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Groups > de.sci.electronics > #188067 > unrolled thread
| Started by | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| First post | 2015-06-28 08:09 +0200 |
| Last post | 2015-07-01 22:39 +0200 |
| Articles | 12 — 9 participants |
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SpaceX 3. Versuch Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2015-06-28 08:09 +0200
Re: SpaceX 3. Versuch Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> - 2015-06-28 23:19 +0200
Re: SpaceX 3. Versuch "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2015-06-29 09:40 +0200
Re: SpaceX 3. Versuch Michael S <michaely@bigfoot.de> - 2015-06-29 11:33 +0200
Re: SpaceX 3. Versuch Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-06-30 22:11 +0200
Re: SpaceX 3. Versuch Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2015-06-28 23:29 +0200
Re: SpaceX 3. Versuch Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-06-30 22:02 +0200
Re: SpaceX 3. Versuch Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2015-06-30 22:30 +0200
Re: SpaceX 3. Versuch Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2015-07-01 09:08 +0200
Re: SpaceX 3. Versuch Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-07-01 21:51 +0200
Re: SpaceX 3. Versuch Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2015-07-01 23:00 +0200
Re: SpaceX 3. Versuch Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-07-01 22:39 +0200
| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-28 08:09 +0200 |
| Subject | SpaceX 3. Versuch |
| Message-ID | <mmo30s$lra$1@dont-email.me> |
Start heute nachmittag um 10:21 a.m. ET / 16:21 MESZ NASA livestream ab 15:00 MESZ: http://www.nasa.gov/multimedia/nasatv/index.html# Bzw: http://www.spacex.com/webcast/ Die versuchte Landung wird nicht live zu sehen sein. Ausweichtermin Montag 9:58 ET / 15:58 MESZ Rückblick auf die letzten beiden Versuche: http://www.spacex.com/news/2015/06/24/why-and-how-landing-rockets MfG JRD
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| From | Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-28 23:19 +0200 |
| Message-ID | <mmpod2$e3e$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #188067 |
On 28.06.2015 22:24, Rolf Bombach wrote: > Ich hab jetzt nicht mitgezählt und kriege auch immer Flugkörper > und Rakete durcheinander, aber mir wär, als hätten schon sieben > Flüge von SpaceX zur ISS geklappt. Naja, das Fliegen ist ja nicht das Kunststück, das Landen schon. Das hat bisher noch nicht hingehauen. > Ansonsten bin ich der Meinung, die Spatzenstation ist ein schwarzes > Loch im Orbit, in welchem Milliarden an Steuergeldern verschwinden, > ohne, vorsichtig ausgedrückt, preiswerte Resultate entstehen. Hm, muss man aber halt auch in Perspektive sehen. Wenn solche Steuergelder in Technik investiert werden (schafft Arbeitsplätze, kurbelt die Wirtschaft an, sorgt dafür dass Hochtechnologie besser wird) dann ist das ehrlichgesagt für mich kein großes Problem. Im Vergleich dazu wirft unsere bis ins Mark korrupte Politik den dreckigen Banken Milliarde um Milliarde hinterher, "Bankenrettung", weil man die dreisten Aasgeier retten muss, damit sie einen nicht noch selbst im Domino-Effekt mit runterziehen. Und statt diese Verbrecher dann ordentlich zu regulieren, sagt man hinterher "Puh, das war jetzt aber knapp", macht genau so weiter und 10 Jahre später müssen dann die nächsten Milliarden fließen. DAS ist verbranntes Geld, dass dann letztendlich in den Taschen der oberen Zehntausend landet. Nee, nee, da würd ich die Milliarden lieber ein Paar Inschönören geben die dann im Weltraum Lego Technik in groß spielen dürfen :-P Gruß, Johannes -- >> Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt? > Zumindest nicht öffentlich! Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage. - Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1@speranza.aioe.org>
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2015-06-29 09:40 +0200 |
| Message-ID | <qit1pah8kkrmj09pm6rmu45t7hfol5s41e@4ax.com> |
| In reply to | #188128 |
Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> wrote: >Hm, muss man aber halt auch in Perspektive sehen. Wenn solche >Steuergelder in Technik investiert werden (schafft Arbeitsplätze, >kurbelt die Wirtschaft an, sorgt dafür dass Hochtechnologie besser wird) >dann ist das ehrlichgesagt für mich kein großes Problem. So sehe ich das auch. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Michael S <michaely@bigfoot.de> |
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| Date | 2015-06-29 11:33 +0200 |
| Message-ID | <cvchnkF6glsU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #188128 |
Am 28.06.2015 um 23:19 schrieb Johannes Bauer: > On 28.06.2015 22:24, Rolf Bombach wrote: > >> Ich hab jetzt nicht mitgezählt und kriege auch immer Flugkörper >> und Rakete durcheinander, aber mir wär, als hätten schon sieben >> Flüge von SpaceX zur ISS geklappt. > > Naja, das Fliegen ist ja nicht das Kunststück, das Landen schon. Das hat > bisher noch nicht hingehauen. > >> Ansonsten bin ich der Meinung, die Spatzenstation ist ein schwarzes >> Loch im Orbit, in welchem Milliarden an Steuergeldern verschwinden, >> ohne, vorsichtig ausgedrückt, preiswerte Resultate entstehen. > > Hm, muss man aber halt auch in Perspektive sehen. Wenn solche > Steuergelder in Technik investiert werden (schafft Arbeitsplätze, > kurbelt die Wirtschaft an, sorgt dafür dass Hochtechnologie besser wird) > dann ist das ehrlichgesagt für mich kein großes Problem. > > Im Vergleich dazu wirft unsere bis ins Mark korrupte Politik den > dreckigen Banken Milliarde um Milliarde hinterher, "Bankenrettung", weil > man die dreisten Aasgeier retten muss, damit sie einen nicht noch selbst > im Domino-Effekt mit runterziehen. Und statt diese Verbrecher dann > ordentlich zu regulieren, sagt man hinterher "Puh, das war jetzt aber > knapp", macht genau so weiter und 10 Jahre später müssen dann die > nächsten Milliarden fließen. DAS ist verbranntes Geld, dass dann > letztendlich in den Taschen der oberen Zehntausend landet. > > Nee, nee, da würd ich die Milliarden lieber ein Paar Inschönören geben > die dann im Weltraum Lego Technik in groß spielen dürfen :-P > FACK !!! -- Michael
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
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| Date | 2015-06-30 22:11 +0200 |
| Message-ID | <mmut2t$ej3$1@dont-email.me> |
| In reply to | #188128 |
Johannes Bauer schrieb: > > Hm, muss man aber halt auch in Perspektive sehen. Wenn solche > Steuergelder in Technik investiert werden (schafft Arbeitsplätze, > kurbelt die Wirtschaft an, sorgt dafür dass Hochtechnologie besser wird) > dann ist das ehrlichgesagt für mich kein großes Problem. > > Im Vergleich dazu wirft unsere bis ins Mark korrupte Politik den > dreckigen Banken Milliarde um Milliarde hinterher, "Bankenrettung", weil > man die dreisten Aasgeier retten muss, damit sie einen nicht noch selbst > im Domino-Effekt mit runterziehen. Und statt diese Verbrecher dann > ordentlich zu regulieren, sagt man hinterher "Puh, das war jetzt aber > knapp", macht genau so weiter und 10 Jahre später müssen dann die > nächsten Milliarden fließen. DAS ist verbranntes Geld, dass dann > letztendlich in den Taschen der oberen Zehntausend landet. > > Nee, nee, da würd ich die Milliarden lieber ein Paar Inschönören geben Ja. Und wirklich nur ein paar wenigen? > die dann im Weltraum Lego Technik in groß spielen dürfen :-P Nein. Der Vergleich ist keiner. Es wird mal mehr, mal weniger Geld für Politscheiss ausgegeben, tendenziell mehr. Für Forschung ist der Betrag viel eher gedeckelt und weniger verhandlungsfähig. Wenn dann 99% der Mittel in die ISS fliessen, und "der Rest für den Rest", dann steht eben die Grundlagenforschung schlecht da. Mit den Milliarden könnten 100'000 Ingenieure was nützliches tun, notfalls Nachschulung *duck*. Wozu Milliarden für nur ein paar wenige, die einen Turn ins All gewinnen und dort eigentlich herzlich wenig wirklich tun können. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
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| Date | 2015-06-28 23:29 +0200 |
