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Groups > ger.ct > #603004 > unrolled thread

Baerbock und die Waschmaschinen.

Started byAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
First post2023-08-28 18:21 +0200
Last post2023-08-29 11:08 +0200
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Contents

  Baerbock und die Waschmaschinen. Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2023-08-28 18:21 +0200
    Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-28 09:25 -0700
      Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-08-29 07:58 +0200
        Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2023-08-29 08:16 +0200
          Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-08-29 08:36 +0200
          Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-29 18:53 +0200
            Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2023-09-01 12:14 +0200
    Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2023-08-28 18:34 +0200
    Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> - 2023-08-28 19:28 +0200
      Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-28 20:16 +0200
        Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> - 2023-08-28 20:32 +0200
          Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-28 20:42 +0200
            Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2023-08-29 10:59 +0200
              Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-29 11:14 +0200
                Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-08-29 11:22 +0200
                Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2023-08-29 11:23 +0200
          Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-08-29 06:46 +0200
        Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-08-29 08:05 +0200
    Re: Baerbock und die Waschmaschinen. "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2023-08-28 19:58 +0200
      Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2023-08-29 06:35 +0200
        Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> - 2023-08-29 07:18 +0200
          Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Marco <mo01@posteo.de> - 2023-08-29 08:55 +0200
          Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-29 22:39 +0200
        Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-28 23:33 -0700
          Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Marco <mo01@posteo.de> - 2023-08-29 08:59 +0200
          Re: Baerbock und die Waschmaschinen. "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2023-08-31 16:28 +0200
          Re: Baerbock und die Waschmaschinen. "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2023-08-31 16:33 +0200
    Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-28 20:08 +0200
      Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-28 23:32 -0700
        Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-08-29 09:16 +0200
        Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-11-05 01:54 -0800
          Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-11-06 00:19 -0800
    Re: Baerbock und die Waschmaschinen. "F. W." <me@home.invalid> - 2023-08-29 08:08 +0200
      Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Marco <mo01@posteo.de> - 2023-08-29 09:06 +0200
        Re: Baerbock und die Waschmaschinen. "F. W." <me@home.invalid> - 2023-08-29 11:00 +0200
          Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-29 11:21 +0200
      Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-08-29 09:20 +0200
        Re: Baerbock und die Waschmaschinen. "F. W." <me@home.invalid> - 2023-08-29 10:58 +0200
          Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-08-29 11:25 +0200
            Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2023-09-01 13:21 +0200
              Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-09-01 16:17 +0200
      Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-08-29 09:40 +0200
        Re: Baerbock und die Waschmaschinen. "F. W." <me@home.invalid> - 2023-08-29 10:59 +0200
        Re: Baerbock und die Waschmaschinen. Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2023-08-29 11:08 +0200

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#603058

FromChristian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net>
Date2023-08-29 07:18 +0200
Message-ID<1s40k21nvmff.dlg@ID-425.user.individual.de>
In reply to#603057
Andreas Bockelmann schrieb:

> Und jetzt noch einmal ein wenig Realitätscheck: In der gesamten Welt gibt es 
> für Elektronikkomponenten die Kalssifizierung Consumer, Automotive, Medical, 
> Avionics und MIL.

Und oft ist der Unterschied zwischen z.B. Automotive und Consumer nicht
in der Herstellung, sondern:
Automotive verlangt, dass ein Serienprodukt auf langfristige
Zuverlässigkeit getestet wurde (Qualifizierung), vor Auslieferung
100%-Endtest bei verschiedenen Temperaturen durchläuft, jahrelang (>5)
verfügbar ist. Niemand hindert den Hersteller daran, exakt das gleiche
Teil zum halben Preis an Miele zu verkaufen.
Der Unterschied ist, dass eine Auto aus 100000 Einzelteilen besteht,
weshalb die Auto-Industrie auf Fehlerraten im ppb-Bereich angewisen ist.
Für Consumer reicht ppm völlig.

> UNd hier meint ACAB, dass die Russen daraufangewiesen sind 
> im Bereich Avionics und MIL Chips aus westlichen Consumer-Produkten 
> auszuschlachten, die unter den zu erwartenden Einsatzbedigungen auf eine 
> Lebensdauer von 5% oberhalb der Gewährleistungszeit gezüchtet sind?

Verschiedene Berichte deuten darauf hin.

> Da passen schon mechanische Anforderungen nicht, Luftfeuchtigkeit, 
> Temperaturbereich und dann noch das Auslöten? 

Für simple Drohnen braucht es keine hohen Anforderungen.

Inzwischen verdichten sich ja die Hinweise, dass die Qualität russischer
Produktion sowieso nicht auf dem Besten Stand ist. Und man hat auch
keine Probleme damit, seine eigenen Soldaten als Kanonenfutter zu
verheizen. Was macht da schon eine Ausfallrate von 10%?

Thema Auslöten: War für mich bei der Analyse von Bauteilen
Tagesgeschäft. Die Gerätschaften, um selbst BGAs auszulöten und mit
neuen Lotkugeln zu versehen, und zwar unter Einhaltung von MSL-Leveln,
bekommst Du für unter 15000€ auf dem freien Markt. Die Erfolgsrate liegt
bei 90%.

> Das ist mal wieder ein 
> Beispiel, dass sich die grüne Antifatruppe mit Gewalt lächerlich machen will.

Das Thema wird seit Monaten in den Medien breitgetreten, aber erst wenn
eine Grüne darüber berichtet, ist es unplausibel?
Ich nehme die Berichte auch mit einer Prise Salz. Aber die angeführten
technischen Gründe, mit denen die Leute die Unplausibilität begründen
wollen, sind leider Wunschdenken.

CU,
Christian

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#603082

FromMarco <mo01@posteo.de>
Date2023-08-29 08:55 +0200
Message-ID<uck4oa$mdf9$1@solani.org>
In reply to#603058
Am 29.08.2023 um 07:18:23 Uhr schrieb Christian Treffler:

> Andreas Bockelmann schrieb:

> > UNd hier meint ACAB, dass die Russen daraufangewiesen sind 
> > im Bereich Avionics und MIL Chips aus westlichen Consumer-Produkten 
> > auszuschlachten, die unter den zu erwartenden Einsatzbedigungen auf
> > eine Lebensdauer von 5% oberhalb der Gewährleistungszeit gezüchtet
> > sind?  
> 
> Verschiedene Berichte deuten darauf hin.

Welche?
Wurden da auch Details genannt oder war das nur Polit-Blabla?

> > Da passen schon mechanische Anforderungen nicht, Luftfeuchtigkeit, 
> > Temperaturbereich und dann noch das Auslöten?   
> 
> Für simple Drohnen braucht es keine hohen Anforderungen.
> 
> Inzwischen verdichten sich ja die Hinweise, dass die Qualität
> russischer Produktion sowieso nicht auf dem Besten Stand ist. Und man
> hat auch keine Probleme damit, seine eigenen Soldaten als
> Kanonenfutter zu verheizen. Was macht da schon eine Ausfallrate von
> 10%?
> 
> Thema Auslöten: War für mich bei der Analyse von Bauteilen
> Tagesgeschäft. Die Gerätschaften, um selbst BGAs auszulöten und mit
> neuen Lotkugeln zu versehen, und zwar unter Einhaltung von MSL-Leveln,
> bekommst Du für unter 15000€ auf dem freien Markt. Die Erfolgsrate
> liegt bei 90%.

Wäre es nicht viel billiger und einfacher, die Consumer-Chips aus dem
Ausland zu kaufen?

Waschmaschinen sollten praktisch von Überall zu bekommen sein.

