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Groups > ger.ct > #637106 > unrolled thread

Nochmal dLAN/Powerline

Started byUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
First post2025-04-12 14:52 +0200
Last post2025-04-13 00:25 +0200
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Contents

  Nochmal dLAN/Powerline Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2025-04-12 14:52 +0200
    Re: Nochmal dLAN/Powerline Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2025-04-12 15:10 +0200
      Re: Nochmal dLAN/Powerline Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2025-04-12 20:08 +0200
    Re: Nochmal dLAN/Powerline Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-04-12 13:15 +0000
      Re: Nochmal dLAN/Powerline Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-04-12 13:29 +0000
      Re: Nochmal dLAN/Powerline Joerg Walther <joerg.walther@magenta.de> - 2025-04-12 15:53 +0200
    Re: Nochmal dLAN/Powerline Marco Moock <mm+solani@dorfdsl.de> - 2025-04-12 15:48 +0200
      Re: Nochmal dLAN/Powerline Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-04-12 18:20 +0200
    Re: Nochmal dLAN/Powerline Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-04-12 18:18 +0200
      Re: Nochmal dLAN/Powerline Joerg Walther <joerg.walther@magenta.de> - 2025-04-12 19:14 +0200
        Re: Nochmal dLAN/Powerline Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-04-12 19:18 +0200
        Re: Nochmal dLAN/Powerline Juergen Fenn <jfenn@gmx.net> - 2025-04-20 23:35 +0200
          Re: Nochmal dLAN/Powerline Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-04-21 07:38 +0000
            Re: Nochmal dLAN/Powerline Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-04-21 10:53 +0200
              Re: Nochmal dLAN/Powerline Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2025-04-21 15:47 +0200
      Re: Nochmal dLAN/Powerline Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2025-04-12 19:57 +0200
        Re: Nochmal dLAN/Powerline Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2025-04-12 22:54 +0200
          Re: Nochmal dLAN/Powerline Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-04-13 00:25 +0200

#637106 — Nochmal dLAN/Powerline

FromUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
Date2025-04-12 14:52 +0200
SubjectNochmal dLAN/Powerline
Message-ID<vtdnk9$131vl$1@solani.org>
Hallo!

Im November habe ich von meiner Bekannten berichtet, die zwei
dLAN-Adapter von Devolo benutzt.

Ein anderer Nachbar möchte die Elektrik und die ganze Hausverkabelung in
seinem Haus renovieren und trägt sich mit dem Gedanken, die Sache
dLAN-fähig zu machen.

Meines Wissens gälte es da, fünf Dinge zu beachten:

1. Da die ganze Hausverkabelung zur Sendeantenne wird, müssten alle
   Kabel der Hausverkabelung geschirmt sein.
   Eine meiner Fragen ist also: Kann man Stromkabel überhaupt so
   schirmen bzw. gibt es überhaupt so geschirmte Stromkabel, dass keine
   Störsignale in die 'Gegend gefunkt werden?
   Falls ja: Finanziell erschwinglich?

2. Am Übergang der Hausverkabelung zum Stromnetz, also nach dem
   Hauptstromzähler oder ihm nachgeschalteten Nebenstromzählern und
   durch den Stromversorger auslesbaren Smart-Meter-Gateways müssten
   die im Frequenzspektrum der dLAN-Adapter aufs Stromntz aufmodulierten
   Signale sowohl ins Haus hinein als auch aus dem Haus hinaus
   "weggedämmt" werden.
   Es wird kolportiert, dass alte analoge Ferraris-Stromzähler diesen
   Zweck hinreichend erfüllen.
   Wo gibt es dazu verlässliche Informationen?
   (Falls das stimmt, könnte man hinter den digitalen Stromzählern und
   Smart-Meter-Gateways, aber vor dem Phasenkoppler, jede Phase durch
   einen alten analogen Ferraris-Nebenstromzähler schleifen...)

3. Im Haus selbst müssten hinter den (Ferraris-)Stromzählern die drei
   Phasen des Stromanschlusses gekoppelt werden. Und zwar so, dass
   Übertragung im Frequenzspektrum der dLAN-Adapter funktioniert.

4. Im Haus selbst dürfte es keine elektrischen Geräte geben, die im
   Frequenzspektrum der dLAN-Adapter als Störer wirken.

5. Der Stand der Technik ändert sich. Sowohl was Verschlüsselung der
   Übertraung und Authentisierung für den Zugang zum dLAN-Adapter-
   Verbund angeht als auch, was das Frequenzspektrum beim Aufmodulieren
   angeht.

Wegen all dieser Aspekte bin ich skeptisch. Bei mir im Haus habe ich
seit Anfang der 80er Jahre fürs Fernsehen geschirmte
Antennen-Koax-Kabel, für die Computerei seit Mitte der 80er Jahre
10Base5-Kabel und BNC-Anschlussdosen, seit ISDN 16-adrige Twisted-Pair
Telefonleitungen und seit dreizehn Jahren Cat6-Verkabelung und tendiere
dazu, Leuten, die sowieso ihre Hausverkabelung renovieren, dazu zu
raten, gleich Netzwerkkabel zu legen.
Was nimmt man da heutzutage? Direkt Glasfaser, sofern es in den
Leerrohren nicht zu eng ums Eck geht?  ;-)

Mit freundlichem Gruß

Ulrich

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#637107

FromShinji Ikari <shinji@gmx.net>
Date2025-04-12 15:10 +0200
Message-ID<0uokvjdku41t2cccs8o6icdo3qea25p2hd@4ax.com>
In reply to#637106
Guten Tag

Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> schrieb

>1. Da die ganze Hausverkabelung zur Sendeantenne wird, müssten alle
>   Kabel der Hausverkabelung geschirmt sein.

