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| Started by | wernertrp <vintage1918@yahoo.de> |
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| First post | 2017-08-02 01:28 -0700 |
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Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... wernertrp <vintage1918@yahoo.de> - 2017-08-02 01:28 -0700
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-08-02 11:05 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-02 11:21 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Volker Bartheld <news2017@bartheld.net> - 2017-08-02 18:10 +0200
Prüfstanderkennung (war: Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ...) Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2017-08-05 11:07 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-08-03 00:21 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-08-04 13:06 -0700
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... gunther nanonüm <g-h-w@gmx.de> - 2017-08-08 16:33 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> - 2017-08-08 18:47 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-08-06 10:07 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-08-02 11:17 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-08-03 20:53 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-08-03 22:45 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-08-07 21:57 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-08-10 22:19 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-08-11 14:26 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> - 2017-08-11 15:00 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> - 2017-08-11 15:29 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2017-08-11 15:48 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-08-12 18:59 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-08-13 11:12 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-08-04 07:52 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-08-07 21:57 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-08-08 08:59 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-08-08 18:54 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-08-08 19:26 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-08-08 23:03 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-08-09 10:26 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Harald Meyer <haraldmeyer@rtlworld.de> - 2017-08-11 18:28 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Heiko Lechner <no.spam.to.me@arcor.de> - 2017-08-02 11:43 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-08-03 00:31 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-08-03 10:01 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-08-03 20:53 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> - 2017-08-04 05:12 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-08-07 21:57 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2017-08-08 23:09 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2017-08-09 13:32 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Heiko Lechner <no.spam.to.me@arcor.de> - 2017-08-04 08:09 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-08-04 08:21 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-08-05 00:08 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-08-07 21:57 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Volker Bartheld <news2017@bartheld.net> - 2017-08-08 18:18 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-08-08 23:03 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Gunther Mannigel <newsgroups@mannigel.net> - 2017-08-11 21:02 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2017-08-02 12:00 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> - 2017-08-02 12:39 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-08-02 13:17 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-08-02 23:20 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-08-03 08:08 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... gunther nanonüm <g-h-w@gmx.de> - 2017-08-02 16:32 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2017-08-03 06:14 +0000
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Volker Bartheld <news2017@bartheld.net> - 2017-08-03 09:57 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-08-03 22:54 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... gunther nanonüm <g-h-w@gmx.de> - 2017-08-08 17:25 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> - 2017-08-08 18:54 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... gunther nanonüm <g-h-w@gmx.de> - 2017-08-08 16:59 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> - 2017-08-08 19:36 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-08-10 22:23 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2017-08-02 13:43 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2017-08-03 01:00 +0200
Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... Andreas Neumann <an5275@sedo.com> - 2017-08-02 15:19 +0200
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| From | wernertrp <vintage1918@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-02 01:28 -0700 |
| Subject | Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... |
| Message-ID | <5c9f0384-a28e-408d-9572-dd4258c7dcb7@googlegroups.com> |
Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß bei PKWs nicht auf dem Motorprüfstand ermittelt ? Und ins juristisch verbindliche Datenblatt geschrieben und können eingeklagt und Schadensersatz Vorderungen nach sich ziehen ?
