Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > de.sci.electronics > #202258 > unrolled thread

Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht?

Started byVolker Bartheld <news2016@bartheld.net>
First post2016-02-16 12:28 +0100
Last post2016-02-16 22:50 +0100
Articles 20 on this page of 33 — 12 participants

Back to article view | Back to de.sci.electronics


Contents

  Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-02-16 12:28 +0100
    Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-02-16 18:10 +0100
    Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Myn Seudop <seudop@freenet.de> - 2016-02-16 17:21 +0000
    Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-02-16 17:31 +0000
    Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-16 12:31 -0800
      Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-02-21 05:47 +0100
        Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-22 10:01 -0800
          Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-02-22 19:44 +0100
            Re: Simpler Tiefentladungsschutz für   LED-Nachtlicht? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-22 11:12 -0800
              Re: Simpler Tiefentladungsschutz für   LED-Nachtlicht? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-22 11:15 -0800
              Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-02-22 20:18 +0100
                Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-22 11:44 -0800
                  Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-02-22 20:50 +0100
                    Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-22 15:55 -0800
              Re: Simpler Tiefentladungsschutz für   LED-Nachtlicht? Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-02-22 21:19 +0100
                Re: Simpler Tiefentladungsschutz für     LED-Nachtlicht? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-22 15:55 -0800
                  Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2016-02-23 07:14 +0100
                    Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-23 07:30 -0800
                      Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2016-02-24 07:33 +0100
                        Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-02-24 08:50 +0100
                        Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-24 07:14 -0800
                  Re: Simpler Tiefentladungsschutz für     LED-Nachtlicht? Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-02-23 12:45 +0100
                    Re: Simpler Tiefentladungsschutz für       LED-Nachtlicht? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-23 07:34 -0800
            Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-02-23 11:38 +0100
              Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-02-23 12:48 +0100
                Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-02-23 13:21 +0100
                  Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-02-23 13:41 +0100
                    Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-02-23 13:46 +0100
                  Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-02-23 13:42 +0100
                Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-27 18:33 +0100
                  Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-02-28 00:03 +0100
                    Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-02-28 07:26 +0100
    Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht? "MaWin" <me@private.net> - 2016-02-16 22:50 +0100

Page 1 of 2  [1] 2  Next page →


#202258 — Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht?

FromVolker Bartheld <news2016@bartheld.net>
Date2016-02-16 12:28 +0100
SubjectSimpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht?
Message-ID<1tajqafl6n82j.dlg@news.bartheld.net>
Hallo!

Ich habe hier ein von außen recht simpel aussehendes Nachtlicht von Reer
[1], das mir vom Hersteller als Trostpflaster für ein vorzeitig defekt
gegangenes Fieberthermometer geschenkt wurde. Vorgesehen sind lt.
Anleitung zwei Primärzellen. Das hält nicht lange und ist auch nicht
besonders umweltfreundlich - in einem Haushalt, wo reichlich Eneloops
herumliegen.

Akkus werden aber leider auf 0V entladen:

Vorsichtige Öffnung des Gehäuses ergab: Es werkelt dort tatsächlich ein
DC-DC-Wandler ohne Tiefentladungsschutz, der Arbeitsbereich wurde auf 3.0
bis etwa 2.2V festgelegt, darunter läßt die Helligkeit der zwei
"warmweißen" LEDs (je drei COB-Dioden mit 40mA) deutlich nach. Die
U-I-Kennlinie zeigt: Selbst wenn die Beleuchtung unter 1.0V schon ausgeht,
fließt immer noch ein relevanter Strom (wenige mA), bis dann bei 0.35V
endlich Schicht im Schacht ist.

Gut balancierte Eneloops können das einigermaßen ab (ohne umzupolen), toll
ist das allerdings nicht. Eingeschaltet wird das Wunderwerk der Technik
mit einem Mikrotaster, der einen Eingang des DC-DC-Wandlers auf Masse
legt. Test hat ergeben, daß man das auch durch (kurzes!) Brücken mit einem
20k-Widerstand erreichen kann. Der Eingang dürfte also einen internen
Pull-Up-Widerstand dranhaben und mit um die 100uA zufrieden sein.

Natürlich gibt es jetzt die wildesten Möglichkeiten - vom Komplettersatz
durch gängige LED-Treiber über ein vollintegrierten Brown-Out-Device und
CMOS-Schmitt-Trigger bis hin zur trivialen Zenerdiode in der
Versorgungsleitung. Die Zener habe ich probiert, das schiebt den
Arbeitspunkt in eine für NiMH-Chemie ungünstige Richtung und früh genug
geht die Lampe deswegen auch nicht aus.

Irgendwas, was unterhalb von ca. 1V Systemspannung den Eingang des
DC-DC-Wandlers kurz gegen Masse schließt und einen geringen
Ruhestromverbrauch hat, wäre optimal. Mit möglichst wenigen diskreten
Bauteilen. Dazu habe ich mir [2] angesehen, leider braucht die Schaltung
noch einen Schmitt-Trigger (die exakte Pulsform am Eingang des Wandlers
dürfte unkritisch sein) und außerdem wird kein Puls, sondern ein
Dauersignal bei Unterspannung gegeben. Klar, nachtriggerbares Monoflop
usw., sprengen aber schon mein Budget und Geduld. Der TLC7701 braucht
recht wenig außenrum, geht aber nur bis 2V Vcc.

