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| Started by | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
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| First post | 2026-01-12 05:59 +0000 |
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Eiropäische Atomwaffen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-01-12 05:59 +0000
Re: Europäische Atomwaffen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-01-12 06:16 +0000
Re: Europäische Atomwaffen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-01-12 06:26 +0000
Re: Eiropäische Atomwaffen "F. W." <me@home.invalid> - 2026-01-12 07:40 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-01-12 06:44 +0000
Re: Eiropäische Atomwaffen "F. W." <me@home.invalid> - 2026-01-12 08:12 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-01-12 08:25 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-01-12 19:23 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-01-13 06:44 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-01-13 07:43 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-01-13 11:35 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-01-13 18:28 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-01-14 10:09 +0000
Re: Eiropäische Atomwaffen Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2026-01-12 19:40 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2026-01-12 08:41 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-01-12 11:09 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-01-12 10:17 +0000
Re: Eiropäische Atomwaffen Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2026-01-12 14:31 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-01-12 13:36 +0000
Re: Eiropäische Atomwaffen Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2026-01-12 16:06 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-01-12 15:20 +0000
Re: Eiropäische Atomwaffen Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-01-13 09:14 +0000
Re: Eiropäische Atomwaffen Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-01-12 17:59 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2026-01-12 14:29 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Martin Pochert <pochert.no.spam@gmx.de> - 2026-01-12 19:54 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2026-01-13 01:27 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2026-01-12 19:38 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-01-12 11:11 +0100
Re: Eiropäische Atomwaffen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-01-12 10:20 +0000
Re: Europäische Atomwaffen Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-01-12 12:10 +0100
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 05:59 +0000 |
| Subject | Eiropäische Atomwaffen |
| Message-ID | <10k22j7$7qh$1@solani.org> |
https://www.br.de/nachrichten/meldung/kiesewetter-bringt-deutsche-beteiligung-an-europaeischem-atomschirm-ins-spiel,30079862e „Kiesewetter bringt deutsche Beteiligung an europäischem Atomschirm ins Spiel Berlin: Deutschland sollte aus Sicht des CDU-Außenpolitikers Kiesewetter die Beteiligung an einem europäischen Atomschutzschirm in Betracht ziehen. An einem solchen Schirm könnte sich die Bundesrepublik finanziell beteiligen, ohne die Führung zu übernehmen, sagte Kiesewetter der "Süddeutschen Zeitung". Sollte es zu einer Übernahme Grönlands durch die USA und damit zu einem Bruch der Nato kommen, könnte auch der bisherige Atomschirm der USA für Deutschland zur Disposition stehen. Kiesewetter riet davon ab, bei der Entwicklung eines Abwehrsystems allein auf Frankreich zu setzen. Zur Begründung verwies er auf eine mögliche Wahl der Rechtspopulistin Le Pen zur französischen Präsidentin. Sendung: BR24 Nachrichten, 12.01.2026 01:00 Uhra Im Radio wurde noch ergänzt, daß besonders Finnland und Schweden auch an eigene Atomwaffen denken. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 06:16 +0000 |
| Subject | Re: Europäische Atomwaffen |
| Message-ID | <10k23js$8cd$1@solani.org> |
