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Malle ist in Gefahr

Started byMichael Bode <m.g.bode@web.de>
First post2026-04-11 17:57 +0200
Last post2026-04-13 20:06 +0200
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  Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-11 17:57 +0200
    Re: Malle ist in Gefahr "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2026-04-11 18:03 +0200
      Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-11 18:44 +0200
      Re: Malle ist in Gefahr Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-04-11 19:14 +0200
        Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-11 21:17 +0200
          Re: Malle ist in Gefahr Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-04-11 22:36 +0000
            Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-12 10:37 +0200
              Re: Malle ist in Gefahr Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-04-12 08:41 +0000
                Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-12 11:07 +0200
                  Re: Malle ist in Gefahr Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-04-12 14:42 +0200
                    Re: Malle ist in Gefahr Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-04-12 15:39 +0200
                    Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-12 15:43 +0200
              Re: Malle ist in Gefahr Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-04-12 11:50 +0000
                Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-12 14:04 +0200
                  Re: Malle ist in Gefahr Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-04-12 15:38 +0000
                    Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-12 17:57 +0200
                      Re: Malle ist in Gefahr Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-04-12 16:48 +0000
                        Re: Malle ist in Gefahr "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2026-04-12 18:57 +0200
                          Re: Malle ist in Gefahr Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2026-04-13 12:52 +0200
                            Re: Malle ist in Gefahr Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-13 13:07 +0200
                              Re: Malle ist in Gefahr Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2026-04-13 16:57 +0200
                        Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-12 19:30 +0200
                          Re: Malle ist in Gefahr Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-12 20:03 +0200
                            Re: Malle ist in Gefahr Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2026-04-14 11:08 +0200
                          Re: Malle ist in Gefahr Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-04-12 19:49 +0000
                            Re: Malle ist in Gefahr Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-12 22:14 +0200
                            Re: Malle ist in Gefahr Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-12 22:18 +0200
                              Re: Malle ist in Gefahr Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-04-13 07:23 +0000
                            Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-12 22:43 +0200
                              Re: Malle ist in Gefahr Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-04-13 07:25 +0000
                                Re: Malle ist in Gefahr Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-04-13 11:06 +0200
                                Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-13 18:29 +0200
                                  Re: Malle ist in Gefahr Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-04-14 09:10 +0200
                                  Re: Malle ist in Gefahr Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-04-14 14:53 +0000
                    Re: Malle ist in Gefahr Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2026-04-14 10:45 +0200
                      Re: Malle ist in Gefahr "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2026-04-14 11:45 +0200
                        Re: Malle ist in Gefahr Thomas Einzel <usenet-2026@einzel.de> - 2026-04-14 12:37 +0200
                          Re: Malle ist in Gefahr Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-04-14 14:01 +0000
                            Re: Malle ist in Gefahr Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-04-14 14:09 +0000
                          Re: Malle ist in Gefahr Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-04-15 00:01 +0200
                        Re: Malle ist in Gefahr Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2026-04-14 14:24 +0200
                          Re: Malle ist in Gefahr Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-04-14 14:06 +0000
                        Re: Malle ist in Gefahr Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-04-14 14:29 +0200
                      Re: Malle ist in Gefahr Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-04-14 11:56 +0200
                      Re: Malle ist in Gefahr Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-04-14 11:11 +0200
                        Re: Malle ist in Gefahr Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2026-04-14 12:33 +0200
                          Re: Malle ist in Gefahr Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-14 13:26 +0200
                          Re: Malle ist in Gefahr Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-04-14 13:44 +0200
                            Re: Malle ist in Gefahr Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-14 14:15 +0200
                              Re: Malle ist in Gefahr Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-04-14 14:28 +0000
                                Re: Malle ist in Gefahr Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-14 16:48 +0200
                            Re: Malle ist in Gefahr Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2026-04-14 15:06 +0200
                              Re: Malle ist in Gefahr Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2026-04-14 18:27 +0200
                        Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-14 19:24 +0200
                      Re: Malle ist in Gefahr Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-04-14 12:01 +0100
                  Re: Malle ist in Gefahr Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2026-04-14 10:35 +0200
                    Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-14 18:59 +0200
          Re: Malle ist in Gefahr Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-04-13 05:40 +0200
            Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-13 08:04 +0200
              Re: Malle ist in Gefahr Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2026-04-13 12:18 +0200
            Re: Malle ist in Gefahr Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2026-04-13 11:53 +0200
              Re: Malle ist in Gefahr Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-04-13 11:17 +0000
                Re: Malle ist in Gefahr Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2026-04-14 11:25 +0200
                  Re: Malle ist in Gefahr Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-04-14 12:00 +0200
          Re: Malle ist in Gefahr Friedrich Daumeyer <fdaumeyer@t-online.de> - 2026-04-13 23:09 +0200
            Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-13 23:37 +0200
              Re: Malle ist in Gefahr Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-04-14 04:54 +0200
                Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-14 07:49 +0200
                  Re: Malle ist in Gefahr Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2026-04-14 12:17 +0200
                    Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-14 19:39 +0200
                  Re: Malle ist in Gefahr Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-04-14 12:50 +0200
      Re: Malle ist in Gefahr Rick Szabo <rickszabo@web.de> - 2026-04-11 17:23 +0000
      Re: Malle ist in Gefahr Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-04-11 20:16 +0200
        Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-11 21:25 +0200
          Re: Malle ist in Gefahr Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-04-11 19:41 +0000
          Re: Malle ist in Gefahr Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-04-11 21:55 +0200
            Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-11 22:09 +0200
              Re: Malle ist in Gefahr Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-04-11 22:22 +0200
            Re: Malle ist in Gefahr Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-04-12 01:06 +0200
              Re: Malle ist in Gefahr Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-04-12 01:56 +0200
                Re: Malle ist in Gefahr Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-04-13 00:01 +0200
                  Re: Malle ist in Gefahr Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-04-13 05:59 +0200
                    Re: Malle ist in Gefahr Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-04-15 02:06 +0200
                      Re: Malle ist in Gefahr Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-04-15 07:11 +0200
                        Re: Malle ist in Gefahr Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2026-04-15 10:15 +0200
                          Re: Malle ist in Gefahr Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-04-15 11:12 +0200
                      Re: Malle ist in Gefahr Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-04-15 11:52 +0200
              Re: Malle ist in Gefahr Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-13 01:20 +0200
              Re: Malle ist in Gefahr Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-13 01:24 +0200
                Re: Malle ist in Gefahr Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-04-15 02:08 +0200
              Re: Malle ist in Gefahr Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-06-02 06:41 +0000
            Re: Malle ist in Gefahr Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-04-12 05:52 +0000
            Re: Malle ist in Gefahr Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2026-04-12 11:05 +0200
              Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-12 11:09 +0200
                Re: Malle ist in Gefahr Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-04-12 12:00 +0100
                  Re: Malle ist in Gefahr Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-04-12 13:09 +0200
                    Re: Malle ist in Gefahr Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-04-12 12:25 +0100
                      Re: Malle ist in Gefahr Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-12 15:17 +0200
                        Re: Malle ist in Gefahr Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-04-12 16:51 +0100
                      Re: Malle ist in Gefahr t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) - 2026-04-13 19:56 +0200
                        Re: Malle ist in Gefahr Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-13 20:02 +0200
                        Re: Malle ist in Gefahr Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-04-13 18:08 +0000
                        Re: Malle ist in Gefahr Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2026-04-13 20:08 +0200
                        Re: Malle ist in Gefahr Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-04-13 20:41 +0100
                        Re: Malle ist in Gefahr Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-04-14 16:20 +0200
                          Re: Malle ist in Gefahr Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-04-14 16:17 +0100
                            Re: Malle ist in Gefahr Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-04-14 15:23 +0000
                              Re: Malle ist in Gefahr Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-04-17 16:23 +0200
                            Re: Malle ist in Gefahr Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2026-04-14 22:04 +0200
                              Re: Malle ist in Gefahr Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-04-15 08:39 +0000
                                Re: Malle ist in Gefahr Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-04-15 13:18 +0100
                  Re: Malle ist in Gefahr Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-04-12 15:41 +0200
                    Re: Malle ist in Gefahr Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-04-12 16:55 +0100
              Re: Malle ist in Gefahr Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-04-12 11:29 +0200
                Re: Malle ist in Gefahr Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-04-12 12:26 +0000
                Re: Malle ist in Gefahr Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-04-12 16:56 +0100
    Re: Malle ist in Gefahr t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) - 2026-04-13 19:56 +0200
      Re: Malle ist in Gefahr Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-13 20:06 +0200

