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Der Katastrophenschutz ist tippitoppi aufgestellt

Started byMichael Bode <m.g.bode@web.de>
First post2021-08-10 07:58 +0200
Last post2021-08-10 10:32 +0200
Articles 10 — 7 participants

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Contents

  Der Katastrophenschutz ist tippitoppi aufgestellt Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-08-10 07:58 +0200
    Re: Der Katastrophenschutz ist tippitoppi aufgestellt "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-08-10 08:57 +0200
      Re: Der Katastrophenschutz ist tippitoppi aufgestellt Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-08-10 09:09 +0200
      Re: Der Katastrophenschutz ist tippitoppi aufgestellt "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-08-10 09:12 +0200
      Re: Der Katastrophenschutz ist tippitoppi aufgestellt Heinz-Juergen Kronemeyer <kronemeyer@gmx.de> - 2021-08-10 13:45 +0200
        Re: Der Katastrophenschutz ist tippitoppi aufgestellt Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-08-10 05:13 -0700
        Re: Der Katastrophenschutz ist tippitoppi aufgestellt Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2021-08-10 22:45 +0200
          Re: Der Katastrophenschutz ist tippitoppi aufgestellt Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-08-11 04:43 +0000
    Re: Der Katastrophenschutz ist tippitoppi aufgestellt Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> - 2021-08-10 10:25 +0200
      Re: Der Katastrophenschutz ist tippitoppi aufgestellt "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-08-10 10:32 +0200

#513714 — Der Katastrophenschutz ist tippitoppi aufgestellt

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2021-08-10 07:58 +0200
SubjectDer Katastrophenschutz ist tippitoppi aufgestellt
Message-ID<ineisuFu4agU1@mid.individual.net>
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/trier/warnmeldungen-aus-trier-kamen-nicht-bei-radiosendern-an-100.html


Unwetter-Warnmeldungen aus Trier liefen "ins Leere"

STAND
    10.8.2021, 5:00 Uhr

Die Leitstelle Trier hat in der Hochwassernacht Mitte Juli zehn
Meldungen an die Medien verschickt, um die Bevölkerung vor der Gefahr zu
warnen. Die Meldungen kamen jedoch nicht an.

Bei der Frage danach, warum viele Betroffene in der Nacht vom 14. auf
den 15. Juli nicht früher gewarnt wurden, gibt es neue Erkenntnisse: Die
Kreisverwaltung Trier-Saarburg bestätigte dem SWR, dass ein vom Land
vorgegebenes Formular missverständliche Informationen enthalten
habe. Auf Grundlage dieses Formulars ging der zuständige Einsatzleiter
davon aus, dass die Warnmeldungen über die von ihm ausgewählte Kategorie
an regionale Radiosender verschickt wurden - tatsächlich war das aber
nicht der Fall. Daher kamen die Meldungen bei regionalen Medien wie dem
SWR oder RPR1 nicht an.  Irreführendes Meldeformular

Ursache sind demnach missverständliche Hintergrundinformationen des
Landes zum so genannten MoWaS-Meldesystem. Mit diesem System können
Katastrophenschutz-Stellen in Kooperation mit dem "Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe" (BBK) Warnmeldungen absetzen,
die über Medien und Warn-Apps verbreitet werden. Zehn solcher
Warnmeldungen verschickte die Integrierte Leitstelle Trier in der
Hochwassernacht zwischen 19:01 und 9:16 Uhr. In der ersten Meldung um
19:01 Uhr hieß es: "In den nächsten Stunden sind starke Regenfälle,
schnell steigende Flusspegel und Unwetter zu erwarten. Es besteht
Hochwassergefahr." In der Meldung außerdem enthalten: konkrete
Handlungs- und Verhaltensanweisungen für die Bevölkerung.  Meldeformular
nannte falsche Adressaten

