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Groups > ger.ct > #650834

Re: COP30

From Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Newsgroups ger.ct
Subject Re: COP30
Date 2025-11-16 10:00 +0100
Organization A noiseless patient Spider
Message-ID <10fc3rd$1pti$1@dont-email.me> (permalink)
References (2 earlier) <a491c288-09ff-492e-8739-076e0d38d454@news.goetz.co.uk> <mnremoFlqvvU1@mid.individual.net> <1b3c4ca4-c1c4-4c25-b268-db686872668d@news.goetz.co.uk> <10fapah$3o77r$1@dont-email.me> <58759e57-e09e-4ccd-9abd-a4d3dac96046@news.goetz.co.uk>

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Salve allerseits,

Goetz Schultz schrieb:
> On 15/11/2025 20:54, Fidel Sebastián Hunrichse-Lara wrote:
>> Goetz Schultz schrieb:
>>> On 15/11/2025 13:49, Hermann Riemann wrote:
>>>> Am 14.11.25 um 22:37 schrieb Goetz Schultz:
>>>>
>>>>> Die vergangenen COPS haben doch gezeigt, das heisse Luft so ziemlich
>>>>> das einzige ist was die produzieren.
>>>>
>>>> Nein. Das Klimaabkommen von vor 10 Jahren hat bewirkt, das weitere
>>>> Maßnahmen gegen Klimawandel getroffen wurden. Es hat den Klimawandel
>>>> nicht verhindert, sondern gebremst.
>>>
>>> Sicher? Hätte es auch nicht ohne dazu kommen können? War das ein COP
>>> oder eine andere Veranstaltung?
>>>
>> COP21 war schon irgendwie wichtig! Da hat man sich auf das Paris Agreement
>> geeinigt, was als ein Durchbruch bewertet wird! Dort wurde zB. beschlossen,
>> dass man die anthropogene globale Erderwärmung auf deutlich unter 2°C,
>> möglichst auf 1,5°C eindämmen sollte! Sonderlich viel eingebracht
>> hat es bekanntlich nicht! 2024 waren wir nämlich bereits bei
>> 1,6°C und bis Ende des Jahrhunderts werden wir wohl bei
>> 2,8°C liegen...									(⊙.☉)7
> 
> Aus dem dann die USA ausgestiegen sind. Ist das Zeug eigentlich das 
> Papier wert auf dem das geschrieben wurde? Aber was weiss ich denn 
> schon, ich bin ja kein "schlauer" Politiker .....
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Es gibt Momente, die sich ins Gedächtnis einbrennen. Oft wissen wir noch
| Jahre später mit erstaunlicher Klarheit, wo wir waren und was wir taten,
| als ein besonderer Moment der Weltgeschichte unser Leben berührte. Die
| Mondlandung, der Mauerfall, der 11. September: Augenblicke, in denen
| alles für einen kurzen Moment stillzustehen scheint, als würde das
| Räderwerk der Zeit kurz stoppen und Funken schlagen.
|
| Ein solcher Moment war der Abend des 12. Dezember 2015 in einer
| Messehalle im Pariser Vorort Le Bourget. Draußen herrschte
| spätherbstliches Wetter, drinnen staute sich die Hitze von Tausenden
| Menschen; Diplomaten, Ministern, Staatschefs, Journalisten und
| Aktivisten aus fast 200 Ländern. Im Konferenzsaal »Seine« hatten sie an
| langen Tischen Platz genommen, ähnlich wie in einem Klassenzimmer:
| Estland neben den USA, Brasilien gleich bei China, Algerien nahe bei
| Deutschland, weiter hinten Tuvalu. Sie hatten sich versammelt, um das zu
| verhandeln, was später von vielen als Wendepunkt im Kampf gegen den
| Klimawandel gefeiert werden sollte: das Pariser Weltklimaabkommen.
|
| Bis zuletzt war ein Erfolg dieser 21. Uno-Klimakonferenz nicht
| vorhersehbar gewesen. Der Abend bot die letzte Chance auf eine Einigung
| nach zwei Wochen erbitterter Verhandlungen. Erstmals sollten
| Temperaturgrenzen festgeschrieben werden, die festlegten, wie stark sich
| die Erde noch maximal aufheizen darf. Und erstmals sollten sich alle
| Länder dafür verantwortlich fühlen, egal ob Tuvalu, China oder die USA.
