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Groups > ger.ct > #468704 > unrolled thread

Re: Masken-Nutzung

Started byFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
First post2020-10-10 20:16 -0400
Last post2020-10-11 18:01 +0200
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Contents

  Re: Masken-Nutzung Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-10-10 20:16 -0400
    Re: Masken-Nutzung Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-10-11 03:57 +0200
      Re: Masken-Nutzung Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-10 22:53 -0700
      Re: Masken-Nutzung Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2020-10-11 12:39 +0200
        Re: Masken-Nutzung Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-11 03:53 -0700
          Re: Masken-Nutzung Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-10-12 02:53 -0700
            Re: Masken-Nutzung Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-12 02:58 -0700
              Re: Masken-Nutzung Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-10-12 03:03 -0700
                Re: Masken-Nutzung Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-12 03:27 -0700
        Re: Masken-Nutzung Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-11 08:21 -0700
        Re: Masken-Nutzung Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-10-12 03:15 +0200
          Re: Masken-Nutzung Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-11 22:16 -0700
          Re: Masken-Nutzung Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-10-12 08:45 -0400
            Re: Masken-Nutzung Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-12 05:55 -0700
        Re: Masken-Nutzung Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-10-12 03:20 +0200
          Re: Masken-Nutzung Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-10-12 22:36 +0200
            Re: Masken-Nutzung Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-12 14:50 -0700
        Re: Masken-Nutzung "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-10-12 10:01 +0200
          Re: Masken-Nutzung "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-10-12 10:17 +0200
          Re: Masken-Nutzung Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-12 10:36 +0200
          Re: Masken-Nutzung Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-12 02:09 -0700
        Re: Masken-Nutzung Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-12 10:38 +0200
      Re: Masken-Nutzung Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2020-10-11 13:35 +0200
        Re: Masken-Nutzung Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2020-10-11 14:05 +0200
      Re: Masken-Nutzung Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-11 16:54 +0200
      Re: Masken-Nutzung Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-10-11 18:01 +0200

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#468704 — Re: Masken-Nutzung

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2020-10-10 20:16 -0400
SubjectRe: Masken-Nutzung
Message-ID<rltit0$sbh$1@dont-email.me>
Salve allerseits,

Stefan Ram schrieb:

> Neben den Alltagsmasken sehe ich hier in der Öffentlichkeit als
> zweithäufigsten Typ KN95-Schutzmasken, also jedenfalls mit "KN95"
> beschriftete.
> 
> Ich würde annehmen, daß diese von Menschen getragen werden, denen ein
> stärkerer Schutz wichtig ist. Was mich aber wundert ist, daß der
> Nasenbügel aus Metall in der Regel nicht an die Nasenform angepaßt
> wird, so daß Luft dort ungefiltert passieren kann, wenn ich das
> richtig wahrgenommen habe.
> 
> Wundert mich etwas: Warum gibt man mehr Geld für "KN95" aus, nur um
> sie dann als bloße Mund/Nasen-Abdeckung zu verwenden?
> 
> (Ich habe "KN95" in Anführungszeichen gesetzt, weil ich glaube, daß
> nicht alle mit "KN95" beschrifteten Masken, die man zur Zeit sieht,
> tatsächlich die KN95-Anforderungen erfüllen.)
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Bis zu 70 Prozent der KN95-Masken entsprechen nicht den US-Standards für
| Wirksamkeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von ECRI
| http://ecri.org , der größten US-Organisation für Patientensicherheit.
| Damit steigt das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus für
| Pflegeanbieter und Patienten in Krankenhäusern und anderen
| Gesundheitsorganisationen, die Masken aus China importiert haben.
|
| *Unsicher gegen Aerosolpartikel*
|
| Laut der Studie filtern 60 bis 70 Prozent der importierten KN95-Masken
| nicht 95 Prozent der Aerosolpartikel. Erste Anzeichen beim Testen von
| fast 200 Masken, die jenen 15 verschiedenen Herstellermodelle
| entsprachen, die von einigen der größten Gesundheitssysteme angeschafft
| worden waren, versetzten die Forscher in Alarm. In der Folge wurde eine
| Gefahrenmeldung mit hoher Priorität herausgegeben. Die Tests wurden
| entsprechend der strengen Produkttestprotokolle im unabhängigen Labor
| der Organisation durchgeführt.
|
| Dem ECRI-Präsidenten und CEO Marcus Schabacker nach haben aufgrund der
| katastrophalen Situation US-Krankenhäuser in den vergangenen sechs
| Monaten hunderttausende in China hergestellte Masken gekauft. "Wir haben
| nachgewiesen, dass viele weder sicher, noch gegen die Ausbreitung von
| COVID-19 wirksam sind." Es werde daher dringend empfohlen, vor der
| Anschaffung von Masken, die nicht in den USA hergestellt oder
| zertifiziert sind, die gebührende Sorgfalt walten zu lassen.
|
| *Massive Versorgungsproblematik*
|
| Als die US-Gesundheitsdienstsleister zu Beginn der Pandemie gezwungen
| waren, sich selbst zu helfen, da es einen massiven Mangel an
| persönlicher Schutzausrüstung für ihre Mitarbeiter gab, wandten sie sich
| an Tausende in China neu gegründete Firmen. Trotz einer kürzlichen
| Zunahme der von der Regierung unterstützten Produktion in den USA,
| inklusive N95-Masken, melden Krankenhäuser und Gesundheitsdienstleister
| weiter umfangreiche Engpässe bei den Mengen, die angeschafft werden
| können.
|
| Daher werden auch weiterhin importierte KN95-Masken gekauft, die nicht
| den US-Vorgaben entsprechen. Krankenhäuser berichten von erheblichen
| Herausforderungen bei der Bestellung von in den USA hergestellten
| Masken. Manche der Betroffenen gehen davon aus, dass sie dabei mit der
| US-Regierung konkurrieren, die anscheinend dabei ist, ihre Vorräte
| aufzufüllen.
|
| Obwohl der Großteil der importierten KN95-Masken nicht dem Standard des
| U.S. National Institute for Occupational Safety and Health
| http://cdc.gov/niosh entspricht, können die Masken laut ECRI stattdessen
| bei OPs oder für Aktivitäten mit einem eingeschränkten Kontakt mit
| Körperflüssigkeiten eingesetzt werden. Sie dürften auch einen
| überlegenen Atemschutz bieten.
|
| ECRI warnt jedoch Gesundheitsorganisationen, KN95 oder andere nicht
| zertifizierte Masken nur als letzten Ausweg bei der Behandlung von
| bekannten oder vermuteten COVID-19-Patienten einzusetzen.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.pressetext.com/news/kn95-masken-grossteil-schuetzt-nicht-vor-corona.html>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#468706

