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Groups > de.sci.electronics > #186592 > unrolled thread
| Started by | <dl8fbh@dl8fbh.ampr.org> |
|---|---|
| First post | 2015-06-06 10:23 +0200 |
| Last post | 2015-06-08 20:04 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 22 — 9 participants |
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HRV-160A <dl8fbh@dl8fbh.ampr.org> - 2015-06-06 10:23 +0200
Re: HRV-160A <dl8fbh@dl8fbh.ampr.org> - 2015-06-07 11:21 +0200
Re: HRV-160A Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> - 2015-06-08 11:07 +0000
Re: HRV-160A "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-06-08 14:10 +0200
Re: HRV-160A Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> - 2015-06-08 20:24 +0000
Re: HRV-160A Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-06-08 13:49 -0700
Re: HRV-160A Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-06-09 00:54 +0200
Re: HRV-160A Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-06-09 17:11 -0700
Re: HRV-160A Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-06-10 09:43 +0200
Re: HRV-160A Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-06-10 16:33 -0700
Re: HRV-160A Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-06-11 10:37 +0200
Re: HRV-160A Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-06-11 16:46 +0200
Re: HRV-160A Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-06-11 21:57 +0200
Re: HRV-160A Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2015-06-09 07:20 +0000
Re: HRV-160A Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> - 2015-06-09 08:07 +0000
Re: HRV-160A Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> - 2015-06-12 08:30 +0000
Re: HRV-160A Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> - 2015-06-12 22:51 +0000
Re: HRV-160A Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-06-12 16:53 -0700
Re: HRV-160A Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-06-13 10:59 -0700
Re: HRV-160A Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> - 2015-06-13 20:27 +0200
Re: HRV-160A Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2015-06-08 00:11 +0200
Re: HRV-160A <dl8fbh@dl8fbh.ampr.org> - 2015-06-08 20:04 +0200
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| From | <dl8fbh@dl8fbh.ampr.org> |
|---|---|
| Date | 2015-06-06 10:23 +0200 |
| Subject | HRV-160A |
| Message-ID | <mkualc$orb$1@dl8fbh.ampr.org> |
Hi, hat jemand ein Schaltbild zum Roehrenvoltmeter HRV-160A? Danke. Michael
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| From | <dl8fbh@dl8fbh.ampr.org> |
|---|---|
| Date | 2015-06-07 11:21 +0200 |
| Message-ID | <ml12ff$s41$1@dl8fbh.ampr.org> |
| In reply to | #186592 |
Joerg <news@analogconsultants.com> wrote: > http://www.radiomuseum.org/r/ctr_roehrenvoltmeter_hrv_160a.html > > Dort muss man zur Einsicht aber Mitglied sein und vermutlich > Mitgliedsbeitrag abdruecken. Vielleicht ist ja ein befreundeter > Funkamateur Mitglied. > > IME sind Roehrenvoltmeter fast alle untereinander sehr aehnlich in der > Schaltung, da ist nicht viel drin. Eine glorifizierte Doppeltriode und > bei ganz alten eine Gleichrichterroehre, wie bei meinem Eico 232: > > http://www.nostalgickitscentral.com/eico/schematics/eico_schematic_232.pdf > Mit $25 ist man dort Mitglied. Ich werde die Schaltung zur Restaurierung einfach aufnehmen. Michael
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| From | Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> |
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| Date | 2015-06-08 11:07 +0000 |
| Message-ID | <ml3t1k$uki$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #186648 |
horst-d.winzler schrieb: > Wenn das Röhrenvoltmeter im kleinsten bereich 1,5_V vollausschlag haben > sollte, dann liegt das instrument zwischen den katoden einer > doppeltriode.Also standardschaltung. Warum grade 1,5V? Siegfried -- Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den Darstellungen abweichen.
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
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| Date | 2015-06-08 14:10 +0200 |
| Message-ID | <ctlf2hFp9rnU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #186696 |
Am 08.06.2015 um 13:07 schrieb Siegfried Schmidt: > horst-d.winzler schrieb: > >> Wenn das Röhrenvoltmeter im kleinsten bereich 1,5_V vollausschlag haben >> sollte, dann liegt das instrument zwischen den katoden einer >> doppeltriode.Also standardschaltung. > > Warum grade 1,5V? > 1,5_V Zink-Kohle-Element. -- mfg hdw
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| From | Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-08 20:24 +0000 |
| Message-ID | <ml4tmc$qm5$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #186698 |
horst-d.winzler schrieb: > 1,5_V Zink-Kohle-Element. Diese Antwort sagt mir gar nichts. Was haben Spannungs-Meßbereiche von Röhrenvoltmetern mit Zellspannungen zu tun, ausser dass zufällig eine solche für Widerstandsmessungen eingebaut ist? Siegfried -- Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den Darstellungen abweichen.