| In reply to | #654952 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > https://www.br.de/nachrichten/meldung/kiesewetter-bringt-deutsche-beteiligung-an-europaeischem-atomschirm-ins-spiel,30079862e > > „Kiesewetter bringt deutsche Beteiligung an europäischem Atomschirm ins > Spiel > Berlin: Deutschland sollte aus Sicht des CDU-Außenpolitikers Kiesewetter > die Beteiligung an einem europäischen Atomschutzschirm in Betracht ziehen. > An einem solchen Schirm könnte sich die Bundesrepublik finanziell > beteiligen, ohne die Führung zu übernehmen, sagte Kiesewetter der > "Süddeutschen Zeitung". Sollte es zu einer Übernahme Grönlands durch die > USA und damit zu einem Bruch der Nato kommen, könnte auch der bisherige > Atomschirm der USA für Deutschland zur Disposition stehen. Kiesewetter riet > davon ab, bei der Entwicklung eines Abwehrsystems allein auf Frankreich zu > setzen. Zur Begründung verwies er auf eine mögliche Wahl der > Rechtspopulistin Le Pen zur französischen Präsidentin. > Sendung: BR24 Nachrichten, 12.01.2026 01:00 Uhra > > Im Radio wurde noch ergänzt, daß besonders Finnland und Schweden auch an > eigene Atomwaffen denken. > > > > Die SZ: US-Atomschutz für Deutschland: Braucht es einen Plan B? Zusammenfassen Georg Ismar11. Januar 2026, 15:17 Uhr Was tun sie nicht alles, um Donald Trump bei Laune zu halten. Für fast zehn Milliarden Euro kauft Deutschland F-35-Kampfjets und für noch mehr Geld weitere Rüstungsgüter aus den USA. Der Bundeskanzler umschmeichelt den US-Präsidenten wie ein Hofdiener. Der Nato-Beitrag wird massiv erhöht. Aber mehr denn je, Stichwort Grönland, wächst die Erkenntnis, dass Trump sich um all das wenig schert, unberechenbar ist, wenn es um den eigenen Vorteil, seinen Willen und seine ganz eigenen Moralmaßstäbe geht. Friedrich Merz und sein Nationaler Sicherheitsrat wären gut beraten, streng geheim, sich mit dem Worst Case stärker zu befassen. Was, wenn es zum Bruch der Nato und zum Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland käme? In der Bundeswehr jedenfalls wird die Frage längst aufgeworfen. Früher war der Wunsch nach einem Abzug oft Thema in Wahlkämpfen. Heute dagegen beten viele Politiker, dass die US-Atomwaffen bloß da im Fliegerhorst Büchel bleiben mögen, um abschreckungsfähig gegen Russland zu bleiben. Frankreich und auch Großbritannien sind die einzigen Staaten Europas, die über Atomwaffen verfügen. Was aber, wenn auch dort rechte, europafeindliche Kräfte an die Macht kommen würden, wie etwa der Rassemblement National? Deutschland sollte daher auch mit anderen Staaten, in denen solche Fragen diskutiert werden, wie etwa Polen, Schweden oder Finnland, dezent erörtern, ob Modelle wie ein anderer Atomschirm technisch, politisch und finanziell denkbar wären. Was das Beste wäre: ein neuer Abrüstungsversuch Eine eigene Atombewaffnung als nationaler Alleingang wäre nicht wünschenswert, das verbietet schon der Zwei-plus-Vier-Vertrag zur deutschen Einheit. Zumindest sollte man aber die Idee eines Plans B haben, um am Ende nicht selbst wegen der Abhängigkeit vom US-Atomschirm völlig erpressbar zu werden. Gleichwohl wäre die beste Option ein großer Anlauf für eine neue Abrüstungsoffensive, statt in ein neues, noch gefährlicheres nukleares Zeitalter zu marschieren. Aber realpolitisch betrachtet ist das leider gerade ein frommer Wunsch. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 06:26 +0000 |
| Subject | Re: Europäische Atomwaffen |
| Message-ID | <10k2467$36192$1@solani.org> |
| In reply to | #654954 |
