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Groups > de.sci.electronics > #365768 > unrolled thread
| Started by | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
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| First post | 2026-01-08 17:11 +0100 |
| Last post | 2026-01-12 23:00 +0100 |
| Articles | 20 on this page of 53 — 11 participants |
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Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-08 17:11 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2026-01-08 19:02 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-08 20:24 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2026-01-09 00:43 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-01-08 19:28 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-08 21:14 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid> - 2026-01-08 23:27 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-09 08:56 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid> - 2026-01-09 21:37 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-11 12:18 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid> - 2026-01-11 23:14 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-12 08:57 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Thomas Einzel <usenet-2026@einzel.de> - 2026-01-12 16:48 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-01-12 17:09 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Thomas Einzel <usenet-2026@einzel.de> - 2026-01-12 18:11 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-01-12 18:41 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2026-01-12 23:44 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2026-01-13 08:50 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Thomas Einzel <usenet-2026@einzel.de> - 2026-01-13 13:52 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Ralph Aichinger <ra@h5.or.at> - 2026-01-13 13:04 +0000
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-01-13 22:07 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Thomas Einzel <usenet-2026@einzel.de> - 2026-01-13 23:44 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-14 10:31 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2026-01-15 09:56 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid> - 2026-01-12 22:56 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-01-13 08:12 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Thomas Einzel <usenet-2026@einzel.de> - 2026-01-13 14:27 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2026-01-15 10:14 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid> - 2026-01-15 22:01 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2026-01-16 00:12 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid> - 2026-01-16 21:07 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-19 08:23 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-01-16 12:03 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2026-01-09 00:48 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-09 08:51 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-09 08:59 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-09 09:54 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2026-01-12 11:39 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-12 13:01 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2026-01-12 13:42 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-13 10:26 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2026-01-15 10:18 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-15 12:49 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-15 12:57 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2026-01-15 14:26 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Bernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me> - 2026-01-12 00:13 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-01-12 00:21 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2026-01-12 10:21 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-01-12 13:16 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2026-01-12 13:24 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-12 13:41 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-01-13 09:49 +0100
Re: Zwei Kennlinien addieren ... Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid> - 2026-01-12 23:00 +0100
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-08 17:11 +0100 |
| Subject | Zwei Kennlinien addieren ... |
| Message-ID | <10jokum$2t0gg$1@solani.org> |
... liest sich erst einmal langweilig. Hallo erst mal, das Doofe dabei ist, dass beide Kennlinien PV-Paneele sind, Kennlinien mit einer Spannungsquelle. Paneelgruppe 1: 15 Paneele nach "Ost" Paneelgruppe 2: 22 Paneele nach "West" Beide Paneelgruppen stumpf parallel geschaltet offenbaren in der Praxis ein seltsames Verhalten, Das Spannungs-Verhalten finde ich ok. Die gemeinsame Spannung pegelt in etwa im Bereich des Mittelwerts beider Paneelgruppen. Sehr verwundert das Strom-Verhalten. Die größere Paneelgruppe (22 Module, West) liefert im November/Dezember ständig weniger Strom. Sie weist sogar einen negativen Strom auf, sobald in der Sonne stehend. Grafisch bekomme ich das Verhalten ums Verrecken nicht nachvollzogen. Dabei kommt die Theorie recht einfach um die Ecke: I und U getrennt in Abzisse und Ordinate auflösen, beide Kennlinien addieren, zack! Wir war das noch mal mit zwei unterschiedlichen Spannungsquellen? Aber irgendwie bekomme ichs grafisch nicht hingebogen, egal wie ich das Papier misshandel. de.wikipedia.org/wiki/Solarmodul#/media/Datei:Solarzelle_Kennlinie.gif Frage: Wer kann mir bei diesem Rätsel in den "Sattel" verhelfen? --- PS Seit über einem Jahr haben beide Gruppen getrennte MPPT Peter
