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Groups > ger.ct > #280772 > unrolled thread
| Started by | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
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| First post | 2016-11-01 22:59 +0100 |
| Last post | 2016-11-03 02:15 -0700 |
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Firefox Addon als Datenspion? Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-11-01 22:59 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Anonymous <anonymous@foto.nl1.torservers.net> - 2016-11-02 18:08 -0400
Re: Firefox Addon als Datenspion? Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-11-02 23:38 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-11-03 07:50 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2016-11-03 07:58 +0000
Re: Firefox Addon als Datenspion? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-11-03 09:52 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-11-03 14:33 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2016-11-03 11:14 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-11-03 11:54 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2016-11-03 17:08 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-11-03 17:18 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2016-11-03 23:58 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-11-03 16:59 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-11-03 17:13 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-11-03 18:17 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-11-03 19:34 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2016-11-04 00:03 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-11-04 12:36 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2016-11-04 13:39 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-11-04 14:25 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2016-11-04 22:05 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Anonymous <anonymous@hoi-polloi.org> - 2016-11-03 09:08 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-11-03 09:54 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Cornelis Tromp <nobody@holland.remailer.nl> - 2016-11-03 21:04 +0000
Re: Firefox Addon als Datenspion? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-11-03 22:16 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Anonymous <anonymous@hoi-polloi.org> - 2016-11-04 10:05 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-11-04 15:41 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Cornelis Tromp <nobody@holland.remailer.nl> - 2016-11-06 21:14 +0000
Re: Firefox Addon als Datenspion? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-11-07 19:39 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Anonymous <anonymous@hoi-polloi.org> - 2016-11-08 00:01 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-11-04 15:17 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-11-03 17:02 +0100
Re: Firefox Addon als Datenspion? Dieter Sporer <dieter.sp@gmx.de> - 2016-11-03 02:15 -0700
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| From | Shinji Ikari <shinji@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-11-04 22:05 +0100 |
| Message-ID | <2utp1cd2tqm066hul5rhha6qac5jitkig6@4ax.com> |
| In reply to | #281509 |
Guten Tag Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> schrieb >>>Nope! Die Allgemeine Nutzungsbedingungen waren diesbezüglich absolut >>>eindeutig >> Ja? Dass sie die Daten ohne ausreichende Anonymisierung an >> unbeteiligte Dritte (Vierte, Fuenfte...) weitergeben? Mit Klarnamen? ><https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Nackt-im-Netz-Journalistenprofile-im-Verkauf,nacktimnetz108.html> http://www.golem.de/news/nach-spaehvorwuerfen-firefox-und-chrome-schmeissen-web-of-trust-raus-1611-124260.html "...Die finnischen Entwickler von Web of Trust können die Kritik jedoch weiterhin nicht nachvollziehen. "Wenn es Fälle gab, in denen Informationen nicht anonymisiert und geschützt wurden, werden wir das natürlich prüfen und wenn notwendig Maßnahmen treffen, um einen angemessenen Schutz unserer Nutzer sicherzustellen"..." Das wurde ja nun nachgewiesen. "...Das Unternehmen räumte lediglich ein, dass auf Mozilla.org noch eine veraltete Version des Datenschutzregelungen vom Dezember 2015 zu finden gewesen sei..." Somit wurde den Leuten, die es darueber installiert haben nicht die aktuelel AGN mit den Hinweisen vorgelegt.
