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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Newsgroups | ger.ct |
| Subject | Re: COP30 |
| Date | 2025-11-16 10:00 +0100 |
| Organization | A noiseless patient Spider |
| Message-ID | <10fc3rd$1pti$1@dont-email.me> (permalink) |
| References | (2 earlier) <a491c288-09ff-492e-8739-076e0d38d454@news.goetz.co.uk> <mnremoFlqvvU1@mid.individual.net> <1b3c4ca4-c1c4-4c25-b268-db686872668d@news.goetz.co.uk> <10fapah$3o77r$1@dont-email.me> <58759e57-e09e-4ccd-9abd-a4d3dac96046@news.goetz.co.uk> |
Salve allerseits, Goetz Schultz schrieb: > On 15/11/2025 20:54, Fidel Sebastián Hunrichse-Lara wrote: >> Goetz Schultz schrieb: >>> On 15/11/2025 13:49, Hermann Riemann wrote: >>>> Am 14.11.25 um 22:37 schrieb Goetz Schultz: >>>> >>>>> Die vergangenen COPS haben doch gezeigt, das heisse Luft so ziemlich >>>>> das einzige ist was die produzieren. >>>> >>>> Nein. Das Klimaabkommen von vor 10 Jahren hat bewirkt, das weitere >>>> Maßnahmen gegen Klimawandel getroffen wurden. Es hat den Klimawandel >>>> nicht verhindert, sondern gebremst. >>> >>> Sicher? Hätte es auch nicht ohne dazu kommen können? War das ein COP >>> oder eine andere Veranstaltung? >>> >> COP21 war schon irgendwie wichtig! Da hat man sich auf das Paris Agreement >> geeinigt, was als ein Durchbruch bewertet wird! Dort wurde zB. beschlossen, >> dass man die anthropogene globale Erderwärmung auf deutlich unter 2°C, >> möglichst auf 1,5°C eindämmen sollte! Sonderlich viel eingebracht >> hat es bekanntlich nicht! 2024 waren wir nämlich bereits bei >> 1,6°C und bis Ende des Jahrhunderts werden wir wohl bei >> 2,8°C liegen... (⊙.☉)7 > > Aus dem dann die USA ausgestiegen sind. Ist das Zeug eigentlich das > Papier wert auf dem das geschrieben wurde? Aber was weiss ich denn > schon, ich bin ja kein "schlauer" Politiker ..... > +--- <hier abknabbern> --- | Es gibt Momente, die sich ins Gedächtnis einbrennen. Oft wissen wir noch | Jahre später mit erstaunlicher Klarheit, wo wir waren und was wir taten, | als ein besonderer Moment der Weltgeschichte unser Leben berührte. Die | Mondlandung, der Mauerfall, der 11. September: Augenblicke, in denen | alles für einen kurzen Moment stillzustehen scheint, als würde das | Räderwerk der Zeit kurz stoppen und Funken schlagen. | | Ein solcher Moment war der Abend des 12. Dezember 2015 in einer | Messehalle im Pariser Vorort Le Bourget. Draußen herrschte | spätherbstliches Wetter, drinnen staute sich die Hitze von Tausenden | Menschen; Diplomaten, Ministern, Staatschefs, Journalisten und | Aktivisten aus fast 200 Ländern. Im Konferenzsaal »Seine« hatten sie an | langen Tischen Platz genommen, ähnlich wie in einem Klassenzimmer: | Estland neben den USA, Brasilien gleich bei China, Algerien nahe bei | Deutschland, weiter hinten Tuvalu. Sie hatten sich versammelt, um das zu | verhandeln, was später von vielen als Wendepunkt im Kampf gegen den | Klimawandel gefeiert werden sollte: das Pariser Weltklimaabkommen. | | Bis zuletzt war ein Erfolg dieser 21. Uno-Klimakonferenz nicht | vorhersehbar gewesen. Der Abend bot die letzte Chance auf eine Einigung | nach zwei Wochen erbitterter Verhandlungen. Erstmals sollten | Temperaturgrenzen festgeschrieben werden, die festlegten, wie stark sich | die Erde noch maximal aufheizen darf. Und erstmals sollten sich alle | Länder dafür verantwortlich fühlen, egal ob Tuvalu, China oder die USA. | Alle sollten sich künftig Klimaziele setzen und über ihre