Muessen nicht, aber es hilft Stoerungen zu mindern.

>   Eine meiner Fragen ist also: Kann man Stromkabel überhaupt so
>   schirmen bzw. gibt es überhaupt so geschirmte Stromkabel, dass keine
>   Störsignale in die 'Gegend gefunkt werden?

In vielen Amerikanischen Bauten ist das so, indem man (auch wegen
Brandschutz) Metallrohre (teilweise Flexrohr) nimmt.

>   Falls ja: Finanziell erschwinglich?

"Erschwinglich" ist eine Frage des Einkommens. Ja, es gibt Menschen
auf der Welt, fuer die das erschwinglich ist.

>2. Am Übergang der Hausverkabelung zum Stromnetz, also nach dem
>   Hauptstromzähler oder ihm nachgeschalteten Nebenstromzählern und
>   durch den Stromversorger auslesbaren Smart-Meter-Gateways müssten
>   die im Frequenzspektrum der dLAN-Adapter aufs Stromntz aufmodulierten
>   Signale sowohl ins Haus hinein als auch aus dem Haus hinaus
>   "weggedämmt" werden.

Es wurde des oefteren dargestellt, dass die Stromzaehler selber meist
schon weit genug daemmen.
Natuerlich ist das eine nur allgemeine Aussage, die nicht in allen
Faellen gehalten wird.

>   Es wird kolportiert, dass alte analoge Ferraris-Stromzähler diesen
>   Zweck hinreichend erfüllen.

ja.

>   Wo gibt es dazu verlässliche Informationen?

Frag den Netzbetreiber.

>3. Im Haus selbst müssten hinter den (Ferraris-)Stromzählern die drei
>   Phasen des Stromanschlusses gekoppelt werden.

Muessen nicht, aber es hilft bei einer uebergreifenden Uebertragung.

>4. Im Haus selbst dürfte es keine elektrischen Geräte geben, die im
>   Frequenzspektrum der dLAN-Adapter als Störer wirken.

Das waere schoen, ist aber utopisch, Schon das einstecken eines
Netzteiles stoert (wenn auch ggf. nur kurz).

>5. Der Stand der Technik ändert sich.

Das ist eine weitgehend anerkannte Wahrheit.
Die Physik hingegen aendert sich eigentlich nicht. Man gewinnt ggf.
nur neue Erkenntnisse und passt die bisherigen Theorien und Praktiken
an.

>Wegen all dieser Aspekte bin ich skeptisch. Bei mir im Haus habe ich
>seit Anfang der 80er Jahre fürs Fernsehen geschirmte
>Antennen-Koax-Kabel,

Ich bin dahingehend nicht ganz sicher, aber bei COAX ist der
Aussenleiter die Schirmung der innen liegenden Signalleiter.
Natuerlich kann man da dann noch einen oder mehrere Schirmungslagen
drum wickeln.

>Leuten, die sowieso ihre Hausverkabelung renovieren, dazu zu
>raten, gleich Netzwerkkabel zu legen.
>Was nimmt man da heutzutage?

Das haengt vom Einsatzzweck ab.
Eine gut gemachte CAT6a oder besser Kupferverkabelung sollte
eigentlich die meisten Haushaltsinternen Netzwerkgeschwindigkeiten bis
10GBit/s abdecken. Wenn man viel mehr will ist wohl Glasfaser
erforderlich, was aber dann an den Enden ggf. Transceiver erfordert,
weil zumindest aktuell eher weniger Haushaltselektronik mit optischen
Netzwerkanschluessen ausgestattet ist.

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#637119

FromUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
Date2025-04-12 20:08 +0200
Message-ID<vtea5r$13g3h$1@solani.org>
In reply to#637107
Shinji Ikari schrieb:

> Wenn man viel mehr will ist wohl Glasfaser
> erforderlich, was aber dann an den Enden ggf. Transceiver erfordert,
> weil zumindest aktuell eher weniger Haushaltselektronik mit optischen
> Netzwerkanschluessen ausgestattet ist.

Stimmt wohl. Weiß nicht, wo ich da mein Hirn hatte. Glasfaser allenfalls
zum Netzabschlussgerät oder Router. ;-)