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| From | Anonymous <anonymous@hoi-polloi.org> |
|---|---|
| Date | 2016-11-03 09:08 +0100 |
| Message-ID | <3933318f5d68c6dcecac725922d70360@hoi-polloi.org> |
| In reply to | #280934 |
Jörg Tewes schrieb: >Anonymous schrieb: >> Jörg Tewes schrieb: > >>>Keine Ahnung ob ihr's schon gehört habt, es gibt Hinweise auf die >>>Weitergabe und Verwendung vermeintlich anonymer Datensätze. Hier mehr >>>dazu. >>> >>><http://stadt-bremerhaven.de/wot-spioniert-nutzer-aus-heute-abend-reportage-im-ndr/> >> >> Technische Hintergründe auf >> https://www.kuketz-blog.de/wot-addon-wie-ein-browser-addon-seine-nutzer-ausspaeht/ >> >> WOT ist übrigens weder ein Mozilla-Projekt noch auf den Firefox >> beschränkt. > >Und WOT ist nicht das einzige Addon das da mauschelt. Ist in der Firefox-Grundinstallation Safe Browsing immer noch aktiviert? browser.safebrowsing.enabled browser.safebrowsing.malware.enabled browser.safebrowsing.remoteLookups
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-03 09:54 +0100 |
| Message-ID | <nvf1hh.56c.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #280961 |
*Anonymous* schrieb: > Jörg Tewes schrieb: >>Anonymous schrieb: >>> Jörg Tewes schrieb: >> >>>>Keine Ahnung ob ihr's schon gehört habt, es gibt Hinweise auf die >>>>Weitergabe und Verwendung vermeintlich anonymer Datensätze. Hier mehr >>>>dazu. >>>> >>>><http://stadt-bremerhaven.de/wot-spioniert-nutzer-aus-heute-abend-reportage-im-ndr/> >>> >>> Technische Hintergründe auf >>> https://www.kuketz-blog.de/wot-addon-wie-ein-browser-addon-seine-nutzer-ausspaeht/ >>> >>> WOT ist übrigens weder ein Mozilla-Projekt noch auf den Firefox >>> beschränkt. >> >>Und WOT ist nicht das einzige Addon das da mauschelt. > > Ist in der Firefox-Grundinstallation Safe Browsing immer noch aktiviert? Wer das abschaltet, hat sich mit der dahinter liegenden Technik nie befasst. Man kann mit ihr NICHT spionieren. > browser.safebrowsing.enabled > browser.safebrowsing.malware.enabled > browser.safebrowsing.remoteLookups true, true und true. -- bis denne
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| From | Cornelis Tromp <nobody@holland.remailer.nl> |
|---|---|
| Date | 2016-11-03 21:04 +0000 |
| Message-ID | <f608293ee3eec46b2865800630822d08@anon.holland.remailer.nl> |
| In reply to | #280966 |
Ruediger Lahl schrieb: >*Anonymous* schrieb: >> Jörg Tewes schrieb: >>>Anonymous schrieb: >>>> Jörg Tewes schrieb: >>> >>>>>Keine Ahnung ob ihr's schon gehört habt, es gibt Hinweise auf die >>>>>Weitergabe und Verwendung vermeintlich anonymer Datensätze. Hier mehr >>>>>dazu. >>>>> >>>>><http://stadt-bremerhaven.de/wot-spioniert-nutzer-aus-heute-abend-reportage-im-ndr/> >>>> >>>> Technische Hintergründe auf >>>> https://www.kuketz-blog.de/wot-addon-wie-ein-browser-addon-seine-nutzer-ausspaeht/ >>>> >>>> WOT ist übrigens weder ein Mozilla-Projekt noch auf den Firefox >>>> beschränkt. >>> >>>Und WOT ist nicht das einzige Addon das da mauschelt. >> >> Ist in der Firefox-Grundinstallation Safe Browsing immer noch aktiviert? > >Wer das abschaltet, hat sich mit der dahinter liegenden Technik nie >befasst. Man kann mit ihr NICHT spionieren. Google weiss also nicht, welche Seiten ich ansteuere??? https://developers.google.com/safe-browsing/v4/urls-hashing Als ob ich durch Hashing die URLs der von mir aufgerufenen Webseiten verbergen könnte, hat doch Google Hash-URL-Verknüpfungslisten zu führen, um überhaupt eine die jeweilige URL betreffende Gefährdungsaussage an den mit SafeBrowsing verseuchten Browser zurückzumelden. Oder verstehe ich da irgendwas falsch? Über die von Google deponierten Tracking-Cookies muss ich mich nicht auch noch auslassen. Alles nur zum Wohle des Benutzers.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-03 22:16 +0100 |
| Message-ID | <nvgcvr.31s.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #281314 |
