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Groups > de.alt.comm.android > #17909 > unrolled thread

deutschsprachiges Cyan

Started byDonCaron <niemand@invalid.invalid>
First post2015-08-21 20:27 +0200
Last post2015-08-23 11:16 +0200
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  deutschsprachiges Cyan DonCaron <niemand@invalid.invalid> - 2015-08-21 20:27 +0200
    Re: deutschsprachiges Cyan Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2015-08-22 01:41 +0200
    Re: deutschsprachiges Cyan Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2015-08-22 02:04 +0200
      Re: deutschsprachiges Cyan DonCaron <niemand@invalid.invalid> - 2015-08-22 09:00 +0200
        Re: deutschsprachiges Cyan Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2015-08-23 02:15 +0200
      Re: deutschsprachiges Cyan Ralf Brinkmann <ralf.brinkmann.wiesbaden@t-online.de> - 2015-08-22 09:29 +0200
        Re: deutschsprachiges Cyan Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2015-08-22 21:54 +0200
          Re: deutschsprachiges Cyan DonCaron <niemand@invalid.invalid> - 2015-08-22 22:08 +0200
            Re: deutschsprachiges Cyan Horst Stolz <hsgueltigeantwortadressespamschutz@kabelmail.de> - 2015-08-23 10:36 +0200
              Re: deutschsprachiges Cyan Ralf Brinkmann <ralf.brinkmann.wiesbaden@t-online.de> - 2015-08-23 13:01 +0200
                Re: deutschsprachiges Cyan Horst Stolz <hsgueltigeantwortadressespamschutz@kabelmail.de> - 2015-08-23 13:28 +0200
                  Re: deutschsprachiges Cyan Ralf Brinkmann <ralf.brinkmann.wiesbaden@t-online.de> - 2015-08-23 20:24 +0200
                    Re: deutschsprachiges Cyan Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2015-08-24 10:29 +0200
                      Re: deutschsprachiges Cyan Ralf Brinkmann <ralf.brinkmann.wiesbaden@t-online.de> - 2015-08-24 11:29 +0200
                Re: deutschsprachiges Cyan Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2015-08-23 18:02 +0200
                  Re: deutschsprachiges Cyan DonCaron <niemand@invalid.invalid> - 2015-08-23 18:19 +0200
                    Re: deutschsprachiges Cyan Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2015-08-23 22:22 +0200
                      Re: deutschsprachiges Cyan DonCaron <niemand@invalid.invalid> - 2015-08-23 23:01 +0200
                        Re: deutschsprachiges Cyan Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2015-08-23 23:48 +0200
                          Re: deutschsprachiges Cyan Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2015-08-24 00:02 +0200
                          Re: deutschsprachiges Cyan DonCaron <niemand@invalid.invalid> - 2015-08-24 09:16 +0200
                          Re: deutschsprachiges Cyan Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2015-08-24 10:48 +0200
                          Re: deutschsprachiges Cyan Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2015-08-24 14:13 +0200
                        Re: deutschsprachiges Cyan Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2015-08-23 23:59 +0200
                  Re: deutschsprachiges Cyan Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2015-08-24 10:37 +0200
                    Re: deutschsprachiges Cyan Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2015-08-24 14:02 +0200
                      Re: deutschsprachiges Cyan Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2015-08-24 16:53 +0200
                  Re: deutschsprachiges Cyan Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2015-08-24 14:09 +0200
    Re: deutschsprachiges Cyan Thomas Einzel <usenet-2015@einzel.de> - 2015-08-23 11:16 +0200

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#18030

FromDonCaron <niemand@invalid.invalid>
Date2015-08-24 09:16 +0200
Message-ID<mregcl$te6$1@news.albasani.net>
In reply to#18021
Am 23.08.2015 um 23:48 schrieb Hergen Lehmann:
> Die Praxis lehrt, das die Begriffe "Handbuch" und "deutsch" sehr weit
> dehnbar sind.

soweit ich weiß sagt die rechtsprechung auch verständlich

-- 
DonCaron

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#18036

FromArno Welzel <usenet@arnowelzel.de>
Date2015-08-24 10:48 +0200
Message-ID<55DADA51.5020608@arnowelzel.de>
In reply to#18021
Am 2015-08-23 um 23:48 schrieb Hergen Lehmann:

> Am 23.08.2015 um 23:01 schrieb DonCaron:
> 
>>> Was ich dem hinzufüge ist meine Erfahrung, daß die englischen Texte
>>> demgegenüber meist klar und leichtverständlich sind.
>>
>> selektiver Wahrnehmung!
> 
> Nein, sondern logische Folge der Tatsache, das die Fachsprache der IT 
> nun einmal englisch ist.
> 
> Versucht man, einen komplexen Computer-bezogenen Sachverhalt in einer 
> anderen Sprache zu formulieren, entsteht oft schwer verständlicher 
> Kauderwelsch, der Laien wie fachkundige Leser gleichermaßen verwirrt 
> zurück lässt. Lässt man diesen Kauderwelsch dann noch in weitere 
> Sprachen übersetzen, wird es endgültig unverständlich bis sachlich falsch.

Alles eine Frage des Sprachgebrauchs. Womit man immer scheitern wird,
sind selbst "erfundene" Übersetzungen für Fachbegriffe. Besonders wenn
man mit Compilern und systemnahen Werkzeugen zu tun hat, sind übersetzte
Meldungen mitunter in der Tat schwer verständlich.

Und was ist für Dich "komplex"? Hier einige Beispiele für Texte von mir,
die es in Deutsch und Englisch gibt - nicht wirklich komplex, aber die
Erläuterung technischer Sachverhalte bei der Nutzung von Computern:

<http://arnowelzel.de/wp/usb-wlan-adapter-am-raspi-nutzen>

<http://arnowelzel.de/wp/sicheres-tls-alle-serverdienste>

<http://arnowelzel.de/wp/greylisting-zur-spamvermeidung>

<http://arnowelzel.de/wp/schnellere-websites-mit-xcache>

Ich führe mit vielen Kollegen auch auf Deutsch Gespräche zu komplexen
Sachverhalten im Kontext "Computer". Das lässt sich kaum vermeiden, wenn
man in einer Softwarefirma arbeitet. Dabei ist der Anteil Englisch zu
Deutsch etwa 20:80 - so viele Leute, die nicht Deutsch sprechen habe ich
in meinem Umfeld nicht. Gegenüber Englisch sehe ich da wenig Unterschied
bei der Verständlichkeit.



-- 
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de

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#18047

FromJörg Tewes <jogi1964@gmx.net>
Date2015-08-24 14:13 +0200
Message-ID<55DB0A5D.1020205@jtewes.my-fqdn.de>
In reply to#18021
Hergen Lehmann schrieb:
> Am 23.08.2015 um 23:01 schrieb DonCaron:
> 
>>> Was ich dem hinzufüge ist meine Erfahrung, daß die englischen Texte
>>> demgegenüber meist klar und leichtverständlich sind.
>>
>> selektiver Wahrnehmung!
> 
> Nein, sondern logische Folge der Tatsache, das die Fachsprache der IT 
> nun einmal englisch ist.

Das englische Texte aus der IT leichter verständlich sind als
deutschsprachige liegt eher daran das die deutsche ÜBersetzung ein
Computer gemacht hat und kein Mensch.

> Versucht man, einen komplexen Computer-bezogenen Sachverhalt in einer 
> anderen Sprache zu formulieren, entsteht oft schwer verständlicher 
> Kauderwelsch, der Laien wie fachkundige Leser gleichermaßen verwirrt 
> zurück lässt.

Ja wenn es wie oben skizziert passiert. Das man Fachtermini nicht
übersetzt sollte klar sein, aber ansonsten sehe ich kein Problem. Ich
habe sowohl als auch gelesen, und konnte mit beiden hervorragend arbeiten.


        Bye Jörg


-- 
Täglich verschwinden Rentner im Internet,
weil sie "Alt" + "Entfernen" gleichzeitig drücken

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#18022

FromAxel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De>
Date2015-08-23 23:59 +0200
Message-ID<55DA425A.284E69C2@B.Maus.De>
In reply to#18017
DonCaron wrote:
> selektiver Wahrnehmung!

