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| Started by | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2026-06-30 09:13 +0000 |
| Last post | 2026-07-01 16:23 +0000 |
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DFB-Fußball Merchandise Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-06-30 09:13 +0000
Re: DFB-Fußball Merchandise Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-06-30 12:10 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2026-06-30 14:36 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-06-30 14:51 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2026-06-30 15:00 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2026-06-30 22:16 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-06-30 22:28 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-06-30 22:33 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-06-30 22:45 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-06-30 23:09 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2026-07-01 22:14 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-07-01 22:42 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-07-01 23:12 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Michael Zink <michael@swamp.franken.de> - 2026-06-30 22:21 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-07-01 10:27 +0000
Re: DFB-Fußball Merchandise Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-06-30 19:39 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-06-30 17:56 +0000
Re: DFB-Fußball Merchandise Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-06-30 21:17 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2026-07-01 09:10 +0000
Re: DFB-Fußball Merchandise Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-07-01 13:28 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-07-01 15:36 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-07-01 16:23 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-07-01 17:00 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-07-02 09:26 +0200
Re: DFB-Fußball Merchandise Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-07-01 16:23 +0000
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2026-06-30 09:13 +0000 |
| Subject | DFB-Fußball Merchandise |
| Message-ID | <11201ci$1p6n2$1@solani.org> |
Die Einzelhändler hatten ja auch schon sehr vorsichtig disponiert… -- please forgive my iPhone typos
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-30 12:10 +0200 |
| Message-ID | <1120bnc.b4c.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #667299 |
*Dr. Joachim Neudert* schrieb: > Die Einzelhändler hatten ja auch schon sehr vorsichtig disponiert… Habe mich gerade im Laden mit meiner Frau drüber unterhalten. :-) Die werden das näxte mal dann wohl noch vorsichtiger ordern. -- bis denne (580)
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-30 14:36 +0200 |
| Message-ID | <jqpchmxcas.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #667300 |
Ruediger Lahl meinte: >> Die Einzelhändler hatten ja auch schon sehr vorsichtig disponiert… > > Habe mich gerade im Laden mit meiner Frau drüber unterhalten. :-) > Die werden das näxte mal dann wohl noch vorsichtiger ordern. ... wenn denn beim nächsten Mal die Vorrunde (d.h. die Teilnahme) überhaupt erreicht wird. Aber vielleicht bläst die Fifa die Veranstaltung ja auf 64 oder 128 Teilnehmer auf, da wirds mit der Qualifikation nicht ganz so schwer. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-30 14:51 +0200 |
| Message-ID | <1120l5v.ai8.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #667301 |
*Diedrich Ehlerding* schrieb: > Ruediger Lahl meinte: > >>> Die Einzelhändler hatten ja auch schon sehr vorsichtig disponiert… >> >> Habe mich gerade im Laden mit meiner Frau drüber unterhalten. :-) >> Die werden das näxte mal dann wohl noch vorsichtiger ordern. > > ... wenn denn beim nächsten Mal die Vorrunde (d.h. die Teilnahme) überhaupt > erreicht wird. Aber vielleicht bläst die Fifa die Veranstaltung ja auf 64 oder > 128 Teilnehmer auf, da wirds mit der Qualifikation nicht ganz so schwer. Aber wenn wir dann Pech haben, müssen wir gleich im 32stelfinale gegen Aruba ran... :-( -- bis denne (580)
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-30 15:00 +0200 |
| Message-ID | <18rchmxri1.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #667302 |
Ruediger Lahl meinte: > Aber wenn wir dann Pech haben, müssen wir gleich im 32stelfinale gegen > Aruba ran... :-( "wir"? Nee. Ich nicht. Die überbezahlten Fußballer vielleicht (aber das mit der Überbezahlung relativiert sich ja jetzt, nach dieser Blamage wird der Marktwert wohl sinken). -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2026-06-30 22:16 +0200 |
| Message-ID | <6bcdf46a-06c7-410a-8db1-4e950f3245a5@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #667303 |
Diedrich Ehlerding schrieb: > Ruediger Lahl meinte: > >> Aber wenn wir dann Pech haben, müssen wir gleich im 32stelfinale gegen >> Aruba ran... :-( > > "wir"? Nee. Ich nicht. Die überbezahlten Fußballer vielleicht (aber das mit > der Überbezahlung relativiert sich ja jetzt, nach dieser Blamage wird der > Marktwert wohl sinken). Die kriegen kein (okay eher wenig) Geld für's spielen in der Nationalmannschaft. Da gäb's nur Prämien für's erreichen bestimmter Ziele. Vielleicht gab's ja 100.000 für das überstehen der Gruppenphase, aber das sind nur Peanuts. Geld bekommen die für's spielen in der Liga, genau wie die US-Eishockeyspieler oder die Baseballer oder Basketballer. Was in Europa Fußball ist auf dem nordamerikanischen Kontinent halt Eishockey oder Football, oder Baseball. Die bekommen auch ähnlich viel Geld wie die überbezahlten Manager oder Programmierer. Vermutlich sind die VW-Mitarbeiter in der Produktion auch überbezahlt. -- Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginären Freund hat. Wenn Jesus gevierteilt worden wäre, hätten wir heute dann Mobiles über der Tür hängen?
