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Groups > ger.ct > #664818 > unrolled thread

Re: Wie geht es weiter in der Ukraine?

Started byFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
First post2026-06-02 10:18 +0200
Last post2026-06-02 18:01 +0200
Articles 9 — 7 participants

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Contents

  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-06-02 10:18 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-06-02 14:47 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-06-02 16:30 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-06-02 15:32 +0000
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-06-02 15:42 +0000
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-06-02 17:48 +0200
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? gunter-kuehne <gunter-kuehne@mail.de> - 2026-06-02 18:36 +0200
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-06-03 13:45 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-06-02 18:01 +0200

#664818 — Re: Wie geht es weiter in der Ukraine?

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2026-06-02 10:18 +0200
SubjectRe: Wie geht es weiter in der Ukraine?
Message-ID<10vm3kc$2pib4$1@dont-email.me>
Salve allerseits,

Ingrid schrieb:
> Salve allerseits,
> Martin Ebert schrieb:
>> Am 24.07.23 um 21:21 schrieb Wilhelm Ernst:
>> 
>>> Jeder Krieg hat eine Vorgeschichte und die beginnt hier bei 
>>> Brzezinski.
>> 
>> Das wusste ich auch nicht: Der schreibt ein Buch und alle hören
>> auf ihn? Oder könnte es sein, dass Du nur russische Propaganda
>> nachplapperst?
>
> | Täglich werden auf unzähligen Telegram-Kanälen Videos der wohl
> | erfolgreichsten russischen Drohne, der Zala Lancet, gezeigt. Sie
> | bekämpft Haubitzen, Mehrfachraketenwerfer und Panzer – sogar Panzer aus
> | westlicher Produktion, darunter die deutschen "Leopard". Jetzt meldet
> | ein Telegram-Kanal den vierhundertsten visuell bestätigten Abschuss von
> | ukrainischem Militärgerät durch die russische Super-Drohne.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Ein Roboter auf Ketten, nicht grösser als ein Bobby-Car, nähert sich
| einem Dorf in Trümmern, ein Panzer steht am Wegesrand. Der Roboter fährt
| auf eines der zerstörten Grundstücke, stoppt, dreht sich im Kreis, als
| suchte er etwas. Dann fährt er weiter, zwei Hunde jagen hinterher.
| Schliesslich stoppt er vor einem Loch im Boden und lässt sich
| hineinfallen. Es gibt eine Explosion, Rauch dringt aus dem Loch.
|
| Dann endet das Video. Im Abspann erscheint das Symbol des Produzenten:
| UGV Laboratory. Das ist ein ukrainisches Unternehmen, das unter anderem
| autonome Ketten- und Radfahrzeuge für den militärischen Einsatz
| herstellt, sogenannte Unmanned Ground Vehicles (UGV).
|
| Das Video zeigt, was solche Bodendrohnen inzwischen können. Das Gerät
| manövriert unfallfrei durch ein von Trümmern übersätes Terrain,
| lokalisiert ein kleines Loch im Boden und explodiert in
| selbstmörderischer Manier im Inneren eines mutmasslichen Unterstands der
| russischen Armee. In dem über Telegram verbreiteten Video ist kein
| einziger ukrainischer Soldat zu sehen.
|
| Seit Jahren fluten die Kriegsparteien das Netz mit Filmen über den
| Einsatz von Flugdrohnen. Diese Geräte sind zur Hauptwaffe des Kampfes an
| der ukrainischen Front geworden. Doch nun erlebt eine weitere Art
| unbemannter, teilweise autonomer Geräte ihren Aufstieg.
|
| *Die Logistik des Krieges verändert sich*
|
| Bodenroboter galten lange als teure Experimentaltechnik für
| Militärmessen und Forschungsprojekte. Inzwischen versucht vor allem die
| Ukraine, Tausende solcher Systeme an die Front zu bringen.
|
