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Groups > ger.ct > #514519 > unrolled thread

Re: Ueberraschung!

Started byLars Gebauer <lgebauer@live.de>
First post2021-08-15 20:27 +0200
Last post2021-08-21 14:30 +0200
Articles 20 on this page of 43 — 11 participants

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  Re: Ueberraschung! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-08-15 20:27 +0200
    Re: Ueberraschung! Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-08-16 05:29 +0000
      Re: Ueberraschung! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-08-16 07:53 +0200
        Re: Ueberraschung! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-08-16 10:05 +0200
          Re: Ueberraschung! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-08-16 11:20 +0200
            Re: Ueberraschung! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-08-16 11:52 +0200
        Re: Ueberraschung! spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2021-08-17 20:26 +0200
          Re: Ueberraschung! Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-08-17 20:55 +0200
      Re: Ueberraschung! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-08-15 23:16 -0700
        Re: Ueberraschung! Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-08-16 08:42 +0200
          Re: Ueberraschung! Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-08-16 09:07 +0200
            Re: Ueberraschung! Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-08-16 09:42 +0200
          Re: Ueberraschung! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-08-16 09:20 +0200
            Re: Ueberraschung! Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-08-16 09:54 +0200
              Re: Ueberraschung! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-08-16 01:37 -0700
                Re: Ueberraschung! Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-08-16 11:27 +0200
                  Re: Ueberraschung! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-08-16 03:11 -0700
                    Re: Ueberraschung! Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-08-16 12:30 +0200
                      Re: Ueberraschung! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-08-16 03:49 -0700
                  Re: Ueberraschung! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-08-18 12:24 -0700
          Re: Ueberraschung! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-08-16 02:16 -0700
      Re: Ueberraschung! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-08-15 23:19 -0700
      Re: Ueberraschung! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-08-16 09:10 +0200
        Re: Ueberraschung! Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-08-16 08:08 -0400
        Re: Ueberraschung! Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2021-08-17 22:58 +0200
          Re: Ueberraschung! Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-08-17 19:31 -0400
            Re: Ueberraschung! "Jörg Tewes" <jogi1964@gmx.net> - 2021-08-18 21:27 +0200
      Re: Ueberraschung! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-08-16 09:52 +0200
        Re: Ueberraschung! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-08-16 01:32 -0700
          Re: Ueberraschung! Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2021-08-16 11:02 +0200
            Re: Ueberraschung! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-08-16 11:29 +0200
              Re: Ueberraschung! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-08-16 11:20 -0700
            Re: Ueberraschung! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-08-16 11:12 -0700
      Re: Ueberraschung! Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-08-16 08:02 -0400
      Re: Ueberraschung! Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-08-16 09:14 -0400
      Re: Ueberraschung! spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2021-08-17 20:26 +0200
        Re: Ueberraschung! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-08-17 11:53 -0700
        Re: Ueberraschung! Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-08-17 20:29 +0000
      Re: Ueberraschung! Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2021-08-21 10:51 +0200
        Re: Ueberraschung! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-08-21 02:01 -0700
          Re: Ueberraschung! Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2021-08-21 11:31 +0200
            Re: Ueberraschung! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-08-21 03:32 -0700
              Re: Ueberraschung! Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2021-08-21 14:30 +0200

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#514559

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-08-16 02:16 -0700
Message-ID<6f98639e-e857-4ec3-8d2d-0fe180573d56n@googlegroups.com>
In reply to#514546
Stephan Bumberger schrieb am Montag, 16. August 2021 um 08:42:52 UTC+2:

> https://www.fdp.de/fdp-fordert-einen-eu-sondergipfel-zu-afghanistan 

Auf Betreiben der FD^^ WIMRE Norwegens und Estlands wurde eine
Sondersitzung des Sicherheitsrazs der VN anberaumt. Sicherlich das
weniger inneffektive Gremium, es sei denn, man wolle über die
Ortskräfteregelungen hinaus EU-Kontingente für afghanische Staatsangehörige
beschließen *und* man habe im Vorfeld den Widerstand der üblichen
Theiß- und Weichselanrainerstaaten ausgeräumt.

Wobei, der Sicherheitsrat könnte ein Invasion Afghanistans beschl^^^.

Alles irgendwie ungünstig, wenn es an sinnvollen Handlungsoptionen mangelt.

Gar nicht in Betracht kommen kann wahrscheinlich die naheliegende Option,
wonach die nun nach Kabul zurückgekehrten Kräfte internationale Anerkennung
als Beherrscher des Landes erfahren und man deren Zusage, man werde fremden
Mächten nicht erlauben, von afghanischem Territorium aus andere Länder gewaltsam
zu bekämpfen, vertraglich festklopft.

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#514544

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-08-15 23:19 -0700
Message-ID<5717eb2d-945f-4600-b7c7-83bd1435eb73n@googlegroups.com>
In reply to#514537
Bodenlos schrieb am Montag, 16. August 2021 um 07:45:29 UTC+2:
> Dr. Joachim Neudert <neu...@5sl.org> writes: 
> 
> > Und es läuft doch bestmöglich. Das Ergebnis stand nach Abzug der US 
> > Soldaten von vornherein klar fest. Hätte man jetzt lieber einen 
> > Bürgerkrieg von 300.000 afghanischen Armee-Soldaten gegen die 
> > hochmotivierten Taliban Kämpfer, Häuserkampf in den Strassenschluchten 
> > der Städte über Monate?
> Die sind nicht so blöd wie erhofft und folgen genau dem Vorbild ihrer 
> Ausbilder: verpissen

Du solltest nicht aus Deiner üblichen Fortbewegungsart auf die anderer schließen.

> ins Ausland.

Glaube nicht, daß auch nur die Hälfte von ihnen bis Monatsende das Land verläßt.

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#514549

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2021-08-16 09:10 +0200
Message-ID<sfd30f$an$1@solani.org>
In reply to#514537
Am 16.08.21 um 08:46 schrieb Ruediger Lahl:
>> Die können nun nur auf Gnade der Sieger hoffen.
> Wenn sie halbwegs schlau sind, lassen sie die alle einfach ziehen.

Durchaus möglich. Auch die Taliban haben in 20 Jahren Krieg gelernt, daß 
ihnen die gegnerischen Truppen spürbare Schmerzen verursachen können. 
Die B-52 über den Bergen ist noch einigen in Erinnerung.