Um 1:05 Uhr verschickte die Leitstelle Trier sogar eine Meldung der
höchsten Warnstufe, bei der die Sender dazu aufgefordert sind, ihr
Programm sofort zu unterbrechen. Darin hieß es: "Evakuierung des
Seniorenheims Kordel und der angrenzenden überflutungsgefährdeten
Häuser. Folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte, achten Sie auf
weitere Meldungen." Doch keine der insgesamt zehn verschickten
Warnmeldungen erreichte regionale Medien wie den SWR oder RPR1 - obwohl
der Einsatzleiter, der die Meldungen bei der Leitstelle in Auftrag gab,
davon ausging. Das rheinland-pfälzische Innenministerium teilte dem SWR
auf Nachfrage mit, man wisse seit Juni von einem möglichen
"Aktualisierungbedarf" dieses Formulars, warte aber noch auf eine
Rückmeldung vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Weiteres Problem: Nur zwei Medienhäuser benachrichtigt

Auch über die von der Leitstelle im Auftrag des Einsatzleiters
ausgewählte Kategorie "regional/lokal" erreichte die Warnmeldung aus
Trier die Bevölkerung nicht über die Medien. Denn zur Verfügung standen
hier im vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
bereit gestellten Warnsystem MoWaS offenbar nur der Radiosender Energy
und die Verlagsgruppe Madsack - beide Medienhäuser wurden somit zwar von
der Leitstelle benachrichtigt, berichten aber nicht explizit aus der
Region Trier. All diese Umstände führten nach Auskunft der
Kreisverwaltung dazu, dass die Warnmeldungen der Trierer Leitstelle im
Ergebnis "ins Leere" liefen.  Fehler im System erst durch Nachbereitung
aufgefallen

Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg, aus deren Region nach bisherigen
Erkenntnissen eine Person durch das Hochwasser ums Leben kam, teilt dem
SWR zur gescheiterten Warnung der Bevölkerung in der Katastrophennacht
mit, erst durch die interne Nachbereitung des Einsatzes sei aufgefallen,
dass die Warnmeldungen ins Leere gelaufen seien. Es sei nun "notwendig,
die Dinge zeitnah aufzuarbeiten." Bis geklärt sei, ob das landesweite
Meldeformular der Einsatzleiter angepasst werde oder im MoWaS-System
lokale Medien wie der SWR oder RPR der Kategorie "regional/lokal“
hinzugefügt würden, gelte für Trier nun die Anweisung, "grundsätzlich
alle Warnungen auch landesweit zu versenden."

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#513718

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2021-08-10 08:57 +0200
Message-ID<set802$ur3$1@solani.org>
In reply to#513714
Am 10.08.21 um 07:58 schrieb Michael Bode:
> 
> https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/trier/warnmeldungen-aus-trier-kamen-nicht-bei-radiosendern-an-100.html
> 
> 
> Unwetter-Warnmeldungen aus Trier liefen "ins Leere"
> 
> STAND
>      10.8.2021, 5:00 Uhr
> 
> Die Leitstelle Trier hat in der Hochwassernacht Mitte Juli zehn
> Meldungen an die Medien verschickt, um die Bevölkerung vor der Gefahr zu
> warnen. Die Meldungen kamen jedoch nicht an.
> 


WIE genau wurden diese Meldungen verschickt, und WAS für ein Formular 
genau war das? Geht aus dem Artikel nicht hervor.

Du weißt ja, ich habe da einige eigene Theorien. The medium is the 
message. In welcher Form und auf welchem Kanal kam da was bei den 
Radiosendern wohl an?


-- 
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...

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#513722

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2021-08-10 09:09 +0200
Message-ID<inen0dFhf3U1@mid.individual.net>
In reply to#513718
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> writes:

> Am 10.08.21 um 07:58 schrieb Michael Bode:
>> https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/trier/warnmeldungen-aus-trier-kamen-nicht-bei-radiosendern-an-100.html
>> 
>> Unwetter-Warnmeldungen aus Trier liefen "ins Leere"
>> STAND
>>      10.8.2021, 5:00 Uhr
>> Die Leitstelle Trier hat in der Hochwassernacht Mitte Juli zehn
>> Meldungen an die Medien verschickt, um die Bevölkerung vor der Gefahr zu
>> warnen. Die Meldungen kamen jedoch nicht an.
>> 
>
>
> WIE genau wurden diese Meldungen verschickt, und WAS für ein Formular
> genau war das? Geht aus dem Artikel nicht hervor.
>
> Du weißt ja, ich habe da einige eigene Theorien. The medium is the
> message. In welcher Form und auf welchem Kanal kam da was bei den 
> Radiosendern wohl an?

