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Groups > de.sci.electronics > #224898 > unrolled thread

OT Unpersönl. Anrede in USA

Started byAlbrecht Mehl <invalid@invalid.invalid>
First post2017-03-21 08:38 +0100
Last post2017-04-16 16:29 +0200
Articles 6 — 6 participants

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Contents

  OT Unpersönl. Anrede in USA Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid> - 2017-03-21 08:38 +0100
    Re: OT Unpersönl. Anrede in USA Bernd <bnacht@web.de> - 2017-03-21 09:35 +0100
    Re: OT Unpersönl. Anrede in USA Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2017-03-21 10:53 +0100
      Re: OT Unpersönl. Anrede in USA Andreas Karrer <ak-7a@gmx.ch> - 2017-03-21 10:11 +0000
    Re: OT Unpersönl. Anrede in USA Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-03-24 16:40 -0700
      Re: OT Unpersönl. Anrede in USA Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-04-16 16:29 +0200

#224898 — OT Unpersönl. Anrede in USA

FromAlbrecht Mehl <invalid@invalid.invalid>
Date2017-03-21 08:38 +0100
SubjectOT Unpersönl. Anrede in USA
Message-ID<ejc3k0FcplU1@mid.individual.net>
In Deutschland ist es üblich, wenn man seinen Ansprechpartner noch nicht 
namentlich kennt, einen (e)Brief mit

    Sehr geehrte Damen und Herren,

zu beginnen.

   - Was schreiben Amerikaner da?

   - Ganz dunkel spukt in meinem Kopf die Vorstellung, dass in den
     USA nicht mit Komma, sondern mit Doppelpunkt abgeschlossen
     wird. Richtig?

Ich bitte um Nachsicht für diese ganz 'unelektronischen' Fragen. Sicher 
stehen etliche Leser hier in Geschäftsbeziehungen mit Amerika, und ich 
wüßte niemanden, den ich sonst fragen könnte.

A. Mehl
-- 
eBriefe an|mehlBEIfreundePUNKTtu-darmstadtPUNKTde|Spätestens seit der
Fukush.-Katastrophe sollten wir uns alle darüber im Klaren sein, dass
Energie nicht länger endlos zur Verfügung steht, ... Wir werden uns
daran gewöhnen müssen, die anfallenden Kosten zu bedenken, bevor wir ein
elektrisches Gerät in Betrieb nehmen wollen, bzw. bevor wir unser Auto
in Bewegung setzen. Dies wird in den nächsten Jahren ein schmerzhafter,
aber unvermeidlicher Prozess des Umdenkens werden, anders haben unsere
Gesellschaft und unser Planet keine Überlebenschance.
Leserbrf. - nicht von mir - FAZ 26.8.2013
r

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#224899

FromBernd <bnacht@web.de>
Date2017-03-21 09:35 +0100
Message-ID<oaqol1$54l$1@tota-refugium.de>
In reply to#224898
Am 21.03.2017 um 08:38 schrieb Albrecht Mehl:
> In Deutschland ist es üblich, wenn man seinen Ansprechpartner noch nicht
> namentlich kennt, einen (e)Brief mit
>    Sehr geehrte Damen und Herren,
> zu beginnen.
> 
>   - Was schreiben Amerikaner da?
(...)

> Ich bitte um Nachsicht für diese ganz 'unelektronischen' Fragen. Sicher
> stehen etliche Leser hier in Geschäftsbeziehungen mit Amerika, und ich
> wüßte niemanden, den ich sonst fragen könnte.
(...)

www.leo.org existiert.


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#224901

FromAxel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De>
Date2017-03-21 10:53 +0100
Message-ID<58D0F81C.CAF928B6@Berger-Odenthal.De>
In reply to#224898
Albrecht Mehl wrote:
>    - Was schreiben Amerikaner da?

Dear Sirs<Komma>

-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ /  HTML |    Roald-Amundsen-Straße 2a     Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X    in  |    D-50829 Köln-Ossendorf      http://berger-odenthal.de
/ \  Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

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#224904

FromAndreas Karrer <ak-7a@gmx.ch>
Date2017-03-21 10:11 +0000
Message-ID<slrnod1v21.9a8.ak-7a@chimborazo.ee.ethz.ch>
In reply to#224901
* Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De>:
> Albrecht Mehl wrote:
>>    - Was schreiben Amerikaner da?
>
> Dear Sirs<Komma>

Nein und nein.

Es kommt ein bisschen auf den Zusammenhang an. In einem Geschäftsbrief
an eine Firma:

   Dear Sir or Madam:

Doppelpunkt nach der Anrede ist in den USA üblich, im UK gar nicht.
Komma geht auch, ist eher weniger formell, also wird man,
wenn man den Adressat nicht kennt, den Doppelpunkt benutzen.

In einem Brief an eine Behörde oder an eine Rechtsabteilung gibt es
auch diese "Anrede":

   To whom it may concern:

das ist einerseits eine feststehende Floskel, aber wenn man jemanden
explizit anschreiben will, aber seinen Namen nicht kennt, dann ist das
"may concern" etwas wenig, denn ich will ja, dass er sich damit befasst.


 - Andi

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#225029

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2017-03-24 16:40 -0700
Message-ID<ejlp3mFtaldU1@mid.individual.net>
In reply to#224898
On 2017-03-21 00:38, Albrecht Mehl wrote:
> In Deutschland ist es üblich, wenn man seinen Ansprechpartner noch nicht
> namentlich kennt, einen (e)Brief mit
>
>     Sehr geehrte Damen und Herren,
>
> zu beginnen.
>
>    - Was schreiben Amerikaner da?
>

Dear Ladies and Gentlemen,

...

"Dear Sir or Madam" findet man eher in formellem Austausch mit Aemtern, 
klingt etwas hoelzern.


>    - Ganz dunkel spukt in meinem Kopf die Vorstellung, dass in den
>      USA nicht mit Komma, sondern mit Doppelpunkt abgeschlossen
>      wird. Richtig?
>

Normalerweise mit Komma, dann eine Leerzeile, danach mit einem 
Grossbuchstaben anfangen. Als erstes sollte nicht das Wort "I" (fuer 
"ich") stehen, das wird von machen als schlechter Stil gesehen. Ausser 
man ist ... <raeusper> ... Praesident mit sehr ausgepraegtem 
Selbstbewusstsein  :-)


> Ich bitte um Nachsicht für diese ganz 'unelektronischen' Fragen. Sicher
> stehen etliche Leser hier in Geschäftsbeziehungen mit Amerika, und ich
> wüßte niemanden, den ich sonst fragen könnte.
>

Schon ok, hast ja auch OT geschrieben.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#226321

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2017-04-16 16:29 +0200
Message-ID<ocvuuk$sl0$1@dont-email.me>
In reply to#225029
Joerg schrieb:

> Ausser man ist ... <raeusper> ... Praesident mit sehr ausgepraegtem Selbstbewusstsein  :-)

Agent Orange?

-- 
mfg Rolf Bombach

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