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2020-10-11 03:57 +0200
Message-ID<rltoql$ov1$1@dont-email.me>
In reply to#468704
Am 11.10.20 um 02:34 schrieb Stefan Ram:
> Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara  <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> writes:
>> | Bis zu 70 Prozent der KN95-Masken entsprechen nicht den US-Standards für
> ...
>> | inklusive N95-Masken, melden Krankenhäuser und Gesundheitsdienstleister

>   WIMRE ist N95 ein US-Standard, während KN95 ein Standard aus
>   China ist. Ein wichtiger Unterschied besteht darin, daß bei
>   N95 die Bänder nicht an den Ohren fixiert sondern hinter den
>   Kopf geführt werden (wie ich dies auch bei FFP2 sehe),

Die eine Sache ist, dass IMHO KN95 als Norm wohl im Sommer diesen
Jahres obsolet wurde. Die andere Sache ist die, dass der Druck-
maschine egal ist, auf was sie das "KN95" druckt.

KN95 ist tendenziell FFP2. Und ich habe tatsächlich KN95, die
gummierte Ohrbänder haben, andererseits gibt es welche mit Baum-
wollbändern, vgl. Amazon.

Interessanterweise gibt es wohl wieder Lieferschwierigkeiten bei
KN95. Was da jetzt unter dieser Vokabel vertickt wird, ist schon
optisch davon entfernt.

Mt

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#468716

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-10-10 22:53 -0700
Message-ID<7c2ef1a9-046d-4e2d-b015-1742b3aeffe2o@googlegroups.com>
In reply to#468706
Am Sonntag, 11. Oktober 2020 03:57:42 UTC+2 schrieb Leerstelle:
> Am 11.10.20 um 02:34 schrieb Stefan Ram:
 
> >   WIMRE ist N95 ein US-Standard, während KN95 ein Standard aus
> >   China ist. Ein wichtiger Unterschied besteht darin, daß bei
> >   N95 die Bänder nicht an den Ohren fixiert sondern hinter den
> >   Kopf geführt werden (wie ich dies auch bei FFP2 sehe),
> 
> Die eine Sache ist, dass IMHO KN95 als Norm wohl im Sommer diesen
> Jahres obsolet wurde.

Kommt es dabei auf Meinungen an oder auf Fakten?

https://en.wikipedia.org/wiki/Mechanical_filter_(respirator)#Other_standards_(KN95_and_others)

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#468789

FromDietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de>
Date2020-10-11 12:39 +0200
Message-ID<20201011123929.71e5fb21.dietz-usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#468706
Martin Ebert <mx300@gmx.net> wrote:
> Interessanterweise gibt es wohl wieder Lieferschwierigkeiten bei
> KN95. Was da jetzt unter dieser Vokabel vertickt wird, ist schon
> optisch davon entfernt.

Daher mal eine dumme Frage - weswegen reitet ihr Coronabetroffenen die
ganze Zeit auf Zahlen, deren Interpretation nicht ganz einfach ist und
auf Maßnahmen, die eher einer Diktatur als einer Demokratie gut zu
Gesicht stünden herum wenn es nicht mal möglich ist, FFP-2 in
ausreichender Zahl zu beschaffen?

Ein wenig erinnert mich das an die Robbenbabys in den 80ern. Mit dem
Unterschied, dass ich den Eindruck nicht los werde, dass manche
Menschen aufblühen, wenn man ihnen ein Korsett anlegt rsp. sie dies bei
ihren Mitmenschen dürfen.