*Cornelis Tromp* schrieb: > [[- CopyFups aus ger.ct -]] > Ruediger Lahl schrieb: >>*Anonymous* schrieb: >>> Jörg Tewes schrieb: >>>>Anonymous schrieb: >>>>> Jörg Tewes schrieb: >>>> >>>>>>Keine Ahnung ob ihr's schon gehört habt, es gibt Hinweise auf die >>>>>>Weitergabe und Verwendung vermeintlich anonymer Datensätze. Hier mehr >>>>>>dazu. >>>>>> >>>>>><http://stadt-bremerhaven.de/wot-spioniert-nutzer-aus-heute-abend-reportage-im-ndr/> >>>>> >>>>> Technische Hintergründe auf >>>>> https://www.kuketz-blog.de/wot-addon-wie-ein-browser-addon-seine-nutzer-ausspaeht/ >>>>> >>>>> WOT ist übrigens weder ein Mozilla-Projekt noch auf den Firefox >>>>> beschränkt. >>>> >>>>Und WOT ist nicht das einzige Addon das da mauschelt. >>> >>> Ist in der Firefox-Grundinstallation Safe Browsing immer noch aktiviert? >> >>Wer das abschaltet, hat sich mit der dahinter liegenden Technik nie >>befasst. Man kann mit ihr NICHT spionieren. > > Google weiss also nicht, welche Seiten ich ansteuere??? Nein. > https://developers.google.com/safe-browsing/v4/urls-hashing > > Als ob ich durch Hashing die URLs der von mir aufgerufenen Webseiten > verbergen könnte, hat doch Google Hash-URL-Verknüpfungslisten zu führen, > um überhaupt eine die jeweilige URL betreffende Gefährdungsaussage an > den mit SafeBrowsing verseuchten Browser zurückzumelden. Oder verstehe > ich da irgendwas falsch? Zuerst einmal hat der Browser offline die gesamte Liste von aktuell als gefährlich gemeldeten Seiten. Die holt er sich bei jedem Start als Hashes neu. Der Browser vergleicht jede angesurfte Seite mit seiner Hash-Liste. Landet er einen Treffer, sendet er die ersten paar Zeichen des Hashes an Google und Google sendet alle komplette Hashes zurück, die mit diesen Zeichen anfangen. Der Browser prüft dann aus den gerade geladenen Hashes, ob seiner noch dabei ist und gibt die Warnung aus, oder eben nicht mehr. Google hat nur ein paar Zeichen bekommen, aufgrund derer es einige Dutzend komplette Hashes zurück gegeben hat. Es ist unmöglich daraus die Seite zu generieren, die der Surfer angesurft hat. > Über die von Google deponierten Tracking-Cookies muss ich mich nicht > auch noch auslassen. Alles nur zum Wohle des Benutzers. Von denen war hier nicht die Rede. -- bis denne
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| From | Anonymous <anonymous@hoi-polloi.org> |
|---|---|
| Date | 2016-11-04 10:05 +0100 |
| Message-ID | <040020d5b62df105d4a3b9b411bedc03@hoi-polloi.org> |
| In reply to | #281324 |
Ruediger Lahl schrieb: >*Cornelis Tromp* schrieb: >> Ruediger Lahl schrieb: >>>*Anonymous* schrieb: >>>> Ist in der Firefox-Grundinstallation Safe Browsing immer noch aktiviert? >>> >>>Wer das abschaltet, hat sich mit der dahinter liegenden Technik nie >>>befasst. Man kann mit ihr NICHT spionieren. >> >> Google weiss also nicht, welche Seiten ich ansteuere??? > >Nein. > >> https://developers.google.com/safe-browsing/v4/urls-hashing >> >> Als ob ich durch Hashing die URLs der von mir aufgerufenen Webseiten >> verbergen könnte, hat doch Google Hash-URL-Verknüpfungslisten zu führen, >> um überhaupt eine die jeweilige URL betreffende Gefährdungsaussage an >> den mit SafeBrowsing verseuchten Browser zurückzumelden. Oder verstehe >> ich da irgendwas falsch? > >Zuerst einmal hat der Browser offline die gesamte Liste von aktuell als >gefährlich gemeldeten Seiten. Die holt er sich bei jedem Start als >Hashes neu. Der Browser vergleicht jede angesurfte Seite mit seiner >Hash-Liste. Landet er einen Treffer, sendet er die ersten paar Zeichen >des Hashes an Google und Google sendet alle komplette Hashes zurück, die >mit diesen Zeichen anfangen. Der Browser prüft dann aus den gerade >geladenen Hashes, ob seiner noch dabei ist und gibt die Warnung aus, >oder eben nicht mehr. > >Google hat nur ein paar Zeichen bekommen, aufgrund derer es einige >Dutzend komplette Hashes zurück gegeben hat. Es ist unmöglich daraus die >Seite zu generieren, die der Surfer angesurft hat. Unmöglich? Dann sortiere einfach mal die paar 'Dutzend' in Frage kommender Hashes konsekutiver Seitenaufrufe nach Thema, Landessprache etc. ... Aber Du kannst Dir das Verfahren ruhig weiter schönreden. > >> Über die von Google deponierten Tracking-Cookies muss ich mich nicht >> auch noch auslassen. Alles nur zum Wohle des Benutzers. > >Von denen war hier nicht die Rede. Na klar.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-04 15:41 +0100 |
| Message-ID | <nvia77.p4.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #281398 |