SZ heute Georg Ismar11. Januar 2026, 16:36 Uhr Ein Kampfflugzeug der Bundesluftwaffe landet auf dem Fliegerhorst Büchel. Hier lagern bisher die amerikanischen Atombomben auf deutschem Boden. Ein Kampfflugzeug der Bundesluftwaffe landet auf dem Fliegerhorst Büchel. Hier lagern bisher die amerikanischen Atombomben auf deutschem Boden. (Foto: Thomas Frey/dpa) Brigadegeneral Frank Pieper hat seinen Beitrag sicherheitshalber als „ABSOLUT und AUSSCHLIEẞLICH persönliche Meinung“ eingestuft. Denn was der Direktor Strategie & Fakultäten an der Führungsakademie der Bundeswehr im Netzwerk Linkedin vor ein paar Tagen gepostet hat, wagt bisher kaum jemand in der Bundeswehr derart deutlich auszusprechen. Es wird aber nach der amerikanischen Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und vor allem auch wegen Donald Trumps Grönland-Ankündigungen intern zunehmend diskutiert. Denn eine wie auch immer geartete Operation, um sich das zu Dänemark gehörende Grönland einzuverleiben, kann nach Einschätzung der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen das Ende der Nato bringen. Und je nach Eskalationsentwicklung in der Folge auch zum Ende des nuklearen Schutzschirms der USA für Deutschland führen, mit dem Abzug der im Fliegerhorst Büchel lagernden Atombomben der Amerikaner. Das Jahr starte „brutal“, betont Pieper. Das Verhalten der USA zeige deutlich, Deutschland und Europa könnten nicht mehr verlässlich auf die USA und ihren Atomschirm bauen. Seine Folgerung: „Deutschland braucht eigene Atomwaffen.“ Und zwar in erster Linie mobile taktische Atomwaffen. „Waffen, die sich der finalen Bedrohung durch Russland entgegenstellen (können)“, so Pieper. Sein Rat: „Raus aus den Federn und ran ans Arbeiten. Am Ende gilt, was immer galt: Wenn es ernst wird, dann steht man alleine da.“ „Das Thema wird nur mit der Kneifzange angefasst, wie ein rohes Ei. Aber wir müssen uns damit beschäftigen“ Auch der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat den Beitrag Piepers geteilt. Kiesewetter hat wegen seiner Positionierungen in der Unionsfraktion keinen leichten Stand, aber wenige im Bundestag kennen sich sicherheitspolitisch so aus wie der Oberst a.D. Und Kiesewetter ventiliert nun eine gewagte Idee, sozusagen auch als Denkanstoß für den Nationalen Sicherheitsrat des Kanzlers. Denn die immer wieder geäußerte Überlegung, Deutschland könne unter den französischen Atomschirm schlüpfen, wenngleich deren Arsenal militärisch limitiert ist, birgt aus Sicht Kiesewetters auch eine politische Unwägbarkeit. Bei den nächsten Wahlen könnte der rechtsextreme Block um Marine Le Pen als Sieger hervorgehen. „Das Thema wird nur mit der Kneifzange angefasst, wie ein rohes Ei. Aber wir müssen uns damit beschäftigen, gerade auch mit Blick auf ein Grönland-Szenario und seine Folgen für die Nato und das Verhältnis zu den USA“, sagt Kiesewetter der SZ. Längst laufen nach Angaben von Sicherheitsexperten auch in Ländern wie Schweden, Finnland und Polen solche internen Überlegungen. „Wenn der Schutz der Amerikaner endet, muss ein anderer Schutz an diese Stelle treten. Es kann nicht im deutschen Interesse sein, dass sich um uns herum ein Nukleararsenal entwickelt, ohne daran teilzuhaben“, betont Kiesewetter. Deutschland könne sich an einem europäischen Schirm finanziell beteiligen, ohne die Führung zu übernehmen. „Fachleute gehen von einer Entwicklungszeit von etwa fünf Jahren aus. Ich gehe eher von zehn Jahren aus.“ Und ja, es wären komplexe Fragen zu klären: Wer hat die Kommandogewalt, wie sind die Entscheidungsmechanismen, wie würde ein Einsatz ablaufen, wo würden die Bomben gelagert, wo Tests stattfinden? Einem deutschen Alleingang stehen gleich zwei internationale Verträge entgegen Deutschland kann nicht einfach selbst versuchen, einen eigenen Nuklearschutz zu entwickeln, es gibt sozusagen eine doppelte Haltelinie. Die besteht zum einen aus dem Atomwaffensperrvertrag, dem sogenannten „Nichtverbreitungsvertrag“ von 1968, der es Staaten wie Deutschland völkerrechtlich untersagt, sich Atomwaffen zu beschaffen. Theoretisch könnte der gekündigt werden, aber auch im abschließenden Zwei-plus-Vier-Vertrag zur Wiedervereinigung wird das bekräftigt – und dieser Vertrag lässt sich nicht einfach kündigen. In Artikel 3, Absatz 1 heißt es: „Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik bekräftigen ihren Verzicht auf Herstellung und Besitz von und auf Verfügungsgewalt über atomare, biologische und chemische Waffen. Sie erklären, dass auch das vereinte Deutschland sich an diese Verpflichtungen halten wird. Insbesondere gelten die Rechte und Verpflichtungen aus dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen vom 1. Juli 1968 für das vereinte Deutschland fort.