Also, besser man reizt sich gegenseitig jetzt nicht.

-- 
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...

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#514586

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2021-08-16 08:08 -0400
Message-ID<sfdkge$c0t$1@dont-email.me>
In reply to#514549
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Am 16.08.21 um 08:46 schrieb Ruediger Lahl:
>
>>> Die können nun nur auf Gnade der Sieger hoffen.
>> Wenn sie halbwegs schlau sind, lassen sie die alle einfach ziehen.
> 
> Durchaus möglich. Auch die Taliban haben in 20 Jahren Krieg gelernt, daß 
> ihnen die gegnerischen Truppen spürbare Schmerzen verursachen können. 
> Die B-52 über den Bergen ist noch einigen in Erinnerung.
> Also, besser man reizt sich gegenseitig jetzt nicht.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Eines der Hauptziele der USA und ihrer Nato-Verbündeten in Afghanistan
| war es gewesen, eine schlagkräftige Armee und eine starke Polizei
| aufzubauen, die den Taliban längerfristig allein würden die Stirn bieten
| können. Der Versuch ist kläglich gescheitert. Die Taliban haben das Land
| innert weniger Tage erobert. In einigen Distrikten haben die
| Regierungstruppen chancenlos gegen die Aufständischen gekämpft,
| vielerorts haben sie sich aber auch einfach widerstandslos ergeben.
|
| *Unterstützung in Höhe von 83 Milliarden Dollar*
|
| Als Präsident Joe Biden im letzten April den definitiven Abzug der
| amerikanischen Truppen bekanntgab, betonte er, die Afghanen müssten ihr
| Land nun selbst verteidigen. Experten wie auch Vertreter seines
| Verteidigungsministeriums meinten schon damals warnend, dass die
| afghanischen Sicherheitskräfte der Aufgabe nicht gewachsen seien und die
| Taliban wieder die Macht übernehmen könnten. Dass Armee und Polizei
| jedoch innert Tagen kollabieren würden, hat niemand erwartet.
|
| Der Einsatz am Hindukusch hat allein die USA in den letzten zwanzig
| Jahren rund eine Billion Dollar gekostet. Der grosse Teil dieser Gelder
| floss in den Militäreinsatz, also in Löhne, Ausrüstung, Transport und
| Verpflegung von amerikanischen Soldaten und Auftragnehmern.
|
| Immerhin 83 Milliarden Dollar wurden aber in die Ausbildung und
| Aufrüstung afghanischer Sicherheitskräfte investiert. Wieso hat man
| damit so wenig erreicht? Was ist schiefgelaufen?
|
| *Zu komplexe Strukturen, zu wenig Eigenverantwortung*
|
| Amerikanische und afghanische Entscheidungsträger trafen in den letzten
| Jahren eine ganze Reihe von strukturellen und taktischen
| Fehlentscheidungen. Eine der ersten war, dass der Westen in dem
| bitterarmen Land eine hochmoderne Armee nach amerikanischem Vorbild
| aufzubauen versuchte. Mit ihrer komplexen Struktur und Logistik wurde
| sie den lokalen Verhältnissen nicht gerecht und funktionierte ohne
| westliche Unterstützung auf allen Ebenen mehr schlecht als recht.
|
| Am deutlichsten zeigte sich das im Bereich der Luftwaffe. Die Afghanen
| blieben für den Unterhalt ihrer Helikopter und Kampfjets bis zuletzt auf
| amerikanische Techniker angewiesen. Der Truppenabzug hatte entsprechend
| verheerende Folgen. Bis vor kurzem hatten die Amerikaner selbst noch
| regelmässig Luftangriffe geflogen und die Taliban damit abgeschreckt.
|
| Die afghanische Luftwaffe war danach völlig überfordert mit der Aufgabe,
| eingekesselte Truppen an verschiedenen Fronten zu versorgen und
| gleichzeitig mit Luftangriffen zu unterstützen.
|
| Auch politisch machten die Amerikaner zu Beginn des Einsatzes einen
| fatalen Fehler, indem sie auf fragwürdige alte Warlords und
| Regionalfürsten setzten, die ihre politische Macht nur dazu nutzten,
| sich selbst zu bereichern und den Aufbau demokratischer Strukturen zu
| untergraben.
|
| Die ausländischen Geldgeber kontrollierten viel zu wenig, wo die
| militärische und auch andere Hilfen hinflossen. Das Problem verschärfte
| sich mit dem Einmarsch im Irak 2003, mit dem sich der strategische Fokus
| der Amerikaner verschob. Washington verstärkte die Truppen am Hindukusch
| zwar weiter, das politische Engagement nahm aber stark ab.
|
| *Minderwertige Ausrüstung und Geistersoldaten*
|
| Die Korruption im Land grassierte. Die Verantwortlichen im
| Verteidigungsministerium kassierten etwa Gelder für hochwertige
| Ausrüstung und besorgten dann minderwertiges Material. Oder die
| Kommandanten blähten die Zahl der ihnen unterstellten Truppen auf, um
| den Sold gefallener oder desertierter Soldaten oder Polizisten
| einzukassieren.
|
| Wie sich jetzt zeigt, war das Problem noch grösser als befürchtet.
| Offiziell verfügten die afghanischen Sicherheitskräfte vor der jüngsten
| Taliban-Offensive über rund 300 000 Mann. Tatsächlich dürften es
| höchstens halb so viele gewesen sein.
|
| Aus politischen Gründen redeten Washington und Kabul die Lage bis
| zuletzt schön und behaupteten, die Sicherheitskräfte seien den Taliban
| zahlenmässig weit überlegen. Das stimmte aber nur auf dem Papier. Die
| Aufständischen konnten laut Schätzungen auf eine feste Basis von rund 60
| 000 Kämpfern und auf die Zusammenarbeit von 90 000 bewaffneten
| Sympathisanten an der Basis zählen.
|
| Die Taliban haben zwar keine Helikopter, Panzer oder schwere Artillerie.
| Dafür aber ausreichend Gewehre, Nachtsichtgeräte und Munition, und sie
| waren damit am Ende dem Gegner militärisch überlegen. In erster Linie
| wurden sie von Pakistan versorgt. Aber auch Russland, Iran und arabische
| Staaten lieferten Waffen an die Taliban.
|
| *Enorme Verluste und angeschlagene Moral*
|
| Die Taliban konnten den bedingungslosen Abzug der Amerikaner zudem als
| Sieg feiern und zu Propagandazwecken nutzen. Die Regierungstruppen
| hingegen wurden durch den Abzug der USA und ihrer Nato-Partner weiter
| demoralisiert.
|
| Die Moral der afghanischen Sicherheitskräfte war bereits angeschlagen.
| Laut Schätzungen sind seit 2001 aber über 66 000 afghanische Soldaten
| und Polizisten ums Leben gekommen, offizielle Zahlen wurden nie
| publiziert. Hunderttausende wurden verletzt. Nach lokalen
| Medienberichten bekamen viele invalide Veteranen seit Monaten keine
| Renten mehr. Soldaten kämpften tagelang ohne Pause und waren völlig
| erschöpft.
|
| Die Desertion stieg im letzten Jahr kontinuierlich, und die Rekrutierung
| neuer Kräfte wurde immer schwieriger. Wenn überhaupt, meldeten sich nur
| noch junge Männer aus ärmsten Verhältnissen als Rekruten. Das
| Bildungsniveau der Truppen sank weiter. Afghanische Polizisten und
| Soldaten waren schon vorher oft Analphabeten, was die Ausbildung
| entsprechend schwierig gestaltete.
|
| Oft fühlten sich diese Männer auch ihren Clans und ethnischen Gruppen
| stärker verbunden als dem als korrupt empfundenen Staat. Als Soldaten
| und Polizisten verdienten sie so wenig, dass ihre Gewehre mehrere
| Monatsgehälter wert waren. Dass unter solchen Umständen Waffen
| verschwanden und Ausrüstung, erstaunt wenig.
|
| Die jüngste Offensive der Taliban hatte bereits im Frühjahr in
| abgelegenen ländlichen Gebieten begonnen. Schon damals brach die
| Versorgung eingekesselter Regierungsenklaven weitgehend zusammen, weil
| sie nur noch per Luft möglich gewesen wäre und die Piloten völlig
| überfordert waren.
|
| Vielerorts fehlte es den Soldaten und Polizisten nicht nur an Munition
| und funktionierenden Waffen, sondern auch an einfachsten
| Ausrüstungsgegenständen wie Schuhen. In den letzten Wochen bekamen viele
| Kommandanten nicht einmal mehr Essensrationen für ihre Männer.
|
| Verzweifelte Anfragen nach Nachschub und Verstärkung blieben
| unbeantwortet. Die Soldaten fühlten sich von Kabul im Stich gelassen.
| Viele sahen den Sinn in dem aussichtslosen Kampf gegen die
| hochmotivierten Taliban nicht mehr. Sie desertierten, flüchteten ins
| Ausland oder ergaben sich den Islamisten, um mit dem Leben davonzukommen.
|
| *Fatale Strategie des Präsidenten*
|
| Eine traurige Rolle spielte auch Präsident Ashraf Ghani, der sich am
| Sonntag ins Ausland abgesetzt hat. Bereits im Herbst hatten ihn
| hochrangige Minister und Militärs warnend darauf hingewiesen, dass die
| Armee einem Krieg an allen Fronten nicht standhalten könne. Sie rieten
| ihm einstimmig, aussichtslose Kämpfe um abgelegene ländliche Gebiete
| aufzugeben und die Truppen stattdessen rund um wichtige Strassen,
| Grenzübergänge und grössere Städte zu konzentrieren.
|
| Ghani und sein Sicherheitsberater hielten jedoch an dem illusorischen
| Ziel fest, jeden Quadratmeter des Landes erfolgreich gegen die Taliban
| verteidigen zu können.
|
| Das Image der korrupten und zerstrittenen politischen Elite in Kabul war
| schon vorher beschädigt. In den letzten Monaten hat die Regierung Ghani
| in den Augen der Afghanen aber jede Glaubwürdigkeit verloren.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.nzz.ch/international/afghanistan-die-gruende-fuer-das-klaegliche-scheitern-der-armee-ld.1640577>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#514778