Mit freundlichem Gruß

Ulrich

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#637108

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2025-04-12 13:15 +0000
Message-ID<vtdp1v$1373p$1@solani.org>
In reply to#637106
Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> wrote:
> Hallo!
> 
> Im November habe ich von meiner Bekannten berichtet, die zwei
> dLAN-Adapter von Devolo benutzt.
> 
> Ein anderer Nachbar möchte die Elektrik und die ganze Hausverkabelung in
> seinem Haus renovieren und trägt sich mit dem Gedanken, die Sache
> dLAN-fähig zu machen.
> 
> Meines Wissens gälte es da, fünf Dinge zu beachten:
> 
> 1. Da die ganze Hausverkabelung zur Sendeantenne wird, müssten alle
>    Kabel der Hausverkabelung geschirmt sein.
>    Eine meiner Fragen ist also: Kann man Stromkabel überhaupt so
>    schirmen bzw. gibt es überhaupt so geschirmte Stromkabel, dass keine
>    Störsignale in die 'Gegend gefunkt werden?
>    Falls ja: Finanziell erschwinglich?
> 
> 2. Am Übergang der Hausverkabelung zum Stromnetz, also nach dem
>    Hauptstromzähler oder ihm nachgeschalteten Nebenstromzählern und
>    durch den Stromversorger auslesbaren Smart-Meter-Gateways müssten
>    die im Frequenzspektrum der dLAN-Adapter aufs Stromntz aufmodulierten
>    Signale sowohl ins Haus hinein als auch aus dem Haus hinaus
>    "weggedämmt" werden.
>    Es wird kolportiert, dass alte analoge Ferraris-Stromzähler diesen
>    Zweck hinreichend erfüllen.
>    Wo gibt es dazu verlässliche Informationen?
>    (Falls das stimmt, könnte man hinter den digitalen Stromzählern und
>    Smart-Meter-Gateways, aber vor dem Phasenkoppler, jede Phase durch
>    einen alten analogen Ferraris-Nebenstromzähler schleifen...)
> 
> 3. Im Haus selbst müssten hinter den (Ferraris-)Stromzählern die drei
>    Phasen des Stromanschlusses gekoppelt werden. Und zwar so, dass
>    Übertragung im Frequenzspektrum der dLAN-Adapter funktioniert.
> 
> 4. Im Haus selbst dürfte es keine elektrischen Geräte geben, die im
>    Frequenzspektrum der dLAN-Adapter als Störer wirken.
> 
> 5. Der Stand der Technik ändert sich. Sowohl was Verschlüsselung der
>    Übertraung und Authentisierung für den Zugang zum dLAN-Adapter-
>    Verbund angeht als auch, was das Frequenzspektrum beim Aufmodulieren
>    angeht.
> 
> Wegen all dieser Aspekte bin ich skeptisch. Bei mir im Haus habe ich
> seit Anfang der 80er Jahre fürs Fernsehen geschirmte
> Antennen-Koax-Kabel, für die Computerei seit Mitte der 80er Jahre
> 10Base5-Kabel und BNC-Anschlussdosen, seit ISDN 16-adrige Twisted-Pair
> Telefonleitungen und seit dreizehn Jahren Cat6-Verkabelung und tendiere
> dazu, Leuten, die sowieso ihre Hausverkabelung renovieren, dazu zu
> raten, gleich Netzwerkkabel zu legen.
> Was nimmt man da heutzutage? Direkt Glasfaser, sofern es in den
> Leerrohren nicht zu eng ums Eck geht?  ;-)
> 
> Mit freundlichem Gruß
> 
> Ulrich
> 

Nur kurz: ich habe solide Stahlbetondecken. Das DSL Internet 250/40 Mbit/s
kommt im Keller an und muss bis in den zweiten Stock hoch. Bis in den
zweiten Stock verwende ich immer noch devolo dLAN, ich habe praktisch alle
Iterationen mitgemacht. Ich komme so mit 16 MB/s aus dem Keller in den
zweiten Stock. Ungleich besser geht es, seitdem ich Koaxialkabel und
TV-Modems verwende, denn wenn auch kein Computernetzwerk im Haus verlegt
ist und keine Leerrohre so sind doch Fernsehkabel aus dem Keller in das
Erdgeschoss  und den ersten und zweiten Stock gelegt. Damit habe ich jetzt
tatsächlich Gigabitgeschwindigkeit 110 MB/s. Und auch das Kabelfernsehen
funktioniert weiter störungsfrei. Heise hatte öfter darüber berichtet. Also
lass sie mal anschauen ob man nicht zufällig Antennenkabel im  Haus verlegt
hat und zweckentfremden kann.

