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Groups > de.comp.lang.vbclassic > #7573 > unrolled thread
| Started by | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| First post | 2023-09-10 15:16 +0200 |
| Last post | 2023-09-12 09:34 +0200 |
| Articles | 9 — 3 participants |
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Welche andere Sprache kommt VB6 am nächsten? "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2023-09-10 15:16 +0200
Re: Welche andere Sprache kommt VB6 am nächsten? Klaus Ketelaer <usenet@ketelaer.de> - 2023-09-10 15:38 +0200
Re: Welche andere Sprache kommt VB6 am nächsten? "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2023-09-10 17:56 +0200
Re: Welche andere Sprache kommt VB6 am nächsten? Klaus Ketelaer <usenet@ketelaer.de> - 2023-09-10 21:24 +0200
Re: Welche andere Sprache kommt VB6 am nächsten? Ulrich Möller <knobbi38@arcor.de> - 2023-09-10 18:24 +0200
Re: Welche andere Sprache kommt VB6 am nächsten? Klaus Ketelaer <usenet@ketelaer.de> - 2023-09-10 21:34 +0200
Re: Welche andere Sprache kommt VB6 am nächsten? "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2023-09-11 22:42 +0200
Re: Welche andere Sprache kommt VB6 am nächsten? Ulrich Möller <knobbi38@arcor.de> - 2023-09-12 01:07 +0200
Re: Welche andere Sprache kommt VB6 am nächsten? Klaus Ketelaer <usenet@ketelaer.de> - 2023-09-12 09:34 +0200
| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-10 15:16 +0200 |
| Subject | Welche andere Sprache kommt VB6 am nächsten? |
| Message-ID | <udkfk3$j6ih$5@dont-email.me> |
So langsam besteht mein Code nur noch aus eigenen Funktionen und Subroutinen und WIN-API-Aufrufen, allerdings mit intensiv genutzter Stringverarbeitung, sollte sich also relativ leicht auf eine andere Sprache portieren lassen. Nur weiß ich bisher noch nicht in welche. Idealerweise eine, die auch unter Linux läuft und möglichst dieselbe Codebasis wie für Wndows nutzt und einigermaßen ausgereift ist. Es gibt, soweit ich das bisher sehe, nur zwei Eigenschaften, die mir das in größerem Stil verwehren könnten: Erstens nutze ich natürlich intensiv die Fenstererstellung samt Menütechnik, die VB6 bietet. Die Standardcontrols darin könnte ich relativ leicht gegen selbstgemachte austauschen, für alle komplexeren Aufgaben habe ich sowieso selbst geschriebene. Und zweitens nutze ich außer Subs und Functions eigene Objekte sprich Klassen. Wenn ich also eine Sprache hätte, die mir eine Fenstertechnik ähnlich der IDE bietet und solche Objekte/Klassen wie in VB6 kann, dann sollte sich der Code relativ problemlos in so eine Sprache übertragen lassen. Ich kenne mich in anderen Sprachen wie z.B. C++ zuwenig aus, um den Aufwand zur Übernahme abschätzen zu können, aber welche Sprache wäre Eurer Meinung nach eigentlich am geeignetsten für eine möglichst flache Lernkurve? Variablen, Funktionen und Subroutinen wird wohl jede Sprache können, ebenso die übliche Kontrollstrukturen wie IF...THEN und Schleifen sowie Pendants zu REDIM. Vel mehr brauche ich eigentlich nicht, abgesehen von obigem. Insbesondere, da doch die manche liebe Kollegen gerne auf die VBler herunterschauen und diese bemitleiden, sollte sich da eigentlich doch leicht eine Sprache finden lassen, die mehr oder zumindest alles kann, was VB6 auch kann, gerne mehr, und genauso simpel aufgebaut ist bzw. zu erlernen ist. Oder ist meine Hoffnung da vielleicht zu groß? wuez p.s.: Ich stelle diese Frage bewußt im VB6-Forum um sicherzugehen, daß Antworten auf dem Know How von VB6 beruhen und nicht nur aus eingeschränkter Sicht einer vielleicht nur aktuell gehypten Sprache. p.p.s.: Natürlich kann man alles,w as VB6 kann, auch in vielen anderen Sprachen programmieren. Darum geht es nicht, die Frage ist, bei welcher der geringste Aufwand zu erwarten ist.
