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Groups > de.sci.electronics > #191952 > unrolled thread
| Started by | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| First post | 2015-09-09 10:49 +0200 |
| Last post | 2015-09-09 18:49 +0200 |
| Articles | 17 — 9 participants |
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Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2015-09-09 10:49 +0200
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> - 2015-09-09 16:07 +0200
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-09-09 17:43 +0200
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-11 12:22 +0200
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2015-09-09 18:27 +0200
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen "Fritz.Schoerghuber" <fritz.schoerghuber@ante.at> - 2015-09-09 19:21 +0200
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2015-09-09 23:28 +0200
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2015-09-10 12:36 +0000
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2015-09-10 15:44 +0200
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2015-09-10 15:51 +0200
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2015-09-10 19:53 +0200
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2015-09-10 01:01 +0200
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen "Fritz.Schoerghuber" <fritz.schoerghuber@ante.at> - 2015-09-10 18:32 +0200
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-09-10 21:18 +0200
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2015-09-10 23:16 +0200
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-09-11 01:43 +0200
Re: Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2015-09-09 18:49 +0200
| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2015-09-09 10:49 +0200 |
| Subject | Linkwitz Transformationsfilter und Rauschen |
| Message-ID | <msorr5$r3h$1@gwaiyur.mb-net.net> |
Hallo, ich habe ein gebasteltes 2.1 System mit geschlossenen Satelliten. Davor sitzt eine Aktivweiche für den Sub die nebenbei den Satelliten noch ein Linkwitz Transformationsfilter verpasst, um die Pole der Eigenresonanz zu drücken. Die Auslegung ist so, das Box + Transformationsfilter + Hochpass im Übergangsbereich halbwegs ein Phase Match zum Sub + Tiefpass hat. Leider fällt das Linkwitz-Filter durch deutlich hörbares Rauschen auf. Früher, als die PCs noch laut waren und ich an einer Kiste mit 15k-Platte, und die auch sonst kein Kostverächter war, geschafft habe, hat das nicht gestört. Heute in Zeiten von 20W-PCs mit SSD schon. Dass die Chassis, die dahinter hängen, durchweg um die 100dB SPL@2,8V haben, leistet ein übriges. Kurzum, ich würde das gerne verbessern. Den genauen Schaltplan finde ich derzeit leider nicht mehr (ist Jahre und Umzüge her), aber es folgt dieser Schaltung: http://www.linkwitzlab.com/Removed%20pages/x-filters.htm#9 Und zumindest die Widerstände für die Weiche kann ich mit vertretbarem Aufwand erkennen. Das sind 3k9 für das Eingangs T-Filter, und 30k für das T-Filter in der Gegenkopplung sowie 22k in den RC-Gliedern. Als OP steckt ein 4580D von JRC (New Japan Radio) drin. Nun ist Rauschen gerade das, was ich sowieso nie verstanden habe. Ich hatte schon mal andere OPs rein gesteckt, das macht aber nur wenig hörbaren Unterschied, solange es nicht gerade ein oller TL072 ist - der rauscht natürlich mehr. Wie geht man denn da ran? Die klassische Lösung wäre wohl, auch die Satelliten aktiv zu machen, und den Tiefpass für deren Tieftöner hinter das Transformationsfilter zu hängen. Dann sind 90% vom Rauschen schon weg. Das wollte ich eigentlich tatsächlich mal machen, aber das ist eine größere Aktion und bei so Nebenher-Projekten dauert das Jahre. Was gäbe es noch für Ansätze? Pegel erhöhen? Ich müsste mal gucken, wie viel Reserve da noch drin ist. Die OPs laufen mit ±12V. Marcel