FromJörg Tewes <jogi1964@gmx.net>
Date2021-08-17 22:58 +0200
Message-ID<cd0758cc-7a7b-d19f-cdf2-40d4504fa633@jtewes.my-fqdn.de>
In reply to#514549
Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Am 16.08.21 um 08:46 schrieb Ruediger Lahl:
>>> Die können nun nur auf Gnade der Sieger hoffen.
>> Wenn sie halbwegs schlau sind, lassen sie die alle einfach ziehen.
> 
> Durchaus möglich. Auch die Taliban haben in 20 Jahren Krieg gelernt, daß 
> ihnen die gegnerischen Truppen spürbare Schmerzen verursachen können. 
> Die B-52 über den Bergen ist noch einigen in Erinnerung.
> 
> Also, besser man reizt sich gegenseitig jetzt nicht.

Biden wird den Fehler von Carter wohl nicht wiederholen. Wenn die
Talis US-Bürger in Gefangenschaft nehmen Wird da vermutlich flott
gehandelt werden. Ohne Rücksicht auf Verluste. Nicht wie Carter damals
im Iran.


        Bye Jörg

-- 
"How will this end?"
"In fire."
(Centauri Emperor and Kosh, "The Coming of Shadows")

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#514786

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2021-08-17 19:31 -0400
Message-ID<sfhgrk$95c$1@dont-email.me>
In reply to#514778
Salve allerseits,

Jörg Tewes schrieb:
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>> Am 16.08.21 um 08:46 schrieb Ruediger Lahl:
>>
>>>> Die können nun nur auf Gnade der Sieger hoffen.
>>> Wenn sie halbwegs schlau sind, lassen sie die alle einfach ziehen.
>> 
>> Durchaus möglich. Auch die Taliban haben in 20 Jahren Krieg gelernt, daß 
>> ihnen die gegnerischen Truppen spürbare Schmerzen verursachen können. 
>> Die B-52 über den Bergen ist noch einigen in Erinnerung.
>> 
>> Also, besser man reizt sich gegenseitig jetzt nicht.
> 
> Biden wird den Fehler von Carter wohl nicht wiederholen. Wenn die
> Talis US-Bürger in Gefangenschaft nehmen Wird da vermutlich flott
> gehandelt werden. Ohne Rücksicht auf Verluste. Nicht wie Carter damals
> im Iran.
> 
Chlor! Ist ja nicht so, dass die Taliban seit der Taliban Insurgency ab
2002 keine Yankees getötet hätten! Alleine durch unkonventionelle
Sprengfallen sind ~3.070 US-Soldaten umgekommen – die Taliban
schlottern bestimmt schon vor Angst.... (҂‾ ▵‾)︻デ═一

