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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Newsgroups | ger.ct |
| Subject | Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." |
| Date | 2025-05-01 20:09 +0200 |
| Organization | A noiseless patient Spider |
| Message-ID | <vv0dd8$37fut$1@dont-email.me> (permalink) |
| References | (6 earlier) <vu5ue7$2leda$2@dont-email.me> <vu5v81$2leda$3@dont-email.me> <1t68069ae0i259829n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> <1t680a10c4i36f2fdn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> <1t68132ac4i3c02b9n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
Salve allerseits, Stefan Froehlich schrieb: > On Thu, 24 Apr 2025 12:23:33 Stefan Froehlich wrote: >> On Mon, 21 Apr 2025 21:34:05 Stefan Froehlich wrote: >>> On Mon, 21 Apr 2025 19:28:32 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara wrote: >>> >>>> | *Herr Zulauf, Sie pflegen enge Kontakte zu Vertrauenspersonen von Donald* >>>> | *Trump. Warum zerschlägt der US-Präsident die globale Handelsordnung mit* >>>> | *dem Holzhammer*? >>>> | >>>> | Trump macht genau das, was er vor der Wahl versprochen hat. Er will mehr >>>> | industrielle Produktion in die USA zurückholen und die Selbstversorgung >>>> | sicherstellen. Er glaubt, dass die Welt seit Jahren unfair mit den USA >>>> | umgeht. Tatsächlich verfolgt China ein komplett anderes >>>> | Entwicklungsmodell: Dieses beinhaltet massive Investitionen. >>>> | Gleichzeitig streben die staatsnahen Konzerne nicht nach Rentabilität, >>>> | sondern nach einem möglichst grossen globalen Marktanteil. Das Problem >>>> | dabei ist: Das westliche und das chinesische Modell sind nicht >>>> | kompatibel. Auch Europa inklusive der Schweiz verfolgt seit dem Zweiten >>>> | Weltkrieg eine merkantilistische, auf die Exportförderung ausgerichtete >>>> | Politik. >>>> | >>>> | *Indem Trump die Handelsordnung einstampft, riskiert er eine globale* >>>> | *Wirtschaftskrise. Am Schluss verlieren alle*. >>>> | >>>> | Wir erleben das Ende der Globalisierung sowie der >>>> | Welthandelsorganisation (WTO). Die USA halten sich nicht mehr an die im >>>> | Jahre 1947 vereinbarten Regeln, sondern wollen ein Ungleichgewicht >>>> | beseitigen, das aus ihrer Sicht in die Sackgasse führt. Die heutige >>>> | Krise ist durch die immer gegensätzlicheren Ziele von Asien, Europa und >>>> | Amerika entstanden. >>>> | >>>> | *Die bisherige Handelsordnung war doch eine Win-win-Situation. Auch die* >>>> | *USA haben vom steigenden Wohlstand profitiert*. >>>> | >>>> | Trump hat erkannt, dass die USA nicht mehr die Sicherheit der Welt >>>> | garantieren können, weil sie das finanziell überfordert. Damit ist die >>>> | unipolare US-zentristische Weltordnung beendet, und die Welt braucht >>>> | eine neue Ordnung. Ginge der Trend der letzten Jahrzehnte dagegen >>>> | unverändert weiter, liefen die USA in eine nicht mehr haltbare >>>> | Verschuldung hinein, welche ebenso zu einer zunehmenden Verarmung der >>>> | Mittelschicht führte. Diese Mittelschicht hat Trump gewählt, weil er >>>> | diesen Leuten versprochen hat, wieder mehr Arbeitsplätze in die USA zu >>>> | holen. >>>> | >>>> | *Trumps Vorgehen ist brachial. Erreicht er damit nicht das genaue* >>>> | *Gegenteil dessen, was er eigentlich wollte*? >>>> | >>>> | Sein Plan ist brutal und hochriskant. Aber erstens macht er nur, was er >>>> | vor den Wahlen gesagt hat, und zweitens hatte er bereits in seiner >>>> | ersten Amtsperiode den grossen Handelspartnern eine vollständige >>>> | Eliminierung der Zölle vorgeschlagen, um einen fairen Wettbewerb zu >>>> | erreichen. Alle haben abgelehnt. Doch die Chinesen haben ihre >>>> | Hausaufgaben