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
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| Date | 2026-06-30 22:28 +0200 |
| Message-ID | <11218ts$1d02d$1@dont-email.me> |
| In reply to | #667310 |
Salve allerseits, Jörg Tewes schrieb: > > Vermutlich sind die VW-Mitarbeiter in der Produktion auch überbezahlt. > +--- <hier abknabbern> --- | Die Verunsicherung ist groß. Viele Beschäftigte bei Volkswagen melden | sich voller Sorgen bei ihren Betriebsräten. Seit am Freitag radikale | Sparpläne bekannt wurden, wonach der Vorstand womöglich zusätzlich 50 | 000 Stellen abbauen und mehrere Werke dichtmachen will, hat mancher im | Riesenreich des größten europäischen Autoherstellers Angst bekommen. | | Doch bei VW ist ein Kahlschlag nicht so einfach möglich wie bei anderen | Unternehmen. Die Arbeitnehmer haben traditionell deutlich mehr Macht. | 2024 haben sie ähnlich radikale Sparpläne abgewehrt. Und ein | Sanierungspaket durchgesetzt, das zwar einen massiven Stellenabbau | vorsieht, aber sozialverträglich: ohne Entlassungen, ohne | Werksschließungen. Es wird also in den nächsten Wochen zum großen | Showdown zwischen Vorstand und Arbeitnehmern kommen. Nach Recherchen der | Süddeutschen Zeitung könnte es dabei Versuche geben, die Macht der | Beschäftigten zu brechen. | | Die Arbeitnehmervertreter kritisieren insbesondere, dass dem Management | außer Sparen wenig einfalle. Statt radikal zu kürzen, solle der Vorstand | für wettbewerbsfähige Produkte und Technologien sorgen, so | IG-Metall-Chefin Christiane Benner und VW-Betriebsratschefin Daniela | Cavallo. Dass der Konzern für Investitionen sowie Forschung und | Entwicklung in den nächsten Jahren womöglich statt 185 nur noch 135 | Milliarden Euro ausgeben will, sei ein fatales Signal, heißt es aus | VW-Kreisen. „Es fehlt der Plan: Wo wollen wir überhaupt hin?“, sagt ein | Insider der SZ. VW habe immer viel | | Und die Sparpläne an sich? In manchen Medienberichten heißt es | inzwischen, zusätzlich zum vereinbarten Abbau von 50 000 Stellen bis | 2030 stünden womöglich nicht nur weitere 50 000, sondern sogar 90 000 | Stellen auf der Kippe. Die Arbeitnehmerseite hat dem Vorstand schon vor | Wochen einen Fragenkatalog zur Zukunft des Konzerns zugestellt, | allerdings nur die Antwort erhalten, dass die bisher vereinbarten | Stellenreduzierungen nicht ausreichten. | | Und die Werke? Aus Konzernkreisen heißt es, es gehe nicht darum, ein | Werk von heute auf morgen zuzusperren. Vielmehr könnte es den Druck auf | die Arbeitnehmerseite erhöhen, frühzeitig über die Zukunft einzelner | Fabriken zu verhandeln. Denn die Werksbelegung – also welches Modell wo | gefertigt wird – wird traditionell für rund fünf Jahre im Voraus | festgelegt. Bekommt ein Standort kein neues Modell zugeteilt, wird es eng. | | Genau das könnte den Fabriken in Zwickau, Emden, Hannover und Neckarsulm | drohen. Der Zeitplan ist recht eindeutig: Ende 2030 läuft die beim | Sanierungsplan 2024 ausgehandelte Jobgarantie für die VW-Beschäftigten | aus. Das dürfte ziemlich gut mit dem Zeitpunkt zusammenfallen, zu dem | etwa Emden und Zwickau neue Fahrzeuge produzieren müssten. In beiden | Fabriken werden ausschließlich Elektroautos gebaut. Wenn das Management | nun keine Nachfolgemodelle mehr zuweist, geht den Mitarbeitern vor Ort | irgendwann die Arbeit aus. Ein Konzerninsider sagt: „Es hört sich so an, | als ob man die vier Werke ausbluten lassen will.“ Vor dieser Situation | stehen bereits die Beschäftigten in Osnabrück. 2027 endet dort die | Produktion des T-Roc-Cabrio. Ein neues Modell gibt es nicht. Bisher | haben sich sämtliche Alternativ-Lösungen zerschlagen, etwa die Nutzung | durch Rüstungsunternehmen. Und langsam drängt die Zeit. | | Deshalb sprechen konzernintern einige von einem „Drohszenario“. Das | Management wolle jetzt die Gewerkschaft zu Kompromissen zwingen, indem | man in ein paar Jahren noch härtere Einschnitte – wie komplette | Werkschließungen – in den Raum stellt. Ein Kompromiss, so hört man, gilt | immer noch als die Lieblingslösung der VW-Spitze. | | Betriebsrat und IG Metall haben bereits erklärt, dass sie | Werksschließungen „mit aller Macht verhindern“ würden. Und das Land | Niedersachsen, das 20 Prozent der Anteile an VW hält, machte klar, es | werde „keiner Entwicklung zustimmen, die auf Werksschließungen als | vermeintlich einfache Lösung setzt oder die bewährte Mitbestimmung | infrage stellt“. | | *Womöglich plant der Vorstand, das VW-Gesetz auszuhebeln* | | Womit sich die Frage