| Message-ID | <bi566c-6lq.ln1@hergen.dyndns.org> |
| In reply to | #188067 |
Am 28.06.2015 um 22:24 schrieb Rolf Bombach: > Ansonsten bin ich der Meinung, die Spatzenstation ist ein schwarzes > Loch im Orbit, in welchem Milliarden an Steuergeldern verschwinden, > ohne, vorsichtig ausgedrückt, preiswerte Resultate entstehen. Was für "preiswerte" Resultate hast du dir denn erhofft? Billigere Teflonpfannen? Eine Wunderpille, die nebenwirkungsfrei sämtliche Krankheiten heilt? Das Holodeck? Es liegt nun einmal in der Natur von Grundlagenforschung, das deren Wert meist nur von wenigen Experten beurteilt werden kann - historisch gesehen sogar oft erst von den Experten einer späteren Generation. Unabhängig von der Wissenschaft bringt die Station aber ein Resultat, das mit Geld nicht aufzuwiegen ist: Sie zwingt die Russen und die Amis seit vielen Jahren zur Zusammenarbeit. Ohne dieses gemeinsame Milliardengrab würden vielleicht längst mitten im dritten Weltkrieg stecken... Hergen
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
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| Date | 2015-06-30 22:02 +0200 |
| Message-ID | <mmusiq$bsq$1@dont-email.me> |
| In reply to | #188130 |
Hergen Lehmann schrieb: > Am 28.06.2015 um 22:24 schrieb Rolf Bombach: > >> Ansonsten bin ich der Meinung, die Spatzenstation ist ein schwarzes >> Loch im Orbit, in welchem Milliarden an Steuergeldern verschwinden, >> ohne, vorsichtig ausgedrückt, preiswerte Resultate entstehen. > > Was für "preiswerte" Resultate hast du dir denn erhofft? Billigere Teflonpfannen? Eine Wunderpille, die nebenwirkungsfrei sämtliche Krankheiten heilt? Das > Holodeck? Ja, genau das, denn das versprechen uns jedesmal die Politiker, wenn sie über die Forschungsfinanzierung reden. Leider die Forscher, die Geld haben wollen, auch. Siehe die ewig repetierten "Argumente", falls wieder mal was neues gefunden wurde. Beispiel: Nanodiamanten, Fullerene, Carbon-Nanotubes, Graphene, Kohlenstoff-irgendwas-nächstesjahr. Jedesmal Triumph der Grundlagenforschung, sofort mehr Geld, da daraus sehr bald Krebsmedikamente, Verbundwerkstoffe, Schmiermittel (sic) etc blafasel entwickelt werden. In letzter Zeit vermehrt in Kombination mit Öko, Klima und Energie. Kann's nicht mehr hören. > Es liegt nun einmal in der Natur von Grundlagenforschung, das deren Wert meist nur von wenigen Experten beurteilt werden kann - historisch gesehen sogar oft > erst von den Experten einer späteren Generation. Wir reden hier nicht von Grundlagenforschung, sondern von pervertierter Big Science (im wesentlichen Big Money gemeint). BTW, Seitenhieb auf die "vielleicht in 100 Jahren"-Fraktion; Die hundert Jahre big science sind jetzt dann rum, gebt Gas. Wir werden doch alle gezwungen, sparsam zu sein, mit immer neuen Ausreden. Nur bei irgendwelchen Prestigeprojekten schmeisst man das Geld zum Fenster raus. Notfalls WM oder Olympia oder dergleichen. Auch die Forschung muss haushalten. Auch dort muss man Kosten gegen Nutzen abwägen, sonst gibt es irgendwann nur noch gigantische Werbetafeln im Orbit und kein Geld mehr für die vielzitierte Grundlagenforschung. Genau diese kommt in der bemannten Raumfahrt viel zu kurz. Das ganze Geld geht nur dafür drauf, dass da eben auch Leute mitfliegen. 386SX ist IIRC das modernste, was bei mission critical drin sein darf. Nochmals: Viel Geld für "bewährte Industietechnik", also rückwärtsgewendet. Und ja, ein paar Brosamen für wirklich interessante Experimente. Und vorallem hat man raus- gefunden, dass man Vakuumpumpen mitnehmen muss, da das Vakuum dort nicht besonders gut ist. Und dass man mehr Vibrationen hat, als dass für viele der geplanten Experimente gut ist. Etc. Und dass die Möglichkeit, grosse Proteinkristalle züchten zu können, nicht viel nützt, wenn man nur Material für kleine Kristalle hat. Und man diese mittlerweile besser untersuchen kann wie zur Zeit der Stationsplanung die grossen. Und dass das Reinigen von Halbleiterkristallen unter Mikrogravitation eher schlechter geht... Dann noch 1000x lieber CERN, wo die Subventionen wirklich direkt und gezielt in