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Groups > ger.ct > #529629 > unrolled thread
| Started by | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2021-11-21 17:45 +0000 |
| Last post | 2021-11-25 21:08 +0000 |
| Articles | 20 on this page of 55 — 18 participants |
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Re: Opiate Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-11-21 17:45 +0000
Re: Opiate Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2021-11-21 22:14 -0800
Re: Opiate Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-11-22 06:31 +0000
Re: Opiate "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-11-22 08:43 +0100
Re: Opiate Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-11-22 10:14 +0100
Re: Opiate "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-11-22 10:16 +0100
Re: Opiate Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2021-11-22 10:40 +0100
Re: Opiate Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-11-22 04:21 -0800
Re: Opiate Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-11-22 01:24 -0800
Re: Opiate Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-11-22 10:42 +0100
Re: Opiate Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2021-11-22 10:46 +0100
Re: Opiate Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-11-22 11:03 +0100
Re: Opiate Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2021-11-22 11:36 +0100
Re: Opiate "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-11-22 11:44 +0100
Re: Opiate Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-11-22 12:26 +0100
Re: Opiate "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-11-22 12:35 +0100
Re: Opiate Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-11-22 12:47 +0100
Re: Opiate Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-11-22 11:48 +0000
Re: Opiate "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-11-22 12:59 +0100
Re: Opiate Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-11-22 12:34 +0000
Re: Opiate Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-11-22 16:55 +0000
Re: Opiate Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-11-22 20:30 +0000
Re: Opiate Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-11-22 20:58 +0000
Re: Opiate Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-11-22 20:59 +0000
Re: Opiate Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-11-22 22:15 +0100
Re: Opiate Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> - 2021-11-22 22:19 +0100
Re: Opiate Quinn C <lispamateur@crommatograph.info> - 2021-11-22 20:30 -0500
Re: Opiate Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-11-23 05:10 +0000
Re: Opiate Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2021-11-23 06:26 +0100
Re: Opiate "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-11-23 06:29 +0100
Re: Opiate Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2021-11-23 07:32 +0100
Re: Opiate Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2021-11-22 23:37 -0800
Re: Opiate Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2021-11-23 09:17 +0100
Re: Opiate Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-11-23 13:02 +0100
Re: Opiate Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-11-23 13:23 +0100
Re: Opiate Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2021-11-23 16:14 +0100
Re: Opiate Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-11-23 13:02 +0100
Re: Opiate Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-11-23 05:12 -0800
Re: Opiate Quinn C <lispamateur@crommatograph.info> - 2021-11-23 09:19 -0500
Re: Opiate Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-11-23 01:42 -0800
Re: Opiate Quinn C <lispamateur@crommatograph.info> - 2021-11-23 09:19 -0500
Re: Opiate "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-11-23 16:09 +0100
Re: Opiate Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-11-23 16:34 +0100
Re: Opiate Quinn C <lispamateur@crommatograph.info> - 2021-11-23 22:21 -0500
Re: Opiate Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-12-11 04:18 -0800
Re: Opiate Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-11-26 01:10 +0000
Re: Opiate Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-12-03 04:20 -0800
Re: Opiate Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-11-22 04:37 -0800
Re: Opiate Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-11-22 11:50 +0100
Re: Opiate Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2021-11-22 10:51 +0100
Re: Opiate "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-11-22 10:54 +0100
Re: Opiate Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-11-22 11:25 +0100
Re: Opiate Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-11-22 11:01 +0100
Re: Opiate Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-11-25 20:46 +0000
Re: Opiate Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-11-25 21:08 +0000
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-11-21 17:45 +0000 |
| Subject | Re: Opiate |
| Message-ID | <sne0ja$d61$1@solani.org> |