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| From | Klaus Ketelaer <usenet@ketelaer.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-10 15:38 +0200 |
| Message-ID | <udkgs3$75n$1@solani.org> |
| In reply to | #7573 |
Am 10.09.2023 um 15:16 schrieb Wendelin Uez: > So langsam besteht mein Code nur noch aus eigenen Funktionen und > Subroutinen und WIN-API-Aufrufen, allerdings mit intensiv genutzter > Stringverarbeitung, sollte sich also relativ leicht auf eine andere > Sprache portieren lassen. Nur weiß ich bisher noch nicht in welche. > Idealerweise eine, die auch unter Linux läuft und möglichst dieselbe > Codebasis wie für Wndows nutzt und einigermaßen ausgereift ist. > > Es gibt, soweit ich das bisher sehe, nur zwei Eigenschaften, die mir das > in größerem Stil verwehren könnten: > > Erstens nutze ich natürlich intensiv die Fenstererstellung samt > Menütechnik, die VB6 bietet. Die Standardcontrols darin könnte ich > relativ leicht gegen selbstgemachte austauschen, für alle komplexeren > Aufgaben habe ich sowieso selbst geschriebene. > > Und zweitens nutze ich außer Subs und Functions eigene Objekte sprich > Klassen. > > Wenn ich also eine Sprache hätte, die mir eine Fenstertechnik ähnlich > der IDE bietet und solche Objekte/Klassen wie in VB6 kann, dann sollte > sich der Code relativ problemlos in so eine Sprache übertragen lassen. > > Ich kenne mich in anderen Sprachen wie z.B. C++ zuwenig aus, um den > Aufwand zur Übernahme abschätzen zu können, aber welche Sprache wäre > Eurer Meinung nach eigentlich am geeignetsten für eine möglichst flache > Lernkurve? Variablen, Funktionen und Subroutinen wird wohl jede Sprache > können, ebenso die übliche Kontrollstrukturen wie IF...THEN und > Schleifen sowie Pendants zu REDIM. Vel mehr brauche ich eigentlich > nicht, abgesehen von obigem. > > Insbesondere, da doch die manche liebe Kollegen gerne auf die VBler > herunterschauen und diese bemitleiden, sollte sich da eigentlich doch > leicht eine Sprache finden lassen, die mehr oder zumindest alles kann, > was VB6 auch kann, gerne mehr, und genauso simpel aufgebaut ist bzw. zu > erlernen ist. > > Oder ist meine Hoffnung da vielleicht zu groß? Microsoft hat vor über 20 Jahren Visual Basic neu erfunden. VB.Net An VB.Net kann man sehen, wie einfach es ist, VB nach VB zu portieren. Ein einzelnes Progrämmchen mal zu portieren sollte mit einem gewissen Zeitaufwand möglich sein. Komplexe Systeme kann man vergessen. Das ist der einzige Grund, warum ich VB noch verwende. Mein gesamtes System basiert darauf. Ich ärgere mich heute noch, dass ich nicht vor 25 Jahren auf .Net umgestiegen bin. Andere Sprachen wie Powerbasic oder die unzähligen anderen Basic-Ableger muss man auch erst mal lernen. Portieren lässt sich alles irgendwie. Nur steht der Aufwand in keiner Relation zum Nutzen. Mein Fazit: Vergiss es... Alles was vernünftig wäre ist: Neue Projekte in der neuen Sprache, und den Rest so belassen.
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-10 17:56 +0200 |
| Message-ID | <udkqct$krdf$1@dont-email.me> |
| In reply to | #7574 |
Danke. Es muß aber nicht unbedingt ein Basic-Dialekt sein.
