Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > de.talk.tagesgeschehen > #834450

Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab

From Thomas Heger <ttt_heg@web.de>
Newsgroups de.talk.tagesgeschehen, de.soc.umwelt, de.sci.physik
Subject Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab
Date 2022-11-25 08:27 +0100
Message-ID <jub933F4hkeU1@mid.individual.net> (permalink)
References (13 earlier) <jt3l3pFjshU1@mid.individual.net> <jtji8mFfp0dU1@mid.individual.net> <6374E72C.DEBBE79F@yahoo.com> <ju3b08Fse46U1@mid.individual.net> <637CADC3.38861706@yahoo.com>

Cross-posted to 3 groups.

Show all headers | View raw


Am 22.11.2022 um 12:08 schrieb Carla Schneider:

>>>> Und besonders schonend bräuchten wir mit dem Zeug auch nicht umzugehen,
>>>> jedenfalls nicht deswegen, weil sonst nichts mehr für die uns folgenden
>>>> Generationen übrig bliebe.
>>>
>>> Das Gas an der Grenze zum Erdmantel kann man nicht heraufholen, das Gestein ist zu undurchlaessig.
>>> Foerdern kann man nur in poroesen  Lagerstaetten gespeichertes
>>> Gas, egal wie es urspruenglich entstanden ist.
>>
>> Falsch, da die Russen zeigen, dass das doch geht.


Durch 'Growing Earth' wird die Erdkruste immer wieder von unten her 
aufgebrochen. Man kann sich das in etwa vorstellen wie die Schale eine 
Melone, die man flach drückt.

Durch die verringerte Krümmung muß die darüber liegende Platte von unten 
her aufreißen und A-förmige Risse an der Unterseite bilden.

Die im Erdinnern gebildeten leichten Bestandteile wandern dann nach oben 
und in diese Risse.

Die Spitzen dieser Risse sind dann das, was wir 'Ölquellen' nennen.

Manche sind von dem sie speisenden Reservoir abgeschnitten. Aber manche 
sind durch noch intakte Verbindungen mit diesem verbunden.

Es sollte nun das Ziel sein, solche Quellen zu finden, die noch 
Verbindung zu ihren Ursprüngen behalten haben und sich deshalb immer 
wieder füllen, sooft man sie auch leer pumpt.

>> Russland hieß mal 'Sovietunion' und hatte einen Despoten namens 'Stalin'
>> an der Spitze.
>>
>> Der hat mehr Landsleute umbringen lassen (pro Kopf) als so überhaupt je
>> ein Despot davor oder danach.
>>
>> Zu seinen Opfern gehörten auch Wissenschaftler, falls sie nicht gespurt
>> hatten.
>>
>> Stalin hatte jedenfalls gewünscht, dass die Soviets über eigene
>> Ölvorkommen verfügen sollten
>
> Die hatten sie schon seit der Gruendung der Sovietunion, in Baku am Kaspischen
> Meer.
> Um 1900 herum war das die Gegend der groesste Oelproduzent der Welt.

Um 1900 herum gab es noch garkeine Sovietunion.


> .
>>
>> Seine Forscher haben an ihrem Leben dann doch irgendwie gehangen und
>> sich in die Spur gemacht und eine alte Idee von Mendelejev wieder
>> ausgegraben, wonach das Öl tief unten aus dem Erdinnern stammen würde.
>>
>> Dann bräuchte man nur tief genug zu bohren und würde auf Öl stoßen.
>
> So tief man damals eben bohren konnte.

Woher willst du das denn wissen?

>>
>> Allerdings bohrt man am besten da, wo die Erdkruste besonders dünn ist.
>> Das ist unter dem Meer der Fall, aber auch unter früherem Meeresboden,
>> der jetzt trocken gefallen ist und nun Land ist.
>
> Was man oben aber nicht sehen kann.
> Wo ist denn auf dem Festland die Erdkruste besonders duenn und woher
> will man das wissen ?

Unter den Gebirgen ist die Erdkruste besonders dick und unter dem 
Meeresboden besonders dünn.

Der Rest liegt irgendwo dazwischen.

Wie das im einzelnen gemessen wurde, das kann ich dir leider nicht 
sagen, aber könnte mir vorstellen, dass google da helfen kann.

>>
>> (Wieso das so ist, das erklärt 'Growing Earth'.)
>>
>> Das war im übrigen eine Deutsche Erfindung in den 30er Jahren in Berlin.
>>
>> Und da die Russen Berlin so schätzen, kannten sie die Theorie auch und
>> Stalins Mannen haben mal geschaut, ob man so eine Stelle irgendwo finden
>> kann im Sovietreich.
>>
>> Das war einfach zu finden: Sibirien!
>
> Ja ganz einfach, der groesste Teil Russlands ist Sibirien.
> Klar dass es dort irgendwo Oel gibt, nur wo ?

Die Tiefebenen sind idR erst vor rel. kurzer Zeit aus dem Meer 
augetaucht, weswegen darunter die Kruste noch dünn sein müßte.

> Tatsaechlich hat man schon 1929 Oel in der Wolga-Ural region gefunden
> also nicht in Sibirien.

Jetzt produzieren die Russen aber bevorzugt in Sibirien.

Die genauen Details des wie, wo und warum werden sie sicherlich nicht an 
die große Glocke hängen.

Aber bei Interesse könntest du ja mal in Moskau anfragen.


...


TH

Back to de.talk.tagesgeschehen | Previous | NextPrevious in thread | Next in thread | Find similar


Thread

Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-22 08:11 +0100
  Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-22 12:08 +0100
    Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab "Der Habakuk." <habakuk@linuxmail.org> - 2022-11-22 12:09 +0100
    Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-25 08:27 +0100
      Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-25 11:42 +0100
        Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-26 09:44 +0100
          Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-26 14:18 +0100
          Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2022-11-26 20:22 +0100
            Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-28 11:09 +0100
  Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2022-11-22 13:13 +0100

csiph-web