Stefan Ram <ram@zedat.fu-berlin.de> wrote: > ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) writes: >> es nicht einmal mehr möglich war, allen Sterbenden, die nicht >> mehr beatmet werden konnten, solch eine Versorgung zukommen >> zu lassen. > > Aha! Ich habe jetzt einen Bericht vom 26. März 2020 zu > /Italien/ gefunden. Dort wird aus einem Bericht "Nacoti et > al., 2020" im Magazin "NEJM Catalyst" von Ärzten aus dem > Krankenhaus "Papa Giovanni XXIII" in Bergamo entnommen: > > |Zudem würden alte Patientinnen und Patienten nicht > |wiederbelebt und allein, ohne Palliativversorgung, sterben. > > . Vermutlich passiert so etwas, wenn Krankenhäuser über > ihre Kapazität hinaus belastet werden, zunächst werden > nicht mehr alle Beatmungspflichtigen beatmet, sondern nur > noch palliativ versorgt (wobei ich vermute, daß bei einer > "schnellen Sterbehilfe" durchaus auch mal etwas nachgeholfen > wird); steigt die Belastung noch weiter an, so gelingt > nicht einmal mehr das. > > > Opiate sind atemdepressiv. Wenn man bei einer Erkrankung die die Atmung beeinträchtigt Opiate gibt, ist das in meinen Augen schon sehr aktive Sterbehilfe. Der Atemantrieb verschwindet dann ja. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2021-11-21 22:14 -0800 |
| Message-ID | <d8d508f5-1056-4985-92b1-a7560da8210en@googlegroups.com> |
| In reply to | #529629 |
2021-11-22 07:15:00 +0100 > ... > Opiate sind atemdepressiv. Wenn man bei einer Erkrankung die die Atmung > beeinträchtigt Opiate gibt, ist das in meinen Augen schon sehr aktive > Sterbehilfe. Der Atemantrieb verschwindet dann ja. Wohnung nicht lüften - der ansteigende CO2 Pegel treibt das AtemZentrum doch an? Und würde dann der gleichzeitig geringer werdenden O2 Gehalt kompensiert? Herwig
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| From | Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> |
|---|---|
| Date | 2021-11-22 06:31 +0000 |
| Message-ID | <pan$ee50e$31b9bc35$6a8af5b$2613ef78@news.marquee-moon.de> |
| In reply to | #529629 |
Am Sun, 21 Nov 2021 17:45:14 +0000 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Stefan Ram <ram@zedat.fu-berlin.de> wrote: >> ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) writes: >>> es nicht einmal mehr möglich war, allen Sterbenden, die nicht >>> mehr beatmet werden konnten, solch eine Versorgung zukommen >>> zu lassen. >> >> Aha! Ich habe jetzt einen Bericht vom 26. März 2020 zu >> /Italien/ gefunden. Dort wird aus einem Bericht "Nacoti et >> al., 2020" im Magazin "NEJM Catalyst" von Ärzten aus dem >> Krankenhaus "Papa Giovanni XXIII" in Bergamo entnommen: >> >> |Zudem würden alte Patientinnen und Patienten nicht >> |wiederbelebt und allein, ohne Palliativversorgung, sterben. >> >> . Vermutlich passiert so etwas, wenn Krankenhäuser über >> ihre Kapazität hinaus belastet werden, zunächst werden >> nicht mehr alle Beatmungspflichtigen beatmet, sondern nur >> noch palliativ versorgt (wobei ich vermute, daß bei einer >> "schnellen Sterbehilfe" durchaus auch mal etwas nachgeholfen >> wird); steigt die Belastung noch weiter an, so gelingt >> nicht einmal mehr das. >> >> >> > > Opiate sind atemdepressiv. Wenn man bei einer Erkrankung die die Atmung > beeinträchtigt Opiate gibt, ist das in meinen Augen schon sehr aktive > Sterbehilfe. Der Atemantrieb verschwindet dann ja. Genau und in dem Fall ist die Atemdepression eine erwünschte Nebenwirkung der Opiate. Die Dyspnoe soll ja gelindert werden und der Covidkranke soll ruhiger atmen können, schon allein, damit seine Angst und Panik verschwindet. Von einer Überdosierung ist ja nicht die Rede. Da Du ja vermutlich wieder denkst ich würde Unfug erzählen, kannst Du das ja einfach nachlesen. Ich hatte sogar neulich noch bei einem Intensivmediziner gelesen, der genau das bemängelte, was Du jetzt gerade bestätigst. Deine Sorge ist in dem Fall unberechtigt. Ich als gelegentlicher Schmerzpatient hätte zu bemängeln, daß die Bereitschaft von Ärzten Opiate zu verschreiben mir zu gering ist. Allenfalls bekommt man so "Kinderopiate" wie Tramadol. Ich weiß allerdings auch nicht wie da der bürokratische Aufwand bezüglich des BtMG ist. Ich hab mal mit einem Opiat im Labor gearbeitet. Da mußte ich über jedes mg Buch führen und irgendwie verstehen die Bürokraten nicht, daß man da Verluste bei so einer Synthese hat. Da gibt es dann dumme Nachfragen wo denn die Differenz geblieben ist und ich "Keine Ahnung!". "Wieso? 70% Ausbeute sind doch super!". Jedenfalls finde ich, daß ich schon zu oft, zu dolle Schmerzen hab aushalten müssen. Man muß es ja nicht gleich so übertreiben wie die Amis.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-11-22 08:43 +0100 |
| Message-ID | <snfhmt$2ga$1@solani.org> |
| In reply to | #529648 |
Am 22.11.21 um 07:31 schrieb Markus Luft:
> Am Sun, 21 Nov 2021 17:45:14 +0000 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>
>> Stefan Ram <ram@zedat.fu-berlin.de> wrote:
>>> ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) writes:
>>>> es nicht einmal mehr möglich war, allen Sterbenden, die nicht
>>>> mehr beatmet werden konnten, solch eine Versorgung zukommen
>>>> zu lassen.