Jemand eine pragmatische Idee? Nein, wegwerfen geht nicht. Schon aus 
Prinzip. ;-)

1000 Dank im Voraus und viele Grüße,
Volker

[1] http://www.reer.de/babylight-basic-led-nachtlicht-eule.html
[2] http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/u_supvis.htm

-- 
@:  W E B 2 0 1 6 at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net

[toc] | [next] | [standalone]


#202282

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2016-02-16 18:10 +0100
Message-ID<n9vh52$tct$1@news.bawue.net>
In reply to#202258
On 02/16/2016 12:28 PM, Volker Bartheld wrote:
> Jemand eine pragmatische Idee? Nein, wegwerfen geht nicht. Schon aus
> Prinzip. ;-)

Rauswerfen und DC-DC-Wandler durch einen QX5252F ersetzen. Das ist so 
ein kleiner IC für Solarlampen. Der hat einen Tiefentladeschutz und 
macht bei ca. 0,9V zu. Ausser dem IC brauchst du nur noch eine Spule.

Du musst jetzt nur noch davor eine Schaltung bauen die den Ladestrom bei 
Dunkelheit abschaltet und schon gehts Licht an.

  Gerrit

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202284

FromMyn Seudop <seudop@freenet.de>
Date2016-02-16 17:21 +0000
Message-ID<20160216172158.iZ66f3Tq8yfV@sewer.dizum.com>
In reply to#202258
Volker Bartheld:

> Ich habe hier ein von außen recht simpel aussehendes Nachtlicht von Reer
> [1], das mir vom Hersteller als Trostpflaster für ein vorzeitig defekt
> gegangenes Fieberthermometer geschenkt wurde.

Was kann an einem Fieberthermometer vorzeitig kaputt gehen, wenn man es nicht
fallen lässt.

<https://de.wikipedia.org/wiki/Fieberthermometer#/media/File:Fieberthermometermessspitzen.jpg>
Früher war alles besser!!1!

Myn

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202285

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2016-02-16 17:31 +0000
Message-ID<dih4o3Frm2iU1@mid.individual.net>
In reply to#202258
Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> wrote:
>Hallo!

>Ich habe hier ein von außen recht simpel aussehendes Nachtlicht von Reer
...

>Akkus werden aber leider auf 0V entladen:

...
>Irgendwas, was unterhalb von ca. 1V Systemspannung den Eingang des
>DC-DC-Wandlers kurz gegen Masse schließt und einen geringen
>Ruhestromverbrauch hat, wäre optimal. Mit möglichst wenigen diskreten
>Bauteilen. Dazu habe ich mir [2] angesehen, leider braucht die Schaltung
Ein Supervisor wie z.B. TL7702 könnte passen.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202289

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-02-16 12:31 -0800
Message-ID<dihf8dFe6aU1@mid.individual.net>
In reply to#202258
On 2016-02-16 03:28, Volker Bartheld wrote:
> Hallo!
>
> Ich habe hier ein von außen recht simpel aussehendes Nachtlicht von Reer
> [1], das mir vom Hersteller als Trostpflaster für ein vorzeitig defekt
> gegangenes Fieberthermometer geschenkt wurde. Vorgesehen sind lt.
> Anleitung zwei Primärzellen. Das hält nicht lange und ist auch nicht
> besonders umweltfreundlich - in einem Haushalt, wo reichlich Eneloops
> herumliegen.
>
> Akkus werden aber leider auf 0V entladen:
>
> Vorsichtige Öffnung des Gehäuses ergab: Es werkelt dort tatsächlich ein
> DC-DC-Wandler ohne Tiefentladungsschutz, der Arbeitsbereich wurde auf 3.0
> bis etwa 2.2V festgelegt, darunter läßt die Helligkeit der zwei
> "warmweißen" LEDs (je drei COB-Dioden mit 40mA) deutlich nach. Die
> U-I-Kennlinie zeigt: Selbst wenn die Beleuchtung unter 1.0V schon ausgeht,
> fließt immer noch ein relevanter Strom (wenige mA), bis dann bei 0.35V
> endlich Schicht im Schacht ist.
>

Den Entwickler dieser Chose sollte man in den Burggraben tunken, da das 
auch bei normalen Batterien unguenstig sein kann, weil sie so bei langer 
Nichtbenutzung nach dem Leerlutschen eher auslaufen.


> Gut balancierte Eneloops können das einigermaßen ab (ohne umzupolen), toll
> ist das allerdings nicht. Eingeschaltet wird das Wunderwerk der Technik
> mit einem Mikrotaster, der einen Eingang des DC-DC-Wandlers auf Masse
> legt. Test hat ergeben, daß man das auch durch (kurzes!) Brücken mit einem
> 20k-Widerstand erreichen kann. Der Eingang dürfte also einen internen
> Pull-Up-Widerstand dranhaben und mit um die 100uA zufrieden sein.
>
> Natürlich gibt es jetzt die wildesten Möglichkeiten - vom Komplettersatz
> durch gängige LED-Treiber über ein vollintegrierten Brown-Out-Device und
> CMOS-Schmitt-Trigger bis hin zur trivialen Zenerdiode in der
> Versorgungsleitung. Die Zener habe ich probiert, das schiebt den
> Arbeitspunkt in eine für NiMH-Chemie ungünstige Richtung und früh genug
> geht die Lampe deswegen auch nicht aus.
>
> Irgendwas, was unterhalb von ca. 1V Systemspannung den Eingang des
> DC-DC-Wandlers kurz gegen Masse schließt und einen geringen
> Ruhestromverbrauch hat, wäre optimal. Mit möglichst wenigen diskreten
> Bauteilen. Dazu habe ich mir [2] angesehen, leider braucht die Schaltung
> noch einen Schmitt-Trigger (die exakte Pulsform am Eingang des Wandlers
> dürfte unkritisch sein) und außerdem wird kein Puls, sondern ein
> Dauersignal bei Unterspannung gegeben. Klar, nachtriggerbares Monoflop
> usw., sprengen aber schon mein Budget und Geduld. Der TLC7701 braucht
> recht wenig außenrum, geht aber nur bis 2V Vcc.
>
> Jemand eine pragmatische Idee? Nein, wegwerfen geht nicht. Schon aus
> Prinzip. ;-)
>

