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Groups > ger.ct > #510566 > unrolled thread
| Started by | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2021-07-19 17:23 +0000 |
| Last post | 2021-07-20 17:45 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 26 — 10 participants |
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Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-07-19 17:23 +0000
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-19 20:45 +0200
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-19 12:56 -0700
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-07-20 09:05 +0200
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-20 09:34 +0200
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-20 00:41 -0700
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-07-20 10:35 +0200
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-07-20 10:40 +0200
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-07-20 11:05 +0200
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-20 02:21 -0700
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-20 02:35 -0700
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-20 03:01 -0700
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-07-20 14:13 +0200
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2021-07-20 12:13 +0200
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-20 12:38 +0200
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-07-20 14:19 +0200
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-08-14 01:27 -0700
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-07-20 17:45 +0000
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2021-07-20 20:44 +0200
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-07-20 19:02 +0000
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2021-07-20 00:43 +0200
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-07-20 04:11 +0000
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Frank Klingenhoefer <frank.private@t-online.de> - 2021-07-20 16:53 +0000
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-07-20 04:10 +0000
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-07-20 12:45 +0200
Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-07-20 17:45 +0200
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 17:23 +0000 |
| Subject | Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend |
| Message-ID | <sd4ce5$sqk$1@solani.org> |
Jochen Kremer <jochen.news@kremerweb.de> wrote: > "Deutschland war präzise gewarnt – die Menschen aber nicht > > Eine britische Forscherin erhebt schwere Vorwürfe: Die Flut sei präzise > vorhergesagt worden – doch die Reaktion blieb aus. Wer ist politisch > verantwortlich? > > Die ersten Zeichen der Hochwasserkatastrophe in Deutschland wurden > bereits neun Tage zuvor von Satelliten erfasst. Vier Tage vor den Fluten > warnte das Europäische Hochwasser-Warnsystem (Efas) die Regierungen der > Bundesrepublik und Belgiens vor Hochwasser an Rhein und Meuse. 24 > Stunden vorher wurde den deutschen Stellen nahezu präzise vorhergesagt, > welche Distrikte von Hochwasser betroffen sein würden, darunter Gebiete > an der Ahr, wo später mehr als 93 Menschen starben. Das ist zwar alles richtig und traurig. Aber ich glaube die Menschen wären trotzdem nicht aus ihren Häusern rausgegangen. Die ließen sich ja nicht mal evakuieren als es bereits in vollem Gange war. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 20:45 +0200 |
| Message-ID | <sd4h8i$eae$21@tota-refugium.de> |
| In reply to | #510566 |
Am 19.07.2021 um 19:23 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Jochen Kremer <jochen.news@kremerweb.de> wrote: >> "Deutschland war präzise gewarnt – die Menschen aber nicht >> >> Eine britische Forscherin erhebt schwere Vorwürfe: Die Flut sei präzise >> vorhergesagt worden – doch die Reaktion blieb aus. Wer ist politisch >> verantwortlich? >> >> Die ersten Zeichen der Hochwasserkatastrophe in Deutschland wurden >> bereits neun Tage zuvor von Satelliten erfasst. Vier Tage vor den Fluten >> warnte das Europäische Hochwasser-Warnsystem (Efas) die Regierungen der >> Bundesrepublik und Belgiens vor Hochwasser an Rhein und Meuse. 24 >> Stunden vorher wurde den deutschen Stellen nahezu präzise vorhergesagt, >> welche Distrikte von Hochwasser betroffen sein würden, darunter Gebiete >> an der Ahr, wo später mehr als 93 Menschen starben. > > Das ist zwar alles richtig und traurig. Es ist auch nicht richtig. Am 12.7. zitierte Ulf hier eine Meldung des DWD, der auch in der Tagesschau verbreitet worden ist. Da war von ergiebigen Starkregen bereits die Rede. Kachelmann warnte auch bereits am 12.7 und auch auf RTL lief am 12.7. bereits eine Warnung. NINA schepperte die ganze Zeit. Das tut NINA allerdings sehr oft, drum gucke ich da schon gar nicht mehr drauf, wenn die mal wieder hupt. Was wirklich niemand vorhergesagt hatte und auch nicht konnte, war wann und wo genau es runterkommt. Und dass die Ahr in Ahrweiler einen Pegelstand von bis zu 6 Meter hatte war völlig unvorhersehbar. Das bisherige all-time-high lag bei 3,71 Metern. > Aber ich glaube die Menschen wären > trotzdem nicht aus ihren Häusern rausgegangen. Die ließen sich ja nicht mal > evakuieren als es bereits in vollem Gange war. Einen Vogel hätten sie Dir gezeigt, wenn man gesagt hätte, die Ahr hat nachher 6 Meter Pegel, geh mal besser weg hier. Oder Erfststadt geht unter. Völlig unglaubwürdig wäre das gewesen. Klar sind Fehler gemacht worden, aber dann in RLP, NRW, Belgien und den Niederlanden gleichermaßen. Was dann doch wieder dafür spricht, dass mit der Intensität niemand rechnen konnte. Mit dem Starkregen selber hatten alle gerechnet, das war lange vorher bekannt. In die Falle gelaufen sind sie gestern in Bayern, Sachsen und Österreich. Da hatte zumindest Kachelmann eindringlichst gewarnt, der DWD nicht. -- Stephan Niemand schreibt ein Buch alleine.