gemacht und sind deshalb gut vorbereitet. Sie haben ihre >>>> | Exporte diversifiziert und neue Märkte erschlossen. Die Europäer dagegen >>>> | haben die Entwicklung einmal mehr völlig verschlafen. >>>> | >>>> | *Der grosse Exportüberschuss macht Europa verletzlich*. >>>> | >>>> | Auch Europa hat enorm davon profitiert, dass die USA ihre inländische >>>> | Nachfrage jahrzehntelang so stark stimuliert haben. Die daraus >>>> | entstandene tiefe Sparneigung der Amerikaner und der Überkonsum waren >>>> | eine ungesunde Politik, was zum Handelsbilanzdefizit beitrug. Zudem >>>> | haben amerikanische Unternehmen wegen Kostenvorteilen ihre Produktion >>>> | ausgelagert. Diese Entwicklung will Trump beenden. >>>> | >>>> | *Ist Europa stark genug für diese Zeitenwende*? >>>> | >>>> | Ich bezweifle es, da die EU zentralistisch aufgebaut wurde und der >>>> | Kontinent als Regulierungsweltmeister die Wettbewerbsfähigkeit >>>> | einschränkt. Politisch ist Europa ebenfalls gelähmt, da etliche Länder >>>> | wie Frankreich oder Österreich de facto unregierbar geworden sind. >>>> | Deutschland ist auf dem besten Weg dorthin: Der neue Kanzler Friedrich >>>> | Merz beginnt sein Amt bereits als lahme Ente, weil er am Tag nach den >>>> | Wahlen seine Versprechen gebrochen hat. Er führt Deutschland nun >>>> | ebenfalls in die Schuldenwirtschaft. >>>> | >>>> | *Sie sind skeptisch, dass Deutschlands Flucht nach vorne gelingt*? >>>> | >>>> | Deutschlands Schulden steigen in wenigen Jahren über 100 Prozent des >>>> | Bruttoinlandprodukts. Frankreich erreicht bald 130 Prozent, in Italien >>>> | und Griechenland ist es noch mehr. Weil das Wachstum fehlt, wird mit >>>> | immer mehr Schulden, die via Notenpresse finanziert sind, die Konjunktur >>>> | angekurbelt, was aber kaum zusätzliches reales Wachstum bringt. Somit >>>> | sind die massiv ausgebauten Sozialwerke des Wohlfahrtsstaates gefährdet, >>>> | und die Bürger verlieren an Kaufkraft. Die Nöte der EU-Länder werden >>>> | durch die Zollpolitik von Trump nun drastisch verschärft. Das Ende der >>>> | Globalisierung bedeutet den Anfang vom Ende der EU in ihrer heutigen >>>> | Form. Die europäischen Länder werden sich wieder auf ihre nationalen >>>> | Interessen fokussieren. >>>> | >>>> | *Schon jetzt hinterlässt dieser Backlash riesige Spuren. Die Zölle der* >>>> | *USA haben zu einem Einbruch an den Börsen geführt. Kommt es zu einer* >>>> | *Finanzkrise*? >>>> | >>>> | Offenbar wurden die Aktienmärkte überrascht, obwohl Trump diese >>>> | Massnahmen vor den Wahlen angekündigt hatte. In meinen Börsenbriefen >>>> | habe ich seit Monaten auf einen Höchstpunkt im ersten Quartal und danach >>>> | sinkende Kurse hingewiesen. Für den US-Index S&P 500 hatte ich die >>>> | Zielgrösse von 5000 Punkten genannt – dieses Niveau hat er jetzt >>>> | effektiv erreicht. Das Ende der Globalisierung bedeutet eine historische >>>> | Veränderung und führt zu Schocks, weil die meisten Anleger unvorbereitet >>>> | sind. Entsprechend entsteht zuerst einmal eine Verkaufspanik. Zudem war >>>> | die bisherige Bewertung der Aktienmärkte, insbesondere in den USA, >>>> | historisch extrem hoch. >>>> | >>>> | *Geht die Talfahrt somit ungebremst weiter*? >>>> | >>>> | Der gegenwärtige Pessimismus dürfte nahe einem Extremstand sein. Nun >>>> | beginnen die Verhandlungen. Je nach Ergebnis könnte die Talfahrt in >>>> | wenigen Wochen beendet sein, und es ist im positiven Fall auch eine >>>> | Erholung möglich. Doch weil die Welt vermutlich in eine Rezession >>>> | rutscht, werden die Erträge der Unternehmen sinken. >>>> | >>>> | *Das müsste also zu einem weiteren Absturz an den Börsen führen*. >>>> | >>>> | In der zweiten Jahreshälfte könnte es