stellt, ob der Vorstand überhaupt die Macht hat, | einen Kahlschlag durchzusetzen. Im Aufsichtsrat haben die Arbeitnehmer | mit dem Land Niedersachsen die Mehrheit. Und es bräuchte laut VW-Gesetz | sogar eine Zwei-Drittel-Mehrheit, um eines der sechs westdeutschen Werke | Wolfsburg, Braunschweig, Kassel, Salzgitter, Emden oder Hannover | dichtzumachen. Nun wird spekuliert, dass womöglich das VW-Gesetz | ausgehebelt werden soll, indem die VW-Werke in eine neue | Aktiengesellschaft unterhalb der VW AG angesiedelt und auf diesem Weg | leichter dichtgemacht werden können. | | Eine außerordentliche Hauptversammlung der Aktionäre könnte eine solche | gesellschaftsrechtliche Neuordnung beschließen. Allerdings bedarf es | dazu abweichend vom normalen Aktienrecht wegen des VW-Gesetzes wohl eine | Mehrheit von mehr als 80 Prozent. Das Land Niedersachsen könnte das mit | seinen 20 Prozent Stimmrecht also blockieren. | | Vorstellbar ist aber, dass Juristen des Konzerns argumentieren, die | 80-Prozent-Regel gelte nicht für Beschlüsse zur Neuordnung. Vorstellbar | ist auch, dass Druck auf das Land und die Arbeitnehmerseite ausgeübt | wird. Nach dem Motto: Radikale Kürzungen sind nötig, wer sich ihnen | widersetzt, verletzt seine aktienrechtlichen Pflichten, das | Unternehmenswohl zu wahren. Es steht im Raum, dass wegen des | Kursverfalls der VW-Aktie Investoren auf hohe Summen klagen könnten. Und | dann ist die Frage, wer als Schuldiger ausgemacht wird. | | Trotzdem wirkt die Brachialstrategie des Vorstands reichlich riskant. | Denn ob wirklich die nötige Mehrheit auf der Hauptversammlung erreicht | würde, steht in den Sternen. Wäre es nicht vielleicht ein | erfolgversprechenderer Weg, die Arbeitnehmerseite zu Verhandlungen zu | bitten, um gemeinsam eine Lösung zu finden? | | In VW-Kreisen ist zu hören, Konzern-Chef Oliver Blume sei lange Zeit als | konzilianter Teamplayer aufgetreten, der anders als sein raubauziger, | 2022 geschasster Vorgänger Herbert Diess gemeinsame Lösungen gesucht | habe. Seit einiger Zeit stehe er aber unter enormem Druck der | Eigentümerfamilien Porsche und Piëch, die mehr als 50 Prozent der | VW-Stimmrechte halten. Diese seien mit den jüngsten Dividenden | unzufrieden. | | Blume habe nun „eine letzte Patrone“, das Unternehmen mit radikalen | Kostensenkungen profitabler zu machen – und durch eine Aushebelung des | VW-Gesetzes ein Durchregieren im Konzern zu ermöglichen. Gelinge das | nicht, müsse Blume um seinen Job fürchten. Spekuliert wird auch, dass | die Eigentümerfamilien in diesem Fall womöglich größere Teile ihrer | Aktienpakete verkaufen. Das wäre ein historischer Einschnitt beim | größten deutschen Autohersteller, der so lange schon von zwei großen | Blöcken geprägt wird: den Eigentümerfamilien – und der Macht, die die | Arbeitnehmer zusammen mit dem Land Niedersachsen ausüben. | | *In Emden wurden die Beschäftigten gerade erst gelobt – jetzt bangen sie* | *wieder um ihre Jobs* | | Und die Beschäftigten? Ihre Stimmung ist – vorsichtig ausgedrückt – | angespannt. Viele Mitarbeitende hatten gehofft, mit der Tarifeinigung im | Dezember 2024 das Schlimmste überstanden zu haben. Diese Hoffnung hat | sich wohl endgültig zerschlagen. Insbesondere, dass die Pläne einfach an | die Presse durchgestochen wurden, wird bei vielen Beschäftigten mit | Unmut aufgenommen. Von „schlechtem Stil“ ist Insidern zufolge die Rede. | | Im VW-Werk Emden gab es erst Mitte Juni eine Betriebsversammlung, bei | der die Mitarbeitenden von der Werksführung gelobt wurden. Dass sie all | ihre Ziele erreichen, dass sie einen guten Job machen würden. Wenige | Tage später dann die Nachricht, wonach vier Werke geschlossen werden | könnten, darunter auch jenes in Emden. „Die VW-Mitarbeiter in Emden sind | natürlich frustriert. Sie haben alles gegeben – und jetzt kommt so eine | Hiobsbotschaft“, sagt Thomas Preuß, Geschäftsführer der IG Metall in | Emden. Besonders irritierend ist für ihn: Sowohl Emden als auch Zwickau | galten lange als Herzstücke der Elektrostrategie von VW. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vw-stellenabbau-werksschliessungen-news-blume-ig-metall-wolfsburg-entlassungen-li.3507255> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
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| Date | 2026-06-30 22:33 +0200 |
| Message-ID | <112197e$1d02d$2@dont-email.me> |
| In reply to | #667312 |