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| From | Klaus Ketelaer <usenet@ketelaer.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-10 21:24 +0200 |
| Message-ID | <udl55d$h0c$1@solani.org> |
| In reply to | #7574 |
Am 10.09.2023 um 19:25 schrieb Stefan Ram: > Klaus Ketelaer <usenet@ketelaer.de> writes: >> Microsoft hat vor über 20 Jahren Visual Basic neu erfunden. VB.Net >> An VB.Net kann man sehen, wie einfach es ist, VB nach VB zu portieren. > > Eine Zeitlang war Visual Basic mit C# gleichberechtigt, aber jetzt > werden IIRC einige Dinge nur noch über C# verfügbar gemacht. Wenn überhaupt .Net, dann hätte ich mich eh für C# entschieden. > Mir gefällt es, wie einfach man GUIs mit tkinter in Python entwickeln > kann. > > Python ist heute die Programmiersprache #1, das was BASIC in den > 80ern war, weil es gleichzeitig einfach und mächtig ist. > > Das traditionelle VB hat IIRC einen integrierten GUI-Editor, > der in tkinter so nicht zum Standard gehört (aber vielleicht > als Zusatz erhältlich ist). Aber GUI-Editoren sind ohnehin > weniger gut geeignet, sobald Oberflächen dynamisch aufgebaut > werden sollen. Aber leider wird Python interpretiert. Dass es die Programmiersprach #1 ist möchte ich ernsthaft bestreiten. Allein schon deshalb, weil es keine "richtige" Programmiersprache ist. In den 80er war Basic sicherlich nicht die Nummer 1. Die war Basic nie. Vernünftige Basic Compiler gab es auch erst Ende der 80er, mir Quick- und MS/PDS-Basic. Wenn ich jünger wäre, würde ich meine C++ Kenntnise einmal gründlich auffrischen. Aber wozu. VB und Windows 7 reichen mir, bis ich in die Kiste springe... Gruß Klaus
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| From | Ulrich Möller <knobbi38@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-10 18:24 +0200 |
| Message-ID | <udkqjo$km02$1@dont-email.me> |
| In reply to | #7573 |
Hallo Wendelin, Am 10.09.2023 um 15:16 schrieb Wendelin Uez: > Insbesondere, da doch die manche liebe Kollegen gerne auf die VBler > herunterschauen und diese bemitleiden, sollte sich da eigentlich doch > leicht eine Sprache finden lassen, die mehr oder zumindest alles kann, > was VB6 auch kann, gerne mehr, und genauso simpel aufgebaut ist bzw. zu > erlernen ist. Abstriche wirst du immer machen müssen und ob sich die Formulare und Steuerelemente genauso verhalten, mag ich bezweifeln, insbesondere dann, wenn du das auch auf Linux laufen lassen möchtest. Immerhin wird in der VBA Gemeinschaft viel von https://twinbasic.com/ erwartet und ich selber habe ich das Augenmerk auf https://www.b4x.com/ gelegt, weil man damit die Möglichkeit hat, für mehrere Zielplattformen zu entwickeln, u.a. auch für den Raspberry PI. Schau mal diesen Showcase: https://www.b4x.com/showcase.html Wenn schon Portierungsaufwand, dann sollte es sich auch lohnen. Gruß Ulrich
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| From | Klaus Ketelaer <usenet@ketelaer.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-10 21:34 +0200 |
| Message-ID | <udl5o6$h0c$2@solani.org> |
| In reply to | #7576 |
Am 10.09.2023 um 18:24 schrieb Ulrich Möller: > Hallo Wendelin, > > Am 10.09.2023 um 15:16 schrieb Wendelin Uez: >> Insbesondere, da doch die manche liebe Kollegen gerne auf die VBler >> herunterschauen und diese bemitleiden, sollte sich da eigentlich doch >> leicht eine Sprache finden lassen, die mehr oder zumindest alles kann, >> was VB6 auch kann, gerne mehr, und genauso simpel aufgebaut ist bzw. >> zu erlernen ist. > > Abstriche wirst du immer machen müssen und ob sich die Formulare und > Steuerelemente genauso verhalten, mag ich bezweifeln, insbesondere dann, > wenn du das