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| From | Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-09 16:07 +0200 |
| Message-ID | <o2r5cc-518.ln1@tempo.martinkl.dialup.fu-berlin.de> |
| In reply to | #191952 |
Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote: > Leider fällt das Linkwitz-Filter durch deutlich hörbares Rauschen auf. Ist es sicher, dass das Rauschen vom Filter kommt? Nicht z.B. von der nachfolgenden Endstufe? > Dass die Chassis, die dahinter hängen, durchweg um die 100dB SPL@2,8V > haben, leistet ein übriges. Ack. Ich höre u.a. ja auch mit solchen Chassis - alte Isophon aus den 50er/60er-Jahren mit ähnlichem Wirkungsgrad - und daran rauschen viele aktuelle Halbleiterverstärker. Am leisesten sind übrigens die Quad-II, Röhrenendstufen aus ähnlicher Zeit, aber sie wurden vermutlich auch für Chassis mit hohem Wirkungsgrad entworfen. > Nun ist Rauschen gerade das, was ich sowieso nie verstanden habe. Ich > hatte schon mal andere OPs rein gesteckt, das macht aber nur wenig > hörbaren Unterschied, solange es nicht gerade ein oller TL072 ist - der > rauscht natürlich mehr. Hast Du auch explizit rauscharme OpAmps ausprobiert, wie z.B. LME49720? Wobei ich nicht denke, dass das Rauschen von den OpAmps stammt, sie verstärken doch kaum und nur bei tiefen Frequenzen. Das wäre bei einem Mikrofonverstärker, o.ä. anders. > Wie geht man denn da ran? Ich würde versuchen, das Ganze zu messen und die Quelle einzukreisen. Eine Soundkarte mit Spektrumanalyzer müsste dafür ausreichen. > Was gäbe es noch für Ansätze? Ich würde das Netzteil anschauen. Kleine Anekdote dazu: ein Bekannter von mir hatte eine Naim 180, die gut klang, aber wie ein Wasserfall rauschte. Ich habe mir daraufhin eine Naim 160 gekauft, die älter, aber quasi baugleich ist, aber im Netzteil vom Vorbesitzer modifiziert wurde, u.a. mit Split-Foil-Elkos und Folien-Cs darüber. Die 160 rauscht so gut wie gar nicht, auch nicht an den wirkungsgradstarken Isophönern. > Pegel erhöhen? Ich müsste mal gucken, wie viel Reserve da noch drin ist. > Die OPs laufen mit ^A±12V. Sind da 78xx/79xx-Spannungsregler verbaut? Wenn ja, dann würde ich mal schauen, ob sie nicht der Übeltäter sind. HTH, Martin
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-09 17:43 +0200 |
| Message-ID | <d5b2cdF6e9nU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #191957 |
Am 09.09.2015 um 16:07 schrieb Martin Klaiber: > Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote: > >> Dass die Chassis, die dahinter hängen, durchweg um die 100dB SPL@2,8V >> haben, leistet ein übriges. > > Ack. Ich höre u.a. ja auch mit solchen Chassis - alte Isophon aus den > 50er/60er-Jahren mit ähnlichem Wirkungsgrad - und daran rauschen viele > aktuelle Halbleiterverstärker. Am leisesten sind übrigens die Quad-II, > Röhrenendstufen aus ähnlicher Zeit, aber sie wurden vermutlich auch für > Chassis mit hohem Wirkungsgrad entworfen. Die damaligen Lautsprecher sind für hohe Wirkungsgrade optimiert. Angepasst eben dem Leistungsangebot der damals zur Verfügung stehenden Röhrenendstufen. Ich frage mich manchmal wie die Menschen damals bei den "geringen" Leistungen überhaupt was hören konnten? ;-) Also kein Wunder wenn die (Lautsprecher, nicht die Menschen) an heutigen Endstufen rauschen sollten. Liegt an den Endstufen. Mit Filtern ist da nichts. :-( Vergleicht man die damaligen Lautsprecher mit Heutigen, sollte beachtet werden, das die Röhrenendstufen gegenüber heutigen Transistorendstufen einen höheren Innenwiderstand besaßen. Also nicht sofort die alten Lautsprecher kritisieren sondern erst die Randbedingungen beachten. -- mfg hdw