durchaus zu erneuten Einbrüchen >>>> | kommen, wenn enttäuschende Geschäftsergebnisse publiziert werden. Eine >>>> | normale Bewertung aufgrund historischer Erfahrungswerte würde für den >>>> | S&P 500 knapp unter 4000 Punkten liegen – also rund 20 Prozent tiefer >>>> | als heute. >>>> | >>>> | *Was wäre der Worst Case*? >>>> | >>>> | Im pessimistischen Szenario erreicht Trump sein Ziel nicht und >>>> | verschärft die Massnahmen weiter – was ich allerdings nicht erwarte. In >>>> | diesem Fall würde der Welthandel einbrechen, und dies würde eine >>>> | mehrjährige Wirtschaftskrise auslösen. >>>> | >>>> | *Bleiben wir also bei Ihrem Hauptszenario: Denken Sie, dass die Märkte* >>>> | *den Einbruch wegstecken können*? >>>> | >>>> | Es ist anzunehmen, dass alle Regierungen angesichts der Rezessionsgefahr >>>> | mit Stimulierungen und die Notenbanken mit Zinssenkungen und >>>> | Liquiditätszufuhren reagieren werden. Auch Trump braucht einen solchen >>>> | Aufschwung, damit die Republikaner bei den Zwischenwahlen im Herbst 2026 >>>> | gut abschneiden. Somit könnten die Börsenkurse in den kommenden Jahren >>>> | wieder auf neue Höchstwerte klettern. Allerdings hätte dieser Boom einen >>>> | entscheidenden Haken: Weil er von den offenen Geldschleusen lebte, >>>> | basierte er nicht auf einer realen Verbesserung der Wirtschaft. Es wäre >>>> | ein Aufschwung auf Kredit, der primär Schulden, Inflation und reale >>>> | Vermögenswerte wie Aktien in die Höhe treiben würde. >>>> | >>>> | *Welche Gefahren entstehen dadurch*? >>>> | >>>> | Gute Schulden ermöglichen Investitionen, aus denen Renditen entstehen. >>>> | Schlechte Schulden dagegen werden verkonsumiert – was heute primär der >>>> | Fall ist. Doch die Schulden von heute sind die Steuern von morgen. Und >>>> | weil sich die normalen Einkommenssteuern nicht beliebig erhöhen lassen, >>>> | bleiben als Ausweg nur Enteignungen oder gar Staatspleiten. >>>> | >>>> | *Sie halten Enteignungen für möglich*? >>>> | >>>> | Das ist eigentlich der Normalfall, der auf verschiedene Arten ablaufen >>>> | kann. Unter anderem werden Zwangsabgaben in allen möglichen Varianten >>>> | und mit schönen Namen in Mode kommen. Deshalb halte ich das >>>> | Schuldenpaket von Friedrich Merz für eine Katastrophe. Im Prinzip ist es >>>> | eine Bankrotterklärung jenes Deutschlands, das wir alle einmal als >>>> | stabil, leistungsfähig und vertrauenswürdig kannten. >>>> | >>>> | *Es wäre ein gewaltiger Schock, wenn ein europäisches Land seine* >>>> | *Schulden nicht mehr refinanzieren könnte*. >>>> | >>>> | Man wird eine Staatspleite so lange wie möglich hinauszögern und sich >>>> | über die Notenpresse finanzieren, aber das ist nur eine zeitliche >>>> | Verschiebung in die Zukunft. Zudem verschärfen das geringe Wachstum und >>>> | die alternde Bevölkerung die Gefahr einer Insolvenz. Vor allem aber >>>> | profitierten die Staaten bisher von sinkenden Zinsen wegen fallender >>>> | Inflation. Dieser bisherige Vorteil wird mit der zunehmenden Inflation >>>> | ins Gegenteil kippen. >>>> | >>>> | *Eine Staatspleite in Europa: Ist das nicht Schwarzmalerei*? >>>> | >>>> | Die Wirtschaftsgeschichte zeigt uns, dass grosse Verschuldungen >>>> | ausnahmslos zu Verwerfungen an den Finanzmärkten geführt haben und >>>> | häufig zu Insolvenzen. In den letzten 200 Jahren gingen >>>> | Österreich-Ungarn, Spanien, Deutschland, Portugal, Griechenland mehrmals >>>> | und Italien einmal bankrott. Es ist also nichts Neues unter der Sonne, >>>> | nur sind wir das seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gewohnt und >>>> | kennen es lediglich von Entwicklungsländern. Jetzt kommt das Problem >>>> | nach Europa, weil hier insbesondere