>>>
>>> Aha! Ich habe jetzt einen Bericht vom 26. März 2020 zu
>>> /Italien/ gefunden. Dort wird aus einem Bericht "Nacoti et
>>> al., 2020" im Magazin "NEJM Catalyst" von Ärzten aus dem
>>> Krankenhaus "Papa Giovanni XXIII" in Bergamo entnommen:
>>>
>>> |Zudem würden alte Patientinnen und Patienten nicht
>>> |wiederbelebt und allein, ohne Palliativversorgung, sterben.
>>>
>>> . Vermutlich passiert so etwas, wenn Krankenhäuser über
>>> ihre Kapazität hinaus belastet werden, zunächst werden
>>> nicht mehr alle Beatmungspflichtigen beatmet, sondern nur
>>> noch palliativ versorgt (wobei ich vermute, daß bei einer
>>> "schnellen Sterbehilfe" durchaus auch mal etwas nachgeholfen
>>> wird); steigt die Belastung noch weiter an, so gelingt
>>> nicht einmal mehr das.
>>>
>>>
>>>
>>
>> Opiate sind atemdepressiv. Wenn man bei einer Erkrankung die die Atmung
>> beeinträchtigt Opiate gibt, ist das in meinen Augen schon sehr aktive
>> Sterbehilfe. Der Atemantrieb verschwindet dann ja.
>
> Genau und in dem Fall ist die Atemdepression eine erwünschte
> Nebenwirkung der Opiate. Die Dyspnoe soll ja gelindert werden und der
> Covidkranke soll ruhiger atmen können, schon allein, damit seine Angst
> und Panik verschwindet. Von einer Überdosierung ist ja nicht die Rede.
> Da Du ja vermutlich wieder denkst ich würde Unfug erzählen, kannst Du
> das ja einfach nachlesen.
> Ich hatte sogar neulich noch bei einem Intensivmediziner gelesen, der
> genau das bemängelte, was Du jetzt gerade bestätigst. Deine Sorge ist
> in dem Fall unberechtigt.
Ach, es ist jetzt nicht eine Sorge. Man muß halt wissen was man will
und was man tut. In dem einen Fall kann ich das mit meinem Gewissen
vereinbaren, in einem anderen wieder nicht. Da gibt es keine
Kochanleitungen "mach es so und so dann ist es unbedenklich".
Intensivmediziner tun sich leicht mit Opiaten, da steht das alles unter
ihrem Monitoring und ihrer vollkommenen Kontrolle. Aber eine Spritze
Morphium 10 mg z.B. zu Hause dem Patienten geben, den Patienten zu
verlassen und zu hören 2 Stunden später ist er von uns gegangen- damit
muß man rechnen. Besonders wenn es ein Patient mit Atemnot war. In dem
Fall mache ich das eher nicht, es sei denn der Wunsch wird vom Patienten
explizit herangetragen bei beispielsweise einer terminalen
Tumorerkrankung. Dann wissen der Arzt und der Patient aber auch beide
was sie tun. Dann darf ich Schmerzen und Angst nehmen, auch wenn es
möglicherweise die Lebenszeit die noch verbleibt etwas verkürzt. Das ist
dann auch noch nicht aktive Sterbehilfe. Schmerzfrei halten und
angstfrei halten ist eine Grundaufgabe des Arztes.
Wie gesagt, auf der Intensivstation keinerlei Problem. Aber mancher
Hausarzt wurde schon gefragt, warum der Patient so kurz nach der Spritze
beim Hausbesuch dann nicht mehr richtig geatmet hat.