*Anonymous* schrieb: > Ruediger Lahl schrieb: >>*Cornelis Tromp* schrieb: >>> Ruediger Lahl schrieb: >>Zuerst einmal hat der Browser offline die gesamte Liste von aktuell als >>gefährlich gemeldeten Seiten. Die holt er sich bei jedem Start als >>Hashes neu. Der Browser vergleicht jede angesurfte Seite mit seiner >>Hash-Liste. Landet er einen Treffer, sendet er die ersten paar Zeichen >>des Hashes an Google und Google sendet alle komplette Hashes zurück, die >>mit diesen Zeichen anfangen. Der Browser prüft dann aus den gerade >>geladenen Hashes, ob seiner noch dabei ist und gibt die Warnung aus, >>oder eben nicht mehr. >> >>Google hat nur ein paar Zeichen bekommen, aufgrund derer es einige >>Dutzend komplette Hashes zurück gegeben hat. Es ist unmöglich daraus die >>Seite zu generieren, die der Surfer angesurft hat. > > Unmöglich? Dann sortiere einfach mal die paar 'Dutzend' in Frage > kommender Hashes konsekutiver Seitenaufrufe nach Thema, Landessprache > etc. ... Wenn Google für SÄMTLICHE URLs des Internet korrespondierende Hashes vorhält, dann könnte es unter Umständen irgend etwas tracken. Natürlich muss man dann doppelte Hashes ausschließen, was bei so etwas kurzem wie URLs wohl nicht sicher ist. Firefox sendet Google aber nur Teil-Hashes, die Google sowieso kennt. Denn das findet ja nur in dem Augenblick statt, wenn Firefox den Link in seiner offline gehaltenen Liste schon gefunden hat. Die Abfrage findet überhaupt nur deswegen statt, um festzustellen, ob die URL immer noch auf der momentan bei Google vorliegenden Liste steht. Da sich diese Liste laufend aktualisiert und FF sie nur beim Start erneuert, kann es durchaus sein, dass eine als verseucht in der Liste des FF angegebene URL in der aktuelleren Liste bei Google schon wieder herausgeflogen ist. Es finden also nur Abfragen zu URLs statt, die auf der Liste drauf stehen. FF fragt nicht bei jeder angesurften URL nach, ob die auf der Liste bei Google steht. Das geschieht mit der in FF vorgehaltenen Kopie. Damit Google nicht einmal erfährt, welche verseuchte Seite(die sie ja sowieso schon kennen) angesurft werden soll, wird nur ein Hash-Fragment gesendet und Google sendet alle Hashes zurück, die dieses Fragment enthalten. > Aber Du kannst Dir das Verfahren ruhig weiter schönreden. Sieh ein, die Welt ist nicht ganz so schlecht, wie man es dir weiß machen will. >>> Über die von Google deponierten Tracking-Cookies muss ich mich nicht >>> auch noch auslassen. Alles nur zum Wohle des Benutzers. >> >>Von denen war hier nicht die Rede. > > Na klar. Es wurde auch nicht über angebliche Mondlandungen oder Streifen am Himmel geredet denn ich bin von der NSA und habe den Auftrag dich zu beruhigen. Alles ist galaktisch gut... -- bis denne
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| From | Cornelis Tromp <nobody@holland.remailer.nl> |
|---|---|
| Date | 2016-11-06 21:14 +0000 |
| Message-ID | <025698d03bca3d47c3dcb410c3692d83@anon.holland.remailer.nl> |
| In reply to | #281519 |
Ruediger Lahl schrieb: >*Anonymous* schrieb: > >> Ruediger Lahl schrieb: >>>*Cornelis Tromp* schrieb: >>>> Ruediger Lahl schrieb: >>>Zuerst einmal hat der Browser offline die gesamte Liste von aktuell als >>>gefährlich gemeldeten Seiten. Die holt er sich bei jedem Start als >>>Hashes neu. Der Browser vergleicht jede angesurfte Seite mit seiner >>>Hash-Liste. Landet er einen Treffer, sendet er die ersten paar Zeichen >>>des Hashes an Google und Google sendet alle komplette Hashes zurück, die >>>mit diesen Zeichen anfangen. Der Browser prüft dann aus den gerade >>>geladenen Hashes, ob seiner noch dabei ist und gibt die Warnung aus, >>>oder eben nicht mehr. >>> >>>Google hat nur ein paar Zeichen bekommen, aufgrund derer es einige >>>Dutzend komplette Hashes zurück gegeben hat. Es ist unmöglich daraus die >>>Seite zu generieren, die der Surfer angesurft hat. >> >> Unmöglich? Dann sortiere einfach mal die paar 'Dutzend' in Frage >> kommender Hashes konsekutiver Seitenaufrufe nach Thema, Landessprache >> etc. ... > >Wenn Google für SÄMTLICHE URLs des Internet korrespondierende Hashes >vorhält, dann könnte es unter Umständen irgend etwas tracken. Und wenn es nur einen Teil davon vorhält nennt man es nicht Tracking? <paranoia> Man stelle sich nur mal vor, der Service-Betreiber beabsichtigt Zugriffe auf die Seite eines völlig unbescholtenen Konkurrenzunternehmens oder eine für eine TLA interessante Site zu tracken. Dazu müsste nur irgendjemand eine Malware-Site mit 'zufälligerweise' übereinstimmendem 32-Bit-Hash-Fragment aufsetzen, schon sprudeln die Browsermeldungen ... und keiner hat's bemerkt. </paranoia> > >Natürlich muss man dann doppelte Hashes ausschließen, was bei so etwas >kurzem wie URLs wohl nicht sicher ist. Das hat eher mit der Länge der Hashes / Hash-Fragments als mit der Länge der per se eindeutigen URLs zu tun. > >Firefox sendet Google aber nur Teil-Hashes, die Google sowieso kennt. >Denn das