Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > de.sci.electronics > #294632 > unrolled thread
| Started by | Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2020-12-01 17:37 +0100 |
| Last post | 2020-12-02 14:06 -0800 |
| Articles | 20 on this page of 22 — 12 participants |
Back to article view | Back to de.sci.electronics
Recyclingmethode zu gefährlich? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2020-12-01 17:37 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2020-12-01 17:39 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-12-01 17:53 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2020-12-02 10:36 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Tante Emma <invalid@invalid.invalid> - 2020-12-01 17:56 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2020-12-01 18:12 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2020-12-01 10:25 -0800
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Holger <invalid@invalid.invalid> - 2020-12-01 22:22 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2020-12-01 21:53 -0800
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Holger <invalid@invalid.invalid> - 2020-12-02 08:47 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-12-02 08:55 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2020-12-02 10:38 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2020-12-02 13:08 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2020-12-02 14:01 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2020-12-03 12:31 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2020-12-03 15:48 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2020-12-03 17:57 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2020-12-03 18:05 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2020-12-04 08:16 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2020-12-16 21:29 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2020-12-02 17:55 +0100
Re: Recyclingmethode zu gefährlich? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2020-12-02 14:06 -0800
Page 1 of 2 [1] 2 Next page →
| From | Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2020-12-01 17:37 +0100 |
| Subject | Recyclingmethode zu gefährlich? |
| Message-ID | <i2n9qeF3tqpU1@mid.individual.net> |
Hi, vermutlich hat der eine oder die andere daheim Dinge rumliegen, die nicht weggeworfen wurden, weil "man" sie ja noch mal gebrauchen könnte. Bzgl. von Netztrafos hätte ich da mal 'ne Frage. Die älteren Typen sind in der Regel für eine Primärspannung von 220 V ausgelegt. Bei der heutigen Nenn-Netzspannung von 230 V, die durchaus auch öfter höhere Werte annehmen kann, scheint es - zumindest bei kleineren Trafoausführungen - nicht allzu abwegig zu befürchten, daß der Kern solcher Trafos dann auch mal in die Sättigung kommt. Oder ist diese Angst abwegig? Eine Abhilfe könnte sein, ggf. eine nicht benötigte Sekundärwicklung, die um die 10 V liefert, (naatürlich phasenrichtig) in Reihe zur Primärwicklung zu schalten, um möglicher Sättigung entgegenzuwirken. Dagegen könnte sprechen, daß die nötige Isolation zwischen Primär- und Sekundärwicklung dann nicht mehr gegeben ist. Oder sind auch die Sekundärwicklungen untereinander ausreichend isoliert? Um Meinungen dazu bittet Reinhard
[toc] | [next] | [standalone]
| From | Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> |
|---|---|
| Date | 2020-12-01 17:39 +0100 |
| Message-ID | <rq5rku$17es$2@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #294632 |