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
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| Date | 2015-09-11 12:22 +0200 |
| Message-ID | <d5focmFbj5uU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #191959 |
horst-d.winzler schrieb: > Die damaligen Lautsprecher sind für hohe Wirkungsgrade optimiert. > Angepasst eben dem Leistungsangebot der damals zur Verfügung stehenden > Röhrenendstufen. > Ich frage mich manchmal wie die Menschen damals bei den "geringen" > Leistungen überhaupt was hören konnten? ;-) Ganz einfach: damals gab es keine gedämpften Boxen, in denen (heute) die meiste Leistung vernichtet wird. DoDi
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2015-09-09 18:27 +0200 |
| Message-ID | <mspmlv$ram$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #191957 |
On 09.09.15 16.07, Martin Klaiber wrote: > Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote: > >> Leider fällt das Linkwitz-Filter durch deutlich hörbares Rauschen auf. > > Ist es sicher, dass das Rauschen vom Filter kommt? Nicht z.B. von der > nachfolgenden Endstufe? Ja. Da ist derzeit die Endstufe von einem Yamaha RX396 dran. Die rauscht wirklich extrem wenig. Und sobald ich das Kabel zur Endstufe vor das Filter umstecke, ist das Rauschen auch weg. >> Dass die Chassis, die dahinter hängen, durchweg um die 100dB SPL@2,8V >> haben, leistet ein übriges. > > Ack. Ich höre u.a. ja auch mit solchen Chassis - alte Isophon aus den > 50er/60er-Jahren mit ähnlichem Wirkungsgrad - und daran rauschen viele > aktuelle Halbleiterverstärker. Am leisesten sind übrigens die Quad-II, > Röhrenendstufen aus ähnlicher Zeit, aber sie wurden vermutlich auch für > Chassis mit hohem Wirkungsgrad entworfen. Vermutlich ist das so, denn Röhren haben normalerweise noch deutlich mehr Probleme mit Rauschen. Aber das ist halt immer auch eine Frage, wie viel Mühe man sich gibt. Und an der Front hat sich deutlich etwas verändert. >> Nun ist Rauschen gerade das, was ich sowieso nie verstanden habe. Ich >> hatte schon mal andere OPs rein gesteckt, das macht aber nur wenig >> hörbaren Unterschied, solange es nicht gerade ein oller TL072 ist - der >> rauscht natürlich mehr. > > Hast Du auch explizit rauscharme OpAmps ausprobiert, wie z.B. LME49720? So Zeug gibt die Grabbelkiste nicht her. Normalerweise sind die New Japan Radio Dinger aber auch schon ziemlich gut. > Wobei ich nicht denke, dass das Rauschen von den OpAmps stammt, sie > verstärken doch kaum und nur bei tiefen Frequenzen. Das wäre bei einem > Mikrofonverstärker, o.ä. anders. Jein, so geschätzte 20dB Verstärkung dürfte der durch die Filterschaltung schon haben. >> Wie geht man denn da ran? > > Ich würde versuchen, das Ganze zu messen und die Quelle einzukreisen. > Eine Soundkarte mit Spektrumanalyzer müsste dafür ausreichen. Dazu muss ich das Rauschen aber auch erst mal auf einen von der Soundkarte wahrnehmbaren Pegel hochverstärken. Aber ich wüsste nicht, wie mir das bei der Beseitigung helfen soll. >> Was gäbe es noch für Ansätze? > > Ich würde das Netzteil anschauen. 