Ginge mit einem Micropower Comparator mit eingebauter Referenz, aber das 
sind ziemliche Exotenteile und muesste extra bestellt werden.

Caveman Solution: In die Minusleitung einen Darlington NPN Transistor 
einschleifen, Emitter an Bat-Minus und Kollektor an die Minusleitung des 
Nachtlichts. Plus des Nachtlichts bleibt angeschlossen. Dann noch einen 
Widerstand von einigen zig kOhm von der Basis dieses 
Darlington-Transistors nach Bat-Plus. Wenn die Spannung in den Bereich 
um 1.2V sackt, schaltet der ab. Nicht digital, sondern eher 
"schlabbernd", aber unterhalb 1V fliesst nichts mehr. Die ganze 
Latuechte bekommt keinen Saft mehr.

Wenn kein Darlington zur Hand, kannst Du zwei normale NPN Transistoren 
als Darlington verschalten, dann haettest Du aber statt zwei jetzt drei 
Bauteile.

Das ganze ginge natuerlich auch spiegelverkehrt in der Plusleitung mit 
PNP-Darlington, aber da ist die Chance geringer, dass man einen 
rumliegen hat.


> 1000 Dank im Voraus und viele Grüße,
> Volker
>
> [1] http://www.reer.de/babylight-basic-led-nachtlicht-eule.html


Sowat is abba nix fuer'n hartgesottenen Mountain Biker :-)


> [2] http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/u_supvis.htm
>


-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202455

FromVolker Bartheld <news2016@bartheld.net>
Date2016-02-21 05:47 +0100
Message-ID<1d7oxg4l460gl.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#202289
Guten Morgen!

On Tue, 16 Feb 2016 12:31:30 -0800, Joerg wrote:
> On 2016-02-16 03:28, Volker Bartheld wrote:
>> [Reer-Nachtlicht] Es werkelt dort tatsächlich ein DC-DC-Wandler ohne
>> Tiefentladungsschutz, der Arbeitsbereich wurde auf 3.0 bis etwa 2.2V
>> festgelegt, darunter läßt die Helligkeit der zwei "warmweißen" LEDs
>> [...] deutlich nach. [...] Selbst wenn die Beleuchtung unter 1.0V schon
>> ausgeht, fließt immer noch ein relevanter Strom (wenige mA), bis dann
>> bei 0.35V endlich Schicht im Schacht ist.

> Den Entwickler dieser Chose sollte man in den Burggraben tunken, da das 
> auch bei normalen Batterien unguenstig sein kann, weil sie so bei langer 
> Nichtbenutzung nach dem Leerlutschen eher auslaufen.

Natürlich. Wem sagst Du das? Zumal die typischen DC-DC-Wandler mit
NiMH-kompatiblen Eingangsspannungen meist nur eine Drahtbrücke oder einen
Widerstand benötigen, um Tiefentladung zu vermeiden.

Stattdessen antwortet man mir seitens des Herstellers: "[...] Des Weiteren
ist auf den Dokumenten und der Verpackung zum Produkt klar ausgewiesen,
dass dieses Nachtlicht für eine Spannung von 3 Volt ausgelegt ist. Alkali
Batterien haben eine Spannung von 1,5 Volt, (die meisten) Akkus hingegen
nur 1,2 Volt. Daher kann nach Bewertung unserer Spezialisten die Entladung
Ihrer verwendeten Akkus auch hier ihre Ursache haben, da beim Betrieb mit
diesen zwei Akkus lediglich eine Spannung von 2,4 Volt erreicht wurde. Ich
habe Ihnen die PDF-Gebrauchsanleitung beigefügt. [...]".

Na klar. Verarschen kann ich mich bei Bedarf auch selber.

> Caveman Solution: In die Minusleitung einen Darlington NPN Transistor 
> einschleifen, Emitter an Bat-Minus und Kollektor an die Minusleitung des 
> Nachtlichts. Plus des Nachtlichts bleibt angeschlossen. Dann noch einen 
> Widerstand von einigen zig kOhm von der Basis dieses 
> Darlington-Transistors nach Bat-Plus. Wenn die Spannung in den Bereich 
> um 1.2V sackt, schaltet der ab. Nicht digital, sondern eher 
> "schlabbernd", aber unterhalb 1V fliesst nichts mehr. Die ganze 
> Latuechte bekommt keinen Saft mehr.

Ich habe jetzt ein bisserl mit LTSpice herumgespielt (wollte ich eh schon
immer mal tun) und einen ZXMN2B01F (NMOS) mit einem Spannungsteiler am Gate
versehen (270k-470k). Das sieht schon recht brauchbar aus. Klar hat es da
nichts mit Hysterese etc., der kleine Scheißer ist auch ziemlich winzig
(immerhin SOT23) und nicht mal eben bei den üblichen Verdächtgen
abgzugreifen. Ja, Farnell, schon klar. 25ct + 38€ Positionspreis und 5,95€
Versand.