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 12:56 -0700 |
| Message-ID | <00673145-7618-4844-bfe9-085449a1a505n@googlegroups.com> |
| In reply to | #510581 |
Stephan Bumberger schrieb am Montag, 19. Juli 2021 um 20:45:42 UTC+2:
> Am 19.07.2021 um 19:23 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> > Jochen Kremer <joche...@kremerweb.de> wrote:
> >> "Deutschland war präzise gewarnt – die Menschen aber nicht
> >>
> >> Eine britische Forscherin erhebt schwere Vorwürfe: Die Flut sei präzise
> >> vorhergesagt worden – doch die Reaktion blieb aus. Wer ist politisch
> >> verantwortlich?
> >>
> >> Die ersten Zeichen der Hochwasserkatastrophe in Deutschland wurden
> >> bereits neun Tage zuvor von Satelliten erfasst. Vier Tage vor den Fluten
> >> warnte das Europäische Hochwasser-Warnsystem (Efas) die Regierungen der
> >> Bundesrepublik und Belgiens vor Hochwasser an Rhein und Meuse. 24
> >> Stunden vorher wurde den deutschen Stellen nahezu präzise vorhergesagt,
> >> welche Distrikte von Hochwasser betroffen sein würden, darunter Gebiete
> >> an der Ahr, wo später mehr als 93 Menschen starben.
> >
> > Das ist zwar alles richtig und traurig.
> Es ist auch nicht richtig. Am 12.7. zitierte Ulf hier eine Meldung des
> DWD, der auch in der Tagesschau verbreitet worden ist. Da war von
> ergiebigen Starkregen bereits die Rede. Kachelmann warnte auch bereits
> am 12.7 und auch auf RTL lief am 12.7. bereits eine Warnung.
>
> NINA schepperte die ganze Zeit. Das tut NINA allerdings sehr oft, drum
> gucke ich da schon gar nicht mehr drauf, wenn die mal wieder hupt.
>
> Was wirklich niemand vorhergesagt hatte und auch nicht konnte, war wann
> und wo genau es runterkommt.
Dienstag bis Donnerstag. Paßte. Auch wenn der Dienstag wohl noch eher
ruhig verlief. Daß WIMRE zwölf Personen (von 35) im Behindertenheim
jämmerlich ersoffen sind, das geht auf die Kappe von Leuten, in deren Haut
ich nicht stecken möchte.
> Und dass die Ahr in Ahrweiler einen
> Pegelstand von bis zu 6 Meter hatte war völlig unvorhersehbar. Das
> bisherige all-time-high lag bei 3,71 Metern.
> > Aber ich glaube die Menschen wären
> > trotzdem nicht aus ihren Häusern rausgegangen. Die ließen sich ja nicht mal
> > evakuieren als es bereits in vollem Gange war.
> Einen Vogel hätten sie Dir gezeigt, wenn man gesagt hätte, die Ahr hat
> nachher 6 Meter Pegel, geh mal besser weg hier. Oder Erfststadt geht
> unter. Völlig unglaubwürdig wäre das gewesen.
>
> Klar sind Fehler gemacht worden, aber dann in RLP, NRW, Belgien und den
> Niederlanden gleichermaßen. Was dann doch wieder dafür spricht, dass mit
> der Intensität niemand rechnen konnte. Mit dem Starkregen selber hatten
> alle gerechnet, das war lange vorher bekannt.
Unterschätzt wurde es aus mehreren Gründen.
- So Wetter hatten wir noch nicht, so lang wir uns erinnern können*.
- Flächig Maximalregen, nicht nur Gewitterturm über anderthalb Ortschaften.
- Modellierung der Hochwässer in nicht schiffbaren Nebenflüssen ist eher Randgebiet;
wird man aber künftig verschärft betreiben.