High-Tech Firmen fliessen, die dann wirklich neue Geräte entwickeln. Oder, wenn schon Raumfahrt, dann die unbemannte. In einer planetaren Sonde steckt sicher mehr Gehirnschmalz als in der ISS. > Unabhängig von der Wissenschaft bringt die Station aber ein Resultat, das mit Geld nicht aufzuwiegen ist: Sie zwingt die Russen und die Amis seit vielen Jahren > zur Zusammenarbeit. Ohne dieses gemeinsame Milliardengrab würden vielleicht längst mitten im dritten Weltkrieg stecken... Auweia, auf dieser Basis könnte man vieles argumentieren. Etwa, wir brauchen noch mehr Atombomben und Interkontinentalraketen, denn das hat uns den Frieden garantiert. Ach ja, fällt mir gerade ein, Physiknobelpreisträger Blackett hat ja anno 48 ausgerechnet, dass waffentragende Interkontinentalraketen unmöglich sind. Darauf wurde er auch noch für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Ein weiterer Triumph für die Grundlagenforschung. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> |
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| Date | 2015-06-30 22:30 +0200 |
| Message-ID | <fbab6c-hjr.ln1@nntp.haselbeck-net.de> |
| In reply to | #188327 |
Rolf Bombach schrieb: > Wir reden hier nicht von Grundlagenforschung, sondern von > pervertierter Big Science (im wesentlichen Big Money gemeint). > BTW, Seitenhieb auf die "vielleicht in 100 Jahren"-Fraktion; > Die hundert Jahre big science sind jetzt dann rum, gebt Gas. > > Wir werden doch alle gezwungen, sparsam zu sein, mit immer neuen > Ausreden. Nur bei irgendwelchen Prestigeprojekten schmeisst man > das Geld zum Fenster raus. Notfalls WM oder Olympia oder dergleichen. Nutzlose Prestigeprojekte sind halt immer die der anderen. Die eigenen Forschungsvorhaben sind deutlich wichtiger für die Menschheit... > Auch die Forschung muss haushalten. Auch dort muss man Kosten gegen > Nutzen abwägen, sonst gibt es irgendwann nur noch gigantische > Werbetafeln im Orbit und kein Geld mehr für die vielzitierte > Grundlagenforschung. Genau diese kommt in der bemannten Raumfahrt > viel zu kurz. Das ganze Geld geht nur dafür drauf, dass da eben > auch Leute mitfliegen. 386SX ist IIRC das modernste, was bei > mission critical drin sein darf. Nochmals: Viel Geld für "bewährte > Industietechnik", also rückwärtsgewendet. Und ja, ein paar Brosamen > für wirklich interessante Experimente. Und vorallem hat man raus- > gefunden, dass man Vakuumpumpen mitnehmen muss, da das Vakuum > dort nicht besonders gut ist. Und dass man mehr Vibrationen hat, > als dass für viele der geplanten Experimente gut ist. Etc. Und > dass die Möglichkeit, grosse Proteinkristalle züchten zu können, > nicht viel nützt, wenn man nur Material für kleine Kristalle hat. > Und man diese mittlerweile besser untersuchen kann wie zur Zeit > der Stationsplanung die grossen. Und dass das Reinigen von > Halbleiterkristallen unter Mikrogravitation eher schlechter geht... > > Dann noch 1000x lieber CERN, wo die Subventionen wirklich direkt > und gezielt in High-Tech Firmen fliessen, die dann wirklich neue > Geräte entwickeln. > > Oder, wenn schon Raumfahrt, dann die unbemannte. In einer planetaren > Sonde steckt sicher mehr Gehirnschmalz als in der ISS. Das Problem bei all diesen Fragen ist aber wohl, dass die Sichtweise unterschiedlich ausfällt, je nachdem, wen man fragen mag. Und alle haben gute und nachvollziehbare Argumente für ihre jeweilige Meinung... MfG Rupert
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
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| Date | 2015-07-01 09:08 +0200 |
| Message-ID | <mn03l0$c7b$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #188334 |
Am 30.06.2015 um 22:30 schrieb Rupert Haselbeck: > Das Problem bei all diesen Fragen ist aber wohl, dass die Sichtweise > unterschiedlich ausfällt, je nachdem, wen man fragen mag. Und alle haben > gute und nachvollziehbare Argumente für ihre jeweilige Meinung... Hallo, einige haben aber die weit besseren Argumente. Das Problem liegt dann eher bei den Wissenschaftsjournalisten, die den Hype ins All immer wieder für die Öffenlichkeit befeuern, natürlich gegen Bargeld ihrer freien Arbeit. Peter
