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Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD.

Started byDietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de>
First post2021-09-23 10:42 +0200
Last post2021-09-24 03:40 -0700
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  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-23 10:42 +0200
    Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2021-09-24 03:08 +0200
      Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-24 11:44 +0200
        Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-09-24 11:49 +0200
          Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-24 11:53 +0200
            Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-09-24 11:57 +0200
              Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-09-24 12:06 +0200
                Re: Ihr habt die Wahl. Fakten oder Neoliberalismus. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-24 03:17 -0700
                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-24 12:40 +0200
              Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-09-24 12:33 +0200
                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-09-24 12:38 +0200
              Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-24 12:38 +0200
                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-09-24 10:52 +0000
                  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-09-24 13:04 +0200
                    Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-24 13:14 +0200
                    Ihr habt die Wahl. Sicherheit oder Neoliberale. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-24 04:15 -0700
                    Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-09-25 07:46 +0000
                      Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-09-25 10:28 +0200
                        Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-09-25 16:50 +0200
                        Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-09-25 20:31 +0200
                        Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-09-26 07:00 +0000
                          Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-09-26 12:31 +0200
                            Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-29 12:30 -0700
                            Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2021-09-30 17:57 +0200
                              Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-09-30 21:33 +0200
                                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2021-10-01 07:54 +0200
                                  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-01 08:55 +0200
                                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2021-10-01 11:21 +0200
                                  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-02 11:54 +0200
                                    Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-02 10:57 +0000
                                      Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-10-02 13:38 +0200
                                      Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-02 16:42 +0200
                                        Re: Ihr habt die Wahl. Rentenanwartschaft oder FDP. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-02 09:08 -0700
                                        Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. marc@invalid.invalid - 2021-10-02 19:15 +0200
                                          Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-02 21:27 +0200
                                            Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-03 11:37 +0200
                                              Rentensenkung (was: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD.) Peter Veith <veith@snafu.de> - 2021-10-03 14:48 +0200
                                                Re: Rentensenkung Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-03 15:25 +0200
                                                  Re: Rentensenkung Peter Veith <veith@snafu.de> - 2021-10-03 16:27 +0200
                                                    Re: Rentensenkung Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-10-03 14:49 +0000
                                                      Re: Rentensenkung Peter Veith <veith@snafu.de> - 2021-10-03 18:01 +0200
                                                        Re: Rentensenkung Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-10-03 16:38 +0000
                                                          Re: Rentensenkung Peter Veith <veith@snafu.de> - 2021-10-03 20:33 +0200
                                                      Re: Rentensenkung Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-04 11:17 +0200
                                                        Re: Rentensenkung Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2021-10-04 12:21 +0200
                                                          Re: Rentensenkung Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-04 12:31 +0200
                                                    Re: Rentensenkung Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-04 01:57 -0700
                                                      Re: Rentensenkung Peter Veith <veith@snafu.de> - 2021-10-04 02:21 -0700
                                                  Re: Rentensenkung Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-04 01:53 -0700
                                                Re: Rentensenkung Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-04 01:50 -0700
                                                Re: Rentensenkung (was: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD.) Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-04 11:51 +0200
                                                  Re: Rentensenkung spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2021-10-04 19:41 +0200
                                                    Re: Rentensenkung Peter Veith <veith@snafu.de> - 2021-10-05 10:45 +0200
                                                    Re: Rentensenkung Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-05 10:58 +0200
                                                      Re: Rentensenkung Peter Veith <veith@snafu.de> - 2021-10-05 11:34 +0200
                                                        Re: Rentensenkung Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-05 11:52 +0200
                                                          Re: Rentensenkung Peter Veith <veith@snafu.de> - 2021-10-05 12:12 +0200
                                                            Re: Rentensenkung Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-05 12:36 +0200
                                                              Re: Rentensenkung Peter Veith <veith@snafu.de> - 2021-10-05 15:07 +0200
                                        Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Thomas Einzel <usenet-2021@einzel.de> - 2021-10-03 10:41 +0200
                                          Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-03 10:59 +0200
                                            Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Thomas Einzel <usenet-2021@einzel.de> - 2021-10-03 11:25 +0200
                                              Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-03 11:42 +0200
                                                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-03 11:52 +0200
                                                  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-03 12:30 +0200
                                                  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2021-10-03 13:38 +0200
                                                    Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-03 14:50 +0200
                                                      Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-04 11:48 +0200
                                                        Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-04 12:33 +0200
                                                          Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-04 13:09 +0200
                                                  Ihr habt die Wahl. Neoliberalismus oder Sicherheit. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-04 01:47 -0700
                                              Ihr habt die Wahl. Rentenzukunft oder FDP. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-04 01:44 -0700
                                            Re: Ihr habt die Wahl. Rentenzukuinft oder FDP. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-04 01:41 -0700
                                    Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2021-10-03 09:29 +0200
                                      Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-03 09:44 +0200
                                        Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-03 13:44 +0200
                                          Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-03 18:32 +0000
                                            Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. marc@invalid.invalid - 2021-10-03 21:24 +0200
                                              Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-03 22:04 +0200
                                                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-03 20:23 +0000
                                                  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-10-03 22:35 +0200
                                                    Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-04 06:22 +0000
                                                  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2021-10-03 22:40 +0200
                                                    Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-04 06:20 +0000
                                                      Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-04 10:19 +0200
                                                        Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-04 10:27 +0000
                                                  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-03 23:20 +0200
                                                    Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-04 06:40 +0000
                                                      Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-04 09:54 +0200
                                                        Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-04 10:56 +0000
                                                          Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-04 15:53 +0200
                                                            Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-04 21:35 +0000
                                                              Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-05 04:47 -0700
                                                                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-05 13:20 +0000
                                                                  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-05 16:45 +0200
                                                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2021-10-04 07:35 +0200
                                                  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-04 06:43 +0000
                                                    Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-04 10:14 +0200
                                                      Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-04 10:29 +0200
                                                        Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-04 09:43 +0000
                                                          Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-04 11:59 +0200
                                                            Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-04 11:00 +0000
                                                              Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-04 13:13 +0200
                                                                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-04 11:29 +0000
                                                                  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2021-10-06 11:08 +0200
                                                                    Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2021-10-06 13:26 +0200
                                                                      Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-06 12:11 -0700
                                                                        Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2021-10-07 11:04 +0200
                                                                    Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-06 12:26 +0000
                                                          Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-10-04 12:45 +0200
                                                            Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-04 11:32 +0000
                                                      Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-04 02:02 -0700
                                                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. marc@invalid.invalid - 2021-10-04 09:29 +0200
                                            Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-03 22:51 +0200
                                              Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-10-04 11:21 +0000
                                                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-04 17:14 +0200
                                                  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2021-10-05 14:05 +0200
                                                    Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-05 14:31 +0200
                                                      Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2021-10-06 11:08 +0200
                                          Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2021-10-04 19:41 +0200
                                            Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. marc@invalid.invalid - 2021-10-04 23:08 +0200
                                              Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2021-10-06 11:08 +0200
                            Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-09-30 23:10 +0000
                              Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-02 10:20 -0700
                  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-24 13:11 +0200
                    Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-09-25 07:30 +0000
                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-09-24 13:22 +0200
                  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-24 13:40 +0200
                    Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-09-24 13:53 +0200
                      Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-24 14:48 +0200
                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-09-24 17:33 +0200
                  Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-24 17:47 +0200
            Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-09-24 10:27 +0000
              Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-09-24 12:43 +0200
                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-24 12:53 +0200
                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-09-24 17:35 +0200
              Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-24 12:43 +0200
                Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-09-24 10:53 +0000
          Re: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD. Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-09-24 12:30 +0200
            Ihr habt die Wahl. Aktien oder Sicherheit. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-24 03:40 -0700

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#520544

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2021-09-26 07:00 +0000
Message-ID<3t615014e3i980n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#520462
On Sat, 25 Sep 2021 10:28:07 Stephan Bumberger wrote:
> Am 25.09.2021 um 09:46 schrieb Stefan Froehlich:
> > On Fri, 24 Sep 2021 13:04:56 Stephan Bumberger wrote:
> >> Am 24.09.2021 um 12:52 schrieb Stefan Froehlich:
> >>> Dummerweise hatte ich in meinem Leben immer genau dann wegen
> >>> Immobilienbeschaffung den Bedarf, über mein Geld zu verfügen,
> >>> wenn der Aktienmarkt günstig zum Einsteigen gewesen wäre und
> >>> umgekehrt.

> >> Richtig. Und wenn es andersrum ist, dann will man eine neue
> >> Einbauküche oder ein neues Auto (ok, Du nicht) oder solche
> >> Dinge und die Verlockung ist groß, das Geld lieber doch jetzt
> >> zu verfrühstücken.

> > Was heisst verfrühstücken? Ich hab' mir dazu auch noch ein
> > Darlehen aufgenommen, [...]
 
> Eine Immobilie meine ich nicht mit verfrühstücken.

In der Immobilie steht allerdings eine nicht ganz billige
Einbauküche :-)

> Die Immobilienpreise haben sich hier in den letzten 15 Jahren mehr
> als verdoppelt, teilweise sogar verdreifacht.

Das wird in Wien nicht in diesem Stil weitergehen, da sich ansonsten
wahlweise die Vermietung nicht mehr lohnt oder zu viele Leute die
Mieten nicht mehr leisten können.

War schon beim Kauf der ersten Wohnung so: 12 Jahre später wäre ich
sie zum Kaufpreis wieder losgeworden - nach Renovierung, ansonsten
knapp darunter. Danach ging's dann mit der derzeitigen
Preissteigerung los, inzwischen hat sie sich im Wert (also
eigentlich ja: im Preis) verdoppelt. Mir egal, ich will hier nicht
mehr raus...

> Gemeint waren konsumptive Ausgaben wie eben ein Auto, eine
> Weltreise, was auch immer. Ausgaben für Dinge, die danach weg
> sind.

Na, ok. Auto statt Altersvorsorge muss man wertmäßig erst einmal
hinbekommen, da ist idR gut eine Größenordnung dazwischen, bei der
Weltreise eher zwei.

> > Ich bin ja, wie fast alle hierzulande, von Gesetzes wegen
> > rentenversichert, also werde ich schon nicht verhungern.

> Ich meine ja die Rentenversicherung. Unsere ist kaputt, auch wenn
> das immer wieder bestritten wird. Die wäre längst pleite, wenn der
> Staat nicht jährlich über 100 Mrd. € reinpumpen würde.

Ein Rentensystem, das im Umlageverfahren funktioniert, kann per
Definition nicht kaputtgehen - ausser natürlich, die Bevölkerung
trägt es nicht mehr mit, weil es z.B. demographiebedingt Probleme
gibt. *Dann* hättest Du die Probleme allerdings auch mit jeder
anderen Art der Rentenfinanzierung, bloß sind die jenseits des
Horizonts eines Betriebswissenschafters.

> Da kann Scholz in die Hände klatschen, Handstand machen, das alles
> schönbeten, das kann so nicht bleiben. Also muss ein Teil
> aktienfinanziert werden.

Äh. Weil warum genau?

> Ich sagte es ja bereits, 2 % der Beiträge in einen staatlich
> verwalteten Aktienfonds, dafür 2%-Punkte weniger Beitrag zur
> klassischen Rentenversicherung. Das machen die Schweden auch so
> und das sehr erfolgreich.

Die Frage ist: Wie lange? Und ein paar Randfragen tauchen auch noch
auf, z.B. wieviel Vermögen man staatsverwaltet im Aktienmarkt haben
möchte, wer festlegt, was davon wann in welche Titel gesteckt (und
wieder verkauft) wird, und dergleichen mehr.

Spannenderweise sind oft die gleichen Leute, die Staatsbeteiligungen
per se als den Inbegriff des Bösen betrachten, sehr schnell damit,
das gleiche mit (letztendlich) Privatvermögen unter staatlicher
Zwangsaufsicht zu tun.

