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Groups > de.sci.electronics > #216456 > unrolled thread
| Started by | Holger <me@privacy.org> |
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| First post | 2016-11-05 22:26 +0100 |
| Last post | 2016-11-07 05:25 +0100 |
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Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Holger <me@privacy.org> - 2016-11-05 22:26 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-11-05 15:20 -0700
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Holger <me@privacy.org> - 2016-11-05 23:37 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-11-05 16:03 -0700
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine gunther nanonüm <g-h-w@gmx.de> - 2016-11-06 00:28 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Holger <me@privacy.org> - 2016-11-06 01:55 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Roland Franzius <roland.franzius@uos.de> - 2016-11-06 08:31 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> - 2016-11-06 13:16 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2016-11-06 01:28 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine gunther nanonüm <g-h-w@gmx.de> - 2016-11-06 01:49 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Holger <me@privacy.org> - 2016-11-06 02:33 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2016-11-06 22:45 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2016-11-06 22:52 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Roland Franzius <roland.franzius@uos.de> - 2016-11-07 07:15 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Holger <me@privacy.org> - 2016-11-07 23:35 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-06 21:28 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2016-11-06 22:36 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-11-06 23:41 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-11-07 19:34 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-11-07 20:46 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Holger <me@privacy.org> - 2016-11-07 22:42 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-11-07 23:35 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2016-11-08 20:13 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-11-08 20:24 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-11-09 06:59 +0000
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2016-11-09 18:46 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-11-10 06:54 +0000
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-11-09 10:54 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-11-09 11:11 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-11-09 11:47 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-11-09 12:00 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-11-09 11:28 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Andreas Neumann <an5275@sedo.com> - 2016-11-09 13:17 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2016-11-09 17:23 +0100
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-11-10 06:56 +0000
Re: Notebook von Toshiba mit defekter Hauptplatine Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2016-11-07 05:25 +0100
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| From | Holger <me@privacy.org> |
|---|---|
| Date | 2016-11-07 22:42 +0100 |
| Message-ID | <nvqsf9$15k$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #216530 |
Am 07.11.2016 um 20:46 schrieb Hanno Foest: > Am 07.11.2016 um 19:34 schrieb Volker Bartheld: > >> Habe ich auch (die ausgebaute Platine von einem Tecra mit dem bekannten >> BGA-GPU-Defekt freilich), war danach endgültig Schrott und in der Küche >> müffelte es tagelang elektronisch. So verzweifelt bin ich vermutlich >> niemals wieder. > > Das dürfte dann zu heiß gewesen sein. - Besser: Alles, was nicht (zu) > heiß werden soll, mit mehrfach gefalteter Alufolie abdecken. Also > Alufolie mehrfach falten, Fenster reinschneiden, irgendwie anbringen. > Dann mit Heißluftpistole draufhalten. Dosierung braucht Übung / > Fingerspitzengefühl. Nicht zu schnell, nicht zu langsam, nicht zu kurz, > nicht zu lang... Nimm diese etwas dickere Alufolie aus dem Rossmann (Alufolie extra stark), und klebe diese Folie mit doppelseitigem Klebeband auf der Platine an. Hühnerfutter mit Klebeband sichern. Zu erhitzende Bauteile ausschneiden, drumherum die Folie schön fest auf die Platine drücken. Danach mit der Heißluftpistole erhitzen. Währenddessen nicht auf der Platine herumdrücken oder so. Danach abkühlen lassen, danach Folie und Kleber wieder entfernen. Mit etwas Glück ist das Gerät wieder funktionsfähig. Für wie lange, weiß ich nicht. Aber man sollte gelegentlich daran denken, den schadhaften BGA-Stein austauschen zu lassen. Zu lassen deshalb, weil man eine BGA-Lötstation braucht, die nicht jedermann sein eigen nennt. Zum Fingerspitzengefühl: Aus ca. 10 cm Entfernung, mit der Lötpistole etwas wedeln, damit nicht nur der Chip, sondern auch dessen Umgebung erwärmt wird. Dann einige Sekunden draufhalten. Zinn sollte schmelzen. Beim Abkühlen lassen: Finger weg vom IC. Eine gute Idee könnte hier ein IR-Thermometer sein, um die Temperatur beim Nachlöten zu messen. Ich würde von ungefähr 250 Grad ausgehen. Zweitens, noch nicht ausprobiert: Flußmittel mit einer dünnen Kanüle unter den BGA-Stein spritzen, sowas wie No-Clean oder (Vorschlag) Löthonig, verdünnt mit Spiritus. Holger
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2016-11-07 23:35 +0100 |
| Message-ID | <e8cdt3F8c1gU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #216533 |
Am 07.11.2016 um 22:42 schrieb Holger:
> Nimm diese etwas dickere Alufolie aus dem Rossmann (Alufolie extra
> stark), und klebe diese Folie mit doppelseitigem Klebeband auf der
> Platine an.