seit dem Fall der Mauer >>>> | Misswirtschaft betrieben wird und wir über unsere Verhältnisse leben. >>>> | >>>> | *Wie könnte sich die Schweiz in einer solchen Notlage behaupten? In* >>>> | *bisherigen Krisen hat die Nationalbank riesige Mengen an Devisen* >>>> | *gekauft, um die Aufwertung des Frankens zu bremsen. Wird das weiterhin* >>>> | *funktionieren*? >>>> | >>>> | Die Schweiz verfolgt aus meiner Sicht seit Jahren ein falsches Modell. >>>> | Seit der Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU ist die >>>> | Exportquote gemessen am Bruttoinlandprodukt von 55 auf 75 Prozent >>>> | gestiegen. Trotz dem starken quantitativen Wachstum stagniert aber unser >>>> | Wohlstand pro Kopf. Deshalb hätte die Nationalbank eine stärkere >>>> | Aufwertung des Frankens zulassen sollen, um qualitatives anstatt >>>> | Mengenwachstum zu fördern. Auch für die letzten beiden Zinssenkungen >>>> | habe ich wenig Verständnis. Diese bringen der Wirtschaft kaum Vorteile, >>>> | während die Sparer einmal mehr die Leidtragenden sind. Zudem führen zu >>>> | tiefe Zinsen zu Fehlinvestitionen, die dann bei einer Krise als >>>> | Eiterbeule aufbrechen. >>>> | >>>> | *Falls Ihr Szenario einer Schuldenkrise eintritt: Wie soll man sich als* >>>> | *Anleger schützen*? >>>> | >>>> | Bei einer solchen Verwerfung, aus der womöglich neue Währungen >>>> | entstehen, haben Realwerte die besten Überlebenschancen, also Aktien, >>>> | Immobilien, Gold oder Rohstoffe. Hausbesitzer könnten allerdings von >>>> | höheren Hypothekarzinsen getroffen werden. Zwar muss man bei den Aktien >>>> | vorübergehend starke Kursverluste in Kauf nehmen. Doch ein >>>> | diversifiziertes Portfolio aus Standardwerten wird sich auch nach einer >>>> | schweren Krise erholen. >>> >>> Und Du solltest keine rechten Propagandablätter zitieren, schrieb ich Dir >>> schon mehrfach. >> >> JFTR: Ich habe mir von einem Schweizer erklären lassen, dass der Zürcher >> Lokalteil der NZZ weiterhin einen ausgezeichneten Ruf genießt und daher >> der Unmut über die Ausrichtung der NZZ im Ausland deutlich größer ist >> als in der Schweiz selber. > > Und noch einmal JFTR, eine recht umfangreiche Zusammenfassung über das, > was sich in der NZZ derzeit so abspielt: <https://www.republik.ch/2025/04/30/auf-dem-rechten-weg-nach-deutschland> > +--- <hier abknabbern> --- | Mitten im Sommerloch brachte der «Spiegel» die Titelgeschichte «Wie | Faschismus beginnt». Auf dem Cover der deutsche AfD-Mann Björn Höcke, | die Französin Marine Le Pen und Donald Trump – Demagogen im Dreierpack. | «Der Rückfall in den Faschismus», orakelt das Magazin, «erscheint | inzwischen ernst und real.» 2024 als Wiedergänger von 1924. | | Es erfordert keinen Dr. phil., um die krassen Unterschiede zu erkennen. | Erstens: Die Arbeitslosigkeit ist einstellig; in Deutschland lag sie | 1932 bei 30 Prozent, in den USA bei 24. | | Zweitens: Der Westen lebt nicht im Massenelend, sondern in einem | grossherzigen Wohlfahrtsstaat, der gibt und kalmiert. | | Drittens: In den Industrieländern lag die Sozialquote damals im | 5-Prozent-Bereich, heute geht sie in der EU bis auf 30 Prozent hoch. | Dieses Füllhorn besänftigt die Verlierer des Wandels. | | Viertens: Der nächste Krieg war eingebaut. Die gedemütigten Deutschen | wollten Revanche, die neuen Staaten – die Erben der gefallenen Imperien | – rüttelten an ihren Grenzen und gingen auf ihre Minderheiten los. | | Fünftens: Deutschland hatte in Versailles 13 Prozent seines Territoriums | und alle Kolonien verloren; die erste deutsche Demokratie war ein Paria | unter den Nationen. Das umzingelte und verfemte Land musste | Abermilliarden an Reparationen zahlen; die Verarmung war programmiert. | Nun