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-08 19:02 +0100 |
| Message-ID | <10jorfk$1i0r0$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #365768 |
Hi Peter, > Paneelgruppe 1: 15 Paneele nach "Ost" > Paneelgruppe 2: 22 Paneele nach "West" Das sagt zunächst gar nichts. Willst Du damit andeuten, dass das jeweils gleiche Paneelen in zwei Reihenschaltung sind? > Beide Paneelgruppen stumpf parallel geschaltet offenbaren in der Praxis > ein seltsames Verhalten, Oder doch eher 37 identische Paneelen parallel? > Das Spannungs-Verhalten finde ich ok. Die gemeinsame Spannung pegelt in > etwa im Bereich des Mittelwerts beider Paneelgruppen. Das will man sicher nicht haben. Mach Dir mal klar, was Du da vor Dir hast. Eine einzelne Solarzelle ist eine Diodenstrecke und parallel dazu eine Stromquelle. > Wir war das noch mal mit zwei unterschiedlichen Spannungsquellen? Es sind eben keine Spannungsquellen und auch keine reinen Stromquellen. > Frage: Wer kann mir bei diesem Rätsel in den "Sattel" verhelfen? Verstehe, was Du da verschaltest. bzw lass es besser, das klingt bisher ungesund. > Seit über einem Jahr haben beide Gruppen getrennte MPPT Das ist der deutlich sinnvollere Weg gegenüber dem Zusammenschalten insbesondere der Parallelschaltung zweier Strings ohne Trenndioden, die verhindern, dass das Modul mit der kleineren Spannung zur Last für das produzierende Modul wird. Marte
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-08 20:24 +0100 |
| Message-ID | <10jp093$2t8sd$1@solani.org> |
| In reply to | #365771 |
Am 08.01.26 um 19:02 schrieb Marte Schwarz: > Hi Peter, > >> Paneelgruppe 1: 15 Paneele nach "Ost" >> Paneelgruppe 2: 22 Paneele nach "West" > > Das sagt zunächst gar nichts. Willst Du damit andeuten, dass das jeweils > gleiche Paneelen in zwei Reihenschaltung sind? > >> Beide Paneelgruppen stumpf parallel geschaltet offenbaren in der >> Praxis ein seltsames Verhalten, > > Oder doch eher 37 identische Paneelen parallel? > >> Das Spannungs-Verhalten finde ich ok. Die gemeinsame Spannung pegelt >> in etwa im Bereich des Mittelwerts beider Paneelgruppen. > > Das will man sicher nicht haben. > > Mach Dir mal klar, was Du da vor Dir hast. Eine einzelne Solarzelle ist > eine Diodenstrecke und parallel dazu eine Stromquelle. > >> Wir war das noch mal mit zwei unterschiedlichen Spannungsquellen? > > Es sind eben keine Spannungsquellen und auch keine reinen Stromquellen. > >> Frage: Wer kann mir bei diesem Rätsel in den "Sattel" verhelfen? > > Verstehe, was Du da verschaltest. bzw lass es besser, das klingt bisher > ungesund. > > >> Seit über einem Jahr haben beide Gruppen getrennte MPPT > > Das ist der deutlich sinnvollere Weg gegenüber dem Zusammenschalten > insbesondere der Parallelschaltung zweier Strings ohne Trenndioden, die > verhindern, dass das Modul mit der kleineren Spannung zur Last für das > produzierende Modul wird. Hallo, ok. Jede Paneelgruppe ist eine Gruppierung in Reihenschaltung, auch als "String" bekannt. Also 15 Stück in Serie und 22 Stück in Serie. Ein Paneel hat so, ich schätze mal grob, 30 Volt. Zur Beruhigung: Der Bug ist seit einem Jahr beseitigt. Mich wurmt, dass ich so etwas grafisch nicht nachvollziehen kann. Ich scheitere schon ein Spannungsmittelwert mittels 2D U/I-Ebene zeichnerisch aufzustellen. Wie geht die grafische Parallelschaltung von 22 Stk seriell mit 15 Stk seriell? peter
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-09 00:43 +0100 |
| Message-ID | <10jpffn$1ipq4$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #365773 |
Hi Peter, > Wie geht die grafische > Parallelschaltung von 22 Stk seriell mit 15 Stk seriell? gar nicht, wieso sollte das gehen? Du hast mehrere Freiheitsgrade, die da zusammenspielen, nicht nur 2. Nichtlinear sind die Kennlinen obendrein. Und letztlich, was sollte der Unfug bringen? Marte
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2026-01-08 19:28 +0100 |
| Message-ID | <10josvt$1i2gd$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #365768 |
Am 08.01.26 um 17:11 schrieb Peter Thoms: > ... liest sich erst einmal langweilig. > > Hallo erst mal, > > das Doofe dabei ist, dass beide Kennlinien PV-Paneele sind, Kennlinien > mit einer Spannungsquelle. > Paneelgruppe 1: 15 Paneele nach "Ost" > Paneelgruppe 2: 22 Paneele nach "West" > > Beide Paneelgruppen stumpf parallel geschaltet offenbaren in der Praxis > ein seltsames Verhalten, WAS ist parallelgeschaltet? Der Ost-Strang mit 15 Modulen in Reihe parallel zum West-Strang mit 22 Modulen? Das funktioniert überhaupt nicht! Der kürzere Strang schließt den längeren immer kurz. > Das Spannungs-Verhalten finde ich ok. Die gemeinsame Spannung pegelt in > etwa im Bereich des Mittelwerts beider Paneelgruppen. Womit beide weit jenseits ihres MPPT wären. Wer auch immer das verkabelt hat => Burggrabentunken! > Sehr verwundert das Strom-Verhalten. > > Die größere Paneelgruppe (22 Module, West) liefert im November/Dezember > ständig weniger Strom. > Sie weist sogar einen