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Groups > de.talk.tagesgeschehen > #833408
| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Newsgroups | de.talk.tagesgeschehen, de.soc.umwelt, de.sci.physik |
| Subject | Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab |
| Date | 2022-11-16 14:35 +0100 |
| Organization | Gurken & Wasserstoff |
| Message-ID | <6374E72C.DEBBE79F@yahoo.com> (permalink) |
| References | (10 earlier) <20221108211925.274d2bb29c1298df0a538843@SchS.de> <tkesla$1bot$1@dont-email.me> <20221109210410.f7e7ca58083535586e07d985@SchS.de> <jt3l3pFjshU1@mid.individual.net> <jtji8mFfp0dU1@mid.individual.net> |
Cross-posted to 3 groups.
Thomas Heger wrote:
>
> Am 10.11.2022 um 07:47 schrieb Ole Jansen:
> > Am 09.11.22 um 21:04 schrieb Sieghard Schicktanz:
> >> Was soll man da entgegnen? Natürlich ist es billiger, ein ererbtes
> >> Lager leerzuräumen, um sein Leben zu führen, als alles dazu nötige
> >> erstmal anschaffen oder gar herstellen zu müssen.
> >
> > Dazu gibt es drei Entgegnungen.
> >
> > Auch die Erzeugung von Strom aus "Erneuerbaren" bindet und verschleißt
> > endliche Ressourcen. Die Kosten bilden das näherungsweise ab. Demnach
> > spart die "Energiewende" unterm Strich überhaupt nichts ein.
> >
> > Zum Zweiten erklärt es nicht wieso die selben Proponenten
> > welche die Schonung fossiler Brennstoffe im Sinne der
> > Generationengerechtigkeit fordern gleichzeitig Kernenergie
> > ablehnen anstatt diese zu befürworten. Dass ist nicht logisch.
>
> Siehe dazu
>
> https://www.google.de/search?hl=de&source=hp&biw&bih&q=abiogene+Öltheorie
>
> Wahrscheinlich stammt das Öl nämlich nicht von toten Dinosauriern,
> sondern tief aus dem Erdinnern.
Bei den uebliche Oelquellen findet man natuerlich keine toten Dinosaurier,
weil dort unten gar nicht nachschaut, sondern nur das Oel herauspumpt.
Bei Oelschiefer sieht das anders aus:
https://www.welt.de/wissenschaft/gallery128487614/Oelschiefer-schliesst-Abertausende-Fossilien-ein.html
Da gibts eine Menge Fossilien die im Faulschlamm konserviert wurden und dann im Schiefer auch nach 50Mio
Jahren noch zu finden sind.
>
> Daher ist das Attribut 'fossil' wahrscheinlich falsch.
Kommt drauf an wie man es interpretiert.
Ausser fossilem Faulschlamm gibt es noch Methan das entsteht wenn Wasser und
Carbonatgestein aus der Kruste mit Gestein aus dem Erdmantel in Beruehrung kommt.
Das Karbonatgestein ist zwar meistens biogen aber das zaehlt wohl nicht.
Das entstehende Methan kann auf seinem Weg nach oben von Mikroorganismen
in Erdoel umgewandelt werden.
https://www.nbcnews.com/mach/science/massive-pool-methane-discovered-hidden-deep-underground-ncna1045761
'Massive pool' of methane discovered hidden deep underground
>
> Und besonders schonend bräuchten wir mit dem Zeug auch nicht umzugehen,
> jedenfalls nicht deswegen, weil sonst nichts mehr für die uns folgenden
> Generationen übrig bliebe.
Das Gas an der Grenze zum Erdmantel kann man nicht heraufholen, das Gestein ist zu undurchlaessig.
Foerdern kann man nur in poroesen Lagerstaetten gespeichertes
Gas, egal wie es urspruenglich entstanden ist.
Es gibt in USA Erdgasquellen die enthalten einige Prozent Helium,
das deutet darauf hin dass es nicht aus Faulschlamm entstanden ist sondern
von ganz unten kommt. Das Helium entstand durch Alpha-Zerfall z.B. von Uran und Thorium.
>
> Der Grund dafür: es gibt imho sehr viel mehr davon als uns erzählt wird.
Schon moeglich, aber so lange man es nicht heraufholen kann nutzt es wenig.
>
> Aber vielleicht bräuchten wir Öl insgesamt nicht mehr zur
> Energiegewinnung und könnten andere Gerätschaften nutzen, wo andere
> physikalische Quellen angezapft werden ('dunkle Energie' etc.).
>
> Das hätte für die Menschen eine Reihe von Vorteilen. Besonders
> vorteilhaft wären wahrscheinlich niedriger Preis und dezentrale,
> universelle Verfügbarkeit.
Das ist im Grunde das gleiche Problem wie mit dem abiogenen Erdgas,
man muesste wissen wie man diese Energie gewinnen kann bevor eine
Nutzung moeglich ist.
Es gibt zwar eine die behaupten das zu wissen,
aber das sieht dann immer so aus wie der Trick mit dem Lottogewinn
in Afrika.
>
> > Zum Dritten sollte die befohlene Konversion einer Volkswirtschaft
> > nicht aufgrund von Spekulation erfolgen sondern auf allgemeiner
> > Einsicht und belastbaren Fakten basieren. Eine nachhaltige
> > Energieerzeugung ohne Verbrauch endlicher Ressourcen in einer hoch
> > technologisierten Gesellschaft müsste demnach überhaupt technisch
> > möglich sein. Es gibt jedoch nicht mal näherungsweise einen
> > funktionierernden Prototypen mit Wind und/oder PV als Quelle.
>
> PV und Wind haben schon ihre Berechtigung, wo es um dezentral
> bereitzustellende Energie geht und andere Quellen nicht möglich sind
> (Beispiel: auf Satelliten oder Segelyachten).
>
> Aber Großkraftwerke wird man wohl so bauen wollen, dass sie auch nachts
> und bei Windstille noch Strom liefern.
Es ist prinzipiell moeglich Deutschland aus PV,Wind und Brennstoff mit
elektrischer Energie zu versorgen, wobei der Anteil des Brennstoffs sehr klein
gemacht werden kann wenn man etwas Strom speichern kann.
Ohne Speicher waeren es 12% des Jahresbedarfs, mit einem Speicher fuer 1/1000 des Jahresbedarfs,
waeren es nur noch 4%. Wenn man einen ganzen Tagesbedarf speichern koennte wuerde der
Brennstoffanteil auf 1.1% fallen.
(Ausgerechnet fuer ein Jahr mit dem Wetter von 2019, in dem 4 mal soviel Photovoltaik und 20 mal soviel offshore Windkraft
und genausoviel Windkraft an Land wie im Jahr 2019 installiert ist und der Verbrauch auch so wie 2019 ist)
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Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-16 08:36 +0100 Abiogenes Erdoel Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-16 11:44 +0100 Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-16 14:35 +0100
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