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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Newsgroups | ger.ct |
| Subject | Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy |
| Date | 2022-10-14 08:47 +0200 |
| Message-ID | <tib0lp$9018$1@solani.org> (permalink) |
| References | (7 earlier) <5t6347e2daibcb34n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> <9486f86f-0959-457b-8996-ab1291ed5ddbn@googlegroups.com> <bt6347ed61ibcb34n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> <qtjgkhhnj42q3kqjknfu9kebeu2ctv70hr@4ax.com> <20221014083814.68cc88fb.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
Am 14.10.22 um 08:38 schrieb Dietz Proepper: > Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> wrote: > >> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) schrieb: >>> Wenn Du 5400€/Monat brutto nicht als "Oberschicht" betrachtest, >>> dann liegt das weniger an der unpassenden Definition, sondern an >>> Deiner verzerrten Wahrnehmung - genau das, was dieser Teilthread >>> behandelt. >> >> :-) >> >> Erfreulicherweise definiert man sich in Germanistan gemeinhin nicht >> über seine "Klasse" (wie es viele Engländer offensichtlich noch heute >> tun. > > Bei einigen der hier postenden wage ich das doch zu bezweifeln. So, wie > da mit weltlichen Besitztümern angegeben wird ... > SZ von heute, Wirtschaftsteil: "Viele Bundesbürger sind in Untergangsstimmung, obwohl nur eine leichte Rezession vorhergesagt wird. Verzichten sie unnötig auf Konsum, schaffen sie erst die Krise, vor der sie sich fürchten. Kommentar von Alexander Hagelüken Nach der Corona-Krise hätte wohl jeder Bürger gerne ein paar Jahre Aufschwung gehabt. Doch nun schrumpft die Wirtschaft wieder, sagen die Prognosen. Das tut weh, ebenso wie die Inflation, die so hoch liegt wie seit 1951 nicht mehr. Es ist dennoch falsch, dass gerade so viele Bundesbürger in Untergangsstimmung verfallen. Denn wer sicher von der ökonomischen Apokalypse ausgeht, macht alles nur noch schlimmer - für Bürger und Firmen. Lichtblicke am Konjunkturhimmel findet zum Beispiel, wer Größenordnungen betrachtet. Konjunkturforscher prognostizieren bisher für nächstes Jahr nur eine milde Rezession, bei der die Wirtschaftsleistung um etwa ein halbes Prozent schrumpft. Die Corona- und die Finanzkrise waren zehnmal so schlimm. Im Vergleich dazu wird 2023 nur eine Delle, wenn sich die Prognosen bewahrheiten. Eine Delle erfordert nicht, seinen Konsum drastisch zu reduzieren, um ein dickes Polster fürs nackte Überleben anzusparen. Damit sind nicht Geringverdiener gemeint, die an den Preissteigerungen verzweifeln; für sie muss die Regierung mehr tun, damit sie in den nächsten Monaten über die Runden kommen. Gemeint sind weite Teile der Bevölkerung, die unter der Inflation leiden, ohne in existenzielle Nöte zu geraten. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung wird umso besser verlaufen, je besonnener diese Gruppe handelt und je gelassener sie weiter macht wie bislang. Sie kann das auch. Entwickelt sich die Wirtschaft wie von den Prognosen vorhergesagt, müssen sich die allermeisten Bürger keine Sorge um ihren Arbeitsplatz machen. Wegen einer milden Rezession streichen Firmen nicht massenhaft Stellen. Schon gar nicht in dieser Zeit, da sie wegen des Alterns und Schrumpfens der Gesellschaft fürchten, später keinen geeigneten Ersatz zu bekommen. Wer ein sicheres Einkommen hat, der hat zu Panik keinen Anlass. Besonnen zu bleiben, bedeutet aktuell vor allem: weiterhin Geld ausgeben. Damit ist keine Prasserei gemeint, aber das zu kaufen, was man sich auch zuvor geleistet hat. Das ist wichtig für die Volkswirtschaft. Denn wenn sich eine (bisher nicht gerechtfertigte) Untergangsstimmung verbreitet, kann das üble Folgen haben. Dann kann es dazu führen, dass die Wirtschaft wirklich dramatisch einbricht. Der Konsum ist derzeit die kritische Größe. Die Forscher sagen eine Rezession voraus, weil sie damit rechnen, dass die Menschen wegen der hohen Energie- und Lebensmittelpreise anderen Konsum einschränken. Wenn die Bürger aber in den nächsten Monaten aus Angst sparen und nicht nur etwas, sondern drastisch weniger konsumieren, verwandeln sie die milde in eine schwere Rezession. Und die vernichtet wirklich Einkommen und Arbeitsplätze. Das wäre dann eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Und eine unnötig schwere Krise. Risiken können Realität werden, doch oft ist das nicht der Fall Natürlich gibt es auch so Risiken. Geht das Gas aus, stoppt die Produktion und Deutschland erlebte ein schlimmeres Tief als mit Corona 2020. Doch das wird höchstens passieren, wenn der Winter sehr kalt ausfällt und die Bürger keine Energie sparen, denn die Gasspeicher sind jetzt zu 95 Prozent gefüllt. Risiken können Realität werden, doch oft ist das nicht der Fall. Dieses Jahr sorgten sich anfangs viele, Chinas Corona-Strategie werde die Weltwirtschaft in den Abgrund reißen. Hätte passieren können. Ist es aber nicht. Wenn Bürger präventiv in Panik geraten, hilft das niemandem. Wegen jeder Eventualität aus Angst zu sparen ist auf jeden Fall eines: die sicherste Methode, die Krise zu schaffen, vor der man sich fürchtet. Natürlich sind die Risiken ernst zu nehmen. Die Politik sollte sich auf sie vorbereiten und notfalls handeln. Den Menschen kann die jüngere Vergangenheit Mut machen, dass das gelingt. Denn selbst als die Politik auf die Finanzkrise 2008 und die Corona-Pandemie nicht vorbereitet sein konnte, hat sie mit Kurzarbeit und Firmenhilfen Einkommen stabilisiert und Massenarbeitslosigkeit verhindert. Auch jetzt lässt sich etwas tun, um die Menschen zu beruhigen. Die Regierung sollte die Gaspreisbremse um direkte Zahlungen an Bürger erweitern, die wenig verdienen. Und die Arbeitgeber sollten aufhören, bei zehn Prozent Inflation von Nullrunden zu faseln - und die Löhne vernünftig erhöhen. Beides würde den Konsum stärken. Und auf den kommt es gerade entscheidend an." https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/inflation-rezession-krise-entlastungspaket-1.5674593 -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-10-09 19:11 +0200
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-10-13 10:19 +0000
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-10-13 03:38 -0700
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-10-13 10:58 +0000
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-10-13 05:11 -0700
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-10-13 13:34 +0000
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-10-13 17:03 +0200
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-10-13 15:57 +0000
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Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-10-14 06:47 +0000
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-10-13 23:35 -0700
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-10-14 05:06 -0700
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-10-13 19:50 +0200
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-10-14 08:38 +0200
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-10-14 08:47 +0200
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-10-14 09:16 +0200
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-10-14 09:33 +0000
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-10-14 14:22 +0200
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-10-13 17:18 +0200
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-10-13 15:53 +0000
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-10-13 18:49 +0200
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-10-14 07:12 +0000
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-10-14 14:22 +0200
Re: ‘Not a nanny state’: Minister says Britons will not be told to use less energy Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-10-13 19:50 +0200
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