wenn ich andere Sockel nahm. Randbemerkung: die Sockel sind alle in Ordnung, denn dieser G3 funktioniert mit seinen ursprünglichen 4 DIMMs je 256MB problemlos. Nach diversen kombinatorischen Tests habe ich dieses Spiel als aussichtslos aufgegeben. Aber neue Idee: man kann den Basistakt der Hauptplatine ändern. Die nächstlangsamere Frequenz unter 100MHz liegt bei 94,5MHz. Damit haben alle vier DIMMs sowohl einzeln wie auch im Viererpack den RAM-Test überstanden [1]. D.h. die schaffen einfach die Geschwindigkeit nicht mehr. Liegt's an parasitären Widerständen oder Kapazitäten auf den Dies, die aufgrund des Alters entstehen und das Timing verschlechtern? Die DRAM-Controller tragen ggf. auch ihren Teil dazu bei. Allerdings funktionieren die auf beiden beteiligten Hauptplatinen mit anderen RAMs weiterhin problemlos auch mit 100MHz, so daß ich die Schuld eher bei den RAMs vermute. Was spielt sich da ab? Gruß, Ralf f'up to d.s.e [1] Ich habe für den Test vergangene Nacht sogar den CPU-Takt hochgesetzt, um die andere Ecke der Logik zu stressen. Die 350MHz-CPU lief daher mit 378MHz und problemlos. Der Rechner hat als Realwelttest viele GB zwischen Server und lokaler Festplatte fehlerfrei kopiert.
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-23 14:52 +0000 |
| Message-ID | <XnsA892A165EA001AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #241219 |
R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer): > Was spielt sich da ab? Es gibt ja sowas wie Elektromigration: https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromigration Vielleicht auch in Deinem Fall? Ich hatte etwas ähnliches - irgndwann muckten bei zwei baugleichen Notebooks die USB 2.0 Ports und zwar nur der 480MBit-Mode. In den niedrigeren Geschwindigkeiten liefen die noch problemlos. Noch viel früher hatte ich sowas mit durchgebrannten DMA-Chips zu den Floppylaufwerken (die wurden auch immer glühend heiss). Ist normal! Es heisst ja auch, dass neuere High-End-CPU's auch nur noch für 5 Jahre Dauerbetrieb designed sind! Es gibt noch andere Alterungseffekt, z.B. bei WLAN oder Bluetooth: irgendwann laufen die immer schlechter (Empfindlichkeit nimmt ab, Durchsatz sinkt, obwohl man direkt neben der Gegenstelle sitzt, wenn es kalt ist geht es nicht mehr, etwas wärmer läuft es noch), Ursache kann dann z.B. auch ein gealterter Quarz sein, machen Chips vertragen nur 50ppm Frequenzdrift und dann sind die schon frequenzmässig zu weit weg. Und 50ppm altert so ein Quarz gern mal weg ;-) M. --
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| From | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
|---|---|
| Date | 2018-02-23 16:40 +0100 |
| Message-ID | <1nkoojr.q23b1b1ssbe80N%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> |
| In reply to | #241221 |
Matthias Weingart wrote: > Es gibt ja sowas wie Elektromigration: > https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromigration Danke für das Stichwort, auch wenn ich nur den ersten Teil des Wiki-Artikels verstehe. > Vielleicht auch in Deinem Fall? Es würde passen. > Ich hatte etwas ähnliches - irgndwann muckten bei zwei baugleichen Notebooks > die USB 2.0 Ports und zwar nur der 480MBit-Mode. In den niedrigeren > Geschwindigkeiten liefen die noch problemlos. Klingt ähnlich, irgendein Timing oder eine Flankensteilheit. > Noch viel früher hatte ich > sowas mit durchgebrannten DMA-Chips zu den Floppylaufwerken (die wurden auch > immer glühend heiss). Ein Temperaturproblem kennt dieses Mac-Gehäuse nicht, solange nicht der Lüfter aufgibt. Und das hätte ich bemerkt. Gruß, Ralf
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2018-02-27 22:53 +0100 |
| Message-ID | <p74jvr$msv$1@dont-email.me> |
| In reply to | #241221 |
