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Groups > ger.ct > #483914 > unrolled thread

VW Software GAU

Started by"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
First post2021-01-19 11:30 +0100
Last post2021-01-20 10:40 +0100
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  VW Software GAU "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-01-19 11:30 +0100
    Re: VW Software GAU Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-01-19 14:13 +0100
      Re: VW Software GAU Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-01-19 05:23 -0800
        Re: VW Software GAU Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2021-01-19 14:29 +0100
          Re: VW Software GAU Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-01-19 15:09 +0100
            Re: VW Software GAU Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-01-19 07:43 -0800
            Re: VW Software GAU Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-01-19 19:36 +0000
            Re: VW Software GAU Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-01-19 21:52 +0100
      Re: VW Software GAU Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-01-19 13:28 +0000
        Re: VW Software GAU Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-01-19 14:59 +0100
        Re: VW Software GAU Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2021-01-19 22:32 +0100
          Re: VW Software GAU Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-01-20 02:36 -0800
      Re: VW Software GAU Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-01-19 16:57 +0100
      Re: VW Software GAU Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-01-20 10:38 +0100
        Re: VW Software GAU "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-01-20 10:40 +0100

#483914 — VW Software GAU

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2021-01-19 11:30 +0100
SubjectVW Software GAU
Message-ID<ru6cc2$blk$1@solani.org>
Wie gut, daß Deutschland so tolle Autos baut, das wird der Elon Musk 
wohl nie hinkriegen!  An der Qualität fehlt es!

Oh wait...

"Software-GAU

Nahezu zum Debakel macht den Golf 8 aber sein Software-GAU. Die 
kamerabasierten Fahrassistenzsysteme fallen gerade auf Autobahnpassagen 
wiederholt bis ständig aus. Auch beim Test-GTE erschien mehrmals in der 
Minute eine Fehlermeldung, die auf verschmutzte Sensoren verwies. 
Optische und akustische Warnungen bombardieren den Fahrer in 
nervtötender Frequenz."

"Als ich an einem kalten Morgen in den Golf einsteige und die 
Sitzheizung aktivieren will, geht das zum Beispiel nicht. Stattdessen 
erscheint der Hinweis, diese Funktion sei gerade nicht verfügbar. "

https://www.heise.de/tests/VW-Golf-GTE-mit-Plug-in-Hybrid-im-Test-Der-perfekte-GTI-Ersatz-5020162.html



"Kurze Zeit später ist das Problem immer wieder wie von Zauberhand weg, 
um dann höchstens binnen Minuten mit nerviger Warnung wieder 
aufzutreten. Das gesamte Assistenzsystem, allen voran die integrierte 
Abstands-Spurregelung "Travel Assist" inklusive Speed-Limit-Assistent 
funktioniert oft nicht. Und das ist kein Ausnahmefall. Sämtliche uns 
bekannte Gölfe aus Redaktionsalltag und privatem Bekanntenkreis zeigten 
denselben Befund."

Deutschland ist einfach das Land der Selber-Schalter und Selber-Fahrer? 
Das ist die Zukunft?

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#483957

FromFrank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net>
Date2021-01-19 14:13 +0100
Message-ID<509cuz8645w5$.1r6ny6xrjtoxa.dlg@40tude.net>
In reply to#483914
Am 19 Jan 2021 11:46:31 GMT schrieb Stefan Froehlich:

> On Tue, 19 Jan 2021 11:30:26 Dr. Joachim Neudert wrote:
>> "Als ich an einem kalten Morgen in den Golf einsteige und die
>> Sitzheizung aktivieren will, geht das zum Beispiel nicht.
>> Stattdessen erscheint der Hinweis, diese Funktion sei gerade nicht
>> verfügbar. "
> 
> "Sehr geehrte Fahrgäste, wir möchten Sie informieren, dass im
> Bord-Bistro heute wegen eines technischen Defekts nur kalte Speisen
> im Angebot sind".

Sprich: Die Mikrowelle ist kaputt.
 
> Scheint bei euch kulturell verankert zu sein.

1992 in China bin ich mit einem Nachtzug gefahren, da wurde das Essen für
den Speisewagen in einer kleinen Küche zwischen zwei Waggons zubereitet. Da
stand der Koch dann halb im Freien vor einer riesigen Wok-Pfanne, die mit
einem Gasbrenner befeuert wurde - und weil bei dieser Zubereitungsart große
Stichflammen dazu gehören, die bisweilen in die Pfanne schlagen, machte man
das an der frischen Luft auf einer Art Perron zwischen zwei Wagen.
Eine grundsolide Technik, wie man sie von Garküchen kennt.