ist Deutschland die drittgrösste Wirtschaft der Welt. | | *Märchenhafte Stabilität* | | Die Nachkriegszeit war ein ideales Parkett für die Umstürzler, das | keinen Vergleich mit dem heutigen Westen aushält. Gewiss: Die Leute sind | wie immer sauer, aber sie maulen auf dem historisch höchsten Sockel der | Daseinssicherung. Die Bahn fährt nicht, die Regierung und die Bürokratie | sind ein Sauhaufen, die Fremden überschwemmen uns . . . Trotzdem bleibt | Westeuropa gegenüber 1919–33 eine Insel der Glückseligkeit. | | Statt des schwelenden Bürgerkrieges von vorgestern herrscht märchenhafte | Stabilität im Westen, jedenfalls diesseits von Ungarn, hat die | Demokratie tiefe Wurzeln geschlagen – mitsamt Rechtsstaat und | staatlicher Largesse. In den letzten freien Wahlen eroberten Kommunisten | und Nazis 1932 die Mehrheit im Deutschen Reichstag. Heute halten die | Links- und Rechtsausleger knapp 16 Prozent der Sitze im Bundestag. Gegen | die steht eine breite Mitte. Die Zivilgesellschaft bietet den Bürgern | zahllose Instrumente, um ihre Interessen zu artikulieren und die | offizielle Politik zu konterkarieren. | | *Rechtspopulisten rücken in die Mitte* | | Wo also lauert der autoritäre Staat? Als Beweise werden gern die beiden | angeblichen Horrorfrauen Giorgia Meloni und Marine Le Pen aufgefahren. | Die Italienerin ist nun Ministerpräsidentin, und die Französin hat in | den Wahlen 2024 53 Sitze dazugewonnen. Interessanter ist freilich ihre | Häutung. Meloni hat es nur geschafft, weil sie von weit rechts in die | Mitte gerückt war. Ihre Bewunderung für den Duce hat sie abgeworfen, | dito ihren Widerstand gegen Abtreibung und Schwulenrechte. Sie preist | Nato und Ukraine-Hilfe. Im Gegensatz zu ihrem Rechts-aussen-Vater hat | Marine die Antisemiten aus dem RN entfernt. Vom «Frexit» will sie nichts | mehr wissen. | | Zentrismus lohnt sich also. Wie für den Niederländer Geert Wilders – ein | Aushängeschild der Neorechten –, der es endlich in die Regierung | geschafft hat. Einst war für ihn Putins Einfall in die Ukraine 2014 die | «Schuld der EU». Die zweite Invasion 2022 nannte er bereits | «barbarisch». Seinen Islamhass will er «im Gefrierschrank» verstauen. | | In Polen hat Donald Tusk die PiS-Autoritären aus der Regierung | katapultiert. Der ungarische Fidesz des Viktor Orban musste in der | Europawahl 2024 schwere Verluste hinnehmen. So auch die | Rechtsextremisten in Skandinavien. Dieser Trend begünstigt nicht die | Bösen. | | *Das Duo AfD/Wagenknecht* | | Die gravierende Ausnahme bleibt die deutsche AfD, die sich | radikalisiert. Sie hat bei den zwei Landtagswahlen in der Ex-DDR | zugelegt. In Sachsen drei Punkte, in Thüringen gar neun. Dramatischer: | In Thüringen ist die AfD nun die stärkste Partei, in Sachsen liegt sie | nur knapp hinter der CDU. Weit links hat die taufrische Sammlung der | Sahra Wagenknecht (BSW) aus dem Stand bis zu zwölf Punkte geholt. Die | alte Arbeiterpartei SPD siecht im einstelligen Bereich dahin. | | Der Triumph der Anti-System-Parteien gemahnt an den Untergang der ersten | deutschen Demokratie, die im Kreuzfeuer von Kommunisten und Nazis | versenkt wurde. Die Parallele greift nicht. Vorweg: In den beiden neuen | Bundesländern leben nur sechs Millionen, ein kleiner Bruchteil der | Gesamtbevölkerung. Die Ex-DDR ist nicht Pars pro Toto, sondern | Sonderfall nach fast sechzig Jahren unter autoritärer Knute. | Rückschlüsse auf das ganze Land sind so verlockend wie trügerisch, weil | die Bundesrepublik auf Beton steht. Es taumelt stattdessen der Vergleich | mit den Links- und Rechtstotalitären von 1919 ff. | | Das neue Phänomen ist nicht «Faschismus 2.0», sondern «Populismus», der | rechts wie links gegen den