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Groups > de.sci.electronics > #217854 > unrolled thread
| Started by | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| First post | 2016-12-04 11:32 +0100 |
| Last post | 2016-12-07 10:58 +0100 |
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Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-12-04 11:32 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten "MaWin" <me@private.net> - 2016-12-04 12:14 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-12-04 12:35 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-04 12:53 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-12-04 20:18 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-12-05 00:35 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-05 04:08 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-12-05 06:47 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Tilmann Reh <usenet2007nospam@autometer.de> - 2016-12-05 08:23 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-05 09:26 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2016-12-04 12:23 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-12-04 12:45 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-04 13:26 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2016-12-04 15:07 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-04 20:08 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-12-05 00:33 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-12-05 07:01 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-12-05 20:48 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Hans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2016-12-05 11:33 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Ingolf <ingolf.pohl@t-online.de> - 2016-12-05 13:47 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-12-05 16:29 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Thomas Langhammer <thomas.langhammer@gmx.net> - 2016-12-06 19:48 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-06 19:58 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Thomas Langhammer <thomas.langhammer@gmx.net> - 2016-12-06 20:23 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-06 20:27 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Thomas Langhammer <thomas.langhammer@gmx.net> - 2016-12-06 20:34 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Tilmann Reh <usenet2007nospam@autometer.de> - 2016-12-07 09:11 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-07 10:29 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-07 10:55 +0100
Re: Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-12-07 10:58 +0100
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-04 11:32 +0100 |
| Subject | Der alte Triac und das Meer der 4.Quadranten |
| Message-ID | <bu7dhd-6i5.ln1@criseis.ruhr.de> |
Moin Leute, Ich denke gerade ueber die richtige Ansteuerung eines Triacs nach und die virtuellen, schwebenden oder gar invertierten Potentiale in meinem Gehirn kommen durcheinander. Daher waere es nicht schlecht wenn ihr im folgenden mal gelegentlich wohlwollend nickt oder vehement widersprecht falls notwendig. :-) Ich moechte einen Triac ansteuern um eine 230V Last zu schalten, also NICHT um zu dimmen! Die naheliegende Ansteuerung auf die man da kommen koennte waere sowas hier: http://www.criseis.ruhr.de/bilder/triac1.gif Ich verwende in der Simulation einen L401 weil ich nur dafuer ein Modell gefunden habe, verwenden wuerde ich aber gerne einen BT137/800. Damit wird der Triac im 1 und 4. Quadranten gezuendet weil die zum zuenden angelegte Spannung an G immer positiv gegenueber T1 ist. Richtig? Das Problem dabei ist nun das ein zuenden im 4. Quadranten nicht gut ist? Ausserdem scheint der Triac dann den doppelten Strom zu brauchen. Das Problem liesse sich loesen indem man einen HiCom Triac einsetzt welcher im 4. Quadranten nicht zuendet. Richtig? Allerdings muesste ich dann dauerhaft das Gate bestromen (10mA) damit der Triac bei negativer Spannung an A2 nicht ausgeht? Das wuerde mir nicht gefallen weil dies viel Leistung kostet. Also naechste Idee: http://www.criseis.ruhr.de/bilder/triac2.gif Das zeigt eine moegliche Ansteuerung fuer den 2 und 3. Quadranten. Richtig? Jetzt haette ich die Moeglichkeit den Triac nur kurz zu beginn der positiven oder negativen Halbwelle zu zuenden. Stellt sich als naechstes die Frage wie lange man zuenden muss. Im zweiten Quadranten scheinen das nur wenige Mikrosekunden zu sein, aber im dritten Quadranten brauche ich erheblich laenger. Mit dem hier verwendeten L401 sind das 3ms. Warum ist das so? Gut finden wuerde ich so 2x1ms. :-) Olaf
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| From | "MaWin" <me@private.net> |
|---|---|
| Date | 2016-12-04 12:14 +0100 |
| Message-ID | <o20tr9$rvg$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #217854 |
"Olaf Kaluza" <olaf@criseis.ruhr.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bu7dhd-6i5.ln1@criseis.ruhr.de...