findet ja nur in dem Augenblick statt, wenn Firefox den Link in >seiner offline gehaltenen Liste schon gefunden hat. Die Abfrage findet >überhaupt nur deswegen statt, um festzustellen, ob die URL immer noch >auf der momentan bei Google vorliegenden Liste steht. Die Abfrage findet statt, da Firefox nur eine Liste der ersten 32 von 8 x 32 SHA256-Bits der bösen URLs vorrätig hält, zur eindeutigen Zuordnung aber den kompletten Hash-Wert benötigt. Der grundsätzliche Download ungekürzter Hashes zur Vermeidung komprimittierender Nachfragen würde angeblich zu viel Bandbreite beanspruchen ... > Da sich diese >Liste laufend aktualisiert und FF sie nur beim Start erneuert, kann es >durchaus sein, dass eine als verseucht in der Liste des FF angegebene >URL in der aktuelleren Liste bei Google schon wieder herausgeflogen ist. https://support.mozilla.org/en-US/kb/how-does-phishing-and-malware-protection-work | These lists are automatically downloaded and updated every 30 minutes or | so when the Phishing and Malware Protection features are enabled. ... Dann aktualisiert man halt statt alle 30 Minuten nur noch einmal am Tag, um die Datenmenge in Grenzen zu halten. Aber damit würde man sich ja der Argumente berauben, Userdaten abgreifen zu müssen. > >Es finden also nur Abfragen zu URLs statt, die auf der Liste drauf >stehen. FF fragt nicht bei jeder angesurften URL nach, ob die auf der >Liste bei Google steht. Das geschieht mit der in FF vorgehaltenen Kopie. > >Damit Google nicht einmal erfährt, welche verseuchte Seite(die sie ja >sowieso schon kennen) angesurft werden soll, wird nur ein Hash-Fragment >gesendet und Google sendet alle Hashes zurück, die dieses Fragment >enthalten. Wie bereits erläutert wahrscheinlich ein Leichtes, vom Fragment auf die tatsächliche Site zu schliessen. Bezeichnend auch der niedliche Versuch der Mozilla-Leute, ein paar 'Noise'-Hashes mit einzufügen, um die Analyse etwas zu erschweren. Wäre so etwas nötig bei einem an sich schon wasserdichten Verfahren? Und sämtliche Binär-Downloads (Setup-Dateien etc.), sofern nicht in der lokalen Blacklist geführt oder mit einer Google genehmen Signatur versehen, werden ebenfalls gemeldet: | When you download an application file, Firefox checks the site hosting | it against a list of sites known to contain “malware”. If the site is | found on that list, Firefox blocks the file immediately, otherwise it | asks Google’s Safe Browsing service if the software is safe by sending | it some of the download’s metadata. http://superuser.com/questions/832608/what-is-being-send-to-received-from-safebrowsing-google-com-when-i-open-firefo# | This enables remote lookups for the Application Reputation/Download | Protection part of SafeBrowsing. This is only relevant when you do an | actual download, not during normal browsing. We have a local blacklist | of hashes of evil binaries. If something is not on the blacklist, we | check a local whitelist of signer certificates. If the binary is not | signed or the signature is unknown, we'll do a remote lookup to verify | that it is not a known virus or malware. With the remote lookup | disabled, only things on the local blacklist are blocked. Ich nenne das Download-Tracking. > >> Aber Du kannst Dir das Verfahren ruhig weiter schönreden. > >Sieh ein, die Welt ist nicht ganz so schlecht, wie man es dir weiß >machen will. Seit nun bald 20 Jahren beobachte ich mit Sorge die zunehmende Gefährdung der Privatsphäre durch Internettechnologien. Da muss mir niemand etwas weissmachen. Auch Snowden's Publikationen waren für mich alles andere als eine Überraschung. Keine Paranoia, alles Realität. Die Welt ist schlecht, zumindest in den Vorstandsetagen der nur an Einflussnahme und Gewinnmaximierung interessierten Multis, denen zu trauen Du mir hier rätst. > >>>> Über die von Google deponierten Tracking-Cookies muss ich mich nicht >>>> auch noch auslassen. Alles nur zum Wohle des Benutzers. >>> >>>Von denen war hier nicht die Rede. >> >> Na klar. > >Es wurde auch nicht über angebliche Mondlandungen oder Streifen am >Himmel geredet denn ich bin von der NSA und habe den Auftrag dich zu >beruhigen. Alles ist galaktisch gut... http://www.sitepronews.com/2014/10/01/googles-safe-browsing-service-killing-privacy/ | However the Safe Browsing API also stores a cookie on the user’s | computer which the NSA (US National Security Agency) uses to identify | individual computers. This is a mandatory requirement that