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Groups > de.sci.electronics > #218001 > unrolled thread
| Started by | Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> |
|---|---|
| First post | 2016-12-07 09:16 +0100 |
| Last post | 2016-12-07 21:20 +0100 |
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Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> - 2016-12-07 09:16 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-07 14:01 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-12-07 14:13 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-07 15:05 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-07 16:17 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-07 16:33 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-12-07 17:35 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-08 15:44 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-12-08 16:51 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-07 21:24 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-12-08 09:31 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> - 2016-12-07 14:17 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-07 15:28 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Heiko Lechner <no.spam.to.me@arcor.de> - 2016-12-07 15:55 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-07 16:29 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> - 2016-12-07 17:13 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Stefan Krister <stefan.krister@creative.chaos.de> - 2016-12-12 19:01 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-13 09:22 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Stefan Krister <stefan.krister@creative.chaos.de> - 2016-12-13 10:18 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-13 11:17 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2016-12-13 17:40 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2016-12-13 21:17 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> - 2016-12-07 17:08 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2016-12-07 17:38 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> - 2016-12-07 18:14 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-08 16:04 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2016-12-08 17:50 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-07 21:20 +0100
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| From | Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 09:16 +0100 |
| Subject | Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio |
| Message-ID | <eapuqvFr7k2U1@mid.individual.net> |
Hallo miteinander,
kennt sich jemand der mitlesenden Fachleute mit Digitalradio aus und
kann evtl. meine folgende Erfahrung bestätigen oder dementieren bzw.
am liebsten vielleicht auch erklären:
Seit kurzem habe ich erstmalig im Auto ein Radio, welches auch
Digitalradio beherrscht.
Angenommen, man hat für Verkehrsdurchsagen eine (üblicherweise etwas
größere) Lautstärke eingestellt, dann war ich es bisher von
FM-Sendern gewohnt, dass man den Durchsage-Pieps hörte und ca. eine
halbe Sekunde *danach* die Lautstärke am Anfang größer bzw. am Ende
wieder auf den Normalwert ging.
Jetzt bei Digitalsendern habe ich hier ein umgekehrtes Verhalten,
dass sich erst die Lautstärke ändert - und man dann ca. eine halbe
Sekunde *nach der Lautstärke-Änderung* den Verkehrsdurchsage-Pieps hört.
Kann das sein? Wodurch kommt dieses andere Verhalten? Lässt sich das
irgendwie auf das von FM gewohnte Verhalten ändern?
Besten Dank für sachdienliche Hinweise ...
--
..... und tschüss
Franklin
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| From | Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 14:01 +0100 |
| Message-ID | <o2918i$gb5$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #218001 |
Franklin Schiftan schrieb:
> [Ich war] es bisher von FM-Sendern gewohnt, dass man den Durchsage-Pieps
> hörte und ca. eine halbe Sekunde *danach* die Lautstärke am Anfang größer
> bzw. am Ende wieder auf den Normalwert ging.
>
> Jetzt bei Digitalsendern habe ich hier ein umgekehrtes Verhalten,
> dass sich erst die Lautstärke ändert - und man dann ca. eine halbe
> Sekunde *nach der Lautstärke-Änderung* den Verkehrsdurchsage-Pieps hört.
1) der Pieps heißt Hintz-Triller
2) der Hintz-Triller war schon immer obsolet, da kein Autoradio aus der
Welt der 1970er Jahre einen solch scharfen Spektrumanalyser hatte,
um den Hintz-Triller zweifelsfrei von Musik zu unterscheiden.
2a) Beim analogen Rundfunk vor Einführung von RDS nannte man diese
Technik ARI (AutoradioInformation oder so).
Das funktionierte so, dass dem Radioprogramm ein Ton mit einer
Frequenz von unhörbaren 57kHz zugemischt wurde.
War dieser Ton vorhanden, erkannte das Autoradio den Sender als
Verkehrsfunksender.
Bei einer Verkehrsdurchsage wurde der 57kHz-Ton mit einem anderen
Ton moduliert - immer noch unhörbar.
Nun erhöhte das Autoradio die Lautstärke oder schaltete die Kassettenwiedergabe ab.
2b) Beim analogen Rundfunk mit RDS wird permanent eine Datenfolge
ausgestrahlt, die den Sendernamen und andere Textinformationen beinhaltet.