“ Allerdings ist eine finanzielle Beteiligung bei einer gemeinsamen Entwicklung durchaus möglich, also ein am Ende womöglich ähnliches Einsatzkonzept wie bei der bisherigen nuklearen Teilhabe mit den USA, bei der Bundeswehrsoldaten im Ernstfall amerikanische Nuklearwaffen in ihr Ziel fliegen würden. Dazu gibt es auch ein älteres Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags, noch aus der ersten Präsidentschaft Donald Trumps. „Wenn man den Zwei-plus-Vier-Vertrag aufschnüren würde, würde sich auch gleich die Frage von Reparationen neu stellen“, glaubt Kiesewetter. „Daher sollten wir einen anderen Weg gehen, eine Allianz mit anderen Staaten bilden. Wir können finanzieren, solche Waffen stationieren, dürfen sie nur nicht selbst herstellen und einen Einsatz selbst führen.“ Planung heiße eben auch Eventualplanung. „Ein Staat, der wehrhaft sein will, muss sich Denkräume schaffen, wo auch das Unwahrscheinliche, Gefährliche mitgedacht wird“, so Kiesewetter. Die Debatte um eigene Atomwaffen ist nicht neu, doch die Zeiten sind andere Schon Kanzler Konrad Adenauer (CDU) und Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU) wollten seinerzeit bei der Gründung der Bundeswehr eine eigene nukleare Bewaffnung, zum Schutz gegen die Sowjetunion, aber auch weil es Sorgen gab, dass die Amerikaner ihren Schutz versagen könnten. Adenauer sah Atomwaffen als Fortentwicklung der Artillerie und „beinahe normale Waffen“, wie er 1957 sagte. Das führte zu teils scharfem Protest und begründete die Anti-Atom-Bewegung. Es ist mit Quellen belegt, wie misstrauisch dem Kanzler später auch ein John F. Kennedy begegnete: Der US-Präsident drohte mit dem Abzug der US-Truppen aus Deutschland, wenn Deutschland selbst nach der Bombe streben würde. Es gibt ein Protokoll der Kabinettssitzung vom 19. Dezember 1956, als es auch um den Atomschutz der Amerikaner ging. Adenauer verweist darauf, dass der Kongress der Vereinigten Staaten den Einsatz von Atomwaffen beschließen müsse. Eine solche Beschlussfassung sei „doch irreal“. Das Gleiche gelte für den einstimmigen Beschluss der Nato-Staaten. „Es sei daher dringend erforderlich, dass die Bundesrepublik selbst taktische Atomwaffen besitze“, vermerkt das Protokoll. Adenauer konnte sich nicht durchsetzen, von der Idee eines Atomwaffensperrvertrags hielt der Kanzler herzlich wenig, ebenso ein Franz Josef Strauß. Nun sind die Zeiten ganz andere, und das Misstrauen hinsichtlich der US-Regierung geht deutlich tiefer. In einem Artikel für die Publikation Foreign Affairs raten die Professoren für internationale Sicherheit und internationale Beziehungen an der Universität von Oklahoma, Moritz S. Graefrath und Mark A. Raymond: „America’s Allies Should Go Nuclear“. Eine begrenzte Weiterverbreitung von Atomwaffen werde die globale Ordnung stärken, glauben sie. SPD-Politiker Rolf Mützenich warnt vor einem „atomaren Armageddon“ – und setzt auf Diplomatie Wer mit solchen, aber auch mit Kiesewetters Überlegungen wenig anfangen kann, ist Rolf Mützenich. Der langjährige SPD-Fraktionschef und Außenpolitiker hat sich schon vor 35 Jahren in seiner Dissertation mit dem Thema „Atomwaffenfreie Zonen und internationale Politik“ befasst. In einem aktuellen Beitrag für die Publikation Internationale Politik und Gesellschaft befürchtet er ein neues nukleares Zeitalter, zumal fast alle wichtigen Verträge zur Abrüstung zwischen Russland und den USA gekündigt worden seien oder ausliefen. Er warnt, auch andere Staaten, Länder wie Saudi-Arabien, könnten bei einer solchen Aufrüstung nach der Atombombe greifen und die Zahl der Staaten mit Atomwaffen auf etwa 20 steigen. Der Welt drohe dann „ein atomares Armageddon“. Derzeit gelten neun Länder als Atomwaffenstaaten: USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich, Israel, Indien, Pakistan und Nordkorea. Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung betont Mützenich, er sei daher strikt gegen Vorschläge wie jenen des Koalitionskollegen Kiesewetter. „Selbst bei einer indirekten Beteiligung, ob finanziell oder auch bei der Lagerung solcher Waffen, wäre das nicht mit dem Atomwaffensperrvertrag und dem Zwei-plus-Vier-Vertrag zu vereinbaren“, glaubt er. Man dürfe bei allen Herausforderungen durch das Agieren der Vereinigten Staaten jetzt nicht eine Entwicklung unterstützen, bei der immer mehr Staaten nach eigenen Atomwaffen streben. „Wir müssen stattdessen unbedingt durch Verhandlungen und Diplomatie die Rüstungskontrolle wieder stärken, auch wenn sich die internationalen Kontrollregime gerade auflösen. Auch China sollte man versuchen mit einzubeziehen“, betont Mützenich. Eines sei für ihn jedenfalls bei allen Unwägbarkeiten gerade ziemlich klar: „Eine Welt mit noch mehr Atomwaffenmächten wäre noch unsicherer.“ -- please forgive my iPhone typos
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
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| Date | 2026-01-12 07:40 +0100 |
| Message-ID | <msjja9F92j6U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #654952 |
Am 12.01.2026 um 06:59 schrieb Dr. Joachim Neudert: > > Im Radio wurde noch ergänzt, daß besonders Finnland und Schweden > auch an eigene Atomwaffen denken. > Braucht man keine Kernkraftwerke für Atomwaffen? FW
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 06:44 +0000 |
| Message-ID | <10k2596$361rj$1@solani.org> |
| In reply to | #654957 |
F. W. <me@home.invalid> wrote: > Am 12.01.2026 um 06:59 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >> >> Im Radio wurde noch ergänzt, daß besonders Finnland und Schweden >> auch an eigene Atomwaffen denken. >> > > Braucht man keine Kernkraftwerke für Atomwaffen? > > FW > > Schlag selber nach was Schweden hat und was Finnland. Heute hab ich keine Lust über dumme Stöckchen zu springen. -- please forgive my iPhone typos
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 08:12 +0100 |
| Message-ID | <msjl7oF9babU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #654958 |
Am 12.01.2026 um 07:44 schrieb Dr. Joachim Neudert: > F. W. <me@home.invalid> wrote: >> Am 12.01.2026 um 06:59 schrieb Dr. Joachim Neudert: >> >>> >>> Im Radio wurde noch ergänzt, daß besonders Finnland und Schweden >>> auch an eigene Atomwaffen denken. >>> >> >> Braucht man keine Kernkraftwerke für Atomwaffen? >> >> FW >> >> > > Schlag selber nach was Schweden hat und was Finnland. Heute hab ich > keine Lust über dumme Stöckchen zu springen. > Schweden und Finnland schon. Aber wie soll Deutschland Atomwaffen kriegen? Aus Frankreich? FW
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
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| Date | 2026-01-12 08:25 +0100 |
| Message-ID | <10k2b6k.9gc.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #654962 |
*F. W.* schrieb: > Am 12.01.2026 um 07:44 schrieb Dr. Joachim Neudert: >> F. W. <me@home.invalid> wrote: >>> Am 12.01.2026 um 06:59 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>>> Im Radio wurde noch ergänzt, daß besonders Finnland und Schweden >>>> auch an eigene Atomwaffen denken. >>> >>> Braucht man keine Kernkraftwerke für Atomwaffen? >> >> Schlag selber nach was Schweden hat und was Finnland. Heute hab ich >> keine Lust über dumme Stöckchen zu springen. > > Schweden und Finnland schon. Aber wie soll Deutschland Atomwaffen > kriegen? Aus Frankreich? Ist doch egal. Wir haben den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet, dann dürfen wir sowieso nicht. Dann ist es auch egal, ob wir uns die benötigten Kleinteile illegal organisieren. Aber du hast schon gelesen, was du da verbreitest? "Europäische Atomwaffen", nicht Deutsche. Kiesewetter spricht von deutscher finanzieller Beteiligung. -- bis denne (749)
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 19:23 +0100 |
