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Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht."

From Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Newsgroups ger.ct
Subject Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht."
Date 2025-05-01 20:09 +0200
Organization A noiseless patient Spider
Message-ID <vv0dd8$37fut$1@dont-email.me> (permalink)
References (6 earlier) <vu5ue7$2leda$2@dont-email.me> <vu5v81$2leda$3@dont-email.me> <1t68069ae0i259829n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> <1t680a10c4i36f2fdn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> <1t68132ac4i3c02b9n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>

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Salve allerseits,

Stefan Froehlich schrieb:
> On Thu, 24 Apr 2025 12:23:33 Stefan Froehlich wrote:
>> On Mon, 21 Apr 2025 21:34:05 Stefan Froehlich wrote:
>>> On Mon, 21 Apr 2025 19:28:32 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara wrote:
>>>
>>>> | *Herr Zulauf, Sie pflegen enge Kontakte zu Vertrauenspersonen von Donald*
>>>> | *Trump. Warum zerschlägt der US-Präsident die globale Handelsordnung mit*
>>>> | *dem Holzhammer*?
>>>> |
>>>> | Trump macht genau das, was er vor der Wahl versprochen hat. Er will mehr
>>>> | industrielle Produktion in die USA zurückholen und die Selbstversorgung
>>>> | sicherstellen. Er glaubt, dass die Welt seit Jahren unfair mit den USA
>>>> | umgeht. Tatsächlich verfolgt China ein komplett anderes
>>>> | Entwicklungsmodell: Dieses beinhaltet massive Investitionen.
>>>> | Gleichzeitig streben die staatsnahen Konzerne nicht nach Rentabilität,
>>>> | sondern nach einem möglichst grossen globalen Marktanteil. Das Problem
>>>> | dabei ist: Das westliche und das chinesische Modell sind nicht
>>>> | kompatibel. Auch Europa inklusive der Schweiz verfolgt seit dem Zweiten
>>>> | Weltkrieg eine merkantilistische, auf die Exportförderung ausgerichtete
>>>> | Politik.
>>>> |
>>>> | *Indem Trump die Handelsordnung einstampft, riskiert er eine globale*
>>>> | *Wirtschaftskrise. Am Schluss verlieren alle*.
>>>> |
>>>> | Wir erleben das Ende der Globalisierung sowie der
>>>> | Welthandelsorganisation (WTO). Die USA halten sich nicht mehr an die im
>>>> | Jahre 1947 vereinbarten Regeln, sondern wollen ein Ungleichgewicht
>>>> | beseitigen, das aus ihrer Sicht in die Sackgasse führt. Die heutige
>>>> | Krise ist durch die immer gegensätzlicheren Ziele von Asien, Europa und
>>>> | Amerika entstanden.
>>>> |
>>>> | *Die bisherige Handelsordnung war doch eine Win-win-Situation. Auch die*
>>>> | *USA haben vom steigenden Wohlstand profitiert*.
>>>> |
>>>> | Trump hat erkannt, dass die USA nicht mehr die Sicherheit der Welt
>>>> | garantieren können, weil sie das finanziell überfordert. Damit ist die
>>>> | unipolare US-zentristische Weltordnung beendet, und die Welt braucht
>>>> | eine neue Ordnung. Ginge der Trend der letzten Jahrzehnte dagegen
>>>> | unverändert weiter, liefen die USA in eine nicht mehr haltbare
>>>> | Verschuldung hinein, welche ebenso zu einer zunehmenden Verarmung der
>>>> | Mittelschicht führte. Diese Mittelschicht hat Trump gewählt, weil er
>>>> | diesen Leuten versprochen hat, wieder mehr Arbeitsplätze in die USA zu
>>>> | holen.
>>>> |
>>>> | *Trumps Vorgehen ist brachial. Erreicht er damit nicht das genaue*
>>>> | *Gegenteil dessen, was er eigentlich wollte*?