Matthias Weingart schrieb: > R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer): > >> Was spielt sich da ab? > > Es gibt ja sowas wie Elektromigration: > https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromigration Ist das nicht nur ein Problem bei wirklich hohen Stromdichten? Das wurde zuerst bei UHF-Sendetransistoren und dergleichen beobachtet, lange vor den ICs. Und dort hätte ich eher bei chronisch überlasteten Prozessoren damit gerechnet und nicht bei langsamem antiken Memory mit grossen Strukturen (in heutigen Massstäben). -- mfg Rolf Bombach
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2018-02-28 00:03 +0100 |
| Message-ID | <ffm6esF7dsaU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #241501 |
Am 27.02.2018 um 22:53 schrieb Rolf Bombach: >> Es gibt ja sowas wie Elektromigration: >> https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromigration > > Ist das nicht nur ein Problem bei wirklich hohen Stromdichten? Die können punktuell auftreten, etwa wenn aufgrund von Prozeß- oder Maskenproblemen, oder Staub etc. irgendeine Leiterbahn auf dem Chip eine Einkerbung hat. Falls an der Schnürstelle die Stromdichte hoch genug ist für Elektromigration, setzt ein selbstverstärkener Effekt ein: Die Stelle wird dünner, wodurch sich die Stromdichte und damit die Elektromigration weiter steigert. Hanno
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2018-03-02 09:30 +0100 |
| Message-ID | <iq2i9dljnqqkr8n8jhcf2j3s9g5ct99ksq@4ax.com> |
| In reply to | #241507 |
Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> wrote: >Die können punktuell auftreten, etwa wenn aufgrund von Prozeß- oder >Maskenproblemen, oder Staub etc. irgendeine Leiterbahn auf dem Chip eine >Einkerbung hat. Falls an der Schnürstelle die Stromdichte hoch genug ist >für Elektromigration, setzt ein selbstverstärkener Effekt ein: Die >Stelle wird dünner, wodurch sich die Stromdichte und damit die >Elektromigration weiter steigert. Ich höre derzeit immer wieder vom Sterben des Treibertransistors in MOSFET-Endstufen für 440 MHz. Ausgerechnet der Treiber, spec-gemäß betrieben, und durch seine Isolation von der Außenwelt auch eher nicht unter Fehlanpassungen leidend. Da kommt man auch auf solche Gedanken...was Anderes fällt einem nicht mehr ein. -ras -- Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056 http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) |
|---|---|
| Date | 2018-03-02 20:48 +0000 |
| Message-ID | <p7cda8$r4k$2@Gaia.teknon.de> |
| In reply to | #241577 |
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote: > Ich höre derzeit immer wieder vom Sterben des Treibertransistors in > MOSFET-Endstufen für 440 MHz. Iiiih Transistorsender ;-) Die 2C39 geht doch bis 23cm? -- "I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed> "I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_borchert@despammed.com>
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| From | "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-03 06:07 +0100 |
| Message-ID | <ffuoskF4r36U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #241607 |
Am 02.03.2018 um 21:48 schrieb Volker Borchert: > Ralph A. Schmid, dk5ras wrote: > >> Ich höre derzeit immer wieder vom Sterben des Treibertransistors in >> MOSFET-Endstufen für 440 MHz. > > Iiiih Transistorsender ;-) Die 2C39 geht doch bis 23cm? > Aber die Breitbandigkeit von 2C39BA Stufen ist ungenügend. Im Übrigen gibs 70cm PA-Stufen in Fernost günstig. Man bekommt sie auch vollständig konfektioniert, dann eben teurer. -- ---hdw---
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2018-03-05 15:43 +0100 |
| Message-ID | <1rlq9ddtiqc43dvis0i4f0uhqrl33rmhmr@4ax.com> |
| In reply to | #241607 |