| Alle sollten sich künftig Klimaziele setzen und über ihre Fortschritte
| berichten – nicht nur die westlichen Industrienationen, die bis dahin
| allein in der Bringschuld standen, auch wenn Länder wie die USA vor
| allem unter konservativen Präsidenten wie George W. Bush sich lange
| weigerten, das anzuerkennen. Das Treffen in Paris würde der Auftakt
| einer neuen diplomatischen Ära werden. Kein Land würde sich danach mehr
| wegducken können. Klimaschutz, das wussten alle, könnte mit diesem
| Abkommen eine gemeinsame Währung in internationalen Verhandlungen werden.
|
| Mit jeder Stunde, die in den zwei Wochen vor dem 12. Dezember
| verstrichen war, waren die Chancen auf einen Durchbruch kleiner
| geworden. Bis zuletzt glaubten auch viele Journalisten nicht an einen
| Erfolg. »Das wird ein zweites Kopenhagen«, sagten jene, die wie ich
| bereits den gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen 2009 erlebt hatten.
| Dass dieser erste Versuch, sich weltweit auf Klimaziele zu verständigen,
| nicht geglückt war, lag hauptsächlich am Misstrauen zwischen China und
| den USA. Beide Staaten beherrschte lange die Sorge, sie könnten durch
| Klimaschutzmaßnahmen beim Wettrennen ihrer Volkswirtschaften
| zurückfallen. Das allerdings änderte sich, als beide Großmächte die
| erneuerbaren Energien als Zukunftsmärkte entdeckten. Die Teilnehmenden
| der COP21 von Paris kannten also bereits die Untiefen der
| Klimadiplomatie, das abwechselnde Hoffen und Zweifeln: Würde die Welt
| zusammenfinden – oder erneut scheitern?
|
| In der Nacht zum 12. Dezember hatten viele Journalisten, Beobachter und
| Aktivisten auf den zugigen Fluren übernachtet, 19 Stunden lang waren die
| Verhandler bereits im Verzug. Alle waren übermüdet und überarbeitet, die
| meisten vor Aufregung trotzdem hellwach.
|
| Sie wussten: Geschichte wird gemacht, und es geht – möglicherweise –
| voran.
|
| *Der Mann mit der Halskette*
|
| Der damalige Außenminister der Marschallinseln, Tony de Brum, hielt in
| diesen letzten Stunden vor dem Ende des Gipfels eine dramatische
| Ansprache: »Diese Klimakonferenz ist die wichtigste Reise meines Lebens.
| Sie entscheidet über das Schicksal meiner Heimat.« Der alte Mann hatte
| als Vertreter der Kleinen Inselstaaten zwar wenig Macht, aber seine
| Worte beeindruckten viele. Dem damals 70-Jährigen nahm man die
| Verzweiflung über die Zukunft seiner Heimat ab, was hatte er noch zu
| verlieren in seinem Alter? Man sah ihn über die Flure laufen, von einem
| Delegationstreffen zum nächsten – stets in seinem dunklen
| Nadelstreifenanzug, über dem er zu manchen Anlässen einen pazifischen
| Halsschmuck trug, einen »Marmar« mit Korallen und Muscheln. Seine
| Heimat, die Marshallinseln, sind eine Gruppe von mehr als 1000 kleinen
| Inseln, die sich über fast 30 Korallenatolle erstrecken. Steigt der
| Meeresspiegel, werden sie unbewohnbar.
|
| Ein Klimaabkommen haben oder nicht haben, das war für de Brum eine Frage
| von Leben oder Tod. Keine Region auf der Welt bleibt von den Folgen des
| Klimawandels unberührt. Doch solche wie die Marshallinseln trifft es
| schneller, heftiger, und sie können sich weniger schützen. Für
| Klimadiplomaten aus dem Pazifik, aber auch aus afrikanischen Ländern
| bedeuten die jährlichen Klimatreffen bis heute eine große Hoffnung.
| Nirgends sonst können sie vor allen großen Industrienationen sprechen
| und ihnen sagen: Wenn ihr nichts tut, verlieren unsere Leute ihre Heimat.