Unsere erste schwarz/blaue Regierung hatte btw bereits damit
begonnen, das (recht gute) heimische Pensionssystem zu demolieren,
sie hatten bloß nicht damit gerechnet, dass sich die FPÖ noch
schneller demoliert. Eines der Überbleibsel davon ist die
Selbständigenvorsorge, in deren Rahmen ich monatlich 270 Euro in
eine privat verwaltete, aktienbasierte Versicherung einzalen darf;
ganz fortschrittlich-marktwirtschaftlich durfte ich mir das
Unternehmen sogar aus einer Liste von knapp einem Dutzend aussuchen.

Blöderweise waren und sind die Konditionen aber bei allen Anbietern
bis auf die dritte Nachkommastelle gleich (ich hatte mich damals
recht intensiv damit auseinandergesetzt, ist aber auch schon wieder
15 Jahre her), und einzelne Vorstände einzelner der Anbieter waren
inzwischen auch schon Finanzminister und sind derzeit Teil von
Strafermittlungen wegen Korruptionsverdacht und anderen Dingen (ich
erzähle ja gelegentlich davon). Möglicherweise war die ganze Reform
also mehr ein Freundschaftsdienst als echte Marktwirtschaft, aber
was weiss denn ich schon?

Im Endergebnis habe ich da jedenfalls eine Zwangsveranlagung mit
0,7% Vermögensverwaltungskosten, was in den letzten paar Jahren
knapp nicht mehr ausgereicht hat, um einen Gewinn zu erwirtschaften;
hätte mein Kopfpolster auch können. Über die ca. 15 Jahre hinweg
sehe ich in meiner Buchhaltung Einzahlungen von 12.976€, der letzte
Auszug spricht von einer Anwartschaft von 13.520€. Wow. Immer, wenn
ich da draufgucke weiss ich, meine Altersversorgung ist gesichert.

> >>> Die paar Kontrollpapiere, die ich habe, weisen einstellige
> >>> Verzinsungen auf - aber nicht pro Jahr, sondern über
> >>> Jahrzehnte.

> >> Das alte Problem mit Einzeltiteln. Kann gut gehen, muss aber
> >> nicht.

> > Mir ist nicht ganz klar, wie Du von "Kontrollpapiere" auf
> > Einzeltitel kommst. 

> Es klang so, als hättest Du da 1-2 Aktienpakete. Wenn es 1-2 Fonds
> sind, dann gilt das natürlich nicht.

Bei Einzeltitel müsste ich mich ja regelmäßig damit beschäftigen,
das ist bei den Summen schon überhaupt kein Thema.

> > Derzeit bin ich btw. bei +50% nach 20 Jahren, aber halt auf den
> > Ausgangspreis. Das ist, sorry to say so, annähernd
> > gleichbedeutend mit "gar keine Verzinsung".
 
> Na ja, 2 % sind in der Tat sehr enttäuschend. Das sind dann schon
> ziemliche Krücken gewesen, die da im Depot liegen. [...]

God knows. Die Theorie sagt ja, dass man bei Kursrückgang bloß nicht
aussteigt sondern unverzagt in gleicher Menge weiter investiert und
sich über den günstigen Einstiegskurs freut. Mir kam das schon mit
18 suspekt vor, aus Gründen.

Immerhin sind sie derzeit nur knapp unter dem Höchststand von 2016,
auch schon etwas. Und im Vergleich zum oben genannten Zwangsdepot
ist die Performance doch gar nicht soooo schlecht...

Servus,
   Stefan

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Stefan - endlich ein massgebender Gedanke.
(Sloganizer)

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#520587

FromStephan Bumberger <bumberger@gmail.com>
Date2021-09-26 12:31 +0200
Message-ID<sipi6g$s61$6@tota-refugium.de>
In reply to#520544
Am 26.09.2021 um 09:00 schrieb Stefan Froehlich:
> On Sat, 25 Sep 2021 10:28:07 Stephan Bumberger wrote:
>> Am 25.09.2021 um 09:46 schrieb Stefan Froehlich:
>>> On Fri, 24 Sep 2021 13:04:56 Stephan Bumberger wrote:
>>>> Am 24.09.2021 um 12:52 schrieb Stefan Froehlich:
>>>>> Dummerweise hatte ich in meinem Leben immer genau dann wegen
>>>>> Immobilienbeschaffung den Bedarf, über mein Geld zu verfügen,
>>>>> wenn der Aktienmarkt günstig zum Einsteigen gewesen wäre und
>>>>> umgekehrt.
> 
>>>> Richtig. Und wenn es andersrum ist, dann will man eine neue
>>>> Einbauküche oder ein neues Auto (ok, Du nicht) oder solche
>>>> Dinge und die Verlockung ist groß, das Geld lieber doch jetzt
>>>> zu verfrühstücken.
> 
>>> Was heisst verfrühstücken? Ich hab' mir dazu auch noch ein
>>> Darlehen aufgenommen, [...]
>  
>> Eine Immobilie meine ich nicht mit verfrühstücken.
> 
> In der Immobilie steht allerdings eine nicht ganz billige
> Einbauküche :-)

Hausschulden sind keine Schulden. [tm]

>> Die Immobilienpreise haben sich hier in den letzten 15 Jahren mehr
>> als verdoppelt, teilweise sogar verdreifacht.
> 
> Das wird in Wien nicht in diesem Stil weitergehen, da sich ansonsten
> wahlweise die Vermietung nicht mehr lohnt oder zu viele Leute die
> Mieten nicht mehr leisten können.

Wien hat ja sowieso eine Sonderrolle, weil der öffentliche Wohnungsbau
unvergleichlich ist zu jeder anderen Stadt auf der Welt. Du könntest ja
heute schon die Wiener Preise mit dem Faktor 2 multiplizieren, wenn da
nicht die Wiener Wohnen wäre.

> War schon beim Kauf der ersten Wohnung so: 12 Jahre später wäre ich
> sie zum Kaufpreis wieder losgeworden - nach Renovierung, ansonsten
> knapp darunter. Danach ging's dann mit der derzeitigen
> Preissteigerung los, inzwischen hat sie sich im Wert (also
> eigentlich ja: im Preis) verdoppelt. Mir egal, ich will hier nicht
> mehr raus...

Ja, aber wenn Du raus müsstest, weil z.B. Du alt und gebrechlich bist,
dann kannst Du eine große Summer locker machen. Bei mir gegenüber ist
ein Bungalow ohne Garten letztens für 550.000 € verkauft worden. Die
Preise sind lächerlich, das Ding hatte vor 20 Jahren 200.000 € gekostet.

>> Gemeint waren konsumptive Ausgaben wie eben ein Auto, eine
>> Weltreise, was auch immer. Ausgaben für Dinge, die danach weg
>> sind.
> 
> Na, ok. Auto statt Altersvorsorge muss man wertmäßig erst einmal
> hinbekommen, da ist idR gut eine Größenordnung dazwischen, bei der
> Weltreise eher zwei.

Der Punkt ist ja, dass man die Summe nicht auf einmal entnimmt und dass
diese entnommene Summe nun nicht mehr im Wert steigen kann. Nimm
beispielsweise 40.000 € für ein Auto, das ist jetzt kein Luxusgefährt,
was man dafür bekommt. Diese 40.000 € fehlen jetzt in dem Depot, das
sich (nehmen wir es einfach mal an) mit 8 % jährlich entwickelt. Lass
das 25 Jahre vor erwartetem Rentenbeginn sein. Dann fehlen in 25 Jahren
273.939 €. Gut, Du kannst die 8 % anzweifeln und die Inflation wieder
abziehen. Es reißt aber ein Loch. Das macht man über mehrere Jahre
verteilt mehrmals (erst das Auto, dann die Weltreise usw.). Plötzlich
fehlen im Alter 500.000 €.
>>> Ich bin ja, wie fast alle hierzulande, von Gesetzes wegen
>>> rentenversichert, also werde ich schon nicht verhungern.
> 
>> Ich meine ja die Rentenversicherung. Unsere ist kaputt, auch wenn
>> das immer wieder bestritten wird. Die wäre längst pleite, wenn der
>> Staat nicht jährlich über 100 Mrd. € reinpumpen würde.
> 
> Ein Rentensystem, das im Umlageverfahren funktioniert, kann per
> Definition nicht kaputtgehen - ausser natürlich, die Bevölkerung
> trägt es nicht mehr mit, weil es z.B. demographiebedingt Probleme
> gibt. 

Das ist doch heute schon so. Bei uns nennt man das doppelte Haltelinie.
Die eine begrenzt die Beiträge nach oben, die andere die Leistungen nach
unten. Beide zusammen sind höllisch teuer und ohne diese Zuschüsse läge
der Beitragssatz heute bereits jenseits von gut und böse. Und die Boomer
gehen doch jetzt noch erst in Rente. Das wird eine ganz üble
Veranstaltung werden, wenn da nicht umgehend gegengesteuert wird.

Union und SPD pfeifen dann nur immer und sagen, das wird schon gut
gehen. Wir brauchen halt qualifizierte Einwanderer, dann klappt das
schon. Sie könnten genau so gut auch 10 Rosenkränze und 10 Vater Unser
beten. Die denken nur von Legislaturperiode zu Legislaturperiode, dabei
müsste da jetzt endlich eine langfristige Lösung her.

> *Dann* hättest Du die Probleme allerdings auch mit jeder
> anderen Art der Rentenfinanzierung, bloß sind die jenseits des
> Horizonts eines Betriebswissenschafters.

Äh, nein.

>> Da kann Scholz in die Hände klatschen, Handstand machen, das alles
>> schönbeten, das kann so nicht bleiben. Also muss ein Teil
>> aktienfinanziert werden.
> 
> Äh. Weil warum genau?

Man muss einen Teil aus dem Umlageverfahren rausholen und kapitalgedeckt
bestreiten. Die Zinssätze von Renten sind bekannt, die kannst Du völlig
vergessen. Die Aktienanlage hat sich langfristig betrachtet immer als
gutes Geschäft herausgestellt. Die Schweden liegen bei 18,3 % p. a. mit
ihrer Aktienrente (auf 10 Jahre betrachtet).
Der AP-7 ist sehr gut.
https://de.investing.com/funds/ap7-aktiefond

>> Ich sagte es ja bereits, 2 % der Beiträge in einen staatlich
>> verwalteten Aktienfonds, dafür 2%-Punkte weniger Beitrag zur
>> klassischen Rentenversicherung. Das machen die Schweden auch so
>> und das sehr erfolgreich.
> 
> Die Frage ist: Wie lange? Und ein paar Randfragen tauchen auch noch
> auf, z.B. wieviel Vermögen man staatsverwaltet im Aktienmarkt haben
> möchte, wer festlegt, was davon wann in welche Titel gesteckt (und
> wieder verkauft) wird, und dergleichen mehr.

Da gibt es recht ausgeklügelte Konzepte. Wollen wir die jetzt wirklich
hier diskutieren?

> Spannenderweise sind oft die gleichen Leute, die Staatsbeteiligungen
> per se als den Inbegriff des Bösen betrachten, sehr schnell damit,
> das gleiche mit (letztendlich) Privatvermögen unter staatlicher
> Zwangsaufsicht zu tun.

Es ist ja nun ein Unterschied, ob man ein Unternehmen betreibt oder ob
man sich einfach nur als Anleger daran beteiligt.