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
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| Date | 2015-06-08 13:49 -0700 |
| Message-ID | <ctmdfjF2usfU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #186706 |
On 2015-06-08 1:24 PM, Siegfried Schmidt wrote: > horst-d.winzler schrieb: > >> 1,5_V Zink-Kohle-Element. > > Diese Antwort sagt mir gar nichts. > > Was haben Spannungs-Meßbereiche von Röhrenvoltmetern mit Zellspannungen zu > tun, ausser dass zufällig eine solche für Widerstandsmessungen eingebaut > ist? > Es liegt daran, dass ein Roehrenvoltmeter im Prinzip nur ein glorifizierter Kathodenfolger ist. Offiziell zwar differenziell, aber das Gitter der anderen Triode befindet sich ueber einen Widerstand auf Massepotenzial. Daher legt man das so aus, dass sich bei etwas ueber 1V Vollausschlag einstellen kann. Nicht 1.5V, denn Nadel soll es im Ohm-Bereich auch noch mit einer etwas ausgelutschten Batterie bis ans Ende schaffen. Dies ist auch der Grund, warum Roehrenvoltmeter normalerweise 1.5V als niedrigsten Messbereich haben. Was ich nie so ganz verstanden habe, ist warum man nicht anstatt der Batterie aus der Heizwicklung einen Abfall von 1.2V an zwei Dioden genommen hat. Denn mit der Batterie hat es etliche Roehrenvoltmeter gegeben, bei denen die Besitzer nie Widerstaende damit gemessen haben, die Batterie eines Tages auslief und innen alle moegliche wegfrass. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
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| Date | 2015-06-09 00:54 +0200 |
| Message-ID | <20150609005411.74d254cd@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #186707 |
Hallo Joerg, Du schriebst am Mon, 08 Jun 2015 13:49:56 -0700: > Was ich nie so ganz verstanden habe, ist warum man nicht anstatt der > Batterie aus der Heizwicklung einen Abfall von 1.2V an zwei Dioden EAA91 oder so? Mit 0,6V Spannungsabfall Kathode-Anode? Würde mich wundern, wenn das stabil gehen sollte. > genommen hat. Denn mit der Batterie hat es etliche Roehrenvoltmeter > gegeben, bei denen die Besitzer nie Widerstaende damit gemessen haben, > die Batterie eines Tages auslief und innen alle moegliche wegfrass. Historischer Fall von "planned obsolescense"? -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
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| Date | 2015-06-09 17:11 -0700 |
| Message-ID | <ctpdlfFqgr1U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #186710 |
On 2015-06-09 1:38 PM, Sieghard Schicktanz wrote: > Hallo Joerg, > > Du schriebst am Mon, 08 Jun 2015 17:45:10 -0700: > >>>> Was ich nie so ganz verstanden habe, ist warum man nicht anstatt der >>>> Batterie aus der Heizwicklung einen Abfall von 1.2V an zwei Dioden >>> >>> EAA91 oder so? Mit 0,6V Spannungsabfall Kathode-Anode? >>> Würde mich wundern, wenn das stabil gehen sollte. >> >> Normale Si-Dioden. Die haben sie als Netzgleichrichter drin. Die > > "Mein" altes RVM, das wohl schon zum Jahrtausendwechsel mindestens seinen > 10-jährigen Ruhestand gefeiert haben dürfte, hat zwar einen > Netzgleichrichter für die Anodenspannung drin, aber ich würde eher > erwarten, daß das einer der schönen alten Stapelsäulenselengleichrichter > ist, wie sie damals üblich waren. Gab's mit runden und viereckigen > Scheiben, Anzahl je nach Spannung. > Ist ewig her, frueher habe ich gelegentlich mal eins repariert. Da hatten welche schon Dioden drin. Aber Selen-Stapel gab es auch. >> Doppelroehrendiode dient der Signalgleichrichtung fuer die AC >> Messbereiche. In der ganz alten Zeit eben Ge-Dioden, und dann mehr. Muss > > Da gab's schon eher keine neu konstruierten RVM mehr, und Ge-Dioden als > Netzgleichrichter gab's zwar, waren aber eher weniger zuverlässig als Selen. > In den 60ern wurden noch viele Roehrenvoltmeter verkauft und IIRC brachte Heathkit sogar noch ein neues raus. Ich kaufte