many users | feel is acceptable as it helps them feel safe. | | In addition, Google stores another cookie on the user’s computer that | can be used to identify the IP addresses the user visits, ie can be used | to track him or her. | | Google’s excuse is that the tracking cookie logs this data in order to | prevent DDoS (distributed denial-of-service) attacks. That may be so. | | The API in the user’s browser (eg, Chrome) will ‘phone home’ every few | hours to check for updates to its list of malicious sites. At the same | time it sends a payload that includes the machine’s ID and the user’s | ID. http://webanonymizer.org/a/safebrowsing.google.com/ Bestimmt zwingend erforderlich, derartige Identifikationsmassnahmen. Fragt sich nur wozu. Grüsse
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-07 19:39 +0100 |
| Message-ID | <nvql9m.564.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #281961 |
*Cornelis Tromp* schrieb: > Ruediger Lahl schrieb: >>Wenn Google für SÄMTLICHE URLs des Internet korrespondierende Hashes >>vorhält, dann könnte es unter Umständen irgend etwas tracken. > > Und wenn es nur einen Teil davon vorhält nennt man es nicht Tracking? Nein, das ist eine unvollständige Sammlung. >>Firefox sendet Google aber nur Teil-Hashes, die Google sowieso kennt. >>Denn das findet ja nur in dem Augenblick statt, wenn Firefox den Link in >>seiner offline gehaltenen Liste schon gefunden hat. Die Abfrage findet >>überhaupt nur deswegen statt, um festzustellen, ob die URL immer noch >>auf der momentan bei Google vorliegenden Liste steht. > > Die Abfrage findet statt, da Firefox nur eine Liste der ersten 32 von 8 > x 32 SHA256-Bits der bösen URLs vorrätig hält, zur eindeutigen Zuordnung > aber den kompletten Hash-Wert benötigt. FF checkt eine URL indem er den Hash aus der URL bildet. Das Ergebnis ist: 135790 Genau diesen Hash findet er in seiner Offline-Liste. Nun möchte FF wissen, ob die URL aktuell immer noch in der Liste bei google steht. Also bittet er Google, ihm alle Hashes zu schicken, die mit 135 beginnen. Google findet in seiner Liste 100 Hashes, die so beginnen und sendet sie komplett an den FF. Der FF prüft, ob sein Hash dabei ist und reagiert entsprechend. Google weiß jetzt also, das eine Seite besucht werden soll, deren Hash mit 135 beginnt. Davon kennt Google 100 Stück. Ob FF da nun eine Liste kompletter Hashes, oder selbst nur Teil-Hashes vorhält ändert nichts an der gewährleisteten Anonymität. >>Es finden also nur Abfragen zu URLs statt, die auf der Liste drauf >>stehen. FF fragt nicht bei jeder angesurften URL nach, ob die auf der >>Liste bei Google steht. Das geschieht mit der in FF vorgehaltenen Kopie. >> >>Damit Google nicht einmal erfährt, welche verseuchte Seite(die sie ja >>sowieso schon kennen) angesurft werden soll, wird nur ein Hash-Fragment >>gesendet und Google sendet alle Hashes zurück, die dieses Fragment >>enthalten. > > Wie bereits erläutert wahrscheinlich ein Leichtes, vom Fragment auf die > tatsächliche Site zu schliessen. Das kommt darauf an, wie viele Hashes Google in der Liste hat, die das von FF gesendete Fragment enthalten. Übrigens ist das Tracking bei der ganzen Sache fürn Arsch, denn selbst wenn Google die richtige Seite errät, weiß es nur, dass der User sie sicher nicht betreten wird, weil sie ja von FF als unsicher gekennzeichnet wird. > Bezeichnend auch der niedliche Versuch > der Mozilla-Leute, ein paar 'Noise'-Hashes mit einzufügen, um die > Analyse etwas zu erschweren. Quelle? > Und sämtliche Binär-Downloads (Setup-Dateien etc.), sofern nicht in der > lokalen Blacklist geführt oder mit einer Google genehmen Signatur > versehen, werden ebenfalls gemeldet: Es ging um URLs. Der Mechanismus für Downloads sieht gezwungenermaßen anders aus. > http://superuser.com/questions/832608/what-is-being-send-to-received-from-safebrowsing-google-com-when-i-open-firefo# > > Ich nenne das Download-Tracking. Wahrscheinlich kommt google da via google-analytics leichter dran. -- bis denne
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| From | Anonymous <anonymous@hoi-polloi.org> |
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| Date | 2016-11-08 00:01 +0100 |
| Message-ID | <33c0e7f321726bdea9b7591a291f416b@hoi-polloi.org> |
| In reply to | #282135 |