Das Essen war übrigens sehr schmackhaft.

Grüße,

Frank

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#483964

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-01-19 05:23 -0800
Message-ID<c7251f59-eb2b-49d0-bc01-f025c2dde526n@googlegroups.com>
In reply to#483957
Frank Hucklenbroich schrieb am Dienstag, 19. Januar 2021 um 14:13:34 UTC+1:
> Am 19 Jan 2021 11:46:31 GMT schrieb Stefan Froehlich:  
> > "Sehr geehrte Fahrgäste, wir möchten Sie informieren, dass im 
> > Bord-Bistro heute wegen eines technischen Defekts nur kalte Speisen 
> > im Angebot sind".
> Sprich: Die Mikrowelle ist kaputt.
> > Scheint bei euch kulturell verankert zu sein.
> 1992 in China bin ich mit einem Nachtzug gefahren, da wurde das Essen für 
> den Speisewagen in einer kleinen Küche zwischen zwei Waggons zubereitet. Da 
> stand der Koch dann halb im Freien vor einer riesigen Wok-Pfanne, die mit 
> einem Gasbrenner befeuert wurde - und weil bei dieser Zubereitungsart große 
> Stichflammen dazu gehören, die bisweilen in die Pfanne schlagen, machte man 
> das an der frischen Luft auf einer Art Perron zwischen zwei Wagen. 
> Eine grundsolide Technik, wie man sie von Garküchen kennt. 


Zweierlei:

- Im ICE wäre das ggf. etwas zugig und im Tunnel auch etwas laut.
- Wir haben so etwas wie ein Eisenbahnbundesamt, das bei neueren
  Zügen und/oder neueren Tunnels auf Minderung der Brandquellen
  achtet. Insbesondere bei Gasbrennern und Neubautunnelbefahrung
  svhheinen die mir durchaus humorlos zu sein.

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#483969

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2021-01-19 14:29 +0100
Message-ID<ru6mqs$iq3$3@news.bawue.net>
In reply to#483964
On 1/19/21 2:23 PM, Ulf Kutzner wrote:
> Frank Hucklenbroich schrieb am Dienstag, 19. Januar 2021 um 14:13:34 UTC+1:
>> Am 19 Jan 2021 11:46:31 GMT schrieb Stefan Froehlich:
>>> "Sehr geehrte Fahrgäste, wir möchten Sie informieren, dass im
>>> Bord-Bistro heute wegen eines technischen Defekts nur kalte Speisen
>>> im Angebot sind".
>> Sprich: Die Mikrowelle ist kaputt.
>>> Scheint bei euch kulturell verankert zu sein.
>> 1992 in China bin ich mit einem Nachtzug gefahren, da wurde das Essen für
>> den Speisewagen in einer kleinen Küche zwischen zwei Waggons zubereitet. Da
>> stand der Koch dann halb im Freien vor einer riesigen Wok-Pfanne, die mit
>> einem Gasbrenner befeuert wurde - und weil bei dieser Zubereitungsart große
>> Stichflammen dazu gehören, die bisweilen in die Pfanne schlagen, machte man
>> das an der frischen Luft auf einer Art Perron zwischen zwei Wagen.
>> Eine grundsolide Technik, wie man sie von Garküchen kennt.
> 
> 
> Zweierlei:
> 
> - Im ICE wäre das ggf. etwas zugig und im Tunnel auch etwas laut.

Auf dem aktuellen Highspeed-Netz in China wird das auch nicht mehr 
üblich sein. Er schrieb was von 1992, das ist lange her.

  Gerrit

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#483985

FromFrank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net>
Date2021-01-19 15:09 +0100
Message-ID<1fmsxnp0nspzy.i7oh3whlkgi.dlg@40tude.net>
In reply to#483969
Am Tue, 19 Jan 2021 14:29:00 +0100 schrieb Gerrit Heitsch:

> On 1/19/21 2:23 PM, Ulf Kutzner wrote:
>> Frank Hucklenbroich schrieb am Dienstag, 19. Januar 2021 um 14:13:34 UTC+1:
>>> Am 19 Jan 2021 11:46:31 GMT schrieb Stefan Froehlich:
>>>> "Sehr geehrte Fahrgäste, wir möchten Sie informieren, dass im
>>>> Bord-Bistro heute wegen eines technischen Defekts nur kalte Speisen
>>>> im Angebot sind".
>>> Sprich: Die Mikrowelle ist kaputt.
>>>> Scheint bei euch kulturell verankert zu sein.
>>> 1992 in China bin ich mit einem Nachtzug gefahren, da wurde das Essen für
>>> den Speisewagen in einer kleinen Küche zwischen zwei Waggons zubereitet. Da
>>> stand der Koch dann halb im Freien vor einer riesigen Wok-Pfanne, die mit
>>> einem Gasbrenner befeuert wurde - und weil bei dieser Zubereitungsart große
>>> Stichflammen dazu gehören, die bisweilen in die Pfanne schlagen, machte man
>>> das an der frischen Luft auf einer Art Perron zwischen zwei Wagen.
>>> Eine grundsolide Technik, wie man sie von Garküchen kennt.
>> 
>> 
>> Zweierlei:
>> 
>> - Im ICE wäre das ggf. etwas zugig und im Tunnel auch etwas laut.
> 
> Auf dem aktuellen Highspeed-Netz in China wird das auch nicht mehr 
> üblich sein. Er schrieb was von 1992, das ist lange her.

Ja, das ist lange her, Schlafwagen mit Vierer-Pritschen, Fenster die man
öffnen konnte, dafür gab es in unserem Wagen keine Klimaanlage, und das im
Sommer bei 30 Grad.

Die Küche war aber damals schon irgendwie Steampunk, so mit viel Rauch und
Flammen.

Grüße,

Frank

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#483998

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-01-19 07:43 -0800
Message-ID<fd9384ed-c9ac-4e33-86c9-ee570bdf7a69n@googlegroups.com>
In reply to#483985
Frank Hucklenbroich schrieb am Dienstag, 19. Januar 2021 um 15:09:56 UTC+1:

> >>>> "Sehr geehrte Fahrgäste, wir möchten Sie informieren, dass im 
> >>>> Bord-Bistro heute wegen eines technischen Defekts nur kalte Speisen 
> >>>> im Angebot sind". 
> >>> Sprich: Die Mikrowelle ist kaputt. 
> >>>> Scheint bei euch kulturell verankert zu sein. 
> >>> 1992 in China bin ich mit einem Nachtzug gefahren, da wurde das Essen für 
> >>> den Speisewagen in einer kleinen Küche zwischen zwei Waggons zubereitet. Da 
> >>> stand der Koch dann halb im Freien vor einer riesigen Wok-Pfanne, die mit 
> >>> einem Gasbrenner befeuert wurde - und weil bei dieser Zubereitungsart große 
> >>> Stichflammen dazu gehören, die bisweilen in die Pfanne schlagen, machte man 
> >>> das an der frischen Luft auf einer Art Perron zwischen zwei Wagen. 
> >>> Eine grundsolide Technik, wie man sie von Garküchen kennt. 
> >> 
> >> 
> >> Zweierlei: 
> >> 
> >> - Im ICE wäre das ggf. etwas zugig und im Tunnel auch etwas laut. 
> > 
> > Auf dem aktuellen Highspeed-Netz in China wird das auch nicht mehr 
> > üblich sein. Er schrieb was von 1992, das ist lange her.
> Ja, das ist lange her, Schlafwagen mit Vierer-Pritschen, Fenster die man 
> öffnen konnte, dafür gab es in unserem Wagen keine Klimaanlage, und das im 
> Sommer bei 30 Grad. 


Die mauretanische Bahn hat vor nicht allzulanger Zeit gebrauchte
unklimatisierte Reisezugwagen von den Tschechen übernommen;
halte ich bei 48 Grad im dort fast überall fehlenden Schatten für
unbenutzbar. Fenster wurden nachträglich weitgehend verblecht.
Die abseits der Küste spärliche Bevölkerung scheint lieber auf der
Erzladung der Güterwagen mitzufahren, da hat man wenigstens
habwegs brauchbaren Fahrtwind.
Man sollte auf der Fahrt mal ein paar Kartons mit rohen Eiern im
Reisezugwagen mitfahren lassen, wäre gespannt.