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2017-08-02 11:05 +0200 |
| Message-ID | <eudiv6F2huhU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #230762 |
Am 02.08.2017 um 10:28 schrieb wernertrp: > Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß bei PKWs > nicht auf dem Motorprüfstand ermittelt ? > > Und ins juristisch verbindliche Datenblatt geschrieben und > können eingeklagt und Schadensersatz Vorderungen nach sich ziehen ? Genau das war ja der Vorschlag der Industrie, und so wurde es dann auch gemacht. Mit dem Ergebnis, daß die Werte auf dem Prüfstand immer stimmen. Eine Überprüfung im realen Fahrbetrieb ist AFAIK ausgeschlossen, da kann nichts eingeklagt werden. DoDi
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| From | Frank Buss <fb@frank-buss.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-02 11:21 +0200 |
| Message-ID | <ols5ji$dc8$1@newsreader4.netcologne.de> |
| In reply to | #230763 |
On 08/02/2017 11:05 AM, Hans-Peter Diettrich wrote: > Am 02.08.2017 um 10:28 schrieb wernertrp: >> Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß bei PKWs >> nicht auf dem Motorprüfstand ermittelt ? >> >> Und ins juristisch verbindliche Datenblatt geschrieben und >> können eingeklagt und Schadensersatz Vorderungen nach sich ziehen ? > > Genau das war ja der Vorschlag der Industrie, und so wurde es dann auch > gemacht. Mit dem Ergebnis, daß die Werte auf dem Prüfstand immer > stimmen. Eine Überprüfung im realen Fahrbetrieb ist AFAIK > ausgeschlossen, da kann nichts eingeklagt werden. War aber wohl nicht so gedacht, daß der Motorprüfstand auch per Software detektiert wird und in USA musste ja schon einiges an Strafe gezahlt werden. Für Deutschland hat man davon noch nicht viel gehört, was aber bei dem Auto/Politik Klüngel auch kein Wunder ist. -- Frank Buss, http://www.frank-buss.de electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss
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| From | Volker Bartheld <news2017@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2017-08-02 18:10 +0200 |
| Message-ID | <1ob0r059z2yto.dlg@news.bartheld.net> |
| In reply to | #230765 |
On Wed, 2 Aug 2017 11:21:54 +0200, Frank Buss wrote: > War aber wohl nicht so gedacht, daß der Motorprüfstand auch per Software > detektiert wird Das muß er aber. Oder was glaubst Du, machen die 1001 Steuergeräte, wenn sich zwar (je nach Antrieb) die Vorderräder drehen, die Hinterräder aber nicht? Oder wenn keinerlei Querbeschleunigung beim Lenken aufgebaut wird? Das GPS bei 50km/h Stillstand meldet? Oder wenn die Belegterkennung einen leeren Fahrersitz detektiert, trotzdem aber irgendwer Gas gibt oder bremst? Etliche weitere Szenarien sind denkbar, bei denen die Microcontroller im Kfz wissen müssen, daß da gerade geprüft wird, um nicht verrückt zu spielen. Interessant wird es aber, was man mit dem Zustand "bPruefstand==true" anfängt. So sind eben sog. Abschalteinrichtungen gesetzlich verboten: „Abschalteinrichtung“ ein Konstruktionsteil, das die Tempe- ratur, die Fahrzeuggeschwindigkeit, die Motordrehzahl (UpM), den eingelegten Getriebegang, den Unterdruck im Einlasskrümmer oder sonstige Parameter ermittelt, um die Funktion eines beliebigen Teils des Emissionskontrollsystems zu aktivieren, zu verändern, zu verzögern oder zu deaktivie- ren, wodurch die Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems unter Bedingungen, die bei normalem Fahrzeugbetrieb ver- nünftigerweise zu erwarten sind, verringert wird; [http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32007R0715] Strengenommen gäbe der Gattungsbegriff "Emissionskontrollsystem" auch Richtlinien für die unsäglichen Auspuffklappen usw. her, darüber hat sich zum Zeitpunkt der Erstellung des o. g. Dokuments offenbar aber noch niemand Gedanken gemacht, denn "Auspuffemissionen" werden definiert als: "[...] die Emissionen gasförmiger und partikelförmiger Schadstoffe [...]". Aus der Zwickmühle "praxisrelevante Daten aus einem wie auch immer gearteten Prüfstandsprotokoll herleiten" kommt man schwer heraus. Die immer strengeren Richtlinien lassen sich beim reichlich antiquierten Konzept "Ottomotor" (oder Dieselmotor, wenn Du willst) kaum noch ohne Schmu umsetzen. Das Ding ist nunmal eine kleine Dreckschleuder mit maximal Carnot-Wirkungsgrad und dem Massenwirkungsgesetz unterworfen. Einfach per Fußaufstampf-Dekret festzulegen, hinten möge bitte nur noch Wasserdampf, Stickstoff und (möglichst wenig) Kohlendioxid rauskommen, ist reichlich kurz gedacht. Und was macht jeder verzweifelte Ingenieur, dem Scheffe, Projektmanager, Kostencenter & Co im Nacken sitzen? Genau: Er macht unmißverständlich klar, daß er sich dem Druck nicht beugen will, utopische Forderungen mit den Randbedingungen nicht vereinbar sind und kündigt. > Für Deutschland hat man davon noch nicht viel gehört, was aber > bei dem Auto/Politik Klüngel auch kein Wunder ist. Mag sein. Da Reichweite in sozialen Netzen zunehmend bares Geld bedeutet, werden Hacker, die sonst eher still und leise für die Konkurrenz arbeiten, durchaus auf die Idee kommen, ihre Erkenntnisse zu veröffentlichen. Es bleibt also spannend. -- @: W E B 2 0 1 7 at B A R T H E L D dot N E T 3W: www.bartheld.net
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-05 11:07 +0200 |
| Subject | Prüfstanderkennung (war: Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ...) |
| Message-ID | <nnd$41e29d5d$4100e684@889c0d96603e5804> |
| In reply to | #230775 |
Volker Bartheld schrieb:
> On Wed, 2 Aug 2017 11:21:54 +0200, Frank Buss wrote:
>> War aber wohl nicht so gedacht, daß der Motorprüfstand auch per Software
>> detektiert wird
>
> Das muß er aber.
