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Groups > de.sci.electronics > #240320 > unrolled thread
| Started by | Andreas Fecht <forum@aftec.de> |
|---|---|
| First post | 2018-02-01 00:45 +0100 |
| Last post | 2018-02-01 20:57 +0100 |
| Articles | 20 on this page of 21 — 8 participants |
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Röhrenverstärkertests mit LTSpice Andreas Fecht <forum@aftec.de> - 2018-02-01 00:45 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2018-02-01 04:02 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2018-02-01 08:52 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2018-02-01 14:36 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> - 2018-02-01 14:44 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2018-02-01 14:55 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2018-02-01 14:59 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2018-02-01 15:12 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2018-02-01 15:22 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Andreas Fecht <forum@aftec.de> - 2018-02-01 10:50 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2018-02-01 12:43 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Andreas Fecht <forum@aftec.de> - 2018-02-01 13:15 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> - 2018-02-01 14:47 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2018-02-01 17:15 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2018-02-01 17:57 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2018-02-01 18:12 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2018-02-01 20:42 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2018-02-01 20:45 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2018-02-01 20:51 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2018-02-01 20:53 +0100
Re: Röhrenverstärkertests mit LTSpice Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2018-02-01 20:57 +0100
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| From | Andreas Fecht <forum@aftec.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 00:45 +0100 |
| Subject | Röhrenverstärkertests mit LTSpice |
| Message-ID | <p4tkeg$lvv$1@solani.org> |
Hallo Leute, nach der langen Diskussion über den Klang von Röhrenverstärkern, hab' ich jetzt einen einfachen Triodenverstärker mit LTSpice nachgebaut und einen Song von Adele da durchgejagt. Die Berechnung dauert auf einem halbwegs aktuellem Rechner (Core i5) ca. 10min pro Kanal. Schaltbild: http://www.aftec.de/zeuch/TubeSim.gif LTspice-Datei: http://www.aftec.de/zeuch/TubeSim.asc Spicemodel: http://www.aftec.de/zeuch/E180F.mod Schaltsymbol: http://www.aftec.de/zeuch/E180F.asy Das ist ein Kathodenfolger mit Spannungsverstärkung 1. Die E180F ist zwar eine Pentode, ich habe sie jedoch als Triode beschaltet, auch um den wohlgelobten Triodenklang zu erreichen. Datenblatt: http://www.aftec.de/zeuch/E180F.pdf Vorgehensweise der Simulation: 1. Stereo-Wave-Datei in zwei Monokanäle gesplittet 2. Jeden Kanal einzeln durch LTSpice durchlaufen lassen 3. Danach wieder zu einer Stereodatei zusammengebaut 4. Normalisiert um auf dieselbe Lautstärke zu kommen 5. MP3-Komprimiert mit 256kBit Ich hab's zuerst mit ca. 1mAss Anodenstrom probiert. Da kommt bei Vollaussteurung 2Vss ein Klirrfaktor von ca 0.11% raus mit einem Anteil K2=0.1% Hier das Ergebnis: http://www.aftec.de/zeuch/MakeYouFeelMyLoveKlirr011.mp3 Nächster Versuch mit einen Anodenstrom von ca. 2mAss. Bei einer Versorgung mit 30V ist die E180F hier kurz vor der Übersteuerung. Klirrfaktor 2.07% mit einem K2=1.7% und K3=0.38%. Hier dieses Ergebnis: http://www.aftec.de/zeuch/MakeYouFeelMyLoveKlirr207.mp3 Ich hab's dann mal übertrieben mit 3mAss clippt das Ding dann. Klirrfaktor 13.8% mit K2=12.8% und K3=4.9% Durch das Clipping drehen sich manche Phasen um und es kommt beim