Ruediger Lahl schrieb: >*Cornelis Tromp* schrieb: > >> Ruediger Lahl schrieb: >>>Wenn Google für SÄMTLICHE URLs des Internet korrespondierende Hashes >>>vorhält, dann könnte es unter Umständen irgend etwas tracken. >> >> Und wenn es nur einen Teil davon vorhält nennt man es nicht Tracking? > >Nein, das ist eine unvollständige Sammlung. Verstehe. Dann bezeichnen wir es also als inkomplettes Tracking. > >>>Firefox sendet Google aber nur Teil-Hashes, die Google sowieso kennt. >>>Denn das findet ja nur in dem Augenblick statt, wenn Firefox den Link in >>>seiner offline gehaltenen Liste schon gefunden hat. Die Abfrage findet >>>überhaupt nur deswegen statt, um festzustellen, ob die URL immer noch >>>auf der momentan bei Google vorliegenden Liste steht. >> >> Die Abfrage findet statt, da Firefox nur eine Liste der ersten 32 von 8 >> x 32 SHA256-Bits der bösen URLs vorrätig hält, zur eindeutigen Zuordnung >> aber den kompletten Hash-Wert benötigt. > >FF checkt eine URL indem er den Hash aus der URL bildet. >Das Ergebnis ist: 135790 >Genau diesen Hash findet er in seiner Offline-Liste. Wrong. Er findet dort ggf. nur das entsprechende 32bit-Prefix ... https://developers.google.com/safe-browsing/v4/update-api | Updating the local database | | To stay current, clients are required to periodically update the Safe | Browsing lists in their local database. To save bandwidth, clients | download the hash prefixes of URLs rather than the raw URLs. For | example, if "www.badurl.com/" is on a Safe Browsing list, clients | download the SHA256 hash prefix of that URL rather than the URL itself. | In the majority of cases the hash prefixes are 4 bytes long, meaning | that the average bandwidth cost of downloading a single list entry is 4 | bytes before compression. >Nun möchte FF wissen, ob die URL aktuell immer noch in der Liste bei >google steht. Also bittet er Google, ihm alle Hashes zu schicken, die >mit 135 beginnen. Google findet in seiner Liste 100 Hashes, die so >beginnen und sendet sie komplett an den FF. Der FF prüft, ob sein Hash >dabei ist und reagiert entsprechend. ... weshalb er gezwungen ist, vom Google-Server alle Komplett-Hashes mit diesem Prefix herunterzuladen, um zu klären, ob die von ihm angesteuerte Site von Google wirklich als bösartig geführt wird. | Checking URLs | | To check if a URL is on a Safe Browsing list, the client must first | compute the hash and hash prefix of the URL (see URLs and Hashing). The | client then queries the local database to determine if there is a match. | If the hash prefix is not present in the local database, then the URL is | considered safe (not on the Safe Browsing lists). | | If the hash prefix is present in the local database (a hash prefix | collision), the client must send the hash prefix to the Safe Browsing | servers for verification. The servers will return all full-length SHA | 256 hashes that contain the given hash prefix. If one of those | full-length hashes matches the full-length hash of the URL in question, | then the URL is considered unsafe. If none of the full-length hashes | match the full-length hash of the URL in question, then that URL is | considered safe. Auf diesem Verfahren gründet ja auch mein Paranoia-Beispiel, welches aufzeigt, dass nicht nur bei definitivem Ansurfen kritischer URLs, sondern bei jeder Prefix-Kollision auch harmloser Seiten Meldung an Google erfolgt. Andernfalls könnte man sich bei einer lokalen Datenbank vollständiger Hashes doch ohne Einbussen an Funktionalität dem Hash-Upload grundsätzlich entziehen, was Brother Google bestimmt nicht recht sein dürfte. > >Google weiß jetzt also, das eine Seite besucht werden soll, deren Hash >mit 135 beginnt. 135? Bei einem 32-Bit-Wert (0..4294967295) wäre eine 10-stellige Dezimalzahl durchaus realistischer. > Davon kennt Google 100 Stück. Bei den von Dir postulierten durchschnittlich 100 kollidierenden Einträgen müssten sich in Google's Datenbank dann insgesamt mehr als 400 Mrd. URL-Hashes befinden. Erscheint mir doch ein wenig hoch gegriffen. > Ob FF da nun eine Liste >kompletter Hashes, oder selbst nur Teil-Hashes vorhält ändert nichts an >der gewährleisteten Anonymität. Das sehe ich anders. Ein interaktives serverbasiertes Feststellungsverfahren bietet nun mal nicht die Vertraulichkeit einer passiven Offlinemethode à la GPS. > >>>Es finden also nur Abfragen zu URLs statt, die auf der Liste drauf >>>stehen. FF fragt nicht bei jeder angesurften URL nach, ob die auf der >>>Liste bei Google steht. Das geschieht mit der in FF vorgehaltenen Kopie. >>> >>>Damit Google nicht einmal erfährt, welche verseuchte Seite(die