Salve allerseits, Ingrid schrieb: > | VW-Kreisen. „Es fehlt der Plan: Wo wollen wir überhaupt hin?“, sagt ein > | Insider der SZ. VW habe immer viel > +--- <hier abknabbern> --- | Insider der SZ. VW habe immer viel Technologie selbst gemacht. „Wollen | wir jetzt ein Billigheimer werden? Sparen kann ja kein Selbstzweck sein“. +--- </hier abknabbern> --- M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
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| Date | 2026-06-30 22:45 +0200 |
| Message-ID | <naio82FeokpU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #667310 |
Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> writes: > Geld bekommen die für's spielen in der Liga, genau wie die > US-Eishockeyspieler oder die Baseballer oder Basketballer. Was in > Europa Fußball ist auf dem nordamerikanischen Kontinent halt Eishockey > oder Football, oder Baseball. Die sind nicht überbezahlt. Die bekommen genau das, was sie ihren Arbeitgebern wert sind. > Die bekommen auch ähnlich viel Geld wie die überbezahlten Manager oder > Programmierer. Vermutlich sind die VW-Mitarbeiter in der Produktion > auch überbezahlt. Auch bei den VW-Mitarbeitern gilt das. Die sind aber wohl über-viele, wenn Wettbewerber mit der Hälfte der Mitarbeiter gleich viele Autos bauen können.
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
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| Date | 2026-06-30 23:09 +0200 |
| Message-ID | <1121ba3$1d02d$3@dont-email.me> |
| In reply to | #667314 |
Salve allerseits, Michael Bode schrieb: > Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> writes: > >> Die bekommen auch ähnlich viel Geld wie die überbezahlten Manager oder >> Programmierer. Vermutlich sind die VW-Mitarbeiter in der Produktion >> auch überbezahlt. > > Auch bei den VW-Mitarbeitern gilt das. Die sind aber wohl über-viele, > wenn Wettbewerber mit der Hälfte der Mitarbeiter gleich viele Autos bauen > können. > Wer sich ernsthaft darüber schlau machen will, sollte sich den Ronzheimer- VLog mit dem Autopreneur Philipp Raasch¹ antun! Ja, ich weiß, ist mit 44 Minuten nicht gerade kurz, aber danach weiß man eben über die höchst fatale Lage der deutschen Autoindustrie Bescheid... 눈_눈 M.f.G. ___ ¹<https://www.youtube.com/watch?v=vGDN0LguH_I> -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
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| Date | 2026-07-01 22:14 +0200 |
| Message-ID | <829bcca0-1b64-40b7-9788-3814cf8adc3f@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #667314 |
Michael Bode schrieb: > Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> writes: > >> Geld bekommen die für's spielen in der Liga, genau wie die >> US-Eishockeyspieler oder die Baseballer oder Basketballer. Was in >> Europa Fußball ist auf dem nordamerikanischen Kontinent halt Eishockey >> oder Football, oder Baseball. > > Die sind nicht überbezahlt. Die bekommen genau das, was sie ihren > Arbeitgebern wert sind. Wie die Fußballer. >> Die bekommen auch ähnlich viel Geld wie die überbezahlten Manager oder >> Programmierer. Vermutlich sind die VW-Mitarbeiter in der Produktion >> auch überbezahlt. > Auch bei den VW-Mitarbeitern gilt das. Die sind aber wohl über-viele, > wenn Wettbewerber mit der Hälfte der Mitarbeiter gleich viele Autos bauen > können. Die Wettbewerber bauen nicht gleich viele Autos. -- Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginären Freund hat. Wenn Jesus gevierteilt worden wäre, hätten wir heute dann Mobiles über der Tür hängen?
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-01 22:42 +0200 |
| Message-ID | <nalceaFsi4oU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #667409 |
Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> writes: > Michael Bode schrieb: >> Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> writes: >> >>> Geld bekommen die für's spielen in der Liga, genau wie die >>> US-Eishockeyspieler oder die Baseballer oder Basketballer. Was in >>> Europa Fußball ist auf dem nordamerikanischen Kontinent halt Eishockey >>> oder Football, oder Baseball. >> >> Die sind nicht überbezahlt. Die bekommen genau das, was sie ihren >> Arbeitgebern wert sind. > > Wie die Fußballer. Exakt. > >>> Die bekommen auch ähnlich viel Geld wie die überbezahlten Manager oder >>> Programmierer. Vermutlich sind die VW-Mitarbeiter in der Produktion >>> auch überbezahlt. > >> Auch bei den VW-Mitarbeitern gilt das. Die sind aber wohl über-viele, >> wenn Wettbewerber mit der Hälfte der Mitarbeiter gleich viele Autos bauen >> können. > > Die Wettbewerber bauen nicht gleich viele Autos. Richtig, Toyota baut mehr. Ich wollte gnädig sein.