Warum setzt Ihr euch nicht einfach Masken auf, die auch einen guten
Eigenschutz bieten, gebt niemandem mehr die Hand und bleibt
öffentlichen Aufläufen (Kneipen, Discos etc.) einfach fern? Warum wollt
Ihr anderen vorschreiben, wie sie ihr Leben zu leben haben? (Und warum
sei Ihr, wenn es z.B. um nachweislich lebensrettende Maßnahmen, Tempo
100 auf Autobahnen und 35 in geschlossenen Ortschaften geht plötzlich
der Meinung, man müsse Euch Eure Freiheiten lassen?)

Frage über Fragen.

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#468796

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-10-11 03:53 -0700
Message-ID<aee9365f-76e4-407a-8d3b-7331bfdf815bo@googlegroups.com>
In reply to#468789
Am Sonntag, 11. Oktober 2020 12:39:31 UTC+2 schrieb Möppeldummchen:
 
> Warum setzt Ihr euch nicht einfach Masken auf, die auch einen guten
> Eigenschutz bieten, gebt niemandem mehr die Hand und bleibt
> öffentlichen Aufläufen (Kneipen, Discos etc.) einfach fern? Warum wollt
> Ihr anderen vorschreiben, wie sie ihr Leben zu leben haben? (Und warum
> sei Ihr, wenn es z.B. um nachweislich lebensrettende Maßnahmen, Tempo
> 100 auf Autobahnen und 35 in geschlossenen Ortschaften geht plötzlich
> der Meinung, man müsse Euch Eure Freiheiten lassen?)

Dummdummchen, ausweislich eigener Darstellung fährst
Du auf der Autobahn 100++ bis 100+++.

Vielleicht funktioniert der Klimaschutz auch besser,
wenn genau die Klimaschützer kalt duschen müssen,
nicht heizen und nicht reisen dürfen. Man sieht dann
auch weniger von ihnen.

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#469078

FromHerwig Huener <herwig.huener@t-online.de>
Date2020-10-12 02:53 -0700
Message-ID<73d32610-0570-404b-9d5d-9135a7bbec56o@googlegroups.com>
In reply to#468796
2020-10-12 11:53:00 +0200

> ...

> Vielleicht funktioniert der Klimaschutz auch besser,
> wenn genau die Klimaschützer kalt duschen müssen,
> nicht heizen und nicht reisen dürfen. Man sieht dann
> auch weniger von ihnen.

Sie sollten keine Kinder zeugen oder gebären dürfen -
das bringt es langfristig als einzig wirksame
Massnahme.

Oder noch mehr Seuchen wie die jetzige. Man kann es
sich aussuchen.

Herwig

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#469082

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-10-12 02:58 -0700
Message-ID<51e92bca-672d-486a-a13c-910db9b93f79o@googlegroups.com>
In reply to#469078
Am Montag, 12. Oktober 2020 11:53:07 UTC+2 schrieb Herwig Huener:
> 2020-10-12 11:53:00 +0200
 
> > Vielleicht funktioniert der Klimaschutz auch besser,
> > wenn genau die Klimaschützer kalt duschen müssen,
> > nicht heizen und nicht reisen dürfen. Man sieht dann
> > auch weniger von ihnen.
> 
> Sie sollten keine Kinder zeugen oder gebären dürfen -
> das bringt es langfristig als einzig wirksame
> Massnahme.
> 
> Oder noch mehr Seuchen wie die jetzige. Man kann es
> sich aussuchen.

Wodurch rechtfertigst Du, daß
nur die sich einschränken sollen,
die auf Gefahren hinweisen?

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#469085

FromHerwig Huener <herwig.huener@t-online.de>
Date2020-10-12 03:03 -0700
Message-ID<923ad564-e3e4-4b25-b862-0001c5327103o@googlegroups.com>
In reply to#469082
2020-10-12 12:03:00 +0200

> ...

> > > Vielleicht funktioniert der Klimaschutz auch besser,
> > > wenn genau die Klimaschützer kalt duschen müssen,
> > > nicht heizen und nicht reisen dürfen. Man sieht dann
> > > auch weniger von ihnen.
> > 
> > Sie sollten keine Kinder zeugen oder gebären dürfen -
> > das bringt es langfristig als einzig wirksame
> > Massnahme.
> > 
> > Oder noch mehr Seuchen wie die jetzige. Man kann es
> > sich aussuchen.
> 
> Wodurch rechtfertigst Du, daß
> nur die sich einschränken sollen,
> die auf Gefahren hinweisen?

Ich kann nicht erkennen, dass ich das getan habe.

Herwig

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#469089

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-10-12 03:27 -0700
Message-ID<cc1066ca-81bc-4a5a-8493-cbd304696883o@googlegroups.com>
In reply to#469085
Am Montag, 12. Oktober 2020 12:03:17 UTC+2 schrieb Herwig Huener:
> 2020-10-12 12:03:00 +0200
> 
> > ...
> 
> > > > Vielleicht funktioniert der Klimaschutz auch besser,
> > > > wenn genau die Klimaschützer kalt duschen müssen,
> > > > nicht heizen und nicht reisen dürfen. Man sieht dann
> > > > auch weniger von ihnen.
> > > 
> > > Sie sollten keine Kinder zeugen oder gebären dürfen -
> > > das bringt es langfristig als einzig wirksame
> > > Massnahme.
> > > 
> > > Oder noch mehr Seuchen wie die jetzige. Man kann es
> > > sich aussuchen.
> > 
> > Wodurch rechtfertigst Du, daß
> > nur die sich einschränken sollen,
> > die auf Gefahren hinweisen?
> 
> Ich kann nicht erkennen, dass ich das getan habe.