7812/7912. OK, rauscharm sind die nicht, aber den Rest sollte doch die PSRR der OP besorgen, oder? > Kleine Anekdote dazu: ein Bekannter > von mir hatte eine Naim 180, die gut klang, aber wie ein Wasserfall > rauschte. Ich habe mir daraufhin eine Naim 160 gekauft, die älter, aber > quasi baugleich ist, aber im Netzteil vom Vorbesitzer modifiziert > wurde, u.a. mit Split-Foil-Elkos und Folien-Cs darüber. Die 160 rauscht > so gut wie gar nicht, auch nicht an den wirkungsgradstarken Isophönern. So einen Fall hatte ich auch schon mal. Allerdings bei einem gebastelten Vorverstärker mit elektronischer Bedienung, wo die PSRR der diskret aufgebauten VCAs Schrott war und entsprechend das Netzteilrauschen rein gelaufen ist. Die Lösung war da ein RC-Glied vor die VCAs und schon waren es 10 dB weniger Rauschen. Im vorliegenden Fall wären mir 20dB allerdings lieber. >> Pegel erhöhen? Ich müsste mal gucken, wie viel Reserve da noch drin ist. >> Die OPs laufen mit ^A±12V. > > Sind da 78xx/79xx-Spannungsregler verbaut? Wenn ja, dann würde ich mal > schauen, ob sie nicht der Übeltäter sind. Öhm, ja, prüfe ich mal. Aber dann wäre das PSRR der OPs wirklich kein Brüller. Laut Datenblatt haben die mindestens -80dB bei bis zu 10k Eingangsimpedanz (müsste hinkommen), typisch sogar -110dB. Das ist eigentlich nicht von schlechten Eltern. [...bastel...] Du solltest recht behalten! 12 Ohm Widerstände in die Versorgungsleitungen vom Netzteil zu den OPs eingebaut und 20dB weniger Rauschen! Da sind nochmal ca. 100µF bei den OPs, das gibt einen guten Tiefpass. Kostet je 200mV - egal. Diese Sch***dinger, Mistkr*** @§$#! Wie auch immer, danke für den Tip. Marcel
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| From | "Fritz.Schoerghuber" <fritz.schoerghuber@ante.at> |
|---|---|
| Date | 2015-09-09 19:21 +0200 |
| Message-ID | <d5b83vF7sq2U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #191962 |
Am 09.09.2015 um 18:27 schrieb Marcel Mueller: > On 09.09.15 16.07, Martin Klaiber wrote: >> Sind da 78xx/79xx-Spannungsregler verbaut? Wenn ja, dann würde ich mal >> schauen, ob sie nicht der Übeltäter sind. > > Öhm, ja, prüfe ich mal. > > Aber dann wäre das PSRR der OPs wirklich kein Brüller. Laut Datenblatt > haben die mindestens -80dB bei bis zu 10k Eingangsimpedanz (müsste > hinkommen), typisch sogar -110dB. Das ist eigentlich nicht von > schlechten Eltern. > > [...bastel...] > > Du solltest recht behalten! 12 Ohm Widerstände in die > Versorgungsleitungen vom Netzteil zu den OPs eingebaut und 20dB weniger > Rauschen! Da sind nochmal ca. 100µF bei den OPs, das gibt einen guten > Tiefpass. Kostet je 200mV - egal. > Diese Sch***dinger, Mistkr*** @§$#! Deshalb empfehlen D.Self, J.L.Hood und andere fuer Netzteile fuer Audio-Anwendungen die Kombination LM317/LM337 und 10uF plus 100n Folie am ADJ-Pin. Die Ausgangsimpedanz bis in den kHz- Bereich ist weit geringer als bei den 78xx. Statt der 12 Ohm koenntest Du auch kleine Spulen mit einem Cu-Widerstand in der Groesse nehmen. Ich hab' da eine Schachtel 10uH. Oder alternativ die Murata C-L-C Dreibeiner mit 2u2 und 10nF gegen Masse. Bringt nochmal etwas und Du kannst die Kapazitaeten am OP verkleinern. hand fritz
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2015-09-09 23:28 +0200 |
| Message-ID | <msq89b$64a$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #191965 |
On 09.09.15 19.21, Fritz.Schoerghuber wrote: > Deshalb empfehlen D.Self, J.L.Hood und andere > fuer Netzteile fuer Audio-Anwendungen die > Kombination LM317/LM337 und 10uF plus 100n Folie > am ADJ-Pin. Die Ausgangsimpedanz bis in den kHz- > Bereich ist weit geringer als bei den 78xx. Ja das sind wirklich Scheißdinger. Aber ich hätte eigentlich erwartet, dass die Power Supply Rejection der OPs das bis unter die Hörschwelle dämpft. Die Annahme war wohl unbegründet. > Statt der 12 Ohm koenntest Du auch kleine Spulen > mit einem Cu-Widerstand in der Groesse nehmen. > Ich hab' da eine Schachtel 10uH. Oder alternativ > die Murata C-L-C Dreibeiner