Am 01.12.2020 um 17:37 schrieb Reinhard Zwirner: > Die älteren Typen sind in der Regel für eine Primärspannung von 220 V > ausgelegt. Bei der heutigen Nenn-Netzspannung von 230 V, die durchaus > auch öfter höhere Werte annehmen kann, scheint es - zumindest bei > kleineren Trafoausführungen - nicht allzu abwegig zu befürchten, daß > der Kern solcher Trafos dann auch mal in die Sättigung kommt. Oder > ist diese Angst abwegig? Einfach messen. > Eine Abhilfe könnte sein, ggf. eine nicht benötigte Sekundärwicklung, > die um die 10 V liefert, (naatürlich phasenrichtig) in Reihe zur > Primärwicklung zu schalten, um möglicher Sättigung entgegenzuwirken. > Dagegen könnte sprechen, daß die nötige Isolation zwischen Primär- > und Sekundärwicklung dann nicht mehr gegeben ist. Oder sind auch die > Sekundärwicklungen untereinander ausreichend isoliert? Letzteres, aber man kann ja einen separaten 12V Trafo nehmen.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2020-12-01 17:53 +0100 |
| Message-ID | <rq5sel$63u$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #294632 |
On 12/1/20 5:37 PM, Reinhard Zwirner wrote: > Hi, > > vermutlich hat der eine oder die andere daheim Dinge rumliegen, die > nicht weggeworfen wurden, weil "man" sie ja noch mal gebrauchen > könnte. Bzgl. von Netztrafos hätte ich da mal 'ne Frage. > > Die älteren Typen sind in der Regel für eine Primärspannung von 220 V > ausgelegt. Bei der heutigen Nenn-Netzspannung von 230 V, die durchaus > auch öfter höhere Werte annehmen kann, scheint es - zumindest bei > kleineren Trafoausführungen - nicht allzu abwegig zu befürchten, daß > der Kern solcher Trafos dann auch mal in die Sättigung kommt. Oder > ist diese Angst abwegig? Ziemlich abwegig. Ich benutze hin und wieder alte Computer aus den 80ern und dort sind die Netzteile alle für 220V gedacht. Bisher gab es damit noch keine Probleme obwohl hier 235V an der Steckdose anliegen. Da ist eher die höhere Sekundärspannung ein Problem da damals meist Linearregler verbaut wurden die jetzt mehr Leistung verbraten müssen. > Eine Abhilfe könnte sein, ggf. eine nicht benötigte Sekundärwicklung, > die um die 10 V liefert, (naatürlich phasenrichtig) in Reihe zur > Primärwicklung zu schalten, um möglicher Sättigung entgegenzuwirken. > Dagegen könnte sprechen, daß die nötige Isolation zwischen Primär- > und Sekundärwicklung dann nicht mehr gegeben ist. Oder sind auch die > Sekundärwicklungen untereinander ausreichend isoliert? Nicht so gut wie zwischen Primär und Sekundärseite. Schau dir einen Trafo an, die Primärseite hat üblicherweise eine eigene Wicklungskammer während sich alle Sekundärwicklungen eine weitere teilen. Würde ich nicht machen. Gerrit
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> |
|---|---|
| Date | 2020-12-02 10:36 +0100 |
| Message-ID | <FM7qccWirLB@smial.prima.de> |
| In reply to | #294634 |
gerrit@laosinh.s.bawue.de (Gerrit Heitsch) am 01.12.20 um 17:53: > On 12/1/20 5:37 PM, Reinhard Zwirner wrote: >> Hi, >> >> vermutlich hat der eine oder die andere daheim Dinge rumliegen, >> die nicht weggeworfen wurden, weil "man" sie ja noch mal >> gebrauchen könnte. Bzgl. von Netztrafos hätte ich da mal 'ne >> Frage. >> >> Die älteren Typen sind in der Regel für eine Primärspannung von >> 220 V ausgelegt. Bei der heutigen Nenn-Netzspannung von 230 V, die >> durchaus auch öfter höhere Werte annehmen kann, scheint es - >> zumindest bei kleineren Trafoausführungen - nicht allzu abwegig zu >> befürchten, daß der Kern solcher Trafos dann auch mal in die >> Sättigung kommt. Oder ist diese Angst abwegig? > Ziemlich abwegig. Ich benutze hin und wieder alte Computer aus den > 80ern und dort sind die Netzteile alle für 220V gedacht. Bisher gab > es damit noch keine Probleme obwohl hier 235V an der Steckdose > anliegen. Vor Jahren ist mir mal ein konventioneller Halogentrafo abgeraucht. Eine zweite Lampe (anderer Hersteller), ebenfalls für 220V (Ringkerntrafo), tut bis heute. Ebenso problemlos das Netzteil eines uralten Kofferradios aus den 1960ern und ein primitiver Bleiakkulader, den ich irgendwann mal umgebaut hatte, um damit im Bastelkeller ein ausgemustertes CB-Funk-Autoradio zu betreiben. Einen beinahe ebenso alten Modellbahntrafo habe ich damals entsorgt, weil der nach der Umstellung auch ohne Last ziemlich warm wurde. Man kann es also nicht verallgemeinern, denke ich. > Da ist eher die höhere Sekundärspannung ein Problem da damals