auch auf Linux laufen lassen möchtest. > > Immerhin wird in der VBA Gemeinschaft viel von https://twinbasic.com/ > erwartet und ich selber habe ich das Augenmerk auf https://www.b4x.com/ > gelegt, weil man damit die Möglichkeit hat, für mehrere Zielplattformen > zu entwickeln, u.a. auch für den Raspberry PI. Schau mal diesen > Showcase: https://www.b4x.com/showcase.html > Wenn schon Portierungsaufwand, dann sollte es sich auch lohnen. Warum muss es denn heute überhaupt noch ein Basic sein? Man macht doch üblicherweise sehr viel mit PHP, Javascript, Perl, die sich alle irgendwie an C anlehnen. IMO wäre es sinnvoller, gleich C++ oder Dgl. zu verwenden. Für mich wäre es wichtig die M$-Libraries nutzen zu können. Und wenn es nur die MFC oder das .Net-Framework wären... Gruß Klaus
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-11 22:42 +0200 |
| Message-ID | <udnuei$16n4v$4@dont-email.me> |
| In reply to | #7579 |
Also irgendwie hatte ich ja gehofft, es gäbe noch eine Sprache, mit der ich ähnlich wie in VB6 Objekte erzeugen kann, die Ereignisse auslösen können, sich nicht schwer tun mit Stringverarbeitung und den Rest, Variablen verschiedener Typen und einfache Kontrollstrukturen sowieso könnten. Wenn die dann noch irgendwelche anderen signifikanten Vorteile hätte, dann wäre selbst ein Umschreiben des Codes nur eine Fleißaufgabe. Aber so weit ich bisher sehe kann man ja nicht mal VB6 nach VB# ohne weitreichende Code-Strukturänderung transformieren. Sowas gibt's also wohl nicht. Wozu dann irgendeine andere gehypte Sprache lernen, wenn ich mit VB6 bereits alles machen kann, wovon ich je geträumt habe? Ich habe bspw. u.a. zwei recht komplexe UserControls, eins für Tabellen- und Baumdarstellung und eines für Bildausgabe in einem Viewport, die im Laufe der Jahre um alle benötigten Features erweitert wurden. Die Interaktion mit ihnen ist durch Methoden und Ereignisse ziemlich einfach. Die Dinger will ich bei einem Wechsel nicht noch einmal komplett neu programmieren müssen. Ich würde ja einen gewissen Einarbeitungsaufwand akzeptieren, aber ich sehe bis heute leider keine andere Programmiersprache, die bei so minimalem Aufwand wie in VB6 ähnlich schnell effiziente Lösungen hervorbringen kann. Aber ich würde mich auch gerne eines Besseren belehren lassen.
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| From | Ulrich Möller <knobbi38@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-12 01:07 +0200 |
| Message-ID | <udo6ju$17ouh$1@dont-email.me> |
| In reply to | #7581 |
Hallo, Am 11.09.2023 um 22:42 schrieb Wendelin Uez: > Also irgendwie hatte ich ja gehofft, es gäbe noch eine Sprache, mit der > ich ähnlich wie in VB6 Objekte erzeugen kann, die Ereignisse auslösen > können, sich nicht schwer tun mit Stringverarbeitung und den Rest, > Variablen verschiedener Typen und einfache Kontrollstrukturen sowieso > könnten. das sollte TwinBASIC schon können. Wenn dich das ernsthaft interessiert, solltest du auch die Antworten lesen und dich damit auseinandersetzen. Ulrich
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| From | Klaus Ketelaer <usenet@ketelaer.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-12 09:34 +0200 |
| Message-ID | <udp49d$27pb$1@solani.org> |
| In reply to | #7582 |
Am 12.09.2023 um 01:07 schrieb Ulrich Möller: > > das sollte TwinBASIC schon können. Wenn dich das ernsthaft interessiert, > solltest du auch die Antworten lesen und dich damit auseinandersetzen. > Wenn ich da schon lese "Jahreslizenz ab 420.- Euro" für ein Basic, das noch nicht einmal fertig ist, hat sich das für mich erledigt. Gruß Klaus
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