Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > ger.ct > #236967 > unrolled thread
| Started by | Gottfried Helms <helms@uni-kassel.de> |
|---|---|
| First post | 2016-01-05 13:03 +0100 |
| Last post | 2016-01-07 18:05 +0100 |
| Articles | 15 — 9 participants |
Back to article view | Back to ger.ct
Gibt es Read-only USB-kabel? Gottfried Helms <helms@uni-kassel.de> - 2016-01-05 13:03 +0100
Re: Gibt es Read-only USB-kabel? Günter Frenz <usenet-01@guefz.de> - 2016-01-05 13:24 +0100
Re: Gibt es Read-only USB-kabel? Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> - 2016-01-05 23:01 +0100
Re: Gibt es Read-only USB-kabel? Gottfried Helms <helms@uni-kassel.de> - 2016-01-06 00:02 +0100
Re: Gibt es Read-only USB-kabel? Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> - 2016-01-06 12:34 +0100
Re: Gibt es Read-only USB-kabel? Frank Klingenhoefer <frank.private@t-online.de> - 2016-01-06 13:23 +0100
Re: Gibt es Read-only USB-kabel? Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-01-06 18:19 +0100
Re: Gibt es Read-only USB-kabel? Gottfried Helms <helms@uni-kassel.de> - 2016-01-07 08:45 +0100
Re: Gibt es Read-only USB-kabel? Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-01-07 21:00 +0100
Re: Gibt es Read-only USB-kabel? Puerstinger Josef <nospam@puerstinger.cc> - 2016-01-05 23:05 +0000
Re: Gibt es Read-only USB-kabel? Gottfried Helms <helms@uni-kassel.de> - 2016-01-06 04:24 +0100
Re: Gibt es Read-only USB-kabel? Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2016-01-06 18:34 +0100
Re: Gibt es Read-only USB-kabel? Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2016-01-06 19:02 +0100
Re: Gibt es Read-only USB-kabel? Gottfried Helms <helms@uni-kassel.de> - 2016-01-07 08:54 +0100
Re: Gibt es Read-only USB-kabel? Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2016-01-07 18:05 +0100
| From | Gottfried Helms <helms@uni-kassel.de> |
|---|---|
| Date | 2016-01-05 13:03 +0100 |
| Subject | Gibt es Read-only USB-kabel? |
| Message-ID | <n6gbfk$q68$1@news.albasani.net> |
Ich will jemand lesenden Zugriff auf meine externe Archive- Festplatte geben um sich aus alten Zeiten stammende Materialien downzuloaden. Die externe USB-3.0 Festplatte ist unter Windows erstellt worden und der zugreifende Rechner läuft unter Linux. Die NTFS-Darstellung/Interpretation des Dateisystems ist ja leicht unterschiedlich und oft mußte ich bei früheren solchen Aktionen die betreffende Platte nachher wieder Windows-kompatibel und "fehlerfrei!" machen... Also Statusbits zurücksetzen, Datei oder Verzeichnisleichen zu löschen oder wiederherzustellen die durch undiszipliniertes Werkeln auf der Platte unter dem Linux-Rechner "irgendwie, weiß auch nicht" kaputt gegangen sind, was-weiß-ich... Ich dachte jetzt, die einfachste Methode, die Platte bei den Zugriffen "nur lesen" zu stellen wäre jetzt ein USB 3.0 Kabel, das eine externe Festplatte nur zum Lesen einbindet - ist sowas überhaupt möglich? (Jetzt wo ich's schreibe fällt mir FTP im Heimnetzwerk ein - vielleicht eine Option, aber das hätte wohl eine deutlich kleinere Datenrate als USB 3.0) Hat jemand eine Idee? Gibt's sowas (oder kann es das mglw nicht geben)? Gottfried
[toc] | [next] | [standalone]
| From | Günter Frenz <usenet-01@guefz.de> |
|---|---|
| Date | 2016-01-05 13:24 +0100 |
| Message-ID | <20160105132427.4965934e@corinnis.midgard> |
| In reply to | #236967 |