> Das Problem dabei ist nun das ein zuenden im 4. Quadranten nicht
> gut ist?
Ja.
Entweder bei normalen TRIACs
> Ausserdem scheint der Triac dann den doppelten Strom zu
> brauchen.
oder:
Snubberless TRIACs zünden im 4. Quadranten gar nicht.
> Das Problem liesse sich loesen
> Das zeigt eine moegliche Ansteuerung fuer den 2 und
> 3. Quadranten. Richtig?
Richtig.
> Jetzt haette ich die Moeglichkeit den Triac nur kurz zu beginn der
> positiven oder negativen Halbwelle zu zuenden.
>
> Stellt sich als naechstes die Frage wie lange man zuenden muss.
Bis die Spannung über dne TRIAC zusammenbricht, das sind nur wenige
Mikrosekunden.
> aber im dritten Quadranten brauche ich erheblich laenger. Mit dem hier
> verwendeten L401 sind das 3ms. Warum ist das so?
Eigentlich nicht.
Deine Schaltungen sind merkwürdig, deine Widerstandwerte viel zu hoch,
der Brückengleichrichter macht alle Potentialbezüge kaputt.
Fang doch erst mal einfach an:
http://educypedia.karadimov.info/library/AN_3Q_TRIACS.pdf
Zünden in 1 und 4, schlecht:
o----+--|>|--R----+--------+---+
| | | |
Last | | |
| | | | +
230V~ TRIAC------Controller ZD5V Elko
A1| | | | -
o----+------------+--------+---+
Zünden in 2 und 3, gut:
o----+------------+--------+---+
A1| | | | +
230V~ TRIAC------Controller ZD5V Elko
| | | | -
Last | | |
| | | |
o----+--|<|--R----+--------+---+
Bei 5V und 50mA Gate-Strom läge der Vorwiderstand bei 68 Ohm,
da uC keine 50mA liefern können nimmt man sensitive Gate TRIACs
und kommt mit 15mA und 240 Ohm aus.
Mehr findet sich hier:
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.25
--
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-04 12:35 +0100 |
| Message-ID | <skbdhd-mp5.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #217857 |
MaWin <me@private.net> wrote: >> aber im dritten Quadranten brauche ich erheblich laenger. Mit dem hier >> verwendeten L401 sind das 3ms. Warum ist das so? >Eigentlich nicht. Hm... >Deine Schaltungen sind merkwürdig, deine Widerstandwerte viel zu hoch, Die hab ich ja gerade auf die schnelle aus dem Armel geschuettelt. >der Brückengleichrichter macht alle Potentialbezüge kaputt. Ja, der Gedanke war mir auch gerade schon gekommen. Allerdings wuerde ich nur ungern auf die zweite Halbwelle zum laden meines Kondensators verzichten. Aber da koennte der Grund fuer die 3ms liegen. Ich muss da gleich nochmal etwas simulieren. BTW: Die Modelle sind im uebrigen erstaunlich realitaetsnahe. Wenn man zum ausprobieren einfach mal eine Gleichspannungsquelle in LT-Spice nimmt dann sind die Triacs immer eingeschaltet weil di/dt beim starten der Simulation zu schnell ist. Da muss man die Gleichspannungquelle wirklich langsam hochfahren lassen damit es funktioniert. Olaf
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-04 12:53 +0100 |
| Message-ID | <o2103o$1hem$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #217861 |
Am 04.12.2016 um 12:35 schrieb Olaf Kaluza: > Allerdings wuerde > ich nur ungern auf die zweite Halbwelle zum laden meines Kondensators > verzichten. Gönn dir halt einen Optotriac, oder gleich ein fertiges SSR. Gruß Dieter
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-04 20:18 +0100 |
| Message-ID | <rp6ehd-607.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #217857 |
MaWin <me@private.net> wrote: >Deine Schaltungen sind merkwürdig, deine Widerstandwerte viel zu hoch, >der Brückengleichrichter macht alle Potentialbezüge kaputt. Das stimmt leider. Ich habs gerade nochmal getestet: http://www.criseis.ruhr.de/bilder/triac3.gif So geht es wunderbar. Ist zwar bloed mit nur einer Diode, aber dafuer kann man die Zuendimpulse fast beliebig kurz machen. Da koennte die eingesparte Leistung groesser sein. Ich denke auf der Basis mach ich erstmal weiter. Olaf