sie ja >>>sowieso schon kennen) angesurft werden soll, wird nur ein Hash-Fragment >>>gesendet und Google sendet alle Hashes zurück, die dieses Fragment >>>enthalten. >> >> Wie bereits erläutert wahrscheinlich ein Leichtes, vom Fragment auf die >> tatsächliche Site zu schliessen. > >Das kommt darauf an, wie viele Hashes Google in der Liste hat, die das >von FF gesendete Fragment enthalten. Übrigens ist das Tracking bei der >ganzen Sache fürn Arsch, denn selbst wenn Google die richtige Seite >errät, weiß es nur, dass der User sie sicher nicht betreten wird, weil >sie ja von FF als unsicher gekennzeichnet wird. Der war gut. Meines Erachtens ein aussichtsreicher Netdigest-Kandidat. > >> Bezeichnend auch der niedliche Versuch >> der Mozilla-Leute, ein paar 'Noise'-Hashes mit einzufügen, um die >> Analyse etwas zu erschweren. > >Quelle? Prefs: urlclassifier.gethashnoise https://dxr.mozilla.org/mozilla-central/source/toolkit/components/url-classifier/nsUrlClassifierDBService.cpp | 291 AddNoise(completes->ElementAt(i).hash.prefix, | 292 completes->ElementAt(i).mTableName, | 293 mGethashNoise, *completes); > >> Und sämtliche Binär-Downloads (Setup-Dateien etc.), sofern nicht in der >> lokalen Blacklist geführt oder mit einer Google genehmen Signatur >> versehen, werden ebenfalls gemeldet: > >Es ging um URLs. Der Mechanismus für Downloads sieht gezwungenermaßen >anders aus. > >> http://superuser.com/questions/832608/what-is-being-send-to-received-from-safebrowsing-google-com-when-i-open-firefo# >> >> Ich nenne das Download-Tracking. > >Wahrscheinlich kommt google da via google-analytics leichter dran. Prinzipiell ja. Safe Browsing und Google Analytics ergänzen sich in idealer Weise. Nur muss man in seinem Browser beispielsweise NoScript das Google Analytics Scripting erlauben, während Safe Browsing die Google'schen Datenbanken vielen Usern unbewusst still und heimlich im Hintergrund befüllt. Grüsse
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-04 15:17 +0100 |
| Message-ID | <nvi8pj.3n8.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #281324 |
*Bernd Ullrich* schrieb: > Am 03.11.2016 um 22:16 schrieb Ruediger Lahl: > > [...] > >> Google hat nur ein paar Zeichen bekommen, > > Wie hast du das nachgemessen\gezählt? Die Spezifikation steht im Netz. Welchen Umfang FF sendet, lässt sich im Quelltext nachlesen. -- bis denne
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-11-03 17:02 +0100 |
| Message-ID | <ba56c5d7-a554-58b5-32e6-f3e85873f6e4@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #280961 |
Anonymous schrieb:
> Jörg Tewes schrieb:
>>Anonymous schrieb:
>>> Jörg Tewes schrieb:
>>
>>>>Keine Ahnung ob ihr's schon gehört habt, es gibt Hinweise auf die
>>>>Weitergabe und Verwendung vermeintlich anonymer Datensätze. Hier mehr
>>>>dazu.
>>>>
>>>><http://stadt-bremerhaven.de/wot-spioniert-nutzer-aus-heute-abend-reportage-im-ndr/>
>>>
>>> Technische Hintergründe auf
>>> https://www.kuketz-blog.de/wot-addon-wie-ein-browser-addon-seine-nutzer-ausspaeht/
>>>
>>> WOT ist übrigens weder ein Mozilla-Projekt noch auf den Firefox
>>> beschränkt.
>>
>>Und WOT ist nicht das einzige Addon das da mauschelt.
>
> Ist in der Firefox-Grundinstallation Safe Browsing immer noch aktiviert?
Ich meine schon.
Bye Jörg
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Letzte Woche hatte er noch Erektionsstörungen.
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| From | Dieter Sporer <dieter.sp@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-03 02:15 -0700 |
| Message-ID | <369a8972-5391-4a5c-9624-c50c80bc09e5@googlegroups.com> |
| In reply to | #280934 |
Am Mittwoch, 2. November 2016 23:38:01 UTC+1 schrieb Jörg Tewes: > Anonymous schrieb: > > Jörg Tewes schrieb: > > >>Keine Ahnung ob ihr's schon gehört habt, es gibt Hinweise auf die > >>Weitergabe und Verwendung vermeintlich anonymer Datensätze. Hier mehr > >>dazu. > >> > >><http://stadt-bremerhaven.de/wot-spioniert-nutzer-aus-heute-abend-reportage-im-ndr/> > > > > Technische Hintergründe auf > > https://www.kuketz-blog.de/wot-addon-wie-ein-browser-addon-seine-nutzer-ausspaeht/ > > > > WOT ist übrigens weder ein Mozilla-Projekt noch auf den Firefox > > beschränkt. > > Und WOT ist nicht das einzige Addon das da mauschelt. Ist das jetzt nur das übliche Geschwurbel? Sonst werd doch bitte mal ein wenig konkreter. Welche sind das nach deiner Erkenntnis noch? Dieter
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