|
| Den Diplomaten war schon damals klar, wie ernst die Lage ist: Die
| Temperaturen steigen weltweit, weil fossile Brennstoffe nach wie vor
| gewissenlos verfeuert werden. Immer mehr Treibhausgase gelangen so in
| die Atmosphäre. Der Mensch selbst hat es in der Hand, die
| Gletscherschmelze aufzuhalten und zu verhindern, dass es noch mehr
| Extremwetterereignisse wie Dürren, Stürme und Überflutungen gibt. Doch
| wie lässt sich das umsetzen?
|
| Klimaschutz, das wussten auch an diesem Dezemberabend in Paris alle,
| bedeutet die totale, die alles umfassende Korrektur. Es geht nicht wie
| beim Ozonloch um ein paar Chemikalien, die durch neue ersetzt werden
| müssen. Nein, es geht darum, Kraftwerke und Fabriken so umzubauen, dass
| sie kein Gramm CO₂ mehr ausstoßen. Menschen überall auf der Welt müssen
| sich neu erfinden: wie sie essen, reisen und konsumieren. Eine
| Mammutaufgabe, eine Billionen-Dollar-Aufgabe, ein Einfallstor für
| soziale Verwerfungen und Populisten.
|
| *Streit um Schuld und Verantwortung*
|
| Bereits seit 1995 kommen die Regierungen der Welt bei den
| Uno-Klimakonferenzen alle an einem Ort zusammen, um über diesen Umbau zu
| reden. Industriestaaten, die mit ihrer Wirtschaftsgeschichte für den
| Großteil der Emissionen verantwortlich sind, sitzen Schwellen- und
| Entwicklungsländern gegenüber, die auf Wachstum und Wohlstand nun
| ebenfalls nicht verzichten wollen. Dazwischen: die Wissenschaft, die mit
| immer eindringlicheren Warnungen mahnt, dass die Zeit zum Handeln knapp
| wird.
|
| Alle Länder haben eine Stimme. Die USA als ehemals größter Verschmutzer
| (heute hinter China auf Platz zwei) und China als wachsender CO2-Gigant
| genauso wie arme Länder, die kaum zur Erwärmung des Planeten beigetragen
| haben und deren Existenz durch die Klimakrise bedroht ist.
|
| David zusammen mit Goliath. Schwach mit stark, schwach mit schwach und
| stark mit stark.
|
| Jedes der fast 200 Länder ist politisch verschieden, hat eine eigene
| Geschichte, unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen. Jede
| Uno-Klimakonferenz steht unter anderen Vorzeichen, denn zwischenzeitlich
| wechseln Regierungen und Prioritäten, es gibt Staatsstreiche,
| Politikskandale, neue geopolitische Konflikte, schwache und starke
| Regierungschefs. Es sind Länder darunter, die miteinander Krieg führen
| oder geführt haben. und Regierungen, die international geächtet sind.
| Alle auf eine gemeinsame Aufgabe zu verpflichten, ist eine diplomatische
| Kür. Die Abstimmung am 12. Dezember 2015 in Paris war deshalb eine
| Feuerprobe internationaler Demokratie. »Die Verbindung von Vernunft und
| Moral« habe auf dem Klimagipfel schlussendlich nationalen Egoismus
| überwunden«, wird der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber später
| sagen, der dabei war.
|
| Es wurde um Fragen gerungen, die bis heute offen sind, um Schuld und
| Verantwortung gestritten: Wer hat die Atmosphäre auf wessen Kosten mit
| Treibhausgasen verschmutzt? Wer hat ein Recht, sie weiter zu belasten,
| weiterhin Kohle, Öl und Gas zu verbrennen – und wer hat dieses Recht
| verwirkt? Müssen große Klimasünder wie die USA und Europa die Opfer
| entschädigen? Sollen sich alle an der Weltrettung beteiligen oder nur
| wenige reiche Länder?
|
| Trotz der Grabenkämpfe holte der französische Außenminister Laurent
| Fabius am 12. Dezember kurz vor 19.30 Uhr mit dem Hammer aus und schlug
| zu. »Adopted!«, angenommen! Aufbrandender Jubel, Tränen, Erleichterung.
