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Groups > de.sci.physik > #160046
| From | ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.physik |
| Subject | Re: Feldenergie |
| Date | 2026-05-11 11:33 +0000 |
| Organization | Stefan Ram |
| Message-ID | <Magnet-20260511123017@ram.dialup.fu-berlin.de> (permalink) |
| References | (8 earlier) <Kraft-20260429120202@ram.dialup.fu-berlin.de> <work-20260501120922@ram.dialup.fu-berlin.de> <69F4A1FC.46A0E482@proton.me> <Magnetfeld-20260502114109@ram.dialup.fu-berlin.de> <6A018CA1.C97CC272@proton.me> |
Carla Schneider <carla_schn@proton.me> schrieb oder zitierte:
>Nehmen wir an sie loeschen sich nicht aus, dann entsteht ein gebundener
>Zustand aus zwei Monopolen, wenn der Grundzustand wie beim H Atom
>keinen Drehimpuls hat ist dann von aussen kein magnetisches Feld mehr
>nachweisbar. Vielleicht ist das der Grund warum man keine Monopole findet,
>und die gebundenen Monopole sind massenhaft vorhanden und Teil der
>dunklen Materie.
>Von der Theorie habe ich aber noch nie gehoert...
Die klassische Elektrodynamik erlaubt ja keine Monopole,
aber wenn man die klassische Elektrodynamik dafür extrapoliert,
so würde sie Anziehung vorhersagen, ohne zu erklären, was
bei einem Zusammentreffen passiert.
Ein hypothetisches gebundenes System aus zwei Monoplen wird auch
"Monopolium" genannt.
In manchen GUTs (Grand Unified Theories) würden entgegengesetzte
Monopole bei einem Kontakt in andere Teilchen zerstrahlen.
Monopolium wäre dort nicht lange stabil.
In manchen String-Theorien werden Monopole als Endpunkte von D-Strings
angesehen, so daß bei einem Zusammentreffen ein geschlossener String
übrigbleiben könnte. Auch die exotische Alice-Strings-Theorie enthält
Monopole.
"Topologically Alice Strings and Monopoles" (2004-06-30)
von Katherine M. Benson und Tom Imbo
>Das haette man bei Dauermagneten aus parallelen Dipolen nicht,
>weil sich die Dipolmomente der Elektronen unveraenderlich sind,
>oder es ist noch ein Fehler in dem Gedankenexperiment...
In einem ferromagnetischen Material gibt es Teilchen,
die Dauermagneten ähneln. Sie können sich nicht
"langsamer drehen" und dadurch Energie abgeben.
Ich denke, man kann nun entweder ein klassisches Model verwenden,
was man tun muß, wenn man sich auf die klassische Elektrodynamik
beschränkt, und dann hat man geladene Nichtleiter-Schleifen, die
ihre Drehung verlangsamen, oder man beschäftigt sich intensiver
mit der Quantentheorie des Festkörpers, wenn man über die klassi-
sche Elektrodynamik hinausgehen will, wie etwa in
L. D. Landau und E. M. Lifschitz, Lehrbuch der theoretischen
Physik, Band VIII. Elektrodynamik der Kontinua.
>>Das wird auch von Griffiths behandelt. Letztendlich kommt die
>>Energie von der Energieversorgung, welche die beiden Kreisströme
>>aufrechterhält.
>Die ist nicht noetig, wenn der Widerstand der Ringe Null ist.
Wenn der eine Ring den anderen Ring im Schwerefeld der Erde
hochhebt, dann muß die Energie dafür ja irgendwo herkommen.
>>Das ist gerade die Arbeit, die im Ringmodell von Griffiths
>>aus der Rotationsenergie des Rings kommt.
>Die Frage ist wieso man da ueberhaupt eine Anziehung bekommen kann.
>Wenn die Last vorher nicht magnetisch ist, heisst das doch wohl dass der
>Ring darin nicht rotiert.
Das ganze setzt ja ein /inhomogenes/ Magnetfeld voraus des
hebenden oberen Dauermagneten. ("Note that the field has to
be nonuniform, or it won't lift the car at all.")
Die Kraft, welche den rotierenden geladenen Nichtleiter-Ring bei
Griffiths hebt ist der /Radialkompononente/ B_s des magnetischen
Feldes des oberen hebenden Dauermagneten proportional.
F = 2 pi I a B_s
a: Radius der Leiterschleife des unteren rotierenden Ringes
>Wenn sich der Elektromagnet naehert wird der Ring in Rotation versetzt,
>durch Induktion, aber in die falsche Richtung, d.h. der Elektromagnet
>wird abgestossen.
Im Modell von Griffith rotiert der Ring von Anfang an und
modelliert dadurch ein ferromagnetisches Auto. Griffith
untersucht nicht, wie das Auto magnetisiert wird, sondern
nimmt diese Magnetisierung als gegeben an, und untersucht
dann, wie das Auto dadurch gehoben werden kann.
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