Am Tue, 5 Jan 2016 13:03:50 +0100 schrieb Gottfried Helms: > Ich will jemand lesenden Zugriff auf meine externe Archive- > Festplatte geben um sich aus alten Zeiten stammende Materialien > downzuloaden. Die externe USB-3.0 Festplatte ist unter Windows > erstellt worden und der zugreifende Rechner läuft unter Linux. > Die NTFS-Darstellung/Interpretation des Dateisystems ist ja leicht > unterschiedlich und oft mußte ich bei früheren solchen Aktionen > die betreffende Platte nachher wieder Windows-kompatibel und > "fehlerfrei!" machen... Also Statusbits zurücksetzen, Datei oder > Verzeichnisleichen zu löschen oder wiederherzustellen die durch > undiszipliniertes Werkeln auf der Platte unter dem Linux-Rechner > "irgendwie, weiß auch nicht" kaputt gegangen sind, was-weiß-ich... > > Ich dachte jetzt, die einfachste Methode, die Platte bei den > Zugriffen "nur lesen" zu stellen wäre jetzt ein USB 3.0 Kabel, > das eine externe Festplatte nur zum Lesen einbindet - ist sowas > überhaupt möglich? > (Jetzt wo ich's schreibe fällt mir FTP im Heimnetzwerk ein - > vielleicht eine Option, aber das hätte wohl eine deutlich kleinere > Datenrate als USB 3.0) > > Hat jemand eine Idee? Gibt's sowas (oder kann es das mglw nicht > geben)? Man kann Platten auch einfach "Readonly" mounten. Geht möglicherweise nicht mit jeder GUI, aber mit CLI ist das kein Problem. mount -o ro und weitere Angaben nach Bedarf. Günter
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-01-05 23:01 +0100 |
| Message-ID | <o0uyprjcvhdq.dlg@ID-425.user.individual.de> |
| In reply to | #236967 |
Gottfried Helms schrieb: > Zugriffen "nur lesen" zu stellen wäre jetzt ein USB 3.0 Kabel, > das eine externe Festplatte nur zum Lesen einbindet - ist sowas > überhaupt möglich? Bei USB 3.0 gibt es für die Super-Speed Kommunikation tatsächlich RX- und TX-Leitungen, also unidirektionale Leitungen. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass es "Read-Only"-Kabel im Handel gibt. Du müsstest also mit dem Seitenschneider und Multimeter ran. Ganz zu schweigen davon, dass bei mangelnder Antwort auf RX von der Festplatte der Host-Controller wahrscheinlich auf USB 2.0 und die bidirektionalne Data+/- Leitungen umsteigt. Möglicherweise gibt's USB-Hubs, bei denen man einzelne Ports auf Read-Only stellen kann? CU, Christian
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Gottfried Helms <helms@uni-kassel.de> |
|---|---|
| Date | 2016-01-06 00:02 +0100 |
| Message-ID | <n6hi3i$7dl$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #237112 |
Am 05.01.2016 um 23:01 schrieb Christian Treffler: > Gottfried Helms schrieb: > >> Zugriffen "nur lesen" zu stellen wäre jetzt ein USB 3.0 Kabel, >> das eine externe Festplatte nur zum Lesen einbindet - ist sowas >> überhaupt möglich? > > Bei USB 3.0 gibt es für die Super-Speed Kommunikation tatsächlich RX- > und TX-Leitungen, also unidirektionale Leitungen. > Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass es "Read-Only"-Kabel im Handel > gibt. Du müsstest also mit dem Seitenschneider und Multimeter ran. > Ganz zu schweigen davon, dass bei mangelnder Antwort auf RX von der > Festplatte der Host-Controller wahrscheinlich auf USB 2.0 und die > bidirektionalne Data+/- Leitungen umsteigt. > > Möglicherweise gibt's USB-Hubs, bei denen man einzelne Ports auf > Read-Only stellen kann? > > CU, > Christian > Ah, vielen Dank für die Info. Aha, die Seitenschneidermethode... I'm a bit too old for this... Angenehmerweise hat sich das Problem von selbst erledigt und ich muß deshalb auch nicht auf die Disziplin, daß die Festplatte nach Günters Vorschlag korrekt "ro" gemounted würde, vertrauen ;), sigh... Trotzdem, gut zu wissen, daß es da tatsächlich eventuell eine Kabellösung geben kann - vielleicht gibts ja sowas mal im Handel. Würd' ich mir dann auf Vorrat legen. Vielen Dank - Gottfried
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-01-06 12:34 +0100 |
| Message-ID | <1j0q3yj7wfmqd$.dlg@ID-425.user.individual.de> |
| In reply to | #237117 |
Gottfried Helms schrieb: > Trotzdem, gut zu wissen, daß es da tatsächlich eventuell eine > Kabellösung geben kann Wie ich schon schrieb, ist die Möglichkeit einer Kabellösung sehr eingeschränkt. Und nachdem Josef in <n6hi6v$6ca$1@news.albasani.net> auf einen Denkfehler meinerseits hingewiesen hat: Eine Kabellösung gibt's nicht. Bestenfalls ein Festplatten-Gehäuse dessen USB-Controller die Möglichkeit bietet, einen "Read-Only"-Schalter anzuschließen. Oder ein USB-Hub mit so einer Funktion. Das einfachste ist wahrscheinlich, die wertvolle Platte zu klonen und dem Bedürftigen nur den Klon auszuhändigen. CU, Christian