>
> Oder was glaubst Du, machen die 1001 Steuergeräte, wenn sich zwar (je nach
> Antrieb) die Vorderräder drehen, die Hinterräder aber nicht?
Anderes Steuergerät, aber ein Beispiel für die Pflicht der Prüfstanderkenung:
Elektrische Handbremse: Im Fahrbetrieb (> 6km/h) löst der Knopf die
Notbremsung mit ca. 80% Bremskraft aus. Im Standbetrieb (<6 km/h) werden die
Bremssättel der Hinterachse elektrisch zugefahren.
Wenn sich die Hinterachse dreht (ca. 3 km/h), die Vorderachse still steht,
erkennt "die Bremse" den Prüfmodus. Der Prüfer drückt nacheinander mit
Pausen auf den Bremsknopf.
In den ersten Stufen wird die Feststellbremmse jeweils etwas (weiter)
angezogen. In der vorletzten Stufe bis zum blockieren, danach wird wieder
"aufgemacht". Anders könnte ein gleichmäßiges Anziehen beider Seiten gar
nicht geprüft werden.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2017-08-03 00:21 +0200 |
| Message-ID | <euf33uFdlk6U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #230765 |
Am 02.08.2017 um 11:21 schrieb Frank Buss: > On 08/02/2017 11:05 AM, Hans-Peter Diettrich wrote: >> Am 02.08.2017 um 10:28 schrieb wernertrp: >>> Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß bei >>> PKWs >>> nicht auf dem Motorprüfstand ermittelt ? >>> >>> Und ins juristisch verbindliche Datenblatt geschrieben und >>> können eingeklagt und Schadensersatz Vorderungen nach sich ziehen ? >> >> Genau das war ja der Vorschlag der Industrie, und so wurde es dann auch >> gemacht. Mit dem Ergebnis, daß die Werte auf dem Prüfstand immer >> stimmen. Eine Überprüfung im realen Fahrbetrieb ist AFAIK >> ausgeschlossen, da kann nichts eingeklagt werden. > > War aber wohl nicht so gedacht, daß der Motorprüfstand auch per Software > detektiert wird Doch, genau so war das von der Industrie gedacht, die Politik hat den Vorschlag nur noch abgenickt. > und in USA musste ja schon einiges an Strafe gezahlt > werden. Die sind ja auch nicht an die EU Vorschriften gebunden. Über "clean coal" und "clean Diesel" scheinen in den USA und der EU völlig gegensätzliche Auslegungen zu existieren. DoDi
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2017-08-04 13:06 -0700 |
| Message-ID | <euk2ejFi513U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #230765 |
On 2017-08-02 02:21, Frank Buss wrote: > On 08/02/2017 11:05 AM, Hans-Peter Diettrich wrote: >> Am 02.08.2017 um 10:28 schrieb wernertrp: >>> Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß bei >>> PKWs >>> nicht auf dem Motorprüfstand ermittelt ? >>> >>> Und ins juristisch verbindliche Datenblatt geschrieben und >>> können eingeklagt und Schadensersatz Vorderungen nach sich ziehen ? >> >> Genau das war ja der Vorschlag der Industrie, und so wurde es dann auch >> gemacht. Mit dem Ergebnis, daß die Werte auf dem Prüfstand immer >> stimmen. Eine Überprüfung im realen Fahrbetrieb ist AFAIK >> ausgeschlossen, da kann nichts eingeklagt werden. > Das kann es schon, kommt auf das Land an. > War aber wohl nicht so gedacht, daß der Motorprüfstand auch per Software > detektiert wird und in USA musste ja schon einiges an Strafe gezahlt > werden. ... Nicht nur dass. VW muss den Leuten (bei uns in Amiland) Rueckkauf der Autos anbieten, egal wie abgeritten die sind. M.W. plus Cash. Es soll einige "fiese Moepp" gegeben haben, die kurz vor dem Verkaufs-Stop fuer VW-Diesel noch schnell zum Schnaeppchenpreis gekauft haben und jetzt ... > ... Für Deutschland hat man davon noch nicht viel gehört, was aber > bei dem Auto/Politik Klüngel auch kein Wunder ist. > -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | gunther nanonüm <g-h-w@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-08 16:33 +0200 |
| Message-ID | <omci4b$eao$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #230866 |