meist > Linearregler verbaut wurden die jetzt mehr Leistung verbraten > müssen. +1 >> Eine Abhilfe könnte sein, ggf. eine nicht benötigte >> Sekundärwicklung, die um die 10 V liefert, (naatürlich >> phasenrichtig) in Reihe zur Primärwicklung zu schalten, um >> möglicher Sättigung entgegenzuwirken. Dagegen könnte sprechen, daß >> die nötige Isolation zwischen Primär- und Sekundärwicklung dann >> nicht mehr gegeben ist. Oder sind auch die Sekundärwicklungen >> untereinander ausreichend isoliert? > Nicht so gut wie zwischen Primär und Sekundärseite. Schau dir einen > Trafo an, die Primärseite hat üblicherweise eine eigene > Wicklungskammer während sich alle Sekundärwicklungen eine weitere > teilen. Würde ich nicht machen. Genau: Nicht machen. Auch Einkammertrafos oder Ringkerne haben gewöhnlich und aus Gründen eine vestärkte Isolierung zwischen Primär- und Sekundärwicklungen. Rainer -- DRM ist nichts weiter als die Knute, die das Denk- und Redeverbot mit allen Mechanismen und aller Härte des Gesetzes bis in das letzte Haushaltsgerät verbreiten wird. (Benedict Mangelsdorff in ger.ct)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Tante Emma <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2020-12-01 17:56 +0100 |
| Message-ID | <rq5sjo$1qm0$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #294632 |
Am 01.12.20 um 17:37 schrieb Reinhard Zwirner: > Um Meinungen dazu bittet Nach meiner Meinung ist das nicht wirklich problematisch, wenn man ältere Trafos einfach weiterverwendet.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> |
|---|---|
| Date | 2020-12-01 18:12 +0100 |
| Message-ID | <rq5tij$981$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #294635 |
Am 01.12.2020 um 17:56 schrieb Holger Bruns: > Nach meiner Meinung ist das nicht wirklich problematisch, wenn man > ältere Trafos einfach weiterverwendet. Am 01.12.2020 um 15:29 schrieb Holger Bruns: > Ich finde das absolut pervers, wie dummdreist hier über Leute hergezogen > wird und habe absolut keinen Grund mehr, hier noch einmal beitragen zu > wollen.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2020-12-01 10:25 -0800 |
| Message-ID | <i2ng43F556bU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #294632 |
On 12/1/20 8:37 AM, Reinhard Zwirner wrote: > Hi, > > vermutlich hat der eine oder die andere daheim Dinge rumliegen, die > nicht weggeworfen wurden, weil "man" sie ja noch mal gebrauchen > könnte. Bzgl. von Netztrafos hätte ich da mal 'ne Frage. > > Die älteren Typen sind in der Regel für eine Primärspannung von 220 V > ausgelegt. Bei der heutigen Nenn-Netzspannung von 230 V, die durchaus > auch öfter höhere Werte annehmen kann, scheint es - zumindest bei > kleineren Trafoausführungen - nicht allzu abwegig zu befürchten, daß > der Kern solcher Trafos dann auch mal in die Sättigung kommt. Oder > ist diese Angst abwegig? > > Eine Abhilfe könnte sein, ggf. eine nicht benötigte Sekundärwicklung, > die um die 10 V liefert, (naatürlich phasenrichtig) in Reihe zur > Primärwicklung zu schalten, um möglicher Sättigung entgegenzuwirken. > Dagegen könnte sprechen, daß die nötige Isolation zwischen Primär- > und Sekundärwicklung dann nicht mehr gegeben ist. Oder sind auch die > Sekundärwicklungen untereinander ausreichend isoliert? > > Um Meinungen dazu bittet > Einfache Methode zum Test: Regeltrafo nehmen, der bis 240V oder so kommt. Wenn nicht vorhanden, mit Spartrafo-Schaltung am Ausgang erhoehen. Dann Amperemeter in Serie haengen und die Spannung hochdrehen. Dabei sieht man, ob es am oberen Ende zu harter Saettigung kommt und bei welcher Spannung. Kritisch wurde das IME fast nur bei Geraeten z.B. amerikanischer Herkunft, die noch fuer 110V ausgelegt waren und durch Serienschaltung zweier Primaerwicklungen auf 220V geschaltet sind. Denn deren Trafo wurde i.d.R. fuer 60Hz ausgelegt. Das deutsche Netz ist recht stabil und geht selten weit ueber die Sollspannung. Australien ist dabei ein ganz anderes und unangenehmes Thema, habe ich gerade mal wieder mit zu tun. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Holger <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2020-12-01 22:22 +0100 |