negativen Strom auf, sobald in der Sonne stehend. Wo willst du denn einen negativen Strom gemessen haben? Solarzellen sind letztlich Silizium-Dioden in Durchlassrichtung (Photodiode). Sobald ihre Spannung in die Größenordnung der Diodenspannung kommen (ca. 0,6V) machen die auf. Das ist letztlich auch ein wirkungsgradbegrenzender Faktor. Wenn die Spannung zu hoch wird, schließen die sich selber kurz. Insofern: ja, die können Strom verbrauchen statt zu erzeugen, wenn von außen eine höhere Spannung, z.B. von einem anderen, längeren Strang kommt. Und das mögen die auch nicht sonderlich. AFAIK könnten sie dabei auch kaputt gehen, wenn es zu viel wird. Gegen verpolen sind sie hingegen üblicherweise gut geschützt (Bypassdioden). > Dabei kommt die Theorie recht einfach um die Ecke: > I und U getrennt in Abzisse und Ordinate auflösen, beide Kennlinien > addieren, zack! Ich weiß nicht, was du da "auflösen" willst. Aber wenn du parallel schaltest erzwingst du gleiche Spannung. Bei unterschiedlich langen Strängen gibt das zwei in U-Richtung unterschiedlich skalierte Kennlinien, deren Strom sich jetzt addiert. Das Vorzeichen des Stroms wird sich bei beleuchteten Modulen natürlich in weiten Bereichen unterscheiden, so dass Netto außen nicht viel raus kommt. Deswegen macht man so einen Mist nicht. > Wir war das noch mal mit zwei unterschiedlichen Spannungsquellen? Spannungsquellen = niedrige Impedanz => Kurzschluss. Nun ist nicht jede Spannungsquelle auch eine Spannungssenke, insofern kann es auch passieren, das einfach die höhere Spannung gewinnt. Aber auf Solarzellen trifft das definitiv nicht zu. > Seit über einem Jahr haben beide Gruppen getrennte MPPT Dann ist doch gar nichts parallel geschaltet. Alles gut. Genau so gehört das. Um so weniger verstehe ich, welche Kennlinien du parallel schalten willst. Solarzellen kann man durchaus parallel schalten, solange es die gleichen sind. Das ist bei jedem Panel der Fall. Die linke und die Rechte Hälfte des Panels sind parallel geschaltet. Und letztlich ist ja auch schon die Fläche jeder einzelnen Zelle eine Parallelschaltung. Kommt es bei einer Parallelschaltung zu einer Teilverschattung, sinkt einfach der Strom. Zusätzlich verliert man noch ein wenig, weil natürlich nun die schlecht beleuchteten Zellen den Eigenverbrauch etwas erhöhen. Der Effekt ist aber moderat. Bei Reihenschaltung sieht es anders aus. Wenn da eine Zelle (oder auch ein Modul) nicht genug Licht bekommt, kann es den Strom der beleuchteten Zellen unmöglich liefern. Es wird faktisch umgepolt. An der Stelle kommen die Bypassdioden ins Spiel, die eine Zellengruppe (üblicherweise 18-24 Zellen) vor zu viel Sperrspannung schützen. Deshalb reduziert sich bei Längsverschattung die Spannung eines Moduls und bei Teilverschattung in einem Strang dessen Spannung. Marcel
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-08 21:14 +0100 |
| Message-ID | <10jp37t$2tb6e$1@solani.org> |
| In reply to | #365772 |
Am 08.01.26 um 19:28 schrieb Marcel Mueller: > Am 08.01.26 um 17:11 schrieb Peter Thoms: >> ... liest sich erst einmal langweilig. >> >> Hallo erst mal, >> >> das Doofe dabei ist, dass beide Kennlinien PV-Paneele sind, Kennlinien >> mit einer Spannungsquelle. >> Paneelgruppe 1: 15 Paneele nach "Ost" >> Paneelgruppe 2: 22 Paneele nach "West" >> >> Beide Paneelgruppen stumpf parallel geschaltet offenbaren in der >> Praxis ein seltsames Verhalten, > > WAS ist parallelgeschaltet? > Der Ost-Strang mit 15 Modulen in Reihe parallel zum West-Strang mit 22 > Modulen? Das funktioniert überhaupt nicht! > Der kürzere Strang schließt den längeren immer kurz. > >> Das Spannungs-Verhalten finde ich ok. Die gemeinsame Spannung pegelt >> in etwa im Bereich des Mittelwerts beider Paneelgruppen. > > Womit beide weit jenseits ihres MPPT wären. > Wer auch immer das verkabelt hat => Burggrabentunken! > >> Sehr verwundert das Strom-Verhalten. >> >> Die größere Paneelgruppe (22 Module, West) liefert im November/ >> Dezember ständig weniger Strom. >> Sie weist sogar einen negativen Strom auf, sobald in der Sonne stehend. > > Wo willst du denn einen negativen Strom gemessen haben? > > Solarzellen sind letztlich Silizium-Dioden in Durchlassrichtung > (Photodiode). Sobald ihre Spannung in die Größenordnung der > Diodenspannung kommen (ca. 0,6V) machen die auf. Das ist letztlich auch > ein wirkungsgradbegrenzender Faktor. Wenn die Spannung zu hoch wird, > schließen die sich selber kurz. > Insofern: ja, die können Strom verbrauchen statt zu erzeugen, wenn von > außen eine höhere Spannung, z.B. von einem anderen, längeren Strang > kommt. Und das mögen die auch nicht sonderlich. AFAIK könnten sie dabei > auch kaputt gehen, wenn es zu viel wird. Gegen verpolen sind sie > hingegen üblicherweise gut geschützt (Bypassdioden). > > >> Dabei kommt die Theorie recht einfach um die Ecke: >> I und U getrennt in Abzisse und Ordinate auflösen, beide Kennlinien >> addieren, zack! > > Ich weiß nicht, was du da "auflösen" willst. Aber wenn du parallel > schaltest erzwingst du gleiche Spannung. > > Bei unterschiedlich langen Strängen gibt das zwei in U-Richtung > unterschiedlich skalierte Kennlinien, deren Strom sich jetzt addiert. > Das Vorzeichen des Stroms wird sich bei beleuchteten Modulen natürlich > in weiten Bereichen unterscheiden, so dass Netto außen nicht viel raus > kommt. Deswegen macht man so einen Mist