>>>> |
>>>> | Sein Plan ist brutal und hochriskant. Aber erstens macht er nur, was er
>>>> | vor den Wahlen gesagt hat, und zweitens hatte er bereits in seiner
>>>> | ersten Amtsperiode den grossen Handelspartnern eine vollständige
>>>> | Eliminierung der Zölle vorgeschlagen, um einen fairen Wettbewerb zu
>>>> | erreichen. Alle haben abgelehnt. Doch die Chinesen haben ihre
>>>> | Hausaufgaben gemacht und sind deshalb gut vorbereitet. Sie haben ihre
>>>> | Exporte diversifiziert und neue Märkte erschlossen. Die Europäer dagegen
>>>> | haben die Entwicklung einmal mehr völlig verschlafen.
>>>> |
>>>> | *Der grosse Exportüberschuss macht Europa verletzlich*.
>>>> |
>>>> | Auch Europa hat enorm davon profitiert, dass die USA ihre inländische
>>>> | Nachfrage jahrzehntelang so stark stimuliert haben. Die daraus
>>>> | entstandene tiefe Sparneigung der Amerikaner und der Überkonsum waren
>>>> | eine ungesunde Politik, was zum Handelsbilanzdefizit beitrug. Zudem
>>>> | haben amerikanische Unternehmen wegen Kostenvorteilen ihre Produktion
>>>> | ausgelagert. Diese Entwicklung will Trump beenden.
>>>> |
>>>> | *Ist Europa stark genug für diese Zeitenwende*?
>>>> |
>>>> | Ich bezweifle es, da die EU zentralistisch aufgebaut wurde und der
>>>> | Kontinent als Regulierungsweltmeister die Wettbewerbsfähigkeit
>>>> | einschränkt. Politisch ist Europa ebenfalls gelähmt, da etliche Länder
>>>> | wie Frankreich oder Österreich de facto unregierbar geworden sind.
>>>> | Deutschland ist auf dem besten Weg dorthin: Der neue Kanzler Friedrich
>>>> | Merz beginnt sein Amt bereits als lahme Ente, weil er am Tag nach den
>>>> | Wahlen seine Versprechen gebrochen hat. Er führt Deutschland nun
>>>> | ebenfalls in die Schuldenwirtschaft.
>>>> |
>>>> | *Sie sind skeptisch, dass Deutschlands Flucht nach vorne gelingt*?
>>>> |
>>>> | Deutschlands Schulden steigen in wenigen Jahren über 100 Prozent des
>>>> | Bruttoinlandprodukts. Frankreich erreicht bald 130 Prozent, in Italien
>>>> | und Griechenland ist es noch mehr. Weil das Wachstum fehlt, wird mit
>>>> | immer mehr Schulden, die via Notenpresse finanziert sind, die Konjunktur
>>>> | angekurbelt, was aber kaum zusätzliches reales Wachstum bringt. Somit
>>>> | sind die massiv ausgebauten Sozialwerke des Wohlfahrtsstaates gefährdet,
>>>> | und die Bürger verlieren an Kaufkraft. Die Nöte der EU-Länder werden
>>>> | durch die Zollpolitik von Trump nun drastisch verschärft. Das Ende der
>>>> | Globalisierung bedeutet den Anfang vom Ende der EU in ihrer heutigen
>>>> | Form. Die europäischen Länder werden sich wieder auf ihre nationalen
>>>> | Interessen fokussieren.
>>>> |
>>>> | *Schon jetzt hinterlässt dieser Backlash riesige Spuren. Die Zölle der*
>>>> | *USA haben zu einem Einbruch an den Börsen geführt. Kommt es zu einer*
>>>> | *Finanzkrise*?
>>>> |
>>>> | Offenbar wurden die Aktienmärkte überrascht, obwohl Trump diese
>>>> | Massnahmen vor den Wahlen angekündigt hatte. In meinen Börsenbriefen
>>>> | habe ich seit Monaten auf einen Höchstpunkt im ersten Quartal und danach
>>>> | sinkende Kurse hingewiesen. Für den US-Index S&P 500 hatte ich die
>>>> | Zielgrösse von 5000 Punkten genannt – dieses Niveau hat er jetzt
>>>> | effektiv erreicht. Das Ende der Globalisierung bedeutet eine historische
>>>> | Veränderung und führt zu Schocks, weil die meisten Anleger unvorbereitet
>>>> | sind. Entsprechend entsteht zuerst einmal eine Verkaufspanik. Zudem war
>>>> | die bisherige Bewertung der Aktienmärkte, insbesondere in den USA,
>>>> | historisch extrem hoch.