| Message-ID | <rq6c78$1o5d$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #294640 |
Am 01.12.20 um 19:25 schrieb Joerg: > Das deutsche Netz ist recht stabil und geht selten weit ueber die > Sollspannung. Australien ist dabei ein ganz anderes und unangenehmes > Thema, habe ich gerade mal wieder mit zu tun. Es sind nur 10 Volt mehr, was den Effektivwert betrifft. Das sind gerade mal 5 Prozent der vorherigen Spannung. Nach meiner Erfahrung mit älteren Geräten wird das problemlos weggesteckt. Zum Problem wird das Thema mit dem Netztrafo nur, wenn dieser Trafo für ungewöhnliche Netzspannungen unter 220 Volt ausgelegt wurde und auch nicht umschaltbar ist. Da hilft dann nur ein neuer Trafo. Wenn man gerne bastelt, vielleicht auch eine Vorschaltspule. Holger
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2020-12-01 21:53 -0800 |
| Message-ID | <i2ooeuFcd94U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #294643 |
On 12/1/20 1:22 PM, Holger wrote: > Am 01.12.20 um 19:25 schrieb Joerg: > >> Das deutsche Netz ist recht stabil und geht selten weit ueber die >> Sollspannung. Australien ist dabei ein ganz anderes und unangenehmes >> Thema, habe ich gerade mal wieder mit zu tun. > > Es sind nur 10 Volt mehr, was den Effektivwert betrifft. Das sind gerade > mal 5 Prozent der vorherigen Spannung. Nach meiner Erfahrung mit älteren > Geräten wird das problemlos weggesteckt. > > Zum Problem wird das Thema mit dem Netztrafo nur, wenn dieser Trafo für > ungewöhnliche Netzspannungen unter 220 Volt ausgelegt wurde und auch > nicht umschaltbar ist. Da hilft dann nur ein neuer Trafo. Wenn man gerne > bastelt, vielleicht auch eine Vorschaltspule. > Japanische 100V Geraete? Das habe ich immer per Spartrafo erledigt. Das wird dann auch nicht gross oder teuer. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Holger <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2020-12-02 08:47 +0100 |
| Message-ID | <rq7grd$1mst$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #294651 |
Am 02.12.20 um 06:53 schrieb Joerg: > On 12/1/20 1:22 PM, Holger wrote: >> Am 01.12.20 um 19:25 schrieb Joerg: >> >>> Das deutsche Netz ist recht stabil und geht selten weit ueber die >>> Sollspannung. Australien ist dabei ein ganz anderes und unangenehmes >>> Thema, habe ich gerade mal wieder mit zu tun. >> >> Es sind nur 10 Volt mehr, was den Effektivwert betrifft. Das sind gerade >> mal 5 Prozent der vorherigen Spannung. Nach meiner Erfahrung mit älteren >> Geräten wird das problemlos weggesteckt. >> >> Zum Problem wird das Thema mit dem Netztrafo nur, wenn dieser Trafo für >> ungewöhnliche Netzspannungen unter 220 Volt ausgelegt wurde und auch >> nicht umschaltbar ist. Da hilft dann nur ein neuer Trafo. Wenn man gerne >> bastelt, vielleicht auch eine Vorschaltspule. >> > > Japanische 100V Geraete? Das habe ich immer per Spartrafo erledigt. Das > wird dann auch nicht gross oder teuer. Ja, oder Geräte für 180 Volt oder so. Denen kann man dann einen Spartrafo vorschalten, stimmt. Aber wenn es einem der Kasten wert ist, schaut man mal nach, ob es vom Hersteller noch Netztrafos für andere Netzspannungen gibt. US-Versionen und europäische Versionen dürften sich deutlich häufiger verkaufen. Holger
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2020-12-02 08:55 +0100 |
| Message-ID | <rq7h97$spg$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #294655 |