BTDT - keine gute Idee, wenn das heiß wird, klebt das nicht mehr
ordentlich. Lieber die Alufolie um das Objekt herumfalten.
> Aber man sollte
> gelegentlich daran denken, den schadhaften BGA-Stein austauschen zu
> lassen. Zu lassen deshalb, weil man eine BGA-Lötstation braucht, die
> nicht jedermann sein eigen nennt.
Das Teil ist nicht wirklich schadhaft, sondern lediglich schlecht
gelötet. Und eine BGA-Lötstation ist im Prinzip auch nur eine
glorifizierte Heißluftpistole, wenn auch mit verschiedenen Düsen,
einstellbarer Temperatur und Luftmenge. Wenn man den gleichen Chip
wieder einbauen will, wird es aber ekelig, weil man dann etwas an
Werkzeug und Material braucht, um neue Lotkugeln unter den BGA zu
bekommen ("reballing").
Hanno
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| From | Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-08 20:13 +0100 |
| Message-ID | <e8eme1Fop4nU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #216533 |
Holger schrieb: > Am 07.11.2016 um 20:46 schrieb Hanno Foest: > Zum Fingerspitzengefühl: Aus ca. 10 cm Entfernung, mit der Lötpistole > etwas wedeln, damit nicht nur der Chip, sondern auch dessen Umgebung > erwärmt wird. Dann einige Sekunden draufhalten. Zinn sollte schmelzen. Da kannst du folgendes tun, um das besser abschätzen zu können: bedecke den zu erwärmenden IC zusätzlich mit einer sehr dünnen Alufolie und leg oben drauf einen Krümel Lötzinn. Wenn dieser Krümel schmilzt, erhitze den CHip noch ein paar Sekunden und dann dürftest du lange genug draufgehalten haben. Guido
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2016-11-08 20:24 +0100 |
| Message-ID | <e8en3qFos1iU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #216543 |
Am 08.11.2016 um 20:13 schrieb Guido Grohmann: > Da kannst du folgendes tun, um das besser abschätzen zu können: bedecke > den zu erwärmenden IC zusätzlich mit einer sehr dünnen Alufolie und leg > oben drauf einen Krümel Lötzinn. Wenn dieser Krümel schmilzt, erhitze > den CHip noch ein paar Sekunden und dann dürftest du lange genug > draufgehalten haben. Du kennst den Schmelzpunkt des eingesetzten Lots nicht. Ist es wirklich Reinzinn? Und nebenher hat es mir immer das Lötzinn weggepustet, wenn ich das versucht habe... Hanno
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-09 06:59 +0000 |
| Message-ID | <XnsA6BB5157BB71AAlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #216545 |
Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com>: > Am 08.11.2016 um 20:13 schrieb Guido Grohmann: > >> Da kannst du folgendes tun, um das besser abschätzen zu können: bedecke >> den zu erwärmenden IC zusätzlich mit einer sehr dünnen Alufolie und leg >> oben drauf einen Krümel Lötzinn. Wenn dieser Krümel schmilzt, erhitze >> den CHip noch ein paar Sekunden und dann dürftest du lange genug >> draufgehalten haben. > > Du kennst den Schmelzpunkt des eingesetzten Lots nicht. Ist es wirklich > Reinzinn? Und nebenher hat es mir immer das Lötzinn weggepustet, wenn > ich das versucht habe... Reflow-Lötpaste geht da besser, die klebt und wechselt dann auch von gelblich auf silbern! Matthias --
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| From | Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-09 18:46 +0100 |
| Message-ID | <e8h5msFcf4vU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #216546 |
Matthias Weingart schrieb: > Reflow-Lötpaste geht da besser, die klebt und wechselt dann auch von gelblich > auf silbern! Wenn man die hat, ist es auf jeden Fall die bessere Alternative. Guido