Gruß

Joachim 

-- 
please forgive my iPhone typos

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#637109

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2025-04-12 13:29 +0000
Message-ID<vtdpr3$1335m$1@solani.org>
In reply to#637108
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:
> Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> wrote:
>> Hallo!
>> 
>> Im November habe ich von meiner Bekannten berichtet, die zwei
>> dLAN-Adapter von Devolo benutzt.
>> 
>> Ein anderer Nachbar möchte die Elektrik und die ganze Hausverkabelung in
>> seinem Haus renovieren und trägt sich mit dem Gedanken, die Sache
>> dLAN-fähig zu machen.
>> 
>> Meines Wissens gälte es da, fünf Dinge zu beachten:
>> 
>> 1. Da die ganze Hausverkabelung zur Sendeantenne wird, müssten alle
>> Kabel der Hausverkabelung geschirmt sein.
>> Eine meiner Fragen ist also: Kann man Stromkabel überhaupt so
>> schirmen bzw. gibt es überhaupt so geschirmte Stromkabel, dass keine
>> Störsignale in die 'Gegend gefunkt werden?
>> Falls ja: Finanziell erschwinglich?
>> 
>> 2. Am Übergang der Hausverkabelung zum Stromnetz, also nach dem
>> Hauptstromzähler oder ihm nachgeschalteten Nebenstromzählern und
>> durch den Stromversorger auslesbaren Smart-Meter-Gateways müssten
>> die im Frequenzspektrum der dLAN-Adapter aufs Stromntz aufmodulierten
>> Signale sowohl ins Haus hinein als auch aus dem Haus hinaus
>> "weggedämmt" werden.
>> Es wird kolportiert, dass alte analoge Ferraris-Stromzähler diesen
>> Zweck hinreichend erfüllen.
>> Wo gibt es dazu verlässliche Informationen?
>> (Falls das stimmt, könnte man hinter den digitalen Stromzählern und
>> Smart-Meter-Gateways, aber vor dem Phasenkoppler, jede Phase durch
>> einen alten analogen Ferraris-Nebenstromzähler schleifen...)
>> 
>> 3. Im Haus selbst müssten hinter den (Ferraris-)Stromzählern die drei
>> Phasen des Stromanschlusses gekoppelt werden. Und zwar so, dass
>> Übertragung im Frequenzspektrum der dLAN-Adapter funktioniert.
>> 
>> 4. Im Haus selbst dürfte es keine elektrischen Geräte geben, die im
>> Frequenzspektrum der dLAN-Adapter als Störer wirken.
>> 
>> 5. Der Stand der Technik ändert sich. Sowohl was Verschlüsselung der
>> Übertraung und Authentisierung für den Zugang zum dLAN-Adapter-
>> Verbund angeht als auch, was das Frequenzspektrum beim Aufmodulieren
>> angeht.
>> 
>> Wegen all dieser Aspekte bin ich skeptisch. Bei mir im Haus habe ich
>> seit Anfang der 80er Jahre fürs Fernsehen geschirmte
>> Antennen-Koax-Kabel, für die Computerei seit Mitte der 80er Jahre
>> 10Base5-Kabel und BNC-Anschlussdosen, seit ISDN 16-adrige Twisted-Pair
>> Telefonleitungen und seit dreizehn Jahren Cat6-Verkabelung und tendiere
>> dazu, Leuten, die sowieso ihre Hausverkabelung renovieren, dazu zu
>> raten, gleich Netzwerkkabel zu legen.
>> Was nimmt man da heutzutage? Direkt Glasfaser, sofern es in den
>> Leerrohren nicht zu eng ums Eck geht?  ;-)
>> 
>> Mit freundlichem Gruß
>> 
>> Ulrich
>> 
> 
> Nur kurz: ich habe solide Stahlbetondecken. Das DSL Internet 250/40 Mbit/s
> kommt im Keller an und muss bis in den zweiten Stock hoch. Bis in den
> zweiten Stock verwende ich immer noch devolo dLAN, ich habe praktisch alle
> Iterationen mitgemacht. Ich komme so mit 16 MB/s aus dem Keller in den
> zweiten Stock. Ungleich besser geht es, seitdem ich Koaxialkabel und
> TV-Modems verwende, denn wenn auch kein Computernetzwerk im Haus verlegt
> ist und keine Leerrohre so sind doch Fernsehkabel aus dem Keller in das
> Erdgeschoss  und den ersten und zweiten Stock gelegt. Damit habe ich jetzt
> tatsächlich Gigabitgeschwindigkeit 110 MB/s. Und auch das Kabelfernsehen
> funktioniert weiter störungsfrei. Heise hatte öfter darüber berichtet. Also
> lass sie mal anschauen ob man nicht zufällig Antennenkabel im  Haus verlegt
> hat und zweckentfremden kann.
> 
> Gruß
> 
> Joachim 
> 

https://www.amazon.de/dp/B0199T642U

5,0 von 5 Sternen Exzellent: Gigabit-Geschwindigkeit ohne Kabel-TV Störung
Bewertet in Deutschland am 18. Februar 2022
Verifizierter Kauf
Hat bei mir eine Powerline-Verbindung aus dem Keller in den ersten Stock
abgelöst. Statt 16 MByte/s nun volle Gigabit-LAN-Geschwindigkeit 100
MByte/s (950 Gbit/s) über das Coax-Kabel der Kabel-TV Anlage. Mit
zusätzlichem 200 MHz Axing Hochpassfilter gegen Rückstrahlungen ins
Kabelnetz und den eingebauten Filtern ist das Kabel-TV-Signal ungestört.
Mit dem Firmware-Update von Allnet (etwas aufwändiger zu installieren, da
die Bridges keine HTML-Oberfläche mitbringen) ist auch der Ping ganz stabil
bei 5 ms.
Highly recommended!


Das ist meine Kritik dazu auf Amazon. Ich wüsste jetzt gar nicht mehr, wie
ich die Dinger konfiguriere, denn seit dem ersten Mal funktionieren sie wie
ein Stück Kabel, vollständig problemfrei. Eine echte Bridge eben.

-- 
please forgive my iPhone typos

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#637111

FromJoerg Walther <joerg.walther@magenta.de>
Date2025-04-12 15:53 +0200
Message-ID<dcrkvj51oe3fde93ebqblaqirfqhsnut7b@joergwalther.my-fqdn.de>
In reply to#637108
Dr. Joachim Neudert wrote:

>Heise hatte öfter darüber berichtet. Also
>lass sie mal anschauen ob man nicht zufällig Antennenkabel im  Haus verlegt
>hat und zweckentfremden kann.