On 12/2/20 8:47 AM, Holger wrote: > Am 02.12.20 um 06:53 schrieb Joerg: >> On 12/1/20 1:22 PM, Holger wrote: >>> Am 01.12.20 um 19:25 schrieb Joerg: >>> >>>> Das deutsche Netz ist recht stabil und geht selten weit ueber die >>>> Sollspannung. Australien ist dabei ein ganz anderes und unangenehmes >>>> Thema, habe ich gerade mal wieder mit zu tun. >>> >>> Es sind nur 10 Volt mehr, was den Effektivwert betrifft. Das sind gerade >>> mal 5 Prozent der vorherigen Spannung. Nach meiner Erfahrung mit älteren >>> Geräten wird das problemlos weggesteckt. >>> >>> Zum Problem wird das Thema mit dem Netztrafo nur, wenn dieser Trafo für >>> ungewöhnliche Netzspannungen unter 220 Volt ausgelegt wurde und auch >>> nicht umschaltbar ist. Da hilft dann nur ein neuer Trafo. Wenn man gerne >>> bastelt, vielleicht auch eine Vorschaltspule. >>> >> >> Japanische 100V Geraete? Das habe ich immer per Spartrafo erledigt. Das >> wird dann auch nicht gross oder teuer. > > Ja, oder Geräte für 180 Volt oder so. Denen kann man dann einen > Spartrafo vorschalten, stimmt. Aber wenn es einem der Kasten wert ist, > schaut man mal nach, ob es vom Hersteller noch Netztrafos für andere > Netzspannungen gibt. US-Versionen und europäische Versionen dürften sich > deutlich häufiger verkaufen. Wenn so ein altes Gerät für 220V einen primärseitig umschaltbaren Trafo hat sollte man nachsehen ob 240V selektiert werden können. Das kann einiges an Wärmeentwicklung sparen. Gerrit
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2020-12-02 10:38 +0100 |
| Message-ID | <i2p5k2FeschU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #294632 |
Am 01.12.20 um 17:37 schrieb Reinhard Zwirner: > Die älteren Typen sind in der Regel für eine Primärspannung von 220 V > ausgelegt. Bei der heutigen Nenn-Netzspannung von 230 V, die durchaus > auch öfter höhere Werte annehmen kann, scheint es - zumindest bei > kleineren Trafoausführungen - nicht allzu abwegig zu befürchten, daß > der Kern solcher Trafos dann auch mal in die Sättigung kommt. Oder > ist diese Angst abwegig? Kommt wohl auf den Einzelfall an. Ich meinte mich zu erinnern, daß man die Umstellung durch Ausnutzung des erlaubten Toleranzbereichs der alten Netzspannung hinbekommen hätte, und gleichzeitige Limitierung der Abweichung nach oben. Letzteres ist aber wohl inzwischen nicht mehr der Fall: https://de.wikipedia.org/wiki/Netzspannung#Geschichte Hanno -- The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification for selfishness. - John Kenneth Galbraith
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> |
|---|---|
| Date | 2020-12-02 13:08 +0100 |
| Message-ID | <rq803k$qr0$1@solani.org> |
| In reply to | #294660 |
Hanno Foest wrote: > Kommt wohl auf den Einzelfall an. Ich meinte mich zu erinnern, daß man > die Umstellung durch Ausnutzung des erlaubten Toleranzbereichs der alten > Netzspannung hinbekommen hätte, und gleichzeitige Limitierung der > Abweichung nach oben. Letzteres ist aber wohl inzwischen nicht mehr der > Fall: > https://de.wikipedia.org/wiki/Netzspannung#Geschichte Die schreiben, Anno 1987 wäre *europaweit* auf 230V umgestellt worden. Galt das auch für den Ostblock? In der DDR war das nämlich nie Thema. Und es gab null Probleme mit alten Geräten, alten Netztrafos, Glühbirnen, ... Hierzugegend brennt erst seit gut einem Jahr auffallend viel Glühobst durch. Da kann es kaum Zusammenhänge mit der erhöhten Netzspannung geben, es sei denn, es werden noch Restbestände von VEB Narva verheizt. Muss glatt mal nachsehen, ob das noch solche Relikte sind, falls weitere durchbrennen. Hab die kaputten leider schon weggeschmissen. -- CU Chr. Maercker.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-12-02 14:01 +0100 |
| Message-ID | <rq837h$tir$1@solani.org> |
| In reply to | #294661 |