Wald-und-Wiesen-MosFETs kannst bei den Spannungen vergessen.

>> [1] http://www.reer.de/babylight-basic-led-nachtlicht-eule.html
> Sowat is abba nix fuer'n hartgesottenen Mountain Biker :-)

Näh. Hell, aber nicht hell genug. Und ohne Skelettmotiv sowieso
unbrauchbar.

Ciao,
Volker

P.S.: Ich danke allen Tipgebern für ihre Mühe. Noch ist die Kuh nicht vom
Eis.

-- 
@:  W E B 2 0 1 6 at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202582

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-02-22 10:01 -0800
Message-ID<dj10mpFub0dU1@mid.individual.net>
In reply to#202455
On 2016-02-20 20:47, Volker Bartheld wrote:
> Guten Morgen!
>
> On Tue, 16 Feb 2016 12:31:30 -0800, Joerg wrote:
>> On 2016-02-16 03:28, Volker Bartheld wrote:
>>> [Reer-Nachtlicht] Es werkelt dort tatsächlich ein DC-DC-Wandler ohne
>>> Tiefentladungsschutz, der Arbeitsbereich wurde auf 3.0 bis etwa 2.2V
>>> festgelegt, darunter läßt die Helligkeit der zwei "warmweißen" LEDs
>>> [...] deutlich nach. [...] Selbst wenn die Beleuchtung unter 1.0V schon
>>> ausgeht, fließt immer noch ein relevanter Strom (wenige mA), bis dann
>>> bei 0.35V endlich Schicht im Schacht ist.
>
>> Den Entwickler dieser Chose sollte man in den Burggraben tunken, da das
>> auch bei normalen Batterien unguenstig sein kann, weil sie so bei langer
>> Nichtbenutzung nach dem Leerlutschen eher auslaufen.
>
> Natürlich. Wem sagst Du das? Zumal die typischen DC-DC-Wandler mit
> NiMH-kompatiblen Eingangsspannungen meist nur eine Drahtbrücke oder einen
> Widerstand benötigen, um Tiefentladung zu vermeiden.
>
> Stattdessen antwortet man mir seitens des Herstellers: "[...] Des Weiteren
> ist auf den Dokumenten und der Verpackung zum Produkt klar ausgewiesen,
> dass dieses Nachtlicht für eine Spannung von 3 Volt ausgelegt ist. Alkali
> Batterien haben eine Spannung von 1,5 Volt, (die meisten) Akkus hingegen
> nur 1,2 Volt. Daher kann nach Bewertung unserer Spezialisten die Entladung
> Ihrer verwendeten Akkus auch hier ihre Ursache haben, da beim Betrieb mit
> diesen zwei Akkus lediglich eine Spannung von 2,4 Volt erreicht wurde. Ich
> habe Ihnen die PDF-Gebrauchsanleitung beigefügt. [...]".
>
> Na klar. Verarschen kann ich mich bei Bedarf auch selber.
>

"nach Bewertung unserer Spezialisten", koestlich.


>> Caveman Solution: In die Minusleitung einen Darlington NPN Transistor
>> einschleifen, Emitter an Bat-Minus und Kollektor an die Minusleitung des
>> Nachtlichts. Plus des Nachtlichts bleibt angeschlossen. Dann noch einen
>> Widerstand von einigen zig kOhm von der Basis dieses
>> Darlington-Transistors nach Bat-Plus. Wenn die Spannung in den Bereich
>> um 1.2V sackt, schaltet der ab. Nicht digital, sondern eher
>> "schlabbernd", aber unterhalb 1V fliesst nichts mehr. Die ganze
>> Latuechte bekommt keinen Saft mehr.
>
> Ich habe jetzt ein bisserl mit LTSpice herumgespielt (wollte ich eh schon
> immer mal tun) und einen ZXMN2B01F (NMOS) mit einem Spannungsteiler am Gate
> versehen (270k-470k). Das sieht schon recht brauchbar aus.


Fuer ein Bastelprojekt ok, fuer eine Serie oder zum Nachbau nicht. Denn 
Vth streut prozessmaessig in der Produktion locker +/-30%. Vgs max steht 
zwar mit 8V drin, aber im Datenblatt sind keine Gatdioden eingezeichnet. 
Koennte also ESD maessig was heiss sein, wenn nicht das andere Geraffel 
auf der Platine limitiert.

http://www.diodes.com/_files/datasheets/ZXMN2B01F.pdf


>                                                  ... Klar hat es da
> nichts mit Hysterese etc., der kleine Scheißer ist auch ziemlich winzig
> (immerhin SOT23) ...


Bei mir zaehlt das schon als Klotz. Hier ist meist SC75 angesagt.


>                    ... und nicht mal eben bei den üblichen Verdächtgen
> abgzugreifen. Ja, Farnell, schon klar. 25ct + 38€ Positionspreis und 5,95€
> Versand.
>
> Wald-und-Wiesen-MosFETs kannst bei den Spannungen vergessen.
>

Daher und wegen Porto schlug ich einen Bipolartransistor vor. Den kann 
man mal eben aus einem Schrottgeraet schlachten, wenn man eh fuer ein 
Bier in den Keller muss. Und die Schaltschwelle ist besser vorhersagbar.