*) Da mag etwas dran sein; Hitzewellen wie auch Regengebiete setzen sich länger
fest als gewohnt.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 09:05 +0200 |
| Message-ID | <sd5skf$mqv$2@solani.org> |
| In reply to | #510581 |
Am 20.07.21 um 08:31 schrieb Ruediger Lahl: > "Ergiebiger Starkregen" löst in der Vorstellung der Menschen genau gar > nichts alarmierendes aus. > > ,---- [ Warnung! ] > | Es ist mit Überflutungen zu rechnen. Bergen sie Wertsachen aus Keller > | und Erdgeschoss. Verlassen Sie einetagige Häuser nahe von Bächen und > | Flüssen, es besteht Lebensgefahr. Rechnen Sie mit massiven Zerstörungen. > | Im Katastrophenfall sind Sie verpflichtet den Anweisungen des > | Evakuierungspersonal folgezuleisten. > `---- Das ist eine gute Idee. Der DWD sagte heute in der SZ auf Seite 2, sie sind nicht zuständig für das was auf dem Boden mit dem Wasser passiert, das können sie nicht einschätzen. Stimmt auch. -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 09:34 +0200 |
| Message-ID | <sd5uau$73s$6@tota-refugium.de> |
| In reply to | #510581 |
Am 20.07.2021 um 08:31 schrieb Ruediger Lahl: > *Stephan Bumberger* schrieb: >> Am 19.07.2021 um 19:23 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>> Jochen Kremer <jochen.news@kremerweb.de> wrote: >>>> "Deutschland war präzise gewarnt – die Menschen aber nicht >>>> >>>> Eine britische Forscherin erhebt schwere Vorwürfe: Die Flut sei präzise >>>> vorhergesagt worden – doch die Reaktion blieb aus. Wer ist politisch >>>> verantwortlich? >>>> >>>> Die ersten Zeichen der Hochwasserkatastrophe in Deutschland wurden >>>> bereits neun Tage zuvor von Satelliten erfasst. Vier Tage vor den Fluten >>>> warnte das Europäische Hochwasser-Warnsystem (Efas) die Regierungen der >>>> Bundesrepublik und Belgiens vor Hochwasser an Rhein und Meuse. 24 >>>> Stunden vorher wurde den deutschen Stellen nahezu präzise vorhergesagt, >>>> welche Distrikte von Hochwasser betroffen sein würden, darunter Gebiete >>>> an der Ahr, wo später mehr als 93 Menschen starben. >>> >>> Das ist zwar alles richtig und traurig. >> >> Es ist auch nicht richtig. Am 12.7. zitierte Ulf hier eine Meldung des >> DWD, der auch in der Tagesschau verbreitet worden ist. Da war von >> ergiebigen Starkregen bereits die Rede. Kachelmann warnte auch bereits >> am 12.7 und auch auf RTL lief am 12.7. bereits eine Warnung. > > "Ergiebiger Starkregen" löst in der Vorstellung der Menschen genau gar > nichts alarmierendes aus. Das war auch nur aus der Erinnerung heraus. Konkret schrieben sie "VORABINFORMATION EXTREMES UNWETTER DAUERRREGEN: Im Westen, vom Süden NRWs bis ins nördliche Rheinland-Pfalz, ab der kommenden Nacht bis in den Donnerstag wiederholt teils heftiger Starkregen und Gewitter. Akkumuliert über 48 bis 60h teilweise 100 bis 200 l/qm Regen wahrscheinlich." Kachelmanns Prognose hatte ich auch am 12.7. hier in der Gruppe schon genannt. https://photos.app.goo.gl/uAfu4kcsCZJbHdEj9 Der hatte sogar teilweise über 300 l/qm angekündigt und zwar ziemlich genau hier bei mir. > ,---- [ Warnung! ] > | Es ist mit Überflutungen zu rechnen. Bergen sie Wertsachen aus Keller > | und Erdgeschoss. Verlassen Sie einetagige Häuser nahe von Bächen und > | Flüssen, es besteht Lebensgefahr. Rechnen Sie mit massiven Zerstörungen. > | Im Katastrophenfall sind Sie verpflichtet den Anweisungen des > | Evakuierungspersonal folgezuleisten. > `---- Man hätte ja halb NRW evakuieren müssen. Wo genau es so schlimm wird wusste niemand. >> NINA schepperte die ganze Zeit. Das tut NINA allerdings sehr oft, drum >> gucke ich da schon gar nicht mehr drauf, wenn die mal wieder hupt. > > Alle Wetterapps haben gehubt, Selbst von google habe ich IIRC eine > Warnung erhalten. > > Ich hatte ein paar Sachen aus dem Keller geholt. Grundsätzlich wird da > sowieso nichts von Wert gelagert, aber es sammelt sich da dann doch, > zumindest vorübergehend immer wieder etwas an. Übernächste Woche war > aber sowieso schon die jährliche Entrümpelung eingeplant. Ich hatte zumindest die Pumpe in Stellung gebracht. Dass die Sieg nicht bis hierher kommt, das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Aber 300 l/qm hätten durchaus den Keller unter Wasser setzen können. Darauf war ich halbwegs vorbereitet. Lange genug vorher ist gewarnt worden. -- Stephan Niemand schreibt ein Buch alleine.