Sie bezieht sich sprachlogisch auf genau die Klimaschützer.
Wenn Du anderes meintest, mach dies bitte deutlich.

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#468884

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-10-11 08:21 -0700
Message-ID<8ab83b9c-b792-4f1f-8c2f-62750d3b6657o@googlegroups.com>
In reply to#468789
Am Sonntag, 11. Oktober 2020 14:50:23 UTC+2 schrieb Hannenmöse:
 
> > (Und warum
> > sei Ihr, wenn es z.B. um nachweislich lebensrettende Maßnahmen, Tempo
> > 100 auf Autobahnen und 35 in geschlossenen Ortschaften geht plötzlich
> > der Meinung, man müsse Euch Eure Freiheiten lassen?)
> 
> Bin ich doch gar nicht. Und Tempo 30, bitte.

Haben wir hier seit einiger Zeit auch
auf den Hauptverkehrsstraßen der
Innenstadt.

Darauf schieben nach Einarbeitung
eines Fahrzeitzuschlags Busfahrer
gerne ihre Verspätung, die mir
Hinterherwinken beim Anschlußbus
bringt und die auf verspäteter
Abfahrt an der Starthaltestelle beruht.

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#469015

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2020-10-12 03:15 +0200
Message-ID<rm0an7$tm2$1@dont-email.me>
In reply to#468789
Am 11.10.20 um 14:59 schrieb Dietz Proepper:

> ist. Wegen Corona, was nicht ganz harmlos aber weit von "wir werden
> alle daran sterben" entfernt ist werden geradezu aberwitzige
> volkswirtschaftliche Konsequenzen in Kauf genommen.

Mal Butter bei die Fische: Wo denn genau?

Die Wirtschaft ist in Vollbetrieb, war das im Grunde auch jederzeit.[¹]
Im Dienstleistungsgewerbe gibt es einen kleinen Bereich der humpelt,[²]
ein weiterer kleiner Bereich (Kunst) ist ernsthaft krank.

Die von Dir postulierten aberwitzigen Konsequenzen gibt es nicht,
kurzer Blick auf den DAX genügt. Und glaub mir: Die Schankwirtschaft
heißt zwar so, ist aber trotzdem nicht Wirtschaft.

[¹] Die Autoindustrie war down. Aber nicht, weil das verfügt wurde.
Sondern weil der Absatz auf dem Boden aufschlug.

[²] Die Fern-Touri-Industrie ist auf dem Boden aufgeschlagen. Da bin
ich dann ein kleiner Grüner: Das wird auch mal Zeit. Wenn jeder aus
dem reichen Europa in Afrika einen Elefanten streichelte und in 
Australien ein Känguru, dann läuft ernsthaft was schief.

Mt

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#469025

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-10-11 22:16 -0700
Message-ID<3228fd7d-4652-4a5f-9e29-30350349f578o@googlegroups.com>
In reply to#469015
Am Montag, 12. Oktober 2020 03:15:20 UTC+2 schrieb Leerstelle:

> Und glaub mir: Die Schankwirtschaft
> heißt zwar so, ist aber trotzdem nicht Wirtschaft.

Ach so. Welchen Dummfug verkündest Du morgen?
 
> [¹] Die Autoindustrie war down. Aber nicht, weil das verfügt wurde.
> Sondern weil der Absatz auf dem Boden aufschlug.

Wer hatte den verkündet, es läge nur an den
ausbleibenden Teilelieferungen aus China,
ohne irgendeinen Bezug zu Coronaa herzustellen?

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#469103

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2020-10-12 08:45 -0400
Message-ID<rm1j5h$7tc$1@dont-email.me>
In reply to#469015
Salve allerseits,

Martin Ebert schrieb:

> Die Fern-Touri-Industrie ist auf dem Boden aufgeschlagen. Da bin ich
> dann ein kleiner Grüner: Das wird auch mal Zeit. Wenn jeder aus dem
> reichen Europa in Afrika einen Elefanten streichelte und in 
> Australien ein Känguru, dann läuft ernsthaft was schief.