Am 02.12.20 um 13:08 schrieb Chr. Maercker: > Die schreiben, Anno 1987 wäre *europaweit* auf 230V umgestellt worden. > Galt das auch für den Ostblock? In der DDR war das nämlich nie Thema. Ich wüsste auch nicht. Das wäre mit unserem Netz kaum möglich gewesen. Damit haben wir doch ständig an der Grenze des Machbaren gearbeitet. ;) Ein Indiz für den Verbraucher waren die netzsynchronisierten Digitaluhren aus dem Westen, die bei uns immer so 10min am Tag nachgingen. ;) Ich habe ja auch mal beim Energiekombinat gearbeitet, aber (in den Netzleitstellen Erfurt für Strom und Fernwärme) nur mit den Ohren geschlackert, als ich sah, was die Dispatcher so veranstalten /mussten/, um das Netz stabil zu halten. Einer meinte mal zu mir (Fernwärme, also Dampf): "Was ich jetzt hier mache, haben wir erst vor kurzem in einer Schulung für Havariefälle gelernt." ;) Da war aber keine Havarie, das war der eher "normale" Betrieb. ;) Die von der Strom-Neko waren nach der Maueröffnung mal zu Besuch bei ihren West-Kollegen. Das war wohl als Erfahrungsaustausch geplant, aber mit ihrer Frage "wie geht ihr mit Störungen um" ernteten sie nur Unverständnis. "Störungen?" Das kannten die gar nicht. > Und es gab null Probleme mit alten Geräten, alten Netztrafos, > Glühbirnen, ... Jo, dass einige Zeit nach der Wende 230V Mode waren, hab' ich auch nur gelesen, kein überfordertes Gerät erlebt. > Hierzugegend brennt erst seit gut einem Jahr auffallend viel Glühobst > durch. Da kann es kaum Zusammenhänge mit der erhöhten Netzspannung > geben, es sei denn, es werden noch Restbestände von VEB Narva verheizt. > Muss glatt mal nachsehen, ob das noch solche Relikte sind, falls weitere > durchbrennen. Musst du nicht. Bei mir waren solche "Relikte" bis vor wenigen Jahren noch in Betrieb. Von NARVA habe ich nie so einen Schund erlebt wie das Glühobst, das mir heute regelmäßig um die Ohren fliegt. Hauptsächlich in der Dunstabzugshaube über dem Herd (dabei koche ich kaum). Und da steht ganz groß "Bosch" drauf. ;) Ok, nicht auf den Glühlampen, aber irgendwie müssen die Entwickler sich da etwas vertan haben. Ich bin schon von der Originalbestückung (40W) auf 25W 'runtergegangen, trotzdem kann ich nach dem Auswechseln einer Lampe darauf warten, das die sich auch wieder beim Einschalten mit einem Knall verabschiedet.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> |
|---|---|
| Date | 2020-12-03 12:31 +0100 |
| Message-ID | <rqai9n$p64$1@solani.org> |
| In reply to | #294662 |
Hartmut Kraus wrote: > Am 02.12.20 um 13:08 schrieb Chr. Maercker: >> Die schreiben, Anno 1987 wäre *europaweit* auf 230V umgestellt worden. >> Galt das auch für den Ostblock? In der DDR war das nämlich nie Thema. > Ich wüsste auch nicht. Das wäre mit unserem Netz kaum möglich gewesen. > Damit haben wir doch ständig an der Grenze des Machbaren gearbeitet. ;) > Ein Indiz für den Verbraucher waren die netzsynchronisierten > Digitaluhren aus dem Westen, die bei uns immer so 10min am Tag > nachgingen. ;) So habe ich das DDR-Stromnetz in Erinnerung, allerdings war es WIMRE vor ca. 1980 noch schlimmer. > Ich habe ja auch mal beim Energiekombinat gearbeitet, aber (in den > Netzleitstellen Erfurt für Strom und Fernwärme) nur mit den Ohren > geschlackert, als ich sah, was die Dispatcher so veranstalten /mussten/, > um das Netz stabil zu halten. Einer meinte mal zu mir (Fernwärme, also > Dampf): "Was ich jetzt hier mache, haben wir erst vor kurzem in einer > Schulung für Havariefälle gelernt." ;) Da war aber keine Havarie, das > war der eher "normale" Betrieb. ;) So etwa. Andererseits hatten die Netzwarte einen zwar sehr verantwortungsvollen, aber ansonsten recht entspannten Job. So jedenfalls beobachtet ca. 1985 im Gaskraftwerk des CKB. > Die von der Strom-Neko waren nach der Maueröffnung mal zu Besuch bei > ihren West-Kollegen. Das war wohl als Erfahrungsaustausch geplant, aber > mit ihrer Frage "wie geht ihr mit Störungen um" ernteten sie nur > Unverständnis. "Störungen?" Das kannten die gar nicht. Erstaunlicherweise hat sich das wenig geändert, allen Unkenrufen betr. erneuerbaren Energien zum Trotz. >> Hierzugegend brennt erst seit gut einem Jahr auffallend viel Glühobst >> durch. Da kann es kaum Zusammenhänge mit der erhöhten Netzspannung >> geben, es sei denn, es werden noch Restbestände von VEB Narva verheizt. >> Muss glatt mal nachsehen, ob das noch solche Relikte sind, falls weitere >> durchbrennen. > Musst du nicht. Bei mir waren solche "Relikte" bis vor wenigen Jahren > noch in Betrieb. Von NARVA habe ich nie so