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Frank Klingenhoefer <frank.private@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-01-06 13:23 +0100 |
| Message-ID | <cjdvlc-p6j.ln1@320040907424-xxx.dialin.t-online.de> |
| In reply to | #237177 |
Christian Treffler wrote: > Gottfried Helms schrieb: > >> Trotzdem, gut zu wissen, daß es da tatsaechlich eventuell eine >> Kabellossung geben kann > > Wie ich schon schrieb, ist die Moeglichkeit einer Kabellossung sehr > eingeschraenkt. > Und nachdem Josef in <n6hi6v$6ca$1@news.albasani.net> auf einen > Denkfehler meinerseits hingewiesen hat: Eine Kabelloesung gibt's nicht. Bitte: https://www.digitalintelligence.com/products/usb3_write_blocker/ > Bestenfalls ein Festplatten-Gehaeuse dessen USB-Controller die > Moeglichkeit bietet, einen "Read-Only"-Schalter anzuschließen. Oder ein > USB-Hub mit so einer Funktion. https://www.digitalintelligence.com/products/ultrablock_usb3_ide-sata_ro/ Irgendwo in einer Zeitschrift habe ich einmal einen Bericht ueber Computerforensik gelesen; dort wurde erwaehnt, dass die Images von Festplatten mittels Read-Only-Hardware-Gadgets gemacht wurden. -> Also bei Google "computer forensik usb read-only" einwerfen und ziemlich weit oben die Angebote diese Firma als Ergebnis erhalten. Frank
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-01-06 18:19 +0100 |
| Message-ID | <568D4CA4.1020204@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #237177 |
Christian Treffler schrieb:
> Gottfried Helms schrieb:
>
>> Trotzdem, gut zu wissen, daß es da tatsächlich eventuell eine
>> Kabellösung geben kann
>
> Wie ich schon schrieb, ist die Möglichkeit einer Kabellösung sehr
> eingeschränkt.
> Und nachdem Josef in <n6hi6v$6ca$1@news.albasani.net> auf einen
> Denkfehler meinerseits hingewiesen hat: Eine Kabellösung gibt's nicht.
>
> Bestenfalls ein Festplatten-Gehäuse dessen USB-Controller die
> Möglichkeit bietet, einen "Read-Only"-Schalter anzuschließen. Oder ein
> USB-Hub mit so einer Funktion.
Für die Forensic gibt Gehäuse, die mehrere Anschlüsse haben (USB,
eSATA usw.) die eine Festplatte R/O anschließen können, sind
allerdings für diesen Zweck ungeeignet da sie deutlich zu teuer sind.
Imho ab 400 Euro aufwärts.
Bye Jörg
--
"Wer sein Leben so einrichtet, daß er niemals auf die Schnauze
fliegen kann, der kann nur auf dem Bauch kriechen."
(H. Riesenhuber)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Gottfried Helms <helms@uni-kassel.de> |
|---|---|
| Date | 2016-01-07 08:45 +0100 |
| Message-ID | <n6l52t$tp7$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #237250 |
Am 06.01.2016 um 18:19 schrieb Jörg Tewes:
(...)
> Für die Forensic gibt Gehäuse, die mehrere Anschlüsse haben (USB,
> eSATA usw.) die eine Festplatte R/O anschließen können, sind
> allerdings für diesen Zweck ungeeignet da sie deutlich zu teuer sind.
> Imho ab 400 Euro aufwärts.
>
Ja, das ist alles Overkill für so ein gelegentliches, ad-hoc-
Problem. Einfach ein ro-Kabel im Schrank haben, und bei Bedarf
dieses Kabel verwenden - egal für welche Festplatte und ohne
ein Gehäuse aufzumontieren wäre der Umfang einer Lösung für
solche USB(at)home-Probleme.
Die andere ist natürlich das Heimnetzwerk, ein kleiner ftp-
Server und ein ftp-client, der es erlaubt, ganze Verzeichnis-
strukturen zu downloaden.
Eine ad hoc Terabyte-Festplatte kaufen und alles kopieren hieße
eigentlich: "einfach eine zweite Archivplatte vorhalten" und
kommt wegen allgemeiner Einkommensschwäche nicht als Standard
Denk-/Verhaltensmodell in Frage (auch aus ideologischen Gründen
("Ressourcensparen"), aber damit wäre ich wohl in der falschen NG)
Wie gesagt ist das aktuelle Problem durch plötzliches Desinteresse
und variables Reiseverhalten von selbst verdunstet, und alle weiteren
nützlichen Antworten hier sind vielleicht für einen zukünftigen Fall
interessant.