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-01 23:12 +0200 |
| Message-ID | <1123vrp$25d5m$1@dont-email.me> |
| In reply to | #667409 |
Salve allerseits, Jörg Tewes schrieb: > Michael Bode schrieb: >> Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> writes: >> >>> Geld bekommen die für's spielen in der Liga, genau wie die >>> US-Eishockeyspieler oder die Baseballer oder Basketballer. Was in >>> Europa Fußball ist auf dem nordamerikanischen Kontinent halt Eishockey >>> oder Football, oder Baseball. >> >> Die sind nicht überbezahlt. Die bekommen genau das, was sie ihren >> Arbeitgebern wert sind. > > Wie die Fußballer. > >>> Die bekommen auch ähnlich viel Geld wie die überbezahlten Manager oder >>> Programmierer. Vermutlich sind die VW-Mitarbeiter in der Produktion >>> auch überbezahlt. >> >> Auch bei den VW-Mitarbeitern gilt das. Die sind aber wohl über-viele, >> wenn Wettbewerber mit der Hälfte der Mitarbeiter gleich viele Autos bauen >> können. > > Die Wettbewerber bauen nicht gleich viele Autos. > +--- <hier abknabbern> --- | Der Fussball sei ein Spiegel des Landes, heisst es oft in Deutschland. | Und tatsächlich zeigen sich – kausal oder zufällig – häufig Parallelen. | So hat es die Nationalmannschaft seit 2018 bei drei Weltmeisterschaften | in Folge nicht mehr unter die besten 16 Teams geschafft. Im gleichen | Zeitraum ist das Wirtschaftswachstum kaum vorangekommen, die Produktion | im verarbeitenden Gewerbe ist sogar deutlich zurückgegangen. | Fussballerisch und wirtschaftlich stagniert Deutschland also seit bald | einem Jahrzehnt auf tiefem Niveau. | | In beiden Feldern gehören Zukunftsinvestitionen zu den wichtigsten | Faktoren für künftige Erfolge, im Fussball etwa in die Ausbildung und in | Leistungszentren für Jugendliche. In der Wirtschaft sind Investitionen | in Maschinen, Anlagen oder Software ein zentraler Indikator für die | Standortqualität und den Wohlstand. Doch in diesem Bereich liegt | Deutschland im Vergleich zwischen 34 Industrie- und Schwellenländern | abgeschlagen am unteren Ende, wie eine diese Woche veröffentlichte | Studie der Unternehmensberatung McKinsey ergeben hat. | | *Abstrafung des Standorts Deutschland* | | Die privaten und staatlichen Nettoinvestitionen sind in Deutschland mit | 0,2 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) quasi vollständig zum | Erliegen gekommen. Unternehmen scheuen also Investitionen in | Deutschland, weil sie bessere Bedingungen und höhere Erfolgschancen im | Ausland sehen. | | Die Nettoinvestitionen sind die Investitionen nach Abschreibungen auf | alternde Anlagen. Sie betreffen zum Beispiel Infrastruktur, Fabriken und | Maschinen sowie geistiges Eigentum wie Software, Datenbanken und | Forschung. Sie gelten als Indikator für künftiges Wachstum und künftige | Wettbewerbsfähigkeit. | | Das globale Bild ist eindeutig: China baut seinen sogenannten | Kapitalstock mit Nettoinvestitionen von 23 Prozent seiner | Wirtschaftsleistung stark aus. In den USA beträgt der Wert 4 Prozent und | in Europa sogar nur 2 Prozent. Um die Lücke zu schliessen, müsste Europa | jedes Jahr 750 bis 800 Milliarden Euro investieren. Das wirkt völlig | unrealistisch. Deutschland liegt mit seinen fast 0 Prozent sogar noch | hinter dem Vereinigten Königreich (4 Prozent) und Frankreich (2 | Prozent). Die Schweiz kommt in der Studie nicht vor. | | In absoluten Zahlen wurden 2024 im Reich der Mitte laut McKinsey 5,9 | Billionen Dollar in produktive Anlagen investiert, in den USA waren es | 5,1 Billionen und in Europa nur 3,1 Billionen Dollar. In Deutschland | reichen die Nettoinvestitionen kaum noch aus, um den bestehenden | Kapitalstock zu erneuern. Die Zahlen passen zu anderen bekannten Daten. | So sinken seit 2022 laut dem Statistischen Bundesamt sogar die | Bruttoinvestitionen in Deutschland – gemessen am BIP von knapp 22 auf | gut 20 Prozent. Bedenklich ist dabei vor allem der deutlich stärkere | Rückgang privater Investitionen, während staatliche zulegten. | | Der Hauptgrund für die geringen Investitionen sind die hohen Kosten, wie | eine Untersuchung von zehn konkreten Investitionsfällen durch die | Unternehmensberater zeigt. Über den gesamten Projektlebenszyklus liegen | die Kosten neuer Investitionsvorhaben je nach Branche zwischen 40 und | 250 Prozent über dem international jeweils wettbewerbsfähigsten Standort. | | *Kosten höher als die Produktivität* | | Bei der Entwicklung neuer Plattformen für Elektroautos sind | beispielsweise die Kosten für deutsche, aber auch amerikanische | Autohersteller etwa drei- bis viermal so