nicht. > >> Wir war das noch mal mit zwei unterschiedlichen Spannungsquellen? > > Spannungsquellen = niedrige Impedanz => Kurzschluss. > Nun ist nicht jede Spannungsquelle auch eine Spannungssenke, insofern > kann es auch passieren, das einfach die höhere Spannung gewinnt. Aber > auf Solarzellen trifft das definitiv nicht zu. > > >> Seit über einem Jahr haben beide Gruppen getrennte MPPT > > Dann ist doch gar nichts parallel geschaltet. Alles gut. Genau so gehört > das. > > Um so weniger verstehe ich, welche Kennlinien du parallel schalten willst. > > Solarzellen kann man durchaus parallel schalten, solange es die gleichen > sind. Das ist bei jedem Panel der Fall. Die linke und die Rechte Hälfte > des Panels sind parallel geschaltet. Und letztlich ist ja auch schon die > Fläche jeder einzelnen Zelle eine Parallelschaltung. > > Kommt es bei einer Parallelschaltung zu einer Teilverschattung, sinkt > einfach der Strom. Zusätzlich verliert man noch ein wenig, weil > natürlich nun die schlecht beleuchteten Zellen den Eigenverbrauch etwas > erhöhen. Der Effekt ist aber moderat. > > Bei Reihenschaltung sieht es anders aus. Wenn da eine Zelle (oder auch > ein Modul) nicht genug Licht bekommt, kann es den Strom der beleuchteten > Zellen unmöglich liefern. Es wird faktisch umgepolt. An der Stelle > kommen die Bypassdioden ins Spiel, die eine Zellengruppe (üblicherweise > 18-24 Zellen) vor zu viel Sperrspannung schützen. Deshalb reduziert sich > bei Längsverschattung die Spannung eines Moduls und bei Teilverschattung > in einem Strang dessen Spannung.> Hallo, der MPPT hat zwei Eingänge, beide Eingänge liegen parallel. Über beide Eingänge könnten zwei gleich lange Strings zusammengefassen. Das ist symbolisch wie ein "T" bzw. "Y". Ein MPPT hat zwei Stringeingänge und für jeden Stringeingang ein Stromlog. Ich hatte ab Inbetriebnahme für wenige Wochen eine Verschaltung von 15 Stk seriell // 22 Stk seriell am MPPT, so geliefert. Es verging ein wenig Zeit, bis ich das herausfand und es daraufhin änderte. So weit so gut. Bis jetzt habe ich also begriffen: Der kürzere String "öffnet" und wird zur Bürde des Längeren. Bei Dunkelheit müsste der kürzere also leuchten, so nebenher mal erwähnt. Das glaube ich jetzt zu verstehen. Aber wie passt folgendes Bild ins Geschehen? Es begab sich, dass der längere String tatsächlich den niedrigeren Strom lieferte, als der kürzere. Zeitweise war der sogar negativ. Alle Ströme gemessen via Stromlog Stringeingang zum MPPT. Was als Summe zum MPPT floß, kann ich nur rechnerisch auf Datengrundlage der beiden String-Stromlogs benennen. peter
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-01-08 23:27 +0100 |
| Message-ID | <20260108232738.0451c637@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #365774 |
Hallo Peter, Du schriebst am Thu, 8 Jan 2026 21:14:53 +0100: [lange Erklärung mal gelöscht] > der MPPT hat zwei Eingänge, beide Eingänge liegen parallel. Huh? Bist Du Dir da sicher? Wer bietet denn eine solche Fehlkonstruktion an? _Normal_ sind bei solchen Geräten die beiden Eingänge mit _sparaten_ MPPTs verbunden, die dann bei unterschiedlichen Spannungen arbeiten können, wie sie bei unterschiedlichen Ausrichtungen der Panel-Felder auftreten. > Über beide Eingänge könnten zwei gleich lange Strings zusammengefassen. > Das ist symbolisch wie ein "T" bzw. "Y". Das ist widersinnig. > Ein MPPT hat zwei Stringeingänge und für jeden Stringeingang ein Stromlog. Und das läßt eher darauf schließen, daß das eben doch nicht so ist, sondern die beiden MPPTs unabhängig voneinander arbeiten. > Ich hatte ab Inbetriebnahme für wenige Wochen eine Verschaltung von > 15 Stk seriell // 22 Stk seriell am MPPT, so geliefert. Wenn das so geliefert wurde, dann hat der Lieferant einen kapitalen Fehler eingebaut - und dann müssen die beiden Strings eigentlich _extern_ parallel miteinander verschaltet worden sein. Es _könnte_ sein, daß die beiden MPPTs intern einpolig miteinander verbunden sind. Wenn dann die Stringleitungen am _anderen_ Pol, z.B. vor der Niederführung, miteinander verbunden wurden, ist das natürlich so eine Katastrophenschaltung. > Es verging ein wenig Zeit, bis ich das herausfand und es daraufhin > änderte. So weit so gut. Nee, das ist so überhaupt nicht gut, das ist eher ein Reklamationsgrund und eine Ankündigung einer Entschädigungsforderung bei Defekten wert. > Bis jetzt habe ich also begriffen: > Der kürzere String "öffnet" und wird zur Bürde des Längeren. Nein, er "öffnet" nicht, sondern er wird rückwärts vom längeren gespeist. Dadurch wird er natürlich zur Bürde für den. Das entspricht etwa dem Fall zweier (schlecht) spannungsgeregelter Netzgeäte mit Strombwegrenzung und (fester) unterschiedlicher Ausgangsspannung, die da parallelgeschaltet werden. (Die hätten dann etwa Daten wie 450V/12A zu 660V/12A.) Daß da nix abgebrannt ist, ist nur der großen (Kühl-) Fläche der Module zuzuschreiben und dem für die Leitungen noch unkritischen Strom. Die verbratene Leistung dürfte, solange der Fehlerzustand bestand, durchaus bei ein paar kW gelegen haben. > Bei Dunkelheit müsste der kürzere also leuchten, so nebenher mal erwähnt. Das ist Quatsch. Das sind Si-Dioden, keine Leuchtdioden; Si-Dioden leuchten nicht, auch wenn schon öfters versucht wurde, LEDs aus Si herzustellen - immer wieder mit bestenfalls mäßigem Erfolg bei enormem Aufwand. (Wenn die dann doch mal