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#661381

FromUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
Date2026-04-14 14:24 +0200
Message-ID<10rlbl1$aprf$1@solani.org>
In reply to#661353
Dr. Joachim Neudert schrieb:

> Am 14.04.26 um 10:45 schrieb Ulrich D i e z:
> 
>> In allen Bereichen. Auch bei Ärzt/inn/en, Beamt/inn/en,
>> Politiker/inne/n, Jurist/inn/en, Journalist/inn/en, Manager/inn/en und
>> Erziehungs- und Lehrpersonal.
> 
>> Wir haben zu viele Berufssparten, in denen die Leute nicht nach der
>> Qualität der von ihnen abgelieferten Arbeit bezahlt werden.
> 
> 
> Du meinst, Ärzte z.B. nur bei Heilungserfolg. 

Nein, das meine ich nicht. Aber es gibt z.B. Ärztinnen und Ärzte, die
bei unheilbar Sterbenskranken schlechte Palliativbehandlung vornehmen
und über Möglichkeiten zur Leidenslinderung nicht informieren, weil das
Wahrnehmen dieser Möglichkeiten (nicht vorhandene) Heilungschancen
verringere.

Und es gibt inzwischen mehr als genug Ärztinnen und Ärzte, die oft von
vorneherein gar keine Lust auf Sorgfalt haben und anhand ihrer
anmaßenden Vorurteile mit ihrer Amygdala über Patient/inn/en richten,
anstatt ihren Job als Heiler/innen und Linderer/innen von Leiden
sorgfältig zu tun, weil sie meinen, bessere Menschen zu sein und auf
niedrigere Menschenformen herabschauen zu können und einer Klasse
anzugehören, deren gegen Patienten an den Tag gelegtes Verhalten sowieso
nicht strafrechtlich sanktioniert werde. Diese Leute liefern keine gute
Arbeit ab und verursachen dem Gesundheitssystem und dem Gemeinwesen
Kosten, weil sich Zeiten im Krankenstand verlängern und in der
medizinischen Versorgung Mehrkosten entstehen, die vermeidbar wären,
wenn gleich richtig behandelt würde, werden aber gleich bezahlt, wie
die, die in der selben Zeit gute Arbeit abliefern.

> Und dann kommt der Ex-Soldat Diez daher und schlägt vor doch mal nach
> Qualität zu bezahlen. Ja, ist recht. Wie war das bei deiner Arbeit?

Meine Leistung und meine Rechtstreue wurden auch oft beurteilt. Hätte
ich das Geforderte nicht gebracht, hätte man mich nicht dort gelassen,
wo ich war. Und mich nicht dort zu lassen, wäre dann notwendig und
folgerichtig gewesen.

Mit freundlichem Gruß

Ulrich

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#661397

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2026-04-14 14:06 +0000
Message-ID<10rlhlj$9upa$1@solani.org>
In reply to#661381
Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> wrote:

> 
>> Und dann kommt der Ex-Soldat Diez daher und schlägt vor doch mal nach
>> Qualität zu bezahlen. Ja, ist recht. Wie war das bei deiner Arbeit?
> 
> Meine Leistung und meine Rechtstreue wurden auch oft beurteilt. Hätte
> ich das Geforderte nicht gebracht, hätte man mich nicht dort gelassen,
> wo ich war. Und mich nicht dort zu lassen, wäre dann notwendig und
> folgerichtig gewesen.
> 
> Mit freundlichem Gruß
> 
> Ulrich
> 

Ah-hm. Das Wohlwollen deiner Vorgesetzten also. 

Das ist in keiner Weise vergleichbar mit einer standardisierten objektiven
Kriterien folgenden unabhängigen Qualitätssicherung durch objektive den zu
beurteilenden Personen unbekannte Gutachter.
-- 
please forgive my iPhone typos