Gesamtklirr wieder weniger raus!? Die Verstärkung ist jetzt auch nur noch ca. 0.7. Klingt trotzdem noch ganz gut: http://www.aftec.de/zeuch/MakeYouFeelMyLoveKlirr138.mp3 Hier noch eine Anmerkung zum Klirrfaktor. Das ist nicht der Klirrfaktor der Datei, sondern der des Verstärkers bei Vollaussteuerung. Bei dem Musiksignal ist das wirklich nur bei den lauten Passagen der Fall. Ich hab hier zwei von den Röhren rumliegen. Und ja, die funktionieren prima bei nur 30V Versorgung. Ach ja, hier das Original: http://www.aftec.de/zeuch/MakeYouFeelMyLoveOriginal.mp3 Viel Spaß beim Testen. Gruß Andreas -- Dipl.-Ing. (FH) Andreas Fecht http://www.aftec.de Wollen Sie diesen Planeten wirklich zerstören? [J]etzt nicht [N]a klar
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| From | Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 04:02 +0100 |
| Message-ID | <p4u00j$rpj$1@solani.org> |
| In reply to | #240320 |
Am 01.02.2018 um 00:45 schrieb Andreas Fecht: [...] Hallo Andreas, zunächst vielen Dank, dass Du Dir die Mühe gemacht hast einen Kathodenfolger in LTspice einzugeben. Ich hatte mir das auch für die nächsten Tage vorgenommen. - Leider hast Du die simulierte Lala in verlustbehafteten mp3-Dateien ausgegeben, so dass ich bei keiner der Dateien Unterschiede erkennen konnte, ich habe auch bei der I_A=3mAss-Version kein Clipping gehört (möglicherweise muss ich zum Ohrenarzt). - Also habe ich meine Lala nochmal über Deinen E180F-Kathodenfolger geschickt, aber im verlustfreien wav-Format, damit man besser hören kann. Hier die Version mit I_A=1mAss (R_K=1kOhm) (Mono): www.leobaumann.de/newsgroups/output_r1_1k.wav Hier die Version mit I_A=3mAss (R_K=150Ohm) (Mono): www.leobaumann.de/newsgroups/output_r1_150.wav Hier die Originalversion (Mono): www.leobaumann.de/newsgroups/Test_Mono.wav Also... ich meine ich höre bei der I_A=1mAss-Dimensionierung einen etwas weicheren Klang als im Original. Hört sich gut an. Das ist also Röhrensound, jetzt wissen wir was das ist :). Bei der I_A=3mAss-Dimensionierung stellt sich Clipping ein. Der Sound kommt dem aus meinem Versuch mit der Röhrensound-Halbleiter-Emulation aus dem anderen Thread nahe. Grüße Leo
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| From | Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 08:52 +0100 |
| Message-ID | <fdfva6F7ceoU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #240321 |
Am 01.02.2018 um 04:02 schrieb Leo Baumann: > Also... > ich meine ich höre bei der I_A=1mAss-Dimensionierung einen etwas > weicheren Klang als im Original. Hört sich gut an. Das ist also > Röhrensound, jetzt wissen wir was das ist :). Und Du gehst jetzt stumpf davon aus, daß der Rest Deiner Audiokette im Rechner(!) klangneutral ist?
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| From | Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 14:36 +0100 |
| Message-ID | <p4v543$itq$1@solani.org> |
| In reply to | #240326 |
Am 01.02.2018 um 08:52 schrieb Eric Bruecklmeier: > Am 01.02.2018 um 04:02 schrieb Leo Baumann: > >> Also... >> ich meine ich höre bei der I_A=1mAss-Dimensionierung einen etwas >> weicheren Klang als im Original. Hört sich gut an. Das ist also >> Röhrensound, jetzt wissen wir was das ist :). > > Und Du gehst jetzt stumpf davon aus, daß der Rest Deiner Audiokette im > Rechner(!) klangneutral ist? Nein, nicht klangneutral, aber ich habe eine ziemlich gute Workstation hier, mit für Computer, nicht schlechten Lautsprechern. - Ehrlich, ich kann die Röhre hören. Gruß Leo
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| From | Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 14:44 +0100 |
| Message-ID | <p4v5k6$shr$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #240341 |