> Unsere erste schwarz/blaue Regierung hatte btw bereits damit
> begonnen, das (recht gute) heimische Pensionssystem zu demolieren,
> sie hatten bloß nicht damit gerechnet, dass sich die FPÖ noch
> schneller demoliert. Eines der Überbleibsel davon ist die
> Selbständigenvorsorge, in deren Rahmen ich monatlich 270 Euro in
> eine privat verwaltete, aktienbasierte Versicherung einzalen darf;
> ganz fortschrittlich-marktwirtschaftlich durfte ich mir das
> Unternehmen sogar aus einer Liste von knapp einem Dutzend aussuchen.

Das ist nett. Der AP7 hat 0,14 % Kosten. Die Schweden ermöglichen die
Anlage in andere Fonds. Entscheidet man sich nicht aktiv für einen, dann
bekommt man automatisch den AP7. Der setzt allerdings mit den 0,14 % die
Benchmark, teurere Anbieter machen da keine Geschäfte.

> Blöderweise waren und sind die Konditionen aber bei allen Anbietern
> bis auf die dritte Nachkommastelle gleich (ich hatte mich damals
> recht intensiv damit auseinandergesetzt, ist aber auch schon wieder
> 15 Jahre her), und einzelne Vorstände einzelner der Anbieter waren
> inzwischen auch schon Finanzminister und sind derzeit Teil von
> Strafermittlungen wegen Korruptionsverdacht und anderen Dingen (ich
> erzähle ja gelegentlich davon). Möglicherweise war die ganze Reform
> also mehr ein Freundschaftsdienst als echte Marktwirtschaft, aber
> was weiss denn ich schon?

Das ist das Modell Vetternwirtschaft. Das würde durch den staatlichen
Fonds nahezu ausgeschlossen werden.

> Im Endergebnis habe ich da jedenfalls eine Zwangsveranlagung mit
> 0,7% Vermögensverwaltungskosten, was in den letzten paar Jahren
> knapp nicht mehr ausgereicht hat, um einen Gewinn zu erwirtschaften;
> hätte mein Kopfpolster auch können. Über die ca. 15 Jahre hinweg
> sehe ich in meiner Buchhaltung Einzahlungen von 12.976€, der letzte
> Auszug spricht von einer Anwartschaft von 13.520€. Wow. Immer, wenn
> ich da draufgucke weiss ich, meine Altersversorgung ist gesichert.

Viel zu teuer und eindeutig die falschen Ausrichtungen. In 15 Jahren hat
sich der AP7 von 4.350 auf 15.835 entwickelt, das sind rund 9 % p.a.

Man hatte sowas mal bei uns auch versucht. Die Rieserrente, außer Spesen
ist da nichts gewesen. So geht das nicht, man muss da schon das größere
Besteck auspacken.

-- 
Stephan
Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es
notwendig, kein Gesetz zu machen. Charles Baron de Montesquieu

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#521296

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-09-29 12:30 -0700
Message-ID<a7367070-de30-4e31-a1fc-d15495e9c1ben@googlegroups.com>
In reply to#520587
bumb...@gmail.com schrieb am Sonntag, 26. September 2021 um 12:31:45 UTC+2:
> Am 26.09.2021 um 09:00 schrieb Stefan Froehlich: 
> > On Sat, 25 Sep 2021 10:28:07 Stephan Bumberger wrote: 

> >> Die Immobilienpreise haben sich hier in den letzten 15 Jahren mehr 
> >> als verdoppelt, teilweise sogar verdreifacht. 
> > 
> > Das wird in Wien nicht in diesem Stil weitergehen, da sich ansonsten 
> > wahlweise die Vermietung nicht mehr lohnt oder zu viele Leute die 
> > Mieten nicht mehr leisten können.
> Wien hat ja sowieso eine Sonderrolle, weil der öffentliche Wohnungsbau 
> unvergleichlich ist zu jeder anderen Stadt auf der Welt.

Nun...

> Du könntest ja 
> heute schon die Wiener Preise mit dem Faktor 2 multiplizieren, wenn da 
> nicht die Wiener Wohnen wäre.

Ah. Öffentliche Wohnungsgesellschaften bremsen die Preisexplosion auf
dem Wohnungsmarkt.

Das rahme ich mir ein.

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#521411

Fromspamfalle2@arcor.de (Marc Stibane)
Date2021-09-30 17:57 +0200
Message-ID<1pgbrfx.rrc6qba72i8zN@marc.my-fqdn.de>
In reply to#520587
Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> wrote:
> Am 26.09.2021 um 09:00 schrieb Stefan Froehlich:
>> On Sat, 25 Sep 2021 10:28:07 Stephan Bumberger wrote:
>>> Am 25.09.2021 um 09:46 schrieb Stefan Froehlich:

>>>> Ich bin ja, wie fast alle hierzulande, von Gesetzes wegen
>>>> rentenversichert, also werde ich schon nicht verhungern.
>>> Ich meine ja die Rentenversicherung. Unsere ist kaputt, auch wenn
>>> das immer wieder bestritten wird. Die wäre längst pleite, wenn der
>>> Staat nicht jährlich über 100 Mrd. € reinpumpen würde.

D.h. ein Teil der Renten wird nicht durch Beitragszahler aufgebracht,
sondern durch Steuerzahler. Das sind im großen und ganzen aber
dieselben...


>> Ein Rentensystem, das im Umlageverfahren funktioniert, kann per
>> Definition nicht kaputtgehen - ausser natürlich, die Bevölkerung
>> trägt es nicht mehr mit, weil es z.B. demographiebedingt Probleme
>> gibt. 
> Das ist doch heute schon so. Bei uns nennt man das doppelte Haltelinie.
> Die eine begrenzt die Beiträge nach oben, die andere die Leistungen nach
> unten. Beide zusammen sind höllisch teuer und ohne diese Zuschüsse läge
> der Beitragssatz heute bereits jenseits von gut und böse. Und die Boomer
> gehen doch jetzt noch erst in Rente. Das wird eine ganz üble
> Veranstaltung werden, wenn da nicht umgehend gegengesteuert wird.

Kleine Frage am Rande: Sagt Dir das Wort "Mackenroth" was?


>> *Dann* hättest Du die Probleme allerdings auch mit jeder
>> anderen Art der Rentenfinanzierung, bloß sind die jenseits des
>> Horizonts eines Betriebswissenschafters.
> Äh, nein.

Äh, doch. Setz' mal endlich Deine betriebswirtschaftliche Brille ab und
betrachte Renten als das was sie sind - volkswirtschaftliche Geldflüsse.


>>> das kann so nicht bleiben. Also muss ein Teil aktienfinanziert
>>> werden.
>> Äh. Weil warum genau?
> Man muss einen Teil aus dem Umlageverfahren rausholen und kapitalgedeckt
> bestreiten.

Warum? Was ändert das?
Nein, nicht hier antworten, erst weiter lesen und dann unten antworten.


> Die Zinssätze von Renten sind bekannt, die kannst Du völlig vergessen.
> Die Aktienanlage hat sich langfristig betrachtet immer als gutes Geschäft
> herausgestellt.

Nein, eben nicht _immer_. In den 50er Jahren, nachdem so ziemlich alles
weg war was vor dem Krieg als Kapitalanlage für Renten angespart wurde,
musste man einsehen dass es nichts nutzt wenn es jahrzehntelang gut geht
und dann doch komplett ausfallen kann.


>>> Ich sagte es ja bereits, 2 % der Beiträge in einen staatlich
>>> verwalteten Aktienfonds, dafür 2%-Punkte weniger Beitrag zur
>>> klassischen Rentenversicherung.
>> Und ein paar Randfragen tauchen auch noch auf, z.B. wieviel Vermögen
>> man staatsverwaltet im Aktienmarkt haben möchte, wer festlegt, was
>> davon wann in welche Titel gesteckt (und wieder verkauft) wird, und
>> dergleichen mehr.
> Da gibt es recht ausgeklügelte Konzepte. Wollen wir die jetzt wirklich
> hier diskutieren?

Egal, ändert nichts daran dass die Verwaltung von kapitalgedeckten
Renten IMMER teurer ist als bei Umlage.


>> Im Endergebnis habe ich da jedenfalls eine Zwangsveranlagung mit
>> 0,7% Vermögensverwaltungskosten, was in den letzten paar Jahren
>> knapp nicht mehr ausgereicht hat, um einen Gewinn zu erwirtschaften;
>> hätte mein Kopfpolster auch können. Über die ca. 15 Jahre hinweg
>> sehe ich in meiner Buchhaltung Einzahlungen von 12.976€, der letzte
>> Auszug spricht von einer Anwartschaft von 13.520€. Wow. Immer, wenn
>> ich da draufgucke weiss ich, meine Altersversorgung ist gesichert.
> Viel zu teuer und eindeutig die falschen Ausrichtungen. In 15 Jahren hat
> sich der AP7 von 4.350 auf 15.835 entwickelt, das sind rund 9 % p.a.
> Man hatte sowas mal bei uns auch versucht. Die Rieserrente, außer Spesen
> ist da nichts gewesen. So geht das nicht, man muss da schon das größere
> Besteck auspacken.

Erläutere doch mal, wie so ein System funktioniert. Bitte mit Fluss-
größen. Nehmen wir im einfachsten Fall mal eine konstante Bevölkerung
mit jeweils 1 Mio Menschen pro Jahr. D.h. jedes Jahr werden 1 Mio Babys
geboren und 1 Mio 80jährige sterben, 1 Mio 20jährige fangen an zu
arbeiten (und Rentenbeiträge zu zahlen) und 1 Mio 65jährige werden von
Beitragszahlern zu Rentenbeziehern.
Wenn dieses Modell mal steht kann man es immer noch variieren.

Laut Mackenroth muss die arbeitende Bevölkerung (also die 20 bis
64jährigen) die nicht Arbeitenden (0-19 und 65-79) mit versorgen.

Wie üblich gibt es in der Volkswirtschaft die Teilnehmer Staat,
Wirtschaft, Privathaushalte, Ausland. Da jedes Land dieselben Probleme
mit Altersrenten hat, ist es nur fair dass sich jedes Land um die
eigenen Rentner kümmert. Man kann mal kurzfristig vom Boom einzelner
Staaten was mitnehmen, aber Du willst doch sicher nicht eine lang-
fristige Rentenversicherung darauf basieren, dass andere Volkswirt-
schaften unsere Rentner bezahlen müssen, oder? Wer bezahlt denn dann
deren Rentner?

Also lassen wir der Einfachheit halber das Ausland in unserer Muster-
rechnung weg. Die Kinder (Nichtarbeitende von 0-19) ignorieren wir für
die Renten auch, teilen also einfach nur die Privathaushalte in zwei
Gruppen: 15 Mio Rentenbezieher (65-79) und 45 Mio Beitragzahler (20-64).

   Staat                        Wirtschaft


   15 M Rentner         45 M Beitragszahler

Beim Umlageverfahren ist die Sache einfach - Beitragszahler zahlen an
staatliche Rentenversicherung, die an Rentner, die an Wirtschaft, und
die bezahlt ihre Angestellten. Geschlossener Kreislauf. Drei Arbeitende
versorgen einen Nichtarbeitenden. 45 Jahre Arbeit, 15 Jahre Rente. Wenn
der Rentenbeitrag 20% des Gehaltes ist, ist die ausgezahlte Rente 60%
des Gehaltes. Bei 25% Beitrag steigt die Rente auf 75%.

Wie sieht der (langfristige) Geldfluss aus wenn man einen Teil der
Beiträge nicht an die staatliche Rentenversicherung zahlt, sondern an
die Wirtschaft (kapitalgedeckte Altersversorgung)?
Bitte mal erklären.

-- 
In a world without walls and fences,
   who needs windows and gates?

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#521436

FromStephan Bumberger <bumberger@gmail.com>
Date2021-09-30 21:33 +0200
Message-ID<sj53dc$rr2$1@tota-refugium.de>
In reply to#521411
Am 30.09.2021 um 17:57 schrieb Marc Stibane:

ganz kurz, weil mir jetzt für eine lange Antwort die Zeit fehlt.