Die Dosierung: die therapeutische Breite starker Opiate ist eher schmal,
die richtige Dosierung sieht man leider der Nasenspitze des Patienten
nicht an. Es täuschen sich ja auch täglich ein paar Menschen im Land,
die eigentlich die Erfahrung haben müssten ("goldener Schuss" des
Drogenabhängigen).
>
> Ich als gelegentlicher Schmerzpatient hätte zu bemängeln, daß die
> Bereitschaft von Ärzten Opiate zu verschreiben mir zu gering ist.
> Allenfalls bekommt man so "Kinderopiate" wie Tramadol.
> Ich weiß allerdings auch nicht wie da der bürokratische Aufwand
> bezüglich des BtMG ist. Ich hab mal mit einem Opiat im Labor
> gearbeitet. Da mußte ich über jedes mg Buch führen und irgendwie
> verstehen die Bürokraten nicht, daß man da Verluste bei so einer
> Synthese hat. Da gibt es dann dumme Nachfragen wo denn die Differenz
> geblieben ist und ich "Keine Ahnung!". "Wieso? 70% Ausbeute sind doch
> super!".
> Jedenfalls finde ich, daß ich schon zu oft, zu dolle Schmerzen hab
> aushalten müssen. Man muß es ja nicht gleich so übertreiben wie die
> Amis.
>
--
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2021-11-22 10:14 +0100 |
| Message-ID | <1ecy3oa7oplf1$.sboq1yne8dxl.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #529649 |
Am Mon, 22 Nov 2021 08:43:25 +0100 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Die Dosierung: die therapeutische Breite starker Opiate ist eher schmal,
> die richtige Dosierung sieht man leider der Nasenspitze des Patienten
> nicht an. Es täuschen sich ja auch täglich ein paar Menschen im Land,
> die eigentlich die Erfahrung haben müssten ("goldener Schuss" des
> Drogenabhängigen).
Bei denen ist aber eher das Problem gegeben, daß sie nicht wissen, wie es
um die Reinheit ihrer Droge bestellt ist. Wenn die da mal eine Charge
erwischen, die weniger stark verschnitten ist als sonst, dann ist es oft
der letzte Schuss.
Grüße,
Frank
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-11-22 10:16 +0100 |
| Message-ID | <snfn4s$61f$1@solani.org> |
| In reply to | #529660 |
Am 22.11.21 um 10:14 schrieb Frank Hucklenbroich:
> Am Mon, 22 Nov 2021 08:43:25 +0100 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>
>> Die Dosierung: die therapeutische Breite starker Opiate ist eher schmal,
>> die richtige Dosierung sieht man leider der Nasenspitze des Patienten
>> nicht an. Es täuschen sich ja auch täglich ein paar Menschen im Land,
>> die eigentlich die Erfahrung haben müssten ("goldener Schuss" des
>> Drogenabhängigen).
>
> Bei denen ist aber eher das Problem gegeben, daß sie nicht wissen, wie es
> um die Reinheit ihrer Droge bestellt ist. Wenn die da mal eine Charge
> erwischen, die weniger stark verschnitten ist als sonst, dann ist es oft
> der letzte Schuss.
>
> Grüße,
>
> Frank
>
Es zeigt halt vor allen Dingen: Mit Opiaten kann man sich gut umbringen.
--
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2021-11-22 10:40 +0100 |
| Message-ID | <snfok5$78m$1@solani.org> |
| In reply to | #529660 |
Am 22.11.2021 um 10:14 schrieb Frank Hucklenbroich:
> Am Mon, 22 Nov 2021 08:43:25 +0100 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>
>> Die Dosierung: die therapeutische Breite starker Opiate ist eher schmal,
>> die richtige Dosierung sieht man leider der Nasenspitze des Patienten
>> nicht an. Es täuschen sich ja auch täglich ein paar Menschen im Land,
>> die eigentlich die Erfahrung haben müssten ("goldener Schuss" des
>> Drogenabhängigen).
>
> Bei denen ist aber eher das Problem gegeben, daß sie nicht wissen, wie es
> um die Reinheit ihrer Droge bestellt ist. Wenn die da mal eine Charge
> erwischen, die weniger stark verschnitten ist als sonst, dann ist es oft
> der letzte Schuss.
Legal, illegal - scheißegal; die Droge muss eben pharmazeutische
Qualität haben.