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2016-12-05 00:35 +0100 |
| Message-ID | <o22974$ata$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #217877 |
On 04.12.16 20.18, Olaf Kaluza wrote: > http://www.criseis.ruhr.de/bilder/triac3.gif Mit der 33V Z-Diode direkt an 230V AC? Sicher nicht. Das gibt einen abgefallenen LS-Automaten und etwas sublimiertes Silizium. Das stört den Simulator freilich nicht. > So geht es wunderbar. Seelig die die glauben, denn ihnen gehört das Himmelreich. ;-) Marcel
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-05 04:08 +0100 |
| Message-ID | <o22lnq$8cb$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #217886 |
Am 05.12.2016 um 00:35 schrieb Marcel Mueller: > On 04.12.16 20.18, Olaf Kaluza wrote: >> http://www.criseis.ruhr.de/bilder/triac3.gif > > Mit der 33V Z-Diode direkt an 230V AC? Sicher nicht. Ist ja noch ein Kondensator da, und Olaf weiß schon, dass da noch ein Widerständlein zu ergänzen ist. Gruß Dieter
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-05 06:47 +0100 |
| Message-ID | <hkbfhd-473.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #217887 |
Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> wrote: >Ist ja noch ein Kondensator da, und Olaf weiß schon, dass da noch ein >Widerständlein zu ergänzen ist. Yep, das weiss er. :) Was mir allerdings erst gestern Abend aufgefallen ist, es gibt snubberless Triacs und welche mit sensitive Gate, aber anscheinend nicht beides auf einmal. Kennt zufaellig jemand einen snubberless Typen fuer 5-10mA/8A in einem sympathischen SMD-Gehaeuse? Und weil gerade Weihnachten ist wuerde ich mir noch Verfuegkarkeit bei Reichelt wuenschen. :) Olaf
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| From | Tilmann Reh <usenet2007nospam@autometer.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-05 08:23 +0100 |
| Message-ID | <o234jc$i0a$1@dont-email.me> |
| In reply to | #217889 |
Olaf Kaluza schrieb: > Was mir allerdings erst gestern Abend aufgefallen ist, es gibt > snubberless Triacs und welche mit sensitive Gate, aber anscheinend > nicht beides auf einmal. > > Kennt zufaellig jemand einen snubberless Typen fuer 5-10mA/8A in einem > sympathischen SMD-Gehaeuse? Und weil gerade Weihnachten ist wuerde ich > mir noch Verfuegkarkeit bei Reichelt wuenschen. :) BTA208S-600D, 8 A, 5 mA (für 800 V gibts nur noch E, 10 mA) Ich habe jetzt aber nicht nachgesehen, wo Du den bekommst... Tilmann
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-05 09:26 +0100 |
| Message-ID | <o238c6$ubu$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #217890 |
Am 05.12.2016 um 08:23 schrieb Tilmann Reh: >> Kennt zufaellig jemand einen snubberless Typen fuer 5-10mA/8A in einem >> sympathischen SMD-Gehaeuse? Und weil gerade Weihnachten ist wuerde ich >> mir noch Verfuegkarkeit bei Reichelt wuenschen. :) > > BTA208S-600D, 8 A, 5 mA Den würde ich aber nicht als snubberless betrachten. Kleiner Triggerstrom und snubberless passt generell nicht so recht zusammen. Gruß Dieter
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| From | Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> |
|---|---|
| Date | 2016-12-04 12:23 +0100 |
| Message-ID | <5843FCB5.152CCE16@B.Maus.De> |
| In reply to | #217854 |