> Beim Umlageverfahren ist die Sache einfach - Beitragszahler zahlen an
> staatliche Rentenversicherung, die an Rentner, die an Wirtschaft, und
> die bezahlt ihre Angestellten. Geschlossener Kreislauf. Drei Arbeitende
> versorgen einen Nichtarbeitenden. 45 Jahre Arbeit, 15 Jahre Rente. Wenn
> der Rentenbeitrag 20% des Gehaltes ist, ist die ausgezahlte Rente 60%
> des Gehaltes. Bei 25% Beitrag steigt die Rente auf 75%.

Wunderbar, wenn da der demographische Wandel nicht wäre.
https://www.zeit.de/gesellschaft/2021-09/statistisches-bundesamt-rentner-zahl-deutschland-2035-anstieg-bevoelkerung

"Zahl der Rentner wird deutlich zunehmen
Im Westen wird 2035 laut Berechnungen ein Viertel der Bevölkerung 67
Jahre und älter sein, im Osten sogar knapp ein Drittel. Das hat auch
ökonomische Folgen.
30. September 2021, 17:42 Uhr

Bis 2035 wird es in Deutschland laut Statistischem Bundesamt wesentlich
mehr Menschen im Rentenalter geben als bisher. Wie die Statistiker
mitteilten, wird die Zahl der über 67-Jährigen zwischen 2020 und 2035 um
22 Prozent von 16 Millionen auf voraussichtlich 20 Millionen steigen.
Besonders stark werde die Zahl der Menschen im Rentenalter in den
westlichen Flächenländern zunehmen. Dort rechnet das Statistikamt bis
2035 mit einem Plus von 25 Prozent. Etwa ein Viertel der Bevölkerung
werde dann 67 und älter sein."

Das Problem haben wir schon etwas länger und es wird jährlich schlimmer.
https://de.statista.com/infografik/25320/verhaeltnis-von-altersrentnern-zu-beitragszahlern-in-der-gesetzlichen-rentenversicherung/

1962 gab es noch 6 Beitragszahler auf einen Rentner, 1992 nur noch 2,7.
Wir sind jetzt bei 1:1,8 und Richtung 1:1,3 unterwegs.

Das funktioniert so nicht in einem reinen Umlageverfahren. Es ist nicht
die Rede von Aktienrente *statt* Umlagerente, die sollen parallel laufen.

> Wie sieht der (langfristige) Geldfluss aus wenn man einen Teil der
> Beiträge nicht an die staatliche Rentenversicherung zahlt, sondern an
> die Wirtschaft (kapitalgedeckte Altersversorgung)?
> Bitte mal erklären.

Ist alles aufgeschrieben und genau berechnet.
https://www.fdpbt.de/sites/default/files/2021-02/RUB-Studie_Aktienrente.pdf

Du musst gar nicht die Langform lesen, die 2-seitige Zusammenfassung
beantwortet das schon zum Großteil.

Daneben kann man sich das in Schweden angucken, die machen es schon seit
rund 20 Jahren genau so. Livetest bestanden.

-- 
Stephan
Wer jetzt kein Haus, baut sich keines mehr.
Rainer Maria Rilke, 21.9.1902, Paris

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#521448

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2021-10-01 07:54 +0200
Message-ID<3dki2ix015.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#521436
Stephan Bumberger meinte:

> Wunderbar, wenn da der demographische Wandel nicht wäre.
> https://www.zeit.de/gesellschaft/2021-09/statistisches-bundesamt-rentner-zahl-deutschland-2035-anstieg-bevoelkerung
> 
> "Zahl der Rentner wird deutlich zunehmen
> Im Westen wird 2035 laut Berechnungen ein Viertel der Bevölkerung 67
> Jahre und älter sein, im Osten sogar knapp ein Drittel. Das hat auch
> ökonomische Folgen.

Ja. Aber der demographische Wandel tritt auch ein, wenn es kein 
Umlageverfahren , sondern Kapitaldeckung gibt. Denn Rentner wollen nicht  
bedrucktes Papier (Geldscheine), sie wollen damnit Wohnungen, 
Nahrungsmmittel, Kleidung, Luxus und ggf- Pflöegeleistungen bezahlen; 
siewollen einen Teil des zu ihrer Rentenbezugszeit erwirtschafteten 
Kuchens abhaben. Nahrungsmittel, Pflege und Wohnraum kann man aber nicht 
30 Jahre lang auf die hohe Kante legen.
-- 
 gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8  C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

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#521453

FromStephan Bumberger <bumberger@gmail.com>
Date2021-10-01 08:55 +0200
Message-ID<sj6bcn$psp$3@tota-refugium.de>
In reply to#521448
Am 01.10.2021 um 07:54 schrieb Diedrich Ehlerding:
> Stephan Bumberger meinte:
> 
>> Wunderbar, wenn da der demographische Wandel nicht wäre.
>> https://www.zeit.de/gesellschaft/2021-09/statistisches-bundesamt-rentner-zahl-deutschland-2035-anstieg-bevoelkerung
>>
>> "Zahl der Rentner wird deutlich zunehmen
>> Im Westen wird 2035 laut Berechnungen ein Viertel der Bevölkerung 67
>> Jahre und älter sein, im Osten sogar knapp ein Drittel. Das hat auch
>> ökonomische Folgen.
> 
> Ja. Aber der demographische Wandel tritt auch ein, wenn es kein 
> Umlageverfahren , sondern Kapitaldeckung gibt. 

Natürlich, der Wandel schon. Beim Übergang zu einer Teilkapitaldeckung
der gesetzlichen Altersvorsorge wird diese in Zukunft weniger abhängig
von Demografie und Arbeitsmarktentwicklung im Inland als bisher. Zwar
kommen damit zugleich andere Risiken ins Spiel, aber diese sind
überschaubar und langfristig stand in der Vergangenheit immer ein
ordentliches Plus. Sogar nach Kriegen.
https://www.boerse.de/langfristchart/Dow-Jones/US2605661048

> Denn Rentner wollen nicht  
> bedrucktes Papier (Geldscheine), sie wollen damnit Wohnungen, 
> Nahrungsmmittel, Kleidung, Luxus und ggf- Pflöegeleistungen bezahlen; 
> siewollen einen Teil des zu ihrer Rentenbezugszeit erwirtschafteten 
> Kuchens abhaben. Nahrungsmittel, Pflege und Wohnraum kann man aber nicht 
> 30 Jahre lang auf die hohe Kante legen.

Das verlangt doch keiner. Wenn Du mal die Seiten 31 bzw. 33 hier ansehen
möchtest.
https://www.fdpbt.de/sites/default/files/2021-02/RUB-Studie_Aktienrente.pdf

Dann stellt man fest, dass natürlich die Leute, die jetzt nicht mehr so
lange bis zum Renteneintritt haben, zwar auch profitieren, aber
natürlich nicht in dem Umfang wie Leute, die noch mehrere Jahrzehnte
Zeit haben. Trotzdem profitiert jede einzelne Gruppe von so einem
System. Gerade Geringverdiener sogar überproportional viel. Einen
Schönheitsfehler hat das, die Neurentner der nächsten 9 Jahre hätten ein
Minus und das muss der Staat natürlich ausgleichen. Das sind die
besagten 40 Mrd. €, die man in der Anfangsphase aus Steuermitteln
zusätzlich zuschießen muss. Peanuts im Vergleich zu dem, was man
langfristig zahlen müsste, änderte man nichts.

-- 
Stephan
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Rainer Maria Rilke, 21.9.1902

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#521472

Fromspamfalle2@arcor.de (Marc Stibane)
Date2021-10-01 11:21 +0200
Message-ID<1pgd9e7.r07rot1sbl0rjN@marc.my-fqdn.de>
In reply to#521436
Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> wrote:
> Am 30.09.2021 um 17:57 schrieb Marc Stibane:

> ganz kurz, weil mir jetzt für eine lange Antwort die Zeit fehlt.

OK, dann eben heute, oder morgen. Ich kann warten...


>> Beim Umlageverfahren ist die Sache einfach - Beitragszahler zahlen an
>> staatliche Rentenversicherung, die an Rentner, die an Wirtschaft, und
>> die bezahlt ihre Angestellten. Geschlossener Kreislauf.
>> Drei Arbeitende versorgen einen Nichtarbeitenden. 45 Jahre Arbeit, 15
>> Jahre Rente. Wenn der Rentenbeitrag 20% des Gehaltes ist, ist die
>> ausgezahlte Rente 60% des Gehaltes. Bei 25% Beitrag steigt die Rente
>> auf 75%.
> Wunderbar, wenn da der demographische Wandel nicht wäre.
> 1962 gab es noch 6 Beitragszahler auf einen Rentner, 1992 nur noch 2,7.
> Wir sind jetzt bei 1:1,8 und Richtung 1:1,3 unterwegs.

Ich stimme Dir zu, dass das ein Problem ist. Aber das würde ich gerne
unabhängig von den Grundlagen besprechen. 
Bleiben wir doch erst mal bei der Annahme, dass die Bevölkerung nicht
schrumpft. Wie funktioniert Dein Modell da?


> Das funktioniert so nicht in einem reinen Umlageverfahren. Es ist nicht
> die Rede von Aktienrente *statt* Umlagerente, die sollen parallel laufen.

Wer zahlt die Aktienrente?

   Staat                        Wirtschaft

   15 M Rentner         45 M Beitragszahler

-- 
In a world without walls and fences,
   who needs windows and gates?

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#521569

FromStephan Bumberger <bumberger@gmail.com>
Date2021-10-02 11:54 +0200
Message-ID<sj9a9b$83j$1@tota-refugium.de>
In reply to#521472
Am 01.10.2021 um 11:21 schrieb Marc Stibane:
> Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> wrote:
>> Am 30.09.2021 um 17:57 schrieb Marc Stibane:

>>> Beim Umlageverfahren ist die Sache einfach - Beitragszahler zahlen an
>>> staatliche Rentenversicherung, die an Rentner, die an Wirtschaft, und
>>> die bezahlt ihre Angestellten. Geschlossener Kreislauf.
>>> Drei Arbeitende versorgen einen Nichtarbeitenden. 45 Jahre Arbeit, 15
>>> Jahre Rente. Wenn der Rentenbeitrag 20% des Gehaltes ist, ist die
>>> ausgezahlte Rente 60% des Gehaltes. Bei 25% Beitrag steigt die Rente
>>> auf 75%.
>> Wunderbar, wenn da der demographische Wandel nicht wäre.
>> 1962 gab es noch 6 Beitragszahler auf einen Rentner, 1992 nur noch 2,7.
>> Wir sind jetzt bei 1:1,8 und Richtung 1:1,3 unterwegs.
> 
> Ich stimme Dir zu, dass das ein Problem ist. Aber das würde ich gerne
> unabhängig von den Grundlagen besprechen. 
> Bleiben wir doch erst mal bei der Annahme, dass die Bevölkerung nicht
> schrumpft. Wie funktioniert Dein Modell da?

Das ist aber etwas eigenartig. Niemand würde das reine Umlageverfahren
anpacken, wenn wenn sie nicht schrumpfen würde. Das ist doch das ganz
akute Problem.

>> Das funktioniert so nicht in einem reinen Umlageverfahren. Es ist nicht
>> die Rede von Aktienrente *statt* Umlagerente, die sollen parallel laufen.
> 
> Wer zahlt die Aktienrente?
> 
>    Staat                        Wirtschaft
> 
>    15 M Rentner         45 M Beitragszahler

Das wäre ja ein Traumverhältnis. 1:3, da sind wir meilenweit von entfernt.

