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Groups > de.comm.software.mailserver > #6324 > unrolled thread
| Started by | Frank Graf <f.graf@firemail.de> |
|---|---|
| First post | 2021-03-11 13:45 +0000 |
| Last post | 2021-03-16 18:58 +0100 |
| Articles | 20 on this page of 25 — 9 participants |
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Postfix / Parameter delay_warning_time Frank Graf <f.graf@firemail.de> - 2021-03-11 13:45 +0000
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Sven Hartge <sh-213@svenhartge.de> - 2021-03-11 16:07 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2021-03-11 16:43 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Marcus Jodorf <trap@killfile.de> - 2021-03-12 00:32 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> - 2021-03-11 23:51 +0000
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Marcus Jodorf <trap@killfile.de> - 2021-03-12 01:56 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> - 2021-03-12 11:08 +0000
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Marcus Jodorf <trap@killfile.de> - 2021-03-12 19:02 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Bastian Blank <usenet@waldi.eu.org> - 2021-03-12 07:26 +0000
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Paul Muster <exp-311221@news.muster.net> - 2021-03-12 11:30 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2021-03-12 13:45 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Paul Muster <exp-311221@news.muster.net> - 2021-03-12 14:19 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2021-03-12 14:56 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Marcus Jodorf <trap@killfile.de> - 2021-03-12 01:33 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Frank Graf <f.graf@firemail.de> - 2021-03-13 12:34 +0000
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2021-03-14 04:56 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Paul Muster <exp-311221@news.muster.net> - 2021-03-15 17:45 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2021-03-15 18:23 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Paul Muster <exp-311221@news.muster.net> - 2021-03-15 19:00 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2021-03-16 15:08 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2021-03-16 15:19 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Markus Schaaf <mschaaf@elaboris.de> - 2021-03-17 10:39 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2021-03-16 15:08 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2021-03-16 15:18 +0100
Re: Postfix / Parameter delay_warning_time Paul Muster <exp-311221@news.muster.net> - 2021-03-16 18:58 +0100
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| From | Frank Graf <f.graf@firemail.de> |
|---|---|
| Date | 2021-03-11 13:45 +0000 |
| Subject | Postfix / Parameter delay_warning_time |
| Message-ID | <s2d6u5$t91$2@dont-email.me> |
Hallo, gehe ich recht in der Annahme dass Postfix bei setzen des folgenden Parameters: delay_warning_time = 4h sowohl den Absender informiert der eine Mail direkt über einen MUA eingeliefert hat, als auch einen Absender dessen Mail Postfix in seiner Eigenschaft als Backup-MX entgegen genommen hat? Angenommen Postfix nimmt als Backup-MX Mails an, und kann sie wegen Ausfall des primären MX nicht zustellen, dann würde er die Absender informieren? Ich denke wegen: "Cloud Computing: 3,6 Millionen Webseiten nach Brand bei OVH offline" https://glm.io/154844?t darüber nach einen Backup-MX einzurichten. Nein, ich bin nicht betroffen von dem aktuellen Brand. Frank
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| From | Sven Hartge <sh-213@svenhartge.de> |
|---|---|
| Date | 2021-03-11 16:07 +0100 |
| Message-ID | <3h3g0cp200h3v8@mids.svenhartge.de> |
| In reply to | #6324 |
Frank Graf <f.graf@firemail.de> wrote: > gehe ich recht in der Annahme dass Postfix bei setzen des folgenden > Parameters: > delay_warning_time = 4h > sowohl den Absender informiert der eine Mail direkt über einen MUA > eingeliefert hat, als auch einen Absender dessen Mail Postfix in seiner > Eigenschaft als Backup-MX entgegen genommen hat? > Angenommen Postfix nimmt als Backup-MX Mails an, und kann sie wegen > Ausfall des primären MX nicht zustellen, dann würde er die Absender > informieren? > Ich denke wegen: > "Cloud Computing: 3,6 Millionen Webseiten nach Brand bei OVH offline" > https://glm.io/154844?t > darüber nach einen Backup-MX einzurichten. Nein, ich bin nicht betroffen > von dem aktuellen Brand. Bei einem Backup-MX in der heutigen Zeit sollte man vor allem beachten, das dieser unabhängig vom Haupt-MX auch alle existierenden Mail-Adressen kennt und nicht-existierende ablehnen kann. Es ist nämlich immer noch eine durchaus beliebte Taktik den SPAM beim Backup-MX einzuliefern in der Hoffnung, das dieser weder einen aktiven SPAM-Erkenner noch eine User-Datenbank hat und einfach alles annimmt und dann später an den Haupt-MX zustellt. Und dieser vertraut natürlich dem Backup-MX und nimmt die Mails an. Wenn man nun auf dem Haupt-MX einen SPAM-Filter mit sofortiger Ablehnung aktiv hat, so erzeugt man plötzlich Late-Bounces vom Backup-MX und belästigt dann plötzlich Dritte, deren Absender mißbraucht worden ist. Was am Ende also bedeutet, dass du irgendwie den Backup-MX möglichst identisch zum Haupt-MX einrichten musst, inklusive Benutzer-Daten und SPAM-Filter. S° -- Sigmentation fault. Core dumped.