| Dabei sind die meisten dieser Roboter keine Kampfmaschinen, sondern eher
| Lastenträger. Das Video der Kamikazedrohne am Boden ist eine Ausnahme.
| Die Revolution am Boden findet weniger beim Angriff als in der Logistik
| statt. Bodendrohnen sind die neuen Maultiere des Krieges.
|
| Bislang erledigten meist Soldaten diese Aufgaben, oft mit gepanzerten
| Fahrzeugen, Autos, Quads oder zu Fuss. Verwundete wurden überwiegend von
| Soldaten aus der Feuerzone in Transportfahrzeuge geschafft. Munition,
| Wasser und Verpflegung mussten unter Beschuss oder ständiger
| Drohnengefahr in Stellungen getragen werden. Diese Art der Frontlogistik
| ist inzwischen zu einer der verlustreichsten Tätigkeiten überhaupt
| geworden.
|
| *Sie schaffen Verwundete oder Gefallene von der Front weg*
|
| Hier setzen die Bodenroboter an. Sie bringen zur Front, was gebraucht
| wird. Sie schaffen Gefallene oder Verwundete in den rückwärtigen Raum,
| wohin die Flugdrohnen nicht mehr ohne weiteres kommen. Sie legen dafür
| auch kilometerlange Strecken zurück.
|
| Die meisten UGV sehen unspektakulär aus. Es handelt sich um kleinere und
| grössere Fahrzeuge auf Ketten, mitunter gepanzert, ausser zur Versorgung
| der Fronttruppen dienen sie vor allem als Aufklärungsroboter oder
| mobiles Relais. Die Transport- und Unterstützungsroboter mögen banal
| wirken. Aber im Krieg in der Ukraine mit seinen erstarrten Fronten sind
| sie für die Soldaten von existenzieller Bedeutung.
|
| Gerade die Bergung der Verwundeten und Gefallenen von der Front zeigt
| das. Anfang des Jahres wurde ein Fall bekannt, bei dem ein verletzter
| ukrainischer Soldat mit einem unbemannten Fahrzeug aus der Gefechtszone
| transportiert wurde, das von einer russischen Drohne getroffen wurde.
| Der Soldat überlebte, weil das Fahrzeug gepanzert war.
|
| Ein anderes Beispiel belegt, dass auch mit Roboterfahrzeugen nicht alle
| Risiken zu reduzieren sind. Ein Video auf Telegram zeigt, wie ein
| ukrainischer Soldat seinen verletzten Kameraden auf ein unbemanntes
| Fahrzeug lädt, als eine russische Drohne einschlägt. Die beiden Soldaten
| sterben.
|
| Die Entwicklung von Bodendrohnen in der Ukraine ist nicht mit reinem
| technologischem Enthusiasmus zu erklären. Es ist vor allem der
| militärische Zwang, der die Ukrainer antreibt. Die Ukraine leidet unter
| Personalmangel. Im Gegensatz zu Russland hat sie als demokratisches Land
| zudem einen Anreiz, die Sterblichkeit ihrer Soldaten so gering wie
| möglich zu halten. Roboter helfen, Soldaten aus besonders gefährlichen
| Routineaufgaben herauszulösen und ihre Kampfkraft sinnvoller zu nutzen.
|
| *Maschinen kämpfen gegen Maschinen*
|
| Bei den Flugdrohnen ist zu sehen, wie weit das gehen kann. Schon heute
| bestimmen sie das Geschehen an der ukrainischen Front. Je mehr
| KI-gesteuerte Drohnen in das Geschehen eingreifen, desto häufiger
| kämpfen nur noch Maschinen gegeneinander.
|
| Wie die Flugdrohnen passen die Ukrainer innerhalb kurzer Zeit auch die
| Bodendrohnen den Bedingungen auf dem Gefechtsfeld an. Rückmeldungen von
| der Front fliessen in kurzer Zeit in die Systeme ein.
| Entwicklungszyklen, die in westlichen Beschaffungsprogrammen oft Jahre
| dauern würden, schrumpfen auf Wochen oder Monate.
|
| ARX Robotics, ein Hersteller von Bodendrohnen aus der Nähe von München,
| beschrieb diesen Unterschied vor kurzem in einer Pressemitteilung. Die
| in der Ukraine eingesetzte Version seines Bodenroboters Gereon, heisst
| es, würde in Deutschland keinen TÜV-Stempel erhalten, weil es zu lange
| dauere, die vielen Zulassungsregelungen zu erfüllen. Für die Ukraine
| seien Sicherheitsmechanismen, die westliche Beschaffungsvorschriften
| verlangten, entfernt worden, um die Systeme billiger und robuster zu