| Die Diplomaten im Saal erhoben sich, auf der Bühne streckten Fabius, der
| Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon, Frankreichs Präsident François Hollande
| und die Chefin des Uno-Klimasekretariats Christiana Figureres die Hände
| in die Luft. Im Publikum umarmten viele ihre Nachbarn, auch Journalisten
| waren bewegt. Die Vernunft hatte gesiegt. Die Menschheit tat sich
| zusammen, um den Planeten zu retten.
|
| Die Hoffnung war berechtigt. Es war das erste Mal, dass alle Länder der
| Erde sich bereit erklärten, gemeinsam ein globales Umweltproblem dieser
| Größenordnung zu bekämpfen. Artikel 2 des neuen Abkommens war ein
| Aufruf, schnell zu handeln: »Den Anstieg der durchschnittlichen
| Erdtemperatur deutlich unter zwei Grad Celsius über dem vorindustriellen
| Niveau zu halten und Anstrengungen zu unternehmen, den Temperaturanstieg
| auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.«
|
| Diese Temperaturgrenzen bedeuteten auch, dass nur noch eine bestimmte
| Menge an CO₂ in die Atmosphäre steigen durfte. Denn je mehr
| Kohlenstoffdioxid sich dort anreichert, desto mehr heizt sich die Erde
| auf. Der sogenannte Klimakredit, so schätzen Forscher im Jahr des
| Pariser Abkommens, betrage, von 2015 an gerechnet, nur noch 760
| Milliarden Tonnen CO2, die maximal noch in die Atmosphäre steigen
| dürfen. Würde mehr freigesetzt, sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass
| die Welt sich auf durchschnittlich über 1,5 und perspektivisch auch um
| zwei Grad erwärme. Die Mathematik des Untergangs war damit amtlich.
|
| *Politikpoker – heute und gestern*
|
| Auch ich habe im Dezember 2015 kurz geglaubt, dass die Welt es schaffen
| kann, habe mich vom damaligen Momentum von Paris, wie die damalige
| Aufbruchstimmung gern genannt wird, beeindrucken lassen. Doch es ist
| unübersehbar: Selbst wenn das Abkommen nach wie vor existiert – der
| Jubel ist gewichen. Der Klimadiplomatie geht es schlecht.
|
| Und die Klimakrise zeigt sich schlimmer als je zuvor. Von dem CO2-Budget
| von 760 Milliarden Tonnen, die laut den Berechnungen seit 2015 höchstens
| noch in die Atmosphäre gehen dürfen, ist in den vergangenen zehn Jahren
| bereits mehr als die Hälfte verbraucht worden. Der Ausstoß der
| Treibhausgase aber steigt weiter an. Die Welt steuert auf die
| gefürchtete Erwärmung um zwei Grad und mehr zu – mit all den
| katastrophalen Folgen, die in den Weltklimaberichten beschrieben werden:
| großen Gebieten Nord- und Südamerikas können extreme landwirtschaftliche
| Dürren drohen, auch in Europa und Afrika. Gleichzeitig werden
| Überschwemmungen und Sturzfluten zunehmen. Lebensmittelknappheit,
| Hochwasseropfer und zerstörte Städte könnten üblich werden.
|
| Misst man den Erfolg des Abkommens daran, ist es so gut wie gescheitert.
| Die CO₂-Kurve zeigt weiterhin nicht nach unten, nicht einmal ein wenig.
|
| Dennoch: Viele Länder haben ihren CO2-Ausstoß gesenkt, darunter
| Deutschland, die anderen Länder Europas oder die USA. Weiterhin reicht
| das nicht – und leider nehmen die Emissionen in anderen Ländern wie
| China zu. Gleichzeitig waren erneuerbare Energien noch nie so günstig
| wie heute. Das Pariser Klimaabkommen von 2015 hat einen beeindruckend
| schnellen Aufschwung von Solaranlagen, Windrädern und Elektroautos
| ausgelöst.
|
| Doch es fahren immer noch Schiffe von Ölfirmen wie Shell, ExxonMobil und
| BP vor den Küsten und suchen nach neuen Öl- und Gasfeldern. Hunderte
| Milliarden Dollar sollen bis 2030 und darüber hinaus in die
| klimaschädlichen Rohstoffe investiert werden.