Unter anderem auch die Anforderung des Senders, das Autoradio lauter zu
schalten, die CD- / Kassettenwiedergabe abzuschalten oder auf einen ganz
anderen Sender umzuschalten.
3) Beim Digitalrundfunk verhält es sich wie bei 2b, nur dass auch die Audioinformation
digital ist.
Wie schnell das Autoradio umschaltet oder lauter wird, hängt davon ab, wie oft
das Autoradio die Dateninformation abfragt. Das ist bei jedem Gerät verschieden.
Wenn das (analoge) Autoradio Empfangsprobleme hat, kann es gut sein, dass
die Hin- und Rückschalttung auf Verkehrsfunk verzögert ist, da möglicherweise
der Datenstrom so fehlerbehaftet ist, dass das Autoradio da nichts "lesen" kann.
Analoger UKW-Rundfunk ist immens fehlertolerant, da Störungen des analogen
Audios von unserem Gehirn weitgehend kompensiert werden.
Die Datenübertragung ist aber digital und kann schon ausgefallen sein,
wenn die Musik noch hörbar ist.
Gruß Christian
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| From | Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 14:13 +0100 |
| Message-ID | <eaqg7aFd85U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218033 |
Am 07.12.2016 um 14:01 schrieb Christian Müller: [...] > > 1) der Pieps heißt Hintz-Triller > 2) der Hintz-Triller war schon immer obsolet, da kein Autoradio aus der > Welt der 1970er Jahre einen solch scharfen Spektrumanalyser hatte, > um den Hintz-Triller zweifelsfrei von Musik zu unterscheiden. Dazu hat Wikipedia eine andere Meinung (was nicht zwingend heißt, daß das auch stimmt). Offensichtlich war der Ton zwar nicht für das Radio vorgesehen, aber notwendig: "Der Hinz-Triller wird vom Funkhaus (am Postübergabepunkt aufmoduliert) übertragen und triggert im Sender die unhörbare Durchsagekennung, die wiederum dazu führt, dass das Autoradio eine Verkehrsnachricht als solche erkennt. Dass der Hinz-Triller hörbar ist, liegt daran, dass Modulationsleitungen (Übertragungsbandbreite von 30 bis 15.000 Hz) zur Übertragung herangezogen werden sollten." Trotzdem würde mich interessieren, wer Recht hat... -- www.headless-brewing.com
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 15:05 +0100 |
| Message-ID | <o294vu$8kn$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #218034 |
Am 07.12.2016 um 14:13 schrieb Eric Brücklmeier: > Am 07.12.2016 um 14:01 schrieb Christian Müller: > [...] >> >> 1) der Pieps heißt Hintz-Triller >> 2) der Hintz-Triller war schon immer obsolet, da kein Autoradio aus der >> Welt der 1970er Jahre einen solch scharfen Spektrumanalyser hatte, >> um den Hintz-Triller zweifelsfrei von Musik zu unterscheiden. > > Dazu hat Wikipedia eine andere Meinung (was nicht zwingend heißt, daß > das auch stimmt). Offensichtlich war der Ton zwar nicht für das Radio > vorgesehen, aber notwendig: > > "Der Hinz-Triller wird vom Funkhaus (am Postübergabepunkt aufmoduliert) > übertragen und triggert im Sender die unhörbare Durchsagekennung, die > wiederum dazu führt, dass das Autoradio eine Verkehrsnachricht als > solche erkennt. Dass der Hinz-Triller hörbar ist, liegt daran, dass > Modulationsleitungen (Übertragungsbandbreite von 30 bis 15.000 Hz) zur > Übertragung herangezogen werden sollten." > > Trotzdem würde mich interessieren, wer Recht hat... Beide. Gruß Dieter
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| From | Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 16:17 +0100 |
| Message-ID | <o299s0$v4v$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #218034 |