einen Schund erlebt wie das > Glühobst, das mir heute regelmäßig um die Ohren fliegt. Stark anzunehmen. Einer meiner beiden Irrtümer über den Realsozialismus war, schlechte Qualität, die es auch damals gab, könne nur von Betrieben produziert werden, die keine Konkurrenz haben. Der andere war, die realsoz. Bürokratie würde allzu viele Ressourcen fressen und wäre deshalb ein Hauptgrund für die miserable Wirtschaftsentwicklung. Hauptsächlich in > der Dunstabzugshaube über dem Herd (dabei koche ich kaum). Und da steht > ganz groß "Bosch" drauf. ;) Ok, nicht auf den Glühlampen, aber irgendwie > müssen die Entwickler sich da etwas vertan haben. Ich bin schon von der > Originalbestückung (40W) auf 25W 'runtergegangen, trotzdem kann ich nach > dem Auswechseln einer Lampe darauf warten, das die sich auch wieder beim > Einschalten mit einem Knall verabschiedet. Dunstabzüge haben so ihre Tücken. Ich hatte eine, in deren Beleuchtung reproduzierbar Kurzschlüsse auftraten, die aber mit Ohmmeter absolut nicht messbar waren. Ein Elektriker erklärte mir das Phänomen: nur bei 220V backen Fettreste etc. in der Glühlampenfassung zu leitfähigen Kohlen zusammen. -- CU Chr. Maercker.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-12-03 15:48 +0100 |
| Message-ID | <rqatr2$2tb$1@solani.org> |
| In reply to | #294695 |
Am 03.12.20 um 12:31 schrieb Chr. Maercker: > Hartmut Kraus wrote: >> Von NARVA habe ich nie so einen Schund erlebt wie das >> Glühobst, das mir heute regelmäßig um die Ohren fliegt. > > Stark anzunehmen. Einer meiner beiden Irrtümer über den Realsozialismus > war, schlechte Qualität, die es auch damals gab, könne nur von Betrieben > produziert werden, die keine Konkurrenz haben. Naja, gute Qualität als Voraussetzung für lange Lebensdauer wurde aber auch nur mehr oder weniger "notgedrungen" produziert. Produktion von Wegwerfartikeln konnten wir uns bei der ewigen Materialknappheit einfach nicht leisten. > Der andere war, die > realsoz. Bürokratie würde allzu viele Ressourcen fressen und wäre > deshalb ein Hauptgrund für die miserable Wirtschaftsentwicklung. Das war aber kein Irrtum, das war so. > Hauptsächlich in >> der Dunstabzugshaube über dem Herd (dabei koche ich kaum). Und da steht >> ganz groß "Bosch" drauf. ;) Ok, nicht auf den Glühlampen, aber irgendwie >> müssen die Entwickler sich da etwas vertan haben. Ich bin schon von der >> Originalbestückung (40W) auf 25W 'runtergegangen, trotzdem kann ich nach >> dem Auswechseln einer Lampe darauf warten, das die sich auch wieder beim >> Einschalten mit einem Knall verabschiedet. > > Dunstabzüge haben so ihre Tücken. Ich hatte eine, in deren Beleuchtung > reproduzierbar Kurzschlüsse auftraten, die aber mit Ohmmeter absolut > nicht messbar waren. Ein Elektriker erklärte mir das Phänomen: nur bei > 220V backen Fettreste etc. in der Glühlampenfassung zu leitfähigen > Kohlen zusammen. Hm, ein Kurzschluss in der Fassung dürfte doch aber die Glühlampe nicht jucken?
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> |
|---|---|
| Date | 2020-12-03 17:57 +0100 |
| Message-ID | <rqb5di$9bs$1@solani.org> |
| In reply to | #294714 |
Hartmut Kraus wrote: > Naja, gute Qualität als Voraussetzung für lange Lebensdauer wurde aber > auch nur mehr oder weniger "notgedrungen" produziert. Produktion von > Wegwerfartikeln konnten wir uns bei der ewigen Materialknappheit einfach > nicht leisten. Bis in die 1969er wurden viele Produkte nach Plänen oder wenigstens Konzepten konstruiert, die auf Reichszeiten zurückgehen. Später ließ die Qualität auch in der DDR merklich nach, sie kam aber nie auf den Level heutiger Schundware. >> Der andere war, die >> realsoz. Bürokratie würde allzu viele Ressourcen fressen und wäre >> deshalb ein Hauptgrund für die miserable Wirtschaftsentwicklung. > Das war aber kein Irrtum, das war so. Nö. Die heutige Bürokratie ist um Größenordnungen aufgeblähter. Die Produktivitiät der Wirschaft liegt lediglich eine weitere Größenordnung darüber. ;-) >> Dunstabzüge haben so ihre Tücken. Ich hatte eine, in deren Beleuchtung >> reproduzierbar Kurzschlüsse auftraten, die aber mit Ohmmeter absolut >> nicht messbar waren. Ein Elektriker erklärte mir das Phänomen: nur bei >> 220V backen Fettreste etc. in der Glühlampenfassung zu leitfähigen >> Kohlen zusammen. > Hm, ein Kurzschluss in der Fassung dürfte doch aber die Glühlampe nicht > jucken? Die brauchtest Du gar nicht reinzudrehen. ;-) -- CU Chr. Maercker.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-12-03 18:05 +0100 |