Am 01.02.18 um 14:36 schrieb Leo Baumann: > Workstation hier, mit für Computer, nicht schlechten Lautsprechern. So wie Bose-Lautsprecher "für die Größe" guten Klang haben? Oder so, wie Teufel "für den Preis" ... Ohne Messschrieb ist das reines Rätselraten. Falk D. -- 5x Genelec 8020D, 2x Genelec 7050B
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| From | Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 14:55 +0100 |
| Message-ID | <p4v68u$k29$1@solani.org> |
| In reply to | #240342 |
Am 01.02.2018 um 14:44 schrieb Falk Dµebbert: > Am 01.02.18 um 14:36 schrieb Leo Baumann: >> Workstation hier, mit für Computer, nicht schlechten Lautsprechern. > > So wie Bose-Lautsprecher "für die Größe" guten Klang haben? > Oder so, wie Teufel "für den Preis" ... > > Ohne Messschrieb ist das reines Rätselraten. Klar ist das Rätselraten solange man keine Ausgangskennlinie f=ua(ue) der Röhrenstufe hat, aber immerhin, ich kann es mit den Ohren erkennen. haha - lustiges Thema hier ... Gruß Leo
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 14:59 +0100 |
| Message-ID | <fdgkq2Fce4kU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #240344 |
Am 01.02.2018 14:55 schrieb Leo Baumann: > Klar ist das Rätselraten solange man keine Ausgangskennlinie f=ua(ue) > der Röhrenstufe hat, aber immerhin, ich kann es mit den Ohren erkennen. Hol dir Foobar2000 mit ABX-Plugin und mach einen Doppelblindtest. Damit wird dann zumindest plausibel, daß du *irgendwas* erkennst und dir nichts einbildest. *Was* du erkannt hast ist dann eine andere Frage. Hanno
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| From | Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> |
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| Date | 2018-02-01 15:12 +0100 |
| Message-ID | <p4v781$kqr$1@solani.org> |
| In reply to | #240345 |
Am 01.02.2018 um 14:59 schrieb Hanno Foest: > Am 01.02.2018 14:55 schrieb Leo Baumann: > >> Klar ist das Rätselraten solange man keine Ausgangskennlinie f=ua(ue) >> der Röhrenstufe hat, aber immerhin, ich kann es mit den Ohren erkennen. > > Hol dir Foobar2000 mit ABX-Plugin und mach einen Doppelblindtest. Damit > wird dann zumindest plausibel, daß du *irgendwas* erkennst und dir > nichts einbildest. *Was* du erkannt hast ist dann eine andere Frage. Ich will es nicht übertreiben, aber schau 'mal den verzerrten Sinus der Röhrenstufe an, das sollte man doch hören können ... www.leobaumann.de/newsgroups/Röhre.jpg Gruß Leo
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| From | Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 15:22 +0100 |
| Message-ID | <p4v7r5$l7t$1@solani.org> |
| In reply to | #240345 |
Am 01.02.2018 um 14:59 schrieb Hanno Foest: > Am 01.02.2018 14:55 schrieb Leo Baumann: > >> Klar ist das Rätselraten solange man keine Ausgangskennlinie f=ua(ue) >> der Röhrenstufe hat, aber immerhin, ich kann es mit den Ohren erkennen. > > Hol dir Foobar2000 mit ABX-Plugin und mach einen Doppelblindtest. Damit > wird dann zumindest plausibel, daß du *irgendwas* erkennst und dir > nichts einbildest. *Was* du erkannt hast ist dann eine andere Frage. Hier übrigens ein *Schnellschuss* was die Übertragungskennlinie angeht: www.leobaumann.de/newsgroups/Röhre1.jpg Gruß Leo
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| From | Andreas Fecht <forum@aftec.de> |
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| Date | 2018-02-01 10:50 +0100 |
| Message-ID | <p4unsj$aj6$1@solani.org> |
| In reply to | #240321 |