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-10 06:54 +0000 |
| Message-ID | <XnsA6BC507302667AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #216562 |
Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de>: > Matthias Weingart schrieb: > >> Reflow-Lötpaste geht da besser, die klebt und wechselt dann auch von > gelblich >> auf silbern! > > Wenn man die hat, ist es auf jeden Fall die bessere Alternative. Was ähnliches kann man sich auch selberbasteln, Kolophoniumklecks drauf und ein paar der sowieso auf dem Tisch herumliegenden Zinnkugeln reinkleben. M. --
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| From | Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2016-11-09 10:54 +0100 |
| Message-ID | <155kehunni4u4.dlg@news.bartheld.net> |
| In reply to | #216530 |
On Mon, 7 Nov 2016 20:46:45 +0100, Hanno Foest wrote: > Am 07.11.2016 um 19:34 schrieb Volker Bartheld: >> Habe ich auch (die ausgebaute Platine von einem Tecra mit dem bekannten >> BGA-GPU-Defekt freilich), war danach endgültig Schrott und in der Küche >> müffelte es tagelang elektronisch. So verzweifelt bin ich vermutlich >> niemals wieder. > Das dürfte dann zu heiß gewesen sein. Jo mei. Um ein BGA wieder zu befestigen muß das Lötzinn schmelzen. Also habe ich 200°C im Ofen eingestellt, wohl wissend, das das 10-20° mehr sind als evtl. unbedingt notwendig. Vielleicht war das dumm und ein großer Fehler, keine Ahnung. > - Besser: Alles, was nicht (zu) > heiß werden soll, mit mehrfach gefalteter Alufolie abdecken. Also > Alufolie mehrfach falten, Fenster reinschneiden, irgendwie anbringen. > Dann mit Heißluftpistole draufhalten. Und wieviel Grad soll ich da einstellen? Das kommt dann unter das Chipgehäuse drunter? > Dosierung braucht Übung / > Fingerspitzengefühl. Nicht zu schnell, nicht zu langsam, nicht zu kurz, > nicht zu lang... Besser konnte man "Schmeiß weg, das ist ein Fall für die Tonne!" nicht umschreiben. ;-) Ciao, Volker -- @: W E B 2 0 1 6 at B A R T H E L D dot N E T 3W: www.bartheld.net
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2016-11-09 11:11 +0100 |
| Message-ID | <e8gb35F5vmjU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #216550 |
Am 09.11.2016 10:54 schrieb Volker Bartheld: >> Dosierung braucht Übung / >> Fingerspitzengefühl. Nicht zu schnell, nicht zu langsam, nicht zu kurz, >> nicht zu lang... > > Besser konnte man "Schmeiß weg, das ist ein Fall für die Tonne!" nicht > umschreiben. ;-) Ich hab zu der Zeit, als Macbooks erhebliche Probleme hatten, mal ein paar Foren quergelesen. Grob geschätzt hatten unerfahrene Leute mit Ghetto-Reflow Erfolgsquoten von ca. 70% (der Recht der Geräte war tot). Wie lange die Geräte danach gehalten haben mögen ist eine andere Frage. Für ich sieht das aber danach aus, daß das einen Versuch wert ist, wenn man das Teil ansonsten eh wegwerfen würde. Und wenn man dabei Erfahrungen sammelt, wird das nächste Teil vielleicht sogar noch besser... Hanno
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| From | Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2016-11-09 11:47 +0100 |
| Message-ID | <66w74qa3bf6f$.dlg@news.bartheld.net> |
| In reply to | #216551 |