stattdessen deren FET-Multimeter, was sich im Nachhinein als eine Fehlentscheidung rausstellte. Das Dingen war bei mir das einzige Heathkit Produkt, was nicht taugte. > ... >>>> die Batterie eines Tages auslief und innen alle moegliche wegfrass. >>> >>> Historischer Fall von "planned obsolescense"? >> >> Das nicht, frueher wurde aber auch alles repariert. Notfalls wurde das >> halbe Geraet neu aufgebaut. > > Ja, das stimmt. Zur Zeit, als das RVM noch benutzt wurde, gab's mal einen > Defekt an einem der Schalter. Das war "natürlich" ein ganz speziell für > diese Funktion gebauter Schalter, der so nicht (mehr) (einfach) erhältlich > war. Da hab' ich mich halt mal hingesetzt, die Funktion aufgenommen, den > Schalter "seziert" und eine Ersatzschaltung mit einem Standardschalter > zusammengebaut. Wenn ich mich nicht täusche, hat das dann noch einige Zeit > so funktioniert. > Oh ja, Schalter waren immer so eine Sache. Auch unbeschaffbare Doppelpotis an Transceivers mit unorthodozen Schleifbahnen. Die musste man echt neu bauen. >> halbe Geraet neu aufgebaut. Problematischer waren die filigranen Zeiger > > Ja, wenn die kaputtgingen, war das ein großes Drama... > >> aus irgendeinem Metall (Magnesium?), was nach einige Jahrzehnten >> zerpulverte. > > Dürfte mit Al auch gehen, braucht halt nur die passenden Luft"zusätze". > >> zerpulverte. Ist auch bei meinem Eico 232 passiert. Natuerlich habe ich >> da nicht die Flinte ins Korn geschmissen. Blauen Strohhalm genommen, mit > > Nett... > >> Roehrenvoltmeter mit der weltweit hoechsten Anzeigebandbreite :-) > > Da wird das Instrument schneller reagieren als es der Verstärker ansteuern > kann. > War nicht schlecht, man konnte danach immer recht leicht sehen, ob irgendwas niederfrequentes auf dem Signal sass. Motorboating und so. Auch Audio kuendigte sich an, wenn genug Bass dabei war. Das war schon sehr praktisch. Zumal diese Reparatur echt zum Nulltarif ablief, wo ich anfangs dachte, dies sei fuer das Roehrenvoltmeter der GAU und der Exitus. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
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| Date | 2015-06-10 09:43 +0200 |
| Message-ID | <ctqnbeF5kofU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #186710 |
Joerg schrieb: > Das nicht, frueher wurde aber auch alles repariert. Notfalls wurde das > halbe Geraet neu aufgebaut. Problematischer waren die filigranen Zeiger > aus irgendeinem Metall (Magnesium?), was nach einige Jahrzehnten > zerpulverte. Ich habe hier Meßgeräte ohne Röhren, aber mit gealterten Magneten. Nachjustiert bis zum Anschlag gibt immer noch zu wenig Anzeige. Kann man da auch noch was tun? DoDi
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
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| Date | 2015-06-10 16:33 -0700 |
| Message-ID | <ctrvptFfuv8U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #186768 |
On 2015-06-10 12:43 AM, Hans-Peter Diettrich wrote: > Joerg schrieb: > >> Das nicht, frueher wurde aber auch alles repariert. Notfalls wurde das >> halbe Geraet neu aufgebaut. Problematischer waren die filigranen >> Zeiger aus irgendeinem Metall (Magnesium?), was nach einige >> Jahrzehnten zerpulverte. > > Ich habe hier Meßgeräte ohne Röhren, aber mit gealterten Magneten. > Nachjustiert bis zum Anschlag gibt immer noch zu wenig Anzeige. Kann man > da auch noch was tun? > Da muss ich passen, soweit habe ich Instrumente noch nicht zerlegt. Ich wuerde wohl erstmal ganz dekadent sehen, ob man nicht durch leichte Modifikation der Schaltung den Spulenstrom erhoehen kann. Oder eine fliegende Opamp-Chose zwischenhaengen. Wenn gerade niemand zuguckt ... -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
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| Date | 2015-06-11 10:37 +0200 |
| Message-ID | <ctt0dqFn8kuU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #186768 |