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#603181

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-08-29 22:39 +0200
Message-ID<ucll25$2d869$1@dont-email.me>
In reply to#603058
Salve allerseits,

Christian Treffler schrieb:
> Andreas Bockelmann schrieb:
> 
>> Das ist mal wieder ein Beispiel, dass sich die grüne Antifatruppe
>> mit Gewalt lächerlich machen will.
> 
> Das Thema wird seit Monaten in den Medien breitgetreten, aber erst wenn
> eine Grüne darüber berichtet, ist es unplausibel?
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Die Sanktionen des Westens gegen Russland sind gescheitert. Oder sie
| zeigen nicht die erhoffte Wirkung, erklärt der frühere Manager der
| russischen Sberbank, Oliver Kempkens, in der Berliner Zeitung. Die
| russische Wirtschaft wachse, die Arbeitslosigkeit bleibe niedrig und die
| Versorgung mit Gütern erhole sich.
|
| Das Scheitern wird inzwischen auch von der Bundesregierung eingeräumt.
| So zeigte sich Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) kürzlich
| enttäuscht über die Wirkung der Sanktionen. "Eigentlich hätten
| wirtschaftliche Sanktionen wirtschaftliche Auswirkungen", sagte sie. In
| diesem Fall sei das aber nicht der Fall.
|
| Sie begründete das Versagen damit, dass "die Logiken von Demokratien
| nicht in Autokratien greifen". Man habe erlebt, "dass mit rationalen
| Entscheidungen, rationale Maßnahmen, die man zwischen zivilisierten
| Regierungen trifft, dieser Krieg nicht zu beenden" sei.
|
| Die letzten Worte werfen Fragen auf und lassen viel Spielraum für
| Interpretationen. Schon der Begriff "zivilisierte Regierung" erinnert an
| den Vergleich, den EU-Chefdiplomat Josep Borrell im vergangenen Jahr
| bemüht hatte und der ihm den Vorwurf des Rassismus einbrachte. Borrell
| verglich die Europäische Union mit einem Garten und den Rest der Welt
| mit einem Dschungel, in dem andere Gesetze gelten.
|
| Auch Baerbocks Äußerung geht auf dieses kolonialistische Denken zurück.
| Im 18. Und 19. Jahrhundert begründeten unter anderem die Engländer,
| Franzosen und US-Amerikaner ihr kolonialistisches Streben mit ähnlichen
| Worten: "Wir bringen Kultur und Zivilisation, und die Barbaren haben
| kein Recht, sich ihrer Zivilisierung zu widersetzen". Der italienische
| Philosoph Domenico Losurdo hat sich in seinem Buch "Freiheit als
| Privileg" eingehend mit dieser Haltung auseinandergesetzt.
|
| Aber entsprechen Wirtschaftssanktionen wirklich den "Logiken von
| Demokratien", wie Baerbock es formulierte? Gehören Sanktionen zu den
| "rationalen Maßnahmen zwischen zivilisierten Regierungen"? Und wenn
| Sanktionen gegen Autokratien nicht funktionieren, ist es dann rational,
| an ihnen festzuhalten? Den Beweis, dass Wirtschaftssanktionen in
| Kriegszeiten einen Politikwechsel herbeiführen können, bleibt die grüne
| Außenministerin schuldig.
|
| Die Sanktionen wirken, argumentiert der Ökonom Maurice Höfgen in der
| Berliner Zeitung. Zwar wachse die russische Wirtschaft, aber das könne
| auch daran liegen, dass sie durch die Kriegsausgaben künstlich
| aufgebläht werde. Mittlerweile flössen in diesem Jahr rund 100
| Milliarden Euro ins Militär, was etwa einem Drittel aller Staatsausgaben
| entspreche. Die Inflation steige und viele Unternehmen seien ins Ausland
| abgewandert.
|
| Oliver Kempkens relativierte dagegen die Auswirkungen der
| wirtschaftlichen Entwicklung. Viele Russen lebten noch wie vor 50
| Jahren. Fast ein Drittel sei immer noch ohne Gasanschluss. Rund zehn
| Prozent hätten kein fließendes Wasser. Die Alten seien mit ihrer Rente
| ohnehin auf im Inland produzierte Lebensmittel angewiesen – und auf
| nationale Unterhaltungsprogramme.
|
| Den Oligarchen habe man mit den Sanktionen weitgehend die Möglichkeit
| genommen, im Westen Geld zu verdienen. Dafür habe man sie wieder in die
| Arme des Kreml getrieben. Und ärmer seien sie auch nicht geworden,
| hätten westliche Banken in ihren Berichten festgestellt.
|
| | Die russische Machtelite schert sich wohl kaum darum, ob KFC nun
| | Rostic’s heißt – übrigens nutzt der neue russische Eigentümer der
| | Schnellrestaurants noch dieselbe Lieferkette – oder dass statt
| | deutscher VW-Autos vermehrt chinesische Pkw zugelassen werden: Der
| | Anteil der chinesischen Autoimporte in Russland liegt nach dem zweiten
| | Quartal 2023 bereits bei 70 Prozent.
|
| Oliver Kempkens
|
| Westliche Güter gelangen nicht mehr auf direktem Weg nach Russland,
| sondern nehmen den Umweg über andere Staaten. Von diesen Gütern sind die
| Russen aber keineswegs abgeschnitten. Ähnlich verhält es sich mit den
| russischen Exporten. Erdgas strömt weiterhin über die Ukraine nach
| Europa, Erdöl nimmt den Umweg über Indien, erreicht aber dennoch die
| westlichen Staaten.
|
| Recherchen der russischen Nichtregierungsorganisation "Verstka", die
| Ende Juli veröffentlicht wurden, ergaben, dass nach wie vor fast alle
| sanktionierten Warengruppen im Wert von hunderten Milliarden US-Dollar
| nach Russland gelangen. Vom iPhone bis zu Mikrochips für Raketen wird
| weiterhin alles geliefert. Anders als von Baerbock erklärt, scheint es
| vor diesem Hintergrund für Russen nicht notwendig zu sein, Chips aus
| deutschen Waschmaschinen in ihren Raketen zu verbauen – an die
| notwendigen Chips gelangen sie offenbar auch anders.
|
| Auch EU-Länder betreiben weiterhin regen Handel mit Russland. Lettland
| etwa, das zusammen mit Polen und den anderen baltischen Staaten als
| antirussischer Hardliner auftritt, weiß den russischen Markt nach wie
| vor zu schätzen. Trotz der Sanktionen exportierten lettische Unternehmen
| im ersten Halbjahr 2023 mehr Waren nach Russland als im Vorjahreszeitraum.
|
| Es verwundert nicht, dass sich die Regierung in Moskau von Anfang an
| wenig beeindruckt gezeigt hat ob der Sanktionen. Die Bild-Zeitung
| veröffentlichte nun den Wortlaut eines Telefonats zwischen Bundeskanzler
| Olaf Scholz (SPD) und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.
| Damals sagte Scholz:
|
| | Etwas bedrückt mich mehr als die Gespräche: Er (Putin) beschwert sich
| | gar nicht über all die Sanktionen. Ich weiß nicht, ob er das im
| | Gespräch mit Dir getan hat. Aber er hat die Sanktionen gar nicht
| | angesprochen.
|
| Macron antwortete darauf nur: "Bei mir auch nicht". Der russische
| Präsident war offenbar alles andere als schockiert von den "Kosten", die
| ihm auferlegt wurden.
|
| Dass die westlichen Sanktionen nicht die erwünschten Resultate brachte,
| führt Kempkens auch auf "eine populistische und moralisierende Cancel
| Culture" westlicher Länder zurück.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.telepolis.de/features/Sanktionen-gegen-Russland-sollten-funktionieren-warum-tun-sie-es-nicht-9288505.html>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#603077

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-08-28 23:33 -0700
Message-ID<ca878644-38ae-4e69-b2dc-ae9c3534fb89n@googlegroups.com>
In reply to#603057
Bockelmann schrieb am Dienstag, 29. August 2023 um 06:38:27 UTC+2:

> Bei ACAB erwarte ich persönlich gar nichts mehr.