Nichts kam an, weil das nur an Energy ging (nie gehört) und Madsack. Da
wäre es dann wohl am Wochenende im Anzeigenblättchen gestanden: Aldi hat
Mangos im Angebot und übrigens ist Hochwasser.

-- 
Sent from my Galaxy Tab

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#513723

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2021-08-10 09:12 +0200
Message-ID<set8tc$so$1@solani.org>
In reply to#513718
> 
> WIE genau wurden diese Meldungen verschickt, und WAS für ein Formular 
> genau war das? Geht aus dem Artikel nicht hervor.
> 
> Du weißt ja, ich habe da einige eigene Theorien. The medium is the 
> message. In welcher Form und auf welchem Kanal kam da was bei den 
> Radiosendern wohl an?
> 
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/ahrweiler-gewarnt-umweltbehoerde-100.html

Da ist diese hochinteressante Grafik dabei:

"Ein Screenshot von der Webseite des rheinland-pfälzischen 
Landesumweltamts vom 14.7.2021, 13:00 Uhr mit Hilfe der Wayback-Machine"

https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/1627729497406%2Cscreenshot-rlp-landesumweltamt-hochwasserwarnung-ahr-100~_v-16x9@2dM_-ad6791ade5eb8b5c935dd377130b903c4b5781d8.jpg

Die Information war also schon da.

https://youtu.be/mmL6N-xDalk?t=24



-- 
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...

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#513783

FromHeinz-Juergen Kronemeyer <kronemeyer@gmx.de>
Date2021-08-10 13:45 +0200
Message-ID<inf76oF3t3pU1@mid.individual.net>
In reply to#513718
Am 10.08.21 um 08:57 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Am 10.08.21 um 07:58 schrieb Michael Bode:
>>
>> https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/trier/warnmeldungen-aus-trier-kamen-nicht-bei-radiosendern-an-100.html 
>>
>>
>>
>> Unwetter-Warnmeldungen aus Trier liefen "ins Leere"
>>
>> STAND
>>      10.8.2021, 5:00 Uhr
>>
>> Die Leitstelle Trier hat in der Hochwassernacht Mitte Juli zehn
>> Meldungen an die Medien verschickt, um die Bevölkerung vor der Gefahr zu
>> warnen. Die Meldungen kamen jedoch nicht an.
>>
> 
> 
> WIE genau wurden diese Meldungen verschickt, und WAS für ein Formular 
> genau war das? Geht aus dem Artikel nicht hervor.
> 
> Du weißt ja, ich habe da einige eigene Theorien. The medium is the 
> message. In welcher Form und auf welchem Kanal kam da was bei den 
> Radiosendern wohl an?
> 
> 

Es liest sich so, als wäre die LST Trier nicht direkt an Mowas 
angeschlossen sondern müsste Formulare an eine Meldestelle schicken.
In NRW ist ein Großteil der Leitstellen direkt angeschlossen. Die 
Anbindung erfolgt über Draht und Satellit. Die Bedienung ist eigentlich 
simpel. Man wählt in einer Karte die Region aus die man warnen möchte. 
Es gibt vorgefertigte Warnmeldungen die man ergänzen kann. Oder man 
setzt eigene auf. Warnstufen lassen sich festlegen und wen man 
alarmieren will. Regionale Medien, überregionale, Nina,etc...
Der ÖR ist ebenfalls direkt angeschlossen und je nach Alarmierungsstufe 
habe sie zu reagieren. Bis hin zur direkten (bundesweiten) 
Programmunterbrechung. Das ganze ist ein geschlossenes, geschütztes 
System ohne Netzwerkanbindung an lokale Installationen. Es enthält 
zusätzlich noch ein einfaches Mailsystem, über das die angeschlossenen 
Behörden und Leitstellen bei Ausfall der sonstigen Infrastruktur noch 
kommunizieren können. Eigentlich ein simples System. Viel falsch machen 
kann man dabei nicht. Man sollte nur aufpassen, für ein lokales Problem 
nicht die höchste Warnstufe auszuwählen.