|
| Trotz aller Bemühungen sind Öl, Gas und Kohle wirtschaftlich weiterhin
| attraktiv. Allein in der Gaskrise 2022 machten die großen fünf
| westlichen Gas- und Ölkonzerne fast 200 Milliarden Euro Rekordgewinne.
| Ihre Lobby ist entsprechend mächtig.
|
| *So viel Macht macht selbst erfahrene Diplomaten nachdenklich*
|
| Das Momentum von Paris dauerte einige Jahre an. Selbst die erste
| Amtszeit von Donald Trump überstand das Abkommen noch recht unbeschadet,
| auch dank der weltweiten Klimabewegung und des Aufbruchs in den Branchen
| für erneuerbare Energien. Dennoch wäre es im Jahr 2025 wohl schwierig,
| wenn nicht unmöglich, dass sich die gesamte Welt noch einmal auf ein
| gemeinsames Klimaabkommen wie 2015 einigt.
|
| Damals gab es eine hochmotivierte US-Delegation unter Präsident Barack
| Obama, ein starkes europäisches Gespann aus den französischen
| Gastgebern, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie einer
| neuen mächtigen Allianz, die sich selbst High Ambition Coalition nannte,
| zu denen die EU, die USA, Mexiko, Kolumbien, Norwegen und die 79
| afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten gehörten.
|
| Heute aber steht eine kleiner werdende Koalition der Willigen gegen eine
| wachsende Macht von Autokraten, Klimaleugnern und einer einflussreichen
| Öl- und Gasbranche. Die Welt wächst nicht mehr zusammen, sie driftet
| auseinander – und das nicht nur in der Klimapolitik.
|
| Die USA haben das Abkommen bereits aufgekündigt, ab Januar 2026 ist das
| rechtsgültig. Die 29. Uno-Klimakonferenz im vergangenen Dezember in
| Aserbaidschan hat gezeigt, dass viele Staaten, die von Öl und Gas
| abhängig sind, das auch bleiben wollen. Oder, wie China, zwar Wind- und
| Solarenergie ausbauen, aber trotzdem weiter Kohlekraftwerke errichten.
| Selbst in der EU werden Stimmen lauter, die das größte Klimaprogramm der
| Geschichte, den Green Deal, abschwächen wollen – also das Ziel, dass
| Europa bis 2050 klimaneutral sein soll.
|
| Dass zehn Jahre nach Paris Rechtspopulisten, Klimaleugner und die Öl-
| und Gaslobby so viel Macht haben und den Klimaschutz so hart ausbremsen,
| macht selbst erfahrene Diplomaten nachdenklich. »Noch nie hatte ich so
| ein schlechtes Gefühl«, sagte mir ein langjähriger Verhandler in Baku im
| vergangenen Jahr.
|
| Reaktionäre Kräfte hätten leichtes Spiel.