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#515395

From"Jörg Tewes" <jogi1964@gmx.net>
Date2021-08-18 21:27 +0200
Message-ID<Fc6x0ztumyB@jtewes.my-fqdn.de>
In reply to#514786
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrub

> Salve allerseits,

> Jörg Tewes schrieb:
>> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>>> Am 16.08.21 um 08:46 schrieb Ruediger Lahl:
>>>
>>>>> Die können nun nur auf Gnade der Sieger hoffen.
>>>> Wenn sie halbwegs schlau sind, lassen sie die alle einfach ziehen.
>>>
>>> Durchaus möglich. Auch die Taliban haben in 20 Jahren Krieg
>>> gelernt, daß ihnen die gegnerischen Truppen spürbare Schmerzen
>>> verursachen können. Die B-52 über den Bergen ist noch einigen in
>>> Erinnerung.
>>>
>>> Also, besser man reizt sich gegenseitig jetzt nicht.
>>
>> Biden wird den Fehler von Carter wohl nicht wiederholen. Wenn die
>> Talis US-Bürger in Gefangenschaft nehmen Wird da vermutlich flott
>> gehandelt werden. Ohne Rücksicht auf Verluste. Nicht wie Carter
>> damals im Iran.
>>
> Chlor! Ist ja nicht so, dass die Taliban seit der Taliban Insurgency
> ab 2002 keine Yankees getötet hätten! Alleine durch unkonventionelle
> Sprengfallen sind ~3.070 US-Soldaten umgekommen ? die Taliban
> schlottern bestimmt schon vor Angst.... (?? ??)??═?

US-Soldaten sind eingeplant getötet zu werden. Bei Carter gings imho um  
Zivilisten wie Botschaftsangestellte.


        Bye Jörg

-- 
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, er wußte das nicht und
hat's gemacht.

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#514552

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2021-08-16 09:52 +0200
Message-ID<sfd5fs$9ne$1@dont-email.me>
In reply to#514537
Am 16.08.2021 um 07:29 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Just my 2 Cents. Oder was würdet Ihr persönlich tun, wenn ihr heute noch in
> einer afghanischen Regierungsuniform steckt? Kämpfen bis zur letzten
> Patrone, wofür?

Genau das ist die entscheidende Frage: Wofür?

Die Loyalität des afghanischen Regierungssoldaten gilt zuerst mal seiner 
Familie und dann eventuell noch seinen anderen Stammesgenossen. Dann ist 
aber auch schon so gut wie Schluß mit lustig.

Die "Regierung" in Kabul ist eine Bande korrupter Geschäftemacher und 
Warlords. Welchen Grund hätte der afghanische Soldat, denen gegenüber 
loyal zu sein? - Zumal er genau weiß, daß die ihn bei passender 
Gelegenheit auch nur in die Pfanne hauen.

Die ganzen hübschen Vorträge und Schulungen betreffend (westlicher) 
Demokratie und Gendergerechtigkeit hat er sich wahrscheinlich nur mit 
mäßigem Interesse angehört - und umgehend zu den Akten gelegt. Was will 
er auch mit solchem Gedöns? - Er hat seine traditionelle Lebensweise, er 
braucht keine andere.

Schon die Idee, die afghanische Armee multiethnisch zu strukturieren 
entspricht zwar wunderbar westlichen Idealen, ist aber an Dummheit kaum 
zu toppen. Das führt nur dazu, daß der Soldat im Zweifel noch nichtmal 
seinen eigenen "Kameraden" über den Weg traut.

Nein. Der Dienst in der afghanischen Regierungsarmee bot dem Soldaten 
einige Jahre ein halbwegs vernünftiges Leben und ein regelmäßiges 
Einkommen. Mehr nicht. Und da das nun vorbei ist, ist es nun vorbei.

Ich kann jeden afghanischen Soldaten verstehen, der nun seine Flinte in 
die Ecke stellt und sich auf den Weg zu seiner Familie macht.
-- 
"Is' ohne Frühstück."
               --Sunny

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#514556

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-08-16 01:32 -0700
Message-ID<bb90ef0b-db0b-4b40-9db0-28f3e940bad4n@googlegroups.com>
In reply to#514552
Lars Gebauer schrieb am Montag, 16. August 2021 um 09:52:29 UTC+2:
> Am 16.08.2021 um 07:29 schrieb Dr. Joachim Neudert: 
> > Just my 2 Cents. Oder was würdet Ihr persönlich tun, wenn ihr heute noch in 
> > einer afghanischen Regierungsuniform steckt? Kämpfen bis zur letzten 
> > Patrone, wofür?
> Genau das ist die entscheidende Frage: Wofür? 
> 
> Die Loyalität des afghanischen Regierungssoldaten gilt zuerst mal seiner 
> Familie und dann eventuell noch seinen anderen Stammesgenossen. Dann ist 
> aber auch schon so gut wie Schluß mit lustig. 
> 
> Die "Regierung" in Kabul ist eine Bande korrupter Geschäftemacher und 
> Warlords. Welchen Grund hätte der afghanische Soldat, denen gegenüber 
> loyal zu sein? - Zumal er genau weiß, daß die ihn bei passender 
> Gelegenheit auch nur in die Pfanne hauen. 
> 
> Die ganzen hübschen Vorträge und Schulungen betreffend (westlicher) 
> Demokratie und Gendergerechtigkeit hat er sich wahrscheinlich nur mit 
> mäßigem Interesse angehört - und umgehend zu den Akten gelegt. Was will 
> er auch mit solchem Gedöns? - Er hat seine traditionelle Lebensweise, er 
> braucht keine andere. 
> 
> Schon die Idee, die afghanische Armee multiethnisch zu strukturieren 
> entspricht zwar wunderbar westlichen Idealen, ist aber an Dummheit kaum 
> zu toppen. Das führt nur dazu, daß der Soldat im Zweifel noch nichtmal 
> seinen eigenen "Kameraden" über den Weg traut. 