aufleuchten, dann im allgemeinen nur recht kurz und nur als Glühlampe...) > Das glaube ich jetzt zu verstehen. Das letztere "Verstehen" vergiß besser gleich wieder. > Aber wie passt folgendes Bild ins Geschehen? > Es begab sich, dass der längere String tatsächlich den niedrigeren Strom > lieferte, als der kürzere. > Zeitweise war der sogar negativ. Im Bild der "Netzgeräte" eher verständlich? > Alle Ströme gemessen via Stromlog Stringeingang zum MPPT. _Das_ verstehe ich dann wieder nicht, zumindest dann nicht, wenn nicht die beiden MPPTs (einpolig) verbunden sind und der Stromsensor in _diesem_ Eingangsanschluß liegt. Bei echter Paralleschaltung der Eingänge wäre das auch irgendwie unsinnig, da interessiert doch bloß noch der Summenstrom. > Was als Summe zum MPPT floß, kann ich nur rechnerisch auf Datengrundlage > der beiden String-Stromlogs benennen. Das wird dann auch passen, und dürfte recht "moderat" ausgefallen sein... -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-09 08:56 +0100 |
| Message-ID | <10jqcbm$2u2t5$2@solani.org> |
| In reply to | #365776 |
Am 08.01.26 um 23:27 schrieb Sieghard Schicktanz: > Hallo Peter, > > Du schriebst am Thu, 8 Jan 2026 21:14:53 +0100: > > [lange Erklärung mal gelöscht] >> der MPPT hat zwei Eingänge, beide Eingänge liegen parallel. > > Huh? Bist Du Dir da sicher? Wer bietet denn eine solche Fehlkonstruktion > an? _Normal_ sind bei solchen Geräten die beiden Eingänge mit _sparaten_ > MPPTs verbunden, die dann bei unterschiedlichen Spannungen arbeiten können, > wie sie bei unterschiedlichen Ausrichtungen der Panel-Felder auftreten. > >> Über beide Eingänge könnten zwei gleich lange Strings zusammengefassen. >> Das ist symbolisch wie ein "T" bzw. "Y". > > Das ist widersinnig. > >> Ein MPPT hat zwei Stringeingänge und für jeden Stringeingang ein Stromlog. > > Und das läßt eher darauf schließen, daß das eben doch nicht so ist, sondern > die beiden MPPTs unabhängig voneinander arbeiten. > >> Ich hatte ab Inbetriebnahme für wenige Wochen eine Verschaltung von >> 15 Stk seriell // 22 Stk seriell am MPPT, so geliefert. > > Wenn das so geliefert wurde, dann hat der Lieferant einen kapitalen Fehler > eingebaut - und dann müssen die beiden Strings eigentlich _extern_ parallel > miteinander verschaltet worden sein. Es _könnte_ sein, daß die beiden MPPTs > intern einpolig miteinander verbunden sind. Wenn dann die Stringleitungen > am _anderen_ Pol, z.B. vor der Niederführung, miteinander verbunden wurden, > ist das natürlich so eine Katastrophenschaltung. > >> Es verging ein wenig Zeit, bis ich das herausfand und es daraufhin >> änderte. So weit so gut. > > Nee, das ist so überhaupt nicht gut, das ist eher ein Reklamationsgrund und > eine Ankündigung einer Entschädigungsforderung bei Defekten wert. > >> Bis jetzt habe ich also begriffen: >> Der kürzere String "öffnet" und wird zur Bürde des Längeren. > > Nein, er "öffnet" nicht, sondern er wird rückwärts vom längeren gespeist. > Dadurch wird er natürlich zur Bürde für den. Das entspricht etwa dem Fall > zweier (schlecht) spannungsgeregelter Netzgeäte mit Strombwegrenzung und > (fester) unterschiedlicher Ausgangsspannung, die da parallelgeschaltet > werden. > (Die hätten dann etwa Daten wie 450V/12A zu 660V/12A.) Daß da nix > abgebrannt ist, ist nur der großen (Kühl-) Fläche der Module zuzuschreiben > und dem für die Leitungen noch unkritischen Strom. Die verbratene Leistung > dürfte, solange der Fehlerzustand bestand, durchaus bei ein paar kW gelegen > haben. > >> Bei Dunkelheit müsste der kürzere also leuchten, so nebenher mal erwähnt. > > Das ist Quatsch. Das sind Si-Dioden, keine Leuchtdioden; Si-Dioden leuchten > nicht, auch wenn schon öfters versucht wurde, LEDs aus Si herzustellen - > immer wieder mit bestenfalls mäßigem Erfolg bei enormem Aufwand. (Wenn die > dann doch mal aufleuchten, dann im allgemeinen nur recht kurz und nur als > Glühlampe...) > >> Das glaube ich jetzt zu verstehen. > > Das letztere "Verstehen" vergiß besser gleich wieder. > >> Aber wie passt folgendes Bild ins Geschehen? >> Es begab sich, dass der längere String tatsächlich den niedrigeren Strom >> lieferte, als der kürzere. >> Zeitweise war der sogar negativ. > > Im Bild der "Netzgeräte" eher verständlich? > >> Alle Ströme gemessen via Stromlog Stringeingang zum MPPT. > > _Das_ verstehe ich dann wieder nicht, zumindest dann nicht, wenn nicht die > beiden MPPTs (einpolig) verbunden sind und der Stromsensor in _diesem_ > Eingangsanschluß liegt. Bei echter Paralleschaltung der Eingänge wäre das > auch irgendwie unsinnig, da interessiert doch bloß noch der Summenstrom. > >> Was als Summe zum MPPT floß, kann ich nur rechnerisch auf Datengrundlage >> der beiden String-Stromlogs benennen. > > Das wird dann auch passen, und dürfte recht "moderat" ausgefallen sein... > Hallo, alles gut, darf ich Dir übermitteln, seit über einem Jahr. Leider, mit den Tipps bekomme ich aber immer noch nicht eine Kennlinie hin, die die Fehlschaltung charakterisiert. Die nämlich versuche ich bisher vergeblich aufzuziehen. peter
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-01-09 21:37 +0100 |
| Message-ID | <20260109213730.3189f07e@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #365782 |