hoch wie für die chinesischen | Konkurrenten. Ähnlich verhält es sich bei der Entwicklung von | Biopharmaka. Und bei den immer wichtigeren Halbleitern beträgt der | Kostennachteil in Deutschland rund 40 Prozent. Das dürfte ein wichtiger | Grund sein, warum Deutschland oft Subventionen bieten muss, um | Chiphersteller anzuziehen – beispielsweise den taiwanischen | Halbleiter-Giganten TSMC in Dresden. | | Hauptverantwortlich für den Kostennachteil sind die hohen Löhne, die | nicht mehr durch eine höhere Produktivität ausgeglichen werden. Dieses | Problem bemängeln Unternehmer schon lange. «Wir sind in Deutschland | schlichtweg nicht so viel besser, wie wir teurer sind», sagte | beispielsweise Nicola Leibinger-Kammüller bereits vor anderthalb Jahren | im Gespräch mit der NZZ. Die Chefin des Maschinenbauers Trumpf | kritisierte die überbordende Bürokratie, die schlechte Infrastruktur, | die fehlende Digitalisierung, die fatale Energiepolitik und vieles mehr. | | Diese Probleme führt teilweise auch McKinsey an. In Deutschland benötige | eine Baugenehmigung 200 Tage gegenüber 60 Tagen in den USA und 40 in | China. Zudem lägen die Strompreise im Durchschnitt deutlich über jenen | in anderen Ländern. Zwar seien Kosten immer nur ein Kriterium für die | Wettbewerbsfähigkeit eines Standorts, sagt Jan Mischke, Partner beim | McKinsey Global Institute, das die Studie erstellt hat. Über den | Standort entschieden auch politische Stabilität, Verfügbarkeit von | Arbeitskräften, Kapitalmarktzugang und Infrastruktur. | | *Deutschland fällt in Rankings zurück* | | Doch auch insgesamt fällt Deutschland immer weiter zurück, wie jüngste | Daten zeigen. So liegt das Land zum Beispiel beim umfassenden Ranking | der Lausanner Management-Hochschule IMD nur noch auf Platz 23 von | insgesamt 70 weltweit untersuchten Ländern. Im Jahr 2014 – als | Deutschland die Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien gewann – hatte | das Land noch auf Platz 6 der wettbewerbsfähigsten Staaten gelegen. | Danach ging es schrittweise immer weiter bergab. Die Schweiz ist dagegen | seit Jahren unter den Top 3 des Rankings. | | Unternehmen müssen die Nachteile vor allem mit mehr Effizienz und | Innovationen ausgleichen. Doch letztlich benötigt Deutschland vor allem | bessere Standortbedingungen, um mehr Investitionen auszulösen. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.nzz.ch/wirtschaft/alarmzeichen-fuer-den-wohlstand-viele-unternehmen-scheuen-zukunftsinvestitionen-in-deutschland-ld.10013651> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Michael Zink <michael@swamp.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-30 22:21 +0200 |
| Message-ID | <naimpvFet73U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #667301 |
On Tue, 30 Jun 2026 14:36:03 +0200, Diedrich Ehlerding wrote: >... wenn denn beim nächsten Mal die Vorrunde (d.h. die Teilnahme) überhaupt >erreicht wird. Aber vielleicht bläst die Fifa die Veranstaltung ja auf 64 oder >128 Teilnehmer auf, da wirds mit der Qualifikation nicht ganz so schwer. Warum überhaupt eine Vorrunde? Auf Wiederlesen Michael -- Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2026-07-01 10:27 +0000 |
| Message-ID | <1t6a44eb59i146b5bn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #667311 |
On Tue, 30 Jun 2026 22:21:25 Michael Zink wrote: > On Tue, 30 Jun 2026 14:36:03 +0200, Diedrich Ehlerding wrote: >>... wenn denn beim nächsten Mal die Vorrunde (d.h. die Teilnahme) >>überhaupt erreicht wird. Aber vielleicht bläst die Fifa die >>Veranstaltung ja auf 64 oder 128 Teilnehmer auf, da wirds mit der >>Qualifikation nicht ganz so schwer. > Warum überhaupt eine Vorrunde? Sportlich gesehen: Damit nicht die Hälfte der teilnehmenden Mannschaften für ein einziges Spiel quer um die Welt fährt. Finanziell gesehen: Mehr Spiele, mehr Eintrittskarten, mehr Werbepausen etc. pp. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Gebissene Brillen bekommt diese Zeit: Stefan! (Sloganizer)
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-30 19:39 +0200 |
| Message-ID | <1120v07$18l1v$1@dont-email.me> |
| In reply to | #667299 |
Salve allerseits, Dr. Joachim Neudert schrieb: > > Die Einzelhändler hatten ja auch schon sehr vorsichtig disponiert… > Ich interessiere mich gewöhnlich nicht für Fußball und habe folgerichtig die Weltmeisterschaft nicht verfolgt, aber Fakt ist doch: Eine schlecht zusammenspielende deutsche Mannschaft ist bereits in der Gruppenphase ausgeschieden! Das ist nicht zum ersten Mal geschehen und wird wohl auch zukünftig immer wieder vorkommen! Und einfach zu postulieren, dass nicht genug Leistung gezeigt wurde, ist keine fundierte Analyse, sondern nur Bullshit – JM2C... ¯\_(ツ)_/¯ M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2026-06-30 17:56 +0000 |