Das ist sicher eine Möglichkeit, die man überprüfen sollte (c't 2/2022).
Aber wenn der Nachbar sowieso die ganze Hauselektrik neu machen will,
könnte er doch auch gleich Netzwerkkabel verlegen.

Noch ne Alternative: Falls eine neuere Fritzbox vorhanden ist, einen
oder zwei Fritz-Repeater nehmen. Ich komme hier mit einer 7590 und nem
3000er-Repeater durch allerdings nur eine Stahlbetondecke mit einem
guten halben Gigabit durch, was ich sehr beachtlich finde. 

Das Dlan-Zeug würde ich persönlich nicht nehmen, ich habe das mal mit
Geräten von Devolo ausprobiert, die Ergebnisse waren äußerst mittelmäßig
und vor allem schwankte es um den Faktor 3, je nachdem, welche
elektrischen Verbraucher irgendwo im Haus (!; nicht nur in der Nähe der
Devolo-Wandwarze) eingeschaltet wurden.

-jw-
-- 
And now for something completely different...

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#637110

FromMarco Moock <mm+solani@dorfdsl.de>
Date2025-04-12 15:48 +0200
Message-ID<vtdqvs$12o50$10@solani.org>
In reply to#637106
Am 12.04.2025 14:52 Uhr schrieb Ulrich D i e z:

> Ein anderer Nachbar möchte die Elektrik und die ganze Hausverkabelung
> in seinem Haus renovieren und trägt sich mit dem Gedanken, die Sache
> dLAN-fähig zu machen.

Scheißidee. Lieber in jeden Raum Cat7.

-- 
Gruß
Marco

Spam und Werbung bitte an
1744462324ichwillgesperrtwerden@nirvana.admins.ws

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#637115

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2025-04-12 18:20 +0200
Message-ID<20250412182049.44c31bec.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#637110
Marco Moock <mm+solani@dorfdsl.de> wrote:

> Am 12.04.2025 14:52 Uhr schrieb Ulrich D i e z:
> 
> > Ein anderer Nachbar möchte die Elektrik und die ganze
> > Hausverkabelung in seinem Haus renovieren und trägt sich mit dem
> > Gedanken, die Sache dLAN-fähig zu machen.  
> 
> Scheißidee. Lieber in jeden Raum Cat7.

Bzw. entsprechende Leerrohre.

-- 
It rubs the AI on its devices or else it gets the hose again.

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#637112

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2025-04-12 18:18 +0200
Message-ID<20250412181838.0f9efdb8.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#637106
Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> wrote:

> Hallo!
> 
> Im November habe ich von meiner Bekannten berichtet, die zwei
> dLAN-Adapter von Devolo benutzt.
> 
> Ein anderer Nachbar möchte die Elektrik und die ganze Hausverkabelung
> in seinem Haus renovieren und trägt sich mit dem Gedanken, die Sache
> dLAN-fähig zu machen.

Ganz dumm gefragt - wenn er ohnehin renovieren möchte (ich lese da
"alte Stromkabel raus, neue rein") sollte doch wenig dagegen sprechen,
in dem Aufwasch gleich eine brauchbare CAT8-Verkabelung zu legen, oder?

Bzw. entsprechende Leerrohre mit ein paar Sehnen, da kann man dann auch
in fünf Jahren noch Glas durch schieben.

Powerline ... Naja, wenn's tut. Im Bekanntenkreis gefühlt 50:50. Ist
halt eher störanfällig und kann ggf. auch andere Geräte stören.

-- 
It rubs the AI on its devices or else it gets the hose again.

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#637116

FromJoerg Walther <joerg.walther@magenta.de>
Date2025-04-12 19:14 +0200
Message-ID<4m7lvjlmohr5m62rm6dhqlct13uhrct3r1@joergwalther.my-fqdn.de>
In reply to#637112
Dietz Proepper wrote:

>Powerline ... Naja, wenn's tut. Im Bekanntenkreis gefühlt 50:50. Ist
>halt eher störanfällig und kann ggf. auch andere Geräte stören.

Yep, wie ich schon schrieb. Und woran man auch denken sollte: Die Dinger
brauche 24/7 Strom, und tw. nicht zu wenig, vor allem, wenn sie schnell
sein sollen, außerdem braucht man ja mindestens zwei davon; angesichts
der heute aufgerufenen Strompreise würde ich dann doch lieber ein
Netzzwergkabel in den eh schon vorhandenen Router reinstecken wollen.

-jw-
-- 
And now for something completely different...

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#637117

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2025-04-12 19:18 +0200
Message-ID<20250412191810.48dcc580.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#637116
Joerg Walther <joerg.walther@magenta.de> wrote:

> Dietz Proepper wrote:
> 
> >Powerline ... Naja, wenn's tut. Im Bekanntenkreis gefühlt 50:50. Ist
> >halt eher störanfällig und kann ggf. auch andere Geräte stören.  
> 
> Yep, wie ich schon schrieb. Und woran man auch denken sollte: Die
> Dinger brauche 24/7 Strom, und tw. nicht zu wenig, vor allem, wenn
> sie schnell sein sollen, außerdem braucht man ja mindestens zwei
> davon; angesichts der heute aufgerufenen Strompreise würde ich dann
> doch lieber ein Netzzwergkabel in den eh schon vorhandenen Router
> reinstecken wollen.