Vielen Dank für die Hinweise & Infos zu den *vorhandenen* Lösungen
(in der Forensik)
Gottfried
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-01-07 21:00 +0100 |
| Message-ID | <j30t8b12f9lk995h3hth7jrspi8s078qbp@4ax.com> |
| In reply to | #237387 |
Gottfried Helms <helms@uni-kassel.de> schrieb: >> Für die Forensik gibt Gehäuse, die mehrere Anschlüsse haben (USB, >> eSATA usw.) die eine Festplatte read-only anschließen können, sind >> allerdings für diesen Zweck ungeeignet da sie deutlich zu teuer sind. >> Imho ab 400 Euro aufwärts. >Ja, das ist alles Overkill für so ein gelegentliches, ad-hoc- >Problem. Einfach ein ro-Kabel im Schrank haben, und bei Bedarf >dieses Kabel verwenden - egal für welche Festplatte und ohne >ein Gehäuse aufzumontieren wäre der Umfang einer Lösung für >solche USB(at)home-Probleme. Stimmt. Es gibt diese Patentlösung halt aber nicht auf dem Markt (und es wird sie auch nicht geben, weil die dazu nötige Technik halt etwas umfangreicher ist).
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Puerstinger Josef <nospam@puerstinger.cc> |
|---|---|
| Date | 2016-01-05 23:05 +0000 |
| Message-ID | <n6hi6v$6ca$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #237112 |
Am 05/01/16 um 22:01 schrieb Christian Treffler: > Gottfried Helms schrieb: > >> Zugriffen "nur lesen" zu stellen wäre jetzt ein USB 3.0 Kabel, >> das eine externe Festplatte nur zum Lesen einbindet - ist sowas >> überhaupt möglich? > > Bei USB 3.0 gibt es für die Super-Speed Kommunikation tatsächlich RX- > und TX-Leitungen, also unidirektionale Leitungen. > Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass es "Read-Only"-Kabel im Handel > gibt. Du müsstest also mit dem Seitenschneider und Multimeter ran. IMHO kann das nicht funktionieren, da man ja der Festplatte mitteilen muss, welche Blöcke zu lesen sind => man benötigt ein bidirektionales Kabel. Josef
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Gottfried Helms <helms@uni-kassel.de> |
|---|---|
| Date | 2016-01-06 04:24 +0100 |
| Message-ID | <n6i1e7$g9p$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #237118 |
Am 06.01.2016 um 00:05 schrieb Puerstinger Josef: > > IMHO kann das nicht funktionieren, da man ja der Festplatte mitteilen > muss, welche Blöcke zu lesen sind => man benötigt ein bidirektionales > Kabel. > Hmm, das bedeutet dann wohl mindestens einen intelligenten Chip auf dem Kabel das logische Anfragen auseinanderhalten (und ggfls intervenieren) kann. Es wäre dann allerdings wohl sinnvoller, stattdessen direkt an der USB-Festplatten-Box einen Schalter anzubieten, der das dann direkt mit der Festplattenfirmware verkaspern könnte. Andrerseits - so ein Kabel mit Intelligenz: wär das nicht mal was für ein c't-Projekt? Gottfried
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-01-06 18:34 +0100 |
| Message-ID | <n6jmo7.13k.1@stefan.msgid.phost.de> |
| In reply to | #237136 |
Am 06.01.2016 um 04:24 schrieb Gottfried Helms: > Am 06.01.2016 um 00:05 schrieb Puerstinger Josef: >> IMHO kann das nicht funktionieren, da man ja der Festplatte mitteilen >> muss, welche Blöcke zu lesen sind => man benötigt ein bidirektionales >> Kabel. >> > Hmm, das bedeutet dann wohl mindestens einen intelligenten Chip > auf dem Kabel das logische Anfragen auseinanderhalten (und ggfls > intervenieren) kann. Korrekt. > Es wäre dann allerdings wohl sinnvoller, stattdessen direkt an der > USB-Festplatten-Box einen Schalter anzubieten, der das dann direkt > mit der Festplattenfirmware verkaspern könnte. Andrerseits - so ein > Kabel mit Intelligenz: wär das nicht mal was für ein c't-Projekt? Wenn du gescheite Datenraten haben willst, bist du ruckzuck bei Chips und Leiterplattenlayouts, die auch der c't-Leser nicht mehr selber löten will. Die einfachste Lösung dürfte ein NAS sein, dem du mitteilst, dass die Platte nur read-only eingebunden werden soll. Oder gibt dem, der den Zugriff auf die Archive bekommen soll, einfach eine Kopie. Terabyte-Platten kosten nicht mehr die Welt. Und da kannst du den Ordner /Kaninchenzüchterverein/Finanzen/Steuern/1998/Pornoarchiv beim Kopieren weglassen :-) Stefan