Eric Brücklmeier schrieb: > Dazu hat Wikipedia eine andere Meinung Die Darstellung ist veraltet und stellt nur die Anfänge dieser Technologie dar. Leider wird die Darstellung nicht aktualisiert. Schnell nach der Einführungsphase wurde die unzureichende Erkennungsmöglichkeit bei *InBand-Signalisierung* offensichtlich: Zwar war der Hintz-Triller mit seinem Klang sehr markant, aber es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass elektronische Musikteile als Hintz erkannt wurden. Immerhin sind wir in den 1970ern. Da war die Spektrumanalytik noch nicht so weit wie heute. Außerdem setzte die Verwendung des Hintz-Trillers eine vorgeschriebene Ablaufweise vorraus: * Musik ausblenden / auf Stille warten * Hintz-Triller1 (der lange Triller) * Nachricht * Hintz-Triller2 (der kurze Triller) * Musik Wurde sich daran nicht gehalten, wurde eine Verkehrsdurchsage nicht eingeschaltet oder nicht mehr abgeschaltet. Was passierte, wenn ein Schiedsrichter pfiff? Wurden dann alle Autofahrer zu Geisterfahrern oder verursachte eine Verkehrsdurchsage innerhalb eines Fußballspiels, dass die beiden Tore umklappten? Diese Erkenntnis knüppelte hammerhart die eigentlich tolle Erfindung in den Boden. Über "InBand"... > "Dass der Hinz-Triller hörbar ist, liegt daran, dass Modulationsleitungen > (Übertragungsbandbreite von 30 bis 15.000 Hz) zur Übertragung > herangezogen werden sollten." Das ist Post-Deutsch aus den 1970ern. ...ließ sich keine zweifelsfreie Statuserkennung durchführen. Schau mal nach, wann ISDN erfunden wurde. Über die damalige Technik war und ist es bis heute und später möglich, "OutBand-Signalisierung" zu betreiben. Das bedeutet, dass selbst auf nur für Telefonie geplante Leitungen eine Übertragung außerhalb des Hörbereichs eine Datenverbindung möglich war und ist. Gruß Christian
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 16:33 +0100 |
| Message-ID | <o29a3e$i2p$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #218045 |
Am 07.12.2016 um 16:17 schrieb Christian Müller: >> "Dass der Hinz-Triller hörbar ist, liegt daran, dass Modulationsleitungen >> (Übertragungsbandbreite von 30 bis 15.000 Hz) zur Übertragung >> herangezogen werden sollten." > > Das ist Post-Deutsch aus den 1970ern. > > ...ließ sich keine zweifelsfreie Statuserkennung durchführen. Nein, die Leitung vom Funkhaus zum Sender hatte nur diese Bandbreite. Alles ausserhalb konnte erst am Sender zugemischt werden. Gruß Dieter
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| From | Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 17:35 +0100 |
| Message-ID | <eaqs2uF3l58U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218045 |
Am 07.12.2016 um 16:17 schrieb Christian Müller: > Eric Brücklmeier schrieb: > >> Dazu hat Wikipedia eine andere Meinung > > Die Darstellung ist veraltet und stellt nur die Anfänge dieser > Technologie dar. Leider wird die Darstellung nicht aktualisiert. D.h. schon recht früh wurde über einen extra Kanal signalisiert? [...] > > Schau mal nach, wann ISDN erfunden wurde. > Über die damalige Technik war und ist es bis heute und später möglich, > "OutBand-Signalisierung" zu betreiben. > Das bedeutet, dass selbst auf nur für Telefonie geplante Leitungen > eine Übertragung außerhalb des Hörbereichs eine Datenverbindung möglich > war und ist. Äh ja - ich weiß ;-). Ich habe PCM30 Systeme entwickelt ;-) -- http://www.headless-brewing.com/
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| From | Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-08 15:44 +0100 |
| Message-ID | <o2brpp$pmf$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #218054 |
Eric Brücklmeier schrieb: > D.h. schon recht früh wurde über einen extra Kanal signalisiert? Ja, wenngleich ein eigener Kanal nicht bedeuten muss, dass eine separate Leitung verwendet wird. Wenn man einen ausreichend weit vom Grundsignal entfernten Träger verwendet, kann man durch Aufmodulation diesen Träger als eigenständigen Kanal verwenden. Das ist dann schaltungstechnisch etwas mehr Aufwand als eine diskrete Verkabelung, reduziert die Fehleranfälligkeit allerdings auf ein Leitung (statt mehrerer). Für die Durchführung von Stereo-Sendungen über historische, einleitige Verbindungen musste (und konnte) ebenso getrixt werden. Welches Verfahren angewendet wurde, hing von den beteiligten Stationen ab. Da gab es damals durchaus mehrere Verfahren, die letztendlich alle dasselbe Ziel hatten. Gruß Christian