| Message-ID | <1120vvr$121tl$1@solani.org> |
| In reply to | #667305 |
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> wrote: > Salve allerseits, > > Dr. Joachim Neudert schrieb: >> >> Die Einzelhändler hatten ja auch schon sehr vorsichtig disponiert… >> > Ich interessiere mich gewöhnlich nicht für Fußball und habe folgerichtig > die Weltmeisterschaft nicht verfolgt, aber Fakt ist doch: Eine schlecht > zusammenspielende deutsche Mannschaft ist bereits in der Gruppenphase > ausgeschieden! Das ist nicht zum ersten Mal geschehen und wird wohl > auch zukünftig immer wieder vorkommen! Und einfach zu postulieren, > dass nicht genug Leistung gezeigt wurde, ist keine fundierte > Analyse, sondern nur Bullshit – JM2C... ¯\_(ツ)_/¯ > > M.f.G. > Moment. Die Gruppenphase wurde als Erster abgeschlossen. Aber im 16.-Finale flogen sie gleich raus. Unter den besten 32 waren sie allerdings auch schon 2018 und 2022, vom Start weg. Die Mannschaft kam also auch dieses Jahr nicht weiter als bis unter die besten 32. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-30 21:17 +0200 |
| Message-ID | <11214ns$1bhec$1@dont-email.me> |
| In reply to | #667306 |
Salve allerseits, Dr. Joachim Neudert schrieb: > Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> wrote: >> Dr. Joachim Neudert schrieb: >>> >>> Die Einzelhändler hatten ja auch schon sehr vorsichtig disponiert… >>> >> Ich interessiere mich gewöhnlich nicht für Fußball und habe folgerichtig >> die Weltmeisterschaft nicht verfolgt, aber Fakt ist doch: Eine schlecht >> zusammenspielende deutsche Mannschaft ist bereits in der Gruppenphase >> ausgeschieden! Das ist nicht zum ersten Mal geschehen und wird wohl >> auch zukünftig immer wieder vorkommen! Und einfach zu postulieren, >> dass nicht genug Leistung gezeigt wurde, ist keine fundierte >> Analyse, sondern nur Bullshit – JM2C... ¯\_(ツ)_/¯ > > Moment. Die Gruppenphase wurde als Erster abgeschlossen. Aber im 16.-Finale > flogen sie gleich raus. Unter den besten 32 waren sie allerdings auch > schon 2018 und 2022, vom Start weg. > Na also! Dann stimmt also meine Grundannahme: Ist nicht das erste Mal! Und was wurde in all der Zeit nicht reformiert? Als Nicht-Fußball- Aficionado würde ich da glatt an das DFB denken! Aber was weiß ich schon... ¯\_(ヅ)_/¯ M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-01 09:10 +0000 |
| Message-ID | <nak3s2Flt78U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #667299 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: >Die Einzelhändler hatten ja auch schon sehr vorsichtig disponiert… Gestern war im Kaufland kein einziger Fanartikel mehr zu sehen. Bei früheren EM/WM wurden die zumindest verramscht. -- Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-01 13:28 +0200 |
| Message-ID | <1122tk8$1qhmu$1@dont-email.me> |
| In reply to | #667323 |
Salve allerseits, Peter Heitzer schrieb: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > >> Die Einzelhändler hatten ja auch schon sehr vorsichtig disponiert… > > Gestern war im Kaufland kein einziger Fanartikel mehr zu sehen. > Bei früheren EM/WM wurden die zumindest verramscht. > +--- <hier abknabbern> --- | Man will dazu ja eigentlich gar nichts sagen. Sich nicht gemein machen | mit den zahllosen hämisch Kommentierenden, die jetzt gegen eine deutsche | Mannschaft austeilen, die ihnen schon vor der Niederlage gegen Paraguay | nicht blond und blauäugig genug gewesen ist. Die das WM-Ausscheiden der | Fußballer geradezu dankbar als weiteren Beleg für den von ihnen bei | jeder Gelegenheit beschworenen allgemeinen Niedergang der Nation | anführen. Dieser aufgeblasenen Empörung mag man sich nicht anschließen, | folgt sie doch einer allzu schlichten Formel: Sie nimmt das Spiel zu | ernst und verkennt die Komplexität der echten Probleme unseres Landes. | Nach dem achten Bier sieht womöglich alles so einfach aus, wie es dumpf | in der »Bild« geschrieben steht: Trainer schlecht, Kanzler schlecht, | alle beide »überfordert und erfolglos«. Ist ja auch irgendwie dasselbe, | steht doch bei beiden »Bundes-« davor. | | *Leider nicht zu Bett gegangen* | | Ist aber eben nicht dasselbe. Weder sind »wir« 2014 Weltmeister | geworden, als ob das eine kollektive gesellschaftliche Leistung gewesen | wäre, noch sagt die gestrige Niederlage irgendetwas über den allgemeinen | Zustand dieses Landes aus. Tatsächlich hat damals in