| Message-ID | <rqb5tf$9sj$1@solani.org> |
| In reply to | #294735 |
Am 03.12.20 um 17:57 schrieb Chr. Maercker: > Hartmut Kraus wrote: >> Naja, gute Qualität als Voraussetzung für lange Lebensdauer wurde aber >> auch nur mehr oder weniger "notgedrungen" produziert. Produktion von >> Wegwerfartikeln konnten wir uns bei der ewigen Materialknappheit einfach >> nicht leisten. > > Bis in die 1969er wurden viele Produkte nach Plänen oder wenigstens > Konzepten konstruiert, die auf Reichszeiten zurückgehen. Später ließ die > Qualität auch in der DDR merklich nach, sie kam aber nie auf den Level > heutiger Schundware. > >>> Der andere war, die >>> realsoz. Bürokratie würde allzu viele Ressourcen fressen und wäre >>> deshalb ein Hauptgrund für die miserable Wirtschaftsentwicklung. > >> Das war aber kein Irrtum, das war so. > > Nö. Die heutige Bürokratie ist um Größenordnungen aufgeblähter. Die > Produktivitiät der Wirschaft liegt lediglich eine weitere Größenordnung > darüber. ;-) Schon, aber warum reichte die Produktivität der DDR-Wirtschaft nie an die westliche heran? (Nur mit dem großen Maul: "Überholen ohne einzuholen" und so.) ;) /Das/ war zum Großteil das "Verdienst" der SED-Politbürokratie. Unsere Arbeiter waren nicht fauler und unsere Ings. nicht dümmer als die im Westen, und mit Rohstoffen war der Westen auch nicht gerade gesegnet.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> |
|---|---|
| Date | 2020-12-04 08:16 +0100 |
| Message-ID | <rqcnnp$d1i$1@solani.org> |
| In reply to | #294737 |
Hartmut Kraus wrote: [Die heutige Bürokratie ist um Größenordnungen aufgeblähter als im Realsozialismus. Die Produktivitiät der Wirschaft liegt lediglich eine weitere Größenordnung darüber] > Schon, aber warum reichte die Produktivität der DDR-Wirtschaft nie an > die westliche heran? (Nur mit dem großen Maul: "Überholen ohne > einzuholen" und so.) ;) DDR = Nilpferd: steht bis zum Hals in der Sch... und reißt das Maul weit auf. Lansam wird es ein Thema für d.a.f.ddr, dort sitzen die zuständigen Organe. ;-) > /Das/ war zum Großteil das "Verdienst" der SED-Politbürokratie. Unsere > Arbeiter waren nicht fauler und unsere Ings. nicht dümmer als die im > Westen, und mit Rohstoffen war der Westen auch nicht gerade gesegnet. Nur die Motivation war ostwärts oft miserabel. Mit politischen Äußerungen mussten wir uns zurückhalten, aber in den Betrieben gab es gewisse Freiheiten, um es mal vorsichtig auszudrücken. Hinzu kam, Innovationen wurden nicht wirklich belohnt, aber streng bestraft, wenn was schief ging. -- CU Chr. Maercker.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2020-12-16 21:29 +0100 |
| Message-ID | <rrdqns$ket$1@dont-email.me> |
| In reply to | #294737 |
Hartmut Kraus schrieb: > > Schon, aber warum reichte die Produktivität der DDR-Wirtschaft nie an die westliche heran? (Nur mit dem großen Maul: "Überholen ohne einzuholen" und so.) ;) > > /Das/ war zum Großteil das "Verdienst" der SED-Politbürokratie. Unsere Arbeiter waren nicht fauler und unsere Ings. nicht dümmer als die im Westen, und mit Rohstoffen war der Westen auch nicht gerade > gesegnet. Die Ings waren nicht dümmer, aber die dümmsten haben Dank Partei durchaus einflussreiche Posten bekommen. Ein paar Groschs und die Firma ist kaputt. -- mfg Rolf Bombach
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
Page 1 of 2 [1] 2 Next page →
Back to top | Article view | de.sci.electronics
csiph-web