horst-d.winzler schrieb: > Am 10.06.2015 um 09:43 schrieb Hans-Peter Diettrich: > >> Ich habe hier Meßgeräte ohne Röhren, aber mit gealterten Magneten. >> Nachjustiert bis zum Anschlag gibt immer noch zu wenig Anzeige. Kann man >> da auch noch was tun? > > Du kannst versuchen, die magnete neu zu magnetisieren. Soll recht > erfolgreich sein, ich habs aber noch nie versucht. Klingt einleuchtend. Mal sehen, ob ich da drankomme. Danke DoDi
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
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| Date | 2015-06-11 16:46 +0200 |
| Message-ID | <cttlhfFsjlrU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #186768 |
Norbert Hahn schrieb: > On Wed, 10 Jun 2015 09:43:25 +0200, Hans-Peter Diettrich > <DrDiettrich1@aol.com> wrote: > >> Ich habe hier Meßgeräte ohne Röhren, aber mit gealterten Magneten. >> Nachjustiert bis zum Anschlag gibt immer noch zu wenig Anzeige. Kann man >> da auch noch was tun? > > Es gab sehr viele Drehspulmessinstrumente, die einen justierbaren Luftspalt > hatten. Der war unter der Bohrung für die Drehspule, *einige* Millimeter > breit und mit einem dreieckigen Bügel überbrückt. Diesen Bügel konnte man > so drehen, dass mehr oder weniger Luftspalt davon überdeckt wurde. > Schau da mal nach! Genau den habe ich schon bis zum Anschlag verstellt, reicht nicht :-( DoDi
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-11 21:57 +0200 |
| Message-ID | <20150611215749.4c6e3246@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #186818 |
Hallo Hans-Peter, Du schriebst am Thu, 11 Jun 2015 16:46:25 +0200: > > Es gab sehr viele Drehspulmessinstrumente, die einen justierbaren > > Luftspalt hatten. Der war unter der Bohrung für die Drehspule, *einige* > > Millimeter breit und mit einem dreieckigen Bügel überbrückt. Diesen > > Bügel konnte man so drehen, dass mehr oder weniger Luftspalt davon > > überdeckt wurde. Schau da mal nach! > > Genau den habe ich schon bis zum Anschlag verstellt, reicht nicht :-( Dann steck' halt ein Stückerl Weicheisenblech zwischen die Polschuhe, d.h. mach' den Luftspalt (magnetischen Widerstand) "großflächig" kleiner. -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
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| Date | 2015-06-09 07:20 +0000 |
| Message-ID | <XnsA4B45F0173D40AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #186707 |
Joerg <news@analogconsultants.com>: > Was ich nie so ganz verstanden habe, ist warum man nicht anstatt der > Batterie aus der Heizwicklung einen Abfall von 1.2V an zwei Dioden > genommen hat. Denn mit der Batterie hat es etliche Roehrenvoltmeter > gegeben, bei denen die Besitzer nie Widerstaende damit gemessen haben, > die Batterie eines Tages auslief und innen alle moegliche wegfrass. Naja Halbleiterdioden waren da wohl noch nicht gängig? Und die wackligen Spitzendioden oder Selengleichrichter eher nix genaues. M. --
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| From | Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> |
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| Date | 2015-06-09 08:07 +0000 |
| Message-ID | <ml66rr$hvu$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #186706 |
horst-d.winzler schrieb: > Sehr viel. So? > Für widerstandsmessungen nutzten die röhrenvoltmeter eine 1,5V zelle. > Da zeigerinstrumente ihre größte genauigkeit im oberen bereich hatten, > war der 1,5_V bereich auch günstig zum messen von heizspanungen der > 1,4 bzw 1,2 batterieröhren. > Der 1,5_V bereich ist also alles andere als zufällig gewählt worden. Das ist ein Grund, einen Meßbereich um 1V vorzusehen. Aber es ist kein Grund, dass ausgerechnet dieser Meßbereich der kleinste sein muss, dazu wird es wohl eine andere Ursache geben. Siegfried -- Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den Darstellungen abweichen.