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| From | Tim Ritberg <tim@server.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-03-11 16:43 +0100 |
| Message-ID | <s2ddrq$ipl$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #6325 |
Am 11.03.21 um 16:07 schrieb Sven Hartge: > > > Bei einem Backup-MX in der heutigen Zeit sollte man vor allem beachten, > das dieser unabhängig vom Haupt-MX auch alle existierenden Mail-Adressen > kennt und nicht-existierende ablehnen kann. > Das macht Postfix mehr oder weniger automatisch. Beide Mxer sollten aber die gleiche Prio haben, damit der Backup-MX auch mal Post bekommt und so seine Negativ-DB gefüttert wird. Tim
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| From | Marcus Jodorf <trap@killfile.de> |
|---|---|
| Date | 2021-03-12 00:32 +0100 |
| Message-ID | <87sg51ferr.fsf-bofh@killfile.de> |
| In reply to | #6326 |
Tim Ritberg <tim@server.invalid> schrieb: > Das macht Postfix mehr oder weniger automatisch. Weniger. Das muß genauso konfiguriert werden, wie die meisten anderen Sachen auch. Und das ist - auch wenn postfix das noch verhältnismäßig gut macht - natürlich insgesamt eine wackeligere Angelegenheit als eine ordentliche Userdb/recipient-list. > Beide Mxer sollten aber die gleiche Prio haben, damit der Backup-MX > auch mal Post bekommt und so seine Negativ-DB gefüttert wird. Da fangen die Workarounds ja auch schon an. Und wenn ein User seltener Mails bekommt als die Cache Expire-Times und der Hauptserver ist zufällig down, wenn so eine Mail dann kommt - dann ist man mit solchem Gebastel auch schon wieder am Ende. Das ist IMHO einfach Murks und das macht man nur im Notfall, wenn man absolut keine Chance hat, anderweitig und sicher eine ordentliche userdb/recipient-list an den Start zu bringen. Überhaupt benötigen die meisten Leute keinen backup mx - und auch wenn sie das (noch) nicht wissen, wollen sie auch gar keinen. Gruß, Marcus ⚂⚃
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| From | "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2021-03-11 23:51 +0000 |
| Message-ID | <slrns4lb7s.agl.amk@msgid.krell.zikzak.de> |
| In reply to | #6327 |
Marcus Jodorf <trap@killfile.de> wrote: >> Das macht Postfix mehr oder weniger automatisch. > > Weniger. Das muß genauso konfiguriert werden, wie die meisten anderen > Sachen auch. Und das ist - auch wenn postfix das noch verhältnismäßig > gut macht - natürlich insgesamt eine wackeligere Angelegenheit als eine > ordentliche Userdb/recipient-list. Solange beide laufen, kann der Backup-Postfix nicht den Master-Postfix in Echtzeit fragen, ob ein Account existiert oder nicht? Dadurch könnte der Backup zumindest teilweise bewusst "dumm" bleiben. Für die kurze Zeit, wo der Master mal ausfallen sollte, nimmt der Backup halt zwangsweise alles an, davon geht die Welt nicht unter, sollte hoffentlich die Ausnahme bleiben. > Überhaupt benötigen die meisten Leute keinen backup mx - und auch wenn > sie das (noch) nicht wissen, wollen sie auch gar keinen. Warum benötigen die meisten Leute keinen Backup-MX? Grüße, Andreas
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| From | Marcus Jodorf <trap@killfile.de> |
|---|---|
| Date | 2021-03-12 01:56 +0100 |
| Message-ID | <87k0qdfavg.fsf-bofh@killfile.de> |
| In reply to | #6328 |
Andreas M. Kirchwitz <amk@spamfence.net> schrieb: >> Weniger. Das muß genauso konfiguriert werden, wie die meisten anderen >> Sachen auch. Und das ist - auch wenn postfix das noch verhältnismäßig >> gut macht - natürlich insgesamt eine wackeligere Angelegenheit als >> eine ordentliche Userdb/recipient-list. > > Solange beide laufen, kann der Backup-Postfix nicht den Master-Postfix > in Echtzeit fragen, ob ein Account existiert oder nicht? Doch genau das kann er. Entspechend konfiguriert kann er das auch persistent lokal cachen. > Dadurch könnte der Backup zumindest teilweise bewusst "dumm" bleiben. Das braucht ein paar Zeilen Konfiguration. Aber es ist meistens auch wieder nicht so wesentlich mehr Arbeit, für eine vernünftige recipient-list zu sorgen. Dafür reichen schon recht einfache Mittel, wie z.B. ein