Olaf Kaluza wrote: > Ich denke gerade ueber die richtige Ansteuerung eines Triacs nach Was ist denn mit einem Optotriac als Zünder zwischen Gate und A2? Die wenigen Milliwatt für die LED sollten im Vergleich zur gleichzeitig eingeschalteten echten Last vernachlässigbar bleiben. Im Ruhezustand fallen sie nicht an. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-04 12:45 +0100 |
| Message-ID | <j7cdhd-mp5.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #217858 |
Axel Berger <Axel_Berger@b.maus.de> wrote: >Was ist denn mit einem Optotriac als Zünder zwischen Gate und A2? Ja, seufz. Den Gedanken hatte ich natuerlich auch schon. Aber: 1. Ist uncool. 2. Ich hab keinen Optotriac da. 3. Der braucht mehr Platz auf der Platine. 4. Er ist doppelt uncool weil ich ja die Potentialtrennung nicht brauche. Da kam mir schon eher der Gedanke ob man den Triac nicht komplett rauswerfen sollte und durch irgend einen IGBT oder Mosfet ersetze. >Die >wenigen Milliwatt für die LED sollten im Vergleich zur gleichzeitig >eingeschalteten echten Last vernachlässigbar bleiben. Kein Milliwatt ist vernachlaessigbar! Die muessen alle mit Muehe durch einen 47nF Kondensator. :) Olaf
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-04 13:26 +0100 |
| Message-ID | <o21218$1kl3$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #217864 |
Am 04.12.2016 um 12:45 schrieb Olaf Kaluza: > 1. Ist uncool. Wer cool sein will muss leiden. Gruß Dieter
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| From | horejsi <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-04 15:07 +0100 |
| Message-ID | <o217s4$pi9$1@dont-email.me> |
| In reply to | #217854 |
Am 04.12.2016 um 11:32 schrieb Olaf Kaluza: > Moin Leute, > > Ich denke gerade ueber die richtige Ansteuerung eines Triacs nach und > die virtuellen, schwebenden oder gar invertierten Potentiale in meinem > Gehirn kommen durcheinander. > > Daher waere es nicht schlecht wenn ihr im folgenden mal gelegentlich > wohlwollend nickt oder vehement widersprecht falls notwendig. :-) > > > Ich moechte einen Triac ansteuern um eine 230V Last zu schalten, also > NICHT um zu dimmen! In meinem Kaffeevollautomaten (saeso) liegt die Plusleitung des 5V Netzteiles direkt an N. So kann die CPU über Transistoren negative Zündimpulse auf die Triacs geben. Schwierig (und etwas laut) wird es, wenn man den Netzstecker umdreht (L an +5V) und wenn man dann das geerdete Oszilloskop an die GND-Leitung des 5V Reglers anschliesst. Aber das macht man auch nur 1mal.
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-12-04 20:08 +0100 |
| Message-ID | <o21pgs$r49$1@dont-email.me> |
| In reply to | #217854 |
Olaf Kaluza schrieb: ... > Die naheliegende Ansteuerung auf die man da kommen koennte waere sowas > hier: > > http://www.criseis.ruhr.de/bilder/triac1.gif .... > http://www.criseis.ruhr.de/bilder/triac2.gif Sorry, bin geistig heute wegen Erkältung abwesend. Auf den ersten Blick sehen die Schaltungen für mich wirr aus. Die Ansteuerung bezieht sich so oder so auf MT1. Was da der Brückengleichrichter anrichtet, kann und will ich mir jetzt nicht vorstellen. Ich denke, Vollwellengleichrichtung ist in der vorgegebenen Topologie nicht möglich. Erde MT1 und simuliere nochmals in Ruhe. Die Quadranten- durchnumerierung kann ich auch nicht nachvollziehen. Beherzige MaWins Warnung, + Ansteuerung bei -Last geht bei schnellen Triacs eh nicht mehr, stabile Ansteuerung mit -Strom ist Standard. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2016-12-05 00:33 +0100 |
| Message-ID | <o2294r$ata$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #217854 |