| machen.
|
| Anders ausgedrückt: Pragmatismus und Geschwindigkeit schlagen westliche
| Überregulierung.
|
| *Westliche Armeen experimentieren seit Jahrzehnten*
|
| Bodenroboter im Militär sind nichts Neues. Seit Jahrzehnten testen
| westliche Armeen unbemannte Systeme am Boden. Vieles wirkte lange Zeit
| wie experimentelle Forschungsrobotik ohne Chance auf eine Realisierung
| im Militär. Das lag auch daran, dass viele Roboter an Schlamm und
| Hindernissen im Gelände scheiterten und ihre Reichweite zu gering war.
|
| Der Krieg hat diese Probleme nicht verschwinden lassen. Westliche
| Streitkräfte dachten lange in Kategorien perfektionierter Plattformen.
| Doch die Ukraine akzeptiert heute bewusst billigere und unvollkommene
| Systeme, solange sie militärisch nützlich sind.
|
| Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen militärischer Robotik und
| zivilem autonomem Fahren. Moderne Bodendrohnen nutzen ähnliche
| Technologien wie selbstfahrende Autos: Kameras, Sensoren zur
| Abstandsmessung, künstliche Intelligenz, Hinderniserkennung oder
| Navigation. Die Militärrobotik profitiert massiv von der Industrie des
| autonomen Fahrens, auch wenn die vollautonome Navigation im unwegsamen
| Gelände unter Jamming-Bedingungen (GPS-Ausfall) an der Front oft noch
| scheitert.
|
| *Ein estnisches Unternehmen führt in Europa*
|
| Auffällig ist, dass die Dynamik bei unbemannten Bodensystemen weniger
| von traditionellen Rüstungskonzernen ausgeht als von kleinen Firmen. Das
| deutsche ARX Robotics verkörpert eine Startup-Logik: kleinere
| Plattformen, schnelle Software-Anpassung und enge Rückkopplung mit den
| ukrainischen Fronttruppen.
|
| Auch das estnische Unternehmen Milrem Robotics ist für Europa wichtig.
| Milrem hat eine Art robotischen Allzweckpanzer entwickelt, der nicht nur
| in der Ukraine, sondern in vielen europäischen Armeen eingesetzt wird.
| Milrem steht für die erste Generation europäischer Bodenroboter. Das
| Unternehmen produziert modulare Systeme für Logistik,
| Verwundetentransport oder Minenräumung.
|
| Vor allem die Entwicklung von Milrem entspringt den Zwängen der
| Sicherheitslage. Die baltischen Staaten nahmen die russische Bedrohung
| deutlich früher ernst als viele westeuropäische Staaten. Sie
| investierten massiv in Digitalisierung und autonome Systeme. Deutschland
| betrachtete die Bodenroboter lange Zeit eher als Zukunftstechnologie.
|
| Andere westliche Armeen sind da weiter. Sie experimentieren seit Jahren
| mit Bodenrobotern. Dazu zählt die US-Armee ebenso wie die britischen und
| die französischen Streitkräfte. Viele der Programme befinden sich noch
| im Versuchsstadium. Die Ukraine ist das erste Land, das solche Systeme
| massenhaft unter realen Gefechtsbedingungen einsetzt.
|
| *Eher ferngesteuerte Fahrzeuge als autonome Roboter*
| |
| Auch Russland setzt Bodenroboter ein. Die Armee experimentierte bereits
| vor dem Überfall auf die Ukraine mit bewaffneten unbemannten Systemen.
| Heute kommen vor allem kleinere Systeme für den Transport, die Räumung
| von Minen und als rollende Sprengsätze zum Einsatz.
|
| Doch die technischen Schwierigkeiten sind überall gleich. Bodenroboter
| scheitern noch immer an Schlamm, Funkverbindungen brechen ab, Batterien
| begrenzen die Reichweite. Viele Systeme sind bis jetzt eher
| ferngesteuerte Fahrzeuge als autonome Roboter.
|
| Doch der Krieg in der Ukraine zeigt, dass militärische Innovation selten
| dort entsteht, wo Armeen über unbegrenzte Ressourcen verfügen.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.nzz.ch/pro/automatisierung-des-krieges-die-ukraine-nutzt-tausende-bodenroboter-ld.10008089>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#664836