cronjob, der alle paar Minuten mal mit dem Domaincontroller/ldap/der userdb oder sonstwas abgleicht. Wir reden hier ja im einfachsten Falle nur von einer ganz schlichten Textliste mit Mailadressen. Einzig bei schrottigen Appliances muß man mit so einem Zustand manchmal leben, weil man da manchmal keinen Weg hat, empfängerdaten zu verfüttern. > Für die kurze Zeit, wo der Master mal ausfallen sollte, nimmt der > Backup halt zwangsweise alles an, davon geht die Welt nicht unter, > sollte hoffentlich die Ausnahme bleiben. Ich hatte da mal vor Jahren den schönen Fall im Bekanntenkreis. Da ist der Hauptserver mit Hardwareschaden ausgefallen. Hardware getauscht, System restored, neu gestartet. Und dann ist er erstmal gegen die Wand gefahren. Weil der Backup hat catch-all gespielt und die ganze Zeit über jeden Schrott angenommen. Kaum ist der Hauptserver wieder da gewesen, ist er dann (Virenscanner usw. nat. auch nur auf dem Hauptserver) von dem Schrott überrollt worden und die Load an die Decke gegangen. Aber auch kein Problem - sie mußten ihn dann sowie sofort wieder hart abschalten, weil er natürlich gleich tausende Backscattermails rausgehauen hat, die dir einen Ehrenplatz auf jeder RBL bringen. Dann hat sich das ganze Thema Email sowieso erst mal für die nächsten Wochen erledigt. >> Überhaupt benötigen die meisten Leute keinen backup mx - und auch >> wenn sie das (noch) nicht wissen, wollen sie auch gar keinen. > > Warum benötigen die meisten Leute keinen Backup-MX? Siehe u.a. parallele Antwort auf Ursprungsposting. Gruß, Marcus ⚂⚃
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| From | "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2021-03-12 11:08 +0000 |
| Message-ID | <slrns4mitu.6jj.amk@msgid.krell.zikzak.de> |
| In reply to | #6330 |
Marcus Jodorf <trap@killfile.de> wrote: >> Solange beide laufen, kann der Backup-Postfix nicht den Master-Postfix >> in Echtzeit fragen, ob ein Account existiert oder nicht? > > Doch genau das kann er. Entspechend konfiguriert kann er das auch > persistent lokal cachen. Prima, das ist doch zumindest eine Möglichkeit des Betriebs. (Muss ja nicht jeder so machen, aber ist eine valide Option.) >> Dadurch könnte der Backup zumindest teilweise bewusst "dumm" bleiben. > > Das braucht ein paar Zeilen Konfiguration. Aber es ist meistens auch > wieder nicht so wesentlich mehr Arbeit, für eine vernünftige > recipient-list zu sorgen. Wenn es nur um die Haupt-User an sich ginge, wäre das machbar, aber ich kenne Mailserver so, dass dort oft ein gigantischer Zoo an Aliases, Weiterleitungsregeln und sonstigen Sonderlocken existiert, und das möchte man eigentlich nicht doppelt verwalten. >>> Überhaupt benötigen die meisten Leute keinen backup mx - und auch >>> wenn sie das (noch) nicht wissen, wollen sie auch gar keinen. >> >> Warum benötigen die meisten Leute keinen Backup-MX? > > Siehe u.a. parallele Antwort auf Ursprungsposting. Okay, war viel Text, habe ich gelesen. Kurz und knapp, ich habe nicht die Erfahrung gemacht, dass Absender zuverlässig eine Zustellung wiederholen. Wahlweise wird die Mail "nur" verworfen. Oder mit etwas Pech wird man als Empfänger gleich dauerhaft gelöscht. Selbst wenn es eine Wiederholung gibt, wie lange dauert sie an? Fällt der Mailserver nachts aus, ist bis zum Morgen für mehrere Stunden Schicht im Schacht, bis dahin hat die Gegenseite bereits aufgegeben. Was soll jemand, der vielleicht viel Mail verschickt (z.B. ganz banal Mailinglisten) auch anderes machen? Wenn man da auf jede Gegenseite ewig Rücksicht nimmt, hat mein schnell eine Monster-Queue, die man nicht mehr abarbeiten kann. Backup-MX halte ich für unverzichtbar, wenn einem der Empfang von Mail wichtig ist. Was man kriegen kann, nimmt man sofort ab, damit hat man es und ist nicht mehr auf die Gegenseite angewiesen. Ja, man hat dadurch rechtlich eine Situation erzeugt, dass man die Mail gewissermassen "empfangen" hat. Aber man hätte sie ja unter normalen Umständen ebenfalls angenommen. Man sollte halt jetzt nicht ewig bummeln mit der Reparatur seines Mailservers, aber wenn das Ding so kaputt ist, dass man selbst bei maximaler Arbeitskraft Wochen oder Monate für die Reparatur benötigt, ist das vor Gericht üblicherweise anrechenbar. Das ist aber so eine merkwürdige Extrembetrachtung. Für wen das tatsächlich im Alltag ein existenzbedrohendes Dilemma ist, der betreibt eben keinen Backup MX, sondern lässt lieber Mail wegwerfen. Aber das halte ich nicht für den Normalfall. Grüße, Andreas