liberalen Staat zusammenschirrt. «Lechts» und | «rinks» geben keine Antipoden her. Das perfekte Beispiel liefert das Duo | AfD/BSW. | | In der Aussenpolitik sind beide prorussisch und antiamerikanisch, gegen | Nato und Ukraine. Der Tenor: «Wir wollen nicht in die Welthändel | verstrickt werden, lasst uns in Ruhe!» Das ist Abstinenz-Nationalismus, | nicht der aggressive alte. Daheim: Umverteilung und Versorgungsstaat, | weg mit grüner Energiewende und woker Umerziehung. Beide wollen | Migration abblocken. Der Unterschied? Im BSW fehlen Deutschtümelei und | offener Rassismus. Doch witzelt der Liedermacher Wolf Biermann: | «Wagenknecht und Höcke sind das politische Brautpaar der Stunde.» | | *Kulturkampf und Klasseninteressen* | | Populismus ist nicht Faschismus, sondern Antielitismus. Etwa: «Ihr | ignoriert und verachtet uns.» Hillary Clinton verlor 2016 gegen Trump, | weil sie sich über die «deplorables» mokiert hatte, die «Abgehängten». | Nächster Anklagepunkt: «Wir sind das Volk, aber ihr sorgt für | favorisierte Gruppen: LGBTQ+, Nichtweisse, Muslime. Ihr habt das Tor den | Migrantenmassen geöffnet, die Anpassung verweigern. Ihr sagt uns, wie | wir denken und reden dürfen. Ihr respektiert jede andere Religion, nicht | aber unsere christliche.» | | Dieser Kulturkampf wogt im ganzen Westen. Er wird flankiert von soliden | Klasseninteressen, die laut Marx selig im Ökonomischen wurzeln. Also: | «Ihr feiert Globalisierung und offene Grenzen; wir verlieren Status und | Jobs. Statt uns vor dem Globalkapitalismus zu schützen, bedient ihr euer | Bedürfnis nach billiger Arbeitskraft.» Es herrscht Abstiegsangst. | Deshalb wettern rechte wie linke Populisten gegen offene Grenzen und | freien Markt. | | Ist das Faschismus 2.0, die Sehnsucht nach Führer und Autarkie? Es gehe | um Respekt sowie «sichere Grenzen und Wohnbezirke», räsoniert David | Brooks sogar in der «New York Times», dem Zentralorgan der Neuen Klasse. | Deshalb wandern überall die «Abgehängten» von den klassischen Parteien | zu den rechtslinken Populisten. Einst waren Sozialdemokraten | Mehrheitsparteien; heute sind sie eine schrumpfende Minderheit. Dahinter | steht kein faschistoider Reflex, sondern kühles Gruppeninteresse. Wer | bedient es? Es ist laut dem Soziologen Andreas Reckwitz ein «neuer | Klassenkampf» gegen den «Öffnungsliberalismus». | | *Der Rechtsstaat ist kein Krüppel* | | Was ist Faschismus? In der Weltwirtschaftskrise predigten die Aufrührer, | so die Columbia-Professorin Sheri Berman, wider die «herrschende | Ordnung» und offerierten «die totale Alternative». Die Bolschewisten | stimmten in den Chor ein – weg mit der Ausbeutung, her mit einer | straffen Führung von oben. «Rasse und Nation» war der Schlachtruf ganz | rechts, «Herrschaft der Arbeiterklasse» ganz links. | | Doch fehlt heute die unheilige Wut – ebenso die Verelendung der Massen. | Jedenfalls reden die Verführer nicht vom Abriss der Demokratie, sondern | von einer gerechteren Version. Sie wollen keinen Führer ermächtigen, | sondern die Entmachteten. Augenwischerei? Man muss ihnen nicht glauben. | Denn der Rechtsstaat ist kein Krüppel. Das bewies der Trump-«Putsch» am | 6. Januar 2022. Es war Polittheater, die Performer wurden verhaftet, | hernach zu harten Strafen verurteilt. Das System ist wehrhaft. | | Dennoch haben die Demagogen Marktchancen. Was kann, was muss die | liberale Demokratie tun? Erstens: zuhören. Zweitens: den Entfremdeten | beweisen, dass die «Elite» nicht umso verbissener an ihrem Projekt | festhält. Schliesslich: weil «Demokratie» von «demos» – «Volk» – kommt. | Und «die da unten» sind die «mehreren»; ihre schärfste Waffe ist der | Stimmzettel. | | Auf der Rechten haben Meloni und