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Re: Verkürzungsfaktor Koaxkabel Aircell 7

Started byFranz Glaser <franz@meg-glaser.com>
First post2015-07-16 19:54 +0200
Last post2015-07-20 00:42 +0200
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Contents

  Re: Verkürzungsfaktor Koaxkabel Aircell 7 Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-07-16 19:54 +0200
    Re: Verkürzungsfaktor Koaxkabel Aircell 7 "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-07-16 20:28 +0200
      Re: Verkürzungsfaktor Koaxkabel Aircell 7 Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2015-07-16 20:48 +0200
        Re: Verkürzungsfaktor Koaxkabel Aircell 7 Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-07-17 02:22 +0200
      Re: Verkürzungsfaktor Koaxkabel Aircell 7 Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-07-17 02:48 +0200
        Re: Verkürzungsfaktor Koaxkabel Aircell 7 Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-07-20 00:42 +0200

#189577 — Re: Verkürzungsfaktor Koaxkabel Aircell 7

FromFranz Glaser <franz@meg-glaser.com>
Date2015-07-16 19:54 +0200
SubjectRe: Verkürzungsfaktor Koaxkabel Aircell 7
Message-ID<d0q9doFp328U1@mid.individual.net>
Am 16.07.2015 14:33, schrieb Peter Thoms:
> Am 15.07.2015 um 19:26 schrieb Franz Glaser:
>> Verkürzungsfaktor Koaxkabel Aircell 7
>>
>> Ich habe da ein Problem mit dem Aircell 7 Kabel. Der Verkürzungsfaktor
>> ist laut Datenblatt 0,83 aber damit komme ich mit meinen Lambda-Viertel
>> Schwänzchen nicht hin und Kabelmessungen stimmen auch nicht.
>>
>> Ich komme bei den HF-Bändern auf ca. 0,75 wobei ich eine Streuung von
>> 0,73 bis 0,77 habe: die Flanken sind leider ziemlich flach, bei
>> verschiedenen Messmethoden (Lambda/4 und TDR mit
>> Zimmermannsmaßstabvergleich-Kabel-in-der-Wiese:)
>>
>> Ist die Angabe des Herstellers etwa auf UHF bezogen?
>>
>> Das Kabel hat 2 Vorteile: geringe Dämpung und schmiegsam ist es auch
>> aber die Messungen haben mich krank gemacht.
>>
>> Weiß wer eine "URL" mit Kurven?
> Hallo,
>
> bei über 20m Länge kann man beides (a: Kabellänge und b: Lambda/2
> resonanz) ausmessen und abgleichen.
>
> Bei kurzen Stubs zum Tranformazieren geht *kein* linearer Dreisatz, hier
> geht nur eine Stecknadel ins Kabel, zum Ausmessen.
>
> Peter


Ja, leider. Ich bin nur überrascht darüber, wie weit das Datenblatt von 
der Wirklichkeit abweicht, das sind 10%

Da kommen mir Befürchtungen aller Art hoch:

Starke Frequemzabhängigkeit
Fertigungsänderung
Fälschung auf dem Markt
Alterung im Regal


Der Zweck der Übung:

ich habe da eín PC-Programm von DG0KW, das _Pendelreflexionen_ über alle 
Bänder von 10m bis 80m inkl. WARC rausrechnet, wenn an beiden Enden was 
Fehlangepasstes angeschlossen ist. In meinem Fall an einem Ende eine 
G5RV und am andern Ende ein Anpassgerät: beide haben alles mögliche aber 
nicht 50 Ohm und das Kabel ist belämmert länger als Lambda/4 von 15m 
abwärts, also bei DX.

Da gibt es EINE OPTIMALE Länge (in meinem Fall ca. 35m) und ein paar 
andere auch ganz gute Kabellängen.

Natürlich hängt das vom VK ab aber dieses Programm nimmt von 10m bis 80m 
den gleichen VK an.


73 de OE5FGL
-- 
Der Zeitgeist ist das, was grad die Mehrheit unter der 
Normalverteilungsglocke für richtig hält. Hinten sind die altmodischen 
Irren und vorne sind die progressiven Irren, beide kämpfen gegen die 
mittelmäßige Mehrheit.

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#189582

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2015-07-16 20:28 +0200
Message-ID<d0qbe1Fpkj5U1@mid.individual.net>
In reply to#189577
Am 16.07.2015 um 19:54 schrieb Franz Glaser:

> ich habe da eín PC-Programm von DG0KW, das _Pendelreflexionen_ über alle
> Bänder von 10m bis 80m inkl. WARC rausrechnet,

Pendelreflexionen sagt mir nichts.

> wenn an beiden Enden was
> Fehlangepasstes angeschlossen ist. In meinem Fall an einem Ende eine
> G5RV und am andern Ende ein Anpassgerät: beide haben alles mögliche aber
> nicht 50 Ohm

Das Anpaßgerät soll dir den komplexen Teil kompensieren. Wenn die 
Antenne einen anderen realen Wert als 50_Ohm besitzt, dann arbeitet das 
Anpaßgerät eben auch als Trafo um einen komplexen Wert an die Endstufe 
anzupassen. Das funktioniert eben nur für eine Frequenz.


> Da gibt es EINE OPTIMALE Länge (in meinem Fall ca. 35m) und ein paar
> andere auch ganz gute Kabellängen.

Optimale Kabellänge? Wozu hast du denn dann dein Anpaßgerät?

-- 
mfg hdw

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#189585

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2015-07-16 20:48 +0200
Message-ID<mo8u9k$2jj$1@news.albasani.net>
In reply to#189582
Am 16.07.2015 um 20:28 schrieb horst-d.winzler:
> Pendelreflexionen sagt mir nichts.
Hallo,

andere sagen: Stehwelle.