>>>> |
>>>> | *Geht die Talfahrt somit ungebremst weiter*?
>>>> |
>>>> | Der gegenwärtige Pessimismus dürfte nahe einem Extremstand sein. Nun
>>>> | beginnen die Verhandlungen. Je nach Ergebnis könnte die Talfahrt in
>>>> | wenigen Wochen beendet sein, und es ist im positiven Fall auch eine
>>>> | Erholung möglich. Doch weil die Welt vermutlich in eine Rezession
>>>> | rutscht, werden die Erträge der Unternehmen sinken.
>>>> |
>>>> | *Das müsste also zu einem weiteren Absturz an den Börsen führen*.
>>>> |
>>>> | In der zweiten Jahreshälfte könnte es durchaus zu erneuten Einbrüchen
>>>> | kommen, wenn enttäuschende Geschäftsergebnisse publiziert werden. Eine
>>>> | normale Bewertung aufgrund historischer Erfahrungswerte würde für den
>>>> | S&P 500 knapp unter 4000 Punkten liegen – also rund 20 Prozent tiefer
>>>> | als heute.
>>>> |
>>>> | *Was wäre der Worst Case*?
>>>> |
>>>> | Im pessimistischen Szenario erreicht Trump sein Ziel nicht und
>>>> | verschärft die Massnahmen weiter – was ich allerdings nicht erwarte. In
>>>> | diesem Fall würde der Welthandel einbrechen, und dies würde eine
>>>> | mehrjährige Wirtschaftskrise auslösen.
>>>> |
>>>> | *Bleiben wir also bei Ihrem Hauptszenario: Denken Sie, dass die Märkte*
>>>> | *den Einbruch wegstecken können*?
>>>> |
>>>> | Es ist anzunehmen, dass alle Regierungen angesichts der Rezessionsgefahr
>>>> | mit Stimulierungen und die Notenbanken mit Zinssenkungen und
>>>> | Liquiditätszufuhren reagieren werden. Auch Trump braucht einen solchen
>>>> | Aufschwung, damit die Republikaner bei den Zwischenwahlen im Herbst 2026
>>>> | gut abschneiden. Somit könnten die Börsenkurse in den kommenden Jahren
>>>> | wieder auf neue Höchstwerte klettern. Allerdings hätte dieser Boom einen
>>>> | entscheidenden Haken: Weil er von den offenen Geldschleusen lebte,
>>>> | basierte er nicht auf einer realen Verbesserung der Wirtschaft. Es wäre
>>>> | ein Aufschwung auf Kredit, der primär Schulden, Inflation und reale
>>>> | Vermögenswerte wie Aktien in die Höhe treiben würde.
>>>> |
>>>> | *Welche Gefahren entstehen dadurch*?
>>>> |
>>>> | Gute Schulden ermöglichen Investitionen, aus denen Renditen entstehen.
>>>> | Schlechte Schulden dagegen werden verkonsumiert – was heute primär der
>>>> | Fall ist. Doch die Schulden von heute sind die Steuern von morgen. Und
>>>> | weil sich die normalen Einkommenssteuern nicht beliebig erhöhen lassen,
>>>> | bleiben als Ausweg nur Enteignungen oder gar Staatspleiten.
>>>> |
>>>> | *Sie halten Enteignungen für möglich*?
>>>> |
>>>> | Das ist eigentlich der Normalfall, der auf verschiedene Arten ablaufen
>>>> | kann. Unter anderem werden Zwangsabgaben in allen möglichen Varianten
>>>> | und mit schönen Namen in Mode kommen. Deshalb halte ich das
>>>> | Schuldenpaket von Friedrich Merz für eine Katastrophe. Im Prinzip ist es
>>>> | eine Bankrotterklärung jenes Deutschlands, das wir alle einmal als
>>>> | stabil, leistungsfähig und vertrauenswürdig kannten.
>>>> |
>>>> | *Es wäre ein gewaltiger Schock, wenn ein europäisches Land seine*
>>>> | *Schulden nicht mehr refinanzieren könnte*.