v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) wrote: >> Ich höre derzeit immer wieder vom Sterben des Treibertransistors in >> MOSFET-Endstufen für 440 MHz. > >Iiiih Transistorsender ;-) Die 2C39 geht doch bis 23cm? Bäh, Hochspannung, Hitze, Stromzähler rotiert wie's Böse...neee, für 10-50 W HF (das Rleais darf eh nur 15 W ERP) sind die MOSFETs genial. -ras -- Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056 http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) |
|---|---|
| Date | 2018-03-05 21:49 +0000 |
| Message-ID | <p7ke25$31c$1@Gaia.teknon.de> |
| In reply to | #241672 |
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote: > v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) wrote: > > >> Ich höre derzeit immer wieder vom Sterben des Treibertransistors in > >> MOSFET-Endstufen für 440 MHz. > > > >Iiiih Transistorsender ;-) Die 2C39 geht doch bis 23cm? > > Bäh, Hochspannung, Naja, 600V oder so, das ist zwar keine Schutzkleinspannung mehr, aber doch noch handhabbar. > Hitze, Stromzähler rotiert wie's Böse... 6W Heizung. > neee, für > 10-50 W HF (das Rleais darf eh nur 15 W ERP) sind die MOSFETs genial. Das ist, soweit ich auf die Schnelle gugeln konnte, auch ungefähr der Kragenweite der 2C39. -- "I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed> "I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_borchert@despammed.com>
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| From | "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-06 11:38 +0100 |
| Message-ID | <fg79cbF22eaU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #241685 |
Am 05.03.2018 um 22:49 schrieb Volker Borchert: > Ralph A. Schmid, dk5ras wrote: >> v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) wrote: >> >>>> Ich höre derzeit immer wieder vom Sterben des Treibertransistors in >>>> MOSFET-Endstufen für 440 MHz. >>> >>> Iiiih Transistorsender ;-) Die 2C39 geht doch bis 23cm? >> >> Bäh, Hochspannung, > > Naja, 600V oder so, das ist zwar keine Schutzkleinspannung mehr, > aber doch noch handhabbar. Anodenspannung der 2C39BA geht von 200...1000V. Je nach Anwendung und Lebensdauererwartung. ;-) >> Hitze, Stromzähler rotiert wie's Böse... > > 6W Heizung. Nominal 6,3V. Mit Berücksichtigung von Rückheizung bis zu 4,5V. >> neee, für >> 10-50 W HF (das Rleais darf eh nur 15 W ERP) sind die MOSFETs genial. > > Das ist, soweit ich auf die Schnelle gugeln konnte, auch ungefähr > der Kragenweite der 2C39. Als max. zulässiger Scheitelwert des Katodenstroms kann für die Röhre 2C39 & 2c39BA für eine Impulsdauer bis max. 3µs ein Richtwert von 5_A angenommen werden. ;-) -- ---hdw---
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| From | v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) |
|---|---|
| Date | 2018-03-03 08:06 +0000 |
| Message-ID | <p7dl2g$7o9$4@Gaia.teknon.de> |
| In reply to | #241507 |
Hanno Foest wrote: > Am 27.02.2018 um 22:53 schrieb Rolf Bombach: > > >> Es gibt ja sowas wie Elektromigration: > >> https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromigration > > > > Ist das nicht nur ein Problem bei wirklich hohen Stromdichten? > > Die können punktuell auftreten, etwa wenn aufgrund von Prozeß- oder > Maskenproblemen, oder Staub etc. irgendeine Leiterbahn auf dem Chip eine > Einkerbung hat. Falls an der Schnürstelle die Stromdichte hoch genug ist > für Elektromigration, setzt ein selbstverstärkener Effekt ein: Die > Stelle wird dünner, wodurch sich die Stromdichte und damit die > Elektromigration weiter steigert. Das dürfte dann doch aber mit dem Durchbrennen der Leitung enden, sodaß aus dem DRAM ein fuse programmed PROM würde? Die beobachteten Fehler waren aber, wenn ich es richtig verstanden habe, sporadisch. -- "I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed> "I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_borchert@despammed.com>