Du meinst also, daß nicht die Texte besser und verständlicher sind
sondern daß ich dank guten Schulunterrichts Englisch deutlicher besser
verstehe als meine eigene Muttersprache? Danke für die Blumen, aber das
nimmt weder Dir noch mir jemand ab.

> besser als Chinesisch bzw koreanisch?

Nein. Es steht Dir frei, Anleitungen in diesen Sprachen zu wählen.

> Immerhin sind wir so weit das zu einem Computer
> ein deutsches HHandbuch gehört.

Toller Fortschritt. Schon mehrfach habe ich einen Text Wort für
einzelnes Wort vom Deutschen in Englische übersetzt und plötzlich ergab,
was vorher reiner Kauderwelsch war, grammatisch und inhaltlich einen
Sinn.

Aber Gerichten reicht "deutsch". Aus dem Schreiben eines promovierten
Amtsrichters: „Wegen des weiteren Vorbringens Parteien so dass den
Akteninhalt Bezug genommen.“

Ich habe mich für außerstande erklärt, auch nur die Sprache zu erkennen,
der dieser "Satz" entstammen könnte und um eine deutsche Übersetzung
gebeten. Genauso wie das nicht im mindesten "juristische Fachsprache"
darstellt sind eingedeutschte Menüs und Anleitungen "technische
Fachsprache". Das sind einfach vollkommen sinnfreie und inhaltsleere
Wortfolgen. Und solche finde ich im technischen Bereich im Englischen
fast nie, was englische Juristen radebrechen entzieht sich meinr
Kenntnis.

Axel

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#18035

FromArno Welzel <usenet@arnowelzel.de>
Date2015-08-24 10:37 +0200
Message-ID<55DAD7D3.50806@arnowelzel.de>
In reply to#18005
Am 2015-08-23 um 18:02 schrieb Axel Berger:

> Ralf Brinkmann wrote:
>> eine gute, deutschsprachige Schritt-für-Schritt-Anleitung
> 
> Dazu zwei Punkte:
> 1) Das Englische hat heute dieselbe Bedeutung wie vor gut hundert Jahren
> das Hochdeutsche, das auch von den meisten Kindern zuerst wie eine
> Fremdsprache gelernt werden mußte, um in der Schule dem Unterricht
> folgen zu können. Man mag das bedauern, in der Fachliteratur hat es nur
[...]

Nicht wirklich. Englisch ist nur deshalb so wichtig im Bereich der IT,
weil Amerika dort seit den 1950ern recht stark vertreten war.

Gemessen an der Zahl der Sprecher ist Mandarin fast noch wichtiger - das
wird von über 1 Mrd. Menschen weltweit gesprochen.

> 2) Ich spreche zwar fließend Englisch und Deutsch, das letztere sogar
> als Muttersprache, aber eingedeutschte Menüs und übersetzte Anleitungen
> verstehe ich oft beim besten Willen und mit größter Mühe gar nicht.

Das liegt dann aber an schlechten Übersetzungen.

> Deshalb bestehe ich darauf, beides nur in verständlichem Englisch zu
> verwenden. Wer behauptet, deutsche Microsoft Menüs und Meldungen
> verstehen zu können, ohne die Begriffe, genau wie er es bei englischen
> müßte, vorher stumpf auswendiggelernt zu haben, der lügt. Warum also
> nicht gleich das Original?

Gerade Microsoft gibt sich durchaus Mühe, Übersetzungen verständlich und
einheitlich zu gestalten und hat auch eine umfangreiche Datenbank der
eigenen Terminologie:

<http://www.microsoft.com/Language/en-US/Default.aspx>

Da sind andere Anbieter mitunter deutlich schlechter. Ich nutze auf
Android auch Englisch als Sprache - aber eher, weil viele der von mir
genutzten Apps entweder ohnehin nur in Englisch existieren oder die
Übersetzungen nicht von Muttersprachlern sind, sondern eher wirken wie
aus Google Translate.


-- 
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de

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#18045

FromAxel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De>
Date2015-08-24 14:02 +0200
Message-ID<55DB07CB.9F5E2B94@B.Maus.De>
In reply to#18035
Arno Welzel wrote:
> Das liegt dann aber an schlechten Übersetzungen.