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2026-06-02 14:47 +0200
Message-ID<n881n1Fo7o4U1@mid.individual.net>
In reply to#664818
Am 02.06.26 um 10:18 kopierte Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:

> | Viele Systeme sind bis jetzt eher
> | ferngesteuerte Fahrzeuge als autonome Roboter.

Verbesserungen von Goliath aus Weltkrieg II?

-- 
<https://www.hermann-riemann.de> bzw.:
<https://www.hermann-riemann.eu/de>

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#664846

FromWalter Brill <WalterBrill@t-online.de>
Date2026-06-02 16:30 +0200
Message-ID<n887o0FovnqU1@mid.individual.net>
In reply to#664818
Hallo,

Am 02.06.26 um 10:18 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> Salve allerseits,
> 
> Ingrid schrieb:
>> Salve allerseits,
>> Martin Ebert schrieb:
>>> Am 24.07.23 um 21:21 schrieb Wilhelm Ernst:
>>>
>>>> Jeder Krieg hat eine Vorgeschichte und die beginnt hier bei
>>>> Brzezinski.
>>>
>>> Das wusste ich auch nicht: Der schreibt ein Buch und alle hören
>>> auf ihn? Oder könnte es sein, dass Du nur russische Propaganda
>>> nachplapperst?
>>
>> | Täglich werden auf unzähligen Telegram-Kanälen Videos der wohl
>> | erfolgreichsten russischen Drohne, der Zala Lancet, gezeigt. Sie
>> | bekämpft Haubitzen, Mehrfachraketenwerfer und Panzer – sogar Panzer aus
>> | westlicher Produktion, darunter die deutschen "Leopard". Jetzt meldet
>> | ein Telegram-Kanal den vierhundertsten visuell bestätigten Abschuss von
>> | ukrainischem Militärgerät durch die russische Super-Drohne.
>>
..
..

Es gibt auch gute Nachrichten:

Russia's key manufacturer of drone and missile components declares 
bankruptcy
<https://www.pravda.com.ua/eng/news/2026/05/17/8035071/>