>>>> |
>>>> | Man wird eine Staatspleite so lange wie möglich hinauszögern und sich
>>>> | über die Notenpresse finanzieren, aber das ist nur eine zeitliche
>>>> | Verschiebung in die Zukunft. Zudem verschärfen das geringe Wachstum und
>>>> | die alternde Bevölkerung die Gefahr einer Insolvenz. Vor allem aber
>>>> | profitierten die Staaten bisher von sinkenden Zinsen wegen fallender
>>>> | Inflation. Dieser bisherige Vorteil wird mit der zunehmenden Inflation
>>>> | ins Gegenteil kippen.
>>>> |
>>>> | *Eine Staatspleite in Europa: Ist das nicht Schwarzmalerei*?
>>>> |
>>>> | Die Wirtschaftsgeschichte zeigt uns, dass grosse Verschuldungen
>>>> | ausnahmslos zu Verwerfungen an den Finanzmärkten geführt haben und
>>>> | häufig zu Insolvenzen. In den letzten 200 Jahren gingen
>>>> | Österreich-Ungarn, Spanien, Deutschland, Portugal, Griechenland mehrmals
>>>> | und Italien einmal bankrott. Es ist also nichts Neues unter der Sonne,
>>>> | nur sind wir das seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gewohnt und
>>>> | kennen es lediglich von Entwicklungsländern. Jetzt kommt das Problem
>>>> | nach Europa, weil hier insbesondere seit dem Fall der Mauer
>>>> | Misswirtschaft betrieben wird und wir über unsere Verhältnisse leben.
>>>> |
>>>> | *Wie könnte sich die Schweiz in einer solchen Notlage behaupten? In*
>>>> | *bisherigen Krisen hat die Nationalbank riesige Mengen an Devisen*
>>>> | *gekauft, um die Aufwertung des Frankens zu bremsen. Wird das weiterhin*
>>>> | *funktionieren*?
>>>> |
>>>> | Die Schweiz verfolgt aus meiner Sicht seit Jahren ein falsches Modell.
>>>> | Seit der Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU ist die
>>>> | Exportquote gemessen am Bruttoinlandprodukt von 55 auf 75 Prozent
>>>> | gestiegen. Trotz dem starken quantitativen Wachstum stagniert aber unser
>>>> | Wohlstand pro Kopf. Deshalb hätte die Nationalbank eine stärkere
>>>> | Aufwertung des Frankens zulassen sollen, um qualitatives anstatt
>>>> | Mengenwachstum zu fördern. Auch für die letzten beiden Zinssenkungen
>>>> | habe ich wenig Verständnis. Diese bringen der Wirtschaft kaum Vorteile,
>>>> | während die Sparer einmal mehr die Leidtragenden sind. Zudem führen zu
>>>> | tiefe Zinsen zu Fehlinvestitionen, die dann bei einer Krise als
>>>> | Eiterbeule aufbrechen.
>>>> |
>>>> | *Falls Ihr Szenario einer Schuldenkrise eintritt: Wie soll man sich als*
>>>> | *Anleger schützen*?
>>>> |
>>>> | Bei einer solchen Verwerfung, aus der womöglich neue Währungen
>>>> | entstehen, haben Realwerte die besten Überlebenschancen, also Aktien,
>>>> | Immobilien, Gold oder Rohstoffe. Hausbesitzer könnten allerdings von
>>>> | höheren Hypothekarzinsen getroffen werden. Zwar muss man bei den Aktien
>>>> | vorübergehend starke Kursverluste in Kauf nehmen. Doch ein
>>>> | diversifiziertes Portfolio aus Standardwerten wird sich auch nach einer
>>>> | schweren Krise erholen.
>>> 
>>> Und Du solltest keine rechten Propagandablätter zitieren, schrieb ich Dir
>>> schon mehrfach.
>> 
>> JFTR: Ich habe mir von einem Schweizer erklären lassen, dass der Zürcher
>> Lokalteil der NZZ weiterhin einen ausgezeichneten Ruf genießt und daher
>> der Unmut über die Ausrichtung der NZZ im Ausland deutlich größer ist
>> als in der Schweiz selber.