Wir haben aktuell 16,996 Mio Einzelrentner und 4,128 Mio.
Mehrfachrentner, gesamt 21,124 Mio. Rentner. Dem Gegenüber stehen 33,32
Mio. sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/Tabellen/insgesamt.html

Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer ist auch viel höher als 15
Jahre, es sind 19,9 Jahre, Tendenz steigend.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/154353/umfrage/durchschnittliche-rentenbezugsdauer-2008/

Und die Leute arbeiten auch nicht 45 Jahre, es sind 38,7
https://de.statista.com/infografik/6863/so-lange-dauert-eine-arbeitsleben/

Die Ausgangslage ist also heute schon

21,1 Mio. Rentner, 33,3 Mio Beitragszahler, 19,9 Jahre
Rentenbezugsdauer, 38,7 Jahre Einzahlungsdauer.

Setze die Werte in Deine obige Annahme ein, dann siehst Du, warum das
System heute schon kaputt ist und nur noch über milliardenschwere
Steuerzuschüsse am Leben gehalten werden kann.

Wir haben derzeit 18,6 % Beitragssatz, das heißt in nullter Näherung,
dass die Einkommen in Höhe von 18,6 % der 33,3 Mio Beitragszahler für
100 % der Rentenzahlungen für 21,1 Mio. Rentner reichen müssen. Du hast
also etwa das Einkommen von 6,2 Mio Erwerbstätigen, das Du an 21,1 Mio.
Rentner verteilen kannst.

Und alle Prognosen sagen, das Problem wird doppelt schlimmer, weil eben
die Boomer jetzt in den nächsten Jahren alle in Rente kommen und
gleichzeitig natürlich als Beitragszahler wegfallen.

Da kann man nicht sagen, alles in Ordnung, kann alles so bleiben. Die
Simulationen, de sich aus dem Modell Aktienrente in unterschiedlichen
Szenarien ergeben, die verlinkte ich ja bereits.

-- 
Stephan
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Rainer Maria Rilke, 21.9.1902

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#521583

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2021-10-02 10:57 +0000
Message-ID<1t61583a43i7997n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#521569
On Sat, 02 Oct 2021 11:54:51 Stephan Bumberger wrote:
> Am 01.10.2021 um 11:21 schrieb Marc Stibane:
> > Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> wrote:
> >> Am 30.09.2021 um 17:57 schrieb Marc Stibane:
> >>> Beim Umlageverfahren ist die Sache einfach - Beitragszahler
> >>> zahlen an staatliche Rentenversicherung, die an Rentner, die
> >>> an Wirtschaft, und die bezahlt ihre Angestellten.
> >>> Geschlossener Kreislauf.  Drei Arbeitende versorgen einen
> >>> Nichtarbeitenden. 45 Jahre Arbeit, 15 Jahre Rente. Wenn der
> >>> Rentenbeitrag 20% des Gehaltes ist, ist die ausgezahlte Rente
> >>> 60% des Gehaltes. Bei 25% Beitrag steigt die Rente auf 75%.

> >> Wunderbar, wenn da der demographische Wandel nicht wäre.  1962
> >> gab es noch 6 Beitragszahler auf einen Rentner, 1992 nur noch
> >> 2,7.  Wir sind jetzt bei 1:1,8 und Richtung 1:1,3 unterwegs.
 
> > Ich stimme Dir zu, dass das ein Problem ist. Aber das würde ich
> > gerne unabhängig von den Grundlagen besprechen. 

> Das ist aber etwas eigenartig. Niemand würde das reine
> Umlageverfahren anpacken, wenn wenn sie nicht schrumpfen würde.

Natürlich nicht.

> Das ist doch das ganz akute Problem.

Nein, es ist bloß ein willkommener Anlass ein System in eine manchen
Interessensgruppen genehmere Richtung zu verschieben. Ohne Not wäre
das kaum durchzubringen, aber das heisst ja noch lange nicht, dass
die Not durch die Änderung auch nur gelindert würde.

> Wir haben derzeit 18,6 % Beitragssatz, das heißt in nullter
> Näherung, dass die Einkommen in Höhe von 18,6 % der 33,3 Mio
> Beitragszahler für 100 % der Rentenzahlungen für 21,1 Mio. Rentner
> reichen müssen. Du hast also etwa das Einkommen von 6,2 Mio
> Erwerbstätigen, das Du an 21,1 Mio.  Rentner verteilen kannst.

> Und alle Prognosen sagen, das Problem wird doppelt schlimmer, weil
> eben die Boomer jetzt in den nächsten Jahren alle in Rente kommen
> und gleichzeitig natürlich als Beitragszahler wegfallen.

Das ist in der Tat ein Problem. Die Aktiven werden im Mittel mehr
hergeben müssen und/oder die Pensionisten mit weniger auskommen, da
führt kein Weg daran vorbei.

Servus,
   Stefan

-- 
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#521584

FromDietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de>
Date2021-10-02 13:38 +0200
Message-ID<20211002133829.1a55f02c.dietz-usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#521583
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
> Das ist in der Tat ein Problem. Die Aktiven werden im Mittel mehr
> hergeben müssen und/oder die Pensionisten mit weniger auskommen, da
> führt kein Weg daran vorbei.

Das ist im Wesentlichen ein Xenophobie-Problem. Esp. .de hätte genau
null Probleme, die Gestalt der Alterspyramide durch Zuwanderung ein
wenig zu verschönern.

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#521605

FromStephan Bumberger <bumberger@gmail.com>
Date2021-10-02 16:42 +0200
Message-ID<sj9r58$fqm$1@tota-refugium.de>
In reply to#521583
Am 02.10.2021 um 12:57 schrieb Stefan Froehlich:
> On Sat, 02 Oct 2021 11:54:51 Stephan Bumberger wrote:
>> Am 01.10.2021 um 11:21 schrieb Marc Stibane:
>>> Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> wrote:
>>>> Am 30.09.2021 um 17:57 schrieb Marc Stibane:
>>>>> Beim Umlageverfahren ist die Sache einfach - Beitragszahler
>>>>> zahlen an staatliche Rentenversicherung, die an Rentner, die
>>>>> an Wirtschaft, und die bezahlt ihre Angestellten.
>>>>> Geschlossener Kreislauf.  Drei Arbeitende versorgen einen
>>>>> Nichtarbeitenden. 45 Jahre Arbeit, 15 Jahre Rente. Wenn der
>>>>> Rentenbeitrag 20% des Gehaltes ist, ist die ausgezahlte Rente
>>>>> 60% des Gehaltes. Bei 25% Beitrag steigt die Rente auf 75%.
> 
>>>> Wunderbar, wenn da der demographische Wandel nicht wäre.  1962
>>>> gab es noch 6 Beitragszahler auf einen Rentner, 1992 nur noch
>>>> 2,7.  Wir sind jetzt bei 1:1,8 und Richtung 1:1,3 unterwegs.
>  
>>> Ich stimme Dir zu, dass das ein Problem ist. Aber das würde ich
>>> gerne unabhängig von den Grundlagen besprechen. 
> 
>> Das ist aber etwas eigenartig. Niemand würde das reine
>> Umlageverfahren anpacken, wenn wenn sie nicht schrumpfen würde.
> 
> Natürlich nicht.
> 
>> Das ist doch das ganz akute Problem.
> 
> Nein, es ist bloß ein willkommener Anlass ein System in eine manchen
> Interessensgruppen genehmere Richtung zu verschieben. Ohne Not wäre
> das kaum durchzubringen, aber das heisst ja noch lange nicht, dass
> die Not durch die Änderung auch nur gelindert würde.

Aber sicher heißt es das. Nur mal ein Beispiel, wenn ein 20jähriger 100
€ in diese Aktienrente einbezahlt, dann gehen diese 100 € in seinen
persönlichen Kapitalstock und nach 45 Jahren sind diese 100 € selbst bei
nur 4 % Wertentwicklung p.a. 100*1,04^45 = 584 € wert, in Wahrheit lag
aber die Wertentwicklung bei so langen Zeiträumen stets erheblich höher.
Bei 6,5 % sind es schon  1.700 €. Das macht der dann als 21 jähriger für
44 Jahre nochmal und so weiter.

Das heißt, mit der überschaubar kleinen Summe von 2 % des
rentenversicherungspflichtigen Bruttos (davon 50 % Arbeitgeberzuschuss)
sammelt sich auf diese Weise eine ganz erhebliche Summe an. Diese Summe
steht ihm dann losgelöst von allen Demographiefragen für seine Rente zur
Verfügung.

Sehr ähnliches hatte rot-grün mal versucht und nannte es Riesterrente.
Die ist allerdings ein bürokratisches Monster, höchst ineffizient,
enthält viele handwerkliche Fehler (keine Rentenauszahlung im Ausland
zum Beispiel). Und sie war freiwillig, zusätzlich zu den normalen
Rentenbeiträgen. Warum die nie ein Erfolg geworden ist, muss ich nicht
weiter erklären. Nur die Notwendigkeit, einen Teil der Altersvorsorge
kapitalgedeckt anzulegen, die hatte auch rot-grün damals schon erkannt.

Ebenso die Schweden, die sind ja nun für vieles bekannt, aber dass die
besonders liberal wären, das nun wirklich nicht. Und selbst Scholz
zeigte sich jetzt doch näher interessiert an dem Modell.

>> Wir haben derzeit 18,6 % Beitragssatz, das heißt in nullter
>> Näherung, dass die Einkommen in Höhe von 18,6 % der 33,3 Mio
>> Beitragszahler für 100 % der Rentenzahlungen für 21,1 Mio. Rentner
>> reichen müssen. Du hast also etwa das Einkommen von 6,2 Mio
>> Erwerbstätigen, das Du an 21,1 Mio.  Rentner verteilen kannst.
> 
>> Und alle Prognosen sagen, das Problem wird doppelt schlimmer, weil
>> eben die Boomer jetzt in den nächsten Jahren alle in Rente kommen
>> und gleichzeitig natürlich als Beitragszahler wegfallen.
> 
> Das ist in der Tat ein Problem. Die Aktiven werden im Mittel mehr
> hergeben müssen und/oder die Pensionisten mit weniger auskommen, da
> führt kein Weg daran vorbei.

Gut, erklärst Du das den Leuten? Deutschland ist bereits ein
Hochsteuerland, zusammen mit den Sozialabgaben sind wir
Abgabenweltmeister. Die Beiträge noch weiter erhöhen geht nicht mehr
besonders weit, das Rentenniveau senken auch nicht. Alle in die
Rentenversicherung einzahlen lassen wäre ein reines Strohfeuer, weil den
Beiträgen ja auch Leistungen gegenüberstehen. Damit gewinnt man ein paar
Jahre, aber mehr nicht. Das selbe gilt für den Wegfall der
Beitragsbemessungsgrenze. Die Renten für die werden dann halt auch sehr
teuer.

Bleibt die kontrollierte Einwanderung, aber das machen wir ja heute
schon, das alleine reicht auch nicht.

-- 
Stephan
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Rainer Maria Rilke, 21.9.1902

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#521612 — Re: Ihr habt die Wahl. Rentenanwartschaft oder FDP.

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-10-02 09:08 -0700
SubjectRe: Ihr habt die Wahl. Rentenanwartschaft oder FDP.
Message-ID<412c2f92-008c-4202-800b-0def09db9365n@googlegroups.com>
In reply to#521605
bumb...@gmail.com schrieb am Samstag, 2. Oktober 2021 um 16:42:50 UTC+2:

> Sehr ähnliches hatte rot-grün mal versucht und nannte es Riesterrente. 
> Die ist allerdings ein bürokratisches Monster, höchst ineffizient, 
> enthält viele handwerkliche Fehler (keine Rentenauszahlung im Ausland 
> zum Beispiel). Und sie war freiwillig, zusätzlich zu den normalen 
> Rentenbeiträgen. Warum die nie ein Erfolg geworden ist, muss ich nicht 
> weiter erklären.