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| From | Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> |
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| Date | 2015-06-12 08:30 +0000 |
| Message-ID | <mle5aa$tq6$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #186721 |
Joerg schrieb: > Die ueblichen Drehspulinstrumente dieser recht grossen Bauart liegen > im Bereich von 400-500uA. Nun muesste man da sensitivere haben, das > kostet Geld und verringert die Praezision. Es ist nicht richtig dass dazu ein empfindlicheres Instrument gebraucht wird. Es wird eines benötigt, dass wegen der fehlenden Spannungsverstärkung auch bei Spannungen unterhalb 1V genügend niederohmig ist, um den für einen Vollausschlag notwendigen Strom fliessen zu lassen. Solange der Stromverstärker nicht an seine Grenze kommt, ist der Instrumentenstrom kein limitierender Faktor und darf zum Ausgleich auch grösser sein, z.B 1mA. Damit wird das Instrument eher billiger und steigt in der Präzision. Oder ist bei den jetzigen 2mA Kathodenstrom die Röhre bereits so am Ende ihrer Stromverstärkung, dass sie damit kein 1mA-Instrument treiben kann? > Das ganze Multimeter > muesste mit einem Bruchteil des ueblichen Strom und Spannungswerte > laufen und auch die Ungenauigkeiten im Folger fallen dann erheblich > unvorteilhafter aus, wenn man statt 1.5V nur noch 0.5V oder aehnliches > haette. Der Verstärker läuft mit einem niederohmigeren Instrument aber nicht mit kleineren, sondern mit höheren Strömen. > Der Strom fuer das Drehspulinstument. Eine Doppeltriode ist kein > Porsche, da kommt nicht viel. Ist also letztendlich die Röhre der gesuchte limitierende Faktor? > Meine Hand-Multimeter gehen ueblicherweise nur bis 20M und haben sechs > Dekaden. Hier liegen grad ein ziemlich altes Multimeter (Grundig UV30) und ein relativ neues (V&A VA16) liegen, die haben beide eine Dekade mehr. So ganz unüblich war und ist es also nicht. Siegfried -- Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den Darstellungen abweichen.
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| From | Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-12 22:51 +0000 |
| Message-ID | <mlfnp7$tq6$4@news.albasani.net> |
| In reply to | #186864 |
Joerg schrieb: > Eine 12AT7 oder ECC81 koennte ein mA treiben, aber je hoeher man das > treibt, umso ungenauer wird es. Denn es handelt sich im Prinzip um > einen aufgehuebschten, aber weichen Kathodenfolger. Die 12AU7(?) aus dem geposteten Schalplan muss knapp 2mA liefern, da wäre natürlich das Ende bereits erreicht. >> Ist also letztendlich die Röhre der gesuchte limitierende Faktor? > Ja. Uns ist das heutzutage nicht mehr so bewusst, weil wir verwoehnt > sind und selbst ein Transistor fuer fuenf Cents als beinharter > Emitterfolger fungieren kann. Mir war schon immer unklar, warum früher zwischen Röhrenvotmeter und Millivoltmeter unterschieden wurde. Angesichts der Schaltung ist das jetzt klarer. > Ich sehe beim UV30 aber auch nur sechs Dekaden fuer den > Widerstandsbereich: Da der kleinste Messbereich ein Dekade höher als heute üblich liegt, deckt der oberste den Bereich ab, wo heute die 7. Dekade liegt. > Und der damalige Preis ... <schluck> Dürfte sich nicht viel vom Röhrenvoltmeter unterschieden haben. Siegfried -- Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den Darstellungen abweichen.