On 04.12.16 11.32, Olaf Kaluza wrote: > Die naheliegende Ansteuerung auf die man da kommen koennte waere sowas > hier: > > http://www.criseis.ruhr.de/bilder/triac1.gif Nicht sehr effizient. Aber wie auch immer, mehr aua tut die Sache mit dem Gleichrichter. D1 ist bei aktiviertem Gate-Strom praktisch unwirksam, weil über's Triac-Gate kurzgeschlossen. Bleiben die anderen zwei. Gut die 33V werden schon irgendwie mal zusammen kommen. Aber es gibt eine ziemlich undefinierte Relation zwischen dem GND für die Steuerung und der unteren Triac-Anode. Sowas ist Murks. > Damit wird der Triac im 1 und 4. Quadranten gezuendet weil die zum > zuenden angelegte Spannung an G immer positiv gegenueber T1 > ist. Richtig? > Das Problem dabei ist nun das ein zuenden im 4. Quadranten nicht > gut ist? Ausserdem scheint der Triac dann den doppelten Strom zu > brauchen. Ja, bei der negativen Halbwelle braucht man mehr Saft. > Das Problem liesse sich loesen indem man einen HiCom Triac > einsetzt welcher im 4. Quadranten nicht zuendet. Richtig? Dann geht gar nichts mehr, es kommt erheblich Gleichstomanteil am Ausgang weil die negative Halbwelle komplett fehlt und jedes zweite Gerät verreckt daran. > Allerdings muesste ich dann dauerhaft das Gate bestromen (10mA) damit > der Triac bei negativer Spannung an A2 nicht ausgeht? Das wuerde mir > nicht gefallen weil dies viel Leistung kostet. Nein, Du musst es in den Quadranten zünden, die es unterstützt. > http://www.criseis.ruhr.de/bilder/triac2.gif > > Das zeigt eine moegliche Ansteuerung fuer den 2 und > 3. Quadranten. Richtig? Das geht i.A. besser als 1/4. Auch mit stinknormalen Triacs. Der Zündstrom ist aber trotzdem erhöht. > Jetzt haette ich die Moeglichkeit den Triac nur kurz zu beginn der > positiven oder negativen Halbwelle zu zuenden. Das geht immer. Allerdings bezogen auf die Halbwelle des Stroms, nicht der Spannung. > Stellt sich als naechstes die Frage wie lange man zuenden muss. Im > zweiten Quadranten scheinen das nur wenige Mikrosekunden zu sein, > aber im dritten Quadranten brauche ich erheblich laenger. Mit dem hier > verwendeten L401 sind das 3ms. Warum ist das so? Das ist komplett unterschiedlich. Wenn ein Gerät mit Vollweggleichrichter und ohne PFC dran hängt, musst Du zünden, bis dessen Gleichrichterdioden auf machen, also etwa bis zur Mitte der Halbwelle. Der begrenzende Faktor ist, wann der notwendige Anodenstrom erreicht ist, damit es nicht mehr aus geht. > Gut finden wuerde ich so 2x1ms. :-) Kommt auf den Verbraucher an. Der muss halt bei geringer Spannung auch erst mal den notwendigen Strom ziehen. Aber was quälst Du dich so. Zünde doch mit AC. Einige kHz Rechteck-Pulse und man kann das Signal problemlos durch einen kleinen Ferrit-Übertrager jagen. Da ist dann für jeden mal die richtige Polarität dabei. Kurzum der Triac ist weitgehend egal. Und vor allem ist das Ganze vernünftig potentialfrei. Mit der Frequenz muss ein bisschen herum spielen. Das wird ein Kompromiss zwischen Praktikabilität (Kerngröße) und Zündenegie (bei höheren Frequenzen schafft man nur mehr gegen die Gatekapazität). So 10 kHz sind ein guter Startwert. Über 40 kHz könnte es eng werden. Natürlich wird man da aus praktischen Gründen auch noch einen Kondensator in Reihe schalten - vorzugsweise auf der Treiberseite, damit sich kein DC durch den Übertrager macht. Den kann man durchaus so bemessen, dass er bei den Zyklen deutlich umgeladen wird. Damit muss man den Übertrager nicht mehr bipolar ansteuern, sondern kann ihn direkt an einen Push-Pull Port hängen. Etwas beachten sollte man noch, dass