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#661382

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2026-04-14 14:29 +0200
Message-ID<n46q9mF852bU1@mid.individual.net>
In reply to#661353
Am 14.04.26 um 11:45 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Manche Berufe sind schwierig und haben dafür eine etwas längere 
> Ausbildung. Mein Abitur hatte ich mit 19. Dann kamen 6 Jahre Studium, 
> mit 25 war ich approbierter Arzt. DANN begann die richtige Ausbildung, 
> zum Internisten, interventionellen Kardiologen, und als ich das mit 36 
> Jahren alles gut konnte habe ich nochmal 4 Jahre Nephrologie 
> daufgesattelt. Seither habe ich dann erst ganz gut verdient als 
> Oberarzt, aber erst mit der Niederlassung mit 45 Jahren, mit 300 000 
> Euro frischen Schulden, als selbständiger Freiberufler mit vollem Risiko 
> (Geld, Behandlungsrisiken) richtig gut.  Die ersten 2 Jahre habe ich mit 
> den drückenden Schulden noch nicht so gut geschlafen. Die letzten 
> Praxis-Schulden habe ich letztes Jahr getilgt.
> 
> Vor der Niederlassung als interventioneller Kardiiologe steht aber  erst 
> die Qualifikation nach SGB V: 1000 eigenständige Herzkatheter innerhalb 
> 4 Jahren, 300 selbständige Koronarinterventionen (Stents, 
> Infarkt-akut-Behandlung innerhalb 3 Jahren) muß man als Kardiologe 
> vorweisen, um ambulant interventionelle Kardiologie überhaupt abrechnen 
> zu dürfen. Hohe Hürden, nur an grossen Zentren wie meiner Uniklinik 
> Großhadern schafft man solche Zahlen.
> 
> Und dann: Hast Du schon mal was von Qualitätssicherung gehört? Der 
> unterliegt man als Arzt laufend. Als Hausarzt weniger, als Facharzt 
> mehr. Erst mal müssen alle beide jeweils 250 CME-Weiterbildungspunkte in 
> 5 Jahren nachweisen, sonst gibt es Honorarumsatz-Abzüge. Durch Besuch 
> zertifizierter Fachvorträge.
> Die KV zieht dann Stichproben. Jedes zweite Jahr hat sie 6 Fälle/Namen 
> aus meinen Herztkatheter-Abrechnungen zufällig ausgewählt und an externe 
> Gutachter gegeben, die sich die Eingriffe im Original angesehen haben. 
> Ob ich das weiterhin kann, wofür ich die Qualifikation erworben hatte.
> Dasselbe bei der Echokatdiographie, dem Ultraschall. Die akzuelle 
> Qualität des Gerätes muß nachgewiesen werden (vom Hersteller), damit da 
> nicht mit alten Gurken geschallt wird. Und auch da werden laufen 
> Stichproben gezogen und extern gutachterlich kontrolliert.
> 
> Katheter und Stent-Eingriffe: sowophl in der Klinik als auch in der 
> Praxis wird darüberhinaus jeder einzelne Eingriff einer 
> Qualitätssicherung unterzogen: Indikationsstellung, Untersuchungsdauer, 
> Strahlendosis, Komplikationen am Gefäßzugang (Nachblutungen), Ergebnis 
> des Eingriffs. Notwendige Zweiteingriffe, Notfälle. Zentral gesammelt 
> und ausgewertet vom IQWIQ:
> 
> https://www.iqwig.de
> 
> Einmal im Jahr erhält man die Ergebnisse. Die Software zur 
> Qualitätssicherung musste ich selbst anschaffen, 2500 Euro, jede Meldung 
> kostet dann eintzeln nochmal 2,50 Euro an den Hersteller der QuaSi.
> 
> "Medizin auf dem Prüfstand
> Das unabhängige Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im 
> Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht den Nutzen und den Schaden von 
> medizinischen Maßnahmen für Patientinnen und Patienten. Über die 
> Vorteile und Nachteile von Untersuchungs- und Behandlungsverfahren 
> informieren wir in Form von wissenschaftlichen Berichten und allgemein 
> verständlichen Gesundheitsinformationen."
> 
> Das Labor unterliegt ständiger Qualitätssicherung. Die 
> Schrittmacherprüfungen ebenso.

Irgendwo fehlt da die Bundeswehr.

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#661356

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2026-04-14 11:56 +0200
Message-ID<n46hb0F6p26U1@mid.individual.net>
In reply to#661345
Am 14.04.26 um 10:45 schrieb Ulrich D i e z:
> Stefan Froehlich schrieb:
>> Hätte ich Bedarf nach Personal würde ich auch sehr gute Gehälter
>> bezahlen, keine Frage.

Woher das Geld für Gehalt nehmen? Drucken?

> Ich würde Gehälter bezahlen, die der Arbeitsleistung angemessen sind.
> Schlechte Arbeit -> schlechte Bezahlung.
> Gute Arbeit -> gute Bezahlung.

Bei einfachen Arbeiten wie am Fließband, lässt sich das messen.
Anderswo eher schätzen.
Etwa beim Fehler finden.

> In allen Bereichen. Auch bei Ärzt/inn/en, Beamt/inn/en,
> Politiker/inne/n, Jurist/inn/en, Journalist/inn/en, Manager/inn/en und
> Erziehungs- und Lehrpersonal.

Das kann von Tageszeit, Stimmung, Schlaf, Probleme mit nahe Personen
etc abhängen. Und von Ausbildung..

> Wir haben zu viele Berufssparten, in denen die Leute nicht nach der
> Qualität der von ihnen abgelieferten Arbeit bezahlt werden.

Neben Qualität spielt auch Zeit und Aufwand eine Rolle.
Ein Schornstein muss nicht nach jedem putzen neu gestrichen werden.

>> Dass mir permanent unterstellt würde, ich wäre hinter anderer Leute
>> Geld her,

Oh Geld geht es nur so lange, bis die Vorräte aufgebraucht sind.

-- 
<https://www.hermann-riemann.de> bzw.:
<https://www.hermann-riemann.eu/de>

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#661358

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2026-04-14 11:11 +0200
Message-ID<10rl7co.9t0.1@privat.lahls.de>
In reply to#661345
*Ulrich D i e z* schrieb:

> Ich würde Gehälter bezahlen, die der Arbeitsleistung angemessen sind.
> Schlechte Arbeit -> schlechte Bezahlung.
> Gute Arbeit -> gute Bezahlung.
>
> In allen Bereichen. Auch bei Ärzt/inn/en, Beamt/inn/en,
> Politiker/inne/n, Jurist/inn/en, Journalist/inn/en, Manager/inn/en und
> Erziehungs- und Lehrpersonal.

Wie und wo möchtest du gut von schlecht unterscheiden? In der Regel wird
das durch den Arbeitgeber bewertet und Schlechtleistung führt zur
Freistellung. Wobei die von dir als schlecht angesehene Leistung intern
durchaus als gut bewertet werden kann. Schreibt der Journalist eine
Räuberpistole, die zwar journalistisch auf bild-Niveau liegt, aber
Werbekunden und Auflage bringt, kannst du das Ergebnis als schlecht
bezeichnen, wohingegen der Verleger eine Prämie dafür ausschüttet.