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 00:41 -0700 |
| Message-ID | <1aa280c2-c882-4477-9d1a-83b79b891dfdn@googlegroups.com> |
| In reply to | #510631 |
Stephan Bumberger schrieb am Dienstag, 20. Juli 2021 um 09:34:55 UTC+2: > Am 20.07.2021 um 08:31 schrieb Ruediger Lahl: > > *Stephan Bumberger* schrieb: > >> Am 19.07.2021 um 19:23 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >>> Jochen Kremer <joche...@kremerweb.de> wrote: > >>>> "Deutschland war präzise gewarnt – die Menschen aber nicht > >>>> > >>>> Eine britische Forscherin erhebt schwere Vorwürfe: Die Flut sei präzise > >>>> vorhergesagt worden – doch die Reaktion blieb aus. Wer ist politisch > >>>> verantwortlich? > >>>> > >>>> Die ersten Zeichen der Hochwasserkatastrophe in Deutschland wurden > >>>> bereits neun Tage zuvor von Satelliten erfasst. Vier Tage vor den Fluten > >>>> warnte das Europäische Hochwasser-Warnsystem (Efas) die Regierungen der > >>>> Bundesrepublik und Belgiens vor Hochwasser an Rhein und Meuse. 24 > >>>> Stunden vorher wurde den deutschen Stellen nahezu präzise vorhergesagt, > >>>> welche Distrikte von Hochwasser betroffen sein würden, darunter Gebiete > >>>> an der Ahr, wo später mehr als 93 Menschen starben. > >>> > >>> Das ist zwar alles richtig und traurig. > >> > >> Es ist auch nicht richtig. Am 12.7. zitierte Ulf hier eine Meldung des > >> DWD, der auch in der Tagesschau verbreitet worden ist. Da war von > >> ergiebigen Starkregen bereits die Rede. Kachelmann warnte auch bereits > >> am 12.7 und auch auf RTL lief am 12.7. bereits eine Warnung. > > > > "Ergiebiger Starkregen" löst in der Vorstellung der Menschen genau gar > > nichts alarmierendes aus. > Das war auch nur aus der Erinnerung heraus. Konkret schrieben sie > "VORABINFORMATION EXTREMES UNWETTER DAUERRREGEN: Im Westen, > vom Süden NRWs bis ins nördliche Rheinland-Pfalz, ab der kommenden Nacht > bis in den Donnerstag wiederholt teils heftiger Starkregen und Gewitter. > Akkumuliert über 48 bis 60h teilweise 100 bis 200 l/qm Regen > wahrscheinlich." > > Kachelmanns Prognose hatte ich auch am 12.7. hier in der Gruppe schon > genannt. > https://photos.app.goo.gl/uAfu4kcsCZJbHdEj9 > Der hatte sogar teilweise über 300 l/qm angekündigt und zwar ziemlich > genau hier bei mir. Ist das dann annähernd so viel geworden? Wo gab es welche Maxima über 200 mm Regen auf meinetwegen 60 Stunden? > > ,---- [ Warnung! ] > > | Es ist mit Überflutungen zu rechnen. Bergen sie Wertsachen aus Keller > > | und Erdgeschoss. Verlassen Sie einetagige Häuser nahe von Bächen und > > | Flüssen, es besteht Lebensgefahr. Rechnen Sie mit massiven Zerstörungen. > > | Im Katastrophenfall sind Sie verpflichtet den Anweisungen des > > | Evakuierungspersonal folgezuleisten. > > `---- > Man hätte ja halb NRW evakuieren müssen. Wo genau es so schlimm wird > wusste niemand. Jein. Ich schaute auf die deutsche Warnkarte und schrub nebenan: von Trier bis Hagen. Wo gab es Probleme? Vom Trierer Stadtteil Ehrang bis Hagen. Nicht überall gleichmäßig, da das Relief Auswirkungen auf Regenmenge wie auch Abflußverhalten hat.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 10:35 +0200 |
| Message-ID | <sd61r0$ehu$1@dont-email.me> |
| In reply to | #510631 |
Am 20.07.2021 um 09:34 schrieb Stephan Bumberger:
> Das war auch nur aus der Erinnerung heraus. Konkret schrieben sie
> "VORABINFORMATION EXTREMES UNWETTER DAUERRREGEN: Im Westen,
> vom Süden NRWs bis ins nördliche Rheinland-Pfalz, ab der kommenden Nacht
> bis in den Donnerstag wiederholt teils heftiger Starkregen und Gewitter.
> Akkumuliert über 48 bis 60h teilweise 100 bis 200 l/qm Regen
> wahrscheinlich."
Damit bringst Du die Stadtkinder auf die Idee, dorthin zu fahren, sich
das Unwetter - Mega-Event!!! - anzugucken und vor diesem Hintergrund
Selfies und Videos für Facebook und Instagram zu machen.
Unwetter kennen die nur aus dem Fernsehen. Und die wollen mal live dabei
sein.
--
"Is' ohne Frühstück."