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| From | Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-08 16:51 +0100 |
| Message-ID | <eatds2Fm8flU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218122 |
Am 08.12.2016 um 15:44 schrieb Christian Müller: > Eric Brücklmeier schrieb: > >> D.h. schon recht früh wurde über einen extra Kanal signalisiert? > > Ja, wenngleich ein eigener Kanal nicht bedeuten muss, > dass eine separate Leitung verwendet wird. > Wenn man einen ausreichend weit vom Grundsignal entfernten > Träger verwendet, kann man durch Aufmodulation diesen Träger > als eigenständigen Kanal verwenden. Schon klar, was dann halt über POTS nicht mehr geht. > Das ist dann schaltungstechnisch etwas mehr Aufwand als eine > diskrete Verkabelung, reduziert die Fehleranfälligkeit allerdings > auf ein Leitung (statt mehrerer). > > Für die Durchführung von Stereo-Sendungen über historische, > einleitige Verbindungen musste (und konnte) ebenso getrixt werden. > > Welches Verfahren angewendet wurde, hing von den beteiligten > Stationen ab. Da gab es damals durchaus mehrere Verfahren, die > letztendlich alle dasselbe Ziel hatten. Ein im Prinzip nicht uninteressantes Thema - Danke für die Ausführungen -- www.headless-brewing.com
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 21:24 +0100 |
| Message-ID | <o29r3g$f0m$1@dont-email.me> |
| In reply to | #218045 |
Christian Müller schrieb: > > Das ist Post-Deutsch aus den 1970ern. Post wie in "post-faktisch"? SCNR -- mfg Rolf Bombach
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| From | "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-08 09:31 +0100 |
| Message-ID | <eask2uFg5gpU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #218070 |
Am 07.12.2016 um 21:24 schrieb Rolf Bombach: > Christian Müller schrieb: >> >> Das ist Post-Deutsch aus den 1970ern. > > Post wie in "post-faktisch"? > Postdemokratisch. -- ---hdw---
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| From | Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 14:17 +0100 |
| Message-ID | <eaqgfbFsp9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218033 |
Christian Müller schrieb am 07.12.2016 um 14:01 Uhr:
> Franklin Schiftan schrieb:
>
>> [Ich war] es bisher von FM-Sendern gewohnt, dass man den
>> Durchsage-Pieps hörte und ca. eine halbe Sekunde *danach* die
>> Lautstärke am Anfang größer bzw. am Ende wieder auf den
>> Normalwert ging.
>>
>> Jetzt bei Digitalsendern habe ich hier ein umgekehrtes
>> Verhalten, dass sich erst die Lautstärke ändert - und man dann
>> ca. eine halbe Sekunde *nach der Lautstärke-Änderung* den
>> Verkehrsdurchsage-Pieps hört.
>
> 1) der Pieps heißt Hintz-Triller 2) der Hintz-Triller war schon
> immer obsolet, da kein Autoradio aus der Welt der 1970er Jahre
> einen solch scharfen Spektrumanalyser hatte, um den Hintz-Triller
> zweifelsfrei von Musik zu unterscheiden.
>
> 2a) Beim analogen Rundfunk vor Einführung von RDS nannte man
> diese Technik ARI (AutoradioInformation oder so). Das
> funktionierte so, dass dem Radioprogramm ein Ton mit einer
> Frequenz von unhörbaren 57kHz zugemischt wurde. War dieser Ton
> vorhanden, erkannte das Autoradio den Sender als
> Verkehrsfunksender. Bei einer Verkehrsdurchsage wurde der
> 57kHz-Ton mit einem anderen Ton moduliert - immer noch unhörbar.
> Nun erhöhte das Autoradio die Lautstärke oder schaltete die
> Kassettenwiedergabe ab.
>
> 2b) Beim analogen Rundfunk mit RDS wird permanent eine
> Datenfolge ausgestrahlt, die den Sendernamen und andere
> Textinformationen beinhaltet. Unter anderem auch die Anforderung
> des Senders, das Autoradio lauter zu schalten, die CD- /
> Kassettenwiedergabe abzuschalten oder auf einen ganz anderen
> Sender umzuschalten.
>
> 3) Beim Digitalrundfunk verhält es sich wie bei 2b, nur dass auch
> die Audioinformation digital ist.
Vielen Dank für diese Hintergrundinformationen.