--
LG Georg
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-11-22 04:21 -0800 |
| Message-ID | <01891a44-d5f7-4d83-bae3-96e48ae21c74n@googlegroups.com> |
| In reply to | #529667 |
Georg Gruber schrieb am Montag, 22. November 2021 um 10:41:27 UTC+1:
> Am 22.11.2021 um 10:14 schrieb Frank Hucklenbroich:
> > Am Mon, 22 Nov 2021 08:43:25 +0100 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> >
> >> Die Dosierung: die therapeutische Breite starker Opiate ist eher schmal,
> >> die richtige Dosierung sieht man leider der Nasenspitze des Patienten
> >> nicht an. Es täuschen sich ja auch täglich ein paar Menschen im Land,
> >> die eigentlich die Erfahrung haben müssten ("goldener Schuss" des
> >> Drogenabhängigen).
> >
> > Bei denen ist aber eher das Problem gegeben, daß sie nicht wissen, wie es
> > um die Reinheit ihrer Droge bestellt ist. Wenn die da mal eine Charge
> > erwischen, die weniger stark verschnitten ist als sonst, dann ist es oft
> > der letzte Schuss.
> Legal, illegal - scheißegal; die Droge muss eben pharmazeutische
> Qualität haben.
Wie ich bereits erwähnte, gibt es die H-Droge mit Zulassung im
Vereinigten Königreich.
Gruß, ULF
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-11-22 01:24 -0800 |
| Message-ID | <a4e67bb5-c643-41d9-93da-8137c126fb57n@googlegroups.com> |
| In reply to | #529649 |
Dr. Joachim Neudert schrieb am Montag, 22. November 2021 um 08:43:27 UTC+1:
> Die Dosierung: die therapeutische Breite starker Opiate ist eher schmal,
> die richtige Dosierung sieht man leider der Nasenspitze des Patienten
> nicht an. Es täuschen sich ja auch täglich ein paar Menschen im Land,
> die eigentlich die Erfahrung haben müssten ("goldener Schuss" des
> Drogenabhängigen).
Gerüchteweise wird denen kein Beipackzetel an die Hand gegeben, wie stark
die aktuell erworbene Dosis gestreckt ist oder eben auch nicht.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2021-11-22 10:42 +0100 |
| Message-ID | <snfol2$b4k$1@dont-email.me> |
| In reply to | #529649 |
Am 22.11.2021 um 08:43 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Die Dosierung: die therapeutische Breite starker Opiate ist eher schmal,
> die richtige Dosierung sieht man leider der Nasenspitze des Patienten
> nicht an.
Nichtsdestotrotz war auch der Opiatgenuß in D mal recht weit verbreitet
und vor allem auch gesellschaftlich akzeptiert. So ungefähr auf einer
Ebene mit Alkohol. Besonders viel scheint während diesr Zeit auch nicht
passiert zu sein.
> Es täuschen sich ja auch täglich ein paar Menschen im Land,
> die eigentlich die Erfahrung haben müssten ("goldener Schuss" des
> Drogenabhängigen).
Das ist eher auf (verunreinigtes) H zurückzuführen.
--
هرگز گربه خود را مجبور به معاشرت با انسانها، سگها یا سایر گربهها نکنید
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2021-11-22 10:46 +0100 |
| Message-ID | <snfotl$m8o$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #529668 |
On 11/22/21 10:42 AM, Lars Gebauer wrote:
> Am 22.11.2021 um 08:43 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>> Die Dosierung: die therapeutische Breite starker Opiate ist eher
>> schmal, die richtige Dosierung sieht man leider der Nasenspitze des
>> Patienten nicht an.
>
> Nichtsdestotrotz war auch der Opiatgenuß in D mal recht weit verbreitet
> und vor allem auch gesellschaftlich akzeptiert. So ungefähr auf einer
> Ebene mit Alkohol. Besonders viel scheint während diesr Zeit auch nicht
> passiert zu sein.
>
>> Es täuschen sich ja auch täglich ein paar Menschen im Land, die
>> eigentlich die Erfahrung haben müssten ("goldener Schuss" des
>> Drogenabhängigen).
>
> Das ist eher auf (verunreinigtes) H zurückzuführen.
Eher auf weniger als gewohnt verunreinigtes.