>>> [1] http://www.reer.de/babylight-basic-led-nachtlicht-eule.html
>> Sowat is abba nix fuer'n hartgesottenen Mountain Biker :-)
>
> Näh. Hell, aber nicht hell genug. Und ohne Skelettmotiv sowieso
> unbrauchbar.
>
> Ciao,
> Volker
>
> P.S.: Ich danke allen Tipgebern für ihre Mühe. Noch ist die Kuh nicht vom
> Eis.
>

Aber fast :-)

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202590

FromMarc Santhoff <m.santhoff@t-online.de>
Date2016-02-22 19:44 +0100
Message-ID<20160222194426.7ee0ecf6@puma.das.netz>
In reply to#202582
Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb:

> >                    ... und nicht mal eben bei den üblichen
> > Verdächtgen abgzugreifen. Ja, Farnell, schon klar. 25ct + 38€
> > Positionspreis und 5,95€ Versand.
> >
> > Wald-und-Wiesen-MosFETs kannst bei den Spannungen vergessen.
> >  
> 
> Daher und wegen Porto schlug ich einen Bipolartransistor vor. Den
> kann man mal eben aus einem Schrottgeraet schlachten, wenn man eh
> fuer ein Bier in den Keller muss. Und die Schaltschwelle ist besser
> vorhersagbar.

Ginge da nicht sowas wie IRLML2502? Schwellspannung ist mit min.
0,8V und max. 1,2V angegeben, sollte doch passen.

Marc

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202593 — Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht?

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-02-22 11:12 -0800
SubjectRe: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht?
Message-ID<dj14r0FugsU1@mid.individual.net>
In reply to#202590
On 2016-02-22 10:44, Marc Santhoff wrote:
> Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb:
>
>>>                     ... und nicht mal eben bei den üblichen
>>> Verdächtgen abgzugreifen. Ja, Farnell, schon klar. 25ct + 38€
>>> Positionspreis und 5,95€ Versand.
>>>
>>> Wald-und-Wiesen-MosFETs kannst bei den Spannungen vergessen.
>>>
>>
>> Daher und wegen Porto schlug ich einen Bipolartransistor vor. Den
>> kann man mal eben aus einem Schrottgeraet schlachten, wenn man eh
>> fuer ein Bier in den Keller muss. Und die Schaltschwelle ist besser
>> vorhersagbar.
>
> Ginge da nicht sowas wie IRLML2502? Schwellspannung ist mit min.
> 0,8V und max. 1,2V angegeben, sollte doch passen.
>

Gings schon, aber auch da streut Vth wie ueblcih zu viel, sit 
Gluecksache. Volker will ja moelgicvhst seine Akkus nicht kaputtmachen 
und dennoch nicht zu frueh abschalten lassen. Da eignen sich BJT weit 
besser und er muesste nichts bestellen, wenn er irgendwo welche hat oder 
ausschlachten kann.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202594 — Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht?

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-02-22 11:15 -0800
SubjectRe: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht?
Message-ID<dj1514FugsU2@mid.individual.net>
In reply to#202593
On 2016-02-22 11:12, Joerg wrote:
> On 2016-02-22 10:44, Marc Santhoff wrote:
>> Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb:
>>
>>>>                     ... und nicht mal eben bei den üblichen
>>>> Verdächtgen abgzugreifen. Ja, Farnell, schon klar. 25ct + 38€
>>>> Positionspreis und 5,95€ Versand.
>>>>
>>>> Wald-und-Wiesen-MosFETs kannst bei den Spannungen vergessen.
>>>>
>>>
>>> Daher und wegen Porto schlug ich einen Bipolartransistor vor. Den
>>> kann man mal eben aus einem Schrottgeraet schlachten, wenn man eh
>>> fuer ein Bier in den Keller muss. Und die Schaltschwelle ist besser
>>> vorhersagbar.
>>
>> Ginge da nicht sowas wie IRLML2502? Schwellspannung ist mit min.
>> 0,8V und max. 1,2V angegeben, sollte doch passen.
>>
>
> Gings schon, aber auch da streut Vth wie ueblcih zu viel, sit
> Gluecksache. Volker will ja moelgicvhst seine Akkus nicht kaputtmachen
> und dennoch nicht zu frueh abschalten lassen. Da eignen sich BJT weit
> besser und er muesste nichts bestellen, wenn er irgendwo welche hat oder
> ausschlachten kann.
>

Gaah, man soll nicht Deutsch schreiben und Englisch denken :-)

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202595

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2016-02-22 20:18 +0100
Message-ID<nafip8$bo$1@news.bawue.net>
In reply to#202593
On 02/22/2016 08:12 PM, Joerg wrote:
> On 2016-02-22 10:44, Marc Santhoff wrote:
>> Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb:
>>
>>>>                     ... und nicht mal eben bei den üblichen
>>>> Verdächtgen abgzugreifen. Ja, Farnell, schon klar. 25ct + 38€
>>>> Positionspreis und 5,95€ Versand.
>>>>
>>>> Wald-und-Wiesen-MosFETs kannst bei den Spannungen vergessen.
>>>>
>>>
>>> Daher und wegen Porto schlug ich einen Bipolartransistor vor. Den
>>> kann man mal eben aus einem Schrottgeraet schlachten, wenn man eh
>>> fuer ein Bier in den Keller muss. Und die Schaltschwelle ist besser
>>> vorhersagbar.
>>
>> Ginge da nicht sowas wie IRLML2502? Schwellspannung ist mit min.
>> 0,8V und max. 1,2V angegeben, sollte doch passen.
>>
>
> Gings schon, aber auch da streut Vth wie ueblcih zu viel, sit
> Gluecksache. Volker will ja moelgicvhst seine Akkus nicht kaputtmachen
> und dennoch nicht zu frueh abschalten lassen. Da eignen sich BJT weit
> besser und er muesste nichts bestellen, wenn er irgendwo welche hat oder
> ausschlachten kann.