| Message-ID | <msksheFf9iaU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #654963 |
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> writes: > Ist doch egal. Wir haben den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet, dann > dürfen wir sowieso nicht. Kündigungsfrist 3 Monate. > Aber du hast schon gelesen, was du da verbreitest? "Europäische > Atomwaffen", nicht Deutsche. Kiesewetter spricht von deutscher > finanzieller Beteiligung. Das wäre die politisch einfachste Möglichkeit.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-13 06:44 +0100 |
| Message-ID | <10k4pkc.2p8.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #655064 |
*Michael Bode* schrieb: > Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> writes: >> Ist doch egal. Wir haben den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet, dann >> dürfen wir sowieso nicht. > > Kündigungsfrist 3 Monate. Okay. >> Aber du hast schon gelesen, was du da verbreitest? "Europäische >> Atomwaffen", nicht Deutsche. Kiesewetter spricht von deutscher >> finanzieller Beteiligung. > > Das wäre die politisch einfachste Möglichkeit. man "Scheckheft-Diplomatie" Eine deutsche Erfindung? -- bis denne (748)
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-13 07:43 +0100 |
| Message-ID | <msm7s2FmldsU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #655087 |
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> writes: > *Michael Bode* schrieb: > >> Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> writes: >>> Ist doch egal. Wir haben den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet, dann >>> dürfen wir sowieso nicht. >> >> Kündigungsfrist 3 Monate. > > Okay. > >>> Aber du hast schon gelesen, was du da verbreitest? "Europäische >>> Atomwaffen", nicht Deutsche. Kiesewetter spricht von deutscher >>> finanzieller Beteiligung. >> >> Das wäre die politisch einfachste Möglichkeit. > > man "Scheckheft-Diplomatie" Eine deutsche Erfindung? Eigentlich hautpsächlich innenpolitisch.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-13 11:35 +0100 |
| Message-ID | <10k5am0.cac.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #655089 |
*Michael Bode* schrieb: > Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> writes: >> *Michael Bode* schrieb: >>> Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> writes: >>>> Ist doch egal. Wir haben den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet, dann >>>> dürfen wir sowieso nicht. >>> >>> Kündigungsfrist 3 Monate. >> >> Okay. >> >>>> Aber du hast schon gelesen, was du da verbreitest? "Europäische >>>> Atomwaffen", nicht Deutsche. Kiesewetter spricht von deutscher >>>> finanzieller Beteiligung. >>> >>> Das wäre die politisch einfachste Möglichkeit. >> >> man "Scheckheft-Diplomatie" Eine deutsche Erfindung? > > Eigentlich hautpsächlich innenpolitisch. "Innenpolitisch" und "Diplomatie" beißen sich eher. -- bis denne (748)
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-13 18:28 +0100 |
| Message-ID | <msndluFsq7aU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #655101 |
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> writes: > *Michael Bode* schrieb: > >> Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> writes: >>> *Michael Bode* schrieb: >>>> Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> writes: >>>>> Ist doch egal. Wir haben den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet, dann >>>>> dürfen wir sowieso nicht. >>>> >>>> Kündigungsfrist 3 Monate. >>> >>> Okay. >>> >>>>> Aber du hast schon gelesen, was du da verbreitest? "Europäische >>>>> Atomwaffen", nicht Deutsche. Kiesewetter spricht von deutscher >>>>> finanzieller Beteiligung. >>>> >>>> Das wäre die politisch einfachste Möglichkeit. >>> >>> man "Scheckheft-Diplomatie" Eine deutsche Erfindung? >> >> Eigentlich hautpsächlich innenpolitisch. > > "Innenpolitisch" und "Diplomatie" beißen sich eher. Deswegen finde ich die Bezeichnung Scheckheft-Diplomatie dafür auch komisch.