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#484044

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2021-01-19 19:36 +0000
Message-ID<ru7ccb$8ce$1@solani.org>
In reply to#483985
Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote:
> Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> writes:
> 
>> Ja, das ist lange her, Schlafwagen mit Vierer-Pritschen, Fenster die man
>> öffnen konnte, dafür gab es in unserem Wagen keine Klimaanlage, und das im
>> Sommer bei 30 Grad.
> 
> Die gab es vor ein paar Jahren immer noch. Die wurden Soft Sleeper
> genannt. Die Hard Sleeper mit 6 Betten gab es wohl auch. 
> 
>> Die Küche war aber damals schon irgendwie Steampunk, so mit viel Rauch und
>> Flammen.
> 
> Wie das mit der Küche war, hab ich nicht gesehen. Für nen Sixpack Tsing
> Tao braucht man keine Küche ;-)
> 

:-))

Meine Frau und ich hatten in weiser Voraussicht ein eigenes kleines Abteil
gemietet, für 2 Personen, WC Bad.
War schön!

1600 km von Xi An nach Shanghai. 

-- 
please forgive my iPhone typos

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#484056

FromFrank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net>
Date2021-01-19 21:52 +0100
Message-ID<1jhtbkcdc87yd.1gim0o85c85h3$.dlg@40tude.net>
In reply to#483985
Am Tue, 19 Jan 2021 19:49:40 +0100 schrieb Michael Bode:

> Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> writes:
> 
>> Ja, das ist lange her, Schlafwagen mit Vierer-Pritschen, Fenster die man
>> öffnen konnte, dafür gab es in unserem Wagen keine Klimaanlage, und das im
>> Sommer bei 30 Grad.
> 
> Die gab es vor ein paar Jahren immer noch. Die wurden Soft Sleeper
> genannt. Die Hard Sleeper mit 6 Betten gab es wohl auch. 
> 
>> Die Küche war aber damals schon irgendwie Steampunk, so mit viel Rauch und
>> Flammen.
> 
> Wie das mit der Küche war, hab ich nicht gesehen. Für nen Sixpack Tsing
> Tao braucht man keine Küche ;-)

Da hatten wir damals Pech, es gab im Speisewagen Bud Light in Dosen (warum
auch immer), und das hatte 30 Grad :-(

Im Abteil gab es dann immerhin zweifelhaften Schnaps zum Einschlafen
(Osmanthus "Blumenwein" IIRC, 50%).

Grüße,

Frank

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#483968

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2021-01-19 13:28 +0000
Message-ID<ru6mq9$kel$1@solani.org>
In reply to#483957
Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> wrote:
> Am 19 Jan 2021 11:46:31 GMT schrieb Stefan Froehlich:
> 



> 
> Sprich: Die Mikrowelle ist kaputt.
>  

> 
> 1992 in China bin ich mit einem Nachtzug gefahren, da wurde das Essen für
> den Speisewagen in einer kleinen Küche zwischen zwei Waggons zubereitet. Da
> stand der Koch dann halb im Freien vor einer riesigen Wok-Pfanne, die mit
> einem Gasbrenner befeuert wurde - und weil bei dieser Zubereitungsart große
> Stichflammen dazu gehören, die bisweilen in die Pfanne schlagen, machte man
> das an der frischen Luft auf einer Art Perron zwischen zwei Wagen.
> Eine grundsolide Technik, wie man sie von Garküchen kennt.
> 
> Das Essen war übrigens sehr schmackhaft.
> 
> Grüße,
> 
> Frank
> 

You bet!

Als wir 2012 unsere Küche im Haus komplett neu bauen ließen (custom made
kitchen and MTV), habe ich darauf bestanden dass eine Gasleitung vom
Haus-Gasanschluss im Keller reingelegt wird und ein Wok Brenner neben das
Induktionsfeld kommt. Und das war eine großartige Entscheidung. Da drauf
kommt  ein Original chinesischer Billig-Wok – 16 € dünnes nicht rostfreies
Blech. Damit kann man perfekt wokken. Bloß keinen so dicken deutschen
Edelstahl Wok WMF mit flachem Boden. Je dünner das Blech desto schneller
kann man die Hitze steuern. Und nur in einem runden Boden läuft der Saft in
der Mitte zusammen.

Darunter ein riesiger Gasbrenner mit 2 konzentrischen Flammringen. 
Natürlich kleiner als das was man in Asien auf dem Markt hat, aber für eine
kleine Einbauküche in Deutschland schon recht gut.