Gerrit
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2021-11-22 11:03 +0100 |
| Message-ID | <snfptg$isj$2@dont-email.me> |
| In reply to | #529670 |
Am 22.11.2021 um 10:46 schrieb Gerrit Heitsch:
> On 11/22/21 10:42 AM, Lars Gebauer wrote:
>> Am 22.11.2021 um 08:43 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>> Es täuschen sich ja auch täglich ein paar Menschen im Land, die
>>> eigentlich die Erfahrung haben müssten ("goldener Schuss" des
>>> Drogenabhängigen).
>>
>> Das ist eher auf (verunreinigtes) H zurückzuführen.
>
> Eher auf weniger als gewohnt verunreinigtes.
Ja - wenn man jemanden absichtlich abmurksen will. Andernfalls ist es
für den Händler ein schlechtes Geschäft.
--
هرگز گربه خود را مجبور به معاشرت با انسانها، سگها یا سایر گربهها نکنید
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2021-11-22 11:36 +0100 |
| Message-ID | <snfrs3$ni1$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #529676 |
On 11/22/21 11:03 AM, Lars Gebauer wrote:
> Am 22.11.2021 um 10:46 schrieb Gerrit Heitsch:
>> On 11/22/21 10:42 AM, Lars Gebauer wrote:
>>> Am 22.11.2021 um 08:43 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>>> Es täuschen sich ja auch täglich ein paar Menschen im Land, die
>>>> eigentlich die Erfahrung haben müssten ("goldener Schuss" des
>>>> Drogenabhängigen).
>>>
>>> Das ist eher auf (verunreinigtes) H zurückzuführen.
>>
>> Eher auf weniger als gewohnt verunreinigtes.
>
> Ja - wenn man jemanden absichtlich abmurksen will. Andernfalls ist es
> für den Händler ein schlechtes Geschäft.
Bewusst macht das keiner... Aber wenn in der Kette bis zum Kunden ein
Glied wegen Verhaftung rausfällt und damit die Streckung dort nicht mehr
stattfindet kommt beim Kunden höherwertige Ware an.
Gerrit
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-11-22 11:44 +0100 |
| Message-ID | <snfsao$d60$1@solani.org> |
| In reply to | #529680 |
Am 22.11.21 um 11:36 schrieb Gerrit Heitsch:
> On 11/22/21 11:03 AM, Lars Gebauer wrote:
>> Am 22.11.2021 um 10:46 schrieb Gerrit Heitsch:
>>> On 11/22/21 10:42 AM, Lars Gebauer wrote:
>>>> Am 22.11.2021 um 08:43 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>>>> Es täuschen sich ja auch täglich ein paar Menschen im Land, die
>>>>> eigentlich die Erfahrung haben müssten ("goldener Schuss" des
>>>>> Drogenabhängigen).
>>>>
>>>> Das ist eher auf (verunreinigtes) H zurückzuführen.
>>>
>>> Eher auf weniger als gewohnt verunreinigtes.
>>
>> Ja - wenn man jemanden absichtlich abmurksen will. Andernfalls ist es
>> für den Händler ein schlechtes Geschäft.
>
> Bewusst macht das keiner... Aber wenn in der Kette bis zum Kunden ein
> Glied wegen Verhaftung rausfällt und damit die Streckung dort nicht mehr
> stattfindet kommt beim Kunden höherwertige Ware an.
>
> Gerrit
>
>
Mal Butter bei die Fische: wie oft glaubt ihr wird das kostbare
Handelsgut denn weniger gstreckt als geplant? Wie oft schmeisst also die
Handelskette der Drogenmafia Geld weg?
Mein Tipp: Praktisch gar nicht.
Die Todesfälle durch den "goldenen Schuß" kommen durch die
Gefährlichkeit des Heroins und die kontinuierlich abnehmende Gesundheit
und Widerstandskraft der Süchtigen.