Ich bin immer noch der Meinung, daß man mit einem QX5252F und etwas 
Kleinkram im Ladestromzweig (Wenn dunkel kein Ladestrom => Licht geht 
an) das Problem lösen kann. Tiefentladeschutz enthält der QX5252F schon 
und man braucht nur noch einen Akku statt 2.

Eigentlich ist das ein IC für Solarlampen, aber mit passenden LEDs und 
Spule kann man damit nicht nur ein Nachtlicht sondern auch Leselampen bauen.

  Gerrit



[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202600

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-02-22 11:44 -0800
Message-ID<dj16noF1ej7U1@mid.individual.net>
In reply to#202595
On 2016-02-22 11:18, Gerrit Heitsch wrote:
> On 02/22/2016 08:12 PM, Joerg wrote:
>> On 2016-02-22 10:44, Marc Santhoff wrote:
>>> Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb:
>>>
>>>>>                     ... und nicht mal eben bei den üblichen
>>>>> Verdächtgen abgzugreifen. Ja, Farnell, schon klar. 25ct + 38€
>>>>> Positionspreis und 5,95€ Versand.
>>>>>
>>>>> Wald-und-Wiesen-MosFETs kannst bei den Spannungen vergessen.
>>>>>
>>>>
>>>> Daher und wegen Porto schlug ich einen Bipolartransistor vor. Den
>>>> kann man mal eben aus einem Schrottgeraet schlachten, wenn man eh
>>>> fuer ein Bier in den Keller muss. Und die Schaltschwelle ist besser
>>>> vorhersagbar.
>>>
>>> Ginge da nicht sowas wie IRLML2502? Schwellspannung ist mit min.
>>> 0,8V und max. 1,2V angegeben, sollte doch passen.
>>>
>>
>> Gings schon, aber auch da streut Vth wie ueblcih zu viel, sit
>> Gluecksache. Volker will ja moelgicvhst seine Akkus nicht kaputtmachen
>> und dennoch nicht zu frueh abschalten lassen. Da eignen sich BJT weit
>> besser und er muesste nichts bestellen, wenn er irgendwo welche hat oder
>> ausschlachten kann.
>
> Ich bin immer noch der Meinung, daß man mit einem QX5252F und etwas
> Kleinkram im Ladestromzweig (Wenn dunkel kein Ladestrom => Licht geht
> an) das Problem lösen kann. Tiefentladeschutz enthält der QX5252F schon
> und man braucht nur noch einen Akku statt 2.
>
> Eigentlich ist das ein IC für Solarlampen, aber mit passenden LEDs und
> Spule kann man damit nicht nur ein Nachtlicht sondern auch Leselampen
> bauen.
>

Aber einfach ein fertiges IC kaufen ist unspochtlich :-)

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202602

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2016-02-22 20:50 +0100
Message-ID<nafklj$2er$1@news.bawue.net>
In reply to#202600
On 02/22/2016 08:44 PM, Joerg wrote:
> On 2016-02-22 11:18, Gerrit Heitsch wrote:
>> On 02/22/2016 08:12 PM, Joerg wrote:
>>> On 2016-02-22 10:44, Marc Santhoff wrote:
>>>> Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb:
>>>>
>>>>>>                     ... und nicht mal eben bei den üblichen
>>>>>> Verdächtgen abgzugreifen. Ja, Farnell, schon klar. 25ct + 38€
>>>>>> Positionspreis und 5,95€ Versand.
>>>>>>
>>>>>> Wald-und-Wiesen-MosFETs kannst bei den Spannungen vergessen.
>>>>>>
>>>>>
>>>>> Daher und wegen Porto schlug ich einen Bipolartransistor vor. Den
>>>>> kann man mal eben aus einem Schrottgeraet schlachten, wenn man eh
>>>>> fuer ein Bier in den Keller muss. Und die Schaltschwelle ist besser
>>>>> vorhersagbar.
>>>>
>>>> Ginge da nicht sowas wie IRLML2502? Schwellspannung ist mit min.
>>>> 0,8V und max. 1,2V angegeben, sollte doch passen.
>>>>
>>>
>>> Gings schon, aber auch da streut Vth wie ueblcih zu viel, sit
>>> Gluecksache. Volker will ja moelgicvhst seine Akkus nicht kaputtmachen
>>> und dennoch nicht zu frueh abschalten lassen. Da eignen sich BJT weit
>>> besser und er muesste nichts bestellen, wenn er irgendwo welche hat oder
>>> ausschlachten kann.
>>
>> Ich bin immer noch der Meinung, daß man mit einem QX5252F und etwas
>> Kleinkram im Ladestromzweig (Wenn dunkel kein Ladestrom => Licht geht
>> an) das Problem lösen kann. Tiefentladeschutz enthält der QX5252F schon
>> und man braucht nur noch einen Akku statt 2.
>>
>> Eigentlich ist das ein IC für Solarlampen, aber mit passenden LEDs und
>> Spule kann man damit nicht nur ein Nachtlicht sondern auch Leselampen
>> bauen.
>>
>
> Aber einfach ein fertiges IC kaufen ist unspochtlich :-)

Ja, aber der Preis... 50 Stück kosten 4,33 Euro incl. Porto aus China.. 
Gibt auch kleinere Einheiten. Da kosten dich die Einzelteile mehr.