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| From | Marcus Jodorf <trap@killfile.de> |
|---|---|
| Date | 2021-03-12 19:02 +0100 |
| Message-ID | <87v99wqmhk.fsf-bofh@killfile.de> |
| In reply to | #6333 |
Andreas M. Kirchwitz <amk@spamfence.net> schrieb: > Wenn es nur um die Haupt-User an sich ginge, wäre das machbar, > aber ich kenne Mailserver so, dass dort oft ein gigantischer > Zoo an Aliases, Weiterleitungsregeln und sonstigen Sonderlocken > existiert, und das möchte man eigentlich nicht doppelt verwalten. Kleinteiliges Gemurkse hast Du normal nur bei Bastelservern. Sobald das nicht nur ein Hobbyserver ist, hat man ohnehin (hoffentlich) passende Verwaltungstools in place. Dann kann man sich die Adressen auch normalerweise von einer source-of-truth ziehen (AD/ldap/sql/...) oder das wird vorzugsweise gleich auf die Server repliziert. > Kurz und knapp, ich habe nicht die Erfahrung gemacht, dass Absender > zuverlässig eine Zustellung wiederholen. Wahlweise wird die Mail > "nur" verworfen. Oder mit etwas Pech wird man als Empfänger gleich > dauerhaft gelöscht. Super, dann kann die Mail ja nicht wichtig gewesen sein und das spart dem Empfänger Zeit. > Selbst wenn es eine Wiederholung gibt, wie lange dauert sie an? Das ist vermutlich länger als Du glaubst. Postfix default ist z.B. 5 Tage out-of-the-box. Ich habe auch eigentlich bisher noch keine Server gesehen, die es weniger als 5 oder auch gerne 7 Tage lang versuchen. Bei einigen Großen Betreibern mag es fallweise aufgrund des Volumens kürzer eingestellt sein, aber nach nur ein paar Stunden geben die auch noch lange nicht auf. Falls Dein Server mal einen Tag oder zwei weg ist, verlierst Du daher normalerweise keinerlei Mails. > Fällt der Mailserver nachts aus, ist bis zum Morgen für mehrere > Stunden Schicht im Schacht, bis dahin hat die Gegenseite bereits > aufgegeben. Das ist sehr unwahrscheinlich. > Was soll jemand, der vielleicht viel Mail verschickt (z.B. > ganz banal Mailinglisten) auch anderes machen? Wenn man da > auf jede Gegenseite ewig Rücksicht nimmt, hat mein schnell > eine Monster-Queue, die man nicht mehr abarbeiten kann. Solange Du keinen richtig großen Userkreis bedienen mußt, ist das nicht so dramatisch. Mal ein paar hundert Mails in der queue kommt auch bei kleinen Servern öfter mal vor und wenn es aufgrund irgendwelcher Ereignisse mal ein paar tausend sind, ist das noch ganz weit entfernt von Drama. Gerade Mailinglisten sind das allerkleinste Problem, da die Art der Mails da meist eher klein und harmlos ist. Sobald die ganze Geschichte größer wird, hat man dann ohnehin andere Infrastruktur und bastelt nicht mehr nur mit einem oder wenigen Servern rum. > Backup-MX halte ich für unverzichtbar, wenn einem der Empfang > von Mail wichtig ist. Was man kriegen kann, nimmt man sofort ab, > damit hat man es und ist nicht mehr auf die Gegenseite angewiesen. Das halte ich für die allermeisten normalen Fälle schlicht für eine Fehleinschätzung. Ausfälle über die Queue des Senders abfedern lassen, ist normal viel unproblematischer. Wenn man aber damit rechnet, einen Server nicht mehr binnen schlimmstenfalls ein oder zwei Tagen neu an den Start bringen zu können, dann hat man schon vorher eine komplette Fehlplanung hingelegt und dann gehört man auch eher nicht zu den Leuten, die einen backup-mx betreiben sollten. > Ja, man hat dadurch rechtlich eine Situation erzeugt, dass man > die Mail gewissermassen "empfangen" hat. Aber man hätte sie ja > unter normalen Umständen ebenfalls angenommen. Bedingt u.a., daß auch der backup dieselben anti-spam Maßnahmen laufen hat, wie der Main (sollte er aber auch ohnehin immer - daß Spammer es auch gerne mal über den Backup versuchen, ist uralt). Mehr Aufwand, nächster Grund