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#513787

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-08-10 05:13 -0700
Message-ID<1c319ef8-9d3f-4a65-8c3e-40b03b13c093n@googlegroups.com>
In reply to#513783
Heinz-Juergen Kronemeyer schrieb am Dienstag, 10. August 2021 um 13:45:30 UTC+2:

> Man sollte nur aufpassen, für ein lokales Problem 
> nicht die höchste Warnstufe auszuwählen.

"Eine dringende Meldung für den Seewetterbericht: Kommendes Wochenende
voraussichtlich Lawinengefahr am Zugspitzmassiv. Ich wiederhole:..."

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#513860

FromThomas Hochstein <thh@thh.name>
Date2021-08-10 22:45 +0200
Message-ID<gc.20210810224508.2207@scatha.ancalagon.de>
In reply to#513783
Heinz-Juergen Kronemeyer schrieb:

> Es liest sich so, als wäre die LST Trier nicht direkt an Mowas 
> angeschlossen sondern müsste Formulare an eine Meldestelle schicken.
> In NRW ist ein Großteil der Leitstellen direkt angeschlossen. Die 
> Anbindung erfolgt über Draht und Satellit. Die Bedienung ist eigentlich 
> simpel. Man wählt in einer Karte die Region aus die man warnen möchte. 
> Es gibt vorgefertigte Warnmeldungen die man ergänzen kann. Oder man 
> setzt eigene auf. Warnstufen lassen sich festlegen und wen man 
> alarmieren will. Regionale Medien, überregionale, Nina,etc...

Ja, genau. Und dann wählt man eben aus "regionale Medien". Nur weiß
man eben nicht, was genau da hinterlegt ist. Hier waren das dann in
Trier  offensichtlich Sender, die nicht aus Trier berichten - die
Konfiguration bzw. Verknüpfung der Kategorien mit den Empfängern war
also nicht korrekt bzw. wie erwartet.

> Der ÖR ist ebenfalls direkt angeschlossen und je nach Alarmierungsstufe 
> habe sie zu reagieren. Bis hin zur direkten (bundesweiten) 
> Programmunterbrechung. Das ganze ist ein geschlossenes, geschütztes 
> System ohne Netzwerkanbindung an lokale Installationen. Es enthält 
> zusätzlich noch ein einfaches Mailsystem, über das die angeschlossenen 
> Behörden und Leitstellen bei Ausfall der sonstigen Infrastruktur noch 
> kommunizieren können. Eigentlich ein simples System. Viel falsch machen 
> kann man dabei nicht.

Theoretisch ist das so. Praktisch ist es oft unpraktisch.