Am 01.02.2018 um 04:02 schrieb Leo Baumann: > > Leider hast Du die simulierte Lala in verlustbehafteten mp3-Dateien > ausgegeben, so dass ich bei keiner der Dateien Unterschiede erkennen Eine 256kBit MP3-Datei vom Original zu unterscheiden, das schaffen nur Leute mit kaputten Ohren. Personen mit normal funktionierenden Ohren werden im Doppelblindtest niemals einen Unterschied feststellen. Guckst Du hier: https://www.heise.de/ct/artikel/Kreuzverhoertest-287592.html > konnte, ich habe auch bei der I_A=3mAss-Version kein Clipping gehört > (möglicherweise muss ich zum Ohrenarzt). - Die Datei clippt auch nur an den lautesten Stellen. Ich hör' auch nix. Das ist wohl der wichtigste Unterschied, den man bei Röhren ausmachen kann. Wenn's clippt, merkt man es erst sehr spät. Mit 100Ohm Kathodenwiderstand kommt dann 54% Klirrfaktor raus. Da hört dann auch noch der Letzte, dass da was nicht stimmt. http://www.aftec.de/zeuch/MakeYouFeelMyLoveKlirr542.mp3 Ich finde es trotzdem erstaunlich, dass das immer noch relativ brauchbar ist. Wenn man sich die Funktion anguckt, da fehlt fast eine Halbwelle. Original: http://www.aftec.de/zeuch/Original.gif 54%Klirr: http://www.aftec.de/zeuch/Klirr542.gif Wahrscheinlich klingt das dann für die aktuelle Smartphonebrüllbrettgeneration dann genau so wie sie's gewohnt sind. Gruß Andreas
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 12:43 +0100 |
| Message-ID | <fdgcr3Faov0U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #240331 |
Am 01.02.2018 10:50 schrieb Andreas Fecht: > Eine 256kBit MP3-Datei vom Original zu unterscheiden, das schaffen nur > Leute mit kaputten Ohren. Personen mit normal funktionierenden Ohren > werden im Doppelblindtest niemals einen Unterschied feststellen. > > Guckst Du hier: > https://www.heise.de/ct/artikel/Kreuzverhoertest-287592.html <fbiblsF6vvgU1@mid.individual.net> "Allerdings bedeuten solche Negativergebnisse nur, daß man sich möglicherweise die falschen Leute ausgesucht hat. Ein Bekannter von mir, mit dem ich über genau dieses Thema sprach, demonstrierte mir daraufhin, wie er im Doppelblindversuch (foobar2000 mit ABX Comparator) ohne Fehlversuche 320kbit/s MP3 von FLAC unterscheiden konnte. Hätte ich nicht für möglich gehalten, ist aber wohl so." Nein, der hat keinen Hörschaden, aber eine ziemlich gute Anlage, und macht auch selber Musik. Hanno
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| From | Andreas Fecht <forum@aftec.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 13:15 +0100 |
| Message-ID | <p4v0d0$gae$1@solani.org> |
| In reply to | #240338 |
Am 01.02.2018 um 12:43 schrieb Hanno Foest: > "Allerdings bedeuten solche Negativergebnisse nur, daß man sich > möglicherweise die falschen Leute ausgesucht hat. Ein Bekannter von mir, > mit dem ich über genau dieses Thema sprach, demonstrierte mir daraufhin, > wie er im Doppelblindversuch (foobar2000 mit ABX Comparator) ohne > Fehlversuche 320kbit/s MP3 von FLAC unterscheiden konnte. Hätte ich > nicht für möglich gehalten, ist aber wohl so." > Der MP3-Kompressor ist nicht perfekt, es wird immer wieder Beispiele geben bei denen er versagt. Für das Meiste ist er jedoch gut genug. Man darf auch folgendes dabei nicht vergessen: Wenn man sehr viel MP3-Musik hört, verlernt das Gehirn mit der Zeit die antrainierten psychoakustischen Verdeckungseffekte. Diese Aufgabe hat man sozusagen an den MP3-Kompressor ausgelagert. Dann hört man selbstverständlich irgendwann wieder einen Unterschied. Gruß Andreas
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| From | Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 14:47 +0100 |
| Message-ID | <p4v5qd$snr$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #240331 |
Am 01.02.18 um 10:50 schrieb Andreas Fecht: > Am 01.02.2018 um 04:02 schrieb Leo Baumann: >> >> Leider hast Du die simulierte Lala in verlustbehafteten mp3-Dateien >> ausgegeben, so dass ich bei keiner der Dateien Unterschiede erkennen > > Eine 256kBit MP3-Datei vom Original zu unterscheiden, das schaffen nur > Leute mit kaputten Ohren. Personen mit normal funktionierenden Ohren > werden im Doppelblindtest niemals einen Unterschied feststellen. Jein, wenn man weiß worauf man achten muss, ist es sogar recht einfach bis 256kBit CBR, bei 192kbit VBR wird es schon schwerer. Wobei man mit einem dbx-denoiser auch falsch-positive erzeugen kann. Falk D.