Erst erzählte man den Leuten, sie sollten das machen, weil die
gesetzliche Rente nicht reicht, und dann, für die mit den eher
kleineren Renten war das nix und im übrigen auch nie gedacht.

Nur wenig Veralberung.

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#521623

Frommarc@invalid.invalid
Date2021-10-02 19:15 +0200
Message-ID<qlgm2i-2sr.ln1@pascal.gerges.lu>
In reply to#521605
Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> wrote:

> Aber sicher heißt es das. Nur mal ein Beispiel, wenn ein 20jähriger 100
> € in diese Aktienrente einbezahlt, dann gehen diese 100 € in seinen
> persönlichen Kapitalstock und nach 45 Jahren sind diese 100 € selbst bei
> nur 4 % Wertentwicklung p.a. 100*1,04^45 = 584 € wert, in Wahrheit lag
> aber die Wertentwicklung bei so langen Zeiträumen stets erheblich höher.
> Bei 6,5 % sind es schon  1.700 €. Das macht der dann als 21 jähriger für
> 44 Jahre nochmal und so weiter.
> 
> Das heißt, mit der überschaubar kleinen Summe von 2 % des
> rentenversicherungspflichtigen Bruttos (davon 50 % Arbeitgeberzuschuss)
> sammelt sich auf diese Weise eine ganz erhebliche Summe an. Diese Summe
> steht ihm dann losgelöst von allen Demographiefragen für seine Rente zur
> Verfügung.

Ja, das rechnet sich sehr schön (noch mal besser, wenn man die Inflation
ausser Betracht lässt).

Ich arbeite in einem grossen internationalen Laden, und konnte immer mal
wieder während Projekten einige Monate in bunter Gesellschaft
verbringen. Um 2000 'rum war ich mit einigen amerikanischen Kollegen
zusammen, die ihre (grösstenteils angesparte/aktienfinanzierte) Rente im
Folgejahr nach Abschluss des Projektes nehmen wollten. Aufgrund einiger
Misslichkeiten, die dem Aktienmarkt 2001 dann zusetzen, haben die
Kollegen unbürokratisch noch ein paar Jahre drangehängt, bis sich die
Portfolios etwas erholt hatten.

Ähnlich, aber etwas härter, ging es den Leuten, die das um 2008 herum
tun wollten. Nicht nur war das Aktienpaket zu dem Zeitpunkt arg im
Keller, auch hat der Arbeitgeber, um sich gesundzuschrumpfen, viele
Leute abgebaut. Wenn man dann im besten Renteneintrittsalter auf einmal
mit massiv weniger dasteht, und ausserdem keinen Job mehr hat, ist das
sehr unangenehm.

Meine amerikanischen Kollegen sparen übrigens auch eher 20% als 2% an...

cu
  .\\arc

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#521631

FromStephan Bumberger <bumberger@gmail.com>
Date2021-10-02 21:27 +0200
Message-ID<sjabrn$gsj$2@tota-refugium.de>
In reply to#521623
Am 02.10.2021 um 19:15 schrieb marc@invalid.invalid:
> Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> wrote:
> 
>> Aber sicher heißt es das. Nur mal ein Beispiel, wenn ein 20jähriger 100
>> € in diese Aktienrente einbezahlt, dann gehen diese 100 € in seinen
>> persönlichen Kapitalstock und nach 45 Jahren sind diese 100 € selbst bei
>> nur 4 % Wertentwicklung p.a. 100*1,04^45 = 584 € wert, in Wahrheit lag
>> aber die Wertentwicklung bei so langen Zeiträumen stets erheblich höher.
>> Bei 6,5 % sind es schon  1.700 €. Das macht der dann als 21 jähriger für
>> 44 Jahre nochmal und so weiter.
>>
>> Das heißt, mit der überschaubar kleinen Summe von 2 % des
>> rentenversicherungspflichtigen Bruttos (davon 50 % Arbeitgeberzuschuss)
>> sammelt sich auf diese Weise eine ganz erhebliche Summe an. Diese Summe
>> steht ihm dann losgelöst von allen Demographiefragen für seine Rente zur
>> Verfügung.
> 
> Ja, das rechnet sich sehr schön (noch mal besser, wenn man die Inflation
> ausser Betracht lässt).
> 
> Ich arbeite in einem grossen internationalen Laden, und konnte immer mal
> wieder während Projekten einige Monate in bunter Gesellschaft
> verbringen. Um 2000 'rum war ich mit einigen amerikanischen Kollegen
> zusammen, die ihre (grösstenteils angesparte/aktienfinanzierte) Rente im
> Folgejahr nach Abschluss des Projektes nehmen wollten. Aufgrund einiger
> Misslichkeiten, die dem Aktienmarkt 2001 dann zusetzen, haben die
> Kollegen unbürokratisch noch ein paar Jahre drangehängt, bis sich die
> Portfolios etwas erholt hatten.

Ja gut, die Amis machen das aber in der Regel mit Pensionsfonds und just
2001 legte Enron den spektakulärsten Fall von Betrug hin. Das hatte
viele der Pensionsfonds dann doch arg ins wackeln gebracht, weil die
nicht breit genug gestreut waren.
https://www.welt.de/print-welt/article710335/Enron-Der-dreisteste-Bankrott-aller-Zeiten.html

Wenn man nicht so auf Einzeltitel schielt, sondern mehr auf Indizes,
dann ist das schon nur noch halb so wild. Natürlich hat es immer große
Einbrüche gegeben und es dauerte durchaus auch mehrere Jahre, bis dann
zu neuen Höhen aufgebrochen werden konnte.

Wenn man noch lang genug Zeit bis zur Rente hat, dann ist das aber kein
Problem, es sind dann günstige Einstiegskurse. Der cost-average Effekt
kommt voll zur Wirkung, weil man mehr Anteile für das gleiche Geld bekommt.

Das ist natürlich jetzt kein Trost für den, der das Geld jetzt braucht,
weil er in Rente gehen will. Deswegen ist auch eine
Umschichtungsautomatik vorgesehen, die die benötigten Gelder rechtzeitig
vorher schrittweise umschichtet. Damit ist man dann vor Einbrüchen am
Aktienmarkt recht gut geschützt.

Und, ich wiederhole es gerne, die Aktienrente soll die bisherige
umlagefinanzierte Rente gar nicht ablösen, sie soll sie ergänzen. Der
weitaus größere Teil der Rente wird auf Jahrzehnte hin im
Umlageverfahren bleiben. Beitragsmäßig sowieso, leistungsmäßig auch noch
lange. Man steht also nicht nur mit seinen Aktien da.

> Ähnlich, aber etwas härter, ging es den Leuten, die das um 2008 herum
> tun wollten. Nicht nur war das Aktienpaket zu dem Zeitpunkt arg im
> Keller, auch hat der Arbeitgeber, um sich gesundzuschrumpfen, viele
> Leute abgebaut. Wenn man dann im besten Renteneintrittsalter auf einmal
> mit massiv weniger dasteht, und ausserdem keinen Job mehr hat, ist das
> sehr unangenehm.

Ja, die Gefahr, dass man arbeitslos wird, die kann einem keiner nehmen.
Die Gefahr, dass man dann mit nichts dasteht schon. Die Depots
derjenigen, die 2008 hätten in Rente gehen wollen, wären so etwa ab 2003
langsam umgeschichtet worden. Ganz automatisch.

> Meine amerikanischen Kollegen sparen übrigens auch eher 20% als 2% an...

Wie gesagt, wir haben in D 18,6 % Rentenbeitragssatz. Der Vorschlag ist,
diesen auf 16,6 % zu senken und die 2 % *verpflichtend* in die
Aktienrente einzuzahlen. Es bliebe also bei den 18,6 % Beitragssatz. Wer
mag, kann ja auch mehr einzahlen. Er wird halt vor Rentenbeginn nicht an
das Geld kommen, daher werden sich die freiwilligen höheren Beiträge in
sehr engen Grenzen halten.

Es geht ja nicht um die Revolution der Rente, es geht darum, einen ganz
moderaten kapitalgedeckten Anteil zu schaffen.

-- 
Stephan
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Rainer Maria Rilke, 21.9.1902

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#521665

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2021-10-03 11:37 +0200
Message-ID<sjbtj9$on0$1@dont-email.me>
In reply to#521631
Am 02.10.2021 um 21:27 schrieb Stephan Bumberger:
> Und, ich wiederhole es gerne, die Aktienrente soll die bisherige
> umlagefinanzierte Rente gar nicht ablösen, sie soll sie ergänzen. Der
> weitaus größere Teil der Rente wird auf Jahrzehnte hin im
> Umlageverfahren bleiben. Beitragsmäßig sowieso, leistungsmäßig auch noch
> lange. Man steht also nicht nur mit seinen Aktien da.

Der von mir (seltsamerweise) hochgeschätzte Albrecht Müller schrieb in 
einem seiner Bücher (sinng.), daß das angebliche Mißverhältnis 
Beitragszahler zu Rentenempfänger gar nicht so das Hauptproblem der 
gesetzlichen Rentenversicherung sei.

Vielmehr sei verabsäumt worden, die GRV angemessen an den 
Produktivitätszuwächsen und den daraus resultierenden -gewinnen zu 
beteiligen.

Diese Aktienrentengeschichte ist vielleicht auch nicht gerade die 
allumfassende Lösung - scheint aber dennoch ein Schritt in die richtige 
Richtung zu sein, diesen Fehler zu korrigieren.

(Übrigens: Wer die allumfassende Lösung sucht, der wird bis ans Ende 
aller Zeiten suchen - und nichts finden.)

-- 
هرگز گربه خود را مجبور به معاشرت با انسان‌ها، سگ‌ها یا سایر گربه‌ها نکنید

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#521682 — Rentensenkung (was: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD.)

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2021-10-03 14:48 +0200
SubjectRentensenkung (was: Ihr habt die Wahl. Immobilie oder SPD.)
Message-ID<sjc8rf$agk$1@dont-email.me>
In reply to#521665
Am 03.10.2021 um 11:37 schrieb Lars Gebauer:

> Vielmehr sei verabsäumt worden, die GRV angemessen an den 
> Produktivitätszuwächsen und den daraus resultierenden -gewinnen zu 
> beteiligen.

Die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) _ist_ als Umlagesystem an den
Produktivitätszuwächsen beteiligt, über Lohnzuwächse.

Da die Renten beim "Generationenvertrag" grundsätzlich von den aktuellen
Einkommen der Normalarbeitsplatzbesitzer gezahlt werden und nur vom Bund
für _versicherungsfremde_ Leistungen ergänzt wird,
partizipieren die Rentner voll an der Einkommensentwicklung.

Als das Umlagesystem die durch Inflation und zwei Weltkriege
kapitalgedeckte und damit Pleite-GRV ersetzte, stiegen die Renten in
Westdeutschland entsprechen des Anteils der Löhne an den
Produktivitätszuwächsen (sog. Lohnquote) deutlich zu Lasten der
komplementären Profiquote an.

Nun läuft es umgekehrt mit den entsprechenden Problemen, insbesondere,
daß Niedriglöhner schlecht die Renten von ehemals gut verdienenden
Rentner tragen können.

> Diese Aktienrentengeschichte ist vielleicht auch nicht gerade die 
> allumfassende Lösung - scheint aber dennoch ein Schritt in die richtige 
> Richtung zu sein, diesen Fehler zu korrigieren.