Fortschritte | berichten – nicht nur die westlichen Industrienationen, die bis dahin | allein in der Bringschuld standen, auch wenn Länder wie die USA vor | allem unter konservativen Präsidenten wie George W. Bush sich lange | weigerten, das anzuerkennen. Das Treffen in Paris würde der Auftakt | einer neuen diplomatischen Ära werden. Kein Land würde sich danach mehr | wegducken können. Klimaschutz, das wussten alle, könnte mit diesem | Abkommen eine gemeinsame Währung in internationalen Verhandlungen werden. | | Mit jeder Stunde, die in den zwei Wochen vor dem 12. Dezember | verstrichen war, waren die Chancen auf einen Durchbruch kleiner | geworden. Bis zuletzt glaubten auch viele Journalisten nicht an einen | Erfolg. »Das wird ein zweites Kopenhagen«, sagten jene, die wie ich | bereits den gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen 2009 erlebt hatten. | Dass dieser erste Versuch, sich weltweit auf Klimaziele zu verständigen, | nicht geglückt war, lag hauptsächlich am Misstrauen zwischen China und | den USA. Beide Staaten beherrschte lange die Sorge, sie könnten durch | Klimaschutzmaßnahmen beim Wettrennen ihrer Volkswirtschaften | zurückfallen. Das allerdings änderte sich, als beide Großmächte die | erneuerbaren Energien als Zukunftsmärkte entdeckten. Die Teilnehmenden | der COP21 von Paris kannten also bereits die Untiefen der | Klimadiplomatie, das abwechselnde Hoffen und Zweifeln: Würde die Welt | zusammenfinden – oder erneut scheitern? | | In der Nacht zum 12. Dezember hatten viele Journalisten, Beobachter und | Aktivisten auf den zugigen Fluren übernachtet, 19 Stunden lang waren die | Verhandler bereits im Verzug. Alle waren übermüdet und überarbeitet, die | meisten vor Aufregung trotzdem hellwach. | | Sie wussten: Geschichte wird gemacht, und es geht – möglicherweise – | voran. | | *Der Mann mit der Halskette* | | Der damalige Außenminister der Marschallinseln, Tony de Brum, hielt in | diesen letzten Stunden vor dem Ende des Gipfels eine dramatische | Ansprache: »Diese Klimakonferenz ist die wichtigste Reise meines Lebens. | Sie entscheidet über das Schicksal meiner Heimat.« Der alte Mann hatte | als Vertreter der Kleinen Inselstaaten zwar wenig Macht, aber seine | Worte beeindruckten viele. Dem damals 70-Jährigen nahm man die | Verzweiflung über die Zukunft seiner Heimat ab, was hatte er noch zu | verlieren in seinem Alter? Man sah ihn über die Flure laufen, von einem | Delegationstreffen zum nächsten – stets in seinem dunklen | Nadelstreifenanzug, über dem er zu manchen Anlässen einen pazifischen | Halsschmuck trug, einen »Marmar« mit Korallen und Muscheln. Seine | Heimat, die Marshallinseln, sind eine Gruppe von mehr als 1000 kleinen | Inseln, die sich über fast 30 Korallenatolle erstrecken. Steigt der | Meeresspiegel, werden sie unbewohnbar. | | Ein Klimaabkommen haben oder nicht haben, das war für de Brum eine Frage | von Leben oder Tod. Keine Region auf der Welt bleibt von den Folgen des | Klimawandels unberührt. Doch solche wie die Marshallinseln trifft es | schneller, heftiger, und sie können sich weniger schützen. Für | Klimadiplomaten aus dem Pazifik, aber auch aus afrikanischen Ländern | bedeuten die jährlichen Klimatreffen bis heute eine große Hoffnung. | Nirgends sonst können sie vor allen großen Industrienationen sprechen | und ihnen sagen: Wenn ihr nichts tut, verlieren unsere Leute ihre Heimat. | | Den Diplomaten war schon damals klar, wie ernst die Lage ist: Die | Temperaturen