Brasilien eine sehr | gute und sehr gut trainierte Mannschaft erfolgreich zusammengespielt. | Und diesmal in den USA eben nicht. Sport ist Sport und Politik ist | Politik. | | Womit wir nun leider aber doch auf Friedrich Merz zu sprechen kommen | müssen. Denn der Bundeskanzler ist in der Nacht nach der verlorenen | Partie gegen Paraguay nicht etwa, wie es vernünftig gewesen wäre, zügig | zu Bett gegangen, sondern verbreitete sieben Minuten vor zwei Uhr früh | auf dem Kurznachrichtendienst »X« folgenden Worte: »Auch wenn das | Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel, @DFB_Team! Mit eurem Einsatz | und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind | stolz auf euch.« | | <https://x.com/bundeskanzler/status/2071743772057088334> | | Seither fragen sich viele Menschen, welches Fußballspiel, welche | Mannschaft der Kanzler da gemeint haben könnte. Die gestrige Vorstellung | der Deutschen in Boston, ihr gesamter Auftritt bei dieser | Fußball-Weltmeisterschaft kann es ja wohl kaum gewesen sein: Einsatz? | Teamgeist? Das Land begeistert? Wovon redet der Mann? Und vor allem: | warum? | | Dafür gibt es mehrere Erklärungsansätze. Der erste ist zugleich der | unwahrscheinlichste: Merz meint es wirklich so. Das ist auszuschließen. | Man mag kein Anhänger des Kanzlers sein und muss dennoch zugestehen: Er | ist kein Idiot. Er kann nicht im Ernst meinen, irgendjemand sei vom | Spiel dieser DFB-Elf begeistert. Könnte Merz also zweitens einer | Wahrnehmungsstörung unterliegen? Ist er womöglich, wie man so treffend | auf Englisch sagt, »tone deaf«, fehlt ihm also jegliches Gespür für die | Stimmung im Land? Auch diese Erklärung ist zu verwerfen: Niemand wird | Parteivorsitzender und Bundeskanzler ohne die Gabe, Befindlichkeiten zu | erkennen und in Politik umzuwandeln. Als Oppositionsführer hat Friedrich | Merz bewiesen, dass er das kann. Was er allerdings überhaupt nicht | beherrscht, ist der umgekehrte Zaubertrick: Merz vermag es nicht, mit | seiner Politik die Stimmung im Land zu beeinflussen. | | *Was das Volk zu spüren hat* | | Es greift somit die dritte Erklärung für Merz’ merkwürdigen Tweet. Es | ist dieselbe, die so vielen seiner Probleme zugrunde liegt: Der | Bundeskanzler überschätzt sich mal wieder. Er wähnt sich, wie bereits | vor der Übernahme der Regierungsgeschäfte und eigentlich schon immer, | seit wir ihn auf der politischen Bühne erleben, in übermächtiger | Position: Sein Wille geschehe. Was er sagt, wird gemacht. Seine | magischen Worte beschreiben nicht die Realität – sie gestalten sie. Er | greift nicht auf, was das Volk spürt, er gibt vor, was es zu spüren hat. | Wie der Chef eines mittelständischen Familienunternehmens aus dem | letzten Jahrhundert meint er, bestimmen zu können, was richtig ist und | was falsch. Ringsum haben die Angestellten zu nicken. Diesmal hat sich | der Patriarch nun entschieden, angesichts der unzureichenden Leistungen | der Fußballer Gnade walten zu lassen. Allerdings hört heutzutage niemand | mehr auf den Alten. | | Es ist diese Tendenz zur verbalen Großtat, auf die in der Realität wenig | folgt, die Merz zunehmend unbeliebt und unglaubwürdig macht. Als noch | die glücklose Ampel regierte, konnte er mit markigen Ankündigungen bei | den Unzufriedenen Hoffnungen schüren. Was sollte nicht alles sofort, | quasi im Handumdrehen besser werden, nachdem der hochkompetente Jurist | aus Brilon seinen Amtseid abgelegt hat! Die Wirklichkeit zeigte sich | dann etwas mühsamer. Dabei ist es ja keineswegs so, als würde die | schwarz-rote Koalition durchweg schlechte Arbeit machen – die | tatsächlichen Erfolge aber verblassen, sie bleiben stets hinter den | Versprechungen zurück. | | <https://x.com/bundeskanzler/status/2071915478532939946> | | Auch deshalb brachte die schönfärberische Fußballanalyse dem Kanzler | reichlich ätzenden Spott ein: Man ist seiner großen Worte offenbar | überdrüssig. Was ihn allerdings nicht davon abhielt, am Nachmittag noch | einen weiteren Fußball-Tweet abzusetzen: »Erfolge feiern wir gemeinsam. | Und in der Niederlage stehen wir zusammen. Das macht uns stark. Wer den | Adler auf der Brust trägt, hat unseren Rückhalt verdient und nicht | unseren Spott.« Hier paaren sich Pathos und Trotz und gebären | mittelmäßige Kalendersprüche. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.spiegel.de/politik/deutschland/friedrich-merz-sein-wm-kommentar-legt-seine-grosse-schwaeche-offen-a-4e010eb0-1a78-4142-84f8-aa960c69250e> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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