Ciao
Walter

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#664858

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2026-06-02 15:32 +0000
Message-ID<10vmt2t$84kd$1@solani.org>
In reply to#664846
Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> wrote:
> Hallo,
> 
> Am 02.06.26 um 10:18 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
>> Salve allerseits,
>> 
>> Ingrid schrieb:
>>> Salve allerseits,
>>> Martin Ebert schrieb:
>>>> Am 24.07.23 um 21:21 schrieb Wilhelm Ernst:
>>>> 
>>>>> Jeder Krieg hat eine Vorgeschichte und die beginnt hier bei
>>>>> Brzezinski.
>>>> 
>>>> Das wusste ich auch nicht: Der schreibt ein Buch und alle hören
>>>> auf ihn? Oder könnte es sein, dass Du nur russische Propaganda
>>>> nachplapperst?
>>> 
>>> | Täglich werden auf unzähligen Telegram-Kanälen Videos der wohl
>>> | erfolgreichsten russischen Drohne, der Zala Lancet, gezeigt. Sie
>>> | bekämpft Haubitzen, Mehrfachraketenwerfer und Panzer – sogar Panzer aus
>>> | westlicher Produktion, darunter die deutschen "Leopard". Jetzt meldet
>>> | ein Telegram-Kanal den vierhundertsten visuell bestätigten Abschuss von
>>> | ukrainischem Militärgerät durch die russische Super-Drohne.
>>> 
> ..
> ..
> 
> Es gibt auch gute Nachrichten:
> 
> Russia's key manufacturer of drone and missile components declares 
> bankruptcy
> <https://www.pravda.com.ua/eng/news/2026/05/17/8035071/>
> 
> Ciao
> Walter
> 

Moment. Die stellen Saphirglas her, keine Drohnen. Das ist für Uhrmacher
eine bedeutsamere Nachricht als für Waffenhersteller.

-- 
please forgive my iPhone typos

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#664862

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2026-06-02 15:42 +0000
Message-ID<1780414943-2991@newsgrouper.org>
In reply to#664858
Neudert <neudert@5sl.org> posted:

> Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> wrote:


> > Russia's key manufacturer of drone and missile components declares 
> > bankruptcy
> > <https://www.pravda.com.ua/eng/news/2026/05/17/8035071/>
> > 
> > Ciao
> > Walter
> > 
> 
> Moment. Die stellen Saphirglas her, keine Drohnen. Das ist für Uhrmacher
> eine bedeutsamere Nachricht als für Waffenhersteller.

Aha.
https://de.wikipedia.org/wiki/Saphir#Andere_Verwendungen

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#664864

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2026-06-02 17:48 +0200
Message-ID<10vmtvn$31dnq$1@dont-email.me>
In reply to#664858
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> wrote:
>
>> | Russia's key manufacturer of drone and missile components declares 
>> | bankruptcy
> 
> Moment. Die stellen Saphirglas her, keine Drohnen. Das ist für Uhrmacher
> eine bedeutsamere Nachricht als für Waffenhersteller.
> 
Yoh! Die Firma Monocrystal stellt auch eine Metallisierungspaste für
die Solarindustrie her! Dazu noch Saphirglas für Smartphone-Displays,
Kameraobjektive und Uhrengläser, Substrate für die Produktion von
Leuchtdioden und große optische Fenster für wissenschaftliche
Geräte und die Halbleiterindustrie...						(*╯-╰)ノ

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#664883

Fromgunter-kuehne <gunter-kuehne@mail.de>
Date2026-06-02 18:36 +0200
Message-ID<10vn0qa$84s0$1@solani.org>
In reply to#664858
Am 02.06.26 um 17:32 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> wrote:
>> Hallo,
>>
>> Am 02.06.26 um 10:18 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
>>> Salve allerseits,
>>>
>>> Ingrid schrieb:
>>>> Salve allerseits,
>>>> Martin Ebert schrieb:
>>>>> Am 24.07.23 um 21:21 schrieb Wilhelm Ernst:
>>>>>
>>>>>> Jeder Krieg hat eine Vorgeschichte und die beginnt hier bei
>>>>>> Brzezinski.
>>>>>
>>>>> Das wusste ich auch nicht: Der schreibt ein Buch und alle hören
>>>>> auf ihn? Oder könnte es sein, dass Du nur russische Propaganda
>>>>> nachplapperst?
>>>>
>>>> | Täglich werden auf unzähligen Telegram-Kanälen Videos der wohl
>>>> | erfolgreichsten russischen Drohne, der Zala Lancet, gezeigt. Sie
>>>> | bekämpft Haubitzen, Mehrfachraketenwerfer und Panzer – sogar Panzer aus
>>>> | westlicher Produktion, darunter die deutschen "Leopard". Jetzt meldet
>>>> | ein Telegram-Kanal den vierhundertsten visuell bestätigten Abschuss von
>>>> | ukrainischem Militärgerät durch die russische Super-Drohne.
>>>>
>> ..
>> ..
>>
>> Es gibt auch gute Nachrichten:
>>
>> Russia's key manufacturer of drone and missile components declares
>> bankruptcy
>> <https://www.pravda.com.ua/eng/news/2026/05/17/8035071/>
>>
>> Ciao
>> Walter
>>
> 
> Moment. Die stellen Saphirglas her, keine Drohnen. Das ist für Uhrmacher
> eine bedeutsamere Nachricht als für Waffenhersteller.
> 
Schau lieber wer das meldet und was die angeben. Es ist in Russland 
verboten !! Betriebsergebnisse in was anderen außer der eigenen Währung 
anzugeben. Also Rubel keine Dollar.
Zweifelhafte Meldung. Aber das ist ja nur ne Konkursangabe so wie in DE 
täglich mehrere passieren. Notfalls kann der Staat ja in Russland 
enteignen und unter Zwangsverwaltung stellen.