+--- <hier abknabbern> ---
| Die Corona-Pandemie hat sich wohl auf wenige Branchen so stark
| ausgewirkt wie auf den Tourismus. Weltweite Reisewarnungen,
| Einreiseverbote, Grenzschließungen, Risikogebiete: All das war
| eigentlich jahrzehntelang kein Thema für Urlauber. Jetzt werden
| regelmäßig Reisen storniert, aufs kommende Jahr verschoben und Urlaube
| statt in der Türkei in Deutschland verbracht. t-online hat mit der
| Reiseexpertin Prof. Dr. Ina zur Oven-Krockhaus über die Entwicklungen in
| der Tourismusbranche gesprochen. Sie erklärt, ob es künftig noch
| All-Inclusive-Urlaub, Billigflüge und Kreuzfahrten geben wird – aber
| auch, welche Bedeutung die Lufthansa für Deutschland hat und ob Reisen
| nach der Corona-Krise teurer werden könnten.
|
| *t-online: Wie hat sich das Reiseverhalten der Deutschen in der Corona*-
| *Krise verändert*?
|
| *Prof. Dr. Ina zur Oven-Krockhaus*: Die Deutschen haben ein großes
| Sicherheitsbedürfnis und legen jetzt sehr viel Wert darauf, ihre Reisen
| flexibel planen zu können. Wichtig ist vielen auch, dass sie bestenfalls
| kostenlos stornieren können. Die Corona-Fallzahlen ändern sich ja
| täglich und wir befinden uns in einem volatilen Geschäftsumfeld. Kaum
| noch etwas ist zuverlässig planbar – das gilt sowohl für die
| Leistungsträger als auch für die Kunden. Deshalb wird großer Wert auf
| Flexibilität gelegt und auf die Möglichkeit einer kostenlosen
| Stornierung. Reiseveranstalter reagieren auf dieses Kundenbedürfnis mit
| Flex-Preisen. Auch Sicherheitsaspekte sind ganz wichtig geworden: Viele
| achten darauf, welche Hygienekonzepte es gibt und was für die Sicherheit
| getan wird. Wie kann ich mich sicher auf Reisen bewegen – aber auch: Was
| wird vom Veranstalter für die Sicherheit geboten.
|
| *Stichwort Massentourismus: Werden die Menschen ihr Reiseverhalten*
| *grundlegend ändern oder weiter möglichst billig und All Inclusive*
| *verreisen*?
|
| Das ist eine ganz spannende Frage. Je länger Corona dauert, desto mehr
| implementiert sich das natürlich auch im Verhalten. Und Massentourismus
| impliziert ja schon eine Hordenbewegung. Hier stellen wir ganz klar
| fest, dass Verbraucher vorsichtiger werden und Massen bewusst meiden.
| Auf der anderen Seite sind wir Deutschen unheimlich preissensibel.
| Lebensmittel-Discounter wurden beispielsweise in Deutschland erfunden.
| Wir haben einen Markt mit vielen touristischen Anbietern und da wird es
| immer einen Preiswettbewerb geben. Der Verbraucher nimmt günstige
| Möglichkeiten für den Urlaub und Flüge gerne an. Daher befürchte ich,
| dass einige Anbieter nach wie vor mit Fünf-Euro-Tickets die Nachfrage
| beleben wollen.
|
| *Welche Veränderungen werden sich auch nach Corona noch im Tourismus*
| *zeigen*?
|
| Der  Individualtourismus rückt stärker in den Fokus: Die Menschen wollen
| nicht mehr so gebunden sondern selbst für sich verantwortlich sein.
| Gerade viele jüngere Menschen wissen nicht, ob die klassische
| Pauschalreise noch ihren Bedürfnissen entspricht. Hinzu kommen
| "erdgebundene" Reisen und dass viele Reisende sich jetzt regional
| bewegen. Die Reisewarnungen und die Quarantäneregelungen für
| Risikogebiete sind momentan Gift für den internationalen Tourismus.
|
| Dadurch wird das Reisen extrem eingeschränkt. Obwohl seit 1. Oktober
| weltweit wieder differenzierte Reisehinweise gelten, sind viele Länder
| als Risikogebiet vom Robert Koch-Institut eingestuft und es gilt nach
| wie vor eine Reisewarnung. Das ist eine Katastrophe für die
| Tourismusbranche. Die Tourismusbranche hat rund drei Millionen
| Arbeitsplätze in Deutschland – zum Vergleich: Die  Automobilbranche
| beschäftigt rund 800.000 Menschen. Daher ist die Tourismusbranche sehr
| wichtig für die Beschäftigung in Deutschland und auf eine rasche
| Erholung des Geschäfts ist zu hoffen.
|
| *Welche Regionen und Branchen profitieren besonders von der Corona-Krise*?
|
| Die Reisebestimmungen schränken das Reisen momentan vor allem auf
| Regional- oder Nationalurlaub ein. Norddeutschland, Ostsee, Nordsee
| waren natürlich sehr stark frequentiert in diesem Jahr – dort ist auch
| teilweise kaum noch etwas frei gewesen. Aber es gab auch Destinationen,
| auf die man vielleicht nicht auf den ersten Blick gekommen wäre,
| beispielsweise Städte- und Landschaftsurlaub in Würzburg als Teil der
| romantischen Straße Deutschlands oder Hannover mit dem größten Stadtwald
| Europas.
|
| Es boomt aber auch die Reiseform des Campings. Von 2015 bis 2020 legte
| der Bestand an Wohnmobilen in Deutschland nach Zahlen des
| Kraftfahrt-Bundesamts von gut 390.000 auf knapp 590.000 zu. Das
| entspricht einem Zuwachs von 50 Prozent und hat auch mit dem Wunsch nach
| Individualtourismus zu tun: Ich bin mit mir selber oder meiner Familie
| unterwegs und kann das Geschehen selbst bestimmen.
|
| *Urlaub in Deutschland war schon immer beliebt – in diesem Jahr aber*
| *ganz besonders. Glauben Sie, dass sich dieser Trend fortsetzen wird*?
|
| Die Corona-Krise ist ein tiefer Einschnitt und vielleicht auch ein
| Paradigmenwechsel. Als zweiter Faktor kommt dann noch der Greta-Effekt
| dazu. Der Verbraucher überlegt nun bewusster, ob er Fernreisen wirklich
| braucht oder ob er doch eher nachhaltiger reisen kann. Die Corona-Krise
| hat zudem gezeigt, dass das Reisen in ferne Länder risikobehaftet ist,
| wenn plötzlich die Grenzen geschlossen werden und eine Rückkehr
| schnellstmöglich notwendig wird. Ich glaube, diese Erfahrungen werden
| nachwirken: also mehr erdgebundene Reisen, mehr Individualtourismus. Auf
| der anderen Seite sind wir Deutschen Reiseweltmeister – Reisen ist in
| unserem Wertesystem fest verankert. Der Deutsche wird auch in der
| Zukunft weiter reisen – es bleibt die Frage, wohin sich die Nachfrage
| verlagert. Da sehe ich ganz klar erdgebundene Reisen, Ferienwohnungen,