Schwarz/Weiß geht eben nicht.
-- 
bis denne (657)

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#661362

FromUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
Date2026-04-14 12:33 +0200
Message-ID<10rl55e$akp7$2@solani.org>
In reply to#661358
Ruediger Lahl schrieb:

> *Ulrich D i e z* schrieb:
> 
>> Ich würde Gehälter bezahlen, die der Arbeitsleistung angemessen sind.
>> Schlechte Arbeit -> schlechte Bezahlung.
>> Gute Arbeit -> gute Bezahlung.
>>
>> In allen Bereichen. Auch bei Ärzt/inn/en, Beamt/inn/en,
>> Politiker/inne/n, Jurist/inn/en, Journalist/inn/en, Manager/inn/en und
>> Erziehungs- und Lehrpersonal.
> 
> Wie und wo möchtest du gut von schlecht unterscheiden? 

Im Arbeitsvertrag. Was soll der Betreffende tun/bewerkstelligen? Das
muss sorgfältig ausformuliert werden. Hat er oder hat er nicht?

> In der Regel wird
> das durch den Arbeitgeber bewertet und Schlechtleistung führt zur
> Freistellung. 

Es ist längst nicht überall die Regel, dass das zu Freistellung führt.
Es gab z.B. Professor/inn/en, die jahrelang ihre Pflicht zur
Lehrtätigkeit nicht erfüllten und trotzdem fürstliche Gehälter
einstrichen. Und es gibt Dozent/inn/en, die den Student/inn/en nicht den
Lernstoff beibringen, sondern ihre eigenen Schwurbeleien. Es gibt
massenhaft Ärztinnen und Ärzte, die es sich leisten, bei Patient/inn/en
auf eine sorgfältige Diagnose und zu Heilung führende Behandlung keine
Lust zu haben und stattdessen die Patient/inn/en zu verarschen und die
Versicherungen abzuzocken. Z.B. ist Abrechnungsbetrug keine Seltenheit.
Was wohl auch daran liegt, dass diejenigen, die fürs Kontrollieren
bezahlt werden, nicht sorgfältig kontrollieren, oder diejenigen, die im
Sinne des Gemeinwesens für Kontrolle sorgen müssten, es nicht tun, weil
sie dieses Unterlassen für sich für wirtschaftlicher halten.

> Wobei die von dir als schlecht angesehene Leistung intern
> durchaus als gut bewertet werden kann. Schreibt der Journalist eine
> Räuberpistole, die zwar journalistisch auf bild-Niveau liegt, aber
> Werbekunden und Auflage bringt, kannst du das Ergebnis als schlecht
> bezeichnen, wohingegen der Verleger eine Prämie dafür ausschüttet.

Wenn der Verleger dies im Arbeitsvertrag gegenüber dem Journalisten so
formuliert hat, erledigt der seine Arbeit ja gemäß den formulierten
Bedingungen gut, indem er ihm die Räuberpistole schreibt.

Wenn diejenigen Mächte, deren Pflicht es wäre, für das Gemeinwohl Sorge
zu tragen, zu dem Schluss kommen, dass zu viele Räuberpistolen dem
Gemeinwohl schädlich sind, ist es an ihnen, ihre Arbeit ordentlich zu
machen und das so zu reglementieren, dass es dem Gemeinwohl nicht
schadet, und für die Durchsetzung der Reglementierung zu sorgen.

> Schwarz/Weiß geht eben nicht.


Mit freundlichem Gruß

Ulrich

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#661370

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2026-04-14 13:26 +0200
Message-ID<10rl88q$lc5$1@dont-email.me>
In reply to#661362
Am 14.04.26 um 12:33 schrieb Ulrich D i e z:
> Ruediger Lahl schrieb:
>> *Ulrich D i e z* schrieb:
>>> Ich würde Gehälter bezahlen, die der Arbeitsleistung angemessen sind.
>>> Schlechte Arbeit -> schlechte Bezahlung.
>>> Gute Arbeit -> gute Bezahlung.

In der Regel ist das auch so. Schätzt der Arbeitgeber die geleistete 
Arbeit als gut ein, wird er sie auch gut bezahlen. Wenn nicht, dann nicht.

Daß es da auch immer mal Grenzfälle gibt -> geschenkt. Liegt in der 
Natur der Sache.

>>> In allen Bereichen. Auch bei Ärzt/inn/en, Beamt/inn/en,
>>> Politiker/inne/n, Jurist/inn/en, Journalist/inn/en, Manager/inn/en und
>>> Erziehungs- und Lehrpersonal.
>>
>> Wie und wo möchtest du gut von schlecht unterscheiden?
> 
> Im Arbeitsvertrag. Was soll der Betreffende tun/bewerkstelligen?

Anwesend sein. Zuerst einmal schuldet der Arbeutnnehmer die vereinbarte 
Arbeitszeit. Die allermeisten Arbeitsverträge sind nämlich 
Dienstverträge, bei denen kein bestimmtes Ergebnis geschuldet wird.

Zum Zweiten wird natürlich niemand wegen bloßer Anwesenheit bezahlt. 
Also hat der Arbeitnehmer während dieser Zeit die ihm vom Arbeitgeber 
übertragenen Aufgaben zu erfüllen. Im Rahmen dessen, was im 
Arbeitsvertrag festgelegt wurde und unter Berücksichtigung seiner 
Fähigkeiten.

Ob die Arbeit gut oder weniger gut geleistet wurde, obliegt der 
Beurteilung durch den Arbeitgeber.

> Das muss sorgfältig ausformuliert werden.

Des Wahnsinns fette Beute. Damit wird jeder Arbeitsvertrag zum 
500-seitigen Dokument und zum Gegenstand unendlicher juriustischer 
Auseinandersetzungen. Großes Tennis!

Außerdem beraubt es den Arbeitgeber jeglicher Flexibilität beim Einsatz 
der Arbeitnehmer.

Nein. In Summa ist das alles schon ganz gut so, wie es ist. Auch wenn es 
gelegentlich zu Meinungsverschiedenheiten kommt, die dann vor den 
Arbeitsgerichten geklärt werden.