"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news:euk2ejFi513U1@mid.individual.net... > > Nicht nur dass. VW muss den Leuten (bei uns in Amiland) Rueckkauf der > Autos anbieten, egal wie abgeritten die sind. M.W. plus Cash. Es soll > einige "fiese Moepp" gegeben haben, die kurz vor dem Verkaufs-Stop fuer > VW-Diesel noch schnell zum Schnaeppchenpreis gekauft haben und jetzt ... Hi, die "Wertung" kannst Du Dir sparen, die Dieselbetrügerindustrie hatte doch "Unfaires Insiderwissen" und hätte garnichterst produzieren dürfen. Alles andere ist normales Business. Hoffentlich finden sich ein paar Lungenkranke und Krebstote, die den Dieselstinkern zugerechnet werden. Ah, Mordanklage gegen Manager....verdient hätten das alle. Die Mauschelei war Latrinenparole in allen Konzernen. -- mfg, guntHer
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| From | Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-08 18:47 +0200 |
| Message-ID | <1uf8w6wuvflzn$.2eoumboay26z.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #230972 |
Am Tue, 8 Aug 2017 16:33:42 +0200 schrieb gunther nanonüm: > Hoffentlich finden sich ein paar Lungenkranke und Krebstote, die den > Dieselstinkern zugerechnet werden. Ah, Mordanklage gegen Manager....verdient > hätten das alle. Die Mauschelei war Latrinenparole in allen Konzernen. Zu spät, diese Woche ist der Eierskandal dran. Das Thema für nächste Woche folgt zeitnah. Für die prekäre schreibende Zunft noch dieses zum Nachsinnen: http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/08/08/fahrverbote-als-turbodiesel-der-gentrifizierung-8048/ Lutz -- Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2017-08-06 10:07 +0200 |
| Message-ID | <om6ih1$idu$1@dont-email.me> |
| In reply to | #230763 |
Hans-Peter Diettrich schrieb: > Am 02.08.2017 um 10:28 schrieb wernertrp: >> Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß bei PKWs >> nicht auf dem Motorprüfstand ermittelt ? >> >> Und ins juristisch verbindliche Datenblatt geschrieben und >> können eingeklagt und Schadensersatz Vorderungen nach sich ziehen ? > > Genau das war ja der Vorschlag der Industrie, und so wurde es dann auch gemacht. Mit dem Ergebnis, daß die Werte auf dem Prüfstand immer stimmen. Eine Überprüfung im realen Fahrbetrieb ist AFAIK > ausgeschlossen, da kann nichts eingeklagt werden. Ab Euro 6d ist RDE Teil der Prüfung, eigentlich für neue Typen ab September... https://de.wikipedia.org/wiki/Emissionen_im_praktischen_Fahrbetrieb -- mfg Rolf Bombach
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| From | Edzard Egberts <news@edzeg.net> |
|---|---|
| Date | 2017-08-02 11:17 +0200 |
| Message-ID | <ols5ei$ep4$1@news4.open-news-network.org> |
| In reply to | #230762 |
wernertrp wrote: > Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß bei > PKWs nicht auf dem Motorprüfstand ermittelt ? > > Und ins juristisch verbindliche Datenblatt geschrieben und können > eingeklagt und Schadensersatz Vorderungen nach sich ziehen ? Wegen Milliarden an "Parteispenden", die Regierung beißt nicht die Hand, die sie füttert. Außerdem kann man diesen ganzen Komplex "Dieselgate" und Schadstoffausstoß nur als "Organisierte Kriminalität" bezeichen (die Definition der "Organisierten Kriminalität" trifft *ganz exakt* auf dieses Kartell zu) und die Regierungen (Bund und Länder) sind da tief drin verwickelt, z.B. als Anteileigner von VW, außerdem hat das Kraftfahrtbundesamt Prüfberichte gefälscht und Dobrindt hat die schon früh bekannten Probleme lange ignoriert. Es handelt sich um eine derart flächendeckende Korruption, dass keiner der politisch Verantwortlichen auch nur das geringste Interesse an einer Aufarbeitung hat, oder gar einen Gewinneinbruch der Autoindustrie riskieren möchte (Nebeneinkünfte!). Die Bundesregierung ist daher der Meinung, dass der verantwortliche Programmierer schon längst gefeuert ist und man allenfalls noch ein paar Grenzwerte heraufsetzen muss - Vorbild Fukushima. :o/ Die Gerichte sehen das irgendwie anders, denen ist scheinbar gerade nicht bewußt, dass Minister da eine Weisungsbefugnis haben, die Unterlagen werden sicherlich bald für 120 Jahre gesperrt... Kurze Antwort: Was Du da vorschlägst ist "politisch unerwünscht".