steigen weltweit, weil fossile Brennstoffe nach wie vor | gewissenlos verfeuert werden. Immer mehr Treibhausgase gelangen so in | die Atmosphäre. Der Mensch selbst hat es in der Hand, die | Gletscherschmelze aufzuhalten und zu verhindern, dass es noch mehr | Extremwetterereignisse wie Dürren, Stürme und Überflutungen gibt. Doch | wie lässt sich das umsetzen? | | Klimaschutz, das wussten auch an diesem Dezemberabend in Paris alle, | bedeutet die totale, die alles umfassende Korrektur. Es geht nicht wie | beim Ozonloch um ein paar Chemikalien, die durch neue ersetzt werden | müssen. Nein, es geht darum, Kraftwerke und Fabriken so umzubauen, dass | sie kein Gramm CO₂ mehr ausstoßen. Menschen überall auf der Welt müssen | sich neu erfinden: wie sie essen, reisen und konsumieren. Eine | Mammutaufgabe, eine Billionen-Dollar-Aufgabe, ein Einfallstor für | soziale Verwerfungen und Populisten. | | *Streit um Schuld und Verantwortung* | | Bereits seit 1995 kommen die Regierungen der Welt bei den | Uno-Klimakonferenzen alle an einem Ort zusammen, um über diesen Umbau zu | reden. Industriestaaten, die mit ihrer Wirtschaftsgeschichte für den | Großteil der Emissionen verantwortlich sind, sitzen Schwellen- und | Entwicklungsländern gegenüber, die auf Wachstum und Wohlstand nun | ebenfalls nicht verzichten wollen. Dazwischen: die Wissenschaft, die mit | immer eindringlicheren Warnungen mahnt, dass die Zeit zum Handeln knapp | wird. | | Alle Länder haben eine Stimme. Die USA als ehemals größter Verschmutzer | (heute hinter China auf Platz zwei) und China als wachsender CO2-Gigant | genauso wie arme Länder, die kaum zur Erwärmung des Planeten beigetragen | haben und deren Existenz durch die Klimakrise bedroht ist. | | David zusammen mit Goliath. Schwach mit stark, schwach mit schwach und | stark mit stark. | | Jedes der fast 200 Länder ist politisch verschieden, hat eine eigene | Geschichte, unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen. Jede | Uno-Klimakonferenz steht unter anderen Vorzeichen, denn zwischenzeitlich | wechseln Regierungen und Prioritäten, es gibt Staatsstreiche, | Politikskandale, neue geopolitische Konflikte, schwache und starke | Regierungschefs. Es sind Länder darunter, die miteinander Krieg führen | oder geführt haben. und Regierungen, die international geächtet sind. | Alle auf eine gemeinsame Aufgabe zu verpflichten, ist eine diplomatische | Kür. Die Abstimmung am 12. Dezember 2015 in Paris war deshalb eine | Feuerprobe internationaler Demokratie. »Die Verbindung von Vernunft und | Moral« habe auf dem Klimagipfel schlussendlich nationalen Egoismus | überwunden«, wird der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber später | sagen, der dabei war. | | Es wurde um Fragen gerungen, die bis heute offen sind, um Schuld und | Verantwortung gestritten: Wer hat die Atmosphäre auf wessen Kosten mit | Treibhausgasen verschmutzt? Wer hat ein Recht, sie weiter zu belasten, | weiterhin Kohle, Öl und Gas zu verbrennen – und wer hat dieses Recht | verwirkt? Müssen große Klimasünder wie die USA und Europa die Opfer | entschädigen? Sollen sich alle an der Weltrettung beteiligen oder nur | wenige reiche Länder? | | Trotz der Grabenkämpfe holte der französische Außenminister Laurent | Fabius am 12. Dezember kurz vor 19.30 Uhr mit dem Hammer aus und schlug | zu. »Adopted!