-- 
"Es hat keine Generation gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne 
"modern" fühlte und unmittelbar vor einem Abgrund zu stehen glaubte."
                      --Walter Benjamin

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#661374

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2026-04-14 13:44 +0200
Message-ID<10rlgb5.85o.1@privat.lahls.de>
In reply to#661362
*Ulrich D i e z* schrieb:

> Ruediger Lahl schrieb:
>> *Ulrich D i e z* schrieb:
>>> Ich würde Gehälter bezahlen, die der Arbeitsleistung angemessen sind.
>>> Schlechte Arbeit -> schlechte Bezahlung.
>>> Gute Arbeit -> gute Bezahlung.
>>>
>>> In allen Bereichen. Auch bei Ärzt/inn/en, Beamt/inn/en,
>>> Politiker/inne/n, Jurist/inn/en, Journalist/inn/en, Manager/inn/en und
>>> Erziehungs- und Lehrpersonal.
>>
>> Wie und wo möchtest du gut von schlecht unterscheiden?
>
> Im Arbeitsvertrag. Was soll der Betreffende tun/bewerkstelligen? Das
> muss sorgfältig ausformuliert werden. Hat er oder hat er nicht?

Das geht für jemanden der bei VW Schrauben anzieht. Wie soll das für
einen Arzt aussehen?

>> In der Regel wird das durch den Arbeitgeber bewertet und
>> Schlechtleistung führt zur Freistellung.
>
> Es ist längst nicht überall die Regel, dass das zu Freistellung führt.
> Es gab z.B. Professor/inn/en, die jahrelang ihre Pflicht zur
> Lehrtätigkeit nicht erfüllten und trotzdem fürstliche Gehälter
> einstrichen.

Offensichtlich waren da andere Qualitäten für die Uni wichtiger. Du
merkst, dass eine in deinen Augen schlechte Leistung für Vorgesetzte und
Entscheider durchaus zweitrangig sein kann, wenn die selbe Person an
anderer Stelle unersetzlich ist.

>> Schwarz/Weiß geht eben nicht.
-- 
bis denne (657)

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#661380

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2026-04-14 14:15 +0200
Message-ID<10rlb57$lc6$1@dont-email.me>
In reply to#661374
Am 14.04.26 um 13:44 schrieb Ruediger Lahl:
> *Ulrich D i e z* schrieb:
>> Ruediger Lahl schrieb:
>>> Wie und wo möchtest du gut von schlecht unterscheiden?
>>
>> Im Arbeitsvertrag. Was soll der Betreffende tun/bewerkstelligen? Das
>> muss sorgfältig ausformuliert werden. Hat er oder hat er nicht?
> 
> Das geht für jemanden der bei VW Schrauben anzieht.

Noch nicht einmal dann. Denn wenn es plötzlich mal keine Schrauben 
anzuziehen gibt (Havarie, Lieferengpässe, ...), dann kann er ja 
vorrübergehend eine andere Aufgabe erledigen.

Wenn möglich, ohne vorher den "sorgfältig ausformulierten" 
Arbeitsvertrag zu ändern.

Vorstellungen haben manche Leute. Ob Ulrich überhaüpt schonmal irgendwo 
ernsthaft gearbeitet hat?
-- 
"Es hat keine Generation gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne 
"modern" fühlte und unmittelbar vor einem Abgrund zu stehen glaubte."
                      --Walter Benjamin

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#661405

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2026-04-14 14:28 +0000
Message-ID<10rliul$9voi$1@solani.org>
In reply to#661380
Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote:
> Am 14.04.26 um 13:44 schrieb Ruediger Lahl:
>> *Ulrich D i e z* schrieb:
>>> Ruediger Lahl schrieb:
>>>> Wie und wo möchtest du gut von schlecht unterscheiden?
>>> 
>>> Im Arbeitsvertrag. Was soll der Betreffende tun/bewerkstelligen? Das
>>> muss sorgfältig ausformuliert werden. Hat er oder hat er nicht?
>> 
>> Das geht für jemanden der bei VW Schrauben anzieht.
> 
> Noch nicht einmal dann. Denn wenn es plötzlich mal keine Schrauben 
> anzuziehen gibt (Havarie, Lieferengpässe, ...), dann kann er ja 
> vorrübergehend eine andere Aufgabe erledigen.
> 
> Wenn möglich, ohne vorher den "sorgfältig ausformulierten" 
> Arbeitsvertrag zu ändern.
> 
> Vorstellungen haben manche Leute. Ob Ulrich überhaüpt schonmal irgendwo 
> ernsthaft gearbeitet hat?

Er war bei der Bundeswehr. Insofern haben wir den Vergleich…

Die Bundeswehr war für mich eine herrlich unbeschwerte und weitgehend
problemfreie Zeit… 

-- 
please forgive my iPhone typos

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#661406

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2026-04-14 16:48 +0200
Message-ID<10rlk4o$4o9m$2@dont-email.me>
In reply to#661405
Am 14.04.26 um 16:28 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote:
>> Vorstellungen haben manche Leute. Ob Ulrich überhaüpt schonmal irgendwo
>> ernsthaft gearbeitet hat?
> 
> Er war bei der Bundeswehr.

Und dort womöglich in irgendeiner Schreibstube. Herrje. Schon 
faszinierend, was für Leute irgendwas über "gutes Arbeiten" erzählen wollen.

> Insofern haben wir den Vergleich…
> 
> Die Bundeswehr war für mich eine herrlich unbeschwerte und weitgehend
> problemfreie Zeit…

Es sei Dir gegönnt.

-- 
"Es hat keine Generation gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne 
"modern" fühlte und unmittelbar vor einem Abgrund zu stehen glaubte."
                      --Walter Benjamin

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#661388

FromUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
Date2026-04-14 15:06 +0200
Message-ID<10rle3r$as12$1@solani.org>
In reply to#661374
Ruediger Lahl schrieb:

> *Ulrich D i e z* schrieb:
> 
>> Ruediger Lahl schrieb:
>>> *Ulrich D i e z* schrieb:
>>>> Ich würde Gehälter bezahlen, die der Arbeitsleistung angemessen sind.
>>>> Schlechte Arbeit -> schlechte Bezahlung.
>>>> Gute Arbeit -> gute Bezahlung.
>>>>
>>>> In allen Bereichen. Auch bei Ärzt/inn/en, Beamt/inn/en,
>>>> Politiker/inne/n, Jurist/inn/en, Journalist/inn/en, Manager/inn/en und
>>>> Erziehungs- und Lehrpersonal.
>>>
>>> Wie und wo möchtest du gut von schlecht unterscheiden?
>>
>> Im Arbeitsvertrag. Was soll der Betreffende tun/bewerkstelligen? Das
>> muss sorgfältig ausformuliert werden. Hat er oder hat er nicht?
> 
> Das geht für jemanden der bei VW Schrauben anzieht. Wie soll das für
> einen Arzt aussehen?