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| From | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
|---|---|
| Date | 2018-03-03 13:39 +0100 |
| Message-ID | <1nl39fl.1grrabniw4nxyN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> |
| In reply to | #241619 |
Volker Borchert wrote: > Die beobachteten > Fehler waren aber, wenn ich es richtig verstanden habe, sporadisch. Ja, es traten Fehler auf, allerdings weder deterministisch bei der Adresse noch bei dem "Bit", also der Datenleitung, zudem manchmal nur 1 Bit innerhalb vom 64bit-Wort, manchmal 4, hier einen kompletten Chip betreffend. Im Gegensatz dazu hatte ich mal ein Powerbook G3 mit einem RAM-Fehler in einem 512MB-Modul, bei dem exakt 1 Bit mittendrin auf genau einer Adresse prinzipiell als '1' gelesen wird. Das ist demzufolge eine andere Fehlerursache. Sozusagen ein RAM-Modul mit nur einem Pixelfehler ;-) Gruß, Ralf
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2018-03-04 23:58 +0100 |
| Message-ID | <fg3c1dF62ouU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #241619 |
Am 03.03.2018 um 09:06 schrieb Volker Borchert: >>>> Es gibt ja sowas wie Elektromigration: >>>> https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromigration >>> >>> Ist das nicht nur ein Problem bei wirklich hohen Stromdichten? >> >> Die können punktuell auftreten, etwa wenn aufgrund von Prozeß- oder >> Maskenproblemen, oder Staub etc. irgendeine Leiterbahn auf dem Chip eine >> Einkerbung hat. Falls an der Schnürstelle die Stromdichte hoch genug ist >> für Elektromigration, setzt ein selbstverstärkener Effekt ein: Die >> Stelle wird dünner, wodurch sich die Stromdichte und damit die >> Elektromigration weiter steigert. > > Das dürfte dann doch aber mit dem Durchbrennen der Leitung enden, > sodaß aus dem DRAM ein fuse programmed PROM würde? Die beobachteten > Fehler waren aber, wenn ich es richtig verstanden habe, sporadisch. Ja, sicher. Mir ging es nur um Elektromigration und Stomdichten, bzw. darum, daß viele Leute zu glauben scheinen, daß es die dazu nötigen Stromdichten nur bei Leistungshalbleitern gibt. Hanno
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-05 07:36 +0000 |
| Message-ID | <XnsA89C57814DDFBAlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #241507 |
Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com>: > Am 27.02.2018 um 22:53 schrieb Rolf Bombach: > >>> Es gibt ja sowas wie Elektromigration: >>> https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromigration >> >> Ist das nicht nur ein Problem bei wirklich hohen Stromdichten? > > Die können punktuell auftreten, etwa wenn aufgrund von Prozeß- oder > Maskenproblemen, oder Staub etc. irgendeine Leiterbahn auf dem Chip eine > Einkerbung hat. Falls an der Schnürstelle die Stromdichte hoch genug ist > für Elektromigration, setzt ein selbstverstärkener Effekt ein: Die > Stelle wird dünner, wodurch sich die Stromdichte und damit die > Elektromigration weiter steigert. Die Strukturgrößen sind mittlerweile im Nanometerbereich. Samsung ist ja wohl im Sommer 2017 auf 10nm umgestiegen. Das hat gewiss auch einen Einfluss (wobei die Strukturgrößen bei den beschriebenen Problemen damals noch größer waren ;-). M. --
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| From | Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-23 15:59 +0100 |
| Message-ID | <p6pa8s$pb6$1@solani.org> |
| In reply to | #241219 |