Dabei ist sie im Gegensatz zu Dir Akademikerin.

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#603083

FromMarco <mo01@posteo.de>
Date2023-08-29 08:59 +0200
Message-ID<uck4vu$mdf9$2@solani.org>
In reply to#603077
Am 28.08.2023 um 23:33:38 Uhr schrieb Ulf Kutzner:

> Bockelmann schrieb am Dienstag, 29. August 2023 um 06:38:27 UTC+2:
> 
> > Bei ACAB erwarte ich persönlich gar nichts mehr.  
> 
> Dabei ist sie im Gegensatz zu Dir Akademikerin.

Ihr Lebenslauf hat sich doch als geschönt entpuppt:
https://www.danisch.de/blog/2021/05/12/der-seltsame-studienschwund-der-annalena-baerbock-oeffentliches-recht/

Von der würde ich mir nichtmal Staubsaugerbeutel verkaufen lassen.

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#603317

From"DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de>
Date2023-08-31 16:28 +0200
Message-ID<GNw+pSfZNnB@dergelaeuterte>
In reply to#603077
  Ulf.Kutzner@web.de (Ulf Kutzner) schrieb:

>> Bei ACAB erwarte ich persönlich gar nichts mehr.
>
> Dabei ist sie im Gegensatz zu Dir Akademikerin.

  <https://www.allmystery.de/i/3sa2kecuxnmr_post2_5.jpg>

  Legendaeres Beispiel war der selbstverliebte eingebildete 
  Ex-Gymnasial-"Lehrer" Dr. Horst Leps, AKA Lumpenleps 
  (/dev/nul hab ihn selig).

  <http://www.hinterfotz.de/dokterchen.html>
  <http://www.hinterfotz.de/dokterchen1.html>
  <http://www.hinterfotz.de/dokterchenswerk.html>  _(under construction!)_

  NEU: Karriere machen beim Verleumder-Leps:
  <http://www.hinterfotz.de/meinekarriere.html>

  Ex-Gymnasial"lehrer" Dr. Horst Leps (mit der Lizenz zum Beten),
  und der vermeintlichen 'Lizenz' zum Verleumden (fuer irgendwas muss 
  der Dokter ja gut sein):
  |Sigfried Breuer, ein Schlaeger, kriminell bis ins Mark
  |<http://de.soc.politik.misc.narkive.com/6bRdczjn/organisatorische-fragen#post7>
  |<http://meinews.niuz.biz/organisatorische-t777270.html> (Posting #5)
  Und brandaktuell: <http://www.hinterfotz.de/double-o-verleumdungsticker.html>
  Selbstverliebter eingebildeter ueberheblicher Radschlaeger von dspm, 
  studierter Nazi-ueberall-zugleich-Toeter und verbaler Tabledancer!
  Fuerchtet weder Tod noch Teufel. Nur Google!
  -> Chatten mit Dokterchen (als er noch Power hatte):
  -> <http://www.hinterfotz.de/dr_lapsus.html>
  
-- 
| Losung: 'Alle doof, ausser Dr. Horst Leps!'    _________  
|=============================================  ^  _~H~_    
| Erklaer einem Arsch, dass er ein Arsch sei.     ? o,o ?   
| Bis zum letzten Furz wird er es abstreiten!     ;  _  ;

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#603321

From"DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de>
Date2023-08-31 16:33 +0200
Message-ID<GNt04b73NnB@dergelaeuterte>
In reply to#603077
  Ulf.Kutzner@web.de (Ulf Kutzner) schrieb:

>> Bei ACAB erwarte ich persönlich gar nichts mehr.
>
> Dabei ist sie im Gegensatz zu Dir Akademikerin.

  <https://www.allmystery.de/i/3sa2kecuxnmr_post2_5.jpg>

  Legendaeres Beispiel war der selbstverliebte eingebildete 
  Ex-Gymnasial-"Lehrer" Dr. Horst Leps, AKA Lumpenleps 
  (/dev/nul hab ihn selig).

  <http://www.hinterfotz.de/dokterchen.html>
  <http://www.hinterfotz.de/dokterchen1.html>
  <http://www.hinterfotz.de/dokterchenswerk.html>  _(under construction!)_

  NEU: Karriere machen beim Verleumder-Leps:
  <http://www.hinterfotz.de/meinekarriere.html>

  Ex-Gymnasial"lehrer" Dr. Horst Leps (mit der Lizenz zum Beten),
  und der vermeintlichen 'Lizenz' zum Verleumden (fuer irgendwas muss 
  der Dokter ja gut sein):
  |Sigfried Breuer, ein Schlaeger, kriminell bis ins Mark
  |<http://de.soc.politik.misc.narkive.com/6bRdczjn/organisatorische-fragen#post7>
  |<http://meinews.niuz.biz/organisatorische-t777270.html> (Posting #5)
  Und brandaktuell: <http://www.hinterfotz.de/double-o-verleumdungsticker.html>
  Selbstverliebter eingebildeter ueberheblicher Radschlaeger von dspm, 
  studierter Nazi-ueberall-zugleich-Toeter und verbaler Tabledancer!
  Fuerchtet weder Tod noch Teufel. Nur Google!
  -> Chatten mit Dokterchen (als er noch Power hatte):
  -> <http://www.hinterfotz.de/dr_lapsus.html>
  
-- 
| Losung: 'Alle doof, ausser Dr. Horst Leps!'    _________  
|=============================================  ^  _~H~_    
| Erklaer einem Arsch, dass er ein Arsch sei.     ? o,o ?   
| Bis zum letzten Furz wird er es abstreiten!     ;  _  ;

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#603031

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-08-28 20:08 +0200
Message-ID<ucinrf$1pib0$8@dont-email.me>
In reply to#603004
Salve allerseits,