--
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2021-11-22 12:26 +0100 |
| Message-ID | <snfupe$hb2$1@dont-email.me> |
| In reply to | #529681 |
Am 22.11.2021 um 11:44 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Mal Butter bei die Fische: wie oft glaubt ihr wird das kostbare > Handelsgut denn weniger gstreckt als geplant? Das hängt ganz davon ab, wie viele Glieder die Vertriebskette hat. > Wie oft schmeisst also die > Handelskette der Drogenmafia Geld weg? > > Mein Tipp: Praktisch gar nicht. Sowieso nicht. Aber die ganz oben, die Großhändler, die wollen Qualität vekaufen. Denn nur Qualität bringt kontinuierlich gute Profite und ein Stoff, der übernormal viele Todesfälle verursacht, der ist schlecht fürs Geschäft. Ganz schlecht. Denn der sorgt für Aufsehen in der Politik, bei der Polizei, Unruhe bei den Usern etc.pp. Die denken insofern gar nicht so sehr anders als Großhändler für Dosenfisch oder Leberwurst. Aber je näher das Heroin zum Konsumenten gelangt, desto gefährlicher wird es. Denn insbesondere die Klein- und Straßendealer sind selbst oft ganz fragwürdige Existenzen. Die stehen ziemlich unter Druck, die haben viel niedrigere Margen und sind schon deswegen geneigt, auch noch die letzten Cents herauszuquetschen. > Die Todesfälle durch den "goldenen Schuß" kommen durch die > Gefährlichkeit des Heroins und die kontinuierlich abnehmende Gesundheit > und Widerstandskraft der Süchtigen. Das kommt erschwerend hinzu. -- هرگز گربه خود را مجبور به معاشرت با انسانها، سگها یا سایر گربهها نکنید
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-11-22 12:35 +0100 |
| Message-ID | <snfvaa$f69$1@solani.org> |
| In reply to | #529684 |
Am 22.11.21 um 12:26 schrieb Lars Gebauer: > > Sowieso nicht. Aber die ganz oben, die Großhändler, die wollen Qualität > vekaufen. Denn nur Qualität bringt kontinuierlich gute Profite und ein > Stoff, der übernormal viele Todesfälle verursacht, der ist schlecht fürs > Geschäft. Ganz schlecht. Denn der sorgt für Aufsehen in der Politik, bei > der Polizei, Unruhe bei den Usern etc.pp. Die denken insofern gar nicht > so sehr anders als Großhändler für Dosenfisch oder Leberwurst. > > Aber je näher das Heroin zum Konsumenten gelangt, desto gefährlicher > wird es. Denn insbesondere die Klein- und Straßendealer sind selbst oft > ganz fragwürdige Existenzen. Die stehen ziemlich unter Druck, die haben > viel niedrigere Margen und sind schon deswegen geneigt, auch noch die > letzten Cents herauszuquetschen. Weswegen die sich lieber ein Gewinde in den Allerwertesten beissen, als versehentlich zuviel Heroin abzugeben... > >> Die Todesfälle durch den "goldenen Schuß" kommen durch die >> Gefährlichkeit des Heroins und die kontinuierlich abnehmende >> Gesundheit und Widerstandskraft der Süchtigen. > > Das kommt erschwerend hinzu. Das ist das eigentliche Problem. Gebrauchte Fentanyl Pflaster auskochen ist ein weiteres, da sind die Resultate tatsächlich sehr wenig vorhersagbar... -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
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| Date | 2021-11-22 12:47 +0100 |
| Message-ID | <sng012$bfk$1@dont-email.me> |
| In reply to | #529685 |
Am 22.11.2021 um 12:35 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Am 22.11.21 um 12:26 schrieb Lars Gebauer: >>> Die Todesfälle durch den "goldenen Schuß" kommen durch die >>> Gefährlichkeit des Heroins und die kontinuierlich abnehmende >>> Gesundheit und Widerstandskraft der Süchtigen. >> >> Das kommt erschwerend hinzu. > > Das ist das eigentliche Problem. > > Gebrauchte Fentanyl Pflaster auskochen ist ein weiteres, da sind die > Resultate tatsächlich sehr wenig vorhersagbar... Ja, gleicher Effekt: Es sind die, "ganz unten", die auf die abenteuerlichsten Ideen kommen. Weil die sich gar nicht anders zu helfen wissen. Wer die Möglichkeit hat, an "gutes" Fentanyl zu kommen, der wird von solchen Mätzchen tunlichst die Finger lassen. -- هرگز گربه خود را مجبور به معاشرت با انسانها، سگها یا سایر گربهها نکنید
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2021-11-22 11:48 +0000 |
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| In reply to | #529681 |
On Mon, 22 Nov 2021 11:44:40 Dr. Joachim Neudert wrote:
> Am 22.11.21 um 11:36 schrieb Gerrit Heitsch:
> > On 11/22/21 11:03 AM, Lars Gebauer wrote:
> >> Am 22.11.2021 um 10:46 schrieb Gerrit Heitsch:
> >>> On 11/22/21 10:42 AM, Lars Gebauer wrote:
> >>>> Am 22.11.2021 um 08:43 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> >>>>> Es täuschen sich ja auch täglich ein paar Menschen im Land,
> >>>>> die eigentlich die Erfahrung haben müssten ("goldener
> >>>>> Schuss" des Drogenabhängigen).