Das kommt noch dazu. Und für Verkabelung zwischen Stockwerken ... In
aller Regel gibt es einen Versorgungsschacht oder einen Schornstein in
dem man recht problemlos ein Kabel nachrüsten kann. (In letzterem Fall
dringend mit Herrn Schornsteinfeger absprechen!)

-- 
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#637317

FromJuergen Fenn <jfenn@gmx.net>
Date2025-04-20 23:35 +0200
Message-ID<m6l7l4Fnk7iU1@mid.individual.net>
In reply to#637116
Am 12.04.25 um 19:14 Uhr schrieb Joerg Walther:
> Dietz Proepper wrote:
> 
>> Powerline ... Naja, wenn's tut. Im Bekanntenkreis gefühlt 50:50. Ist
>> halt eher störanfällig und kann ggf. auch andere Geräte stören.
> 
> Yep, wie ich schon schrieb. Und woran man auch denken sollte: Die Dinger
> brauche 24/7 Strom, und tw. nicht zu wenig, vor allem, wenn sie schnell
> sein sollen, außerdem braucht man ja mindestens zwei davon; angesichts
> der heute aufgerufenen Strompreise würde ich dann doch lieber ein
> Netzzwergkabel in den eh schon vorhandenen Router reinstecken wollen.

Da kann ich aber Entwarnung geben. Ich hatte im Lockdown, weils nicht
anders ging, zwei Devolo-Adapter zu je 6 Watt ganztägig in Betrieb. Hat
sich auf meine Stromrechnung nicht merklich ausgewirkt. Würde ich aber
nie machen, wenn, wie hier, sowieso neu verkabelt werden soll.

Grüße,
Jürgen.

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#637319

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2025-04-21 07:38 +0000
Message-ID<vu4sl2$a4mb$1@solani.org>
In reply to#637317
Juergen Fenn <jfenn@gmx.net> wrote:
> Am 12.04.25 um 19:14 Uhr schrieb Joerg Walther:
>> Dietz Proepper wrote:
>> 
>>> Powerline ... Naja, wenn's tut. Im Bekanntenkreis gefühlt 50:50. Ist
>>> halt eher störanfällig und kann ggf. auch andere Geräte stören.
>> 
>> Yep, wie ich schon schrieb. Und woran man auch denken sollte: Die Dinger
>> brauche 24/7 Strom, und tw. nicht zu wenig, vor allem, wenn sie schnell
>> sein sollen, außerdem braucht man ja mindestens zwei davon; angesichts
>> der heute aufgerufenen Strompreise würde ich dann doch lieber ein
>> Netzzwergkabel in den eh schon vorhandenen Router reinstecken wollen.
> 
> Da kann ich aber Entwarnung geben. Ich hatte im Lockdown, weils nicht
> anders ging, zwei Devolo-Adapter zu je 6 Watt ganztägig in Betrieb. Hat
> sich auf meine Stromrechnung nicht merklich ausgewirkt. Würde ich aber
> nie machen, wenn, wie hier, sowieso neu verkabelt werden soll.
> 
> Grüße,
> Jürgen.
> 
> 

Man kann die anfallenden Kosten übrigens auch präzise ausrechnen. 

-- 
please forgive my iPhone typos

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#637320

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2025-04-21 10:53 +0200
Message-ID<20250421105352.184714cc.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#637319
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:

> Juergen Fenn <jfenn@gmx.net> wrote:
> > Am 12.04.25 um 19:14 Uhr schrieb Joerg Walther:  
> >> Dietz Proepper wrote:
> >>   
> >>> Powerline ... Naja, wenn's tut. Im Bekanntenkreis gefühlt 50:50.
> >>> Ist halt eher störanfällig und kann ggf. auch andere Geräte
> >>> stören.  
> >> 
> >> Yep, wie ich schon schrieb. Und woran man auch denken sollte: Die
> >> Dinger brauche 24/7 Strom, und tw. nicht zu wenig, vor allem, wenn
> >> sie schnell sein sollen, außerdem braucht man ja mindestens zwei
> >> davon; angesichts der heute aufgerufenen Strompreise würde ich
> >> dann doch lieber ein Netzzwergkabel in den eh schon vorhandenen
> >> Router reinstecken wollen.  
> > 
> > Da kann ich aber Entwarnung geben. Ich hatte im Lockdown, weils
> > nicht anders ging, zwei Devolo-Adapter zu je 6 Watt ganztägig in
> > Betrieb. Hat sich auf meine Stromrechnung nicht merklich
> > ausgewirkt. Würde ich aber nie machen, wenn, wie hier, sowieso neu
> > verkabelt werden soll.
> > 
> > Grüße,
> > Jürgen.
> > 
> >   
> 
> Man kann die anfallenden Kosten übrigens auch präzise ausrechnen. 

ca. 50kWh p.a.&Gerät. D.h. mit einem brauchbaren Tarif so ab 15 EUR(x
n). Kein Riesenproblem. Wobei die Teile unter Last vermutlich auch
nochmal ein wenig mehr schlucken.
Allerdings nachwievor deutlichst wackeliger als Ethernet. Kann man sich
antun, ist aber was für Leute, die nicht auf stabile Lösungen stehen.