-thh

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#513866

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2021-08-11 04:43 +0000
Message-ID<sevkh3$acp$1@solani.org>
In reply to#513860
Thomas Hochstein <thh@thh.name> wrote:
> Heinz-Juergen Kronemeyer schrieb:
> 
>> Es liest sich so, als wäre die LST Trier nicht direkt an Mowas 
>> angeschlossen sondern müsste Formulare an eine Meldestelle schicken.
>> In NRW ist ein Großteil der Leitstellen direkt angeschlossen. Die 
>> Anbindung erfolgt über Draht und Satellit. Die Bedienung ist eigentlich 
>> simpel. Man wählt in einer Karte die Region aus die man warnen möchte. 
>> Es gibt vorgefertigte Warnmeldungen die man ergänzen kann. Oder man 
>> setzt eigene auf. Warnstufen lassen sich festlegen und wen man 
>> alarmieren will. Regionale Medien, überregionale, Nina,etc...
> 
> Ja, genau. Und dann wählt man eben aus "regionale Medien". Nur weiß
> man eben nicht, was genau da hinterlegt ist. Hier waren das dann in
> Trier  offensichtlich Sender, die nicht aus Trier berichten - die
> Konfiguration bzw. Verknüpfung der Kategorien mit den Empfängern war
> also nicht korrekt bzw. wie erwartet.
> 
>> Der ÖR ist ebenfalls direkt angeschlossen und je nach Alarmierungsstufe 
>> habe sie zu reagieren. Bis hin zur direkten (bundesweiten) 
>> Programmunterbrechung. Das ganze ist ein geschlossenes, geschütztes 
>> System ohne Netzwerkanbindung an lokale Installationen. Es enthält 
>> zusätzlich noch ein einfaches Mailsystem, über das die angeschlossenen 
>> Behörden und Leitstellen bei Ausfall der sonstigen Infrastruktur noch 
>> kommunizieren können. Eigentlich ein simples System. Viel falsch machen 
>> kann man dabei nicht.
> 
> Theoretisch ist das so. Praktisch ist es oft unpraktisch.
> 
> -thh
> 


Passt hier gerade gut rein: ein Video Dokumentation der NZZ zum Hochwasser
im Ahrtal:

https://youtu.be/3xYOMy3-PJU

-- 
please forgive my iPhone typos

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#513737

FromHeiko Rost <heiko.rost@gmx.de>
Date2021-08-10 10:25 +0200
Message-ID<setk6q.8n0.1@ID-23555.user.uni-berlin.de>
In reply to#513714
Michael Bode schrieb:

> Es sei nun "notwendig, die Dinge zeitnah aufzuarbeiten." 

Übersetzung:

"Wir machen eine Aktennotiz, daß jemand etwas ändern sollte."

> Bis geklärt sei, ob das landesweite Meldeformular der Einsatzleiter
> angepasst werde oder im MoWaS-System lokale Medien wie der SWR oder
> RPR der Kategorie "regional/lokal“ hinzugefügt würden, gelte für
> Trier nun die Anweisung, "grundsätzlich alle Warnungen auch
> landesweit zu versenden."

"Wir warnen ab jetzt jeden. Wenn der zuständige Empfänger nicht merkt,
daß er zuständig ist, dann ist das nicht mehr unsere Schuld."

Gruß Heiko
-- 
Volksparteien sind wie Gletscher: Langsam bis zur Erstarrung, alle paar 
Jahre kracht es, und sie haben ihre beste Zeit hinter sich.
                                                            Sascha Lobo

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#513740

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2021-08-10 10:32 +0200
Message-ID<setdil$60m$1@solani.org>
In reply to#513737
Am 10.08.21 um 10:25 schrieb Heiko Rost:
> Michael Bode schrieb:
> 
>> Es sei nun "notwendig, die Dinge zeitnah aufzuarbeiten."
> 
> Übersetzung:
> 
> "Wir machen eine Aktennotiz, daß jemand etwas ändern sollte."
> 
>> Bis geklärt sei, ob das landesweite Meldeformular der Einsatzleiter
>> angepasst werde oder im MoWaS-System lokale Medien wie der SWR oder
>> RPR der Kategorie "regional/lokal“ hinzugefügt würden, gelte für
>> Trier nun die Anweisung, "grundsätzlich alle Warnungen auch
>> landesweit zu versenden."
> 
> "Wir warnen ab jetzt jeden. 

Und zwar rund um die Uhr, immer! Man weiß ja nie was möglicherweise 
gerade wieder abgeht.

So wie NINA, die landesweiten Alarm geben wenn ein einzelnes 
Wasserwirtschaftsamt sich unsicher ist und eine Vorwarnung ausgibt, daß 
möglicherweise mal ein Alarm erfolgt.

Better safe than sorry!


> Wenn der zuständige Empfänger nicht merkt,
> daß er zuständig ist, dann ist das nicht mehr unsere Schuld."

So ist das. Wir haben Sie jedenfalls gewarnt!
> 
> Gruß Heiko
> 

JN


-- 
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...

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