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-03 20:53 +0200 |
| Message-ID | <56s6ochsoucfojvpe0cgimbiusssgh1umd@4ax.com> |
| In reply to | #230764 |
Edzard Egberts <news@edzeg.net> schrieb: >> Warum werden Kraftstoffverbrauchsangaben und Schadstoffausstoß bei >> PKWs nicht auf dem Motorprüfstand ermittelt? Wird doch. >> Und ins juristisch verbindliche Datenblatt geschrieben und können >> eingeklagt und Schadensersatzforderungen nach sich ziehen ? Das ist doch bereits der Fall. > Wegen Milliarden an "Parteispenden", die Regierung beißt nicht die Hand, > die sie füttert. Hach ja! Sind sie nicht herrlich, diese Verschwörungstheorien? >Die Bundesregierung ist daher der Meinung, dass der verantwortliche >Programmierer schon längst gefeuert ist und man allenfalls noch ein paar >Grenzwerte heraufsetzen muss - Vorbild Fukushima. :o/ Im Falle Stickoxid wäre das ja auch richtig. Erklär mal einer, warum der Grenzwert im Verkehr ein Vierundzwanzigstel dessen beträgt, was am Arbeitsplatz zulässig ist. Wenn ein Stoff als gesundheitsschädlich ist, dann ist er das sowohl am Arbeitsplatz (MAK = maximale Arbeitsplatzkonzentration), als auch sonst in der Umwelt. Entweder also ist der NOx-Grenzwert am Arbeitsplatz deutlich zu hoch und muß dringend reduziert werden (wovon man in der Presse _nichts_ hört) oder der Grenzwert im Verkehr ist unrealistisch niedrig.
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2017-08-03 22:45 +0200 |
| Message-ID | <om01q1$occ$1@dont-email.me> |
| In reply to | #230824 |
Martin Gerdes schrieb: > > Im Falle Stickoxid wäre das ja auch richtig. Erklär mal einer, warum der > Grenzwert im Verkehr ein Vierundzwanzigstel dessen beträgt, was am > Arbeitsplatz zulässig ist. > > Wenn ein Stoff als gesundheitsschädlich ist, dann ist er das sowohl am > Arbeitsplatz (MAK = maximale Arbeitsplatzkonzentration), als auch sonst > in der Umwelt. > > Entweder also ist der NOx-Grenzwert am Arbeitsplatz deutlich zu hoch und > muß dringend reduziert werden (wovon man in der Presse _nichts_ hört) > oder der Grenzwert im Verkehr ist unrealistisch niedrig. Der MAK-Wert bezieht sich auf a) eine Exposition von 8h/5d-Wochen (40 oder 42h pro Woche je nach Schichtbetrieb) abzüglich Urlaub. Und naheliegenderweise b) auf arbeitsfähige Erwachsene. Der MIK wird auf 1/20 angesetzt, falls nicht anders bekannt. Der Wert ist tiefer, da er a) für eine Exposition von 24/7 ohne Urlaub gilt und b) eben für Erwachsene, Kinder (insbesondere noch ungeborene), Kranke, Alte, Tiere und Pflanzen. Hätte man nachsehen können, bevor man Stammtischwutbürgert. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-07 21:57 +0200 |
| Message-ID | <8pm8ocl2obugf6coqjubi29rjr26rie0hm@4ax.com> |
| In reply to | #230831 |
Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> schrieb: >> Im Falle Stickoxid wäre das ja auch richtig. Erklär mal einer, warum der >> Grenzwert im Verkehr ein Vierundzwanzigstel dessen beträgt, was am >> Arbeitsplatz zulässig ist. >Der MAK-Wert bezieht sich auf a) eine Exposition von 8h/5d-Wochen (40 oder 42h >pro Woche je nach Schichtbetrieb) abzüglich Urlaub. Und naheliegenderweise >b) auf arbeitsfähige Erwachsene. >Der MIK wird auf 1/20 angesetzt, falls nicht anders bekannt. Der Wert >ist tiefer, da er a) für eine Exposition von 24/7 ohne Urlaub gilt >und b) eben für Erwachsene, Kinder (insbesondere noch ungeborene), >Kranke, Alte, Tiere und Pflanzen. >Hätte man nachsehen können, bevor man stammtischwutbürgert. Das macht den Faktor nicht plausibler. Die Wissenschaft imponiert momentan mit "Evidenz" (eigentlich falsches Wort, das ist aber ein anderes Thema). Bevor man nun schon wieder bewährte Technik aufs Altenteil schiebt, täte eine realistische Betrachtungsweise not. Aktuell wird in manchen Teilen der öffentlichen Meinung Diesel fahren und Schwiegermutter abmurksen einigermaßen gleichgesetzt. Ich halte das für weit überzogen.