--Sunny
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 10:40 +0200 |
| Message-ID | <sd625s$qar$1@solani.org> |
| In reply to | #510643 |
Am 20.07.21 um 10:35 schrieb Lars Gebauer: > Am 20.07.2021 um 09:34 schrieb Stephan Bumberger: >> Das war auch nur aus der Erinnerung heraus. Konkret schrieben sie >> "VORABINFORMATION EXTREMES UNWETTER DAUERRREGEN: Im Westen, >> vom Süden NRWs bis ins nördliche Rheinland-Pfalz, ab der kommenden Nacht >> bis in den Donnerstag wiederholt teils heftiger Starkregen und Gewitter. >> Akkumuliert über 48 bis 60h teilweise 100 bis 200 l/qm Regen >> wahrscheinlich." > > Damit bringst Du die Stadtkinder auf die Idee, dorthin zu fahren, sich > das Unwetter - Mega-Event!!! - anzugucken und vor diesem Hintergrund > Selfies und Videos für Facebook und Instagram zu machen. > > Unwetter kennen die nur aus dem Fernsehen. Und die wollen mal live dabei > sein. Das halte ich jetzt für verkehrt dargestellt. Gerade in den Städten treiben doch die Fahrzeuge aktuell durchs Stadtzentrum und führen zu großer Verwunderung der Innenstädter. Siehe Landshut letzte Woche. Überflutete Traktoren auf der Weide machen viel weniger her. https://www.youtube.com/watch?v=WcXuxpEgK90 -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 11:05 +0200 |
| Message-ID | <sd63i8$q2d$1@dont-email.me> |
| In reply to | #510645 |
Am 20.07.2021 um 10:40 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Am 20.07.21 um 10:35 schrieb Lars Gebauer:
>> Am 20.07.2021 um 09:34 schrieb Stephan Bumberger:
>>> Das war auch nur aus der Erinnerung heraus. Konkret schrieben sie
>>> "VORABINFORMATION EXTREMES UNWETTER DAUERRREGEN: Im Westen,
>>> vom Süden NRWs bis ins nördliche Rheinland-Pfalz, ab der kommenden Nacht
>>> bis in den Donnerstag wiederholt teils heftiger Starkregen und Gewitter.
>>> Akkumuliert über 48 bis 60h teilweise 100 bis 200 l/qm Regen
>>> wahrscheinlich."
>>
>> Damit bringst Du die Stadtkinder auf die Idee, dorthin zu fahren, sich
>> das Unwetter - Mega-Event!!! - anzugucken und vor diesem Hintergrund
>> Selfies und Videos für Facebook und Instagram zu machen.
>>
>> Unwetter kennen die nur aus dem Fernsehen. Und die wollen mal live
>> dabei sein.
>
> Das halte ich jetzt für verkehrt dargestellt.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Insbesondere die jüngeren Leute von
heute sind doch völlig risikoentwöhnt. Kennen die überhaupt Gefahr?
Können sie die einschätzen?
> Gerade in den Städten
> treiben doch die Fahrzeuge aktuell durchs Stadtzentrum und führen zu
> großer Verwunderung der Innenstädter.
Das ist allerdings danach. Also dann, wenn alle schlau sind.
--
"Is' ohne Frühstück."
--Sunny
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 02:21 -0700 |
| Message-ID | <eada9f2d-c679-45c7-90d6-262ec9f5de38n@googlegroups.com> |
| In reply to | #510643 |
Lars Gebauer schrieb am Dienstag, 20. Juli 2021 um 10:34:41 UTC+2: > Am 20.07.2021 um 09:34 schrieb Stephan Bumberger: > > Das war auch nur aus der Erinnerung heraus. Konkret schrieben sie > > "VORABINFORMATION EXTREMES UNWETTER DAUERRREGEN: Im Westen, > > vom Süden NRWs bis ins nördliche Rheinland-Pfalz, ab der kommenden Nacht > > bis in den Donnerstag wiederholt teils heftiger Starkregen und Gewitter. > > Akkumuliert über 48 bis 60h teilweise 100 bis 200 l/qm Regen > > wahrscheinlich." > Damit bringst Du die Stadtkinder auf die Idee, dorthin zu fahren, sich > das Unwetter - Mega-Event!!! - anzugucken und vor diesem Hintergrund > Selfies und Videos für Facebook und Instagram zu machen. > > Unwetter kennen die nur aus dem Fernsehen. Und die wollen mal live dabei > sein. Jetzt mal ab von der Flut, die ja nicht direkt Wetter, sondern Wetterfolge ist: Orkangewitter ist viel eindrucksvoller. Wurde auch schon in NRW-Städten ausgeliefert. https://de.wikipedia.org/wiki/Ela_(Tiefdruckgebiet)
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 02:35 -0700 |
| Message-ID | <7acf4001-d929-493f-988b-64f56a9a3e67n@googlegroups.com> |
| In reply to | #510643 |
Lars Gebauer schrieb am Dienstag, 20. Juli 2021 um 10:34:41 UTC+2: > Am 20.07.2021 um 09:34 schrieb Stephan Bumberger: > > Das war auch nur aus der Erinnerung heraus. Konkret schrieben sie > > "VORABINFORMATION EXTREMES UNWETTER DAUERRREGEN: Im Westen, > > vom Süden NRWs bis ins nördliche Rheinland-Pfalz, ab der kommenden Nacht > > bis in den Donnerstag wiederholt teils heftiger Starkregen und Gewitter. > > Akkumuliert über 48 bis 60h teilweise 100 bis 200 l/qm Regen > > wahrscheinlich." > Damit bringst Du die Stadtkinder auf die Idee, dorthin zu fahren, sich > das Unwetter - Mega-Event!!! - anzugucken und vor diesem Hintergrund > Selfies und Videos für Facebook und Instagram zu machen. > > Unwetter kennen die nur aus dem Fernsehen. Und die wollen mal live dabei > sein. Jetzt mal ab von der Flut, die ja nicht direkt Wetter, sondern Wetterfolge ist: Orkangewitter ist viel eindrucksvoller. Wurde auch schon in NRW-Städten ausgeliefert. https://de.wikipedia.org/wiki/Ela_(Tiefdruckgebiet)
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 03:01 -0700 |
| Message-ID | <db3434e4-9081-4358-bfc8-b17121609bf0n@googlegroups.com> |
| In reply to | #510643 |
Wolfgang Gynspast schrieb am Dienstag, 20. Juli 2021 um 11:53:26 UTC+2: > um mir 11 geschrottete Neu-Porsche in > einem abgesoffenen Autohaus anzusehen. Dafür hab ich aber Personal, > der nette Reporter von der Lokalzeitung Oh, was hat man gelacht.