On Wed, 9 Nov 2016 11:11:49 +0100, Hanno Foest wrote: > Am 09.11.2016 10:54 schrieb Volker Bartheld: >>> Dosierung braucht Übung / >>> Fingerspitzengefühl. Nicht zu schnell, nicht zu langsam, nicht zu kurz, >>> nicht zu lang... >> Besser konnte man "Schmeiß weg, das ist ein Fall für die Tonne!" nicht >> umschreiben. ;-) > Für mich sieht das aber danach aus, daß das einen Versuch wert ist, wenn > man das Teil ansonsten eh wegwerfen würde. Ich schraube wirklich gern, lang und viel. Bis ich das Tecra (ich glaube, ein S10) zerlegt und das nackte Motherboard in Händen hielt, ist schon reichlich Zeit vergangen. Und dann alles wieder retour, für nix. So sehr es auch nervt, _prinzipiell_ reparable Dinge in den Elektroschrott zu hauen. NB: Ich gehöre zu den Menschen, die Klamotten mit der Nähmaschine reparieren (Reißverschlüsse, Löcher, ...), neue Akkus in die Oral-B einlöten, eine Entwicklungseinheit vom Kyocera FS-680 instandsetzen, kritische Elkos auf Motherboards tauschen, olle PCs mit RAM und SSDs aufrüsten anstatt einfach ein Medion-Kisterl neu zu kaufen und noch einen orginal IBM-Thinkpad mit sich rumschleppen, usw... - Und ich fahre ein inzwischen fast 19 Jahre altes Auto in dessen geriatrische Gebrechen schon eine ordentliche Stange Geld versenkt wurde. Aber die vergeudete Zeit beim Tecra war wirklich enorm ärgerlich. > Und wenn man dabei > Erfahrungen sammelt, wird das nächste Teil vielleicht sogar noch besser... Ich glaube, meine Lektion ist relativ klar: Toshiba-Notebooks sind ein Müll. Ich hätte mich nicht zu der Gefälligkeit eines Reparaturversuchs breitschlagen lassen sollen. Aber es möge gerne jeder selbst seine eigenen Erfahrungen sammeln. Ciao, Volker P.S.: Ja, auch die Thinkpads hatten damals irgendwelche Wackler (http://www.thinkwiki.org/wiki/Problem_with_failing_memory_slot), keine Ahnung an was die seit Lenovo so alles leiden. -- @: W E B 2 0 1 6 at B A R T H E L D dot N E T 3W: www.bartheld.net
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2016-11-09 12:00 +0100 |
| Message-ID | <e8gdtpF6lv7U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #216553 |
Am 09.11.2016 11:47 schrieb Volker Bartheld: > Ich glaube, meine Lektion ist relativ klar: Toshiba-Notebooks sind ein > Müll. Ich hätte mich nicht zu der Gefälligkeit eines Reparaturversuchs > breitschlagen lassen sollen. Aber es möge gerne jeder selbst seine eigenen > Erfahrungen sammeln. Alle Marken haben schon Flexing- und BGA-Lörprobleme gehabt. SMD wird nicht weniger werden. Entweder, du gehst mit der Zeit und lernst damit umzugehen, oder du wirfst weg. Ich für meinen Teil lerne gerne neues. Hanno
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-09 11:28 +0100 |
| Message-ID | <nvutou$hb3$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #216550 |
Am 09.11.2016 um 10:54 schrieb Volker Bartheld: > Jo mei. Um ein BGA wieder zu befestigen muß das Lötzinn schmelzen. Also > habe ich 200°C im Ofen eingestellt, wohl wissend, das das 10-20° mehr sind > als evtl. unbedingt notwendig. Vielleicht war das dumm und ein großer > Fehler, keine Ahnung. Die bleifreien Lote haben einen Schmelzpunkt von ca. 220°C! Gruß Dieter
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| From | Andreas Neumann <an5275@sedo.com> |
|---|---|
| Date | 2016-11-09 13:17 +0100 |
| Message-ID | <nvv45d$tkv$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #216550 |
Volker Bartheld wrote: > Jo mei. Um ein BGA wieder zu befestigen muß das Lötzinn schmelzen. Also > habe ich 200°C im Ofen eingestellt Eher zu wenig. Die Schmelztemperatur muss an der Lötstelle erreicht werden, und die Platine+Lot+Bauteile stellen in diesem Gebilde eine Temperatursenke dar, also muss aussen deutlich mehr Temp da sein. Unsere Dampfphase macht IIRC 230°, der Reflow-Ofen 240° im Peak.