| regional, national. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass sich die
| Nachfrage nach der Corona-Krise wieder schnell erholt und Reisen rund
| ums Mittelmeer und auf der Mittelstrecke wieder gefragt sind. Fernreisen
| werden sich dagegen nur langsam erholen.
|
| *In Deutschland zählen vor allem die Hotels in den Großstädten zu den*
| *großen Verlierern der Corona-Krise – wie könnte diese Branche*
| *aufgefangen werden? Wie viele Hotels werden Ihrer Meinung nach*
| *pleitegehen*?
|
| Seit Beginn der Corona-Pandemie mussten etliche Hotels für immer
| schließen. Dazu zählen so bekannte Häuser wie das Crowne Plaza in
| Heidelberg, aber auch viele kleinere. Beispielsweise ist in Hannover das
| Hotelgeschäft zu 80 Prozent von Messen, Geschäftsreisen und Kongressen
| geprägt. Alle touristischen Akteure hoffen auf eine baldige Erholung des
| Geschäfts. Ein abrupter Zielgruppenwechsel von Geschäftsreisenden zu
| Privatreisenden ist nicht möglich, um die Verluste im
| Geschäftsreisebereich aufzufangen. Wir können dennoch von einem
| Paradigmenwechsel im Geschäftsreisebereich ausgehen – der Markt wird
| nicht mehr so aussehen wie vor Corona. Wahrscheinlich werden noch mehr
| Hotels der Corona-Krise zum Opfer fallen. Aber eine genaue Prognose ist
| da schwierig.
|
| *Welche Auswirkungen hat die Krise für die Verbraucher – könnten die*
| *Preise für Reisen steigen? Welche Reiseziele könnten im kommenden Jahr*
| *besonders teuer werden*?
|
| Durch ein hohes Hotelangebot und wieder aufgestockte Flugkapazitäten
| werden die Reisen bei den Veranstaltern im Sommer 2021 tendenziell eher
| günstiger. Das liegt daran, dass Destinationen Wettbewerbseinheiten
| sind. Die Türkei möchte natürlich genauso wie Griechenland oder Spanien
| wieder deutsche Touristen gewinnen, nach dem Motto "Hauptsache, es
| kommen wieder Urlauber zu uns". Das konnten wir bei der Türkei auch
| schon bei früheren Krisen feststellen. Nach Krisen war der Türkei-Urlaub
| sehr günstig. Es könnte natürlich langfristig sein, dass sobald sich die
| Branche stabilisiert, vorher bereits angeschlagene Unternehmen den Markt
| verlassen. Wenn gleichzeitig die Nachfrage steigt, regeln Angebot und
| Nachfrage natürlich den Markt und die Preise könnten steigen. Da spielen
| aber ganz viele Faktoren – beispielsweise auch die Arbeitslosenquote und
| ausreichend Kaufkraft für Urlaub sowie die Wettbewerbssituation unter
| den Reiseanbietern – eine Rolle.
|
| *Die Kreuzfahrtbranche zählt zu den großen Verlierern des Corona-Jahres*.
| *Welche Unternehmen werden die Pandemie überleben und welche nicht*?
|
| Die Kreuzfahrt ist das am stärksten durch die Pandemie getroffene
| Segment in der Touristik. Gerade amerikanische Reedereien wie Carnival
| nehmen Schiffe aus dem Markt. Im europäischen Markt halten Anbieter wie
| Aida und Tui Cruises an Expansionsplänen fest. Und tatsächlich entfallen
| fast die Hälfte aller Umbuchungen auf Kreuzfahrten, zeigt eine Analyse
| von "Travel Data+Analytics". Kreuzfahrtkunden sind treue Kunden dieser
| Reiseform und wollen weiter auf die Schiffe.
|
| Hinzu kommt, dass die großen Reedereien wie Aida und Tui Cruises hohe
| Rabatte anbieten. Der Flussreiseanbieter Arosa gewährt sogar 30 Prozent
| Nachlass für eine künftige Flusskreuzfahrt. Die Boombranche Cruise sieht
| sich allerdings mit großen Herausforderungen konfrontiert und wird sich
| ändern: Kreuzfahrten polarisieren seit längerem enorm. Megaliner mit
| mehr als 6.000 Passagieren erscheinen im Moment wenig opportun.
|
| Ein Trend könnte daher sein, weg von den Megalinern hin zu kleineren
| Schiffen, die übersichtlicher auch im Sinne eines Infektionsgeschehens
| sind. Hinzu kommt die Forderung nach stärkeren Bemühungen der
| Kreuzfahrtbranche in Richtung Nachhaltigkeit – hier spielt auch der
| Greta-Effekt eine Rolle. Insgesamt kann aber davon ausgegangen werden,
| dass sich der Kreuzfahrtmarkt wieder erholt und hoffentlich die Krise
| als Chance verstanden wird, an für Kunden relevanten Stellen
| nachzubessern, wie zum Beispiel Sicherheit und Nachhaltigkeit.
|
| *Auch die Lufthansa will noch mehr Stellen streichen als zuletzt*
| *erwartet. Wird sich die Luftfahrt je wieder erholen*?
|
| Das ist eine spannende Frage. Prognosen besagen, dass der Flugverkehr im
| Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 um 66 Prozent zurückgehen wird. Nach Ende
| der aktuellen Corona-Krise werden bei Lufthansa 150 Flugzeuge weniger
| benötigt. Statt rund 760 Flugzeugen wie vor Krise betreibt der Konzern
| dann nur noch 600 Maschinen. Europa ist aber ein Kontinent, der den
| Hauptanteil der Flugreisen ausmacht – und gerade Lufthansa ist hier ein
| wichtiger Player und nutzt die Krise für strukturelle und konzeptionelle
| Veränderungen. Die Frage ist aber, mit welchem Schaden – auch an
| Arbeitsplätzen – das einhergeht.
|
| Die Corona-Flaute im Luftverkehr ermöglicht andererseits an den
| Flughäfen München und Frankfurt umweltschonendere Anflüge. Innerhalb von
| fünf Wochen ist ein neues Verfahren entwickelt worden, das mehr als
| 2.000 Tonnen CO2-Emissionen im Monat vermeidet. Die Flugbranche wird
| sich anpassen und mit weniger Kapazität und kleineren Maschinen fliegen
| – der Bedarf an Großraumfliegern wie dem A380 ist nicht mehr gegeben.
| Lufthansa ist zudem ein Prestige-Objekt für Deutschland – so lange
| andere Airlines von ihren Staaten unterstützt werden, wird auch die
| Lufthansa unterstützt. Die Branche wird sich nach der Krise
| normalisieren und es könnte auch eine Art Nachholeffekt dazukommen,
| sowohl bei Geschäftsreisen als auch bei Privatreisen, wenn länger keine
| Fernreise gemacht wurde.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.t-online.de/leben/reisen/id_88697280/urlaub-nach-corona-interview-mit-tourismus-expertin-zu-corona-folgen.html>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#469105