Andreas Bockelmann schrieb:
> Hallo lieber Zielgruppe,
> 
> unsere hochgebildete Außenministerin unterstellt den Russen sie würden 
> Waschmaschinen ausschlachten um an die Chips zur Raketensteuerung zu kommen. <https://www.youtube.com/watch?v=8Cj_WUPT-9M>
> Doof, dass die Prozessoren in Waschmaschinen entweder maskenprogrammiert 
> oder Onetime-Programmables sind. Allene schon aus Kostengründen.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Die Europastraße 117 ist nicht nur eine Autobahn, sie ist eine
| Touristenattraktion. Auf 1.100 Kilometern führt sie von Armenien über
| Georgien nach Russland. Mitten durch den Kaukasus, vorbei an
| schneebedeckten Gipfeln und geschichtsträchtigen Klöstern.
|
| Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine hat die E117 aber auch als
| Handelsstraße an Bedeutung gewonnen. Sie ist die wichtigste
| Landverbindung zwischen Russland und Georgien. Wer aus der Türkei,
| Armenien, Aserbaidschan oder dem Nahen Osten Waren nach Russland
| liefert, fährt wahrscheinlich hier durch – mit legalen, aber auch mit
| illegalen Transporten.
|
| Am Grenzübergang von Georgien nach Russland reihen sich seit Monaten die
| Lkws aneinander. So auch an diesem Tag Anfang Juli. Einen Kilometer ist
| die Schlange lang. Viele Fahrer haben ihre Motoren ausgeschaltet, einige
| ihre Lastwagen verlassen. Um einen Tisch am Straßenrand sitzen
| georgische Fahrer mit einem Sommerpicknick. Sie haben Gurken, Tomaten,
| Brot und Käse vor sich. Essen und Warten. Seit Beginn des Kriegs sei das
| so, erzählen sie. Manchmal würden sie Stunden, manchmal sogar Tage lang
| ausharren, bis sie über die Grenze könnten.
|
| Die EU hat auf den russischen Einmarsch in die Ukraine mit umfassenden
| Sanktionen reagiert. Sie hat es europäischen Firmen weitgehend verboten,
| Geschäfte mit russischen Unternehmen zu machen. Sie hat Listen
| angefertigt, welche Waren nicht mehr aus der EU nach Russland exportiert
| werden dürfen. Sie hat es sehr schwer gemacht, Geld aus der EU nach
| Russland zu schicken. Der Handel zwischen der EU und Russland ist so
| fast zum Erliegen gekommen. Aber eben nur fast.
|
| Waren aus der EU gelangen über Umwege trotzdem nach Russland.
| Zwischenhändler helfen dabei, Logistikunternehmen erschließen neue
| Routen. Sie führen über Länder außerhalb der EU, auch über Georgien oder
| Kasach­stan. An deren Grenzen ist es seitdem voller geworden. Und die
| deutschen Behörden haben Mühe, die Sanktionsverstöße zu verfolgen.
|
| Es ist nicht irgendeine Ware, die in Russland landet. Es sind Güter, die
| Russland für seinen Krieg gut gebrauchen kann, zum Beispiel weil sie
| Mi­kro­chips enthalten. Dazu zählen auch Waschmaschinen, etwa von Miele
| aus Deutschland.
|
| *Neue Wege*
|
| Die taz hat ausgewertet, wie sich die Handelsströme nach Russland seit
| Kriegsbeginn verändert haben. Es zeigt sich deutlich: Die Exporte von
| Europa nach Russland sind drastisch zurückgegangen. Dafür profitieren
| andere: China exportiert nun fast 13 Prozent mehr nach Russland als vor
| dem Krieg. Die Türkei verdoppelte die Exporte zwischen 2020 und 2022.
|
| Besonders stark stiegen aber die Exporte von und in die russischen
| Nachbarstaaten Georgien und Kasachstan. Von Deutschland nach Kasachstan
| und von Kasachstan nach Russland wird wesentlich mehr exportiert. So hat
| Kasachstan im Jahr 2022 Waren im Wert von etwa 8,8 Milliarden Dollar
| nach Russland ausgeführt – 25 Prozent mehr als im Jahr 2021. Für
| Georgien ist der Anstieg nicht ganz so steil.
|
| Am stärksten zeigt sich der Exportboom bei Autos und Maschinen. Dazu
| gehören auch Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen. Die nach Russland zu
| exportieren ist nicht grundsätzlich verboten. Aber der Anstieg der
| Waschmaschinen-Geschäfte macht stutzig.
|
| Laut unserer Datenauswertung werden aus Europa nach Russland nur noch
| halb so viele Waschmaschinen geliefert wie vor dem Krieg. Dafür hat sich
| der Waschmaschinen-Export von Europa nach Kasachstan im selben Zeitraum
| mehr als verfünffacht.
|
| Wie viel mehr Waschmaschinen von Kasachstan nach Russland exportiert
| wurden, lässt sich nicht genau sagen. Die UN-Daten, auf denen unsere
| Auswertung beruht, sind für Kasachstans Waschmaschinen-Ausfuhren nicht
| vollständig. Aber für die große Gruppe „Maschinen und Anlagen“, zu denen
| auch die Waschmaschinen zählen, gibt es Zahlen: Während Kasach­stan im
| Jahr 2021 Maschinen im Wert von 128 Millionen Dollar nach Russland
| exportierte, waren es im Jahr 2022 Maschinen im Wert von 837 Millionen
| Dollar. Die deutschen Maschinen-Exporte nach Russland gingen im gleichen
| Zeitraum von 8 auf 3 Milliarden Dollar zurück. Zu den gefragten Geräten
| zählen in Russland auch Kühlschränke, Geschirrspülmaschinen und
| elektrische Milchpumpen – Geräte, in denen Chips verbaut sind.
|
| *Militärisch-industrieller Waschmaschinen-Komplex*
|
| Was ist da los? Waschen die Ka­sa­ch:in­nen plötzlich mehr, weil ihre
| Bevölkerung wächst? Unwahrscheinlich, die Geburtenrate in Kasachstan ist
| gesunken. Der Verdacht liegt nah, dass Kasachstan die Waren nach
| Russland durchwinkt und Russland sie in ihre Kleinteile zerlegt. Kann
| das sein?
|
| Für Russland seien alle sanktionierten Produkte und Technologien von
| Interesse, die dem militärisch-­in­dus­triel­len Komplex zugutekommen,
| sagt Hans-Jürgen Wittmann von German Trade & Invest. Das ist die
| Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik, eine Art
| staatliche PR-Agentur für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Besonders
| interessiert sei Russland, sagt Wittmann, an Maschinen,
| Informationstechnik und Halbleitern.
|
| Russland stellt kaum eigene Chips her, hat sie seit jeher aus Asien,
| Europa und den USA importiert. Und zerlegt nun offenbar Elektrogeräte,
| die über Drittstaaten ins Land kommen
|
| Halbleiter sind Bestandteile von Computerchips. Sie sind zentral für
| moderne Elektronik – sowohl für Kühlschränke als auch für Drohnen,
| Panzer, Raketen und Nachtsichtgeräte. Russland stellt kaum eigene Chips
| her, es hat sie seit jeher aus Asien, Europa und den USA importiert.
| Doch sowohl die Europäische Union als auch die USA haben den Export von
| Halbleitern seit Kriegsbeginn streng reglementiert. Nun nehmen sie
| Umwege über Drittstaaten. Japanische Jour­na­lis­t:in­nen haben
| recherchiert, dass seit Kriegs­beginn 75 Prozent der US-amerikanischen
| Mikro­chips, die in Russland gelandet sind, über Hongkong oder China ins
| Land kamen – wohl über kleine Chiphändler oder illegale Zwischenhändler.
|
| Waschmaschinen-Kleinteile in russischen Panzern? Für Ursula von der
| Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, war dieser Verdacht
| ein Grund zur Freude. Wenn Russland mittlerweile Waschmaschinen
| ausschlachten müsse, liege die Industrie offenbar in Trümmern, sagte sie
| im vergangenen Herbst vor dem EU-Parlament. Allerdings zeigt das eben
| nicht nur die Schwäche der russischen Industrie, sondern auch die
| Schwäche der europäischen Sanktionen.
|
| Die EU hat festgelegt, welche Produkte nicht mehr nach Russland
| geliefert werden dürfen. Dazu gehören die sogenannten Dual-Use-Güter,
| die zivil, aber auch zum Bau von Waffen genutzt werden können.
| Waschmaschinen fallen nicht grundsätzlich unter das Embargo. Nur die
| besonders teuren, luxuriösen Modelle dürfen tatsächlich nicht nach
| Russland exportiert werden. Andere Waschmaschinen-Typen hat die EU auf
| die Liste der „Kritischen Güter“ aufgenommen. Unternehmen und
| Drittländer sollen bei deren Export „besonders wachsam“ sein.
|
| Im nordrhein-westfälischen Gütersloh laufen die Waschmaschinen der Firma
| Miele vom Band. Von hier werden sie in die ganze Welt geschickt. Fast in
| die ganze Welt. Miele liefert seit Kriegsbeginn im März 2022 keine
| Haushaltsgeräte mehr nach Russland. Trotzdem sind in Russland weiter
| Miele-Maschinen zu haben.
|
| Unsere Recherchen zeigen: Von Russland aus bekommt man die Geräte leicht
| im Internet, zum Beispiel auf Webseiten wie mlshop.ru. Die Seite sieht
| aus, als käme sie direkt von Miele: professionelles Webdesign,
| Miele-Logo, Miele-Waschmaschinen im Angebot. Ein offizieller Miele-Shop
| sei das nicht, schreibt ein Unternehmenssprecher, als wir ihn danach
| fragen. Es sei der Shop eines Handelspartners, den Miele aber nicht mehr
| beliefere. Die Versorgung mit den Geräten könne nur über den „Graumarkt“
| erfolgt sein.
|
| Nach Kriegsbeginn hat Russland sogenannte Parallelimporte legalisiert.
| Darüber können Einzelhändler Produkte nach Russland importieren, ohne
| die Genehmigung des Herstellers einzuholen. Das russische Industrie- und
| Handelsministerium hat eine Liste von Waren festgelegt, die über
| Parallel­importe eingeführt werden dürfen. Auf dieser Liste steht neben
| Apple, Siemens und Volkswagen auch Miele. Deswegen könne das Unternehmen
| gegen diese Importe wenig tun, sagt der Miele-Sprecher der taz. Nur: Wie
| kommen die Waschmaschinen über die Grenze auf der Europastraße E117?
|
| Hört man sich unter deutschen Logistikunternehmen um, erzählen einige,
| es sei ein offenes Geheimnis in der Branche, dass Güter nach Russland
| über Georgien und Kasachstan vertrieben werden. Öffentlich will das
| niemand sagen. Die Sanktionen und die politische Situation in Russland
| hätten den Transport in und durch das Land zwar erschwert. Aber die
| Transportwege verlagerten sich.
|
| *Nicht nachverfolgbar*
|
| Verhindern soll das eigentlich der deutsche Zoll. Wer kritische Güter
| wie etwa Dual-Use-Güter in Drittstaaten exportiert, muss das beim Zoll
| anmelden. Der prüft, ob die Ausfuhr zulässig ist. Dual-Use-Güter dürfen
| nur mit gesonderter Genehmigung des Bundesamts für Ausfuhrkontrolle
| ausgeführt werden. Die Zollabwicklung läuft digital, alle Informationen
| und Risikohinweise werden automatisch an die Zollstellen übermittelt und
| bei der Ausfuhr kontrolliert, sagt André Lenz, der Sprecher des Zolls am
| Telefon. Zusätzlich werde auch die Ware selbst risikoorientiert
| kontrolliert.
|
| Wie groß das Problem der Sanktionsumgehung über Drittländer ist, lässt
| sich schwer festmachen. Belastbare Zahlen gibt es kaum, jede
| Staatsanwaltschaft erfasst für sich. Stichprobe bei der
| Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main: Seit Kriegsbeginn wurden dort
| circa 200 Verfahren wegen Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz
| eingetragen, schreibt eine Sprecherin auf taz-Anfrage. Eine „nicht
| unerhebliche Anzahl“ davon habe Fälle betroffen, in denen Waren über
| Drittländer nach Russland geliefert werden sollten.
|
| Das Problem ist: Eine Luxuswaschmaschine, die über Umwege nach Russland
| soll, lässt sich für den Zoll mitunter schwer finden. Wenn ein deutscher
| Hersteller angibt, die Waschmaschine in die Türkei zu liefern, dann ist
| das erst einmal legal. Wenn in der Türkei die Maschine umgeladen und
| über Zwischenhändler zum Beispiel auf der Straße E117 durch Georgien
| nach Russland gebracht wird, dann ist das illegal. Diesen komplexen
| Prozess der Lieferkette stichhaltig nachzuverfolgen, sei oft sehr
| aufwendig, sagt Lenz.
|
| Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hatte deswegen Anfang des Jahres
| die sogenannte Endverbleibsklausel ins Spiel gebracht. Es gibt sie
| schon, bei Waffenexporten. Ein Sturmgewehr etwa darf nicht in
| Unruhegebiete geliefert werden. Taucht es dort aber auf und der
| Hersteller hatte bei der Ausfuhr angegeben, die Waffe woanders hin zu
| verkaufen, kann der Hersteller belangt werden.
|
| Heckler & Koch ist für solche Geschäfte zu einer Millionenstrafe
| verurteilt worden. Gegen Habecks Vorschlag gab es aus der Wirtschaft
| großen Widerstand: Das sei nicht hilfreich, zu kompliziert, zu
| bürokratisch, zu schwer zu kontrollieren.
|
| Es war einer der Streitpunkte beim neuen Sanktionspaket, das die
| Europäische Union Ende Juni verabschiedet hat. Es ist das 11. Paket. Die
| Endverbleibs­klausel hat es nicht hineingeschafft. Dafür will die EU nun
| diplomatisch und technisch gegen Sanktionsumgehung ankämpfen. So will
| sie Drittstaaten dabei unterstützen, die Einhaltung von Sanktionen zu
| überwachen. Sollte trotzdem bekannt werden, dass in Drittstaaten
| geholfen wird, die Sanktionen zu umgehen, kann die EU die beteiligten
| Personen oder Unternehmen sanktionieren.
|
| Dafür ist die Europäische Union aber auf die Zusammenarbeit mit den
| Ländern angewiesen. Nur, wie sehr kann sie auf deren Kooperation setzen?
| Beispiel Kasachstan: Das Land ist mit Russland in einer Zollunion. Die
| Grenze zwischen den beiden Ländern ist 7.600 Kilometer lang. Zwar hat
| Kasachstan gerade ein neues Onlinetool zur Überwachung der Grenze
| eingeführt. Dass das aber flächendeckend arbeitet, bezweifeln nicht nur
| Transportunternehmer.
|
| Aber die EU will mehr als diplomatischen Druck. Als eines der stärksten
| Instrumente des 11. Sanktionspakets wertet Hans-Jürgen Wittmann von
| German Trade & Invest das Transitverbot.
|
| Seit Beginn des Kriegs gehen auffällig viele Waren auf dem Weg durch
| Russland „verloren“, die nach China oder in andere Länder geliefert
| werden sollen. Russische Behörden beschlagnahmen die Fracht, die für
| militärisches Gerät gebraucht wird, berichten Transportunternehmen der
| taz. Mit dem neuen Sanktionspaket hat die EU nun verboten, dass solche
| Güter durch Russland transportiert werden.
|
| Logistikunternehmen bestätigen, dass es seit Ende Juni deutlich
| komplizierter geworden ist, eine Transportgenehmigung durch Russland zu
| erhalten. Dass die Wege über Drittländer mit dem 11. Sanktionspaket nun
| aber endgültig blockiert werden, daran glauben die befragten Unternehmen
| nicht. In einer globalisierten Welt fänden Waren weiter ihren Weg.
|
| *Greenpeace appelliert an Unternehmen, ihre Abnehmer ganz genau zu prüfen*
|
| Für Alexander Lurz, Abrüstungsexperte bei Greenpeace, ist daher klar:
| Sanktionsregime könnten nie hundertprozentig dicht sein. Es brauche auch
| den Willen von Unternehmen. „Unternehmen müssen auf Geschäfte
| verzichten, wenn sich auch nur ein entferntes Risiko abzeichnet, dass
| eigene Schlüsseltechnik auf einem Umweg in der russischen
| Kriegsmaschinerie landet.“ Um dies zu verhindern, sollten deutsche
| Unternehmen ihre Abnehmer im Blick behalten. Auffällige Kunden müssten
| gesperrt werden. Miele gibt an, das bereits zu tun. Und trotzdem bleiben
| die Produkte weiter auf dem russischen Markt erhältlich.
|
| Auf der Europastraße E 117, an der geor­gisch-russischen Grenze,
| schieben sich die Lkw nur langsam voran. Aber die Stimmung ist gut:
| Viele Fahrer stehen am Straßenrand, in Flipflops und kurzer Hose. Dass
| Ende Juni ein neues Sanktionspaket der EU in Kraft getreten ist, davon
| will hier niemand etwas gehört haben.
|
| In einem Lebensmittelladen nahe der Grenze steht Maia, Anfang 40, groß,
| mit kurzen schwarzen Haaren. Ihren Nachnamen möchte sie nicht nennen. An
| der Kasse warten ein paar Lkw-Fahrer. Sie kaufen Cola und Zigaretten.
| Seit fünf Jahren arbeitet Maia in diesem Geschäft, dem „Dariali Market“.
| Dariali, wie die Schlucht unweit von hier. Die wartenden Fahrer aus der
| Lkw-Schlange sichern ihr das Überleben.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://taz.de/Wie-Mikrochips-nach-Russland-gelangen/!5944602/>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#603076