Ja, die gewollte Richtung ist klar: drastische Senkung des
Rentenniveaus, gegenüber die bisherigen infolge "Agenda 2010" & Co. ein
Kindergeburtstag waren.

Nun, der Haken an einer kapitalgedeckten Rente war und ist "nur" ihr
vergleichsweise niedrige Niveau.

Vor 1990 hat m.W. lediglich Chile (nach dem Putsch) von einer
Generationsvertrags-Rente wieder auf Kapitalbildente umgestellt. Die
Renten sackten schlagartig _auf_ ca. 25% des letzten Einkommens ab. Das
kann sich jetzt jeder selbst ausrechnen .... in der BRD sind es noch
durchschnittlich 45%.

> (Übrigens: Wer die allumfassende Lösung sucht, der wird bis ans Ende 
> aller Zeiten suchen - und nichts finden.)

Die Lösung dafür, die Profiquote weiter zu Lasten der Lohnquote und
damit der Renten zu erhöhen, wird u.a. von dir hier brav ausgebreitet
und auch noch verteidigt :-D

Veith
-- 
"Sie gaben uns Zettel zum Wählen, Wir gaben die Waffen her, Sie gaben
uns ein Versprechen, Und wir gaben unser Gewehr." Brecht
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de

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#521686 — Re: Rentensenkung

FromStephan Bumberger <bumberger@gmail.com>
Date2021-10-03 15:25 +0200
SubjectRe: Rentensenkung
Message-ID<sjcb0k$35t$15@tota-refugium.de>
In reply to#521682
Am 03.10.2021 um 14:48 schrieb Peter Veith:
> Am 03.10.2021 um 11:37 schrieb Lars Gebauer:
> 
>> Vielmehr sei verabsäumt worden, die GRV angemessen an den 
>> Produktivitätszuwächsen und den daraus resultierenden -gewinnen zu 
>> beteiligen.
> 
> Die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) _ist_ als Umlagesystem an den
> Produktivitätszuwächsen beteiligt, über Lohnzuwächse.
> 
> Da die Renten beim "Generationenvertrag" grundsätzlich von den aktuellen
> Einkommen der Normalarbeitsplatzbesitzer gezahlt werden und nur vom Bund
> für _versicherungsfremde_ Leistungen ergänzt wird,
> partizipieren die Rentner voll an der Einkommensentwicklung.

Das war früher mal so.Wir sind heute aber eben schon bei über 100 Mrd. €
Bundeszuschuss pro Jahr. Das sind eben nicht nur die zu
versicherungsfremden Leistungen umgelabelten Leistungen.

https://rentenbescheid24.de/bundeszuschuss-zur-rente-steigt/

> Als das Umlagesystem die durch Inflation und zwei Weltkriege
> kapitalgedeckte und damit Pleite-GRV ersetzte, 

Bitte was? Die Rentenversicherung gründete schon Otto von Bismarck 1889.
Die war nur zu Beginn so reich, dass sie vor Kraft kaum laufen konnte.
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Historie/historie_detailseite.html

> stiegen die Renten in
> Westdeutschland entsprechen des Anteils der Löhne an den
> Produktivitätszuwächsen (sog. Lohnquote) deutlich zu Lasten der
> komplementären Profiquote an.
> 
> Nun läuft es umgekehrt mit den entsprechenden Problemen, insbesondere,
> daß Niedriglöhner schlecht die Renten von ehemals gut verdienenden
> Rentner tragen können.

Mhhh. Dass 1962 noch etwa 6 Erwerbstätige auf einen Rentner kamen und
jetzt nur noch rund 1,8 könnte kein Grund sein?
https://de.statista.com/infografik/25320/verhaeltnis-von-altersrentnern-zu-beitragszahlern-in-der-gesetzlichen-rentenversicherung/

>> Diese Aktienrentengeschichte ist vielleicht auch nicht gerade die 
>> allumfassende Lösung - scheint aber dennoch ein Schritt in die richtige 
>> Richtung zu sein, diesen Fehler zu korrigieren.
> 
> Ja, die gewollte Richtung ist klar: drastische Senkung des
> Rentenniveaus, gegenüber die bisherigen infolge "Agenda 2010" & Co. ein
> Kindergeburtstag waren.

Quark. Es soll beim bisherigen System bleiben, das nur um die
Aktienrente ergänzt wird.

> Nun, der Haken an einer kapitalgedeckten Rente war und ist "nur" ihr
> vergleichsweise niedrige Niveau.
> 
> Vor 1990 hat m.W. lediglich Chile (nach dem Putsch) von einer
> Generationsvertrags-Rente wieder auf Kapitalbildente umgestellt. Die
> Renten sackten schlagartig _auf_ ca. 25% des letzten Einkommens ab. Das
> kann sich jetzt jeder selbst ausrechnen .... in der BRD sind es noch
> durchschnittlich 45%.

Es will doch gar niemand komplett umstellen. Es geht um einen
einzuziehenden Stützpfeiler, mehr nicht.

>> (Übrigens: Wer die allumfassende Lösung sucht, der wird bis ans Ende 
>> aller Zeiten suchen - und nichts finden.)
> 
> Die Lösung dafür, die Profiquote weiter zu Lasten der Lohnquote und
> damit der Renten zu erhöhen, wird u.a. von dir hier brav ausgebreitet
> und auch noch verteidigt :-D

Ganz im Gegenteil. Gerade die Geringverdiener profitieren
überdurchschnittlich hoch.

-- 
Stephan
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Rainer Maria Rilke, 21.9.1902

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#521689 — Re: Rentensenkung

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2021-10-03 16:27 +0200
SubjectRe: Rentensenkung
Message-ID<sjcel7$mh0$1@dont-email.me>
In reply to#521686
Am 03.10.2021 um 15:25 schrieb Stephan Bumberger:

> Am 03.10.2021 um 14:48 schrieb Peter Veith:
>> Am 03.10.2021 um 11:37 schrieb Lars Gebauer:
>>> Vielmehr sei verabsäumt worden, die GRV angemessen an den 
>>> Produktivitätszuwächsen und den daraus resultierenden -gewinnen zu 
>>> beteiligen.
>>
>> Die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) _ist_ als Umlagesystem an den
>> Produktivitätszuwächsen beteiligt, über Lohnzuwächse.
>>
>> Da die Renten beim "Generationenvertrag" grundsätzlich von den aktuellen
>> Einkommen der Normalarbeitsplatzbesitzer gezahlt werden und nur vom Bund
>> für _versicherungsfremde_ Leistungen ergänzt wird,
>> partizipieren die Rentner voll an der Einkommensentwicklung.
> 
> Das war früher mal so.

Definiere "früher".

> Wir sind heute aber eben schon bei über 100 Mrd. €
> Bundeszuschuss pro Jahr. Das sind eben nicht nur die zu
> versicherungsfremden Leistungen umgelabelten Leistungen.
> https://rentenbescheid24.de/bundeszuschuss-zur-rente-steigt/

Ooohhh, bei der Quelle springt einen die schrille Propagandasprache aber
so etwas ins Gesicht. Daß Du so etwas lesen kannst?!

Was schreibt die Verwaltung dazu? Das: "Der Bund leistet zu den Ausgaben
der allgemeinen Rentenversicherung Zuschüsse (§ 213 SGB VI). Diese
werden aus Steuergeldern aufgebracht.

Mit den Zuschüssen werden versicherungsfremde Leistungen finanziert
(darunter zum Beispiel Kriegsfolgelasten, Renten wegen Arbeitslosigkeit,
Kindererziehungszeiten). In der knappschaftlichen Rentenversicherung
trägt der Bund zusätzlich den Unterschiedsbetrag zwischen Einnahmen und
Ausgaben (Defizithaftung nach § 215 SGB VI)."

Das mit den Knappschaften kannte ich nicht ist aber nicht das "Problem".

Näheres:
https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61857/einnahmen-und-ausgaben
https://www.bmas.de/DE/Soziales/Rente-und-Altersvorsorge/Fakten-zur-Rente/Gesetzliche-Rentenversicherung/gesetzliche-rentenversicherung.html

Der Anteil der Bundeszuschüsse an den Gesamtausgaben der GRV ist
nebenbei (zumindest bis 2019) gesunken:
https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Alter-Rente/Datensammlung/PDF-Dateien/abbVIII34.pdf

>> Als das Umlagesystem die durch Inflation und zwei Weltkriege
>> kapitalgedeckte und damit Pleite-GRV ersetzte, 
> 
> Bitte was? Die Rentenversicherung gründete schon Otto von Bismarck 1889.
> Die war nur zu Beginn so reich, dass sie vor Kraft kaum laufen konnte.
> https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Historie/historie_detailseite.html

Was nützt "Anfangs?

* "Die Zeit der vollen Kassen endete mit dem Ausbruch des Ersten
Weltkriegs im Jahr 1914."
* Inflation
* III. Reich: "Die Rentenversicherer mussten große Teile ihres Vermögens
in Reichsanleihen anlegen." Was wird bloß mit Reichsanleihen und
Reichsmark geworden, laß mal überlegen?!

Was schrieb ich? Das: "durch Inflation und zwei Weltkriege
kapitalgedeckte und damit Pleite-GRV".

Danke für die Bestätigung.

>> stiegen die Renten in
>> Westdeutschland entsprechen des Anteils der Löhne an den
>> Produktivitätszuwächsen (sog. Lohnquote) deutlich zu Lasten der
>> komplementären Profiquote an.
>>
>> Nun läuft es umgekehrt mit den entsprechenden Problemen, insbesondere,
>> daß Niedriglöhner schlecht die Renten von ehemals gut verdienenden
>> Rentner tragen können.
> 
> Mhhh. Dass 1962 noch etwa 6 Erwerbstätige auf einen Rentner kamen und
> jetzt nur noch rund 1,8 könnte kein Grund sein?
> https://de.statista.com/infografik/25320/verhaeltnis-von-altersrentnern-zu-beitragszahlern-in-der-gesetzlichen-rentenversicherung/

Nein, das ist Humbug.

"Wenn Geburtenzahlen allein ausreichen würden, soziale Sicherheit zu
schaffen, müßten im Kongo, in Brasilien und Indien hohe Renten gezahlt
werden. " Norbert Blüm in der SZ vom 23.03.06

Kurz: Hier wurde etwas wesentliches vergessen, die *Produktivität* und
deren Anstieg seit Jahrhunderten und nicht zuletzt in den letzten
Jahrzehnten.

Die Schweizer schreiben dazu recht offen: "Bis heute hat die Abnahme der
so genannten Abhängigkeitsquote *keine Auswirkungen* auf die Finanzen
der AHV. Mehr Produktivität und höhere Löhne kompensierten dies. Während
1950 noch 7,3 Personen nötig waren, um eine Rente von 595 Franken zu
finanzieren (die Maximalrente zu jener Zeit), sind es heute noch 1,7
Personen."
https://www.swissinfo.ch/ger/altersvorsorge_schweiz-altert-pensionssystem-ist-gefordert/42246836

Hierzulande wird das etwas verschwurbelt so ausgedrückt: "Steigende
Produktivität würde es durchaus erlauben, das schlechtere demografische
Verhältnis aufzufangen."!!!
https://www.wiwo.de/12566300-3.html

Denn um die *Verteilung* des Produktivitätszuwachses geht es seit
Jahrhunderten und nicht zuletzt in den letzten Jahrzehnten:

- entweder als Gewinn in die Taschen der Unternehmer oder
- als Löhne (und damit Renten) in die Taschen der Arbeitnehmer.