  Gerrit

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202626

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-02-22 15:55 -0800
Message-ID<dj1lfbF55vgU2@mid.individual.net>
In reply to#202602
On 2016-02-22 11:50, Gerrit Heitsch wrote:
> On 02/22/2016 08:44 PM, Joerg wrote:
>> On 2016-02-22 11:18, Gerrit Heitsch wrote:
>>> On 02/22/2016 08:12 PM, Joerg wrote:
>>>> On 2016-02-22 10:44, Marc Santhoff wrote:
>>>>> Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb:
>>>>>
>>>>>>>                     ... und nicht mal eben bei den üblichen
>>>>>>> Verdächtgen abgzugreifen. Ja, Farnell, schon klar. 25ct + 38€
>>>>>>> Positionspreis und 5,95€ Versand.
>>>>>>>
>>>>>>> Wald-und-Wiesen-MosFETs kannst bei den Spannungen vergessen.
>>>>>>>
>>>>>>
>>>>>> Daher und wegen Porto schlug ich einen Bipolartransistor vor. Den
>>>>>> kann man mal eben aus einem Schrottgeraet schlachten, wenn man eh
>>>>>> fuer ein Bier in den Keller muss. Und die Schaltschwelle ist besser
>>>>>> vorhersagbar.
>>>>>
>>>>> Ginge da nicht sowas wie IRLML2502? Schwellspannung ist mit min.
>>>>> 0,8V und max. 1,2V angegeben, sollte doch passen.
>>>>>
>>>>
>>>> Gings schon, aber auch da streut Vth wie ueblcih zu viel, sit
>>>> Gluecksache. Volker will ja moelgicvhst seine Akkus nicht kaputtmachen
>>>> und dennoch nicht zu frueh abschalten lassen. Da eignen sich BJT weit
>>>> besser und er muesste nichts bestellen, wenn er irgendwo welche hat
>>>> oder
>>>> ausschlachten kann.
>>>
>>> Ich bin immer noch der Meinung, daß man mit einem QX5252F und etwas
>>> Kleinkram im Ladestromzweig (Wenn dunkel kein Ladestrom => Licht geht
>>> an) das Problem lösen kann. Tiefentladeschutz enthält der QX5252F schon
>>> und man braucht nur noch einen Akku statt 2.
>>>
>>> Eigentlich ist das ein IC für Solarlampen, aber mit passenden LEDs und
>>> Spule kann man damit nicht nur ein Nachtlicht sondern auch Leselampen
>>> bauen.
>>>
>>
>> Aber einfach ein fertiges IC kaufen ist unspochtlich :-)
>
> Ja, aber der Preis... 50 Stück kosten 4,33 Euro incl. Porto aus China..
> Gibt auch kleinere Einheiten. Da kosten dich die Einzelteile mehr.
>

Nicht wenn sie aus der Ausschlachtkiste kommen :-)

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202605 — Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht?

FromMarc Santhoff <m.santhoff@t-online.de>
Date2016-02-22 21:19 +0100
SubjectRe: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht?
Message-ID<20160222211927.13f7c2ea@puma.das.netz>
In reply to#202593
Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb:

> On 2016-02-22 10:44, Marc Santhoff wrote:
> > Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb:
> >
> >>>                     ... und nicht mal eben bei den üblichen
> >>> Verdächtgen abgzugreifen. Ja, Farnell, schon klar. 25ct + 38€
> >>> Positionspreis und 5,95€ Versand.
> >>>
> >>> Wald-und-Wiesen-MosFETs kannst bei den Spannungen vergessen.
> >>>
> >>
> >> Daher und wegen Porto schlug ich einen Bipolartransistor vor. Den
> >> kann man mal eben aus einem Schrottgeraet schlachten, wenn man eh
> >> fuer ein Bier in den Keller muss. Und die Schaltschwelle ist besser
> >> vorhersagbar.
> >
> > Ginge da nicht sowas wie IRLML2502? Schwellspannung ist mit min.
> > 0,8V und max. 1,2V angegeben, sollte doch passen.
> >
> 
> Gings schon, aber auch da streut Vth wie ueblcih zu viel, sit
> Gluecksache.

Naja, ist ja keine Serienproduktion. Er schrieb doch was von abschalten
"so bei 1V".

> Volker will ja moelgicvhst seine Akkus nicht
> kaputtmachen und dennoch nicht zu frueh abschalten lassen. Da eignen
> sich BJT weit besser und er muesste nichts bestellen, wenn er
> irgendwo welche hat oder ausschlachten kann.

Brauch geringe Uce(sat), hohe Verstärkung. Was würde man da für einen
Typ einsetzen?

Marc

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202625 — Re: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht?