gegen backup. Nebenbei wird dasselbe Problem auch bei Anti-Spam Maßnahmen gerne übersehen. Da muß man auch wegen der rechtlichen Problematik darauf achten, daß man im Verdachtsfall eine Mail vorzugsweise gar nicht erst annimmt. Statt sie anzunehmen und dann erst mal in eine Quarantäne oder Spamfolder zu kippen, wo sie dann vielleicht auch noch gerne vergessen wird. > Für wen das tatsächlich im Alltag ein existenzbedrohendes Dilemma ist, > der betreibt eben keinen Backup MX, sondern lässt lieber Mail > wegwerfen. Aber das halte ich nicht für den Normalfall. Mails mit Fristproblematik wird z.B. sofort ein Thema, wenn Du häufiger Geschäftsbeziehungen mit Partern im Ausland hast, die meist sehr viel freier mit Verträgen per Email umgehen (weil nicht früher jahrelang durch Signaturgesetz drangsaliert und zum Fax gezwungen). Aber mittlerweile ist das auch hier praktisch schon genauso normal, zumindest bei schon etablierten Geschäftsbeziehungen. Gruß, Marcus ⚂⚃
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| From | Bastian Blank <usenet@waldi.eu.org> |
|---|---|
| Date | 2021-03-12 07:26 +0000 |
| Message-ID | <slrns4m5sn.req.usenet@mobilewave.waldi.eu.org> |
| In reply to | #6326 |
Tim Ritberg wrote: > Das macht Postfix mehr oder weniger automatisch. Beide Mxer sollten aber > die gleiche Prio haben, damit der Backup-MX auch mal Post bekommt und so > seine Negativ-DB gefüttert wird. Du meinst "recipient verification"? Das erfüllt nicht ganz die Forderung nach "unabhängig nutzbar". Bastian
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| From | Paul Muster <exp-311221@news.muster.net> |
|---|---|
| Date | 2021-03-12 11:30 +0100 |
| Message-ID | <iesrhh-037.ln1@news.muster.net> |
| In reply to | #6331 |
Am 12.03.2021 um 08:26 schrieb Bastian Blank: > Tim Ritberg wrote: >> Das macht Postfix mehr oder weniger automatisch. Beide Mxer sollten aber >> die gleiche Prio haben, damit der Backup-MX auch mal Post bekommt und so >> seine Negativ-DB gefüttert wird. > > Du meinst "recipient verification"? Das erfüllt nicht ganz die Forderung > nach "unabhängig nutzbar". Macht es für einen einliefernden Mailserver einen Unterschied, ob er a) gar keinen MX erreicht oder b) von einem Backup-MX, der aktuell den primären MX nicht erreichen und somit den Empfänger nicht verifizieren kann, mit z.B. "451 Temporary local problem - please try later" (oder so ähnlich) vertröstet wird? Meiner Meinung nach nicht, somit ist ein Backup-MX nur mit eigener Kopie der Nutzerdatenbank brauchbar. Denn nur dann kann er E-Mails für vorhandene Empfänger annehmen und andere abweisen. Nächste Hürde: Die benutzerspezifische Bayes-Datenbank am Backup-MX vorhalten bzw. zwischen mehreren primary MX synchronisieren. mfG Paul
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| From | Tim Ritberg <tim@server.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-03-12 13:45 +0100 |
| Message-ID | <s2fnpm$6q7$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #6332 |
Am 12.03.21 um 11:30 schrieb Paul Muster: > > Macht es für einen einliefernden Mailserver einen Unterschied, ob er a) > gar keinen MX erreicht oder b) von einem Backup-MX, der aktuell den > primären MX nicht erreichen und somit den Empfänger nicht verifizieren > kann, mit z.B. "451 Temporary local problem - please try later" (oder so > ähnlich) vertröstet wird? nein. oh moment doch, Exchange mit kaputten Ego vielleicht :-P > Meiner Meinung nach nicht, somit ist ein Backup-MX nur mit eigener Kopie > der Nutzerdatenbank brauchbar. Denn nur dann kann er E-Mails für > vorhandene Empfänger annehmen und andere abweisen richtig bzw s.o. mein Posting oben. Tim
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| From | Paul Muster <exp-311221@news.muster.net> |
|---|---|
| Date | 2021-03-12 14:19 +0100 |
| Message-ID | <mb6shh-5qd.ln1@news.muster.net> |
| In reply to | #6334 |