Natürlich, was sonst. Es ist eben ein Unterschied, ob man für einen
Weltmarkt schreibt oder für eine Dorfgemeinschaft. Das beschränkt sich
nicht auf das technsiche Umfeld. Mit Ausnahme des Hebräischen, für das
es eine Reihe hervorragender Übersetzer gibt, lese ich Romane aus
Sprachen, die ich nicht verstehe (und das sind fast alle), meist lieber
in der englischen als der deutschen Übersetzung.
Zugegeben das könnte auch am feineren Stilempfinden in der Muttersprache
liegen, die mich Hoplrigkeiten der Übersetzung unangenehmer spüren läßt,
aber auch an der größeren Flexibilität des Englischen, durch die sie
meist gar nicht erst entstehen.

Axel

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#18053

FromArno Welzel <usenet@arnowelzel.de>
Date2015-08-24 16:53 +0200
Message-ID<55DB2FDE.4050207@arnowelzel.de>
In reply to#18045
Am 2015-08-24 um 14:02 schrieb Axel Berger:

> Arno Welzel wrote:
>> Das liegt dann aber an schlechten Übersetzungen.
> 
> Natürlich, was sonst. Es ist eben ein Unterschied, ob man für einen
> Weltmarkt schreibt oder für eine Dorfgemeinschaft. Das beschränkt sich

Ich habe auch schon viele schlechte Übersetzungen nach Englisch gesehen.

> nicht auf das technsiche Umfeld. Mit Ausnahme des Hebräischen, für das
> es eine Reihe hervorragender Übersetzer gibt, lese ich Romane aus
> Sprachen, die ich nicht verstehe (und das sind fast alle), meist lieber
> in der englischen als der deutschen Übersetzung.
> Zugegeben das könnte auch am feineren Stilempfinden in der Muttersprache
> liegen, die mich Hoplrigkeiten der Übersetzung unangenehmer spüren läßt,
> aber auch an der größeren Flexibilität des Englischen, durch die sie
> meist gar nicht erst entstehen.

Englisch mag ein größeres Vokabular als Deutsch haben - aber flexibler
erscheint es mir deshalb nicht. Und das, was viele Muttersprachler aktiv
als Vokabular nutzen ist auch deutlich weniger als das, was man im
Wörterbuch findet - so wie in fast jeder Sprache.

Wenn Dir englische Übersetzungen lieber sind, dann vermutlich wirklich
deshalb, weil das nicht deine Muttersprache ist und Dir Ungenauigkeiten,
die Dich in Deutsch stören würden, eben in Englisch nicht so aufallen.


-- 
Arno Welzel
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#18046

FromJörg Tewes <jogi1964@gmx.net>
Date2015-08-24 14:09 +0200
Message-ID<55DB0975.2070908@jtewes.my-fqdn.de>
In reply to#18005
Axel Berger schrieb:

> 2) Ich spreche zwar fließend Englisch und Deutsch, das letztere sogar
> als Muttersprache, aber eingedeutschte Menüs und übersetzte Anleitungen
> verstehe ich oft beim besten Willen und mit größter Mühe gar nicht.

Das heißt Datei/Öffnen ist für dich unverständlicher als File/Open? Wow
da muß man ja schon sehr Fachidiot sein um das nicht hinzukriegen.


        Bye Jörg

-- 
"The secret of our marriage's success, Londo, is our lack of
communication."
(Timov, "Soul Mates")

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#17996

FromThomas Einzel <usenet-2015@einzel.de>
Date2015-08-23 11:16 +0200
Message-ID<55D98F67.9000509@news.einzel.de>
In reply to#17909
DonCaron schrieb am 21.08.2015 um 20:27:
> gibts eigentlich ein deutschsprachiges Cyanogenmod?
> Ich brauchte es für ein Nexus 7 2012

Mein Nexus 7 2012 hatte per OTA Android 5.1.1 bekommen, das ist momentan 
schon sehr aktuell.

Nur ein Werksreset sollte man machen, dann ist es auch wieder benutzbar. 
Zum Thema Backup kann ich in diesem Zusammenhang nichts beitragen.

-- 
Thomas

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