Und sogar in Deiner Doppelhaushälfte dürfte es einen Versorgungsschacht
geben. Im worst case (aber bitte nicht weitersagen), man kann auch
einfach an strategisch günstigen Stellen sogenannte Löcher in die Decke
machen, Kabelkanal aufputzen (gibts auch in Optik "BALAG-freundlich")
und so recht einfach die Stockwerke verbinden.

$Kumpel hat das so gelöst, dass er im Treppenhaus in einer Ecke auf
einem Dreieckprofil eine LED-Leiste aus dem Keller in die einzelnen
Stockwerke angebracht hat[1], mit Bohrung durch die Eckstufen. Dahinter
war locker Platz für 8xCAT7. In den einzelnen Stockwerken hinter
Sockelleiste, an passenden Stellen durch die Wand, im Zielzimmer dann
weiter hinter Sockelleiste und am Ende maximal 10cm geritzt und
versenkte Dose montiert.

[1] ca. 7m mit individuell ansteuerbaren LEDs, eine Reihe weiß, eine
RGB nebeneinander. Macht /richtig/ was her.
-- 
It rubs the AI on its devices or else it gets the hose again.

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#637326

FromJörg Tewes <jogi1964@gmx.net>
Date2025-04-21 15:47 +0200
Message-ID<8a868f88-2787-46d7-ada7-5e62e800f7f7@jtewes.my-fqdn.de>
In reply to#637320
Dietz Proepper schrieb:
> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:

>> Man kann die anfallenden Kosten übrigens auch präzise ausrechnen. 

> ca. 50kWh p.a.&Gerät. D.h. mit einem brauchbaren Tarif so ab 15 EUR(x
> n). Kein Riesenproblem. Wobei die Teile unter Last vermutlich auch
> nochmal ein wenig mehr schlucken.

Auf der AVM Seite ist von 2W im Betrieb und 0,5 im Ruhemodus bis knapp
7W alles dabei. Kommt vermutliach drauf an, wie die Ausstattung der
Geräte ist.

> Allerdings nachwievor deutlichst wackeliger als Ethernet. Kann man sich
> antun, ist aber was für Leute, die nicht auf stabile Lösungen stehen.

Oder solche die keine Kabel verlegen können. Und das es wackliger ist
als Ethernet ist hierzugroup sicherlich überflüssig. Das ist in etwas
als würdest du sagen ein Schimmel ist "weiß". ;-)

> Und sogar in Deiner Doppelhaushälfte dürfte es einen Versorgungsschacht
> geben. Im worst case (aber bitte nicht weitersagen), man kann auch
> einfach an strategisch günstigen Stellen sogenannte Löcher in die Decke
> machen, Kabelkanal aufputzen (gibts auch in Optik "BALAG-freundlich")
> und so recht einfach die Stockwerke verbinden.

Was ist der Unterschied zwischen Löchern und sogenannten Löchern? Und
das geht halt nur wenn man weiß wo die Versorgungsleitungen liegen.

> $Kumpel hat das so gelöst, dass er im Treppenhaus in einer Ecke auf
> einem Dreieckprofil eine LED-Leiste aus dem Keller in die einzelnen
> Stockwerke angebracht hat[1], mit Bohrung durch die Eckstufen. Dahinter
> war locker Platz für 8xCAT7. In den einzelnen Stockwerken hinter
> Sockelleiste, an passenden Stellen durch die Wand, im Zielzimmer dann
> weiter hinter Sockelleiste und am Ende maximal 10cm geritzt und
> versenkte Dose montiert.

Wenn es möglich ist, wird wohl kaum jemand DLAN wählen. Es ist und
bleibt eine Notlösung. WLan ist da stabilitätstechnisch nur
unwesentlich besser.
-- 
Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei
denen es darum geht, wer den cooleren, imaginären Freund hat. Wenn
Jesus gevierteilt worden wäre, hätten wir heute dann Mobiles über der
Tür hängen?

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#637118

FromUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
Date2025-04-12 19:57 +0200
Message-ID<vte9g9$13fqe$1@solani.org>
In reply to#637112
Dietz Proepper schrieb:

> Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> wrote:
> 
>> Hallo!
>> 
>> Im November habe ich von meiner Bekannten berichtet, die zwei
>> dLAN-Adapter von Devolo benutzt.
>> 
>> Ein anderer Nachbar möchte die Elektrik und die ganze Hausverkabelung
>> in seinem Haus renovieren und trägt sich mit dem Gedanken, die Sache
>> dLAN-fähig zu machen.
> 
> Ganz dumm gefragt - 

Finde ich nicht dumm - ich schrob ja selbst:

| [...] und tendiere dazu, Leuten, die sowieso ihre Hausverkabelung
| renovieren, dazu zu raten, gleich Netzwerkkabel zu legen.

> wenn er ohnehin renovieren möchte (ich lese da
> "alte Stromkabel raus, neue rein") 

Genau so. Tapeten runterreissen, Kabelschlitze im Mauerwerk wieder
aufhauen, alte Kabel raus, ...

> sollte doch wenig dagegen sprechen,
> in dem Aufwasch gleich eine brauchbare CAT8-Verkabelung zu legen, oder?

So sehe ich das auch.

Stand der Technik ist also CAT8? Muss ich mal gleich googeln, was da
seit CAT6 anders ist.