-- 
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.

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#664945

FromWalter Brill <WalterBrill@t-online.de>
Date2026-06-03 13:45 +0200
Message-ID<n8aifeF5ldqU1@mid.individual.net>
In reply to#664858
Hallo,

Am 02.06.26 um 17:32 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> wrote:
>> Hallo,
>>
>> Am 02.06.26 um 10:18 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
>>> Salve allerseits,
>>>
>>> Ingrid schrieb:
>>>> Salve allerseits,
>>>> Martin Ebert schrieb:
>>>>> Am 24.07.23 um 21:21 schrieb Wilhelm Ernst:
>>>>>
>>>>>> Jeder Krieg hat eine Vorgeschichte und die beginnt hier bei
>>>>>> Brzezinski.
>>>>>
>>>>> Das wusste ich auch nicht: Der schreibt ein Buch und alle hören
>>>>> auf ihn? Oder könnte es sein, dass Du nur russische Propaganda
>>>>> nachplapperst?
>>>>
>>>> | Täglich werden auf unzähligen Telegram-Kanälen Videos der wohl
>>>> | erfolgreichsten russischen Drohne, der Zala Lancet, gezeigt. Sie
>>>> | bekämpft Haubitzen, Mehrfachraketenwerfer und Panzer – sogar Panzer aus
>>>> | westlicher Produktion, darunter die deutschen "Leopard". Jetzt meldet
>>>> | ein Telegram-Kanal den vierhundertsten visuell bestätigten Abschuss von
>>>> | ukrainischem Militärgerät durch die russische Super-Drohne.
>>>>
>> ..
>> ..
>>
>> Es gibt auch gute Nachrichten:
>>
>> Russia's key manufacturer of drone and missile components declares
>> bankruptcy
>> <https://www.pravda.com.ua/eng/news/2026/05/17/8035071/>
>>
>> Ciao
>> Walter
>>
> 
> Moment. Die stellen Saphirglas her, keine Drohnen. Das ist für Uhrmacher
> eine bedeutsamere Nachricht als für Waffenhersteller.
> 

Zitat:
"...Components...."

Darunter fallen auch Blinkergläser für Drohnen!

Ausserdem haben sie auch ein *Anti-Corruption and Ethics Violations* 
*Reporting* ;-)
<https://www.monocrystal.com/contacts/hotline/>

Ciao
Walter

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#664875

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2026-06-02 18:01 +0200
Message-ID<20260602180158.140ccdf7.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#664846
Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> wrote:
> Es gibt auch gute Nachrichten:
> 
> Russia's key manufacturer of drone and missile components declares 
> bankruptcy
> <https://www.pravda.com.ua/eng/news/2026/05/17/8035071/>

<Veith> Alles Tagesschau!!111 </>

-- 
Denkst Du noch, oder promptest Du schon?

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