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2015-06-12 16:53 -0700 |
| Message-ID | <cu19o6Fqec1U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #186937 |
On 2015-06-12 3:51 PM, Siegfried Schmidt wrote: > Joerg schrieb: > >> Eine 12AT7 oder ECC81 koennte ein mA treiben, aber je hoeher man das >> treibt, umso ungenauer wird es. Denn es handelt sich im Prinzip um >> einen aufgehuebschten, aber weichen Kathodenfolger. > > Die 12AU7(?) aus dem geposteten Schalplan muss knapp 2mA liefern, da wäre > natürlich das Ende bereits erreicht. > Bei manchen Roehrenvoltmetern (1803-A?) hat man sogar noch mehr geknausert und ging auf 200uA fuer den Anteil des Drehspulinstruments herunter. So ganz linear waren die eh alle nicht und manch einer hat sich auf Papier eine Eichtabelle dafuer zurechtgestoppelt. Das ging aber nur, wenn eine Uni in der Naehe war und jemand Zugang hatte. >>> Ist also letztendlich die Röhre der gesuchte limitierende Faktor? >> Ja. Uns ist das heutzutage nicht mehr so bewusst, weil wir verwoehnt >> sind und selbst ein Transistor fuer fuenf Cents als beinharter >> Emitterfolger fungieren kann. > > Mir war schon immer unklar, warum früher zwischen Röhrenvoltmeter und > Millivoltmeter unterschieden wurde. Angesichts der Schaltung ist das > jetzt klarer. > Ganz andere Baustelle, bei Millivoltmetern sind Verstaerkerketten drin. Ich habe noch ein echt schickes Rohde & Schwarz UVM Mikrovoltmeter hier, mit Spiegelinstrument und allem. Das letzte Mal benutzt ... gruebel ... Neunzehnhundertdunnemal. Da muss ich noch ein liebendes neues Zuhause fuer finden, ich brauche es nicht mehr, weil ich sowas inzwischen alles ganz dekadent mit Labjack, Spectrum Analyzer und Computer mache. >> Ich sehe beim UV30 aber auch nur sechs Dekaden fuer den >> Widerstandsbereich: > > Da der kleinste Messbereich ein Dekade höher als heute üblich liegt, > deckt der oberste den Bereich ab, wo heute die 7. Dekade liegt. > D.h. die haben einen Bereich weggelassen. Dat gueldet abba nich :-) Vermutlich war das Meterchen fuer Fernsehtechniker entwickelt worden, die hochohmige Ableitwiderstaende und Leckstrecken nachmessen mussten. >> Und der damalige Preis ... <schluck> > > Dürfte sich nicht viel vom Röhrenvoltmeter unterschieden haben. > Doch, die lagen frueher bei 150-200DM und das war schon mit dem ueblichen Europazuschlag. In den USA kosteten sie um die $30, wenn man bereit war, einen Bausatz zu nehmen. Das rentierte sich sogar, wenn man jemanden zusammenbauen liess (bei solchen Anfragen ging immer sofort meine Hand hoch, Bezahlung z.B. in Form von Gerstenkaltschale). Hier sind die damals gaengigen Preise dokumentiert: http://www.heathkit-museum.com/test/hvmv-7a.shtml Das Heathkit V-7A sowie mein Eico 232 haben uebrigens tatsaechlich sieben Widerstandsbereiche. x1 bis x1Meg. Nur heutige Meterchen meist nicht mehr, doch analoge gibt es kaum noch. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2015-06-13 10:59 -0700 |
| Message-ID | <cu39bvFatnnU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #186940 |
On 2015-06-13 8:12 AM, Klaus Butzmann wrote: > Am 13.06.2015 um 16:17 schrieb Joerg: >> On 2015-06-13 6:45 AM, Klaus Butzmann wrote: >>> "1000 MOhm Bereich, Genauigkeit +/- 50%" >>> >> >> Ich wuesste eh nicht, warum man das so ganze dringend braucht. > Bergsteiger :-) > Was will man denn in der Eiger Nordwand damit messen? :-) -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-13 20:27 +0200 |
| Message-ID | <cu3b10Fbc58U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #186940 |
Am 13.06.15 um 15.45 schrieb Klaus Butzmann: > Keithley 164 bis 1000 MOhm, kleiner Wermutstropfen: > "1000 MOhm Bereich, Genauigkeit +/- 50%" wer noch größere Widerstände messen möchte, der sollte zu einer Kapazitätsmessbrücke greifen. dann muss man allerdings 10pF parallel zum zu messenden R legen :-). Dunkel erinnere ich mich an Messbereiche bis 1e6 GOhm. Der Preis dürfte allerdings locker Zehnerpotenzen über dem des Keithley 164 liegen. Gruß, V.
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