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| From | Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-01-14 10:09 +0000 |
| Message-ID | <1768385348-2991@newsgrouper.org> |
| In reply to | #655101 |
Lahl lallt: > *Michael Bode* schrieb: > > > [...] Lahl <[...]lahl@gmx.de> writes: > >> [...] Bode* schrieb: > >>> [...] Lahl <[...]lahl@gmx.de> writes: > >>>> Ist doch egal. Wir haben den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet, dann > >>>> dürfen wir sowieso nicht. > >>> > >>> Kündigungsfrist 3 Monate. > >> > >> Okay. > >> > >>>> Aber du hast schon gelesen, was du da verbreitest? "Europäische > >>>> Atomwaffen", nicht Deutsche. Kiesewetter spricht von deutscher > >>>> finanzieller Beteiligung. > >>> > >>> Das wäre die politisch einfachste Möglichkeit. > >> > >> man "Scheckheft-Diplomatie" Eine deutsche Erfindung? > > > > Eigentlich hautpsächlich innenpolitisch. > > "Innenpolitisch" und "Diplomatie" beißen sich eher. Zumindest bei Deiner ungenügenden Vorstellungskraft, Lahl. https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinte_Nationen#Gr%C3%BCndungsgeschichte
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| From | Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 19:40 +0100 |
| Message-ID | <10k3f6p$2gvdh$2@dont-email.me> |
| In reply to | #654963 |
Am 12.01.26 um 08:25 schrieb Ruediger Lahl: > *F. W.* schrieb: > >> Am 12.01.2026 um 07:44 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>> F. W. <me@home.invalid> wrote: >>>> Am 12.01.2026 um 06:59 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>>>> Im Radio wurde noch ergänzt, daß besonders Finnland und Schweden >>>>> auch an eigene Atomwaffen denken. >>>> >>>> Braucht man keine Kernkraftwerke für Atomwaffen? >>> >>> Schlag selber nach was Schweden hat und was Finnland. Heute hab ich >>> keine Lust über dumme Stöckchen zu springen. >> >> Schweden und Finnland schon. Aber wie soll Deutschland Atomwaffen >> kriegen? Aus Frankreich? > > Ist doch egal. Wir haben den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet, dann > dürfen wir sowieso nicht. Dann ist es auch egal, ob wir uns die > benötigten Kleinteile illegal organisieren. > > Aber du hast schon gelesen, was du da verbreitest? "Europäische > Atomwaffen", nicht Deutsche. Kiesewetter spricht von deutscher > finanzieller Beteiligung. Also wie immer. Die anderen Machen Deutschland bezahlt. So sollte es doch auch mit dem europäischen Superflugzeug werden. -- Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
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| From | Shinji Ikari <shinji@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 08:41 +0100 |
| Message-ID | <v399mkdfaq4o8gchpd557ilet0j2tamm34@4ax.com> |
| In reply to | #654962 |
Guten Tag "F. W." <me@home.invalid> schrieb >Am 12.01.2026 um 07:44 schrieb Dr. Joachim Neudert: >> F. W. <me@home.invalid> wrote: >>> Am 12.01.2026 um 06:59 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>>> Im Radio wurde noch ergänzt, daß besonders Finnland und Schweden >>>> auch an eigene Atomwaffen denken. >>> Braucht man keine Kernkraftwerke für Atomwaffen? >> Schlag selber nach was Schweden hat und was Finnland. Heute hab ich >> keine Lust über dumme Stöckchen zu springen. >Schweden und Finnland schon. Aber wie soll Deutschland