> Bzw. entsprechende Leerrohre mit ein paar Sehnen, da kann man dann auch
> in fünf Jahren noch Glas durch schieben.
> 
> Powerline ... Naja, wenn's tut. Im Bekanntenkreis gefühlt 50:50. Ist
> halt eher störanfällig und kann ggf. auch andere Geräte stören.
 Ich sehe halt auch die Chance, zB wegen § 13 der
Niederspannungsan-schlussverordnung das dLAN stillegen zu müssen wenn es
andere zu sehr stört.

Er meinte jetzt, er wolle sich das mit "richtigen Netzwerkkabeln"
überlegen, aber trotzdem auf jeden Fall die Elektroverkabelung
vorsorglich so machen, dass man als Fallback auch dLAN/Powerline machen
könne.

Ich sehe mich da ja nicht als sein Ansprechpartner Nr. 1, aber da ich ab
und zu darauf angesprochen werde, interessiert mich das jetzt halt ein
bisschen.

Ich weiß es nicht, aber ich halte für möglich, dass die Geschichte teuer
wird wenn er zB geschirmte Stromkabel und Phasenkoppler und
Trägerfrequenzsperren oder ähnliches braucht und dann im Haus an den
Steckdosen von Störern auch noch Frequenzfilter etc etc.

Mit freundlichem Gruß

Ulrich

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#637127

FromShinji Ikari <shinji@gmx.net>
Date2025-04-12 22:54 +0200
Message-ID<odklvjlliqmtqi6jncge4bsr0iphjqfoiq@4ax.com>
In reply to#637118
Guten Tag

Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> schrieb

>Dietz Proepper schrieb:
>> Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> wrote:
>> sollte doch wenig dagegen sprechen,
>> in dem Aufwasch gleich eine brauchbare CAT8-Verkabelung zu legen, oder?
>Stand der Technik ist also CAT8? Muss ich mal gleich googeln, was da
>seit CAT6 anders ist.

CAT 6a waere das Minimum. Cat8 hingegen hat das Problem, dass es keine
einfachen/ueblichen Steckverbinder mit CAT8 gibt.
RJ45 ist da eigentlichg raus, auch wenn gerne werbewirksam CAT8
Patchkabel verkauft werden, sind es eher CAT8 Kabel mit nicht so
hochwertigen RJ45 Steckern.
Deshlab ist CAT8 vielleicht zukunftstraechtig, aber aus aktueller
Sicht eher Overkill/Geld rauswerfen.
CAt6a macht schon 10Gbit/s Lan ohne Probleme auf haushaltsueblichen
Laengen.
Cat7 ist da vielleicht auch noch vertretbar.. Cat 8 ist ... naja "Over
the Top"/unnoetig.

>Er meinte jetzt, er wolle sich das mit "richtigen Netzwerkkabeln"
>überlegen, aber trotzdem auf jeden Fall die Elektroverkabelung
>vorsorglich so machen, dass man als Fallback auch dLAN/Powerline machen
>könne.

Powerlan kann man eigentlich "immer" machen (sofern man eben niemand
anderen stoert).
Es wurede ja entwickelt um auf bestehenden Infrastrukturen zu
funktionieren.

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#637130

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2025-04-13 00:25 +0200
Message-ID<20250413002545.26f8cfbd.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#637127
Shinji Ikari <shinji@gmx.net> wrote:

> Guten Tag
> 
> Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> schrieb
> 
> >Dietz Proepper schrieb:  
> >> Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> wrote:
> >> sollte doch wenig dagegen sprechen,
> >> in dem Aufwasch gleich eine brauchbare CAT8-Verkabelung zu legen,
> >> oder?  
> >Stand der Technik ist also CAT8? Muss ich mal gleich googeln, was da
> >seit CAT6 anders ist.  
> 
> CAT 6a waere das Minimum. Cat8 hingegen hat das Problem, dass es keine
> einfachen/ueblichen Steckverbinder mit CAT8 gibt.
> RJ45 ist da eigentlichg raus, auch wenn gerne werbewirksam CAT8
> Patchkabel verkauft werden, sind es eher CAT8 Kabel mit nicht so
> hochwertigen RJ45 Steckern.
> Deshlab ist CAT8 vielleicht zukunftstraechtig, aber aus aktueller
> Sicht eher Overkill/Geld rauswerfen.
> CAt6a macht schon 10Gbit/s Lan ohne Probleme auf haushaltsueblichen
> Laengen.
> Cat7 ist da vielleicht auch noch vertretbar.. Cat 8 ist ... naja "Over
> the Top"/unnoetig.

Wenn man's neu macht ... Die Kabelpreise sind nicht soo
unterschiedlich. Aber CAT7 langt idR. auch noch lange. Und wie
geschrieben, Kabelkanäle unterputz, dann kann man auch in 10a noch was
nachrüsten.

> >Er meinte jetzt, er wolle sich das mit "richtigen Netzwerkkabeln"
> >überlegen, aber trotzdem auf jeden Fall die Elektroverkabelung
> >vorsorglich so machen, dass man als Fallback auch dLAN/Powerline
> >machen könne.  
> 
> Powerlan kann man eigentlich "immer" machen (sofern man eben niemand
> anderen stoert).
> Es wurede ja entwickelt um auf bestehenden Infrastrukturen zu
> funktionieren.

Es ist halt eine häufig nicht funktionierende Frickelscheiße.

-- 
It rubs the AI on its devices or else it gets the hose again.

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