Ich denke, auch bei Ärztinnen und Ärzten gibt es Maßstäbe, anhand derer
beurteilt werden kann, ob sie gemäß den Regeln ihrer Kunst arbeiten oder
diese Regeln missachten.

Ich weiß, dass es Krankenhausverwaltungen gibt, die nichts gegen
zweiteres haben, wenn es der Finanzlage des Krankenhauses zugute kommt.
(Wer so gesehen in deren Sinne arbeitet, darf aber damit rechnen, dass
sie sie/ihn im Zweifelsfall im Regen stehenlassen.)

Mir ist auch klar, dass eine Ärztin oder ein Arzt nicht allmächtig ist
und beim Einschätzen der Lage vieles nicht mit apodiktischer Gewissheit
wissen kann und auch dessen ungeachtet mal ohne vorwerfbaren bösen
Willen Fehler macht. Dennoch gibt es Anzeichen, anhand derer man
einschätzen kann, ob jemand im Arbeitsalltag die Regeln seiner Kunst
eher beherzigt oder eher nicht.

>>> In der Regel wird das durch den Arbeitgeber bewertet und
>>> Schlechtleistung führt zur Freistellung.
>>
>> Es ist längst nicht überall die Regel, dass das zu Freistellung führt.
>> Es gab z.B. Professor/inn/en, die jahrelang ihre Pflicht zur
>> Lehrtätigkeit nicht erfüllten und trotzdem fürstliche Gehälter
>> einstrichen.
> 
> Offensichtlich waren da andere Qualitäten für die Uni wichtiger. Du
> merkst, dass eine in deinen Augen schlechte Leistung für Vorgesetzte und
> Entscheider durchaus zweitrangig sein kann, wenn die selbe Person an
> anderer Stelle unersetzlich ist.
> 
>>> Schwarz/Weiß geht eben nicht.


Mit freundlichem Gruß

Ulrich

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#661426

FromHeinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de>
Date2026-04-14 18:27 +0200
Message-ID<ecqstkdvvjuaio3c2103ekjgo4irsmhml8@4ax.com>
In reply to#661388
am Tue, 14 Apr 2026 15:06:03 +0200 schrieb Ulrich D i e z
<ud.usenetcorrespondence@web.de>:

> 
> Ich denke, auch bei Ärztinnen und Ärzten gibt es Maßstäbe, anhand derer
> beurteilt werden kann, ob sie gemäß den Regeln ihrer Kunst arbeiten oder
> diese Regeln missachten.
> 
> Ich weiß, dass es Krankenhausverwaltungen gibt, die nichts gegen
> zweiteres haben, wenn es der Finanzlage des Krankenhauses zugute kommt.
> (Wer so gesehen in deren Sinne arbeitet, darf aber damit rechnen, dass
> sie sie/ihn im Zweifelsfall im Regen stehenlassen.)
> 
> Mir ist auch klar, dass eine Ärztin oder ein Arzt nicht allmächtig ist
> und beim Einschätzen der Lage vieles nicht mit apodiktischer Gewissheit
> wissen kann und auch dessen ungeachtet mal ohne vorwerfbaren bösen
> Willen Fehler macht. Dennoch gibt es Anzeichen, anhand derer man
> einschätzen kann, ob jemand im Arbeitsalltag die Regeln seiner Kunst
> eher beherzigt oder eher nicht.

Das ist dann das, was gemeinhin als "Bürokratie" bezeichnet wird.

Namentlich beim (wenn wir schon im Gesundheitswesen sind) Pflegepersonal
ist das das, was dieses von der eigentlichen Arbeit abhält.

HeB

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#661435

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2026-04-14 19:24 +0200
Message-ID<n47bj3Fa53sU4@mid.individual.net>
In reply to#661358
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> writes:

> *Ulrich D i e z* schrieb:
>
>> Ich würde Gehälter bezahlen, die der Arbeitsleistung angemessen sind.
>> Schlechte Arbeit -> schlechte Bezahlung.
>> Gute Arbeit -> gute Bezahlung.
>>
>> In allen Bereichen. Auch bei Ärzt/inn/en, Beamt/inn/en,
>> Politiker/inne/n, Jurist/inn/en, Journalist/inn/en, Manager/inn/en und
>> Erziehungs- und Lehrpersonal.
>
> Wie und wo möchtest du gut von schlecht unterscheiden? In der Regel wird
> das durch den Arbeitgeber bewertet und Schlechtleistung führt zur
> Freistellung.

Das ist ja dann i.d.R. derjenige, der den Spaß bezahlt(+). Und der hat ja
ein Interesse daran, nicht für schlechte Qualität zu zahlen. Passt schon
vom Grundsatz her.

(*) oder derjenige, der nach der Leistung seiner Abteilung
etc. beurteilt wird. 

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#661365

FromGoetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk>
Date2026-04-14 12:01 +0100
Message-ID<34795506-7b97-4849-b1d9-6cd3b93c48ea@news.goetz.co.uk>
In reply to#661345
On 14/04/2026 09:45, Ulrich D i e z wrote:
> Stefan Froehlich schrieb:
> 
>> On Sun, 12 Apr 2026 14:04:57 Michael Bode wrote:
>>> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) writes:
>>>>> Du bist doch selbstständig. Niemand hindert dich, ein paar
>>>>> hochbezahlte Gehilfen einzustellen. Mach einfach.
>>
>>>> Ich bin zwar selbständig, allerdings nicht in den Bereichen, in
>>>> denen typischerweise auf Mitarbeiter herabgesehen wird, die für
>>>> schlechtere Bezahlung auch noch ihre Gesundheit ruinieren.
>>
>>> Ich hatte auch nicht angedacht, dass du Leute dazu bringen
>>> solltest, ihre Gesundheit zu ruinieren. Nur einstellen und
>>> excellent bezahlen.
>>
>> Hätte ich Bedarf nach Personal würde ich auch sehr gute Gehälter
>> bezahlen, keine Frage.
> 
> Ich würde Gehälter bezahlen, die der Arbeitsleistung angemessen sind.
> Schlechte Arbeit -> schlechte Bezahlung.
> Gute Arbeit -> gute Bezahlung.
> 

Klingt so weit gut. Gibt es in Firmen die "Performancereviews" haben. In 
der Theorie zumindest. In Praxis ist da immer noch der Nasenfaktor drin.