«, angenommen! Aufbrandender Jubel, Tränen, Erleichterung. | Die Diplomaten im Saal erhoben sich, auf der Bühne streckten Fabius, der | Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon, Frankreichs Präsident François Hollande | und die Chefin des Uno-Klimasekretariats Christiana Figureres die Hände | in die Luft. Im Publikum umarmten viele ihre Nachbarn, auch Journalisten | waren bewegt. Die Vernunft hatte gesiegt. Die Menschheit tat sich | zusammen, um den Planeten zu retten. | | Die Hoffnung war berechtigt. Es war das erste Mal, dass alle Länder der | Erde sich bereit erklärten, gemeinsam ein globales Umweltproblem dieser | Größenordnung zu bekämpfen. Artikel 2 des neuen Abkommens war ein | Aufruf, schnell zu handeln: »Den Anstieg der durchschnittlichen | Erdtemperatur deutlich unter zwei Grad Celsius über dem vorindustriellen | Niveau zu halten und Anstrengungen zu unternehmen, den Temperaturanstieg | auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.« | | Diese Temperaturgrenzen bedeuteten auch, dass nur noch eine bestimmte | Menge an CO₂ in die Atmosphäre steigen durfte. Denn je mehr | Kohlenstoffdioxid sich dort anreichert, desto mehr heizt sich die Erde | auf. Der sogenannte Klimakredit, so schätzen Forscher im Jahr des | Pariser Abkommens, betrage, von 2015 an gerechnet, nur noch 760 | Milliarden Tonnen CO2, die maximal noch in die Atmosphäre steigen | dürfen. Würde mehr freigesetzt, sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass | die Welt sich auf durchschnittlich über 1,5 und perspektivisch auch um | zwei Grad erwärme. Die Mathematik des Untergangs war damit amtlich. | | *Politikpoker – heute und gestern* | | Auch ich habe im Dezember 2015 kurz geglaubt, dass die Welt es schaffen | kann, habe mich vom damaligen Momentum von Paris, wie die damalige | Aufbruchstimmung gern genannt wird, beeindrucken lassen. Doch es ist | unübersehbar: Selbst wenn das Abkommen nach wie vor existiert – der | Jubel ist gewichen. Der Klimadiplomatie geht es schlecht. | | Und die Klimakrise zeigt sich schlimmer als je zuvor. Von dem CO2-Budget | von 760 Milliarden Tonnen, die laut den Berechnungen seit 2015 höchstens | noch in die Atmosphäre gehen dürfen, ist in den vergangenen zehn Jahren | bereits mehr als die Hälfte verbraucht worden. Der Ausstoß der | Treibhausgase aber steigt weiter an. Die Welt steuert auf die | gefürchtete Erwärmung um zwei Grad und mehr zu – mit all den | katastrophalen Folgen, die in den Weltklimaberichten beschrieben werden: | großen Gebieten Nord- und Südamerikas können extreme landwirtschaftliche | Dürren drohen, auch in Europa und Afrika. Gleichzeitig werden | Überschwemmungen und Sturzfluten zunehmen. Lebensmittelknappheit, | Hochwasseropfer und zerstörte Städte könnten üblich werden. | | Misst man den Erfolg des Abkommens daran, ist es so gut wie gescheitert. | Die CO₂-Kurve zeigt weiterhin nicht nach unten, nicht einmal ein wenig. | | Dennoch: Viele Länder haben ihren CO2-Ausstoß gesenkt, darunter | Deutschland, die anderen Länder Europas oder die USA. Weiterhin reicht | das nicht – und leider nehmen die Emissionen in anderen Ländern wie | China zu. Gleichzeitig waren erneuerbare Energien noch nie so günstig | wie heute. Das Pariser Klimaabkommen von 2015 hat einen beeindruckend | schnellen Aufschwung von Solaranlagen, Windrädern und Elektroautos | ausgelöst. | | Doch es fahren immer noch Schiffe von Ölfirmen wie Shell, ExxonMobil und | BP vor den Küsten und suchen nach neuen Öl- und Gasfeldern. Hunderte | Milliarden Dollar sollen bis 2030 und darüber hinaus in die | klimaschädlichen Rohstoffe investiert