Warum wird denn dann der Hintz-Triller überhaupt noch gesendet, wenn
man ihn eigentlich eh gar nicht mehr braucht?
> Wie schnell das Autoradio umschaltet oder lauter wird, hängt
> davon ab, wie oft das Autoradio die Dateninformation abfragt. Das
> ist bei jedem Gerät verschieden.
Hmm, das hört sich so an, als wenn mein Autoradio zu schnell wäre.
Aber irgendjemand muss doch vor und nach den Verkehrsmeldungen einen
Knopf drücken, damit die entsprechenden Informationen über Beginn
und Ende einer Verkehrsdurchsage ausgestrahlt werden können, oder?
Und diese unhörbaren Informationen sollten dann doch eigentlich
zeitgleich mit dem hörbaren Hintz-Triller erfolgen, oder nicht?
Wird dann der Knopf vom Sprecher (für mein Digital-Radio) zu früh
gedrückt, wenn die Lautstärke z.B. am Ende schon wieder absinkt,
obwohl die Verkehrsmeldungen noch gar nicht vollständig beendet sind?
> Gruß Christian
--
..... und tschüss
Franklin
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| From | Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 15:28 +0100 |
| Message-ID | <o296jd$3nt$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #218035 |
Franklin Schiftan schrieb: > Warum wird denn dann der Hintz-Triller überhaupt noch gesendet, wenn > man ihn eigentlich eh gar nicht mehr braucht? Phh, weiß nicht. Vielleicht Nostalgie? Ich habe längere Zeit bei einem Rundfunksender gearbeitet. Dort habe ich so manche Dienstanweisung mitbekommen, welche nur grotesk war. Es gab Anweisungen, wie Sätze zu betonen sein - in Abhängigkeit der vorher, zeitgleich oder nachfolgenden Musik. Auch gab es mal die Ansage, dass ARI 10 Sekunden vor dem Verkehrsfunkjingle einzuschalten sei. Das hatte zur Folge, dass die eh schon zu laut produzierte Werbung noch lauter im Autoradio war. "Wiedererkennungseffekt" nannte das der Programmchef. Ich nannte das einfach nur scheiße. > Hmm, das hört sich so an, als wenn mein Autoradio zu schnell wäre. Ob es eine vorgeschriebene Zeit gibt, in der ein Autoradio umgeschaltet haben muss, weiß ich nicht. Möglicherweise ist dein Autoradio "zu gut" eingestellt. > Aber irgendjemand muss doch vor und nach den Verkehrsmeldungen einen > Knopf drücken, damit die entsprechenden Informationen über Beginn > und Ende einer Verkehrsdurchsage ausgestrahlt werden können, oder? Das auf jeden Fall. Früher als vom Sender vorgegeben, kann dein Autoradio nicht umschalten. Aber im Studio sitzen nicht nur Profis. Da werden oft Leute an die Technik gelassen, die es a) noch nicht oder b) niemals drauf haben werden. Hör mal an einem Werktag von 4.55 bis 6.05 WDR2. Grausig das. > Und diese unhörbaren Informationen sollten dann doch eigentlich > zeitgleich mit dem hörbaren Hintz-Triller erfolgen, oder nicht? Eine definitive Aussage kann ich dir nicht geben. Aber ich kann ein Szenario darstellen, bei dem Hintz-Triller und Umschaltung nicht zeitgleich erfolgen: Die moderne Studiotechnik erlaubt es, einen Mitschnitt zu machen, der nicht all das enthält, was auf dem Sender für den Zuhörer hörbar war. Bei regulären Verkehrsnachrichten kann es vorkommen, dass sich seit der letzten Melddung nichts verändert hat. Aus Bequemlichkeit kann man die erste live gesprochene Verkehrsdurchsage aufzeichnen (und zwar nur den Hintz-Triller, die Unterlegermusik und die gesprochene Nachricht, nicht aber die vorher und nachher laufende Musik) und dann solange als Wiederholung senden, bis sich eine Änderung der Verkehrslage ergibt. Auch gibt es keinen Grund, warum reguläre Verkehrsnachrichten *live* sein müsssen. Man kann sie prima (kurz vorher) aufnehmen und der Sendetechniker kann dann sekundengenau den Rest der Sendestunde planen. In beiden Fällen wäre der Hintz-Triller