> In allen Bereichen. Auch bei Ärzt/inn/en, Beamt/inn/en,
> Politiker/inne/n, Jurist/inn/en, Journalist/inn/en, Manager/inn/en und
> Erziehungs- und Lehrpersonal.
> 

Und wer beurteilt das? Vor allem: wer beurteilt das ohne Voreingenommen 
zu sein?

> Wir haben zu viele Berufssparten, in denen die Leute nicht nach der
> Qualität der von ihnen abgelieferten Arbeit bezahlt werden.
> 
[...]
> 
> 
> Mit freundlichem Gruß
> 
> Ulrich


-- 

Cheers,
    G.

Quis custodiet ipsos custodes?
---------------------------->8------------------------------
   /"\
   \ /  ASCII Ribbon Campaign
    X   against HTML e-mail
   / \
---------------------------->8------------------------------

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#661344

FromUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
Date2026-04-14 10:35 +0200
Message-ID<10rku8i$9g9m$1@solani.org>
In reply to#661054
Michael Bode schrieb:

> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) writes:
> 
>>> Du bist doch selbstständig. Niemand hindert dich, ein paar
>>> hochbezahlte Gehilfen einzustellen. Mach einfach.
>>
>> Ich bin zwar selbständig, allerdings nicht in den Bereichen, in
>> denen typischerweise auf Mitarbeiter herabgesehen wird, die für
>> schlechtere Bezahlung auch noch ihre Gesundheit ruinieren.
> 
> Ich hatte auch nicht angedacht, dass du Leute dazu bringen solltest,
> ihre Gesundheit zu ruinieren. Nur einstellen und excellent bezahlen.
> 
>> Jetzt einmal völlig abgesehen davon, dass es nicht darum geht,
>> irgendwelche einzelnen Unternehme[rn] zu überzeugen, sondern ein
>> gesellschaftliches Problem zu lösen.
> 
> Aber ohne selbst Teil der Lösung zu sein, richtig?
> 
>>> Es zeigt aber, wer den ganzen Puff hier bezahlt und wer die
>>> Vergünstigungen genießt.
>>
>> Äh, nein, natürlich nicht.
>>
>> Es zeigt, um in Deiner Diktion zu bleiben, wer das ganze Geld dafür
>> bekommt, um dann in Gutsherren-Mentabilität ein paar Brotkrumen an
>> die abzugeben, die die ganze Arbeit erledigen.
> 
> Wunderbar, wenn 55-60% der Einkommensteuer Brotkrumen sind, dann können
> wir ja auch darauf verzichten. Ich bin dabei, wer sagt es dem Klingbeil?

Wie viel würde sich denn bei Verzicht auf diese 55-60% der
Einkommensteuer speziell für besagte, die ganze Arbeit erledigende
Brotkrumenempfänger/innen ändern? Bekommen die ihre Brotkrumen aus der
Einkommensteuer?

Vielleicht, wenn man Steuergelder sinnvoll verwenden würde... Stellt
sich die Frage, woran man festmachen mag, was sinnvoll ist und wer in
dieser Frage die Deutungshoheit behalten darf.
Aber jetzt ist der falsche Moment für soziale Fragen, denn jetzt stehen
erst mal Kriege an, die die Welt verbessern sollen.

<https://youtu.be/-mRQ0AcoCkI?t=4969> :

[...]
| Jetzt sind die integriert. Ja, wenn Sie von den siebzehn Millionen
| DDR-Bürgen, die es mal gab, die Kinder und alte Leute abziehen, landen
| Sie doch ungefähr bei den dreizehn Millionen aus dem ersten Teil, die
| jetzt bei uns im Niedriglohnsektor beschäftigt sind. Das ist die
| Wahrheit über das kapitalistische Wirtschaftssystem. Das funktioniert
| nicht anders! Kapitalismus für alle geht nicht! Das ist wie Lotto, da
| kann auch jeder Millionär werden, aber nicht alle!  Wenn Sie für 38
| Euro nach Mallorca in Urlaub fliegen wollen, dann muss auch einer für
| einen Euro die Stunde die Klos putzen und die Flugzeuge sauber machen,
| sonst funktioniert das alles nicht! Es war nicht möglich die siebzehn
| Millionen Brüder und Schwestern auf den Lebensstandard der alten BRD
| anzuheben. Die Angleichung der Lebensverhältnisse ist nicht so
| gegangen [Handbewegung aufwärts], die ist so gegangen [Handbewegung
| abwärts]. Wir waren bis zum Fall der Mauer das Land mit den höchsten
| Durchschnittslöhnen in Europa und sind jetzt das Land mit den
| niedrigsten Durchschnittslöhnen in Europa. Seit 1990 sind wir
| abgesackt. Das, was für uns in der alten BRD ging, das geht nicht für
| so viele Menschen. In ganz Europa. ging das natürlich auch nicht. Die
| Griechen und die Spanier,  die haben geglaubt wenn sie Kredite
| aufnehmen und sich anstrengen, können sie einmal so leben wie die
| Deutschen. Das ist eine Chimäre. Und was in Europa nicht funktioniert,
| kann für die ganze Welt erst recht nicht funktionieren. Dafür sind
| auch nicht die Ressourcen da. Da muss man auch mal ehrlich sein. Das
| gibt der Planet nicht her, unseren Lebensstandard für alle. Kleines
| Rechenbeispiel - pi mal Daumen gesagt: Die alten G7-Staaten - also die
| haben wir jetzt ja wieder, G8 ist ja gescheitert, nicht nur schulisch
| - die alten G7-Staaten - das waren USA, Kanada, Japan, Deutschland,
| Großbritannien, Frankreich, Italien -  das sind die G7-Staaten. Damit
| haben wir - das waren knapp achthundert Million Menschen früher -
| damit haben wir fast vierzig Prozent aller Rohstoffe weltweit
| verbraucht, jahrelang. Die Chinesen haben jetzt schon 1,5 Milliarden
| Menschen. Die Inder haben über eine Milliarde schon. Sie wachsen
| schneller als China, inzwischen. Wenn die das schaffen durch ihren
| Fleiß, auf unseren Lebensstandard zu kommen, dann brauchen die
| Chinesen ja eines Tages mindestens vierzig Prozent aller Rohstoffe.
| Die Inder brauchen auch mindestens vierzig Prozent aller Rohstoffe.
| Wir brauchen immer noch mindestens vierzig Prozent aller Rohstoffe.
| Und schon wird es so ein ganz klein bisschen eng. Und während die im
| Arbeitsministerium noch versuchen, den Kuchen in dreimal vierzig
| Prozent aufzuteilen, fragen die restlichen vier Milliarden Menschen
| auf der Welt: "Was kriegen wir denn eigentlich?" Da sind noch vier
| Milliarden Menschen über. Ja, die kriegen gar nix. Glauben Sie, damit
| geben die sich den Rest ihres Leben zufrieden? Glauben Sie, die
| Afrikaner warten doch mal fünfzig Jahre, bis das Glück zu ihnen kommt?
| Nein, die kommen zu ihrem Glück! Und irgendwann werden die auch
| lernen, nicht mit allen Mann in ein kleines Boot zu klettern. Dann
| kommen die mit mehreren Booten. Und dann reicht das nicht mehr, denen
| beim Absaufen zuzugucken. Da muss man sich etwas Neues einfallen
| lassen. Und das sind die Diskussion, die jetzt geführt werden müssen!
| Wie geht man mit diesem Wissen um? Teilen die Reichen in Deutschland
| mit den Ärmeren in Deutschland? Teilt das reiche Deutschland mit den
| ärmeren Länder in Europa? Teilt das reiche Europa mit den ärmeren
| Ländern der Welt? Oder schotten sich die Reichen jeweils ab und
| verteidigen ihre Pfründe - in Deutschland - in Europa - in der Welt?
| Das sind die Diskussionen, die geführt werden müssen!
[...]