Hallo Peter, Du schriebst am Fri, 9 Jan 2026 08:56:38 +0100: > > Im Bild der "Netzgeräte" eher verständlich? ... > > Das wird dann auch passen, und dürfte recht "moderat" ausgefallen ... > alles gut, darf ich Dir übermitteln, seit über einem Jahr. Ja, haste ja schon geschrieben. > Leider, mit den Tipps bekomme ich aber immer noch nicht eine Kennlinie > hin, die die Fehlschaltung charakterisiert. Die nämlich versuche ich > bisher vergeblich aufzuziehen. Da gibt's auch keine "eine Kennlinie", das gibt ein nicht unkomplexes Kenn_feld_ in Abhängigkeit von den - hier - Einstrahlungsbedingungen, und das wohl teils auch noch z.T. mit _negativen_ Steigungen, entspr. negativen differentiellen Widerständen, also Hysteresbereichen und Kipplinien. D.h. in einem Bereich des Kennfelds geht die Leistung bei Steigerung der Einstrahlung anfangs "normal" hoch, springt dann bei einem Wert auf einen auch niedrigeren anderen, und bei Reduktion geht sie zwar erst zurück, um dann unvermittelt wieder hochzuhüpfen - oder so ähnlich. Oder auch auch unterschiedlichen Kurvenästen für die Änderungsrichtungen, oder beides zusammen, und das noch in Abhängigkeit von den Lastbedingungen, o.w.a.i... -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-11 12:18 +0100 |
| Message-ID | <10k00ue$34kiu$1@solani.org> |
| In reply to | #365792 |
Am 09.01.26 um 21:37 schrieb Sieghard Schicktanz: > Hallo Peter, > > Du schriebst am Fri, 9 Jan 2026 08:56:38 +0100: > >>> Im Bild der "Netzgeräte" eher verständlich? > ... >>> Das wird dann auch passen, und dürfte recht "moderat" ausgefallen > ... >> alles gut, darf ich Dir übermitteln, seit über einem Jahr. > > Ja, haste ja schon geschrieben. > >> Leider, mit den Tipps bekomme ich aber immer noch nicht eine Kennlinie >> hin, die die Fehlschaltung charakterisiert. Die nämlich versuche ich >> bisher vergeblich aufzuziehen. > > Da gibt's auch keine "eine Kennlinie", das gibt ein nicht unkomplexes > Kenn_feld_ in Abhängigkeit von den - hier - Einstrahlungsbedingungen, und > das wohl teils auch noch z.T. mit _negativen_ Steigungen, entspr. negativen > differentiellen Widerständen, also Hysteresbereichen und Kipplinien. > > D.h. in einem Bereich des Kennfelds geht die Leistung bei Steigerung der > Einstrahlung anfangs "normal" hoch, springt dann bei einem Wert auf einen > auch niedrigeren anderen, und bei Reduktion geht sie zwar erst zurück, um > dann unvermittelt wieder hochzuhüpfen - oder so ähnlich. Oder auch auch > unterschiedlichen Kurvenästen für die Änderungsrichtungen, oder beides > zusammen, und das noch in Abhängigkeit von den Lastbedingungen, o.w.a.i... > Hallo, ja Danke! Das werde ich mal versuchen mittels der neuen Kurven aus Dez. zu synthetisieren. Wenn man das grobe Prinzip kennt, aber in Detailbegründungen keine Performance hat, sieht man recht alt aus. Jetzt mache ich erst mal Fleißarbeit und übertrage den Datenlog in eine Calc-Datei. Den gemeinsamen Arbeitspunkt für eine Parallelschaltung kann ich jetzt mittels Begründung rechnerisch lösen. Wenn ich nun zwei unterschiedliche Kennlinien parallel betrachte und daraus eine Gesamtkennlinie synthetisiere, muss ich beide Kurven bzw. Datensätze am richtigen Datenpunkt verbinden. Jetzt frage ich mich: Verbindung ausrichten - am Spannungsnull oder - am Arbeitspunkt? Peter
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-01-11 23:14 +0100 |
| Message-ID | <20260111231424.4bcadd4d@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #365824 |
Hallo Peter, Du schriebst am Sun, 11 Jan 2026 12:18:38 +0100: > ja Danke! > Das werde ich mal versuchen mittels der neuen Kurven aus Dez. zu > synthetisieren. ... > Wenn ich nun zwei unterschiedliche Kennlinien parallel betrachte und > daraus eine Gesamtkennlinie synthetisiere, muss ich beide Kurven bzw. > Datensätze am richtigen Datenpunkt verbinden. Du bist immer noch auf dem falschen Dampfer - DU kriegst hier keine einfach definierte Kenn_linie_, Du kriegst, mindestens, ein Kenn_feld_, mit mindestens den Basisdimensionen "Einstrahlung Ost" und "Einstrahluzng West", ggfs. noch ein paar mehr. > Jetzt frage ich mich: > Verbindung ausrichten > - am Spannungsnull oder > - am Arbeitspunkt? ? Du kannst natürlich eine tiefschürfende wissenschaftliche Untersuchung draus machen, die Verhältnisse mittels nichtlinearer Differentaigleichungen modellieren und daraus eine mehr oder weniger berechenbare Gesamtformel entwickeln (sowas wirst Du mindestens machen müssen) und dann hier Deinen Studien-Report posten. Du kannst es aber halt auch wegen offensichtlicher Nutzlosigkeit sein lassen. -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 08:57 +0100 |
| Message-ID | <10k29h2$363or$1@solani.org> |
| In reply to | #365829 |
Am 11.01.26 um 23:14 schrieb Sieghard Schicktanz: > Hallo Peter, > > Du schriebst am Sun, 11 Jan 2026 12:18:38 +0100: > >> ja Danke! >> Das werde ich mal versuchen mittels der neuen Kurven aus Dez. zu >> synthetisieren. > ... >> Wenn ich nun zwei unterschiedliche Kennlinien parallel betrachte und >> daraus eine Gesamtkennlinie synthetisiere, muss ich beide Kurven bzw. >> Datensätze am richtigen Datenpunkt verbinden. > > Du bist immer noch auf dem falschen Dampfer - DU kriegst hier keine > einfach definierte Kenn_linie_, Du kriegst, mindestens, ein Kenn_feld_, mit > mindestens den Basisdimensionen "Einstrahlung Ost" und "Einstrahluzng > West", ggfs. noch ein paar mehr. Hallo, das weis ich doch. "Extrembetrachtung" ist für mich das Reizwort und schließe damit bereits viel Arbeit aus. >> Jetzt frage ich mich: >> Verbindung ausrichten >> - am Spannungsnull oder >> - am Arbeitspunkt? > > ? Du kannst natürlich eine tiefschürfende wissenschaftliche Untersuchung > draus machen, die Verhältnisse mittels nichtlinearer Differentaigleichungen > modellieren und daraus eine mehr oder weniger berechenbare Gesamtformel > entwickeln (sowas wirst Du mindestens machen müssen) und dann hier Deinen > Studien-Report posten. > Du kannst es aber halt auch wegen offensichtlicher Nutzlosigkeit sein > lassen. Das war jetzt nicht die Frage. Ich denke, ich muß zuerst den Arbeitspunkt finden. Um das Parallelverhalten zu visualisieren müsste ich im nächsten Arbeitsschritt die AP-Daten beider PV-Paneele zur Deckung bringen. Schreibt verunsichert Peter