mit 2u2 und 10nF gegen > Masse. Bringt nochmal etwas und Du kannst die > Kapazitaeten am OP verkleinern. Könnte man, aber warum sollte ich die 100µ||100n an den OPs ausbauen? Die stören doch nicht. Spulen hätte ich auch noch genug rum fliegen, aber da muss man immer aufpassen nicht irgendwelche Serienresonanzen zu entfesseln. Insofern war der Griff in die Grabbelkiste mit den Widerständen die einfachste Lösung. Ich habe jetzt noch den Pegel um 10 dB erhöht. In Summe bin ich damit besser als der Yamaha-Verstärker. Und der ist schon recht gut. Wenn man das Ohr direkt vor den HT hält, hört man ein leises Rauschen. Das ist auch ohne Weiche da. Und da der HT auch >100 dB SPL hat, finde ich das schon ganz gut. Das mach ich mal ordentlich, wenn ich wirklich die vollaktive Variante der Boxen in Betrieb nehme. Da sind sowieso keine 78-er mehr drin, sondern ein 100W/100kHz Schlatnetzteil, was auch gleich die Endstufen mit füttert. Wenn ich da nicht gerade Subharmonische bekomme, liegt dessen ganzer Dreck weit jenseits der Hörgrenze. Marcel
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-10 12:36 +0000 |
| Message-ID | <XnsA511948686F71AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #191972 |
Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>: > On 09.09.15 19.21, Fritz.Schoerghuber wrote: >> Deshalb empfehlen D.Self, J.L.Hood und andere >> fuer Netzteile fuer Audio-Anwendungen die >> Kombination LM317/LM337 und 10uF plus 100n Folie >> am ADJ-Pin. Die Ausgangsimpedanz bis in den kHz- >> Bereich ist weit geringer als bei den 78xx. > > Ja das sind wirklich Scheiádinger. Aber ich h„tte eigentlich erwartet, > dass die Power Supply Rejection der OPs das bis unter die H”rschwelle > d„mpft. Bei Linearreglern kommt das Rauschen von der Referenzspannung, das bekommt man weg, indem man die Referenzspannung mit einem guten C puffert. In Ermangelung eines 4. Pins an den ML78* kann da kein grosser C dran sein (Chipkapazitäten im nF Bereich sind ja eher unrealistisch). D.h. das Rauschen liegt am Design bzw. fehlenden Pin! M. --
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2015-09-10 15:44 +0200 |
| Message-ID | <mss1g7$u3f$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #191988 |
On 10.09.15 14.36, Matthias Weingart wrote: > Bei Linearreglern kommt das Rauschen von der Referenzspannung, das bekommt > man weg, indem man die Referenzspannung mit einem guten C puffert. In > Ermangelung eines 4. Pins an den ML78* kann da kein grosser C dran sein > (Chipkapazitäten im nF Bereich sind ja eher unrealistisch). > D.h. das Rauschen liegt am Design bzw. fehlenden Pin! Schon klar, aber warum reagieren die OPs darauf so allergisch? Ich hätte erwartet, dass man mit grob -100dB so weit jenseits von Gut und Böse landet, dass es einfach egal ist. Wenn ich mal Muße habe, messe ich mal wie hoch die Rauschspannung in der Versorgung wirklich ist und wie viel davon am OP-Ausgang ankommt. Marcel Btw. ist bei mir die Codepage kaputt, oder bekommt er bei Dir das Reply nicht gescheit hin?
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| From | Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-10 15:51 +0200 |
| Message-ID | <mss1ud$sl6$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #191989 |
Marcel Mueller wrote: > Schon klar, aber warum reagieren die OPs darauf so allergisch? Ich hätte > erwartet, dass man mit grob -100dB so weit jenseits von Gut und Böse > landet, dass es einfach egal ist. Könnte am Layout liegen, ich vermute einfach mal, dass die Power Supply Rejection funktioniert und sich der OpAmp das Rauschen über einen Strom, der durch die Masse fließt, einfängt.