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2017-08-10 22:19 +0200 |
| Message-ID | <omieru$2tb$1@dont-email.me> |
| In reply to | #230958 |
Martin Gerdes schrieb: > Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> schrieb: > >>> Im Falle Stickoxid wäre das ja auch richtig. Erklär mal einer, warum der >>> Grenzwert im Verkehr ein Vierundzwanzigstel dessen beträgt, was am >>> Arbeitsplatz zulässig ist. > >> Der MAK-Wert bezieht sich auf a) eine Exposition von 8h/5d-Wochen (40 oder 42h >> pro Woche je nach Schichtbetrieb) abzüglich Urlaub. Und naheliegenderweise >> b) auf arbeitsfähige Erwachsene. > >> Der MIK wird auf 1/20 angesetzt, falls nicht anders bekannt. Der Wert >> ist tiefer, da er a) für eine Exposition von 24/7 ohne Urlaub gilt >> und b) eben für Erwachsene, Kinder (insbesondere noch ungeborene), >> Kranke, Alte, Tiere und Pflanzen. > >> Hätte man nachsehen können, bevor man stammtischwutbürgert. > > Das macht den Faktor nicht plausibler. MAK- und andere Grenzwerte sind politisch bestimmt. Und nachdem das Publikum in gemeingefährlicher Weise Jahrzehnte lang angelogen wurde (Asbest, PCB, TCDD, DDT, Lindan, Kupferkies, Blei/Bleibenzin, Benzol, Quecksilber, Vinylchlorid, Hormone, Insektizide, Antibiotika, ionisierende Strahlung und ca. 100 weitere Topics) finde ich das durchaus begrüssenswert, wenn man jetzt halt mal zur seltenen Abwechslung etwas überreagiert. Beispiel Vinylchlorid. In der ach so guten alten Zeit lag der MAK-Wert in DE bei 500 ppm und er wurde eigentlich nie kontrolliert. Womit die tatsächliche Konzentration dann durchaus in gewissen Fabriken konstant eher bei 2000 ppm lag. Leute wurden krank und starben; die Lebererkrankungen wurden auf Alkoholismus geschoben, auch bei lebenslangen Antialkoholikern. Und dass das ganze durch eine Partei, in deren Namen das Reizwort "kommunistisch" vorkommt, aufgedeckt wurde, wurde eher als Zeichen gesehen, dass da nichts dahinter stecken konnte. Zu jener Zeit lag der MAK-Wert in Schweden bei 0.01 ppm. VC war also in Schweden über 100'000 mal gefährlicher als in DE: > > Die Wissenschaft imponiert momentan mit "Evidenz" (eigentlich falsches > Wort, das ist aber ein anderes Thema). Bevor man nun schon wieder > bewährte Technik aufs Altenteil schiebt, täte eine realistische > Betrachtungsweise not. Stickoxidbelastung ist nicht "bewährte Technik". Und auch wenn das Zeug nicht so gefährlich sein sollte, ist das noch kein Freibrief für Schummelsoftware und Kartelle. Wenn DE meint, die Autoindustrie wäre systemrelevant und man müsse deshalb die NOx-Grenzwerte abschaffen (oder auf 2000 ppm am Auspuff anheben, mit entsprechendem EGR und hinreichend frühem Einspritzen kriegt man das hin, BTDT), na dann mal zu. Aber nicht rumheulen, wenn dann die Kisten anderswo nicht mehr gekauft werden, die EU rumzickt usw. > Aktuell wird in manchen Teilen der öffentlichen Meinung Diesel fahren > und Schwiegermutter abmurksen einigermaßen gleichgesetzt. Ich halte das > für weit überzogen. Zirka 10'000 NOx-Tote in DE jährlich. Es werden damit mehr Schwiegermütter vergiftet als abgemurkst, unabhängig jetzt mal davon, ob das gut oder schlecht wäre. Es scheint eine generelle kognitive Dissonanz zu herrschen, was die Gefährlichkeit der Verkehrsabgase betrifft. De facto läuft es darauf hinaus, dass man wirtschaftliche Vorteile gegen Menschenleben anrechnet (was man in gewissen Massen natürlich machen muss), aber wenn es wie mittlerweile auf eine Art Load Balancing zwischen Industrie- profit und Krankenkassen rausläuft... -- mfg Rolf Bombach