Das alte chinesische Handbuch besagt jedoch, man möge Soldaten
hinreichend familienfern einsetzen.

Bevor ich's vergesse, die BW kommt nach Kabul zurück, als Ausreisedienstleister.
Könnte nicht ganz unspannend werden. Von BT-Mandat ist mir nichts bekannt.

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#514558

FromGunter Kühne <kuehne-g@freenet.de>
Date2021-08-16 11:02 +0200
Message-ID<sfd9j4$tgo$1@dont-email.me>
In reply to#514556
Am 16.08.21 um 10:32 schrieb Ulf Kutzner:
> Lars Gebauer schrieb am Montag, 16. August 2021 um 09:52:29 UTC+2:
>> Am 16.08.2021 um 07:29 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>> Just my 2 Cents. Oder was würdet Ihr persönlich tun, wenn ihr heute noch in
>>> einer afghanischen Regierungsuniform steckt? Kämpfen bis zur letzten
>>> Patrone, wofür?
>> Genau das ist die entscheidende Frage: Wofür?
>>
>> Die Loyalität des afghanischen Regierungssoldaten gilt zuerst mal seiner
>> Familie und dann eventuell noch seinen anderen Stammesgenossen. Dann ist
>> aber auch schon so gut wie Schluß mit lustig.
>>
>> Die "Regierung" in Kabul ist eine Bande korrupter Geschäftemacher und
>> Warlords. Welchen Grund hätte der afghanische Soldat, denen gegenüber
>> loyal zu sein? - Zumal er genau weiß, daß die ihn bei passender
>> Gelegenheit auch nur in die Pfanne hauen.
>>
>> Die ganzen hübschen Vorträge und Schulungen betreffend (westlicher)
>> Demokratie und Gendergerechtigkeit hat er sich wahrscheinlich nur mit
>> mäßigem Interesse angehört - und umgehend zu den Akten gelegt. Was will
>> er auch mit solchem Gedöns? - Er hat seine traditionelle Lebensweise, er
>> braucht keine andere.
>>
>> Schon die Idee, die afghanische Armee multiethnisch zu strukturieren
>> entspricht zwar wunderbar westlichen Idealen, ist aber an Dummheit kaum
>> zu toppen. Das führt nur dazu, daß der Soldat im Zweifel noch nichtmal
>> seinen eigenen "Kameraden" über den Weg traut.
> 
> Das alte chinesische Handbuch besagt jedoch, man möge Soldaten
> hinreichend familienfern einsetzen.
> 
> Bevor ich's vergesse, die BW kommt nach Kabul zurück, als Ausreisedienstleister.
> Könnte nicht ganz unspannend werden. Von BT-Mandat ist mir nichts bekannt.
> 
Soll wegen der Dringlichkeit im Nachgang eingeholt werden.( Quelle ARD 
Nachrichten)

-- 
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.

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#514562

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2021-08-16 11:29 +0200
Message-ID<sfdb56$bh5$1@dont-email.me>
In reply to#514558
Am 16.08.2021 um 11:02 schrieb Gunter Kühne:
> Am 16.08.21 um 10:32 schrieb Ulf Kutzner:
>> Lars Gebauer schrieb am Montag, 16. August 2021 um 09:52:29 UTC+2:
>>> Schon die Idee, die afghanische Armee multiethnisch zu strukturieren
>>> entspricht zwar wunderbar westlichen Idealen, ist aber an Dummheit kaum
>>> zu toppen. Das führt nur dazu, daß der Soldat im Zweifel noch nichtmal
>>> seinen eigenen "Kameraden" über den Weg traut.
>>
>> Das alte chinesische Handbuch besagt jedoch, man möge Soldaten
>> hinreichend familienfern einsetzen.

Macht nichts.

Bisher hat noch jeder Krieg erwiesen, daß eine landsmannschaftlich oder 
ethnisch strukturierte Armee mehr Kampfkraft aufweist als eine bunt 
zusammengewürfelte Truppe, in der einer dem anderen nicht über den Weg 
traut.

>> Bevor ich's vergesse, die BW kommt nach Kabul zurück, als 
>> Ausreisedienstleister.
>> Könnte nicht ganz unspannend werden. Von BT-Mandat ist mir nichts 
>> bekannt.
>>
> Soll wegen der Dringlichkeit im Nachgang eingeholt werden.( Quelle ARD 
> Nachrichten)

Jaja. 60 "robuste Mandate". Wenn's dumm läuft, werden die gleich 
mitverheizt.

-- 
"Is' ohne Frühstück."
               --Sunny

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#514626

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-08-16 11:20 -0700
Message-ID<39fdae1a-f4ae-4d59-8522-968bf07a31b5n@googlegroups.com>
In reply to#514562
Lars Gebauer schrieb am Montag, 16. August 2021 um 11:29:12 UTC+2:
> Am 16.08.2021 um 11:02 schrieb Gunter Kühne: 
> > Am 16.08.21 um 10:32 schrieb Ulf Kutzner: 

> >> Bevor ich's vergesse, die BW kommt nach Kabul zurück, als 
> >> Ausreisedienstleister. 
> >> Könnte nicht ganz unspannend werden. Von BT-Mandat ist mir nichts 
> >> bekannt. 
> >> 
> > Soll wegen der Dringlichkeit im Nachgang eingeholt werden.( Quelle ARD 
> > Nachrichten)
> Jaja. 60 "robuste Mandate". Wenn's dumm läuft, werden die gleich 
> mitverheizt.

"CDU-Chef Armin Laschet forderte, den Evakuierungseinsatz der Bundeswehr mit
einem robusten Mandat auszustatten. Das Bundeskabinett wolle das am Mittwoch
beschließen, dann müsse es einen Parlamentsbeschluss als Rückendeckung der
Bundeswehr geben, sagte der Unions-Kanzlerkandidat."
https://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-afghanistan-121.html

Was glaubt der Mann eigentlich, was da am Mittwoch los ist, wenn Türken
und US-Militär heute gerade noch mit Mühe das Flugfeld und vielleicht noch
Flughafengebäude halten konnten?