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| From | olaf <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 17:15 +0100 |
| Message-ID | <h1rbke-437.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #240331 |
Andreas Fecht <forum@aftec.de> wrote: >Eine 256kBit MP3-Datei vom Original zu unterscheiden, das schaffen nur >Leute mit kaputten Ohren. Personen mit normal funktionierenden Ohren Du hast in 99% aller Faelle recht. Aber gelegentlich gibt es in seltenen Faellen bei einigen Liedern an wenigen Stellen doch einen Unterschied. Das Problem ist nur wenn man es einmal gehoert hat dann weiss man es und hoert es immer wieder. Das ist genauso wie mit Schallplatten die man auf DAT aufnimmt. Knackser die einen vorher nicht gestoert haben weil sie immer anders waren werden nun nervig weil sie immer identisch an der gleichen Stelle vorkommen. Ansonsten muss ich sagen, ich hab hier einen Kopfhoererverstaerker auf PCL86 Basis der sehr gut klingt und einen mit NE5532 der auch gut ist. Allerdings klingt der mit den Roehren doch noch ein winziges bisschen besser weil er huebscher aussieht und etwas knusprig nach Lagerfeuer riecht. :-) Das ist genauso wie mit den alten Tektroniks Oszi. Die messen einfach immer besser wie Rigol weil der Luefter dort ganz zart saeuselt und dabei den originalen Elkoduft verteilt. Da kann moderne Technik nicht mithalten. Olaf
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 17:57 +0100 |
| Message-ID | <p4vgt2$1mhh$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #240348 |
Am 01.02.2018 um 17:15 schrieb olaf: > Ansonsten muss ich sagen, ich hab hier einen Kopfhoererverstaerker auf > PCL86 Basis der sehr gut klingt und einen mit NE5532 der auch gut > ist. Allerdings klingt der mit den Roehren doch noch ein winziges > bisschen besser weil er huebscher aussieht und etwas knusprig nach > Lagerfeuer riecht. :-) > Das ist genauso wie mit den alten Tektroniks Oszi. Die messen einfach > immer besser wie Rigol weil der Luefter dort ganz zart saeuselt und > dabei den originalen Elkoduft verteilt. Da kann moderne Technik nicht > mithalten. Den Brandgeruch kann man auch mit einem Kugelgrill.... CNR, Dieter
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| From | Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 18:12 +0100 |
| Message-ID | <p4vhqm$s6s$1@solani.org> |
| In reply to | #240348 |
Am 01.02.2018 um 17:15 schrieb olaf: > Andreas Fecht <forum@aftec.de> wrote: > > >Eine 256kBit MP3-Datei vom Original zu unterscheiden, das schaffen nur > >Leute mit kaputten Ohren. Personen mit normal funktionierenden Ohren > > Du hast in 99% aller Faelle recht. Aber gelegentlich gibt es in > seltenen Faellen bei einigen Liedern an wenigen Stellen doch einen > Unterschied. Das Problem ist nur wenn man es einmal gehoert hat dann > weiss man es und hoert es immer wieder. Das ist genauso wie mit > Schallplatten die man auf DAT aufnimmt. Knackser die einen vorher > nicht gestoert haben weil sie immer anders waren werden nun nervig > weil sie immer identisch an der gleichen Stelle vorkommen. > > Ansonsten muss ich sagen, ich hab hier einen Kopfhoererverstaerker auf > PCL86 Basis der sehr gut klingt und einen mit NE5532 der auch gut > ist. Allerdings klingt der mit den Roehren doch noch ein winziges > bisschen besser weil er huebscher aussieht und etwas knusprig nach > Lagerfeuer riecht. :-) > Das ist genauso wie mit den alten Tektroniks Oszi. Die messen einfach > immer besser wie Rigol weil der Luefter dort ganz zart saeuselt und > dabei den originalen Elkoduft verteilt. Da kann moderne Technik nicht > mithalten. > > Olaf > Nun, der LME49990 ist noch besser als der NE5532, letzterer ist ja veraltet. - Was meinst Du, lohne es sich einen Vorverstärker zu konstruieren, der mit einer E180F als Triode geschaltet für Röhrensound sorgt? Oder ist der Röhreneffekt doch eher soundmäßig zu vernachlässigen? Gruß Leo