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-11 14:26 +0200 |
| Message-ID | <q08roctv23ge3ckjafhlenv59kkesuaijs@4ax.com> |
| In reply to | #231047 |
Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> schrieb: >>>> Im Falle Stickoxid wäre das ja auch richtig. Erklär mal einer, warum der >>>> Grenzwert im Verkehr ein Vierundzwanzigstel dessen beträgt, was am >>>> Arbeitsplatz zulässig ist. >MAK- und andere Grenzwerte sind politisch bestimmt. MIK-Werte auch. >Und nachdem das Publikum in gemeingefährlicher Weise Jahrzehnte >lang angelogen wurde (Asbest, ... ) finde ich das durchaus >begrüssenswert, wenn man jetzt halt mal zur seltenen Abwechslung >etwas überreagiert. Momentan wird halt die Quadratur des Kreises angestrebt, und das wird nicht klappen. >> Die Wissenschaft imponiert momentan mit "Evidenz" (eigentlich falsches >> Wort, das ist aber ein anderes Thema). Bevor man nun schon wieder >> bewährte Technik aufs Altenteil schiebt, täte eine realistische >> Betrachtungsweise not. >Stickoxidbelastung ist nicht "bewährte Technik". Dieselautomobile sind bewährte Technik. >Und auch wenn das Zeug nicht so gefährlich sein sollte, ist das noch >kein Freibrief für Schummelsoftware und Kartelle. ... und auch nicht für grüne Blütenträume. >Wenn DE meint, die Autoindustrie wäre systemrelevant und man müsse >deshalb die NOx-Grenzwerte abschaffen (oder auf 2000 ppm am Auspuff >anheben, ... willst Du nicht gleich "auf 20%" sagen, das wirkt drastischer? >na dann mal zu. Aber nicht rumheulen, wenn dann die Kisten anderswo >nicht mehr gekauft werden, die EU rumzickt usw. ... und die Schweizer Autoindustrie einen Exporterfolg nach dem anderen erzielt. >> Aktuell wird in manchen Teilen der öffentlichen Meinung Diesel fahren >> und Schwiegermutter abmurksen einigermaßen gleichgesetzt. Ich halte das >> für weit überzogen. >Zirka 10'000 NOx-Tote in DE jährlich. Wenn die Zahl denn stimmt. Hast Du eine wissenschaftlich haltbare Untersuchung dazu? >Es werden damit mehr Schwiegermütter vergiftet als abgemurkst, ... wenn die Behauptung denn stimmen sollte. Die Leute wollen unbedingt ihr Auto, ihren Hausaltar haben und behalten. Eine Einschränkung ihrer individuellen Mobilität wollen sie nicht hinnehmen. Deswegen hoffen sie auf die breitbandige Markteinführung von elektrisch betriebenen SUVs mit noch leistungsstärkeren Motoren mit großer Reichweite zu einem den Käufern genehmen kleinen Preis. Sie hoffen weiterhin, daß dieses Traumszenario eintritt, wenn die EU-Kommission oder die Bundesregierung oder sonst eine staatliche Körperschaft mächtig mit dem Fuß aufstampft und diese "verbrecherische" Autoindustrie einfach mal zum Spuren bringt. So einfach ist das aber nicht. Ohne deutliche Einschränkung unserer bisherigen Gewohnheiten wird das nicht gehen, und das werden die Leute nicht so gern hören wollen. Für mich ist die aktuelle Situation ein Déjà-vu. Nach der Wende haben wütende Ostbürger gefordert, "die Manager" sollten doch endlich mal "ihre Hausaufgaben" machen. Sie meinten damit, sie sollten gut bezahlte Arbeitsplätze in der Ex-DDR schaffen. Daß die Abwicklung der maroden Ost-Industrie (und der zugehörigen zu vielen Arbeitsplätze) genau das war, was ein Manager in der Situation tun muß, wollten sie nicht sehen. Wir hören momentan ein großes Getöse um die böse Autoindustrie. Manche meinen, man müßte nur "die Manager" "in die Zange nehmen", dann würde schon alles gut. So einfach ist das