Wünscht er eine kleine, begrenzte, siegreiche Teilinvasion?

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#514624

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-08-16 11:12 -0700
Message-ID<6c2c2f1c-9a65-4805-87ad-b4b72fa8b85cn@googlegroups.com>
In reply to#514558
Gunter Kühne schrieb am Montag, 16. August 2021 um 11:02:29 UTC+2:
> Am 16.08.21 um 10:32 schrieb Ulf Kutzner:

> > Bevor ich's vergesse, die BW kommt nach Kabul zurück, als Ausreisedienstleister. 
> > Könnte nicht ganz unspannend werden. Von BT-Mandat ist mir nichts bekannt. 
> >
> Soll wegen der Dringlichkeit im Nachgang eingeholt werden.( Quelle ARD 
> Nachrichten) 

Ein aktuelles Interview mit dem seinerzeitigen Kabuler DDR-Diplomaten Ruttig:
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/afghanistan-taliban-machtuebernahme-101.html

Und irgendwas war mit der BW, zumindest hieß es Stand 16:44, wäre zu schön
gewesen, wenn man dort auch landen könne. Die Meldung muß ich mir aber
erst noch im Volltext zu Gemüte führen.

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#514585

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2021-08-16 08:02 -0400
Message-ID<sfdk43$8vb$1@dont-email.me>
In reply to#514537
Salve allerseits,

Ruediger Lahl schrieb:
> *Dr. Joachim Neudert* schrieb:
> 
>> Just my 2 Cents. Oder was würdet Ihr persönlich tun, wenn ihr heute noch in
>> einer afghanischen Regierungsuniform steckt? Kämpfen bis zur letzten
>> Patrone, wofür?
> 
> Für die männliche Bevölkerung und aus der rekrutiert sich auch die
> afghanische Armee, ist ein Kalifat nicht die schlechteste Art zu leben.
> Also warum sein Leben aufs Spiel setzen, wenns für einen doch ganz
> spaßig werden kann.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Die weitgehend kampflose Niederlage der afghanischen Armee gegen die
| radikalislamischen Taliban hat im Westen offenes Entsetzen ausgelöst.
| Von mangelnder Kampfmoral ist vielfach die Rede. Doch bei einer
| genaueren Ursachenforschung stellt sich rasch heraus, dass vor allem das
| US-Verteidigungsministerium über Jahre schwere Fehler beim Aufbau der
| afghanischen Streitkräfte und bei der Einschätzung ihrer Kampffähigkeit
| gemacht hat:
|
| *Die falsche Ausrüstung*
|
| Die USA gaben in den vergangenen 20 Jahren rund 83 Milliarden Dollar für
| den Aufbau und die Ausrüstung der afghanischen Armee aus - in Anlehnung
| an die eigenen Streitkräfte. In der Praxis bedeutete dies eine hohe
| Abhängigkeit von Luftunterstützung und eine High-Tech-Ausrüstung etwa
| für die Kommunikation in einem Land, in dem nur rund 30 Prozent der
| Bevölkerung überhaupt über eine zuverlässige Stromversorgung verfügt.
|
| Flugzeuge, Hubschrauber, Drohnen, gepanzerte Fahrzeuge und
| Nachtsicht-Geräte: Die USA sparten nicht bei den Ausgaben. Zuletzt
| bekamen die Afghanen sogar das aktuelle Modell des Black Hawk
| Kampfhubschraubers. Doch die afghanischen Soldaten - viele von ihnen
| junge Männer, die Analphabeten sind - hatten gar nicht die
| Infrastruktur, um modernste Militärtechnik am Laufen zu halten.
| Letztlich waren sie unfähig, einen wirkungsvollen Widerstand gegen die
| weit schlechter ausgerüsteten Taliban zu organisieren, die noch dazu in
| der Unterzahl waren.
|
| Die Fähigkeiten der afghanischen Armee seien gnadenlos überschätzt
| worden, sagt John Sopko, der US-Generalinspekteur für den Wiederaufbau
| Afghanistans (Sigar). Er ist sich sicher, dass die US-Militärs "wussten,
| wie schlecht die afghanische Armee war". In seinem letzten Bericht für
| den US-Kongress von vor wenigen Tagen schrieb er, dass "die
| hochentwickelten Waffensysteme, Fahrzeuge und Logistik des westlichen
| Militärs über die Fähigkeiten der in weiten Teilen analphabetischen und
| schlecht ausgebildeten afghanischen Streitkräfte hinausgingen".
|
| *Übertriebene Armeestärke*
|
| Monatelang sprachen Vertreter des Pentagon von der zahlenmäßigen
| Überlegenheit der afghanischen Armee gegenüber den Taliban: Angeblich
| 300.000 Angehörige in Armee und Polizei, während für die Taliban 70.000
| angegeben wurden.
|
| Aber diese Zahlen waren nach Einschätzung des Anti-Terror-Zentrums an
| der renommierten US-Militärakademie von West Point massiv aufgeblasen.
| Nach dessen Zahlen vom Juli 2020 waren lediglich 185.000 der 300.000
| Soldaten oder Spezialkräfte unter Kontrolle des afghanischen
| Verteidigungsministeriums, der Rest waren Polizisten und anderes
| Sicherheitspersonal. Von den Soldaten wiederum waren demnach kaum 60
| Prozent für den Kampf ausgebildet.
|
| Eine treffendere Schätzung der Armeestärke liege daher bei 96.000
| Kräften, wenn die 8000 Luftwaffen-Angehörigen abgezogen werden,
| schlussfolgerten die Analysten von West Point. Hinzu kamen massive
| Beeinträchtigungen durch die vielen Deserteure - laut einem
| Sigar-Bericht ein Dauerproblem der afghanischen Armee. Demnach musste
| die Armee jedes Jahr rund 25 Prozent ihrer Angehörigen ersetzen, meist
| wegen Fahnenflucht.
|
| *Fehlende Bezahlung und Unterstützung*
|
| Die Gehälter der afghanischen Soldaten wurden jahrelang vom
| US-Verteidigungsministerium bezahlt. Doch nach der US-Ankündigung des
| Abzugs der eigenen Truppen im April ging dies auf die Regierung in Kabul
| über. Zahlreiche afghanische Soldaten beschwerten sich in den
| Online-Netzwerken darüber, dass sie seit Monaten keinen Lohn bekommen
| hätten. Und in vielen Fällen hätten ihre Einheiten auch kein Essen mehr
| oder sonstige Unterstützung bekommen - nicht einmal Munition. Der rasche
| US-Truppenabzug gab ihnen den Rest.
|
| *Halbherzige Versprechungen*
|
| US-Vertreter versicherten wiederholt, dass Washington die afghanische
| Armee auch nach dem vollständigen US-Abzug am 31. August unterstützen
| werde. Aber sie führten nie aus, wie das logistisch zu bewerkstelligen
| sein sollte. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin sprach bei seinem
| Besuch in Kabul im Mai von der Möglichkeit, die afghanische Luftwaffe
| mittels "Über den Horizont"-Logistik zu unterstützen. Dieses schwammige
| Konzept umfasste den Einsatz von virtuellen Trainingseinheiten via
| Video-Zoom-Konferenzen. Angesichts der Tatsache, dass dazu Computer und
| Smartphones mit sehr guter WLAN-Verbindung nötig wären, schien dieser
| Ansatz recht illusorisch.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.n-tv.de/politik/Warum-die-afghanische-Armee-versagte-article22745740.html>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#514594