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-10 19:53 +0200 |
| Message-ID | <mssg3h$1q4$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #191989 |
Am 10.09.2015 um 15:44 schrieb Marcel Mueller: > On 10.09.15 14.36, Matthias Weingart wrote: >> Bei Linearreglern kommt das Rauschen von der Referenzspannung, das >> bekommt >> man weg, indem man die Referenzspannung mit einem guten C puffert. In >> Ermangelung eines 4. Pins an den ML78* kann da kein grosser C dran sein >> (Chipkapazitäten im nF Bereich sind ja eher unrealistisch). >> D.h. das Rauschen liegt am Design bzw. fehlenden Pin! > > Schon klar, aber warum reagieren die OPs darauf so allergisch? Ich hätte > erwartet, dass man mit grob -100dB so weit jenseits von Gut und Böse > landet, dass es einfach egal ist. Wenn ich mal Muße habe, messe ich mal > wie hoch die Rauschspannung in der Versorgung wirklich ist und wie viel > nicht gescheit hin? Hallo, AFAIK gilt die Angabe der powersupply-rejection bei Opamps für 100 Hz oder 120 Hz. Bei höheren Frequenzen ist die dann entsprechend niedriger. Wenn ein Opamp belastet wird dann moduliert das auch die Versorgung entsprechend dem Innenwiderstand des Netzteils und die anderen Opamps reagieren da drauf. Falls man gar ein Schaltnetzteil verwendet, dann sind da sowieso höhere Störfrequenzenzen vorhanden. Bei rauscharmem Design ist auch das Layout wichtig speziell die Masseführung und auch die Entkopplung der Stromversorgung. Bernd Mayer
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-10 01:01 +0200 |
| Message-ID | <msqdoq$igu$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #191965 |
Am 09.09.2015 um 19:21 schrieb Fritz.Schoerghuber: > Ich hab' da eine Schachtel 10uH. Oder alternativ > die Murata C-L-C Dreibeiner mit 2u2 und 10nF gegen > Masse. Bringt nochmal etwas und Du kannst die > Kapazitaeten am OP verkleinern. Hallo, was sind das für Teile? Ich habe da bei murata nix gefunden auf die Schnelle. TIA Bernd Mayer
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| From | "Fritz.Schoerghuber" <fritz.schoerghuber@ante.at> |
|---|---|
| Date | 2015-09-10 18:32 +0200 |
| Message-ID | <d5dpjtFr9puU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #191975 |
Am 10.09.2015 um 01:01 schrieb Bernd Mayer: > Am 09.09.2015 um 19:21 schrieb Fritz.Schoerghuber: >> Ich hab' da eine Schachtel 10uH. Oder alternativ >> die Murata C-L-C Dreibeiner mit 2u2 und 10nF gegen >> Masse. Bringt nochmal etwas und Du kannst die >> Kapazitaeten am OP verkleinern. > > Hallo, > > was sind das für Teile? > Ich habe da bei murata nix gefunden auf die Schnelle. > > TIA > > > Bernd Mayer Hab' sie von RS: Sind 22nF, da hat mich meine Erinnerung getruebt... http://at.rs-online.com/web/p/signalfilter/7257290/ hth fritz
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-10 21:18 +0200 |
| Message-ID | <20150910211818.5618d6bd@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #191994 |
Hallo Fritz.Schoerghuber,
Du schriebst am Thu, 10 Sep 2015 18:32:04 +0200:
> >> die Murata C-L-C Dreibeiner mit 2u2 und 10nF gegen
> >> Masse. Bringt nochmal etwas und Du kannst die
...
> > was sind das für Teile?
Pi-Filter? Eingang -> C gegen Masse -> L -> C gegen Masse -> Ausgang.
> Hab' sie von RS:
> Sind 22nF, da hat mich meine Erinnerung getruebt...
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Wases nicht alles gibt... Aber vorher warst Du klar?