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 14:13 +0200 |
| Message-ID | <1v5v54tb4tpda.1u9icg3tb8992$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #510643 |
Am Tue, 20 Jul 2021 10:35:32 +0200 schrieb Lars Gebauer: > Am 20.07.2021 um 09:34 schrieb Stephan Bumberger: >> Das war auch nur aus der Erinnerung heraus. Konkret schrieben sie >> "VORABINFORMATION EXTREMES UNWETTER DAUERRREGEN: Im Westen, >> vom Süden NRWs bis ins nördliche Rheinland-Pfalz, ab der kommenden Nacht >> bis in den Donnerstag wiederholt teils heftiger Starkregen und Gewitter. >> Akkumuliert über 48 bis 60h teilweise 100 bis 200 l/qm Regen >> wahrscheinlich." > > Damit bringst Du die Stadtkinder auf die Idee, dorthin zu fahren, sich > das Unwetter - Mega-Event!!! - anzugucken und vor diesem Hintergrund > Selfies und Videos für Facebook und Instagram zu machen. Zumindest Hochwasser haben wir hier in Köln in schöner Regelmäßigkeit, da bin ich auch in den 70ern als kleiner Junge zusammen mit Oma mit der Straßenbahn in die City gefahren und habe das Hochwasser fotografiert (von einer Rheinbrücke aus). Damals gab es noch nicht die Spundwände zum Hochwasserschutz, da sind die Häuser in der Altstadt tatsächlich vollgelaufen. Das kam aber alle paar Jahre mal vor. Und klar, auch da sind die Leute rausgefahren und haben sich das angeschaut. Sieht ja auch eindrucksvoll aus. Allerdings kam das Wasser da ja immer langsam, so daß die Leute genug Zeit hatten, die Keller auszuräumen und sich in Sicherheit zu bringen. An Tote kann ich mich da nicht erinnern. Grüße, Frank
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| From | Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 12:13 +0200 |
| Message-ID | <sd67k2$tkn$1@solani.org> |
| In reply to | #510631 |
Am Tue, 20 Jul 2021 09:34:55 +0200 schrieb Stephan Bumberger zum
Thema: Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend
>Ich hatte zumindest die Pumpe in Stellung gebracht. Dass die Sieg nicht
>bis hierher kommt, das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Aber
>300 l/qm hätten durchaus den Keller unter Wasser setzen können. Darauf
>war ich halbwegs vorbereitet. Lange genug vorher ist gewarnt worden.
Und ich habe den Straßengully vor unserem Haus überprüft. Leider liegt
unser Hauseingang unter Straßenniveau. Beim letzten Starkregen war der
Gully verstopft und des Wasser ist über die Bordsteinkante in unseren
Hauseingang gelaufen. 10cm Stand das Wasser vor der Tür, die aber gut
dicht war. Öffnen war nicht drin, sonst wäre das ganze Wasser ins Haus
geschossen.
Glücklicherweise wohne ich Parterre und konnte aus dem Fenster steigen
und im strömenden Regen den Gully öffnen und den Siebkorb rausholen.
Danach war der Spuk in 10 Minuten erledigt.
Das überprüfen dieses Gullys überlasse ich jetzt nicht nur den
städtischen Wirtschaftsbetrieben, sondern erledige das selbst.
Besser ist das.