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2021-08-16 09:14 -0400
Message-ID<sfdobo$8d3$1@dont-email.me>
In reply to#514537
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote:
>> Am 15.08.2021 um 20:04 schrieb Stefan Ram:
>>
>>> Die überraschende Einnahme von Afghanistan, welche nun, im besten
>>> Fall, zu einem sehr überstürzten Abzug Verbliebener führt,
>> 
>> Was ist denn daran "überraschend"? Das einzige, was mich wirklich
>> ein bisschen überrascht hatte, war der vergleichsweise schnelle
>> Erfolg der Taliban im Norden. Denn dieser ist eigentlich kein
>> typisches Taliban-Gebiet.
> 
> Und es läuft doch bestmöglich.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Auf das Debakel folgt das Desaster. Das ist keine schöne Reihung. Aber
| diese Bewertung ist beim Blick auf Afghanistan unumgänglich. Was die
| Bundesregierung in den letzten Wochen dieses traurig zu Ende gegangenen
| Einsatzes gezeigt hat, ist damit noch harmlos beschrieben. Die
| monatelange Zögerlichkeit beim Umgang mit den sogenannten Ortskräften,
| das absurde Unvorbereitetsein auf den Vormarsch der Taliban und das
| lähmende Warten darauf, dass endlich drei Bundeswehrflieger aufbrechen,
| um Botschaftsangehörige, andere deutsche Staatsbürger und Ortskräfte aus
| dieser lebensgefährlichen Situation herauszuholen - es ist nichts
| anderes als ein kollektives Regierungsversagen.
|
| Absolut alles an diesem Auslandseinsatz war mühsam und schwierig, von
| der ersten Minute an. Aber ihn so zu beenden, bedeutet ein Scheitern auf
| ganzer Linie. Jetzt setzt sich der Eindruck fest, dass hier sehr viele
| nicht das Verantwortungsgefühl mitgebracht haben, um diesen Einsatz
| anständig zu Ende zu bringen. Anständig hätte geheißen, sich früh auf
| alle Eventualitäten vorzubereiten. Anständig hätte geheißen, sich
| rechtzeitig Gedanken zur Rettung und Aufnahme der Ortskräfte zu machen.
| Anständig hätte bedeutet, bei diesen Ortskräften nicht zu unterscheiden
| zwischen denen, deren Arbeitgeber die Bundeswehr war - und all den
| anderen, die für zivile Organisationen gearbeitet haben. Und anständig
| zu sein, hätte verlangt, im Moment der Not wirklich alle bürokratischen
| Hemmnisse hintanzustellen, um die Menschen rechtzeitig herauszuholen.
| Was da alles passiert oder eher alles nicht passiert ist: Es ist zum
| Schämen.
|
| *Die Bundesregierung ist als Kollektiv gescheitert*
|
| Hinzuzufügen ist, dass hier nicht ein Ministerium, ein Minister, eine
| Kanzlerin oder eine Partei besonders versagt haben. Es trifft alle: Die
| Bundesregierung ist als Kollektiv gescheitert. Natürlich hat sie nicht
| isoliert gehandelt, sondern im Bündnis mit zahlreichen EU- und
| Nato-Partnern. Und ja, bis zuletzt haben vor allem die USA
| Rahmenbedingungen gesetzt, die den deutschen Handlungsspielraum massiv
| einschränkten. Aber das darf nicht verhindern oder gar als Ausrede
| gelten, wenn es darum geht, sich angemessen zu wappnen.
|
| Die Folgen dessen, was sich jetzt vor aller Augen abspielt, reicht weit
| über Afghanistan hinaus. Längst stellt sich die Frage, was der Eindruck,
| den Deutschland hier hinterlässt, für andere Einsätze bedeutet. Niemand
| sollte zu hoffen wagen, dass zum Beispiel Menschen in Mali, die derzeit
| den Deutschen dort als Dolmetscher, Fahrer und ortskundige Berater
| helfen, alle Augen und Ohren verschließen, um ja nicht auf die Idee zu
| kommen, dass es mit dieser Bundeswehr zu riskant werden könnte für sie.
| Im Gegenteil werden sie das ganz genau studieren - und sich mit Recht
| ihre Gedanken machen. Wer so mit Gefährten umgeht, darf sich nicht
| wundern, wenn die sich irgendwann zurückziehen.
|
| Besonders traurig an all dem ist, dass sich jetzt wiederholt, was in den
| ersten Tagen, Wochen und Monaten dieses Einsatzes schon angelegt war:
| eine Uneinigkeit in der Regierung, die nicht überbrückt werden konnte.
| Vom ersten Tag an schafften es die drei beteiligten Ministerien nicht,
| sich wirklich auf eine Strategie zu einigen. Stattdessen stritten sich
| Auswärtiges Amt, Verteidigungsministerium und Bundesministerium für
| wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung darum, wer das Sagen
| haben sollte, wer in Afghanistan die Strategie prägen würde - und vor
| allem auch darüber, was wann wo wichtig sein würde. Allen regionalen
| Wiederaufbauteams zum Trotz - in dieser Frage ist man sich nie einig
| geworden. Das Ergebnis: eine hohe Zahl an Toten und Verletzten,
| Milliarden ohne nachhaltige Wirkung und dieses Ende.
|
| *Die Geschichte dieses Einsatzes muss sehr bald nach der Wahl*
| *aufgearbeitet werden*
|
| Wie sich das alles nun auf den deutschen Wahlkampf auswirkt, lässt sich
| angesichts der verschiedenen Schuldzuweisungen längst erahnen. Viel
| wichtiger aber wäre es, die Geschichte dieses Einsatzes sehr bald nach
| der Wahl aufzuarbeiten. Gemeinsam, als gescheitertes Kollektiv, das
| alles unternimmt, um eine Wiederholung dieser Katastrophe zu verhindern.
| Bislang nämlich hatten deutsche Einsätze in anderen Ländern und auf
| anderen Kontinenten einen guten Ruf. Erstens, weil die Deutschen nicht
| als martialische Militärs auftraten, sondern in der Regel helfen
| wollten, Frieden zu sichern. Und zweitens, weil man - eigentlich
| verrückt nach der Nazi-Schreckensherrschaft - ausgerechnet den Deutschen
| Übersicht und ein multilaterales, humanitäres Grundverständnis
| unterstellte. Ganz im Gegensatz zu anderen, die mit ihren Kriegen
| knallhart Eigeninteressen verfolgten.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.sueddeutsche.de/meinung/afghanistan-bundesregierung-1.5383644>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#514758