Am 12.03.2021 um 13:45 schrieb Tim Ritberg: > Am 12.03.21 um 11:30 schrieb Paul Muster: >> Meiner Meinung nach nicht, somit ist ein Backup-MX nur mit eigener >> Kopie der Nutzerdatenbank brauchbar. Denn nur dann kann er E-Mails für >> vorhandene Empfänger annehmen und andere abweisen > richtig bzw s.o. mein Posting oben. Das Posting, in dem du behauptest, Postfix mache das (den Abgleich von gültigen Zieladressen) "mehr oder weniger automatisch", was aber ganz einfach falsch ist, weil Postfix da natürlich genau garnichts automatisch macht? mfG Paul
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| From | Tim Ritberg <tim@server.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-03-12 14:56 +0100 |
| Message-ID | <s2frup$ada$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #6335 |
Am 12.03.21 um 14:19 schrieb Paul Muster: > > Das Posting, in dem du behauptest, Postfix mache das (den Abgleich von > gültigen Zieladressen) "mehr oder weniger automatisch", was aber ganz > einfach falsch ist, weil Postfix da natürlich genau garnichts > automatisch macht? Nö, das ist nicht falsch und scheinbar hast du die nicht richtig mit Postfix beschäftigt. Es merkt sich standardmäßig 3 Tage lang, welche Adressen nicht existieren. Tim
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| From | Marcus Jodorf <trap@killfile.de> |
|---|---|
| Date | 2021-03-12 01:33 +0100 |
| Message-ID | <87o8fpfbxb.fsf-bofh@killfile.de> |
| In reply to | #6324 |
Frank Graf <f.graf@firemail.de> schrieb: > gehe ich recht in der Annahme dass Postfix bei setzen des folgenden > Parameters: > > delay_warning_time = 4h > > sowohl den Absender informiert der eine Mail direkt über einen MUA > eingeliefert hat, als auch einen Absender dessen Mail Postfix in > seiner Eigenschaft als Backup-MX entgegen genommen hat? Ja. Deshalb schaltet man das auf einem Backup-MX normalerweise auch aus. Weil es besteht halt eine gewisse Gefahr von Backscatter. > Angenommen Postfix nimmt als Backup-MX Mails an, und kann sie wegen > Ausfall des primären MX nicht zustellen, dann würde er die Absender > informieren? Ja, würde er - aber so willst Du einen Backup-MX nicht konfigurieren. > Ich denke wegen: > > "Cloud Computing: 3,6 Millionen Webseiten nach Brand bei OVH offline" > > https://glm.io/154844?t > > darüber nach einen Backup-MX einzurichten. Dann denk nochmal genauer darüber nach. Du willst das mit ziemlicher Sicherheit nicht machen. Über Zustellprobleme zu unterrichten, ist Sache des ausliefernden Servers. Die policies dafür legt dessen Admin fest, der seine User kennen oder das zumindest halbwegs vernünftig eingestellt haben sollte. Mit backup-mx hebelst Du diese policies aus. Falls Du z.B. die Benachrichtigungsintervalle oder die Queuehaltezeit länger auslegst als es die Absenderseite wünscht, dann handelst Du schonmal gegen die Interessen des Absenders. Normale Mailserver versuchen i.d.R. wenigstens einige Tage lang zuzustellen. Da bringt es grundsätzlich nicht viel, die Mail stattdessen ebenso tagelang oder noch länger auf Deinem backup-mx rumliegen zu lassen - falls der Ausfall so lange dauert. Hat eigentlich nur Nachteile und ändert letzlich meist nichts an der schlußendlichen Zustellung, weil die meisten Ausfälle nicht so lange dauern. Falls doch die sender queue Zeit ausläuft, weiß der Absender dann Bescheid, das die Zustellung gescheitert ist. Falls es wichtig ist, wird er nochmal senden oder anrufen oder sonstwie tätig werden. Rechtlich ist es auch nicht unkritisch. Sobald der backup mx die Mail annimmt, ist sie in Deiner Einflußsphäre angekommen. Da kannst Du dich dann hinterher bei irgendwelchen Fristen nicht mit rausreden, daß man die Mail aber doch nicht lesen konnte, weil die noch tagelang auf dem backup rumlag. Das ist dann Dein ganz persönliches Problem. Backup-mx ist letztlich nur sinnvoll, wenn er im Fehlerfall doch die emails am ausgefallenen Hauptserver vorbei ausliefern kann. Also deutlich mehr Aufwand. Falls es nur hobbytechnische Spielerei zum Ausprobieren und Lernen ist: Viel Spaß. Aber ansonsten - falls Du nicht Mailprovider bist: Vergiß das Thema besser. Der Schaden ist da schnell größer als potentieller Nutzen. Gruß, Marcus ⚂⚃
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| From | Frank Graf <f.graf@firemail.de> |
|---|---|
| Date | 2021-03-13 12:34 +0000 |
| Message-ID | <s2ibh7$ap$1@dont-email.me> |