> 
> Und noch einmal JFTR, eine recht umfangreiche Zusammenfassung über das,
> was sich in der NZZ derzeit so abspielt: <https://www.republik.ch/2025/04/30/auf-dem-rechten-weg-nach-deutschland>
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Mitten im Sommerloch brachte der «Spiegel» die Titelgeschichte «Wie
| Faschismus beginnt». Auf dem Cover der deutsche AfD-Mann Björn Höcke,
| die Französin Marine Le Pen und Donald Trump – Demagogen im Dreierpack.
| «Der Rückfall in den Faschismus», orakelt das Magazin, «erscheint
| inzwischen ernst und real.» 2024 als Wiedergänger von 1924.
|
| Es erfordert keinen Dr. phil., um die krassen Unterschiede zu erkennen.
| Erstens: Die Arbeitslosigkeit ist einstellig; in Deutschland lag sie
| 1932 bei 30 Prozent, in den USA bei 24.
|
| Zweitens: Der Westen lebt nicht im Massenelend, sondern in einem
| grossherzigen Wohlfahrtsstaat, der gibt und kalmiert.
|
| Drittens: In den Industrieländern lag die Sozialquote damals im
| 5-Prozent-Bereich, heute geht sie in der EU bis auf 30 Prozent hoch.
| Dieses Füllhorn besänftigt die Verlierer des Wandels.
|
| Viertens: Der nächste Krieg war eingebaut. Die gedemütigten Deutschen
| wollten Revanche, die neuen Staaten – die Erben der gefallenen Imperien
| – rüttelten an ihren Grenzen und gingen auf ihre Minderheiten los.
|
| Fünftens: Deutschland hatte in Versailles 13 Prozent seines Territoriums
| und alle Kolonien verloren; die erste deutsche Demokratie war ein Paria
| unter den Nationen. Das umzingelte und verfemte Land musste
| Abermilliarden an Reparationen zahlen; die Verarmung war programmiert.
| Nun ist Deutschland die drittgrösste Wirtschaft der Welt.
|
| *Märchenhafte Stabilität*
|
| Die Nachkriegszeit war ein ideales Parkett für die Umstürzler, das
| keinen Vergleich mit dem heutigen Westen aushält. Gewiss: Die Leute sind
| wie immer sauer, aber sie maulen auf dem historisch höchsten Sockel der
| Daseinssicherung. Die Bahn fährt nicht, die Regierung und die Bürokratie
| sind ein Sauhaufen, die Fremden überschwemmen uns . . . Trotzdem bleibt
| Westeuropa gegenüber 1919–33 eine Insel der Glückseligkeit.
|
| Statt des schwelenden Bürgerkrieges von vorgestern herrscht märchenhafte
| Stabilität im Westen, jedenfalls diesseits von Ungarn, hat die
| Demokratie tiefe Wurzeln geschlagen – mitsamt Rechtsstaat und
| staatlicher Largesse. In den letzten freien Wahlen eroberten Kommunisten
| und Nazis 1932 die Mehrheit im Deutschen Reichstag. Heute halten die
| Links- und Rechtsausleger knapp 16 Prozent der Sitze im Bundestag. Gegen
| die steht eine breite Mitte. Die Zivilgesellschaft bietet den Bürgern
| zahllose Instrumente, um ihre Interessen zu artikulieren und die
| offizielle Politik zu konterkarieren.
|
| *Rechtspopulisten rücken in die Mitte*
|
| Wo also lauert der autoritäre Staat? Als Beweise werden gern die beiden
| angeblichen Horrorfrauen Giorgia Meloni und Marine Le Pen aufgefahren.
| Die Italienerin ist nun Ministerpräsidentin, und die Französin hat in
| den Wahlen 2024 53 Sitze dazugewonnen. Interessanter ist freilich ihre
| Häutung. Meloni hat es nur geschafft, weil sie von weit rechts in die
| Mitte gerückt war. Ihre Bewunderung für den Duce hat sie abgeworfen,
| dito ihren Widerstand gegen Abtreibung und Schwulenrechte. Sie preist
| Nato und Ukraine-Hilfe. Im Gegensatz zu ihrem Rechts-aussen-Vater hat
| Marine die Antisemiten aus dem RN entfernt. Vom «Frexit» will sie nichts
| mehr wissen.