werden. | | Trotz aller Bemühungen sind Öl, Gas und Kohle wirtschaftlich weiterhin | attraktiv. Allein in der Gaskrise 2022 machten die großen fünf | westlichen Gas- und Ölkonzerne fast 200 Milliarden Euro Rekordgewinne. | Ihre Lobby ist entsprechend mächtig. | | *So viel Macht macht selbst erfahrene Diplomaten nachdenklich* | | Das Momentum von Paris dauerte einige Jahre an. Selbst die erste | Amtszeit von Donald Trump überstand das Abkommen noch recht unbeschadet, | auch dank der weltweiten Klimabewegung und des Aufbruchs in den Branchen | für erneuerbare Energien. Dennoch wäre es im Jahr 2025 wohl schwierig, | wenn nicht unmöglich, dass sich die gesamte Welt noch einmal auf ein | gemeinsames Klimaabkommen wie 2015 einigt. | | Damals gab es eine hochmotivierte US-Delegation unter Präsident Barack | Obama, ein starkes europäisches Gespann aus den französischen | Gastgebern, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie einer | neuen mächtigen Allianz, die sich selbst High Ambition Coalition nannte, | zu denen die EU, die USA, Mexiko, Kolumbien, Norwegen und die 79 | afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten gehörten. | | Heute aber steht eine kleiner werdende Koalition der Willigen gegen eine | wachsende Macht von Autokraten, Klimaleugnern und einer einflussreichen | Öl- und Gasbranche. Die Welt wächst nicht mehr zusammen, sie driftet | auseinander – und das nicht nur in der Klimapolitik. | | Die USA haben das Abkommen bereits aufgekündigt, ab Januar 2026 ist das | rechtsgültig. Die 29. Uno-Klimakonferenz im vergangenen Dezember in | Aserbaidschan hat gezeigt, dass viele Staaten, die von Öl und Gas | abhängig sind, das auch bleiben wollen. Oder, wie China, zwar Wind- und | Solarenergie ausbauen, aber trotzdem weiter Kohlekraftwerke errichten. | Selbst in der EU werden Stimmen lauter, die das größte Klimaprogramm der | Geschichte, den Green Deal, abschwächen wollen – also das Ziel, dass | Europa bis 2050 klimaneutral sein soll. | | Dass zehn Jahre nach Paris Rechtspopulisten, Klimaleugner und die Öl- | und Gaslobby so viel Macht haben und den Klimaschutz so hart ausbremsen, | macht selbst erfahrene Diplomaten nachdenklich. »Noch nie hatte ich so | ein schlechtes Gefühl«, sagte mir ein langjähriger Verhandler in Baku im | vergangenen Jahr. | | Reaktionäre Kräfte hätten leichtes Spiel. | | Dabei sind die Folgen der Klimakrise sichtbarer als vor zehn Jahren: | Waldbrände, Überschwemmungen, Hitzewellen. Und jährlich Tausende Tote | und Klimageflüchtete. Selbst wenn Rechtspopulisten nur verzögern, aber | es nicht schaffen, die Energiewende zu stoppen, ist das keine gute | Nachricht. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.spiegel.de/wissenschaft/pariser-klimaabkommen-rueckblick-auf-die-hoffnungen-und-enttaeuschungen-seit-2015-a-7db55da4-3c8e-4e37-ac72-6950bf692af2> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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COP30 Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-11-14 21:01 +0100
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Re: COP30 Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-11-15 22:20 +0100
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Re: COP30 Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-18 08:56 +0000
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Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-18 10:08 +0100
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