dann unsynchron mit dem (unhörbaren) Umschalt-Impuls des Senders. Je nach Ausblendzeit der vorhergehenden Musik kann da ein Versatz von mehreren Sekunden entstehen. > Und diese unhörbaren Informationen sollten dann doch eigentlich > zeitgleich mit dem hörbaren Hintz-Triller erfolgen, oder nicht? Ich kenne die Motivation deines Lieblingssenders nicht, einen Hintz-Triller auszustrahlen. Da er keine Funktion hat, kann und wird ein Fehlen oder verfrühtes/verspätetes Ausstrahlen keine negativen Folgen haben. > Wird dann der Knopf vom Sprecher (für mein Digital-Radio) zu früh > gedrückt, wenn die Lautstärke z.B. am Ende schon wieder absinkt, > obwohl die Verkehrsmeldungen noch gar nicht vollständig beendet sind? Vielleicht kam die Meldung "vom Band" und die nachfolgende Musik hat das Umschalten auf "Normalbetrieb" ausgelöst. Da Musiken gerne "gefahren" werden - das bedeutet, dass ein Beitrag schon beginnt, wenn die Musik noch läuft und/oder dass eine Musik schon anfängt, während ein Beitrag noch läuft - kann es vorkommen, dass die Steuerinformationen für das Autoradio zur falschen Zeit ausgestrahlt werden. Gruß Christian
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| From | Heiko Lechner <no.spam.to.me@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 15:55 +0100 |
| Message-ID | <eaqm6bF28tnU1@mid.dfncis.de> |
| In reply to | #218039 |
Am 07.12.2016 um 15:28 schrieb Christian Müller: > Ob es eine vorgeschriebene Zeit gibt, in der ein Autoradio umgeschaltet > haben muss, weiß ich nicht. Möglicherweise ist dein Autoradio "zu gut" > eingestellt. Kommt der Umschaltbefehl vielleicht auch über einen DAB- Datenkanal? Dann könnte es sein, dass das Radio die Audiodaten puffert und die DAB- Daten live auswertet. Über DAB käme dann der Ein/Ausschaltbefehl zu früh.
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| From | Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 16:29 +0100 |
| Message-ID | <o29a5g$tht$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #218040 |
Heiko Lechner schrieb: > Kommt der Umschaltbefehl vielleicht auch über einen DAB- Datenkanal? > Dann könnte es sein, dass das Radio die Audiodaten puffert und die DAB- > Daten live auswertet. Über DAB käme dann der Ein/Ausschaltbefehl zu früh. Wenn es diesen "Emergency-Mode" für das Erkennen des Verkehrsfunks gibt, warum wird dann auf das Leeren des Puffers gewartet? Normale Staumeldungen können warten. Falschfahrermeldungen haben laut Selbstverpflichtung eine so hohe Priorität, dass selbst Nachrichten mit live geführten Interviews unterbrochen werden. Da kann man das Puffer-Leeren nicht tolerieren. 55 Meter Gefahrenflug können entscheidend sein. Gruß Christian
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| From | Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 17:13 +0100 |
| Message-ID | <eaqqoqF3cjsU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218040 |
Heiko Lechner schrieb am 07.12.2016 um 15:55 Uhr:
> Am 07.12.2016 um 15:28 schrieb Christian Müller:
>
>> Ob es eine vorgeschriebene Zeit gibt, in der ein Autoradio umgeschaltet
>> haben muss, weiß ich nicht. Möglicherweise ist dein Autoradio "zu gut"
>> eingestellt.
>
> Kommt der Umschaltbefehl vielleicht auch über einen DAB- Datenkanal?
> Dann könnte es sein, dass das Radio die Audiodaten puffert und die DAB-
> Daten live auswertet. Über DAB käme dann der Ein/Ausschaltbefehl zu früh.
Ah ja, das wäre eine auch für mich verständliche und
nachvollziehbare Erklärung. Vielleicht müsste man mal probieren, den
gleichen Sender parallel mit einem anderen Radio per FM zu hören,
dann könnte man ja zumindest einen zeitlichen Verzug bei den
hörbaren Audiodaten erkennen.