Am 23.02.2018 um 15:04 schrieb Ralf Kiefer: > Hallo! > > Konkreter Fall: DRAM, PC-100 bzw. PC-133. > > Mein Mac G3 b/w wurde ungefähr 1999 hergestellt. Seit ungefähr 2005 > nutze ich den täglich zwischen 4 und 16 Stunden, d.h. der hat seither in > der Größenordnung 40.000 Betriebsstunden. Ausgestattet war er bis vor > ein paar Tagen mit 256MB-PC133-DIMMs der schnellstmöglichen Sorte > (2-2-2). Ihm reichen tatsächlich PC-100. Vor ein paar Wochen begann er > zickig zu werden und stürzte immer häufiger ab. Ein Speichertest zeigte > Fehler. BTW ausgelaufene oder dickbäuchige Elkos auf der Hauptplatine > können nicht dazu beitragen, da ausschließlich keramische und Tantal > verbaut sind. Die 5V gemessen am Stecker der Hauptplatine liegen bei > 5,08 direkt nach dem Einschalten und bei 5,02, wenn die Grafikkarten und > andere I/O in Betrieb sind. Mit dem Oszi war ich noch nicht dran. > > Mein Versuch ein einzelnes DIMM als defekt einzugrenzen mißlang, das > Fehlerverhalten war unlogisch. In der Ersatzteilkiste fanden sich andere > DIMMs, die jetzt problemlos funktionieren. Soweit, so gut :-) > > Aber die defekten interessieren mich (auch). Ein anderer G3, der > deutlich weniger Laufzeit hat, muß zum Testen herhalten. Auch hier > scheitert der Versuch eines der DIMM-Module als defekt einzugrenzen. > Jedes einzelne funktioniert im stundenlangen RAM-Test. Baue ich zwei > ein, hängt's von den Sockeln ab, so funktionierte ein Paar in den beiden > unteren Sockeln im 16-stündigen RAM-Test, stieg aber schon beim ersten > Durchlauf aus, wenn ich andere Sockel nahm. Randbemerkung: die Sockel > sind alle in Ordnung, denn dieser G3 funktioniert mit seinen > ursprünglichen 4 DIMMs je 256MB problemlos. > > Nach diversen kombinatorischen Tests habe ich dieses Spiel als > aussichtslos aufgegeben. Aber neue Idee: man kann den Basistakt der > Hauptplatine ändern. Die nächstlangsamere Frequenz unter 100MHz liegt > bei 94,5MHz. Damit haben alle vier DIMMs sowohl einzeln wie auch im > Viererpack den RAM-Test überstanden [1]. D.h. die schaffen einfach die > Geschwindigkeit nicht mehr. > > Liegt's an parasitären Widerständen oder Kapazitäten auf den Dies, die > aufgrund des Alters entstehen und das Timing verschlechtern? Die > DRAM-Controller tragen ggf. auch ihren Teil dazu bei. Allerdings > funktionieren die auf beiden beteiligten Hauptplatinen mit anderen RAMs > weiterhin problemlos auch mit 100MHz, so daß ich die Schuld eher bei den > RAMs vermute. > > Was spielt sich da ab? > > > Gruß, Ralf > > f'up to d.s.e > > [1] Ich habe für den Test vergangene Nacht sogar den CPU-Takt > hochgesetzt, um die andere Ecke der Logik zu stressen. Die 350MHz-CPU > lief daher mit 378MHz und problemlos. Der Rechner hat als Realwelttest > viele GB zwischen Server und lokaler Festplatte fehlerfrei kopiert. Bevor meine beiden alten Rechner, ASUS und MSI-Board, die 16 u. 13 Jahre gut funktioniert haben, verstorben sind hatte ich nur einmal Probleme mit Kontaktproblemen der DIMMs, was sich natürlich beheben ließ. - Einige Zeit später sind dann beide innerhalb einer Woche verstorben an dickbäuchigen Elkos u. möglicherweise anderen Problemen. Ich habe gar nicht mehr gesucht, weil die mir beide zu langsam waren u. Win10 64 darauf nicht lief, wegen fehlender CPU-Befehle. - Irgendwann, nach so langer Betriebszeit, ist der Zeitpunkt gekommen sich was Neues anzuschaffen, weil der Reparatur- u. Pflegeaufwand zu groß wird, Win ist ja überaus pflegebedürftig. - Aber zu Deiner Frage: Ich denke nicht dass die Halbleiter gealtert sind, die Problematik vermute ich an den Bauelementen rundherum. Die Fehlersuche dürfte sehr arbeits- u. zeitintensiv werden ... Bei mir waren all diese Quälereien beseitigt nachdem ich eine HP Workstation mit log. 8-Kerner u. 64 GiByte RAM bekommen habe. Übrigens ist der Update-Service von HP für Allesmögliche im Rechner hervorragend. Eigentlich bin ich seitdem froh, dass die "Alten" den Geist aufgegeben habe. Jetzt habe ich keine Störungen mehr beim Arbeiten mit dem "Neuen". Gruß
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-23 17:18 +0100 |
| Message-ID | <p6peta$dgp$1@dont-email.me> |
| In reply to | #241219 |