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
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| Date | 2015-07-01 21:51 +0200 |
| Message-ID | <mn1g90$bgv$1@dont-email.me> |
| In reply to | #188334 |
Rupert Haselbeck schrieb: > > Das Problem bei all diesen Fragen ist aber wohl, dass die Sichtweise > unterschiedlich ausfällt, je nachdem, wen man fragen mag. Und alle haben > gute und nachvollziehbare Argumente für ihre jeweilige Meinung... Daher finden die Amigos auch, dass insbesondere Forschung im Bereich der Wehrtechnik enorm wichtig ist. Oder dass es enorme Forschungsbeiträge und/oder Steuererleichterungen an die innovative notleidende Kleinindustrie braucht (Sienehemens, Alles Bloss Bluff, Solar/Wind, etc.) Tut mir Leid, ich hab da schon zu viel Korruption selber miterlebt. In einem Fall haben wir eine Firma beim Geldgeber des Bundes verpetzt, die mussten dann >1 Mio zurückerstatten. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> |
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| Date | 2015-07-01 23:00 +0200 |
| Message-ID | <ks0e6c-b1l.ln1@nntp.haselbeck-net.de> |
| In reply to | #188429 |
Rolf Bombach schrieb: > Rupert Haselbeck schrieb: >> Das Problem bei all diesen Fragen ist aber wohl, dass die Sichtweise >> unterschiedlich ausfällt, je nachdem, wen man fragen mag. Und alle haben >> gute und nachvollziehbare Argumente für ihre jeweilige Meinung... > > Daher finden die Amigos auch, dass insbesondere Forschung im Bereich > der Wehrtechnik enorm wichtig ist. Oder dass es enorme Forschungsbeiträge > und/oder Steuererleichterungen an die innovative notleidende > Kleinindustrie braucht (Sienehemens, Alles Bloss Bluff, Solar/Wind, etc.) > > Tut mir Leid, ich hab da schon zu viel Korruption selber miterlebt. > In einem Fall haben wir eine Firma beim Geldgeber des Bundes verpetzt, > die mussten dann >1 Mio zurückerstatten. OK, das gibt es natürlich auch. Und da ist es auch völlig richtig, zu "petzen". Aber grundsätzlich ist eine Einteilung in nützliche oder gute Forschung einerseits und unnütze oder überflüssige Forschung andererseits einfach nur Unsinn und eben zumeist dem Umstand geschuldet, dass auch Wissenschaftler, Forscher, gerne mal Nabelschau betreiben. Neidgefühle gegenüber denjenigen, welche Forschungsmittel aus staatlichen Quellen abgreifen können, die man selber gerne hätte haben wollen, mögen ja durchaus verständlich sein. Aber denjenigen, die ex ante stets mit absoluter Sicherheit über Sinn oder Unsinn, über den Nutzen oder gar über die moralische Sinnhaftigkeit von Forschungsvorhaben (anderer) zu urteilen wissen, wird man nicht trauen dürfen. Nur ein Beispiel, was die Gier nach Forschungsgeldern anrichten kann, ist die Klimaforschung. Das Hauen und Stechen, welches ja immerhin mit härtesten Bandagen geführt wurde, das Fälschen von Emails und das "Anpassen" von Messwerten an die eigene Hypothese sind bestenfalls Auswüchse allzu großer Arroganz. Andere werden von schierem Betrug reden. Das Schlimmste dabei ist aber, dass die ganze Riege der Klimaforscher ins Zwielicht gerückt wurde. Wie es in anderen Bereichen der Forsschung aussieht, ist nicht bekannt, aber die Erfahrungen, auch deine, lassen Übles vermuten MfG Rupert
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
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| Date | 2015-07-01 22:39 +0200 |
| Message-ID | <20150701223932.4497cd2c@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #188327 |
Hallo Rolf, Du schriebst am Tue, 30 Jun 2015 22:02:56 +0200: > denn das hat uns den Frieden garantiert. Ach ja, fällt mir gerade > ein, Physiknobelpreisträger Blackett hat ja anno 48 ausgerechnet, > dass waffentragende Interkontinentalraketen unmöglich sind. Darauf > wurde er auch noch für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Ein Untauglicher Vorschlag - das wäre nur sinnvoll gewesen, wenn er die Politiker davon überzeugen hätte können, daß er recht hat(te). -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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