| In reply to | #6329 |
Am Fri, 12 Mar 2021 01:33:36 +0100 schrieb Marcus Jodorf: > Frank Graf <f.graf@firemail.de> schrieb: > >> gehe ich recht in der Annahme dass Postfix bei setzen des folgenden >> Parameters: >> >> delay_warning_time = 4h >> >> sowohl den Absender informiert der eine Mail direkt über einen MUA >> eingeliefert hat, als auch einen Absender dessen Mail Postfix in seiner >> Eigenschaft als Backup-MX entgegen genommen hat? > > Ja. Deshalb schaltet man das auf einem Backup-MX normalerweise auch aus. > Weil es besteht halt eine gewisse Gefahr von Backscatter. [...] > Falls doch die sender queue Zeit ausläuft, weiß der Absender dann > Bescheid, das die Zustellung gescheitert ist. Falls es wichtig ist, wird > er nochmal senden oder anrufen oder sonstwie tätig werden. > > Rechtlich ist es auch nicht unkritisch. Sobald der backup mx die Mail > annimmt, ist sie in Deiner Einflußsphäre angekommen. Da kannst Du dich > dann hinterher bei irgendwelchen Fristen nicht mit rausreden, daß man > die Mail aber doch nicht lesen konnte, weil die noch tagelang auf dem > backup rumlag. Das ist dann Dein ganz persönliches Problem. > Backup-mx ist letztlich nur sinnvoll, wenn er im Fehlerfall doch die > emails am ausgefallenen Hauptserver vorbei ausliefern kann. Also > deutlich mehr Aufwand. > > Falls es nur hobbytechnische Spielerei zum Ausprobieren und Lernen ist: > Viel Spaß. > Aber ansonsten - falls Du nicht Mailprovider bist: Vergiß das Thema > besser. Der Schaden ist da schnell größer als potentieller Nutzen. Ich bin kein Mailprovider, es geht um zwei eigene Domains und zwei Server. Ich wickele einen Teil meiner privaten Mails darüber ab. Folgendermaßen: Server 1: Primärer MX für Domain A Server 1: Sekundärer MX für Domain B # noch nicht konfiguriert Server 2: Primärer MX für Domain B Server 2: Sekundärer MX für Domain A # noch nicht konfiguriert Die Server stehen bei unterschiedlichen Providern in verschiedenen RZ. Die Server laufen auf echter Hardware aber ohne RAID, die HDD kann nach jahrelangem Betrieb einfach ausfallen. Das wollte ich u. a. absichern. Meist fällt die Hardware aus wenn man im Urlaub ist und keine Möglichkeit hat das Problem schnell zu beheben. Leider verursachen die Spam-Bekämpfungsmaßnahmen der Mailprovider immer wieder Kollateralschäden. Habe auch schon negative Erfahrungen sammeln dürfen. Da ist ein eigener Mailserver vorteilhaft. Das ist natürlich für wenige eine Option. Aktuell wieder: "Spam: GMX- und Web.de-Kunden erhalten wichtige Mails nicht" https://glm.io/154910?t Die Sperren sind offenbar so umfassend, dass die E-Mails der Stadt Mülheim an der Ruhr oder des E-Mail-Anbieters Mailbox.org nicht angenommen werden. So erhalten GMX- oder Web.de-Nutzer keine E-Mails der Stadtverwaltung. Termine beim Bürgeramt verfallen, weil die Bestätigungsmails aufgrund der Blockade nicht ankamen. Allein gestern sollen daher 46 Termine verfallen sein. Laut Mailbox.org bestehen die massiven Probleme beim Empfang von E-Mails bereits seit Donnerstagnachmittag. Die Probleme hätten nichts mit Mailbox.org zu tun und träten weltweit auf. "Hier ist leider Geduld gefragt, bis die Kollegen ihr Problem gelöst haben", schreibt der Mailanbieter auf Twitter. Rechtlich hoffe ich da nicht in Probleme zu geraten, es geht um meine privaten Mails. Mit einem Postfach z. B. bei gmx bin ich nicht besser dran. Die werden im Zweifel kaum Logfiles zur Verfügung stellen ob eine Mail angenommen oder abgewiesen wurden. Frank
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2021-03-14 04:56 +0100 |
| Message-ID | <ib5fqlFm4blU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #6338 |
Frank Graf: [...] > Leider verursachen die Spam-Bekämpfungsmaßnahmen der Mailprovider immer > wieder Kollateralschäden. Habe auch schon negative Erfahrungen sammeln > dürfen. Da ist ein eigener Mailserver vorteilhaft. Das ist natürlich für > wenige eine Option. Aktuell wieder: > > "Spam: GMX- und Web.de-Kunden erhalten wichtige Mails nicht" > > https://glm.io/154910?t Ah - GMX und Web.de sind jetzt da, wo Microsoft schon seit Jahren ist. Deren Server schmeißen auch etliche Mails einfach weg, wenn denen die Server nicht passen. Dummerweise so, dass weder der Absender noch der Empfänger davon informiert werden. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Paul Muster <exp-311221@news.muster.net> |