|
| Zentrismus lohnt sich also. Wie für den Niederländer Geert Wilders – ein
| Aushängeschild der Neorechten –, der es endlich in die Regierung
| geschafft hat. Einst war für ihn Putins Einfall in die Ukraine 2014 die
| «Schuld der EU». Die zweite Invasion 2022 nannte er bereits
| «barbarisch». Seinen Islamhass will er «im Gefrierschrank» verstauen.
|
| In Polen hat Donald Tusk die PiS-Autoritären aus der Regierung
| katapultiert. Der ungarische Fidesz des Viktor Orban musste in der
| Europawahl 2024 schwere Verluste hinnehmen. So auch die
| Rechtsextremisten in Skandinavien. Dieser Trend begünstigt nicht die
| Bösen.
|
| *Das Duo AfD/Wagenknecht*
|
| Die gravierende Ausnahme bleibt die deutsche AfD, die sich
| radikalisiert. Sie hat bei den zwei Landtagswahlen in der Ex-DDR
| zugelegt. In Sachsen drei Punkte, in Thüringen gar neun. Dramatischer:
| In Thüringen ist die AfD nun die stärkste Partei, in Sachsen liegt sie
| nur knapp hinter der CDU. Weit links hat die taufrische Sammlung der
| Sahra Wagenknecht (BSW) aus dem Stand bis zu zwölf Punkte geholt. Die
| alte Arbeiterpartei SPD siecht im einstelligen Bereich dahin.
|
| Der Triumph der Anti-System-Parteien gemahnt an den Untergang der ersten
| deutschen Demokratie, die im Kreuzfeuer von Kommunisten und Nazis
| versenkt wurde. Die Parallele greift nicht. Vorweg: In den beiden neuen
| Bundesländern leben nur sechs Millionen, ein kleiner Bruchteil der
| Gesamtbevölkerung. Die Ex-DDR ist nicht Pars pro Toto, sondern
| Sonderfall nach fast sechzig Jahren unter autoritärer Knute.
| Rückschlüsse auf das ganze Land sind so verlockend wie trügerisch, weil
| die Bundesrepublik auf Beton steht. Es taumelt stattdessen der Vergleich
| mit den Links- und Rechtstotalitären von 1919 ff.
|
| Das neue Phänomen ist nicht «Faschismus 2.0», sondern «Populismus», der
| rechts wie links gegen den liberalen Staat zusammenschirrt. «Lechts» und
| «rinks» geben keine Antipoden her. Das perfekte Beispiel liefert das Duo
| AfD/BSW.
|
| In der Aussenpolitik sind beide prorussisch und antiamerikanisch, gegen
| Nato und Ukraine. Der Tenor: «Wir wollen nicht in die Welthändel
| verstrickt werden, lasst uns in Ruhe!» Das ist Abstinenz-Nationalismus,
| nicht der aggressive alte. Daheim: Umverteilung und Versorgungsstaat,
| weg mit grüner Energiewende und woker Umerziehung. Beide wollen
| Migration abblocken. Der Unterschied? Im BSW fehlen Deutschtümelei und
| offener Rassismus. Doch witzelt der Liedermacher Wolf Biermann:
| «Wagenknecht und Höcke sind das politische Brautpaar der Stunde.»
|
| *Kulturkampf und Klasseninteressen*
|
| Populismus ist nicht Faschismus, sondern Antielitismus. Etwa: «Ihr
| ignoriert und verachtet uns.» Hillary Clinton verlor 2016 gegen Trump,
| weil sie sich über die «deplorables» mokiert hatte, die «Abgehängten».
| Nächster Anklagepunkt: «Wir sind das Volk, aber ihr sorgt für
| favorisierte Gruppen: LGBTQ+, Nichtweisse, Muslime. Ihr habt das Tor den
| Migrantenmassen geöffnet, die Anpassung verweigern. Ihr sagt uns, wie
| wir denken und reden dürfen. Ihr respektiert jede andere Religion, nicht
| aber unsere christliche.»