Peter

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#189600

FromFranz Glaser <franz@meg-glaser.com>
Date2015-07-17 02:22 +0200
Message-ID<d0r06aF5v8U2@mid.individual.net>
In reply to#189585
Am 16.07.2015 20:48, schrieb Peter Thoms:
> Am 16.07.2015 um 20:28 schrieb horst-d.winzler:
>> Pendelreflexionen sagt mir nichts.
> Hallo,
>
> andere sagen: Stehwelle.
>
> Peter

Ich wollte mir keinen Jux machen sondern ich betrachte das aus der Sicht :-)

GL
-- 
Der Zeitgeist ist das, was grad die Mehrheit unter der 
Normalverteilungsglocke für richtig hält. Hinten sind die altmodischen 
Irren und vorne sind die progressiven Irren, beide kämpfen gegen die 
mittelmäßige Mehrheit.

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#189601

FromFranz Glaser <franz@meg-glaser.com>
Date2015-07-17 02:48 +0200
Message-ID<d0r1mmFi4rU1@mid.individual.net>
In reply to#189582
Am 16.07.2015 20:28, schrieb horst-d.winzler:
> Am 16.07.2015 um 19:54 schrieb Franz Glaser:
>
>> ich habe da eín PC-Programm von DG0KW, das _Pendelreflexionen_ über alle
>> Bänder von 10m bis 80m inkl. WARC rausrechnet,
>
> Pendelreflexionen sagt mir nichts.
>
>> wenn an beiden Enden was
>> Fehlangepasstes angeschlossen ist. In meinem Fall an einem Ende eine
>> G5RV und am andern Ende ein Anpassgerät: beide haben alles mögliche aber
>> nicht 50 Ohm
>
> Das Anpaßgerät soll dir den komplexen Teil kompensieren. Wenn die
> Antenne einen anderen realen Wert als 50_Ohm besitzt, dann arbeitet das
> Anpaßgerät eben auch als Trafo um einen komplexen Wert an die Endstufe
> anzupassen. Das funktioniert eben nur für eine Frequenz.
>
>
>> Da gibt es EINE OPTIMALE Länge (in meinem Fall ca. 35m) und ein paar
>> andere auch ganz gute Kabellängen.
>
> Optimale Kabellänge? Wozu hast du denn dann dein Anpaßgerät?
>

Das Dilemma besteht ja darin, dass das Anpassgerät nicht an der Antenne 
draußen angesteckt ist, dort wo der Widerstand != 50 Ohm ist sondern 
weit entfernt davon.

Bei der G5RV wäre es gut, das Anpassgerät am Ende der Hühnerleiter 
anzuschließen aber das geht aus Höhengründen nicht: ich habe keine so 
langen Arme. Drum ist dort oben noch ein mitfliegender 1:1 Balun gegen 
Mantelwellen und drunter hängt ein Koaxkabel, das im Sturm mit fliegt.

Das Koaxkabel dazwischen ist aber kein Wunderwuzzi sondern "es hätte 
gern" 50 Ohm an beiden Enden. Wenns es die 50 Ohm nicht hat (und die hat 
es nicht, sonst wäre kein Anpassgerät nötig), dann verhält es sich im 
Resonanzfall verrückt.

Für EIN Band ist das leicht vermeidbar, wenn die Resonanzlängen 
(Lambda/4 und Vielfache) vermieden werden aber nicht für ein ganzes 
Büschel von 10 bis 80m.

Knifflig wirds unter Betrachtung der Verkabelung im shack, die 
Schalterei und die Anpassgebilde für die Multibanderei mit verschiedenen 
Kabeltypen. Ich habe lang getüftelt, wieso eine Antenne auf 12m super 
"gemessen" wurde mit SWR=1:1,00 aber am Tx eine Niete war: ein 1,4m 
Kabel im shack hat alles verdorben.

Panta rhei ->>>---> man lernt nie aus.

GL
-- 
Der Zeitgeist ist das, was grad die Mehrheit unter der 
Normalverteilungsglocke für richtig hält. Hinten sind die altmodischen 
Irren und vorne sind die progressiven Irren, beide kämpfen gegen die 
mittelmäßige Mehrheit.

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#189695

FromFranz Glaser <franz@meg-glaser.com>
Date2015-07-20 00:42 +0200
Message-ID<d12ne3Ft5uaU1@mid.individual.net>
In reply to#189601
Am 17.07.2015 02:48, schrieb Ingrid-Franz Glaser:
> Am 16.07.2015 20:28, schrieb horst-d.winzler:

>
> Knifflig wirds unter Betrachtung der Verkabelung im shack, die
> Schalterei und die Anpassgebilde für die Multibanderei mit verschiedenen
> Kabeltypen. Ich habe lang getüftelt, wieso eine Antenne auf 12m super
> "gemessen" wurde mit SWR=1:1,00 aber am Tx eine Niete war: ein 1,4m
> Kabel im shack hat alles verdorben.
>
> Panta rhei ->>>---> man lernt nie aus.
>
> GL

Im ARRL-Antennebuch habe ich dazu nichts gefunden, dafür aber einen 
Artikel über die Länge der Mastabspannseile Chapter 26-32
Resonance in Guy Wires.


GL
-- 
Der Zeitgeist ist das, was grad die Mehrheit unter der 
Normalverteilungsglocke für richtig hält. Hinten sind die altmodischen 
Irren und vorne sind die progressiven Irren, beide kämpfen gegen die 
mittelmäßige Mehrheit.

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