|
| Dabei sind die Folgen der Klimakrise sichtbarer als vor zehn Jahren:
| Waldbrände, Überschwemmungen, Hitzewellen. Und jährlich Tausende Tote
| und Klimageflüchtete. Selbst wenn Rechtspopulisten nur verzögern, aber
| es nicht schaffen, die Energiewende zu stoppen, ist das keine gute
| Nachricht.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.spiegel.de/wissenschaft/pariser-klimaabkommen-rueckblick-auf-die-hoffnungen-und-enttaeuschungen-seit-2015-a-7db55da4-3c8e-4e37-ac72-6950bf692af2>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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COP30 Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-11-14 21:01 +0100
  Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-14 21:33 +0100
    Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-14 21:37 +0000
      Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-15 00:30 +0100
        Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-14 23:54 +0000
      Re: COP30 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-15 09:04 +0100
        Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-15 11:30 +0000
          Re: COP30 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-15 12:47 +0100
        Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-15 13:26 +0000
          Re: COP30 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-15 20:40 +0100
            Re: COP30 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-15 20:55 +0100
            Re: COP30 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-11-16 20:03 +0100
      Re: COP30 Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2025-11-15 14:11 +0100
        Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-15 13:23 +0000
          Re: COP30 Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2025-11-16 14:38 +0100
        Re: COP30 Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2025-11-15 20:03 +0100
          Re: COP30 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-11-16 20:12 +0100
            Re: COP30 Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2025-11-16 22:27 +0100
              Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-16 22:50 +0100
                Re: COP30 Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2025-11-17 00:15 +0100
                Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-17 08:18 +0100
                Re: COP30 Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2025-11-17 10:43 +0100
                Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-17 20:36 +0100
        Re: COP30 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-11-16 20:09 +0100
          Re: COP30 Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2025-11-17 14:27 +0100
            Re: COP30 Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-11-17 13:33 +0000
            Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-17 20:39 +0100
      Re: COP30 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-11-15 14:49 +0100
        Re: COP30 Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-11-15 15:42 +0100
          Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-16 10:57 +0100
        Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-15 20:26 +0000
          Re: COP30 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-15 21:54 +0100
            Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-15 21:01 +0000
              Re: COP30 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-16 10:00 +0100
              Re: COP30 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-11-16 19:58 +0100
                Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-16 19:36 +0000
                Re: COP30 Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-17 10:16 +0000
                Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-17 12:32 +0000
                Re: COP30 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-17 14:43 +0100
                Re: COP30 Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-11-17 14:21 +0000
                Re: COP30 Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-17 17:05 +0000
                Re: COP30 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-17 21:24 +0100
                Re: COP30 Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-11-18 07:43 +0000
                Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-17 20:41 +0100
                Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-17 21:00 +0000
                Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-18 00:44 +0100
                Re: COP30 Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-18 08:25 +0000
                Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-18 10:07 +0100
                Re: COP30 Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-11-18 09:19 +0000
                Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-18 09:47 +0000
                Re: COP30 Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-18 13:18 +0000
                Re: COP30 Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-11-19 14:47 +0100
                Re: COP30 Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-23 13:52 +0000
                Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-18 09:11 +0000
                Re: COP30 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-18 11:51 +0100
                Re: COP30 Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-11-18 11:38 +0000
                Re: COP30 Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-11-18 11:42 +0000
                Re: COP30 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-18 14:08 +0100
                Re: COP30 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-11-18 14:44 +0100
                Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-18 11:41 +0000
                Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-18 09:09 +0000
                Re: COP30 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-18 11:42 +0100
  Re: COP30 Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2025-11-14 22:09 +0100
    Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-15 00:29 +0100
  Re: COP30 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-11-15 14:10 +0100
    Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-15 13:25 +0000
      Re: COP30 Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-11-15 14:43 +0100
      Re: COP30 Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-11-15 15:03 +0100
        Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-15 20:33 +0000
          Re: COP30 Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-11-15 22:20 +0100
            Re: COP30 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-11-16 13:58 +0100
      Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-16 10:58 +0100
  Re: COP30 "F. W." <me@home.invalid> - 2025-11-17 07:38 +0100
    Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-17 08:20 +0100
      Re: COP30 Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-17 10:21 +0000
        Re: COP30 "F. W." <me@home.invalid> - 2025-11-17 12:19 +0100
          Re: COP30 Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-17 17:07 +0000
            Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-17 20:46 +0100
            Re: COP30 "F. W." <me@home.invalid> - 2025-11-18 08:03 +0100
              Re: COP30 Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-18 08:56 +0000
                Re: COP30 Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-11-18 09:05 +0000
                Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-18 10:08 +0100
                Re: COP30 Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-18 09:14 +0000
                Re: COP30 Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-18 13:19 +0000
                Re: COP30 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-18 11:13 +0100
                Re: COP30 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-18 11:18 +0100
                Re: COP30 "F. W." <me@home.invalid> - 2025-11-18 13:51 +0100
                Re: COP30 "F. W." <me@home.invalid> - 2025-11-18 13:25 +0100
                Re: COP30 Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-11-18 12:35 +0000
                Re: COP30 "F. W." <me@home.invalid> - 2025-11-18 13:53 +0100
                Re: COP30 Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-18 13:23 +0000
                Re: COP30 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-18 15:18 +0100
                Re: COP30 Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-11-19 11:18 +0000
          Re: COP30 Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-17 20:44 +0100
        Re: COP30 Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-11-18 08:24 +0000
  Re: COP30 Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-11-17 08:25 +0000

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