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-08-28 23:32 -0700
Message-ID<78fcf89f-4e54-4db5-aab6-59238b5fd456n@googlegroups.com>
In reply to#603031
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb am Montag, 28. August 2023 um 20:08:49 UTC+2:
> Salve allerseits, 
> 
> Andreas Bockelmann schrieb:
> > Hallo lieber Zielgruppe, 
> > 
> > unsere hochgebildete Außenministerin unterstellt den Russen sie würden 
> > Waschmaschinen ausschlachten um an die Chips zur Raketensteuerung zu kommen. <https://www.youtube.com/watch?v=8Cj_WUPT-9M> 
> > Doof, dass die Prozessoren in Waschmaschinen entweder maskenprogrammiert 
> > oder Onetime-Programmables sind. Allene schon aus Kostengründen. 
> >
> +--- <hier abknabbern> --- 
> | Die Europastraße 117 ist nicht nur eine Autobahn, sie ist eine 
> | Touristenattraktion. Auf 1.100 Kilometern führt sie von Armenien über 
> | Georgien nach Russland. Mitten durch den Kaukasus, vorbei an 
> | schneebedeckten Gipfeln und geschichtsträchtigen Klöstern. 
> | 
> | Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine hat die E117 aber auch als 
> | Handelsstraße an Bedeutung gewonnen. Sie ist die wichtigste 
> | Landverbindung zwischen Russland und Georgien. Wer aus der Türkei, 
> | Armenien, Aserbaidschan oder dem Nahen Osten Waren nach Russland 
> | liefert, fährt wahrscheinlich hier durch – mit legalen, aber auch mit 
> | illegalen Transporten. 
> | 
> | Am Grenzübergang von Georgien nach Russland reihen sich seit Monaten die 
> | Lkws aneinander.