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| From | Thomas Einzel <usenet-2026@einzel.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 16:48 +0100 |
| Message-ID | <b8a0d0b1-e935-4d96-8763-833b640bb77d@news.einzel.de> |
| In reply to | #365776 |
Am 08.01.2026 um 23:27 schrieb Sieghard Schicktanz: > Hallo Peter, > > Du schriebst am Thu, 8 Jan 2026 21:14:53 +0100: > > [lange Erklärung mal gelöscht] >> der MPPT hat zwei Eingänge, beide Eingänge liegen parallel. > > Huh? Bist Du Dir da sicher? Wer bietet denn eine solche Fehlkonstruktion > an? _Normal_ sind bei solchen Geräten die beiden Eingänge mit _sparaten_ > MPPTs verbunden, die dann bei unterschiedlichen Spannungen arbeiten können, > wie sie bei unterschiedlichen Ausrichtungen der Panel-Felder auftreten. Solche Wechselrichter gibt es, mein SMA Tripower SE hat 2 MPPT, aber 3 "Stringeingänge". https://files.sma.de/downloads/STPxx-3SE-40-DS-de-22.pdf Nicht gerade der billigste Schrott aus fernen Ländern. Wer das mag/braucht kann die parallel geschalteten Eingänge am gleichen MPPT mit 2 gleichen Strings beschalten und hat noch einen Eingang für einen anderen String mit einem gesonderten MPPT frei. (BTW: ich habe nur 2 Strings, unterschiedlich "lang" und natürlich jeden an seinem MPPT). In dem was der OP möchte sehe ich keinen Sinn, er braucht für seine beiden unterschiedlichen Strings auch 2 MPPT - jedenfalls wenn es gut/richtig funktionieren soll. just my 2 Cents -- Thomas
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 17:09 +0100 |
| Message-ID | <69651CCC.A12DD170@Berger-Odenthal.De> |
| In reply to | #365846 |
Thomas Einzel wrote: > er braucht für seine > beiden unterschiedlichen Strings auch 2 MPPT Die heute gängigen und als Massenware billigen Mikrowechselrichter sind sogar für nur ein Panel pro Eingang ausgelegt. Wenn, was ich gelesen habe, stimmt, wurden sie nicht für den zuerst winzigen Markt der Balkonkraftwerke entwickelt, sondern für große Felder, wo es sich gezeigt hat, die Einzelbeschaltung statt Strings erhöht sowohl den Wirkungsgrad als auch die Zuverlässigkeit. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Thomas Einzel <usenet-2026@einzel.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 18:11 +0100 |
| Message-ID | <346e8ebc-42ce-45fa-aa20-fcf4e9fc202c@news.einzel.de> |
| In reply to | #365847 |
Am 12.01.2026 um 17:09 schrieb Axel Berger: > Thomas Einzel wrote: >> er braucht für seine >> beiden unterschiedlichen Strings auch 2 MPPT > > Die heute gängigen und als Massenware billigen Mikrowechselrichter sind > sogar für nur ein Panel pro Eingang ausgelegt. Wenn, was ich gelesen > habe, stimmt, wurden sie nicht für den zuerst winzigen Markt der > Balkonkraftwerke entwickelt, sondern für große Felder, wo es sich > gezeigt hat, die Einzelbeschaltung statt Strings erhöht sowohl den > Wirkungsgrad als auch die Zuverlässigkeit. Hast du eine Groß PV Anlage mit µWR schon mal gesehen, oder einen Videobeitrag über so etwas? Also nicht nur mit 20 Modulen, sondern wirklich gewerbliche Anlagen >30kWp. Gern einen link, würde ich mir gern ansehen. Die bisherigen großen Dach- und Freiflächenanlagen die ich selbst gesehen habe, hatten alle Strings. -- Thomas
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 18:41 +0100 |
| Message-ID | <69653258.47084ECF@Berger-Odenthal.De> |
| In reply to | #365851 |
Thomas Einzel wrote: > Hast du eine Groß PV Anlage mit µWR schon mal gesehen, oder einen > Videobeitrag über so etwas? Nein. Ich habe irgendeinen der Artikel irgendwo gelsen, auf die sich auch die Google-AI bei ihrer Antwort auf "Wofür wurden Mikrowechselrichter entwickelt?" bezieht. Keine Ahnung mehr was und wo, könnte beim SFV gewesen sein. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 23:44 +0100 |
| Message-ID | <10k3th8$967k$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #365851 |
Hi Thomas, >> Die heute gängigen und als Massenware billigen Mikrowechselrichter sind >> sogar für nur ein Panel pro Eingang ausgelegt. Wenn, was ich gelesen >> habe, stimmt, wurden sie nicht für den zuerst winzigen Markt der >> Balkonkraftwerke entwickelt, sondern für große Felder, wo es sich >> gezeigt hat, die Einzelbeschaltung statt Strings erhöht sowohl den >> Wirkungsgrad als auch die Zuverlässigkeit. > > Hast du eine Groß PV Anlage mit µWR schon mal gesehen, oder einen > Videobeitrag über so etwas? Ich kenne einen Profi-Optimierer (Ingenieurskollegen vom Schlage Andreas Schmidt), der selbstredend, seine PV auf dem EInfamilienhaus mit µWR gebaut hat. Er hat aber auch bald welche auf Lager gelegt, um sie schnell mal austauschen zu können. Mit der Masse an Teilen steigt nämlich auch das Ausfallrisiko. Mangels Hochspannung im String ist der Austausch aber vergleichsweise einfach, wenn man denn dran kommt ;-) Daran hat er aber wohlweislich gedacht. Marte