> Liegt's an parasitären Widerständen oder Kapazitäten auf den Dies, die > aufgrund des Alters entstehen und das Timing verschlechtern? Ehedem ( anno DIL ) war die Annahme, daß Plastikgehäuse im Gegensatz zu Keramik Feuchtigkeit aufnehmen und damit die Lebensdauer dieser ICs begrenzt ist. Hausnummer war 1mm Eindringtiefe / Jahr für IC-Gehäuse. Inzwischen ist das Plastik sehr dünn geworden. MfG JRD
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| From | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
|---|---|
| Date | 2018-02-23 18:16 +0100 |
| Message-ID | <1nkosqz.1kde2e41r4a6odN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> |
| In reply to | #241229 |
Rafael Deliano wrote: > > Liegt's an parasitären Widerständen oder Kapazitäten auf den Dies, die > > aufgrund des Alters entstehen und das Timing verschlechtern? > > Ehedem ( anno DIL ) war die Annahme, daß Plastikgehäuse im Gegensatz > zu Keramik Feuchtigkeit aufnehmen und damit die Lebensdauer dieser > ICs begrenzt ist. Einerseits bestand "schon immer" die Gefahr, daß die Abdichtung zwischen den metallischen Beinchen und dem Plastik nicht 100%ig ist, unterstützt schon durch die unterschiedlichen Temperaturausdehnungen der beiden Materialien. Andrerseits werden Chip-Gehäuse von DRAMs in Betrieb wärmer als die umgebende Luft, so daß sie dadurch eher wieder trocknen sollten, falls sie in Kaltzeiten Luftfeuchtigkeit aufgenommen haben sollten. BTW meine Rechner stehen in beheizten Innenräumen, d.h. die erleben max. 16 - 35Grad Umgebungstemperatur. Anders wäre es sicherlich, wenn die Rechner z.B. im Auto eingebaut wären. Und jetzt kommt meine Erfahrung aus "seligen" DIP-Zeiten mit einer Charge DRAMs, die im Klimaschrank ihren aufgenommenen Wasseranteil in Form von brauner Brühe an den Beinchen entlang "auskotzten", um kurz darauf ihren Betrieb endgültig einzustellen. D.h. da hat das eingedrungene Wasser spontan den Totalschaden verursacht. Hier und heute mit den PC-133-RAMs habe ich allerdings "nur" eine Verschlechterung des Timings, dies allerdings nach außerhalb des spezifizierten. Gruß, Ralf
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
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| Date | 2018-02-23 18:23 +0100 |
| Message-ID | <p6pin6$4f3$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #241231 |
On 02/23/2018 06:16 PM, Ralf Kiefer wrote: > eingedrungene Wasser spontan den Totalschaden verursacht. > > Hier und heute mit den PC-133-RAMs habe ich allerdings "nur" eine > Verschlechterung des Timings, dies allerdings nach außerhalb des > spezifizierten. Das Netzteil ist aber OK? Also nicht nur mit dem Voltmeter nachgemessen, sondern mit dem Oszi nach dem Ripple geschaut? Nur weil die Elkos auf der Platine noch gut aussehen müssen sie das nicht unbedingt sein. Ebenso laufen PC133 mit 3,3V, die 5V vom Netzteil verifizieren sagt also nichts über die Qualität der Versorgung der RAMs aus. Gerrit
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| From | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
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| Date | 2018-02-23 19:19 +0100 |
| Message-ID | <1nkow1w.e1va02qu7bqcN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> |
| In reply to | #241233 |
Gerrit Heitsch wrote: > Ebenso laufen PC133 mit 3,3V, die 5V vom Netzteil verifizieren sagt also > nichts über die Qualität der Versorgung der RAMs aus. Argl! Ja, du hast recht :-) Beide Rechner laufen mit anderen DIMMs völlig problemlos, z.B. schreibe ich das gerade auf einem. Und der Fehler wanderte mit den DIMMs von einem zum anderen Rechnergehäuse weiter. Daher habe ich meine Fehlersuche erstmal auf anderes fokusiert. Aber ich werde mir trotzdem noch die Spannungen mit dem Oszi anschauen. Gruß, Ralf
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