|
| Dieser Kulturkampf wogt im ganzen Westen. Er wird flankiert von soliden
| Klasseninteressen, die laut Marx selig im Ökonomischen wurzeln. Also:
| «Ihr feiert Globalisierung und offene Grenzen; wir verlieren Status und
| Jobs. Statt uns vor dem Globalkapitalismus zu schützen, bedient ihr euer
| Bedürfnis nach billiger Arbeitskraft.» Es herrscht Abstiegsangst.
| Deshalb wettern rechte wie linke Populisten gegen offene Grenzen und
| freien Markt.
|
| Ist das Faschismus 2.0, die Sehnsucht nach Führer und Autarkie? Es gehe
| um Respekt sowie «sichere Grenzen und Wohnbezirke», räsoniert David
| Brooks sogar in der «New York Times», dem Zentralorgan der Neuen Klasse.
| Deshalb wandern überall die «Abgehängten» von den klassischen Parteien
| zu den rechtslinken Populisten. Einst waren Sozialdemokraten
| Mehrheitsparteien; heute sind sie eine schrumpfende Minderheit. Dahinter
| steht kein faschistoider Reflex, sondern kühles Gruppeninteresse. Wer
| bedient es? Es ist laut dem Soziologen Andreas Reckwitz ein «neuer
| Klassenkampf» gegen den «Öffnungsliberalismus».
|
| *Der Rechtsstaat ist kein Krüppel*
|
| Was ist Faschismus? In der Weltwirtschaftskrise predigten die Aufrührer,
| so die Columbia-Professorin Sheri Berman, wider die «herrschende
| Ordnung» und offerierten «die totale Alternative». Die Bolschewisten
| stimmten in den Chor ein – weg mit der Ausbeutung, her mit einer
| straffen Führung von oben. «Rasse und Nation» war der Schlachtruf ganz
| rechts, «Herrschaft der Arbeiterklasse» ganz links.
|
| Doch fehlt heute die unheilige Wut – ebenso die Verelendung der Massen.
| Jedenfalls reden die Verführer nicht vom Abriss der Demokratie, sondern
| von einer gerechteren Version. Sie wollen keinen Führer ermächtigen,
| sondern die Entmachteten. Augenwischerei? Man muss ihnen nicht glauben.
| Denn der Rechtsstaat ist kein Krüppel. Das bewies der Trump-«Putsch» am
| 6. Januar 2022. Es war Polittheater, die Performer wurden verhaftet,
| hernach zu harten Strafen verurteilt. Das System ist wehrhaft.
|
| Dennoch haben die Demagogen Marktchancen. Was kann, was muss die
| liberale Demokratie tun? Erstens: zuhören. Zweitens: den Entfremdeten
| beweisen, dass die «Elite» nicht umso verbissener an ihrem Projekt
| festhält. Schliesslich: weil «Demokratie» von «demos» – «Volk» – kommt.
| Und «die da unten» sind die «mehreren»; ihre schärfste Waffe ist der
| Stimmzettel.
|
| Auf der Rechten haben Meloni und Le Pen das kapiert – weshalb sie in die
| Mitte gerückt sind. Die progressiven Hoheitsverwalter müssen es noch
| lernen. Im System «one man, one vote» können die «Unaufgeklärten»
| desertieren. Und wie die Wahlergebnisse zeigen, funktioniert die
| «Brandmauer» nicht – keine Geschäfte mit den Schmuddelkindern, wir
| machen so weiter!
|
| *Wettbewerb statt Ausgrenzung*
|
| Der politische Markt befiehlt konkurrierende Angebote statt vergeblicher
| Ausgrenzung. Es gilt generell Charles de Gaulles «Je vous ai compris».
| Die Offerten liegen auf der Hand: die Bedürfnisse der verachteten
| «Abgehängten» auffangen, deren «Umerziehung» herunterfahren, Grenzen
| gegen Massenmigration festigen, Sicherheit in «Brennpunkten» stärken,
| statt den Multikulturalismus zu feiern.
|
| Etwas einfühlsame Pädagogik darf dennoch sein. Eine Exportnation kann
| sich nicht abschotten, weil das die eigenen Arbeiter trifft.