Le Pen das kapiert – weshalb sie in die | Mitte gerückt sind. Die progressiven Hoheitsverwalter müssen es noch | lernen. Im System «one man, one vote» können die «Unaufgeklärten» | desertieren. Und wie die Wahlergebnisse zeigen, funktioniert die | «Brandmauer» nicht – keine Geschäfte mit den Schmuddelkindern, wir | machen so weiter! | | *Wettbewerb statt Ausgrenzung* | | Der politische Markt befiehlt konkurrierende Angebote statt vergeblicher | Ausgrenzung. Es gilt generell Charles de Gaulles «Je vous ai compris». | Die Offerten liegen auf der Hand: die Bedürfnisse der verachteten | «Abgehängten» auffangen, deren «Umerziehung» herunterfahren, Grenzen | gegen Massenmigration festigen, Sicherheit in «Brennpunkten» stärken, | statt den Multikulturalismus zu feiern. | | Etwas einfühlsame Pädagogik darf dennoch sein. Eine Exportnation kann | sich nicht abschotten, weil das die eigenen Arbeiter trifft. | Handelsmauern provozieren Vergeltung und killen so Jobs daheim; sodann | treiben sie die Inlandspreise, an denen nicht die Hochmögenden leiden, | sondern die Ärmeren. Wirklich raus aus der Nato und unter Putins Fuchtel? | | Reizthema Einwanderung: Ohne die kommt der alternde, gebärfaule Westen | nicht aus. Wer den Betreuungsnotstand bei Pflege und Heilung fürchtet, | wird im Eigeninteresse kluge Politik bejahen. Ganz schlicht: Heute | alimentiert der Staat grosszügig die Neuen, blockiert aber in seinem | Regulierungsdrang deren Eintritt in den Arbeitsmarkt. Also müssen und | dürfen die «Invasoren» nicht arbeiten. Die Ressentiments beflügeln die | Demagogen. Aber: Arbeit ist gleich Integration; sie mindert Abkapselung | und Kriminalität. Win-win statt «wir gegen die». | | Der Wahlausgang in der Ex-DDR ist kein Menetekel, sondern ein Weckruf. | Dennoch dräut nicht Faschismus 2.0. Wenn aber die Etablierten dem | gemeinen Volk nicht «Wir haben euch verstanden» signalisieren, wird der | linksrechte Opfermythos weiterwuchern. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.nzz.ch/feuilleton/extreme-parteien-locken-wieder-waehler-an-die-liberale-ordnung-ist-deswegen-aber-nicht-in-gefahr-ld.1846653> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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Kardinal Müller: "...das eigene politische Interesse zum Maßstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Alfred <Apr.2025@anon.invalid> - 2025-04-21 09:34 +0200
Re: Kardinal Müller: "...das eigene politische Interesse zum Maßstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-21 12:10 +0200
Re: ische Interesse zum Ma=C3=9Fstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-04-21 10:53 +0000
Re: ische Interesse zum Ma=C3=9Fstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-04-21 13:14 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-04-21 15:10 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." gunter-kuehne <gunter-kuehne@mail.de> - 2025-04-21 18:47 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-04-21 18:50 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-21 19:14 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-21 19:28 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-04-21 19:34 +0000
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-04-21 23:17 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-04-21 22:23 +0000
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-04-22 01:20 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-04-22 09:43 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-04-22 17:41 +0000
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-04-22 22:53 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-04-23 10:21 +0000