etliche Triacs unter Last einen Teil des Stroms über's Gate raus lassen, wenn es nur niederohmig genug angekoppelt ist. Bis zu 1,5V können sich da durchaus tummeln. (Ich weiß nicht mehr genau in welcher Halbwelle das passiert.) Dann geht jedenfalls der Kern in die Sättigung, was natürlich unangenehme Rückwirkungen auf die Ansteuerung hat, die nunmehr gegen die Wand schafft. Also irgendwo muss noch etwas Reibung ins System. Ein Gate-Widerstand wirkt da Wunder. Wenn man irgendwie noch die Möglichkeit hat, die Anodenspannung grob zu detektieren, kann man die Zündimpulse aussetzen, wenn selbige zusammengebrochen ist. Noch besser ist natürlich, wenn man den Strom durchs Triac messen kann. Aber dazu braucht man einen Stromtrafo im Lastausgang. Das ist aufwändig. Naja, wenn man weitere 1,5V (zusätzlich zum Triac) entbehren kann, tut es auch ein dicker, kurzgeschlossener Vollweggleichrichter im Lastzweig und zwei antiparallele Optokopplerdioden mit Vorwiderstand parallel zum Gleichrichter. Sobald einer der Optokoppler auf macht, wird die Ansteuerung ausgesetzt. Der Gleichrichter begrenzt die Spannung, wenn Strom fließt, auf ca. 1,3 bis maximal 2V. Die IR Dioden haben aber bei 1,1V schon genug Steuerstrom. Den Rest regelt der Vorwiderstand. Als Übertrager eignen sich z.B. Stromkompensierte Drosseln aus Ausschlachtware. Die haben halt ein Übertragungsverhältnis von 1:1, was bei 5V Ansteuerung aber ganz gut passt. Ein speziell dafür bemessenener Übertrager ist natürlich kleiner. Wenn man das alles ordentlich macht, braucht man nur sehr wenig Zündleistung. Das war bei mir immer die Standardschaltung, wenn ein alter TV mal wieder einen hohen Stand-By-Verbrauch hat oder auf eingeschaltete Zuspieler nicht reagieren kann. Dann klaut man sich die Steuerspannung vom SCART-Eingang und schaltet damit die Stromversorgung des Geräts. Und schon hat man eine Lösung ohne Stand-By-Verbrauch. Das dumme ist nur, dass die SCART-Spannung eine Impedanz von 10k hat. Mehr als 500µW bekommt man da nicht raus, ohne das Signal so zu verfälschen, dass es der TV nicht mehr zuverlässig erkennt. (Die 5V bei HDMI sind da deutlich robuster.) Marcel
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-05 07:01 +0100 |
| Message-ID | <5ecfhd-473.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #217885 |
Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote: >Das geht immer. Allerdings bezogen auf die Halbwelle des Stroms, nicht >der Spannung. Das hab ich mir schon gedacht. Deshalb war mir auch klar das 'beliebig kurz' (anderes Posting) etwas optimistisch ist. >Das ist komplett unterschiedlich. Wenn ein Gerät mit >Vollweggleichrichter und ohne PFC dran hängt, musst Du zünden, bis >dessen Gleichrichterdioden auf machen, also etwa bis zur Mitte der >Halbwelle. Der begrenzende Faktor ist, wann der notwendige Anodenstrom >erreicht ist, damit es nicht mehr aus geht. Das ist aber doof. >Aber was quälst Du dich so. Zünde doch mit AC. Einige kHz Rechteck-Pulse >und man kann das Signal problemlos durch einen kleinen Ferrit-Übertrager >jagen. Da ist dann für jeden mal die richtige Polarität dabei. Kurzum >der Triac ist weitgehend egal. Und vor allem ist das Ganze vernünftig >potentialfrei. Es ist mir nicht wichtig potentialfrei zu sein. Es ist mir wichtig klein zu sein, und vor allem duenn. Ergebnis soll eine Platine sein die hinter eine Steckdose in einer normal tiefen UP-Dose passt. >Etwas beachten sollte man noch, dass etliche Triacs unter Last einen >Teil des Stroms über's Gate raus lassen, wenn es nur niederohmig genug >angekoppelt ist. Bis zu 1,5V können sich da durchaus tummeln. (Ich weiß >nicht mehr genau in welcher Halbwelle das passiert.) Dann geht Ich weiss. Es gibt eine interessante Applikation von Nxp wo das genutzt wird um Triac und Last zu ueberwachen. >zusammengebrochen ist. Noch besser ist natürlich, wenn man den Strom >durchs Triac messen kann. Aber dazu braucht man einen Stromtrafo im >Lastausgang. Das ist aufwändig. Braucht man angeblich nicht. AN467 von NxP. (ab Seite 11) >Als Übertrager eignen sich z.B. Stromkompensierte Drosseln aus >Ausschlachtware. Nur wenn man sie auf 5mm flach buegeln kann. :) >Zuspieler nicht reagieren kann. Dann klaut man sich die Steuerspannung >vom SCART-Eingang und schaltet damit die Stromversorgung des Geräts. Und >schon hat man eine Lösung ohne Stand-By-Verbrauch. Klingt nach Loesung aus dem Mittelalter. :-D Ich dachte an einen BLE Controller und vielleicht zusaetzlichen IR-Empfaenger. Olaf
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2016-12-05 20:48 +0100 |
| Message-ID | <o24gb4$9lp$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #217910 |
On 05.12.16 07.01, Olaf Kaluza wrote: > >Das ist komplett unterschiedlich. Wenn ein Gerät mit > >Vollweggleichrichter und ohne PFC dran hängt, musst Du zünden, bis > >dessen Gleichrichterdioden auf machen, also etwa bis zur Mitte der > >Halbwelle. Der begrenzende Faktor ist, wann der notwendige Anodenstrom > >erreicht ist, damit es nicht mehr aus geht. > > Das ist aber doof. Ja. definitiv. > >Aber was quälst Du dich so. Zünde doch mit AC. Einige kHz Rechteck-Pulse > >und man kann das Signal problemlos durch einen kleinen Ferrit-Übertrager > >jagen. Da ist dann für jeden mal die richtige Polarität dabei. Kurzum > >der Triac ist weitgehend egal. Und vor allem ist das Ganze vernünftig > >potentialfrei. > > Es ist mir nicht wichtig potentialfrei zu sein. Es ist mir wichtig > klein zu sein, und vor allem duenn. Ergebnis soll eine Platine sein > die hinter eine Steckdose in einer normal tiefen UP-Dose passt. Hmm, mal kurz überschlagen, 16A, 1,4V, macht >20W Verlustleistung, in einer UP-Dose? => Njet! Mit zusätzlicher Sicherung für max. 5A wären es dann noch 7W, ebenfalls nope. > >zusammengebrochen ist. Noch besser ist natürlich, wenn man den Strom > >durchs Triac messen kann. Aber dazu braucht man einen Stromtrafo im > >Lastausgang. Das ist aufwändig. > > Braucht man angeblich nicht. > > AN467 von NxP. (ab Seite 11) Hmm, ja. Bei meinen Triacs hat es allerdings nur bei einer Halbwelle wirklich funktioniert. > >Als Übertrager eignen sich z.B. Stromkompensierte Drosseln aus > >Ausschlachtware. > > Nur wenn man sie auf 5mm flach buegeln kann. :) Ähm ... eher nein. Aber mit Ferroxube Kernen habe ich das schon gemacht. Die hatten nicht mehr als 5mm Höhe, eher 4mm. > >Zuspieler nicht reagieren kann. Dann klaut man sich die Steuerspannung > >vom SCART-Eingang und schaltet damit die Stromversorgung des Geräts. Und > >schon hat man eine Lösung ohne Stand-By-Verbrauch. > > Klingt nach Loesung aus dem Mittelalter. :-D Vor allem eine die funktioniert, ohne Internet-Anschluss, ohne Mirai- bzw. Zigbee-Hue-Wurm etc. > Ich dachte an einen BLE Controller WTF? > und vielleicht zusaetzlichen IR-Empfaenger. Der dürfte hinter der Steckdose aber auch nur begrenzte Wirksamkeit haben. ;-) Marcel
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| From | Hans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-05 11:33 +0100 |
| Message-ID | <5845428F.447D1E0A@hrz.tu-chemnitz.de> |
| In reply to | #217854 |