-- 
please forgive my iPhone typos

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#483983

FromMartin Τrautmann <t-usenet@gmx.net>
Date2021-01-19 14:59 +0100
Message-ID<slrns0dpeu.5jr.t-usenet@ID-685.user.individual.de>
In reply to#483968
On Tue, 19 Jan 2021 13:28:41 -0000 (UTC), Dr  Joachim Neudert wrote:
> Als wir 2012 unsere Küche im Haus komplett neu bauen ließen (custom made
> kitchen and MTV), habe ich darauf bestanden dass eine Gasleitung vom
> Haus-Gasanschluss im Keller reingelegt wird und ein Wok Brenner neben das
> Induktionsfeld kommt. Und das war eine großartige Entscheidung. Da drauf
> kommt  ein Original chinesischer Billig-Wok – 16 € dünnes nicht rostfreies
> Blech. Damit kann man perfekt wokken. Bloß keinen so dicken deutschen
> Edelstahl Wok WMF mit flachem Boden. Je dünner das Blech desto schneller
> kann man die Hitze steuern. Und nur in einem runden Boden läuft der Saft in
> der Mitte zusammen.
>
> Darunter ein riesiger Gasbrenner mit 2 konzentrischen Flammringen. 
> Natürlich kleiner als das was man in Asien auf dem Markt hat, aber für eine
> kleine Einbauküche in Deutschland schon recht gut.

Nur für den Wok-Brenner? Ich hätte auch gleich weitere Kochstellen mit
Gas ausgerüstet.

Aber der Anschlusspreis für Gas ist höher als unser Gasverbrauch. Daher
haben wir nur eine 11-Kilo-Gasflasche unter der Spüle stehen. Der
jetzige Druckminderer ist schon erheblich teurer als mein erster. Auch
das Gasrohr (8 mm) hatte ich von früher her billiger in Erinnerung.
Dafür ist es diesmal ein erheblich billigeres Gaskochfeld geworden - das
inzwischen dritte, das ich so betreibe, in der vierten Wohnung.

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#484067

FromJörg Tewes <jogi1964@gmx.net>
Date2021-01-19 22:32 +0100
Message-ID<079efc9c-dcbc-3af5-8311-f1a0473a0c4f@jtewes.my-fqdn.de>
In reply to#483968
Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> wrote:
>> Am 19 Jan 2021 11:46:31 GMT schrieb Stefan Froehlich:
>> 
> 
> 
> 
>> 
>> Sprich: Die Mikrowelle ist kaputt.
>>  
> 
>> 
>> 1992 in China bin ich mit einem Nachtzug gefahren, da wurde das Essen für
>> den Speisewagen in einer kleinen Küche zwischen zwei Waggons zubereitet. Da
>> stand der Koch dann halb im Freien vor einer riesigen Wok-Pfanne, die mit
>> einem Gasbrenner befeuert wurde - und weil bei dieser Zubereitungsart große
>> Stichflammen dazu gehören, die bisweilen in die Pfanne schlagen, machte man
>> das an der frischen Luft auf einer Art Perron zwischen zwei Wagen.
>> Eine grundsolide Technik, wie man sie von Garküchen kennt.
>> 
>> Das Essen war übrigens sehr schmackhaft.
>> 
>> Grüße,
>> 
>> Frank
>> 
> 
> You bet!
> 
> Als wir 2012 unsere Küche im Haus komplett neu bauen ließen (custom made
> kitchen and MTV), habe ich darauf bestanden dass eine Gasleitung vom
> Haus-Gasanschluss im Keller reingelegt wird und ein Wok Brenner neben das
> Induktionsfeld kommt. Und das war eine großartige Entscheidung. Da drauf
> kommt  ein Original chinesischer Billig-Wok – 16 € dünnes nicht rostfreies
> Blech. Damit kann man perfekt wokken. Bloß keinen so dicken deutschen
> Edelstahl Wok WMF mit flachem Boden. Je dünner das Blech desto schneller
> kann man die Hitze steuern. Und nur in einem runden Boden läuft der Saft in
> der Mitte zusammen.
> 
> Darunter ein riesiger Gasbrenner mit 2 konzentrischen Flammringen. 
> Natürlich kleiner als das was man in Asien auf dem Markt hat, aber für eine
> kleine Einbauküche in Deutschland schon recht gut.

Wie lange dauert es bis der riesige Gasbrenner das dünne Blech zum
glühen bringt?