> +--- </hier abknabbern> --- 
> 
> ©<https://taz.de/Wie-Mikrochips-nach-Russland-gelangen/!5944602/> 

Was man eben so Autobahn nennt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Georgische_Heerstra%C3%9Fe#Stra%C3%9Fenf%C3%BChrung_und_Sehensw%C3%BCrdigkeiten
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Military_Road_of_Georgia?uselang=de#/media/File:Georgian_Military_Road_on_May_2013_-_01.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Military_Road_of_Georgia?uselang=de#/media/File:Georgische_Heerstrasse-Kalksinter-06-Tunnel-2019-gje.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Military_Road_of_Georgia?uselang=de#/media/File:Lars_Checkpoint.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Jvari_pass?uselang=de#/media/File:Sakartvelo,_Georgia_2012_Heerstra%C3%9Fe_Richtung_Kreuzpass....._;-)_(10204362436).jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:...just_keep_cool._(8476545854).jpg?uselang=de

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#603086

FromGunter Kühne <kuehne-g@freenet.de>
Date2023-08-29 09:16 +0200
Message-ID<uck61c$259q5$1@dont-email.me>
In reply to#603076
Am 29.08.23 um 08:32 schrieb Ulf Kutzner:
> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb am Montag, 28. August 2023 um 20:08:49 UTC+2:
>> Salve allerseits,
>>
>> Andreas Bockelmann schrieb:
>>> Hallo lieber Zielgruppe,
>>>
>>> unsere hochgebildete Außenministerin unterstellt den Russen sie würden
>>> Waschmaschinen ausschlachten um an die Chips zur Raketensteuerung zu kommen. <https://www.youtube.com/watch?v=8Cj_WUPT-9M>
>>> Doof, dass die Prozessoren in Waschmaschinen entweder maskenprogrammiert
>>> oder Onetime-Programmables sind. Allene schon aus Kostengründen.
>>>
>> +--- <hier abknabbern> ---
>> | Die Europastraße 117 ist nicht nur eine Autobahn, sie ist eine
>> | Touristenattraktion. Auf 1.100 Kilometern führt sie von Armenien über
>> | Georgien nach Russland. Mitten durch den Kaukasus, vorbei an
>> | schneebedeckten Gipfeln und geschichtsträchtigen Klöstern.
>> |
>> | Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine hat die E117 aber auch als
>> | Handelsstraße an Bedeutung gewonnen. Sie ist die wichtigste
>> | Landverbindung zwischen Russland und Georgien. Wer aus der Türkei,
>> | Armenien, Aserbaidschan oder dem Nahen Osten Waren nach Russland
>> | liefert, fährt wahrscheinlich hier durch – mit legalen, aber auch mit
>> | illegalen Transporten.
>> |
>> | Am Grenzübergang von Georgien nach Russland reihen sich seit Monaten die
>> | Lkws aneinander.
> 
>> +--- </hier abknabbern> ---
>>
>> ©<https://taz.de/Wie-Mikrochips-nach-Russland-gelangen/!5944602/>
Die TAZ.
  Mehr Ideologie als Wissen. Hauptsache, man erfindet was. Relotius 
kommt doch dort aus allen Löchern.
Warum komplette Maschinen. Die Leiterplatten gibt es weltweit für 
weniger Geld.
Nein, deutsche Maschinen haben auch keine deutschen Chips drin.  Schau 
dir einfach mal die Ersatzteilkisten an, du wirst stauen, wer da alles 
gleiche Steuergeräte hat.
2.
Die meisten Chips in Konsumgütern stammen auch von SMIC.
So nun erinnern wir und an AMD in Dresden. Als das Werk verkauft wurde, 
wurde es komplett modernisiert. Wer kaufte da die beiden Straßen 
komplett?? Schon Vergessen Russland.
Ja OK nur paarundreisig µ. Aber wen Waschmaschine ARM gehen sollten, die 
das darauf auch in die Reihe bekommen. Ql 66 wurden darauf ja auch 
gefertigt.
Und so gibt es noch viele viele Gründe. Übrigens wusstet ihr das einige 
Leiterplatten für Weißgeräte auch in Nordkorea gelötet werden. Genau 
genommen in dieser gemeinsamen Wirtschaftszone mit Südkorea im 
Grenzgebiet. Ganz selten bekommt man so was mal in Nachrichtensendern zu 
sehen.
Das die zur Spitze noch viel Luft haben ist kalr aber gar keine ist auch 
gelogen.
Übrigens einige 286 und 386 in Robotron Geräten mit russischen (SU) 
Chips ausgerüstet waren vergessen wohl viele.
Die werden diese Werke ja nicht abgerissen haben.

-- 
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.