>>> Diese Aktienrentengeschichte ist vielleicht auch nicht gerade die 
>>> allumfassende Lösung - scheint aber dennoch ein Schritt in die richtige 
>>> Richtung zu sein, diesen Fehler zu korrigieren.
>>
>> Ja, die gewollte Richtung ist klar: drastische Senkung des
>> Rentenniveaus, gegenüber die bisherigen infolge "Agenda 2010" & Co. ein
>> Kindergeburtstag waren.
> 
> Quark. Es soll beim bisherigen System bleiben, das nur um die
> Aktienrente ergänzt wird.

Ja, ja, solche Erfolgsgeschichten wie Riesterrente & Co., nicht?!

Böse, was bereits bei den Betriebsrenten läuft :(

>> Nun, der Haken an einer kapitalgedeckten Rente war und ist "nur" ihr
>> vergleichsweise niedrige Niveau.
>>
>> Vor 1990 hat m.W. lediglich Chile (nach dem Putsch) von einer
>> Generationsvertrags-Rente wieder auf Kapitalbildente umgestellt. Die
>> Renten sackten schlagartig _auf_ ca. 25% des letzten Einkommens ab. Das
>> kann sich jetzt jeder selbst ausrechnen .... in der BRD sind es noch
>> durchschnittlich 45%.
> 
> Es will doch gar niemand komplett umstellen. Es geht um einen
> einzuziehenden Stützpfeiler, mehr nicht.

Ja, ja, wer das glaubt, glaubt auch ... oppps.

>>> (Übrigens: Wer die allumfassende Lösung sucht, der wird bis ans Ende 
>>> aller Zeiten suchen - und nichts finden.)
>>
>> Die Lösung dafür, die Profiquote weiter zu Lasten der Lohnquote und
>> damit der Renten zu erhöhen, wird u.a. von dir hier brav ausgebreitet
>> und auch noch verteidigt :-D
> 
> Ganz im Gegenteil. Gerade die Geringverdiener profitieren
> überdurchschnittlich hoch.

Von was profitieren sie? Von einer "um die Aktienrente" ergänzen /
Stützpfeiler der GRV sicher nicht.

Veith
--
"Die 'Soziale Marktwirtschaft' wurde von den wirtschaftspolitischen
Vordenkern als 'Gegenprogramm gegen Kommunismus und Bolschewismus'
konzipiert." Das Parlament, B 1-2/2001, S. 17
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de

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#521690 — Re: Rentensenkung

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2021-10-03 14:49 +0000
SubjectRe: Rentensenkung
Message-ID<sjcftm$pmg$1@solani.org>
In reply to#521689
Peter Veith <veith@snafu.de> wrote:
> Am 03.10.2021 um 15:25 schrieb Stephan Bumberger:
> 
>> Am 03.10.2021 um 14:48 schrieb Peter Veith:
>>> Am 03.10.2021 um 11:37 schrieb Lars Gebauer:
>>>> Vielmehr sei verabsäumt worden, die GRV angemessen an den 
>>>> Produktivitätszuwächsen und den daraus resultierenden -gewinnen zu 
>>>> beteiligen.
>>> 
>>> Die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) _ist_ als Umlagesystem an den
>>> Produktivitätszuwächsen beteiligt, über Lohnzuwächse.
>>> 
>>> Da die Renten beim "Generationenvertrag" grundsätzlich von den aktuellen
>>> Einkommen der Normalarbeitsplatzbesitzer gezahlt werden und nur vom Bund
>>> für _versicherungsfremde_ Leistungen ergänzt wird,
>>> partizipieren die Rentner voll an der Einkommensentwicklung.
>> 
>> Das war früher mal so.
> 
> Definiere "früher".
> 
>> Wir sind heute aber eben schon bei über 100 Mrd. €
>> Bundeszuschuss pro Jahr. Das sind eben nicht nur die zu
>> versicherungsfremden Leistungen umgelabelten Leistungen.
>> https://rentenbescheid24.de/bundeszuschuss-zur-rente-steigt/
> 
> Ooohhh, bei der Quelle springt einen die schrille Propagandasprache aber
> so etwas ins Gesicht. Daß Du so etwas lesen kannst?!
> 
> Was schreibt die Verwaltung dazu? Das: "Der Bund leistet zu den Ausgaben
> der allgemeinen Rentenversicherung Zuschüsse (§ 213 SGB VI). Diese
> werden aus Steuergeldern aufgebracht.
> 
> Mit den Zuschüssen werden versicherungsfremde Leistungen finanziert
> (darunter zum Beispiel Kriegsfolgelasten, Renten wegen Arbeitslosigkeit,
> Kindererziehungszeiten). In der knappschaftlichen Rentenversicherung
> trägt der Bund zusätzlich den Unterschiedsbetrag zwischen Einnahmen und
> Ausgaben (Defizithaftung nach § 215 SGB VI)."
> 
> Das mit den Knappschaften kannte ich nicht ist aber nicht das "Problem".
> 
> Näheres:
> https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61857/einnahmen-und-ausgaben
> https://www.bmas.de/DE/Soziales/Rente-und-Altersvorsorge/Fakten-zur-Rente/Gesetzliche-Rentenversicherung/gesetzliche-rentenversicherung.html
> 
> Der Anteil der Bundeszuschüsse an den Gesamtausgaben der GRV ist
> nebenbei (zumindest bis 2019) gesunken:
> https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Alter-Rente/Datensammlung/PDF-Dateien/abbVIII34.pdf
> 
>>> Als das Umlagesystem die durch Inflation und zwei Weltkriege
>>> kapitalgedeckte und damit Pleite-GRV ersetzte, 
>> 
>> Bitte was? Die Rentenversicherung gründete schon Otto von Bismarck 1889.
>> Die war nur zu Beginn so reich, dass sie vor Kraft kaum laufen konnte.
>> https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Historie/historie_detailseite.html
> 
> Was nützt "Anfangs?
> 
> * "Die Zeit der vollen Kassen endete mit dem Ausbruch des Ersten
> Weltkriegs im Jahr 1914."
> * Inflation
> * III. Reich: "Die Rentenversicherer mussten große Teile ihres Vermögens
> in Reichsanleihen anlegen." Was wird bloß mit Reichsanleihen und
> Reichsmark geworden, laß mal überlegen?!
> 
> Was schrieb ich? Das: "durch Inflation und zwei Weltkriege
> kapitalgedeckte und damit Pleite-GRV".
> 
> Danke für die Bestätigung.
> 
>>> stiegen die Renten in
>>> Westdeutschland entsprechen des Anteils der Löhne an den
>>> Produktivitätszuwächsen (sog. Lohnquote) deutlich zu Lasten der
>>> komplementären Profiquote an.
>>> 
>>> Nun läuft es umgekehrt mit den entsprechenden Problemen, insbesondere,
>>> daß Niedriglöhner schlecht die Renten von ehemals gut verdienenden
>>> Rentner tragen können.
>> 
>> Mhhh. Dass 1962 noch etwa 6 Erwerbstätige auf einen Rentner kamen und
>> jetzt nur noch rund 1,8 könnte kein Grund sein?
>> https://de.statista.com/infografik/25320/verhaeltnis-von-altersrentnern-zu-beitragszahlern-in-der-gesetzlichen-rentenversicherung/
> 
> Nein, das ist Humbug.
> 
> "Wenn Geburtenzahlen allein ausreichen würden, soziale Sicherheit zu
> schaffen, müßten im Kongo, in Brasilien und Indien hohe Renten gezahlt
> werden. " Norbert Blüm in der SZ vom 23.03.06
> 
> Kurz: Hier wurde etwas wesentliches vergessen, die *Produktivität* und
> deren Anstieg seit Jahrhunderten und nicht zuletzt in den letzten
> Jahrzehnten.
> 
> Die Schweizer schreiben dazu recht offen: "Bis heute hat die Abnahme der
> so genannten Abhängigkeitsquote *keine Auswirkungen* auf die Finanzen
> der AHV. Mehr Produktivität und höhere Löhne kompensierten dies. Während
> 1950 noch 7,3 Personen nötig waren, um eine Rente von 595 Franken zu
> finanzieren (die Maximalrente zu jener Zeit), sind es heute noch 1,7
> Personen."
> https://www.swissinfo.ch/ger/altersvorsorge_schweiz-altert-pensionssystem-ist-gefordert/42246836
> 
> Hierzulande wird das etwas verschwurbelt so ausgedrückt: "Steigende
> Produktivität würde es durchaus erlauben, das schlechtere demografische
> Verhältnis aufzufangen."!!!
> https://www.wiwo.de/12566300-3.html
> 
> Denn um die *Verteilung* des Produktivitätszuwachses geht es seit
> Jahrhunderten und nicht zuletzt in den letzten Jahrzehnten:
> 
> - entweder als Gewinn in die Taschen der Unternehmer oder
> - als Löhne (und damit Renten) in die Taschen der Arbeitnehmer.
> 
>>>> Diese Aktienrentengeschichte ist vielleicht auch nicht gerade die 
>>>> allumfassende Lösung - scheint aber dennoch ein Schritt in die richtige 
>>>> Richtung zu sein, diesen Fehler zu korrigieren.
>>> 
>>> Ja, die gewollte Richtung ist klar: drastische Senkung des
>>> Rentenniveaus, gegenüber die bisherigen infolge "Agenda 2010" & Co. ein
>>> Kindergeburtstag waren.
>> 
>> Quark. Es soll beim bisherigen System bleiben, das nur um die
>> Aktienrente ergänzt wird.
> 
> Ja, ja, solche Erfolgsgeschichten wie Riesterrente & Co., nicht?!
> 
> Böse, was bereits bei den Betriebsrenten läuft :(
> 
>>> Nun, der Haken an einer kapitalgedeckten Rente war und ist "nur" ihr
>>> vergleichsweise niedrige Niveau.
>>> 
>>> Vor 1990 hat m.W. lediglich Chile (nach dem Putsch) von einer
>>> Generationsvertrags-Rente wieder auf Kapitalbildente umgestellt. Die
>>> Renten sackten schlagartig _auf_ ca. 25% des letzten Einkommens ab. Das
>>> kann sich jetzt jeder selbst ausrechnen .... in der BRD sind es noch
>>> durchschnittlich 45%.
>> 
>> Es will doch gar niemand komplett umstellen. Es geht um einen
>> einzuziehenden Stützpfeiler, mehr nicht.
> 
> Ja, ja, wer das glaubt, glaubt auch ... oppps.
> 
>>>> (Übrigens: Wer die allumfassende Lösung sucht, der wird bis ans Ende 
>>>> aller Zeiten suchen - und nichts finden.)
>>> 
>>> Die Lösung dafür, die Profiquote weiter zu Lasten der Lohnquote und
>>> damit der Renten zu erhöhen, wird u.a. von dir hier brav ausgebreitet
>>> und auch noch verteidigt :-D
>> 
>> Ganz im Gegenteil. Gerade die Geringverdiener profitieren
>> überdurchschnittlich hoch.
> 
> Von was profitieren sie? Von einer "um die Aktienrente" ergänzen /
> Stützpfeiler der GRV sicher nicht.
> 
> Veith
> --
> "Die 'Soziale Marktwirtschaft' wurde von den wirtschaftspolitischen
> Vordenkern als 'Gegenprogramm gegen Kommunismus und Bolschewismus'
> konzipiert." Das Parlament, B 1-2/2001, S. 17
> http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
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Das Rentensystem sah recht gut und stabil aus bei uns.
Bis wir die DDR aufnahmen und zu versorgen versprachen. Da hat zwar nie
jemand etwas bei uns eingezahlt, aber immer großzügig daraus gefordert.

Das war und ist unser massives Problem. Vergiß das mal nicht, lieber
DDR-ex-Offizier.



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