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| From | Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-13 08:50 +0100 |
| Message-ID | <msmbqiFauahU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #365862 |
Am 12.01.2026 um 23:44 schrieb Marte Schwarz: > Ich kenne einen Profi-Optimierer (Ingenieurskollegen vom Schlage Andreas > Schmidt), der selbstredend, seine PV auf dem EInfamilienhaus mit µWR gebaut > hat. Er hat aber auch bald welche auf Lager gelegt, um sie schnell mal > austauschen zu können. Mit der Masse an Teilen steigt nämlich auch das > Ausfallrisiko. Mangels Hochspannung im String ist der Austausch aber > vergleichsweise einfach, wenn man denn dran kommt ;-) Das "schöne" an so einer Lösung ist auch, daß die Management-Softwarekomponente ungleich komplexer wird, wenn nicht nur 1 WR, ein Stromzähler und ggf. 1 Ladepunkt und 1 Akku vernetzt werden müssen sondern plötzlich gleich mal 30 oder 40 WR dazukommen. Was soll da schon schief gehen? Und ein Akku kann dann ja auch nur AC-gekoppelt werden, was die mehrfachen Wandelverluste "minimiert". Am besten natürlich dann auch jede Akkuzelle einzeln laden und entladen, könnte ja eine kaputt gehen. Bernd
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| From | Thomas Einzel <usenet-2026@einzel.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-13 13:52 +0100 |
| Message-ID | <580a00e6-8c87-4940-bf73-1e3dfaf0cf64@news.einzel.de> |
| In reply to | #365862 |
Am 12.01.2026 um 23:44 schrieb Marte Schwarz: > Hi Thomas, >>> Die heute gängigen und als Massenware billigen Mikrowechselrichter sind >>> sogar für nur ein Panel pro Eingang ausgelegt. Wenn, was ich gelesen >>> habe, stimmt, wurden sie nicht für den zuerst winzigen Markt der >>> Balkonkraftwerke entwickelt, sondern für große Felder, wo es sich >>> gezeigt hat, die Einzelbeschaltung statt Strings erhöht sowohl den >>> Wirkungsgrad als auch die Zuverlässigkeit. >> >> Hast du eine Groß PV Anlage mit µWR schon mal gesehen, oder einen >> Videobeitrag über so etwas? > > Ich kenne einen Profi-Optimierer (Ingenieurskollegen vom Schlage Andreas > Schmidt), der selbstredend, seine PV auf dem EInfamilienhaus mit µWR > gebaut hat. Er hat aber auch bald welche auf Lager gelegt, um sie > schnell mal austauschen zu können. Mit der Masse an Teilen steigt > nämlich auch das Ausfallrisiko. Mangels Hochspannung im String ist der > Austausch aber vergleichsweise einfach, wenn man denn dran kommt ;-) > Daran hat er aber wohlweislich gedacht. Von Wartung/Reparatur hatte ich noch gar nicht angefangen. Flachdach, Kies/begrünt, da mag das noch gehen. auf einem klassischen Ziegeldach wäre ein Mikrowechselrichter Austausch ein erheblicher Aufwand. Sehr einfach ginge es bei einer Garten-PV/Freiflächen PV. Dahin ging eigentliche meine Frage. Gibt es richtig große PV Freiflächen/Flachdach Anlagen (Axel schrieb ja "für große Felder") nur mit Mikrowechselrichtern? Bleibt die Frage warum macht man so etwas? Neugier, Vergleich, Statistik, wissenschaftliche Beweggründe? Völlig ok. Das Ingenieuren klar ist, dass so ein System aus mehr einzelnen Komponenten bei vergleichbarer MTBF auch eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit des Gesamtsystems hat, hast du ja auch geschrieben. Wenn man dann für Wartung/Reparatur vergleichsweise schlecht herankommt, zehrt dieser Aufwand an einem Mehrertrag der PV Anlage, sofern dieser überhaupt nennenswert ist. Die Gesamtkosten der Anlage ergeben sich grob aus den einmaligen Projektkosten plus den laufenden Betriebskosten über die Laufzeit der Anlage. In den letzten Punkt gehen auch Reparaturen, Ersatzgeräte und deren Austausch ein. Beim Austausch eines Mikrowechselrichters spielen Lohnkosten wahrscheinlich eine größere Rolle, als Hardwarekosten. -- Thomas
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| From | Ralph Aichinger <ra@h5.or.at> |
|---|---|
| Date | 2026-01-13 13:04 +0000 |
| Message-ID | <10k5fsj$et2d$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #365879 |
Thomas Einzel <usenet-2026@einzel.de> wrote: > Das Ingenieuren klar ist, dass so ein System aus mehr einzelnen > Komponenten bei vergleichbarer MTBF auch eine höhere > Ausfallwahrscheinlichkeit des Gesamtsystems hat, hast du ja auch > geschrieben. Wenn man dann für Wartung/Reparatur vergleichsweise > schlecht herankommt, zehrt dieser Aufwand an einem Mehrertrag der PV > Anlage, sofern dieser überhaupt nennenswert ist. Naja, oft ist wichtiger, dass das ganze skaliert. Man baut ja eine Cloud auch nicht aus möglichst wenigen, möglichst größen Rechnern, sondern nimmt irgendwas mittelgroßes und dafür möchlichst viel davon. > Die Gesamtkosten der Anlage ergeben sich grob aus den einmaligen > Projektkosten plus den laufenden Betriebskosten über die Laufzeit der > Anlage. In den letzten Punkt gehen auch Reparaturen, Ersatzgeräte und > deren Austausch ein. Beim Austausch eines Mikrowechselrichters spielen > Lohnkosten wahrscheinlich eine größere Rolle, als Hardwarekosten. Wenn man mit ein paar Prozent ausgefallenen Geräten bis z.B, zu einer jährlichen Wartung warten kann, dann macht das eventuell nicht soviel aus, /ralph
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