Mit freundlichem Gruß

Ulrich

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#661432

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2026-04-14 18:59 +0200
Message-ID<n47a3cFa53sU3@mid.individual.net>
In reply to#661344
Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> writes:

>> Wunderbar, wenn 55-60% der Einkommensteuer Brotkrumen sind, dann können
>> wir ja auch darauf verzichten. Ich bin dabei, wer sagt es dem Klingbeil?
>
> Wie viel würde sich denn bei Verzicht auf diese 55-60% der
> Einkommensteuer speziell für besagte, die ganze Arbeit erledigende
> Brotkrumenempfänger/innen ändern? Bekommen die ihre Brotkrumen aus der
> Einkommensteuer?

Vermutlich nicht viel. Jedenfalls nicht mehr als für diejenigen, die den
Spaß bezahlen. Oder glaubst du, einer aus den oberen 10% der
Steuerzahler wird von der Bundeswehr besser verteidigt, als einer aus
den unteren 10%? Sind seine Straßen besser? Kommt die Feuerwehr
schneller oder löscht die bei im mit Champagner?

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#661166

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2026-04-13 05:40 +0200
Message-ID<n436snFlaogU1@mid.individual.net>
In reply to#660992
Am 11.04.26 um 21:17 schrieb Michael Bode:
> Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> writes:
> 
>> Am 11.04.26 um 18:03 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>> Am 11.04.26 um 17:57 schrieb Michael Bode:
>>>> Vergesst Diesel und E10 Preise: angeblich gibt es nur noch für ein paar
>>>> Wochen Kerosin in Europa. Fällt Malle diese Jahr aus?
>>> Meine Tochter ist ihrem Mann und meinem Enkel Paul heute morgen
>>> dorthin geflogen, bisher hat noch alles geklappt!
>>
>> Rückreise im Schlauchboot mit Paddel?
>>
>>>> Wird
>>>> Klingbeil gegen Vorlage der Buchungsbestätigung 3 20l Kanister Kerosin
>>>> verteilen? Und wird die SPD es bezahlen? Fragen über Fragen.
>>
>> Früher gab es Lebensmittelkarten.
>> Warum nicht auch Benzinkarten?
> 
> Weil ein Jet mit Papier im Tank nicht fliegt. Das muss schon Kerosin sein.

Haben die Leute damals die Lebensmittelkarten gegessen?

>>> Die SPD wird das wohl beantragen, es gibt ein Menschenrecht auf
>>> eigenes Dieselauto, und ausreichend Kerosin für Malle und Dubai.
>>
>> Die FDP .. ist gegen Tempolimit,
>> Wodurch Sprit für Feuerwehr, Pflegedienste,
>>   Transport von Nahrungsmittel..  fehlt.
> 
> Quatsch. Wenn noch Sprit da ist, kann man den zuteilen.
> Muss man halt machen.

Und wie? über den Preis?

> Ein Tempolimit hilft da genau gar nichts.

Tempolimit ( 100 Autobahn 80 Straßen )
und Sonntagsfahrverbot soll ja schon mal geholfen haben.

>>> Die SPD hat da eine ganz tolle Idee: Wer wohlhabend oder gar reich
>>> ist, sollte eigentlich mehr Steuern zahlen!
>>
>> Das Reiche mehr Steuer vermeiden ..
> 
> Vor allem zahlen sie erst mal mehr. Wesentlich mehr. Die oberen 10% der
> Steuerzahler zahlen 55-60% der Einkommensteuer.

Wenn sie zahlen und nicht vermeiden.

Wenn ich 20% Steuer zahle, eine "Stiftung" in Lichtenstein.. 0%
welches Vermögen wächst schneller?

p.s. Ich habe ( trotz IG Metall Tarif) eine Zeit lang
mehr als 50% Einkommensteuer bezahlt.


-- 
<https://www.hermann-riemann.de> bzw.:
<https://www.hermann-riemann.eu/de>

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#661174

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2026-04-13 08:04 +0200
Message-ID<n43fakFmc27U3@mid.individual.net>
In reply to#661166
Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> writes:


>> Vor allem zahlen sie erst mal mehr. Wesentlich mehr. Die oberen 10%
>> der
>> Steuerzahler zahlen 55-60% der Einkommensteuer.
>
> Wenn sie zahlen und nicht vermeiden.

Da steht ja, was sie zahlen. 

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#661214

FromHeinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de>
Date2026-04-13 12:18 +0200
Message-ID<skgptkph2rn1kabkdt8v3ni7l2mdg6ggdb@4ax.com>
In reply to#661174
am Mon, 13 Apr 2026 08:04:03 +0200 schrieb Michael Bode <m.g.bode@web.de>:

> Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> writes:
> 
> 
> >> Vor allem zahlen sie erst mal mehr. Wesentlich mehr. Die oberen 10%
> >> der
> >> Steuerzahler zahlen 55-60% der Einkommensteuer.
> >
> > Wenn sie zahlen und nicht vermeiden.
> 
> Da steht ja, was sie zahlen. 

... und sind in einer PKV oder beitragsbemessungsgrenzbegünstigt.

HeB

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