Olaf Kaluza schrieb: > > Moin Leute, > > Ich denke gerade ueber die richtige Ansteuerung eines Triacs nach und > die virtuellen, schwebenden oder gar invertierten Potentiale in meinem > Gehirn kommen durcheinander. Guck mal auch, ob Du diesem hier was abgewinnen kannst: ww1.microchip.com/downloads/en/AppNotes/00958A.pdf R1+R2 müssten mal noch optimiert werden. MfG hjs
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| From | Ingolf <ingolf.pohl@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-05 13:47 +0100 |
| Message-ID | <o23ni5$g27$1@dont-email.me> |
| In reply to | #217854 |
Olaf, soll das zusammen mit Deinem trafolosen Netzteil laufen? Der dort erwähnte Kühlschrank hat da ein Kondensatornetzteil, dass bei der posiiven Halbwelle die Spannung für den uC+Anzeige via Buck generiert und mit der negativen die Steuerspannung für die TRIACs. Das ist praktisch, bleibt doch der Bezug für's Triac frei und man braucht nur einen HV-Kondensator. Ansteuerung erfolge über Levelshifter aus Transistoren und Rs, ich glaube es waren zwei Transistoren pro Kanal, ein PNP und ein NPN: Mit dem uC-Ausgang auf den Emitter des PNP, dessen Basis auf GND und dessen Emiiter via R auf die Basis eines NPN, dessen Emitter auf der negativen Versorgung und dessen Collector via R ans Triac. Blöde war, dass der Lade-C für die negative Versorgung an Kapazität verlor und so das Triac nicht mehr bei der zweiten Halbwelle gezündet werden konnte, was den Kompressor in die Sättigung trieb und er laut knurrte bis die Thermosicherung anschlug. Gruß aus Kiel Am 04.12.2016 um 11:32 schrieb Olaf Kaluza: > Moin Leute, > > Ich denke gerade ueber die richtige Ansteuerung eines Triacs nach und > die virtuellen, schwebenden oder gar invertierten Potentiale in meinem > Gehirn kommen durcheinander. > > Daher waere es nicht schlecht wenn ihr im folgenden mal gelegentlich > wohlwollend nickt oder vehement widersprecht falls notwendig. :-) > > > Ich moechte einen Triac ansteuern um eine 230V Last zu schalten, also > NICHT um zu dimmen! > > Die naheliegende Ansteuerung auf die man da kommen koennte waere sowas > hier: > > http://www.criseis.ruhr.de/bilder/triac1.gif > > Ich verwende in der Simulation einen L401 weil ich nur dafuer ein > Modell gefunden habe, verwenden wuerde ich aber gerne einen BT137/800. > > > Damit wird der Triac im 1 und 4. Quadranten gezuendet weil die zum > zuenden angelegte Spannung an G immer positiv gegenueber T1 > ist. Richtig? > > Das Problem dabei ist nun das ein zuenden im 4. Quadranten nicht > gut ist? Ausserdem scheint der Triac dann den doppelten Strom zu > brauchen. > Das Problem liesse sich loesen indem man einen HiCom Triac > einsetzt welcher im 4. Quadranten nicht zuendet. Richtig? > > Allerdings muesste ich dann dauerhaft das Gate bestromen (10mA) damit > der Triac bei negativer Spannung an A2 nicht ausgeht? Das wuerde mir > nicht gefallen weil dies viel Leistung kostet. > > Also naechste Idee: > > http://www.criseis.ruhr.de/bilder/triac2.gif > > Das zeigt eine moegliche Ansteuerung fuer den 2 und > 3. Quadranten. Richtig? > > Jetzt haette ich die Moeglichkeit den Triac nur kurz zu beginn der > positiven oder negativen Halbwelle zu zuenden. > > Stellt sich als naechstes die Frage wie lange man zuenden muss. Im > zweiten Quadranten scheinen das nur wenige Mikrosekunden zu sein, > aber im dritten Quadranten brauche ich erheblich laenger. Mit dem hier > verwendeten L401 sind das 3ms. Warum ist das so? > Gut finden wuerde ich so 2x1ms. :-) > > Olaf >
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