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#609477

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-11-05 01:54 -0800
Message-ID<d7383f23-4b63-420d-af68-230ab227b83an@googlegroups.com>
In reply to#603076
Ulf Kutzner schrieb am Dienstag, 29. August 2023 um 08:32:06 UTC+2:
> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb am Montag, 28. August 2023 um 20:08:49 UTC+2: 
> > Salve allerseits, 
> > 
> > Andreas Bockelmann schrieb: 
> > > Hallo lieber Zielgruppe, 
> > > 
> > > unsere hochgebildete Außenministerin unterstellt den Russen sie würden 
> > > Waschmaschinen ausschlachten um an die Chips zur Raketensteuerung zu kommen. <https://www.youtube.com/watch?v=8Cj_WUPT-9M> 
> > > Doof, dass die Prozessoren in Waschmaschinen entweder maskenprogrammiert 
> > > oder Onetime-Programmables sind. Allene schon aus Kostengründen. 
> > > 
> > +--- <hier abknabbern> --- 
> > | Die Europastraße 117 ist nicht nur eine Autobahn, sie ist eine 
> > | Touristenattraktion. Auf 1.100 Kilometern führt sie von Armenien über 
> > | Georgien nach Russland. Mitten durch den Kaukasus, vorbei an 
> > | schneebedeckten Gipfeln und geschichtsträchtigen Klöstern. 
> > | 
> > | Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine hat die E117 aber auch als 
> > | Handelsstraße an Bedeutung gewonnen. Sie ist die wichtigste 
> > | Landverbindung zwischen Russland und Georgien. Wer aus der Türkei, 
> > | Armenien, Aserbaidschan oder dem Nahen Osten Waren nach Russland 
> > | liefert, fährt wahrscheinlich hier durch – mit legalen, aber auch mit 
> > | illegalen Transporten. 
> > | 
> > | Am Grenzübergang von Georgien nach Russland reihen sich seit Monaten die 
> > | Lkws aneinander.
> > +--- </hier abknabbern> --- 
> > 
> > ©<https://taz.de/Wie-Mikrochips-nach-Russland-gelangen/!5944602/>
> Was man eben so Autobahn nennt. 
> https://de.wikipedia.org/wiki/Georgische_Heerstra%C3%9Fe#Stra%C3%9Fenf%C3%BChrung_und_Sehensw%C3%BCrdigkeiten 
> https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Military_Road_of_Georgia?uselang=de#/media/File:Georgian_Military_Road_on_May_2013_-_01.jpg 
> https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Military_Road_of_Georgia?uselang=de#/media/File:Georgische_Heerstrasse-Kalksinter-06-Tunnel-2019-gje.jpg 
> https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Military_Road_of_Georgia?uselang=de#/media/File:Lars_Checkpoint.jpg 
> https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Jvari_pass?uselang=de#/media/File:Sakartvelo,_Georgia_2012_Heerstra%C3%9Fe_Richtung_Kreuzpass....._;-)_(10204362436).jpg 
> https://commons.wikimedia.org/wiki/File:...just_keep_cool._(8476545854).jpg?uselang=de

https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%92%D0%BE%D0%B5%D0%BD%D0%BD%D0%BE-%D0%93%D1%80%D1%83%D0%B7%D0%B8%D0%BD%D1%81%D0%BA%D0%B0%D1%8F_%D0%B4%D0%BE%D1%80%D0%BE%D0%B3%D0%B0#/media/%D0%A4%D0%B0%D0%B9%D0%BB:Georgian_Military_Road_on_May_2013_-_06.jpg

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#609566

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-11-06 00:19 -0800
Message-ID<a9eed960-3531-4996-95b5-dee892f8e09en@googlegroups.com>
In reply to#609477
Ulf Kutzner schrieb am Sonntag, 5. November 2023 um 10:54:12 UTC+1:

> Ulf Kutzner schrieb am Dienstag, 29. August 2023 um 08:32:06 UTC+2: 
> > Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb am Montag, 28. August 2023 um 20:08:49 UTC+2: 
> > > ©<https://taz.de/Wie-Mikrochips-nach-Russland-gelangen/!5944602/> 
> > Was man eben so Autobahn nennt. 
> 
> https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%92%D0%BE%D0%B5%D0%BD%D0%BD%D0%BE-%D0%93%D1%80%D1%83%D0%B7%D0%B8%D0%BD%D1%81%D0%BA%D0%B0%D1%8F_%D0%B4%D0%BE%D1%80%D0%BE%D0%B3%D0%B0#/media/%D0%A4%D0%B0%D0%B9%D0%BB:Georgian_Military_Road_on_May_2013_-_06.jpg

Die Waschmaschinenstory ist so blöd, daß sie schon wieder lustig ist.
Und nebenbei, so sehen unsere Autobahnen auch bald aus. Nur nicht in
BaWü, wie ich unlängst in Mitten der dortigen Baustellen feststellen konnte.

Aber, nehmen wir mal die TAZ.
 
Deren Grafik "EU-Exporte von Waschvollautomaten"ist wunderbar doof,
da jeder absolute Wert fehl. Sogar das ZDF kommt nicht umhin den 
kasachischen Botschafter zu Wort kommen zu lassen: 

"Im Kriegsjahr 2022 habe Kasachstan knapp 10.000 Waschmaschinen aus 
der EU eingeführt. Das mache weniger als ein Prozent des kasachischen 
Marktes aus. Die Steigerung begründet Onschanow unter anderem damit, 
dass Kasachstan vor dem Krieg viele Produkte über europäische Vertriebsfirmen
aus Russland bekommen habe. Weil dieser Lieferweg nun wegfalle, stiegen,
die direkten Einfuhren aus westlichen Ländern. "

Tata, tata! Geheimnis gelöst.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/kasachstan-sanktionen-russland-waschmaschinen-100.html

Dabei wird alles zusammengekratzt, was sich nicht wehren kann: 
"Waschmaschinen und Wasch-Trocken-Kombinationen inkl. Bauteile für 
Waschmaschinen und Klein-Waschmaschinen mit Fassungsvermögen 
unter 6 Kilo".
https://www.n-tv.de/infografik/EU-Aussenhandel-Waschmaschinen-Exporte-nach-Kasachstan-article23698323.html

Peter

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#603069

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2023-08-29 08:08 +0200
Message-ID<uck209$cs9i$10@solani.org>
In reply to#603004
Am 28.08.2023 um 18:21 schrieb Andreas Bockelmann:

> Doof, dass die Prozessoren in Waschmaschinen entweder 
> maskenprogrammiert oder Onetime-Programmables sind. Allene schon aus 
> Kostengründen.

Ich besitze eine Miele Waschmaschine und einen Trockner aus der
W1-Serie. Die Dinger haben WLAN-Anschluss, sind App-gesteuert und ziehen
sich regelmäßig Updates über das Netz. Das müssen "normale" Computer
sein: Prozessoren und Speicherchips.

FW

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#603085

FromMarco <mo01@posteo.de>
Date2023-08-29 09:06 +0200
Message-ID<uck5de$mdf9$3@solani.org>
In reply to#603069
Am 29.08.2023 um 08:08:07 Uhr schrieb F. W.:

> Ich besitze eine Miele Waschmaschine und einen Trockner aus der
> W1-Serie. Die Dinger haben WLAN-Anschluss, sind App-gesteuert und
> ziehen sich regelmäßig Updates über das Netz. Das müssen "normale"
> Computer sein: Prozessoren und Speicherchips.

Vermutlich irgendwelcher ARM-Kram, ggf. sogar mit Android drauf.
Dürfte aber auf dem China-Markt problemlos erhältlich sein.

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#603100

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2023-08-29 11:00 +0200
Message-ID<uckc44$cs9i$25@solani.org>
In reply to#603085
Am 29.08.2023 um 09:06 schrieb Marco:
> Am 29.08.2023 um 08:08:07 Uhr schrieb F. W.:
> 
>> Ich besitze eine Miele Waschmaschine und einen Trockner aus der 
>> W1-Serie. Die Dinger haben WLAN-Anschluss, sind App-gesteuert und 
>> ziehen sich regelmäßig Updates über das Netz. Das müssen "normale" 
>> Computer sein: Prozessoren und Speicherchips.
> 
> Vermutlich irgendwelcher ARM-Kram, ggf. sogar mit Android drauf. 
> Dürfte aber auf dem China-Markt problemlos erhältlich sein.
> 

Antwort von GOOGLE BARD:

Miele-Waschmaschinen verwenden das Betriebssystem Miele OS. Dieses
Betriebssystem wurde von Miele selbst entwickelt und ist auf die
Bedürfnisse von Waschmaschinen zugeschnitten. Es ist hocheffizient und
verbraucht wenig Energie. Außerdem ist es sehr benutzerfreundlich und
bietet eine Vielzahl von Funktionen und Einstellungen.