aber nicht. Wir haben in Deutschland so um die 40 Millionen Fahrzeuge, die ausnahmslos wenig umweltfreundlich sind. Selbst die noch immer wenig praxistauglichen E-Mobile sind nicht in diesem Sinne umweltfreundlich, weil unklar ist, wo der Strom zu ihrem Betrieb herkommt. Will man den Verkehr umweltfreundlich machen, müßte man all diese Fahrzeuge gegen Grünmobile austauschen, was mit allem Fußaufstampfen nicht von jetzt auf gleich geht (mal ganz davon abgesehen, daß auch nach einem solchen Austausch bestimmte Grüne einen Lebenssinn haben wollen, diese würden somit zwangsläufig nach neuen Umweltherausforderungen suchen und dann eine weitere Verminderung von Emissionen etc. fordern, dann halt auf einem niedrigeren Niveau). Übrigens: Mich selbst betrifft das alles nur mittelbar: Ichabeüberaubtgeinaoto. Aber Augenmaß.
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| From | Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2017-08-11 15:00 +0200 |
| Message-ID | <lcaroc5ebnehchht2s43fqmvcis5a30fnl@4ax.com> |
| In reply to | #231070 |
Martin Gerdes wrote: >Sie hoffen weiterhin, daß dieses Traumszenario eintritt, wenn die >EU-Kommission oder die Bundesregierung oder sonst eine staatliche >Körperschaft mächtig mit dem Fuß aufstampft und diese "verbrecherische" >Autoindustrie einfach mal zum Spuren bringt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/martin-schulz-fuer-e-auto-quote-a-1162393.html "11.08.2017 In der Dieselkrise legt SPD-Kanzlerkandidat Schulz einen Fünf-Punkte-Plan vor. Kernanliegen: eine verpflichtende Quote für Elektroautos." Der Linkspopulist Chulz weiss eben, was Deutsche wünschen :-). Grüße, H.
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| From | Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-11 15:29 +0200 |
| Message-ID | <2ldtahlpl5w3.19ppkzke3u3s.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #231071 |
Am Fri, 11 Aug 2017 15:00:36 +0200 schrieb Heinz Schmitz: > http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/martin-schulz-fuer-e-auto-quote-a-1162393.html > "11.08.2017 > In der Dieselkrise legt SPD-Kanzlerkandidat Schulz einen > Fünf-Punkte-Plan vor. Kernanliegen: eine verpflichtende Quote > für Elektroautos." > > Der Linkspopulist Chulz weiss eben, was Deutsche wünschen :-). Projekt 18% ;-) Lutz -- Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2017-08-11 15:48 +0200 |
| Subject | Re: Warum werden Kraftstoff Verbrauchsangeben und Schadstoff Ausstoß ... |
| Message-ID | <598DB5A8.B3B77D@Berger-Odenthal.De> |
| In reply to | #231070 |
Martin Gerdes wrote: > Selbst die noch immer wenig praxistauglichen > E-Mobile sind nicht in diesem Sinne umweltfreundlich, > weil unklar ist, wo der Strom zu ihrem Betrieb herkommt. Nicht nur das. Solange Batterien Verschleißteile mit deutlich begrenzter Lebensdauer sind, stellen sie resp. ihre Herstellung einen spürbaren Anteil der Betriebsemmissionen (und -kosten). -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-12 18:59 +0200 |
| Message-ID | <omnbkh$tuu$3@news.bawue.net> |
| In reply to | #231070 |
On 08/11/2017 02:26 PM, Martin Gerdes wrote: > > Wir haben in Deutschland so um die 40 Millionen Fahrzeuge, die > ausnahmslos wenig umweltfreundlich sind. Kommt auf den Vergleich an. Vergleich sie mit Autos von vor 2000 und sie sind SEHR umweltfreundlich. Verglichen mit Autos aus der Zeit vor dem Kat wird es noch extremer. Das ist im Moment Jammern auf sehr hohem Niveau. Gerrit
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