        Bye Jörg

-- 
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.
Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe.
(René Descartes)

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#484136

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-01-20 02:36 -0800
Message-ID<fcfc9ea5-664a-44a8-ba03-6c30e24bff7dn@googlegroups.com>
In reply to#484067
Schnöppelpietz schrieb am Mittwoch, 20. Januar 2021 um 11:30:56 UTC+1:
> Jörg Tewes <jogi...@gmx.net> wrote: 
> 
> > Dr. Joachim Neudert schrieb:
> > > Darunter ein riesiger Gasbrenner mit 2 konzentrischen Flammringen. 
> > > Natürlich kleiner als das was man in Asien auf dem Markt hat, aber 
> > > für eine kleine Einbauküche in Deutschland schon recht gut. 
> > 
> > Wie lange dauert es bis der riesige Gasbrenner das dünne Blech zum 
> > glühen bringt?
> Der hat ein regelbares Ventil.

Zudem soll es wohl üblich sein, den Wokvon der Flamme zu nehmen, wenn
das Gargut wunschgemäß gegart ist. Spezielle Anwendungsfälle wie
"Mal schauen, wann die Tischgäste denn erscheinen" vorbehalten, da lohnt
dann kleine Flamme.

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#484004

FromFrank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net>
Date2021-01-19 16:57 +0100
Message-ID<mcrultkinzad.71fcdv819fhp$.dlg@40tude.net>
In reply to#483957
Am 19 Jan 2021 15:21:22 GMT schrieb Stefan Froehlich:

> On Tue, 19 Jan 2021 14:13:33 Frank Hucklenbroich wrote:
>> 1992 in China bin ich mit einem Nachtzug gefahren, da wurde das
>> Essen für den Speisewagen in einer kleinen Küche zwischen zwei
>> Waggons zubereitet. Da stand der Koch dann halb im Freien vor
>> einer riesigen Wok-Pfanne, die mit einem Gasbrenner befeuert wurde
> 
> Ganz so dramatisch war es zwar nicht, dafür allerdings deutlich
> näher: Die letzten Fahrten mit dem Orient-Express (irgendwann um die
> Jahrtausendwende herum) habe ich immer gezielt ein Bett im
> ungarischen Wagen gebucht - dann bekam man anstatt der abgepackten
> Butter+Marmelade-Semmel ein frisch vom ungarischen Koch zubereitetes
> Frühstück, in meinem Fall meist ein Omlette mit Schinken und Chili.

Das glaube ich gerne, die Ungarn können gut kochen! Durch den blöden Virus
bin ich letzten Monat um meine Langhos gekommen, die esse ich sonst jedes
Jahr einmal auf dem Kölner Weihnachtsmarkt beim Ungarn-Stand!

Grüße,

Frank

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#484109

FromFrank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net>
Date2021-01-20 10:38 +0100
Message-ID<fjcxyf7c7r97$.14cl9m2j6h5f.dlg@40tude.net>
In reply to#483957
Am Tue, 19 Jan 2021 18:35:53 +0100 schrieb Bernd Schwegmann:

> Am 19.01.21 um 14:13 schrieb Frank Hucklenbroich:
> 
> 
> 
>> 1992 in China bin ich mit einem Nachtzug gefahren, da wurde das Essen für
>> den Speisewagen in einer kleinen Küche zwischen zwei Waggons zubereitet. Da
>> stand der Koch dann halb im Freien vor einer riesigen Wok-Pfanne, die mit
>> einem Gasbrenner befeuert wurde - und weil bei dieser Zubereitungsart große
>> Stichflammen dazu gehören, die bisweilen in die Pfanne schlagen, machte man
>> das an der frischen Luft auf einer Art Perron zwischen zwei Wagen.
>> Eine grundsolide Technik, wie man sie von Garküchen kennt.
>> 
>> Das Essen war übrigens sehr schmackhaft.
> 
> 
>  Pangolin?

So genau weiß ich das nicht, als es auf den Teller kam, war es
stäbchengerecht kleingeschnibbelt. Aber hundertjährige Eier habe ich da mal
probiert (also jetzt nicht in dem Zug), wenn man vom dem unappetittlichen
Äußeren absieht, schmecken die gar nicht mal so übel.

Grüße,

Frank

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#484110

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2021-01-20 10:40 +0100
Message-ID<ru8tq5$93v$1@solani.org>
In reply to#484109
Am 20.01.21 um 10:38 schrieb Frank Hucklenbroich:
> Aber hundertjährige Eier habe ich da mal
> probiert (also jetzt nicht in dem Zug), wenn man vom dem unappetittlichen
> Äußeren absieht, schmecken die gar nicht mal so übel.


Eines der leckersten, in Xi An!

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