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-01-06 19:02 +0100 |
| Message-ID | <df5356FfdqeU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #237136 |
On Wed, 6 Jan 2016 04:24:40 +0100, "Gottfried Helms" posted: >Am 06.01.2016 um 00:05 schrieb Puerstinger Josef: >> >> IMHO kann das nicht funktionieren, da man ja der Festplatte mitteilen >> muss, welche Blöcke zu lesen sind => man benötigt ein bidirektionales >> Kabel. >> >Hmm, das bedeutet dann wohl mindestens einen intelligenten Chip >auf dem Kabel das logische Anfragen auseinanderhalten (und ggfls >intervenieren) kann. Es wäre dann allerdings wohl sinnvoller, >stattdessen direkt an der USB-Festplatten-Box einen Schalter >anzubieten, der das dann direkt mit der Festplattenfirmware >verkaspern könnte. >Andrerseits - so ein Kabel mit Intelligenz: wär das nicht mal >was für ein c't-Projekt? Um welche Datenmengen geht es überhaupt? Reicht da nicht der Kauf einer externen Platte für 50€? Gut, richtig gruppenadäquat wäre diese Lösung nicht ;-) -- Schöne Grüße, Wolfgang
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Gottfried Helms <helms@uni-kassel.de> |
|---|---|
| Date | 2016-01-07 08:54 +0100 |
| Message-ID | <n6l5jj$uhl$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #237274 |
Am 06.01.2016 um 19:02 schrieb Wolfgang Kynast: (...) > Um welche Datenmengen geht es überhaupt? Reicht da nicht der Kauf > einer externen Platte für 50€? > > Gut, richtig gruppenadäquat wäre diese Lösung nicht ;-) > 50-150 GB, mit der Möglichkeit in den alten Archivverzeichnissen stöbern zu können um zu finden, welche alten Backups überhaupt relevant und vorhanden sind (also Verzeichnis-Browsing). Ja, und nur deswegen weil der/die Interessent/in hier mal hereinschneit und ein reload von den alten Archiven auf das neue Notebook nach- zutragen plötzlich eine neue Festplatte zu kaufen und das komplette Archiv zu kopieren ist irgendwie unwirklich. So wäre dann die Netzwerkversion angemessen gewesen (trotz niedriger Datenraten als USB 3.0) aber das Problem hat sich wegen munteren Reiseverhaltens des/der jungen Betreffenden ohnehin annihiliert... Nochmals vielen Dank für alle Hinweise - Gottfried
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-01-07 18:05 +0100 |
| Message-ID | <n6m9ds.34o.1@stefan.msgid.phost.de> |
| In reply to | #237388 |
Am 07.01.2016 um 08:54 schrieb Gottfried Helms: > Am 06.01.2016 um 19:02 schrieb Wolfgang Kynast: > (...) >> Um welche Datenmengen geht es überhaupt? Reicht da nicht der Kauf >> einer externen Platte für 50€? >> >> Gut, richtig gruppenadäquat wäre diese Lösung nicht ;-) >> > 50-150 GB, mit der Möglichkeit in den alten Archivverzeichnissen > stöbern zu können um zu finden, welche alten Backups überhaupt > relevant und vorhanden sind (also Verzeichnis-Browsing). > > Ja, und nur deswegen weil der/die Interessent/in hier mal hereinschneit > und ein reload von den alten Archiven auf das neue Notebook nach- > zutragen plötzlich eine neue Festplatte zu kaufen und das komplette > Archiv zu kopieren ist irgendwie unwirklich. Eine 500 GB Platte kostet unter 50 EUR. Die vollelektronische Lösung wäre sicher nicht billiger. Und die Zweitplatte kaufst du ja auch nicht nur, falls der Interessent mal hereinschaut, sondern du nutzt sie, um die Redundanz deiner Datensicherung zu vergrößern. Das ist auf jeden Fall 50 EUR wert. Gruppenadäquat ist dann, die Platten mittels rsync synchron zu halten, nicht mittels 50 EUR Sharewaretool :-) Stefan
[toc] | [prev] | [standalone]
Back to top | Article view | ger.ct
csiph-web