Fromspamfalle2@arcor.de (Marc Stibane)
Date2021-08-17 20:26 +0200
Message-ID<1pe2m4j.1jm81pv1bqlomhN@marc.my-fqdn.de>
In reply to#514537
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:

> Krass ist das Versagen der Bundesregierung beim Ausfliegen der bisherigen
> afghanischen Helfer und ihrer Familien. Die können nun nur auf Gnade der
> Sieger hoffen.

https://twitter.com/Bigbamboo361/status/1427149708133339140
https://twitter.com/ProfGuidoKuehn/status/1427168982897934339
https://twitter.com/arnesemsrott/status/1426854746950971395

https://twitter.com/btre17/status/1427180188853579779

-- 
In a world without walls and fences,
   who needs windows and gates?

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#514762

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-08-17 11:53 -0700
Message-ID<c0fd89f6-e90f-4cc7-9888-c0daf5b24be8n@googlegroups.com>
In reply to#514758
Marc Stibane müllte am Dienstag, 17. August 2021 um 20:26:53 UTC+2 die Gruppe mit:

[vier und gleich danach nochmal zwei unkommentierten Links]

zu.

Sachma, geht's noch??

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#514773

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2021-08-17 20:29 +0000
Message-ID<sfh66h$d7r$1@solani.org>
In reply to#514758
Marc Stibane <spamfalle2@arcor.de> wrote:
> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:
> 




> 
https://twitter.com/KurzeTweets/status/1427494910089998350?t=l8_Tn2kvgGoRG71wcfnOmA&s=19

Die Taliban im Fitnessstudio des Präsidenten! :-) 


-- 
please forgive my iPhone typos

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#515095

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2021-08-21 10:51 +0200
Message-ID<iobt55Fq5p1U1@mid.individual.net>
In reply to#514537
Am 16.08.21 um 07:29 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Und es läuft doch bestmöglich.

Weil beim Islam das Verhältnis Männer Frauen dem Katholiszismus ähnlich ist?

> Das Ergebnis stand  nach Abzug der US
> Soldaten von vornherein klar fest.

Teilweise.

> Hätte man jetzt lieber einen Bürgerkrieg von 300.000

> afghanischen Armee-Soldaten gegen die hochmotivierten Taliban Kämpfer, 

Ob die hoch motiviert, oder bessere Ausbildung
und wirkungsvollere Kampftaktik ( Terror) hatten ..

> Häuserkampf in den Strassenschluchten der Städte über Monate?

Die meisten Anschläge wurde von den Taliban verübt.

> Eine zügige gewaltlose Machtübergabe an die ohnehin feststehenden Sieger
> ist wohl besser. Vielleicht bleiben der Bevölkerung wie auch den Soldaten
> ein paar Gräuel erspart.

Oder auch nicht. Wie bei den Nazis in Frankreich.
Oder der Führung im Iran..

> Just my 2 Cents. Oder was würdet Ihr persönlich tun, wenn ihr heute noch in
> einer afghanischen Regierungsuniform steckt?

Hängt von der Situation ab.

> Kämpfen bis zur letzten Patrone, wofür?

Wenn ein sinnvolles weiter Leben versperrt ist,
ist die Frage nach einem sinnvollen Sterben noch offen.

> Krass ist das Versagen der Bundesregierung beim Ausfliegen der bisherigen
> afghanischen Helfer und ihrer Familien.

Da gibt es ebensolche Fehleinschätzungen wie
bei Klimawandel, ökonomischer Machtverteilung ..

> Die können nun nur auf Gnade der Sieger hoffen.

Gnade oder Nutzwert?

> Afghanistan, graveyard of empires.

Afghanistan ist interessant, weil es kein Öl hat.
Dafür viele Jugendliche, die gerne arbeiten würden.
Und man mit Religion keine technischen Probleme lösen kann.

Hermann
    auf der Suche nach Ursachen,
    warum nach Klima bedingten Ereignissen im Ahrtal
    der Anteil der Grün Wähler eine unerwartete Richtung hatte.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

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#515097

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-08-21 02:01 -0700
Message-ID<c8150638-2939-4b0d-8e37-76ac5e5fb884n@googlegroups.com>
In reply to#515095
Hermann Riemann schrieb am Samstag, 21. August 2021 um 10:51:50 UTC+2:
> Am 16.08.21 um 07:29 schrieb Dr. Joachim Neudert:
 
> > Afghanistan, graveyard of empires. 
> 
> Afghanistan ist interessant, weil es kein Öl hat. 

Warum aber wird da welches gefördert?
https://en.wikipedia.org/wiki/Energy_in_Afghanistan#Natural_gas_and_oil

Gruß, ULF

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