|---|---|
| Date | 2021-03-15 17:45 +0100 |
| Message-ID | <vhf4ih-8cn.ln1@news.muster.net> |
| In reply to | #6339 |
Am 14.03.2021 um 04:56 schrieb Arno Welzel: > Frank Graf: >> Leider verursachen die Spam-Bekämpfungsmaßnahmen der Mailprovider immer >> wieder Kollateralschäden. Habe auch schon negative Erfahrungen sammeln >> dürfen. Da ist ein eigener Mailserver vorteilhaft. Das ist natürlich für >> wenige eine Option. Aktuell wieder: >> >> "Spam: GMX- und Web.de-Kunden erhalten wichtige Mails nicht" >> >> https://glm.io/154910?t > > Ah - GMX und Web.de sind jetzt da, wo Microsoft schon seit Jahren ist. > Deren Server schmeißen auch etliche Mails einfach weg, wenn denen die > Server nicht passen. Dummerweise so, dass weder der Absender noch der > Empfänger davon informiert werden. Glaube ich jetzt einfach mal nicht, denn in .de ist Nachrichtenunterdrückung strafbewehrt, sogar für Subunternehmer: https://dejure.org/gesetze/StGB/206.html ----- *Verletzung des Post- oder Fernmeldegeheimnisses* (1) Wer unbefugt einer anderen Person eine Mitteilung über Tatsachen macht, die dem Post- oder Fernmeldegeheimnis unterliegen und die ihm als Inhaber oder Beschäftigtem eines Unternehmens bekanntgeworden sind, das geschäftsmäßig Post- oder Telekommunikationsdienste erbringt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer als Inhaber oder Beschäftigter eines in Absatz 1 bezeichneten Unternehmens unbefugt 1. eine Sendung, die einem solchen Unternehmen zur Übermittlung anvertraut worden und verschlossen ist, öffnet oder sich von ihrem Inhalt ohne Öffnung des Verschlusses unter Anwendung technischer Mittel Kenntnis verschafft, 2. eine einem solchen Unternehmen zur Übermittlung anvertraute Sendung unterdrückt oder 3. eine der in Absatz 1 oder in Nummer 1 oder 2 bezeichneten Handlungen gestattet oder fördert. (3) Die Absätze 1 und 2 gelten auch für Personen, die 1. Aufgaben der Aufsicht über ein in Absatz 1 bezeichnetes Unternehmen wahrnehmen, 2. von einem solchen Unternehmen oder mit dessen Ermächtigung mit dem Erbringen von Post- oder Telekommunikationsdiensten betraut sind oder 3. mit der Herstellung einer dem Betrieb eines solchen Unternehmens dienenden Anlage oder mit Arbeiten daran betraut sind. [...] ----- mfG Paul
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| From | Tim Ritberg <tim@server.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-03-15 18:23 +0100 |
| Message-ID | <s2o563$u8h$2@tota-refugium.de> |
| In reply to | #6340 |
Am 15.03.21 um 17:45 schrieb Paul Muster: > Glaube ich jetzt einfach mal nicht, denn in .de ist > Nachrichtenunterdrückung strafbewehrt, sogar für Subunternehmer: > > https://dejure.org/gesetze/StGB/206.html > Wirklich kein Bounce? Tim
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| From | Paul Muster <exp-311221@news.muster.net> |
|---|---|
| Date | 2021-03-15 19:00 +0100 |
| Message-ID | <ivj4ih-vnq.ln1@news.muster.net> |
| In reply to | #6341 |
On 15.03.21 18:23, Tim Ritberg wrote: > Am 15.03.21 um 17:45 schrieb Paul Muster: >> Glaube ich jetzt einfach mal nicht, denn in .de ist >> Nachrichtenunterdrückung strafbewehrt, sogar für Subunternehmer: >> >> https://dejure.org/gesetze/StGB/206.html > Wirklich kein Bounce? Was du fragen wollen? mfG Paul
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2021-03-16 15:08 +0100 |
| Message-ID | <ibbsfjFtraeU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #6341 |
Tim Ritberg: > Am 15.03.21 um 17:45 schrieb Paul Muster: > >> Glaube ich jetzt einfach mal nicht, denn in .de ist >> Nachrichtenunterdrückung strafbewehrt, sogar für Subunternehmer: >> >> https://dejure.org/gesetze/StGB/206.html >> > > > Wirklich kein Bounce? Nein, kein Bounce. Mails verschwinden einfach. Das kann ich jederzeit live vorführen. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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