--
..... und tschüss
Franklin
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| From | Stefan Krister <stefan.krister@creative.chaos.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-12 19:01 +0100 |
| Message-ID | <eb86v8F9ml0U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218051 |
Hi, Am 07.12.2016 um 17:13 schrieb Franklin Schiftan: > > Vielleicht müsste man mal probieren, den > gleichen Sender parallel mit einem anderen Radio per FM zu hören, > dann könnte man ja zumindest einen zeitlichen Verzug bei den > hörbaren Audiodaten erkennen. Mein Digitalradio kann Verkehrsdurchsagen nur analog. Da ich den selben Sender digital höre, merke ich immer den zeitlichen Versatz der beiden Techniken. Noch während das Ende der Nachrichten kommt, mischt sich der Verkehrsfunk ein. Gefühlt ist das so eine halbe Sekunde. Und die letzten 1-2 Silben hör ich dann doppelt, wenn das Gerät wieder zurückschaltet. MfG Stefan -- Blog: http://bastard-fdb.blogspot.de/ Gallery: http://gallery.port23.de/v/bastard/ Wiki: http://wiki.port23.de/wiki/Benutzer:Bastard
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| From | Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> |
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| Date | 2016-12-13 09:22 +0100 |
| Message-ID | <o2obek$lin$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #218340 |
Stefan Krister schrieb: > Mein Digitalradio kann Verkehrsdurchsagen nur analog. Nanu? Du mienst mit "Digitalradio" das DAB und nicht etwa ein Autoradio mit RDS? Ich finde diese Konstellation ungewöhnlich, da dein Radio zwei Tuner haben müsste, auf denen dann über drei Wege die Verkehrsfunkwiedergabe erfolgt: DAB für das normale Programm, RDS für die Verkehrsfunk- signalisierung und FM für die Durchsage. Gruß Christian
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| From | Stefan Krister <stefan.krister@creative.chaos.de> |
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| Date | 2016-12-13 10:18 +0100 |
| Message-ID | <eb9snqFlp13U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218380 |
Am 13.12.2016 um 09:22 schrieb Christian Müller: > Stefan Krister schrieb: > > >> Mein Digitalradio kann Verkehrsdurchsagen nur analog. > > Nanu? > Du mienst mit "Digitalradio" das DAB und nicht etwa ein > Autoradio mit RDS? DAB+ um genau zu sein. Ich habe seit Mai einen neuen Opel Meriva mit "Radio CD 400 Plus, einfache Mobiltelefon-Verbindung via Bluetooth®*, USB oder Aux-In leicht zu erfassende Informationen auf dem Graphic Info Display einfacher Zugriff auf Ihre Playlists Telefonie mit optionalem DAB+ komfortable Bedienung per Lenkradfernbedienung" Das DAB+ habe ich extra dazukonfiguriert - scheint ein eigenes Modul zu sein mit eigenem Tuner. Anfangs habe ich mich auch gewundert, dass es bei Durchsagen auf den zuletzt gehörten TP-fähigen UKW-Sender schaltet. Scheint Absicht zu sein, bei diesem Gerät. > Ich finde diese Konstellation ungewöhnlich, da dein > Radio zwei Tuner haben müsste, auf denen dann über > drei Wege die Verkehrsfunkwiedergabe erfolgt: > DAB für das normale Programm, RDS für die Verkehrsfunk- > signalisierung und FM für die Durchsage. MfG Stefan -- Blog: http://bastard-fdb.blogspot.de/ Gallery: http://gallery.port23.de/v/bastard/ Wiki: http://wiki.port23.de/wiki/Benutzer:Bastard
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| From | Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> |
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| Date | 2016-12-13 11:17 +0100 |
| Message-ID | <o2oi84$4cg$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #218391 |
Stefan Krister schrieb: > Das DAB+ habe ich extra dazukonfiguriert - scheint ein eigenes Modul zu > sein mit eigenem Tuner. Anfangs habe ich mich auch gewundert, dass es > bei Durchsagen auf den zuletzt gehörten TP-fähigen UKW-Sender schaltet. > Scheint Absicht zu sein, bei diesem Gerät. Hmm, dieses Kontrukt scheint wohl preiswerter in der Produktion zu sein als ein vollständiges DAB(+)-Radio. Oder die Zahl der Kunden, die DAB haben wollen, ist so gering, dass man die Mehrheit der Autos mit dem Standard-Radio ausstattet und bei Bedarf den zweiten Tuner hinzufügt (selbst wenn das dann nicht mehr kostendeckend ist). Gruß Christian
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