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 12:53 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-04-23 13:53 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 14:08 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-04-23 12:54 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-04-23 13:33 +0000
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-04-23 15:42 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 19:56 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 12:32 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-22 13:15 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-22 09:11 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-04-24 10:23 +0000
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-05-01 08:05 +0000
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2025-05-01 12:57 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Peter Veith <veith@snafu.de> - 2025-05-01 13:35 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-05-01 17:47 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-05-01 13:05 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-05-01 20:09 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-05-01 21:56 +0200
Re: Kardinal Müller: "...das eigene politische Interesse zum Maßstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2025-05-02 01:15 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-23 12:58 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 13:11 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-04-23 11:16 +0000
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-23 13:37 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 13:57 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-23 14:16 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 14:38 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-04-23 12:42 +0000
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-24 12:18 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2025-04-24 12:28 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-24 12:49 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-04-24 10:55 +0000
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-25 15:11 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-25 15:28 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-26 13:38 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-26 22:46 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-24 13:01 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2025-04-24 15:53 +0100
Message-ID (was:Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht.") Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-26 13:52 +0200
Re: Message-ID Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2025-04-26 18:52 +0100
Re: Message-ID Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2025-04-27 14:46 +0200
Re: Message-ID Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2025-04-27 13:55 +0100
Re: Message-ID Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-27 15:47 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-04-23 21:33 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 13:11 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-04-23 14:08 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 14:19 +0200
Re: Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-04-23 13:32 +0200
Re: Kardinal Müller: "...das eigene politische Interesse zum Maßstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-04-22 10:35 +0200
Kardinal Mueller: "...das eigene politische Interesse zum Massstab des freien Denkens aller anderen Menschen macht." Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-04-22 08:49 +0000
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