> > [...] wenn in der Kette bis zum Kunden ein Glied wegen
> > Verhaftung rausfällt und damit die Streckung dort nicht mehr
> > stattfindet kommt beim Kunden höherwertige Ware an.
> Mal Butter bei die Fische: wie oft glaubt ihr wird das kostbare
> Handelsgut denn weniger gstreckt als geplant? Wie oft schmeisst
> also die Handelskette der Drogenmafia Geld weg?
> Mein Tipp: Praktisch gar nicht.
Wohl eher nicht, nein.
> Die Todesfälle durch den "goldenen Schuß" kommen durch die
> Gefährlichkeit des Heroins und die kontinuierlich abnehmende
> Gesundheit und Widerstandskraft der Süchtigen.
Das wird sicherlich der Regelfall sein, aber es würde mich wundern,
wenn der "Goldene Schuss" nur eine Mär wäre. Dazu braucht auch
niemand bewusst Geld wegzuschmeissen, es reicht ja, wenn es
(merkliche) Schwankungen in der Qualität des Endprodukts gibt, und
insgesamt (von der Produktion bis zum Endverbraucher) wird das wohl
keine Lieferkette mit Qualitätskontrolle und geprüften Standards
sein.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Verlangen, mehr als man wünscht. Stefan: begehrlich und hohl.
(Sloganizer)
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2021-11-22 12:59 +0100 |
| Message-ID | <sng0nf$g69$1@solani.org> |
| In reply to | #529687 |
Am 22.11.21 um 12:48 schrieb Stefan Froehlich: > Das wird sicherlich der Regelfall sein, aber es würde mich wundern, > wenn der "Goldene Schuss" nur eine Mär wäre. Dazu braucht auch > niemand bewusst Geld wegzuschmeissen, es reicht ja, wenn es > (merkliche) Schwankungen in der Qualität des Endprodukts gibt, und > insgesamt (von der Produktion bis zum Endverbraucher) wird das wohl > keine Lieferkette mit Qualitätskontrolle und geprüften Standards > sein. Was sicher sehr riskant ist, da sehr unwägbar, ist das heute gern geübte sammeln und Auskochen gebrauchter Fentanyl-Pflaster. Das ist wirklich total unwägbar, was da extrahiert wird. Daß die Drogen-"Handelsketten" Inkonsistenzen größeren Ausmasses haben glaube ich hingegen nicht. Also daß ein Strassendealer nochmal "streckt" glaube ich sofort, aber nicht daß er versehentlich zu reinen Stoff abgibt. In den USA ging durch die synthetischen medizinischen Opiate wie Fentanyl die Todesrate erst richtig hoch. -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
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| Date | 2021-11-22 12:34 +0000 |
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| In reply to | #529688 |
On Mon, 22 Nov 2021 12:59:42 Dr. Joachim Neudert wrote: > Am 22.11.21 um 12:48 schrieb Stefan Froehlich: > > es würde mich wundern, wenn der "Goldene Schuss" nur eine Mär > > wäre. Dazu braucht auch niemand bewusst Geld wegzuschmeissen, es > > reicht ja, wenn es (merkliche) Schwankungen in der Qualität des > > Endprodukts gibt, und insgesamt (von der Produktion bis zum > > Endverbraucher) wird das wohl keine Lieferkette mit > > Qualitätskontrolle und geprüften Standards sein. > [...] Daß die Drogen-"Handelsketten" Inkonsistenzen größeren > Ausmasses haben glaube ich hingegen nicht. Also daß ein > Strassendealer nochmal "streckt" glaube ich sofort, aber nicht daß > er versehentlich zu reinen Stoff abgibt. Muss ja auch gar nicht sein. Es reicht doch, wenn jemand über längere Zeit "zu sehr gestreckten" Stoff bekommt und dann plötzlich, vielleicht weil er vom einen Straßendealer zum nächsten gewechselt ist, das, was so allgemein üblich ist. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan. Für grosse Spinner in sympathischen Universen! (Sloganizer)
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