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-02-22 15:55 -0800
SubjectRe: Simpler Tiefentladungsschutz für LED-Nachtlicht?
Message-ID<dj1le2F55vgU1@mid.individual.net>
In reply to#202605
On 2016-02-22 12:19, Marc Santhoff wrote:
> Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb:
>
>> On 2016-02-22 10:44, Marc Santhoff wrote:
>>> Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb:
>>>
>>>>>                      ... und nicht mal eben bei den üblichen
>>>>> Verdächtgen abgzugreifen. Ja, Farnell, schon klar. 25ct + 38€
>>>>> Positionspreis und 5,95€ Versand.
>>>>>
>>>>> Wald-und-Wiesen-MosFETs kannst bei den Spannungen vergessen.
>>>>>
>>>>
>>>> Daher und wegen Porto schlug ich einen Bipolartransistor vor. Den
>>>> kann man mal eben aus einem Schrottgeraet schlachten, wenn man eh
>>>> fuer ein Bier in den Keller muss. Und die Schaltschwelle ist besser
>>>> vorhersagbar.
>>>
>>> Ginge da nicht sowas wie IRLML2502? Schwellspannung ist mit min.
>>> 0,8V und max. 1,2V angegeben, sollte doch passen.
>>>
>>
>> Gings schon, aber auch da streut Vth wie ueblcih zu viel, sit
>> Gluecksache.
>
> Naja, ist ja keine Serienproduktion. Er schrieb doch was von abschalten
> "so bei 1V".
>
>> Volker will ja moelgicvhst seine Akkus nicht
>> kaputtmachen und dennoch nicht zu frueh abschalten lassen. Da eignen
>> sich BJT weit besser und er muesste nichts bestellen, wenn er
>> irgendwo welche hat oder ausschlachten kann.
>
> Brauch geringe Uce(sat), hohe Verstärkung. Was würde man da für einen
> Typ einsetzen?
>

Einfach einen Darlington. Dann braucht man auch nur einen Vorwiderstand, 
keinen Teiler und damit unterhalb der Schwelle so gut wie keinen Strom mehr.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202629

FromWolfgang <wolfgang@horejsi.de>
Date2016-02-23 07:14 +0100
Message-ID<nagtbq$ss5$1@solani.org>
In reply to#202625
Am 23.02.2016 um 00:55 schrieb Joerg:

>> Brauch geringe Uce(sat), hohe Verstärkung. Was würde man da für einen
>> Typ einsetzen?
>>
>
> Einfach einen Darlington. Dann braucht man auch nur einen Vorwiderstand,
> keinen Teiler und damit unterhalb der Schwelle so gut wie keinen Strom
> mehr.
>

Aber mit der Uce(sat) wird es etwas unangenehm.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202674

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-02-23 07:30 -0800
Message-ID<dj3c7rFi414U1@mid.individual.net>
In reply to#202629
On 2016-02-22 22:14, Wolfgang wrote:
> Am 23.02.2016 um 00:55 schrieb Joerg:
>
>>> Brauch geringe Uce(sat), hohe Verstärkung. Was würde man da für einen
>>> Typ einsetzen?
>>>
>>
>> Einfach einen Darlington. Dann braucht man auch nur einen Vorwiderstand,
>> keinen Teiler und damit unterhalb der Schwelle so gut wie keinen Strom
>> mehr.
>>
>
> Aber mit der Uce(sat) wird es etwas unangenehm.
>

Fuer ein LED Nachtlicht sollte das kein Problem sein.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202700

FromWolfgang <wolfgang@horejsi.de>
Date2016-02-24 07:33 +0100
Message-ID<najiri$2pj$1@solani.org>
In reply to#202674
Am 23.02.2016 um 16:30 schrieb Joerg:
> On 2016-02-22 22:14, Wolfgang wrote:
>> Am 23.02.2016 um 00:55 schrieb Joerg:
>>
>>>> Brauch geringe Uce(sat), hohe Verstärkung. Was würde man da für einen
>>>> Typ einsetzen?
>>>>
>>>
>>> Einfach einen Darlington. Dann braucht man auch nur einen Vorwiderstand,
>>> keinen Teiler und damit unterhalb der Schwelle so gut wie keinen Strom
>>> mehr.
>>>
>>
>> Aber mit der Uce(sat) wird es etwas unangenehm.
>>
>
> Fuer ein LED Nachtlicht sollte das kein Problem sein.
>

Wenn jemand geringe Uce(sat) fordert, scheint mir die Empfehlung eines 
Darlingtons nicht ganz optimal.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#202703

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2016-02-24 08:50 +0100
Message-ID<najn9n$1q39$1@gioia.aioe.org>
In reply to#202700
Am 24.02.2016 07:33, schrieb Wolfgang:
> Am 23.02.2016 um 16:30 schrieb Joerg:
>> On 2016-02-22 22:14, Wolfgang wrote:
>>> Am 23.02.2016 um 00:55 schrieb Joerg:
>>>
>>>>> Brauch geringe Uce(sat), hohe Verstärkung. Was würde man da für einen
>>>>> Typ einsetzen?
>>>>>
>>>>
>>>> Einfach einen Darlington. Dann braucht man auch nur einen
>>>> Vorwiderstand,
>>>> keinen Teiler und damit unterhalb der Schwelle so gut wie keinen Strom
>>>> mehr.
>>>>
>>>
>>> Aber mit der Uce(sat) wird es etwas unangenehm.
>>>
>>
>> Fuer ein LED Nachtlicht sollte das kein Problem sein.
>>
>
> Wenn jemand geringe Uce(sat) fordert, scheint mir die Empfehlung eines
> Darlingtons nicht ganz optimal.

Joerg kann seine Fehler nicht zugeben.



Gruß Dieter

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


Page 1 of 2  [1] 2  Next page →

Back to top | Article view | de.sci.electronics


csiph-web