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-10-12 05:55 -0700
Message-ID<a4906109-2a25-430f-b804-06b019ee0348o@googlegroups.com>
In reply to#469103
Am Montag, 12. Oktober 2020 14:45:39 UTC+2 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
 
> +--- <hier abknabbern> ---
> | t-online hat mit der
> | Reiseexpertin Prof. Dr. Ina zur Oven-Krockhaus über die Entwicklungen in
> | der Tourismusbranche gesprochen.

> |Aber es gab auch Destinationen,
> | auf die man vielleicht nicht auf den ersten Blick gekommen wäre,
> | beispielsweise Städte- und Landschaftsurlaub in Würzburg als Teil der
> | romantischen Straße Deutschlands oder Hannover mit dem größten Stadtwald
> | Europas.

Ah, wegen des Stadtwalds hätte man Urlaub in Hangover
machen sollen? Der ist bestimmt viel schöner als
Schwarz- und Odenwald zusammen, schon weil die blöden
zeitfressenden Aussichtspunkte fehlen.

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#469016

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2020-10-12 03:20 +0200
Message-ID<rm0b18$v05$1@dont-email.me>
In reply to#468789
Am 11.10.20 um 22:22 schrieb Dietz Proepper:

> Nur wie sie schon wieder alle in Torschlusspanik verfallen.

Du verwechselst Ursache und Wirkung: 
Du kannst doch Zahlen programmieren - Dir ist doch gegeben, eine
Abschätzung für November zu machen: Mach endlich!

> Ich mein' wir *haben* ja eine funktionierende Maßnahme. Shutdown für 
> 10 Wochen.

Das würde sogar nochmals funktionieren. Wenn die Krankheit
flächendeckend persönlich wird, wird die Mehrheit das sogar fordern.
(Ich sage das, weil in meinem Umfeld mehrere Corona-Kranke waren.)

> Was ich mich halt frage - ginge es nicht auch ein wenigen 
> niederinvasiver?

Das wurde den Sommer über versucht. So richtig funktioniert hat
das offensichtlich nicht.