Miele OS ist ein Echtzeitbetriebssystem, das in der Lage ist, die
komplexen Aufgaben einer Waschmaschine zu steuern. Es steuert die
Bewegungen des Waschtrums, die Dosierung des Waschmittels und Wassers,
die Temperatur des Wassers und die Dauer des Waschgangs. Außerdem
überwacht es die Maschine auf Fehler und Störungen.

Miele OS ist ein wichtiges Element für die Qualität und Zuverlässigkeit
von Miele-Waschmaschinen. Es trägt dazu bei, dass die Maschinen
effizient und fehlerfrei arbeiten.

Hier sind einige der Funktionen und Einstellungen von Miele OS:

Eine Vielzahl von Waschprogrammen für verschiedene Arten von Wäsche
Individuelle Einstellungen für Temperatur, Wassermenge und
Waschmitteldosierung
Sprachsteuerung
Fernsteuerung über die Miele@home-App
Energiesparfunktionen
Fehlerdiagnose
Miele OS wird ständig weiterentwickelt und mit neuen Funktionen und
Verbesserungen ausgestattet. So können Miele-Waschmaschinen immer
effizienter und komfortabler werden.

FW

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#603107

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-08-29 11:21 +0200
Message-ID<uckda9$25u64$5@dont-email.me>
In reply to#603100
Am 29.08.2023 um 11:00 schrieb F. W.:

> Miele-Waschmaschinen verwenden das Betriebssystem Miele OS. (...)
> Hier sind einige der Funktionen und Einstellungen von Miele OS:
> 
> Eine Vielzahl von Waschprogrammen für verschiedene Arten von Wäsche
> Individuelle Einstellungen für Temperatur, Wassermenge und
> Waschmitteldosierung
> Sprachsteuerung
> Fernsteuerung über die Miele@home-App
> Energiesparfunktionen
> Fehlerdiagnose

Ooops, dann ist der Ausbau aus den Miele-Waschmaschinen und Verwendung
in den Kalibr-Raketen und Kinschal-Marschflugkörper doch denkbar:

Eine Vielzahl von Kampfprogrammen für verschiedene Arten von Angriffen
Individuelle Einstellungen für Angriffsziele, Sprengstoffmenge und
Vernichtungsradius
Russische Sprachsteuerung
Fernsteuerung über die Miele@home-App
Reichweitenerhöhung durch Energiesparfunktionen
Fehlerdiagnose

> Miele OS wird ständig weiterentwickelt und mit neuen Funktionen und
> Verbesserungen ausgestattet. So können Miele-Waschmaschinen immer
> effizienter und komfortabler werden.

So können Kalibr-Raketen und Kinschal-Marschflugkörper immer effizienter
und komfortabler werden.

Wer hätte das gedacht? Gut, daß es Annalena gibt.

Veith
-- 
Die Wirksamkeit von Propaganda hängt von dessen Fähigkeit ab, das
analytische Denken des Empfängers auszuschalten, indem es an seine
emotionale, unbewußte Reaktion appelliert.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#603087

FromGunter Kühne <kuehne-g@freenet.de>
Date2023-08-29 09:20 +0200
Message-ID<uck68m$25ac2$1@dont-email.me>
In reply to#603069
Am 29.08.23 um 08:08 schrieb F. W.:
> Am 28.08.2023 um 18:21 schrieb Andreas Bockelmann:
> 
>> Doof, dass die Prozessoren in Waschmaschinen entweder 
>> maskenprogrammiert oder Onetime-Programmables sind. Allene schon aus 
>> Kostengründen.
> 
> Ich besitze eine Miele Waschmaschine und einen Trockner aus der
> W1-Serie. Die Dinger haben WLAN-Anschluss, sind App-gesteuert und ziehen
> sich regelmäßig Updates über das Netz. Das müssen "normale" Computer
> sein: Prozessoren und Speicherchips.
> 
> FW
Dann mach doch auf und schaue rein.
Meine Whirlpool kann das auch. Platine aus China und dieselbe 
Bestell-Nr. für Bosch und Miele.
Ja, mit Blauzahn kann ich die auch steuern.
Schaut einfach mal in die Ersatzteil Bestelllisten. Ihr werdet stauen 
was da alles gleich ist.
-- 
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.

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#603097

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2023-08-29 10:58 +0200
Message-ID<uckc06$cs9i$23@solani.org>
In reply to#603087
Am 29.08.2023 um 09:20 schrieb Gunter Kühne:

> Dann mach doch auf und schaue rein.

LOL - ich hatte schon Gebrauchtwagen, die weniger gekostet haben, als
diese zwei Maschinen. Das tue ich sicher nicht.

> Meine Whirlpool kann das auch. Platine aus China und dieselbe 
> Bestell-Nr. für Bosch und Miele. Ja, mit Blauzahn kann ich die auch
> steuern. Schaut einfach mal in die Ersatzteil Bestelllisten. Ihr
> werdet stauen was da alles gleich ist.

Umso besser.

FW

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#603110

FromGunter Kühne <kuehne-g@freenet.de>
Date2023-08-29 11:25 +0200
Message-ID<uckdht$26gt5$2@dont-email.me>
In reply to#603097
Am 29.08.23 um 10:58 schrieb F. W.:
> Am 29.08.2023 um 09:20 schrieb Gunter Kühne:
> 
>> Dann mach doch auf und schaue rein.
> 
> LOL - ich hatte schon Gebrauchtwagen, die weniger gekostet haben, als
> diese zwei Maschinen. Das tue ich sicher nicht.
> 
>> Meine Whirlpool kann das auch. Platine aus China und dieselbe 
>> Bestell-Nr. für Bosch und Miele. Ja, mit Blauzahn kann ich die auch
>> steuern. Schaut einfach mal in die Ersatzteil Bestelllisten. Ihr
>> werdet stauen was da alles gleich ist.
> 
> Umso besser.
> 
> FW
> 
Siehst selber da sollen die Russen die teuren Miele kaufen, wo sie doch 
billig an die Platinen herankommen. Das BS wollen die ja auch nicht. Die 
spielen da ihr eigenes ein. Tip ROSA.
-- 
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.

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#603383

FromWalter Brill <WalterBrill@t-online.de>
Date2023-09-01 13:21 +0200
Message-ID<kldvpaFp3utU3@mid.individual.net>
In reply to#603110
Hallo,

Am 29.08.23 um 11:25 schrieb Gunter Kühne:
> Am 29.08.23 um 10:58 schrieb F. W.:
>> Am 29.08.2023 um 09:20 schrieb Gunter Kühne:
>>
>>> Dann mach doch auf und schaue rein.
>>
>> LOL - ich hatte schon Gebrauchtwagen, die weniger gekostet haben, als
>> diese zwei Maschinen. Das tue ich sicher nicht.
>>
>>> Meine Whirlpool kann das auch. Platine aus China und dieselbe 
>>> Bestell-Nr. für Bosch und Miele. Ja, mit Blauzahn kann ich die auch
>>> steuern. Schaut einfach mal in die Ersatzteil Bestelllisten. Ihr
>>> werdet stauen was da alles gleich ist.
>>
>> Umso besser.
>>
>> FW
>>
> Siehst selber da sollen die Russen die teuren Miele kaufen, wo sie doch 
> billig an die Platinen herankommen. Das BS wollen die ja auch nicht. Die 
> spielen da ihr eigenes ein. Tip ROSA.
                              ^^^^^^^^^^
Du meinst das neue Handy-Betriebssystem für die Verwaltung?

Ciao
Walter

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