Gued gohn,
Ulrich
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| From | Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 12:38 +0200 |
| Message-ID | <sd693b$73t$5@tota-refugium.de> |
| In reply to | #510666 |
Am 20.07.2021 um 12:13 schrieb Ulrich Weise: > Am Tue, 20 Jul 2021 09:34:55 +0200 schrieb Stephan Bumberger zum > Thema: Re: Info: Überflutungen kamen nicht überraschend > > >> Ich hatte zumindest die Pumpe in Stellung gebracht. Dass die Sieg nicht >> bis hierher kommt, das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Aber >> 300 l/qm hätten durchaus den Keller unter Wasser setzen können. Darauf >> war ich halbwegs vorbereitet. Lange genug vorher ist gewarnt worden. > > Und ich habe den Straßengully vor unserem Haus überprüft. Leider liegt > unser Hauseingang unter Straßenniveau. Beim letzten Starkregen war der > Gully verstopft und des Wasser ist über die Bordsteinkante in unseren > Hauseingang gelaufen. 10cm Stand das Wasser vor der Tür, die aber gut > dicht war. Öffnen war nicht drin, sonst wäre das ganze Wasser ins Haus > geschossen. > Glücklicherweise wohne ich Parterre und konnte aus dem Fenster steigen > und im strömenden Regen den Gully öffnen und den Siebkorb rausholen. > Danach war der Spuk in 10 Minuten erledigt. > > Das überprüfen dieses Gullys überlasse ich jetzt nicht nur den > städtischen Wirtschaftsbetrieben, sondern erledige das selbst. > Besser ist das. Das erinnert mich an ein Art running gag, der hier seit bestimmt 18 Jahren immer wieder bei Starkregen zu beobachten ist. Hier gibt es eine Unterführung unter der Bahnstrecke und da sind 2 Gullys und eine festverbaute Pumpe. Diese Unterführung läuft mit Ansage immer voll. Dann kommt die Feuerwehr, entfernt die Siebkörbe, schmeißt die ins Gebüsch und pumpt schnell die Unterführung leer. Die feste Pumpe schafft es nicht so schnell, die ist unterdimensioniert. Dann informiert die Feuerwehr Straßen.NRW, sie müssten die Gullys regelmäßiger reinigen und eine bessere Pumpe einbauen. Straßen.NRW fährt dann zu dieser Unterführung, holt die Siebkörbe wieder aus dem Gebüsch, setzt sie wieder ein und lässt alles andere so, wie es ist. Beim nächsten Starkregen kommt dann wieder die Feuerwehr, entfernt die Siebkörbe, schmeißt die ins Gebüsch... Seit 18 Jahren unverändert. Die Stadt darf nichts ändern, es ist eine Landstraße, die gehört ihnen nicht. -- Stephan Niemand schreibt ein Buch alleine.
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 14:19 +0200 |
| Message-ID | <hcca4jo4yvq8$.eyw39sp37ybh$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #510631 |
Am Tue, 20 Jul 2021 11:53:48 +0200 schrieb Ruediger Lahl: > *Stephan Bumberger* schrieb: > >> Am 20.07.2021 um 08:31 schrieb Ruediger Lahl: >>> *Stephan Bumberger* schrieb: >>>> Es ist auch nicht richtig. Am 12.7. zitierte Ulf hier eine Meldung des >>>> DWD, der auch in der Tagesschau verbreitet worden ist. Da war von >>>> ergiebigen Starkregen bereits die Rede. Kachelmann warnte auch bereits >>>> am 12.7 und auch auf RTL lief am 12.7. bereits eine Warnung. >>> >>> "Ergiebiger Starkregen" löst in der Vorstellung der Menschen genau gar >>> nichts alarmierendes aus. >> >> Das war auch nur aus der Erinnerung heraus. Konkret schrieben sie >> "VORABINFORMATION EXTREMES UNWETTER DAUERRREGEN: Im Westen, >> vom Süden NRWs bis ins nördliche Rheinland-Pfalz, ab der kommenden Nacht >> bis in den Donnerstag wiederholt teils heftiger Starkregen und Gewitter. >> Akkumuliert über 48 bis 60h teilweise 100 bis 200 l/qm Regen >> wahrscheinlich." > > 3/4 der Menschen kann sich darunter nix vorstellen. 4/5 musst du das > Wort "Akkumuliert" erklären. Ich erlebte sowas 2015 in Süd-Thailand. Da zeigte mir meine Wetter-App plötzlich abstruse 300 l/m² an. Ich dachte, das kann nicht sein. Bis es dann tastächlich anfing zu schütten wie aus Eimern. Da kam eine Wand aus Wasser herunter. Nun ist die Kanalisation dort aber darauf ausgerichtet, so daß es nicht zu größeren Überflutungen kam. Auf der Straße lief man dann aber knöcheltief durchs Wasser (jetzt weiß ich auch, warum die Leute da Plastik-Flip-Flops tragen). Grüße, Frank
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-08-14 01:27 -0700 |
| Message-ID | <5b7e8362-3b5c-4af8-86e4-d594168dde08n@googlegroups.com> |
| In reply to | #510631 |