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(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-10 23:16 +0200 |
| Message-ID | <mssrva$ul2$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #191999 |
Am 10.09.2015 um 21:18 schrieb Sieghard Schicktanz: > Hallo Fritz.Schoerghuber, > > Du schriebst am Thu, 10 Sep 2015 18:32:04 +0200: > >>>> die Murata C-L-C Dreibeiner mit 2u2 und 10nF gegen >>>> Masse. Bringt nochmal etwas und Du kannst die > ... >>> was sind das für Teile? > > Pi-Filter? Eingang -> C gegen Masse -> L -> C gegen Masse -> Ausgang. Hallo, laut Beschreibung auf: http://at.rs-online.com/web/p/signalfilter/7257290/ "...bildet ein Kondensator mit drei Klemmen einen T-Filter mit hoher Induktivität in Reihe mit der Leitung über zwei integrierte Ferritplättchen und niedrige Induktivität zur Masse über den Ableitkondensator." ist es wohl ein T-Filter, möglicherweise: Eingang -> Ferritperle -> C gegen Masse -> Ferritperle -> Ausgang Oder? http://www.murata.com/~/media/webrenewal/support/library/catalog/products/emc/emifil/c30e.ashx Von einer Strombelastbarkeit von 6 A und Filterwirkung erst im HF-Bereich oberhalb von 1 MHz (siehe die Grafik auf Seite 3) bin ich gerade nicht sicher wie sich das im Audiobereich bei einer Opampstromversorgung auswirkt. Bernd Mayer
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-11 01:43 +0200 |
| Message-ID | <20150911014327.5df7ab69@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #192004 |
Hallo Bernd, Du schriebst am Thu, 10 Sep 2015 23:16:25 +0200: > >>>> die Murata C-L-C Dreibeiner mit 2u2 und 10nF gegen > >>>> Masse. Bringt nochmal etwas und Du kannst die ... > > Pi-Filter? Eingang -> C gegen Masse -> L -> C gegen Masse -> Ausgang. ... > laut Beschreibung auf: > http://at.rs-online.com/web/p/signalfilter/7257290/ > > "...bildet ein Kondensator mit drei Klemmen einen T-Filter mit hoher ... > ist es wohl ein T-Filter, möglicherweise: > > Eingang -> Ferritperle -> C gegen Masse -> Ferritperle -> Ausgang > > Oder? Sowohl als auch. Da ist von zwei völlig verschiedenen Bauteil(kombination)en die Rede, das erstere ein Pi-Filter (C-L-C), das zweite ein T-Filter (L-C-L), wenn man davon ausgeht, daß beides Tiefpässe sind und die Kondensatoren nach Masse gehen. (Bei Hochpassschaltungen wär's allerdings umgekehrt.) -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
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| Date | 2015-09-09 18:49 +0200 |
| Message-ID | <mspnvb$u45$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #191952 |
Am 09.09.2015 um 10:49 schrieb Marcel Mueller: > Hallo, > > > Leider fällt das Linkwitz-Filter durch deutlich hörbares Rauschen auf. > Früher, als die PCs noch laut waren und ich an einer Kiste mit > 15k-Platte, und die auch sonst kein Kostverächter war, geschafft habe, > hat das nicht gestört. Heute in Zeiten von 20W-PCs mit SSD schon. Dass > die Chassis, die dahinter hängen, durchweg um die 100dB SPL@2,8V haben, > leistet ein übriges. > > > http://www.linkwitzlab.com/Removed%20pages/x-filters.htm#9 > Und zumindest die Widerstände für die Weiche kann ich mit vertretbarem > Aufwand erkennen. Das sind 3k9 für das Eingangs T-Filter, und 30k für > das T-Filter in der Gegenkopplung sowie 22k in den RC-Gliedern. > Als OP steckt ein 4580D von JRC (New Japan Radio) drin. > > Nun ist Rauschen gerade das, was ich sowieso nie verstanden habe. Ich > hatte schon mal andere OPs rein gesteckt, das macht aber nur wenig > hörbaren Unterschied, solange es nicht gerade ein oller TL072 ist - der > rauscht natürlich mehr. > > Wie geht man denn da ran? > > Was gäbe es noch für Ansätze? > Pegel erhöhen? Ich müsste mal gucken, wie viel Reserve da noch drin ist. > Die OPs laufen mit ±12V. Hallo, Wie sieht die Stromversorgung aus? Überprüf mal ob das Rauschen vom Netzteil stammmt. Zum Rauschen von Opampschaltungen gibt es grundlegende Appnotes von den Opamp-Herstellern (LT, Analog Devices, TI usw.). Grundregeln aus der Praxis: Passende Filter an Ein- und Ausgängen optimale Pegel Verstärkung möglichst vorne am Eingang der Kette niedriges Impedanzniveau der Schaltungen (Widerstandsrauschen) vernünftiges Layout Nur auf die Auswahl eines rauscharmen Opamps zu achten reicht nicht! Bernd Mayer
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