| Handelsmauern provozieren Vergeltung und killen so Jobs daheim; sodann
| treiben sie die Inlandspreise, an denen nicht die Hochmögenden leiden,
| sondern die Ärmeren. Wirklich raus aus der Nato und unter Putins Fuchtel?
|
| Reizthema Einwanderung: Ohne die kommt der alternde, gebärfaule Westen
| nicht aus. Wer den Betreuungsnotstand bei Pflege und Heilung fürchtet,
| wird im Eigeninteresse kluge Politik bejahen. Ganz schlicht: Heute
| alimentiert der Staat grosszügig die Neuen, blockiert aber in seinem
| Regulierungsdrang deren Eintritt in den Arbeitsmarkt. Also müssen und
| dürfen die «Invasoren» nicht arbeiten. Die Ressentiments beflügeln die
| Demagogen. Aber: Arbeit ist gleich Integration; sie mindert Abkapselung
| und Kriminalität. Win-win statt «wir gegen die».
|
| Der Wahlausgang in der Ex-DDR ist kein Menetekel, sondern ein Weckruf.
| Dennoch dräut nicht Faschismus 2.0. Wenn aber die Etablierten dem
| gemeinen Volk nicht «Wir haben euch verstanden» signalisieren, wird der
| linksrechte Opfermythos weiterwuchern.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.nzz.ch/feuilleton/extreme-parteien-locken-wieder-waehler-an-die-liberale-ordnung-ist-deswegen-aber-nicht-in-gefahr-ld.1846653>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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Kardinal Müller: "...das eigene politische Interesse zum Maßstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Alfred <Apr.2025@anon.invalid> - 2025-04-21 09:34 +0200
  Re: Kardinal Müller: "...das eigene politische Interesse zum Maßstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-21 12:10 +0200
    Re: ische Interesse zum Ma=C3=9Fstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-04-21 10:53 +0000
      Re: ische Interesse zum Ma=C3=9Fstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-04-21 13:14 +0200
      Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-04-21 15:10 +0200
        Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." gunter-kuehne <gunter-kuehne@mail.de> - 2025-04-21 18:47 +0200
          Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-04-21 18:50 +0200
            Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-21 19:14 +0200
              Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-21 19:28 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-04-21 19:34 +0000
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-04-21 23:17 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-04-21 22:23 +0000
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-04-22 01:20 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-04-22 09:43 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-04-22 17:41 +0000
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-04-22 22:53 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-04-23 10:21 +0000
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 12:53 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-04-23 13:53 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 14:08 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-04-23 12:54 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-04-23 13:33 +0000
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-04-23 15:42 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 19:56 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 12:32 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-22 13:15 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-22 09:11 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-04-24 10:23 +0000
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-05-01 08:05 +0000
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2025-05-01 12:57 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Peter Veith <veith@snafu.de> - 2025-05-01 13:35 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-05-01 17:47 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-05-01 13:05 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-05-01 20:09 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-05-01 21:56 +0200
                Re: Kardinal Müller: "...das eigene politische Interesse zum Maßstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2025-05-02 01:15 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-23 12:58 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 13:11 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-04-23 11:16 +0000
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-23 13:37 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 13:57 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-23 14:16 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 14:38 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-04-23 12:42 +0000
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-24 12:18 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2025-04-24 12:28 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-24 12:49 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-04-24 10:55 +0000
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-25 15:11 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-25 15:28 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-26 13:38 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-26 22:46 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-24 13:01 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2025-04-24 15:53 +0100
                Message-ID (was:Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht.") Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-26 13:52 +0200
                Re: Message-ID Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2025-04-26 18:52 +0100
                Re: Message-ID Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2025-04-27 14:46 +0200
                Re: Message-ID Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2025-04-27 13:55 +0100
                Re: Message-ID Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-27 15:47 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-04-23 21:33 +0200
            Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 13:11 +0200
              Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-04-23 14:08 +0200
                Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 14:19 +0200
            Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 13:32 +0200
    Re: Kardinal Müller: "...das eigene politische Interesse zum Maßstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-04-22 10:35 +0200
    Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-04-22 08:49 +0000

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