Stephan Bumberger schrieb am Dienstag, 20. Juli 2021 um 09:34:55 UTC+2: > Am 20.07.2021 um 08:31 schrieb Ruediger Lahl: > > *Stephan Bumberger* schrieb: > >> Am 19.07.2021 um 19:23 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >>> Jochen Kremer <joche...@kremerweb.de> wrote: > >>>> "Deutschland war präzise gewarnt – die Menschen aber nicht > >>>> > >>>> Eine britische Forscherin erhebt schwere Vorwürfe: Die Flut sei präzise > >>>> vorhergesagt worden – doch die Reaktion blieb aus. Wer ist politisch > >>>> verantwortlich? > >>>> > >>>> Die ersten Zeichen der Hochwasserkatastrophe in Deutschland wurden > >>>> bereits neun Tage zuvor von Satelliten erfasst. Vier Tage vor den Fluten > >>>> warnte das Europäische Hochwasser-Warnsystem (Efas) die Regierungen der > >>>> Bundesrepublik und Belgiens vor Hochwasser an Rhein und Meuse. 24 > >>>> Stunden vorher wurde den deutschen Stellen nahezu präzise vorhergesagt, > >>>> welche Distrikte von Hochwasser betroffen sein würden, darunter Gebiete > >>>> an der Ahr, wo später mehr als 93 Menschen starben. > >>> > >>> Das ist zwar alles richtig und traurig. > >> > >> Es ist auch nicht richtig. Am 12.7. zitierte Ulf hier eine Meldung des > >> DWD, der auch in der Tagesschau verbreitet worden ist. Da war von > >> ergiebigen Starkregen bereits die Rede. Kachelmann warnte auch bereits > >> am 12.7 und auch auf RTL lief am 12.7. bereits eine Warnung. > > > > "Ergiebiger Starkregen" löst in der Vorstellung der Menschen genau gar > > nichts alarmierendes aus. > Das war auch nur aus der Erinnerung heraus. Konkret schrieben sie > "VORABINFORMATION EXTREMES UNWETTER DAUERRREGEN: Im Westen, > vom Süden NRWs bis ins nördliche Rheinland-Pfalz, ab der kommenden Nacht > bis in den Donnerstag wiederholt teils heftiger Starkregen und Gewitter. > Akkumuliert über 48 bis 60h teilweise 100 bis 200 l/qm Regen > wahrscheinlich." > > Kachelmanns Prognose hatte ich auch am 12.7. hier in der Gruppe schon > genannt. > https://photos.app.goo.gl/uAfu4kcsCZJbHdEj9 > Der hatte sogar teilweise über 300 l/qm angekündigt und zwar ziemlich > genau hier bei mir. Du postest hier Dauerverrisse von Lauterbach wegen Dilettantentums und bist selbst Jünger eines abgebrochenen Studenten. Wie auch immer, der stationsmäßig regenreichste Ort (oder wird das inzwischen auch/alles per Fernradarerkundung ermittelt), gerechnet auf 24 Stunden, war Wipperfürth-Gardeweg. https://www.tagesschau.de/inland/wetter-juli-101.html > > ,---- [ Warnung! ] > > | Es ist mit Überflutungen zu rechnen. Bergen sie Wertsachen aus Keller > > | und Erdgeschoss. Verlassen Sie einetagige Häuser nahe von Bächen und > > | Flüssen, es besteht Lebensgefahr. Rechnen Sie mit massiven Zerstörungen. > > | Im Katastrophenfall sind Sie verpflichtet den Anweisungen des > > | Evakuierungspersonal folgezuleisten. > > `---- > Man hätte ja halb NRW evakuieren müssen. Wo genau es so schlimm wird > wusste niemand. Jein. Ein paar Leute wissen, daß sich Stärkstregen im flachen Köln anders auswirkt als im Bergland. Wobei da irgendwas mit Chemieindustriepark Hürth war, da fließt wohl etwas durch... Erstaunlicherweise (für manch Vollprofi in LSA) bekam die Magdeburger Börde *sehr* viel weniger ab.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 17:45 +0000 |
| Message-ID | <sd7234$e9m$1@solani.org> |
| In reply to | #510581 |
Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote: > Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> writes: > > >> Alle Wetterapps haben gehubt, Selbst von google habe ich IIRC eine >> Warnung erhalten. > > Ich hab jetzt auch mal NINA installiert. Mal sehen, wie die Warnungen da > kommen. Die normale Wetterapp warnt hier auch schon mal vor "extreme > Kälte", wenn es -3°C werden soll. > So einen Blödsinn kann ich bestätigen. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 20:44 +0200 |
| Message-ID | <gc.20210720204441.2041@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #510581 |
Ruediger Lahl schrieb: > ,---- [ Warnung! ] > | Es ist mit Überflutungen zu rechnen. Bergen sie Wertsachen aus Keller > | und Erdgeschoss. Verlassen Sie einetagige Häuser nahe von Bächen und > | Flüssen, es besteht Lebensgefahr. Rechnen Sie mit massiven Zerstörungen. > | Im Katastrophenfall sind Sie verpflichtet den Anweisungen des > | Evakuierungspersonal folgezuleisten. Naja, wenn man das mehr oder weniger vor jedem Gewitter mitteilt, wird das ab dem zweiten Gewitter wenig ändern.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 19:02 +0000 |
| Message-ID | <sd76jl$hav$1@solani.org> |
| In reply to | #510752 |
Thomas Hochstein <thh@thh.name> wrote: > Ruediger Lahl schrieb: > >> ,---- [ Warnung! ] >> | Es ist mit Überflutungen zu rechnen. Bergen sie Wertsachen aus Keller >> | und Erdgeschoss. Verlassen Sie einetagige Häuser nahe von Bächen und >> | Flüssen, es besteht Lebensgefahr. Rechnen Sie mit massiven Zerstörungen. >> | Im Katastrophenfall sind Sie verpflichtet den Anweisungen des >> | Evakuierungspersonal folgezuleisten. > > Naja, wenn man das mehr oder weniger vor jedem Gewitter mitteilt, wird > das ab dem zweiten Gewitter wenig ändern. > Eben habe ich so eine aktuelle Horror-Schock Warnung von NINA gepostet, die gerade reinkam. Wonach das Wasser gerade schön abläuft bei weiter schönem Wetter. Gut daß NINA mal darüber alarmiert hat. -- please forgive my iPhone typos
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