> Und wenn ich mir die Joachims, Martins und Consorten hierzugruppe

Du meinst die anderen beiden Martins. Isschook.

Mt

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#469200

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2020-10-12 22:36 +0200
Message-ID<rm2enl$qdd$1@dont-email.me>
In reply to#469016
Am 12.10.20 um 11:46 schrieb Dietz Proepper:
> Martin Ebert <mx300@gmx.net> wrote:
>> Am 11.10.20 um 22:22 schrieb Dietz Proepper:

>>> Was ich mich halt frage - ginge es nicht auch ein wenigen 
>>> niederinvasiver?  

>> Das wurde den Sommer über versucht. So richtig funktioniert hat
>> das offensichtlich nicht.

> Einen solchen Schmarrn habe ich sogar von dir bislang erst selten
> gelesen. Wo sind sie denn, die anziehenden Todeszahlen? Ich befrage
> aber jetzt mal meine Kristallkugel nach deiner Erwiderung, moment ...
> Ja, da hammer's. "Aber die SPÄTFOLGEN. Und die INTENSIVBETTEN". Frage,
> merkst Du noch was?

Du hat einen Zeitversatz von drei Wochen. Wenn derzeit die Zahl
der Erkrankten anzieht, musst Du drei Wochen später bei den Toten
schauen.

Und mäßige Dich bitte.

Mt

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#469212

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-10-12 14:50 -0700
Message-ID<48cb9820-cdf5-4c73-8d87-7a76d556e4b3o@googlegroups.com>
In reply to#469200
Am Montag, 12. Oktober 2020 22:36:06 UTC+2 schrieb Leerstelle:
 
> Und mäßige Dich bitte.

Zur Erinnerung: Du bist der, der ständig seine
Fresse ins Spiel bringt und hofft, damit einen
Blumentopf (oder ähnliches) zu gewinnen.

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#469046

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2020-10-12 10:01 +0200
Message-ID<rm12he$eqk$1@solani.org>
In reply to#468789
Am 12.10.20 um 09:55 schrieb Stefan Froehlich:
>> Was ich mich halt frage - ginge es nicht auch ein wenigen
>> niederinvasiver? Und wenn ich mir die Joachims, Martins und
>> Consorten hierzugruppe so anhöre dann scheint da eine deutliche
>> "alternativlos"- Stimmung zu herrschen.
> Das ist IMO größtenteils die Resignation darüber, dass
> "niederinvasiver" so gar keinen Zuspruch erhält.


So ist es.

Vernünftige Maßnahmen werden von der überwiegenden Mehrheit der
vernünftigen Menschen verstanden und eingehalten. Auch schon ohne
Verbote und Gebote und Strafen und Sanktionen.

Der Rest der Menschen treibt die Pandemie leider voran.

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#469048

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2020-10-12 10:17 +0200
Message-ID<rm13er$feh$1@solani.org>
In reply to#469046
Am 12.10.20 um 10:01 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Am 12.10.20 um 09:55 schrieb Stefan Froehlich:
>>> Was ich mich halt frage - ginge es nicht auch ein wenigen
>>> niederinvasiver? Und wenn ich mir die Joachims, Martins und
>>> Consorten hierzugruppe so anhöre dann scheint da eine deutliche
>>> "alternativlos"- Stimmung zu herrschen.
>> Das ist IMO größtenteils die Resignation darüber, dass
>> "niederinvasiver" so gar keinen Zuspruch erhält.
> 
> 
> So ist es.
> 
> Vernünftige Maßnahmen werden von der überwiegenden Mehrheit der
> vernünftigen Menschen verstanden und eingehalten. Auch schon ohne
> Verbote und Gebote und Strafen und Sanktionen.
> 
> Der Rest der Menschen treibt die Pandemie leider voran.
> 

"Weil er in einem Supermarkt an die Maskenpflicht erinnert wurde, hat
ein Mann im sächsischen Zwickau mit einer Axt um sich geschlagen. Er
habe so eine Schutzverglasung im Kassenbereich beschädigt, teilte die
Polizei am Sonntag mit. Der 38-Jährige hatte den Angaben zufolge den
Supermarkt am Samstag zunächst ohne Mund-Nasen-Schutz betreten. Als ihn
das Personal auf die Maskenpflicht hinwies, sei er zu seinem Auto
gelaufen. Dort habe er sich einen mittelalterlichen Helm aufgesetzt und
die Axt gegriffen. Ein Alkoholtest ergab bei dem Mann 1,6 Promille. Er
musste seinen Führerschein abgegeben. Die Polizei prüft, ob ein Verstoß
gegen das Waffengesetz vorliegt."

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#469052

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2020-10-12 10:36 +0200
Message-ID<rm14hb$28o$1@dont-email.me>
In reply to#469046
Am 12.10.2020 um 10:01 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Vernünftige Maßnahmen werden von der überwiegenden Mehrheit der
> vernünftigen Menschen verstanden und eingehalten.

"Das ist schön bei uns Deutschen; keiner ist so verrückt, daß er nicht 
einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht."

--Heinrich Heine
-- 
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, 
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
                  --Mark Twain

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