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 20:42 +0100 |
| Message-ID | <p4vqjl$7er$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #240320 |
Am 01.02.2018 um 00:45 schrieb Andreas Fecht: ... > Vorgehensweise der Simulation: > 1. Stereo-Wave-Datei in zwei Monokanäle gesplittet > 2. Jeden Kanal einzeln durch LTSpice durchlaufen lassen > 3. Danach wieder zu einer Stereodatei zusammengebaut > 4. Normalisiert um auf dieselbe Lautstärke zu kommen > 5. MP3-Komprimiert mit 256kBit ... Öhh, bitte, wie geht das, das mit Punkt 2? peter
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 20:45 +0100 |
| Message-ID | <p4vqp1$8nv$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #240353 |
Am 01.02.2018 um 20:42 schrieb Peter Thoms: > Am 01.02.2018 um 00:45 schrieb Andreas Fecht: > ... >> Vorgehensweise der Simulation: >> 1. Stereo-Wave-Datei in zwei Monokanäle gesplittet >> 2. Jeden Kanal einzeln durch LTSpice durchlaufen lassen >> 3. Danach wieder zu einer Stereodatei zusammengebaut >> 4. Normalisiert um auf dieselbe Lautstärke zu kommen >> 5. MP3-Komprimiert mit 256kBit > ... > Öhh, > > bitte, wie geht das, das mit Punkt 2? Man kann einem Signal eine wav-Datei zuordnen, füe Ein- wie auch für Ausgabe. Gruß Dieter
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 20:51 +0100 |
| Message-ID | <p4vr42$5t7$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #240354 |
Am 01.02.2018 um 20:45 schrieb Dieter Wiedmann: > Am 01.02.2018 um 20:42 schrieb Peter Thoms: >> Am 01.02.2018 um 00:45 schrieb Andreas Fecht: >> ... >>> Vorgehensweise der Simulation: >>> 1. Stereo-Wave-Datei in zwei Monokanäle gesplittet >>> 2. Jeden Kanal einzeln durch LTSpice durchlaufen lassen >>> 3. Danach wieder zu einer Stereodatei zusammengebaut >>> 4. Normalisiert um auf dieselbe Lautstärke zu kommen >>> 5. MP3-Komprimiert mit 256kBit >> ... >> Öhh, >> >> bitte, wie geht das, das mit Punkt 2? > > Man kann einem Signal eine wav-Datei zuordnen, füe Ein- wie auch für > Ausgabe. > > > > Gruß Dieter Hallo, nennt sich das, bspw. unter Voltage Source/Functions "PWL-File"? Peter
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 20:53 +0100 |
| Message-ID | <p4vr86$9v8$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #240355 |
Am 01.02.2018 um 20:51 schrieb Peter Thoms: > nennt sich das, bspw. unter Voltage Source/Functions "PWL-File"? Nein. Syntax: Vxxx n+ n- wavefile=<filename> [chan=<nnn>] This allows a .wav file to be used as an input to LTspice. <filename> is either a full, absolute path for the .wav file or a relative path computed from the directory containing the simulation schematic or netlist. Double quotes may be used to specify a path containing spaces. The .wav file may contain up to 65536 channels, numbered 0 to 65535. Chan may be set to specify which channel is used. By default, the first channel, number 0, is used. The .wav file is interpreted as having a full scale range from -1V to 1V. This source only has meaning in a .tran analysis. Gruß Dieter
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