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| From | Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> |
|---|---|
| Date | 2016-11-09 17:23 +0100 |
| Message-ID | <58234D90.28E1D9B@B.Maus.De> |
| In reply to | #216550 |
Volker Bartheld wrote: > Vielleicht war das dumm und ein großer Fehler, keine Ahnung. Der Fehler steckt IMHO in der Annahme, daß die Skalenstellung von der tatsächlich eingeregelten Temperatur bei einem Hauhaltsbackofen um weniger als ein paar Dutzend Grad abweicht. Allerdings ist das nur mein Vorurteil, gemessen habe ich es noch nicht. Axel -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-10 06:56 +0000 |
| Message-ID | <XnsA6BC50CDA7F67AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #216558 |
Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De>: > Volker Bartheld wrote: >> Vielleicht war das dumm und ein großer Fehler, keine Ahnung. > > Der Fehler steckt IMHO in der Annahme, daß die Skalenstellung von der > tatsächlich eingeregelten Temperatur bei einem Hauhaltsbackofen um > weniger als ein paar Dutzend Grad abweicht. Allerdings ist das nur mein > Vorurteil, gemessen habe ich es noch nicht. Ist so. Deshalb misst man das auch direkt mit dem Temperaturfühler vom Multimeter (Type-K, gibt es sogar schon zu 10Eur Multimetern dazu). Wobei man sich da die Lage des Fühlers auch ausprobieren muss, die Temperaturverteilung da drinnen ist alles andere als homogen. (Ist ja auch hauptsächlich nur Strahlung) M. --
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| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-07 05:25 +0100 |
| Message-ID | <e8ae1fFnnlvU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #216456 |
Am 05.11.2016 22:26, schrieb Holger: > Hi, > > vielleicht kann mir hier einer auf den Kopf zu sagen, wo der Fehler > liegt. Ich habe ein Toshiba-Notebook geschenkt bekommen, auf dem die 5 > Volt auf USB und SATA nicht mehr belastbar sind. Mein erster Verdacht, > kalte Lötstellen, förderten nur zutage, dass die 5 Volt überhaupt wieder > anliegen, nachdem ich den Lötkolben bemühte. Einen Flexingfehler > schließe ich nicht aus, da einige der Symptome auch auf einen defekten > Grafikchip hindeuteten. So schaltet sich das Ding mal ein, dann wieder > aus, dann wieder ein, und so weiter. Ich denke, eine Reparatur wäre > drin, würde aber wohl nicht preisgünstig ausfallen. > > Hat jemand hier mit solchen Notebooks eigene Erfahrungen, die er > mitteilen kann? Solche Berichte würde ich jetzt gerne lesen. Ich würde erstmal alles testen, daß mit der Stromversorgung zu tun hat, angefangen beim Netzteil, der Netzteilbuchse und den Kondensatoren auf der Platine, die für die 5V Schiene zuständig sind. Dann würde ich das Notebook und die Platine gründlich säubern und auf Verschmutzungen untersuchen. Evtl. klebt da irgend ein Rest von Orangensaft oder Kaffee und verursacht Störungen. Dann kann man mal alle Flex-Kabel und sonstigen Leitungen anschauen, ob da was kaputt ist. Aber wahrscheinlich ist das motherboard hin. Da kann man idR wenig machen und re-balling etc. stößt schnell an die Grenzen der Wirtschaftlichkeit. Also würde ich am ehesten zu einem gebrauchten Ersatz Motherboard raten, das man ggf. aus einem Schrottrechner gleicher Bauart ausbaut. Löten am motherboard geht allerdings nicht mit Lötkolben, sondern möglichst mit Heißluft (oder ähnlichem). Die Chancen für erfolgreiche Lötarbeiten an Notebook Hauptplatinen stehen nicht besonders gut, wenn man nicht erhebliches Wissen, Geschick und Erfahrung hat. Außerdem braucht man dafür das richtige Werkzeug. TH
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