Atomwaffen >kriegen? Aus Frankreich? Deutschland hat beim Taktisches Luftwaffengeschwader 33 Atomwaffen. Sind zwar nicht unsere, aber vorhanden. Und wenn man selbst atomaren Krieg mitmischen will: Man nehme Brennstoffe von Urenco, reichere die weiter an... Selbst ohne weiter Anreicherung sollten damit schmutzige Waffen moeglich sein. Wenn man es unbedingt will, geht so einiges. Schlimmstenfalls oeffnet und wirft man Castoren ab. Nicht sinnvoll, nicht moralisch oder ethisch zu verantworten, aber eine Antwort auf die Frage.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 11:09 +0100 |
| Message-ID | <10k2kp9.ap0.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #654965 |
*Shinji Ikari* schrieb: > "F. W." <me@home.invalid> schrieb >>Am 12.01.2026 um 07:44 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>> F. W. <me@home.invalid> wrote: >>>> Am 12.01.2026 um 06:59 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>>>> Im Radio wurde noch ergänzt, daß besonders Finnland und Schweden >>>>> auch an eigene Atomwaffen denken. >>>> Braucht man keine Kernkraftwerke für Atomwaffen? >>> Schlag selber nach was Schweden hat und was Finnland. Heute hab ich >>> keine Lust über dumme Stöckchen zu springen. >>Schweden und Finnland schon. Aber wie soll Deutschland Atomwaffen >>kriegen? Aus Frankreich? > > Deutschland hat beim Taktisches Luftwaffengeschwader 33 Atomwaffen. > Sind zwar nicht unsere, aber vorhanden. Du musst aber die anwesenden Amis erst überreden, dir den Schlüssel zum Aufbewahrungsschuppen zu übergeben. -- bis denne (749)
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2026-01-12 10:17 +0000 |
| Message-ID | <10k2hmv$36acs$1@solani.org> |
| In reply to | #654981 |
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote: > *Shinji Ikari* schrieb: > >> "F. W." <me@home.invalid> schrieb >>> Am 12.01.2026 um 07:44 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>>> F. W. <me@home.invalid> wrote: >>>>> Am 12.01.2026 um 06:59 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>>>>> Im Radio wurde noch ergänzt, daß besonders Finnland und Schweden >>>>>> auch an eigene Atomwaffen denken. >>>>> Braucht man keine Kernkraftwerke für Atomwaffen? >>>> Schlag selber nach was Schweden hat und was Finnland. Heute hab ich >>>> keine Lust über dumme Stöckchen zu springen. >>> Schweden und Finnland schon. Aber wie soll Deutschland Atomwaffen >>> kriegen? Aus Frankreich? >> >> Deutschland hat beim Taktisches Luftwaffengeschwader 33 Atomwaffen. >> Sind zwar nicht unsere, aber vorhanden. > > Du musst aber die anwesenden Amis erst überreden, dir den Schlüssel zum > Aufbewahrungsschuppen zu übergeben. Und die Dinger scharf zu schalten. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Shinji Ikari <shinji@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 14:31 +0100 |
| Message-ID | <uqt9mktfi7nj1cpnps12m64ji4mle3g6eh@4ax.com> |
| In reply to | #654984 |
Guten Tag Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> schrieb >Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote: >> Du musst aber die anwesenden Amis erst überreden, dir den Schlüssel zum >> Aufbewahrungsschuppen zu übergeben. >Und die Dinger scharf zu schalten. Das Scharf schalten ist nur erforderlich, wenn man sie in der gedachten Art einsetzen will. Wenn man Zugang hat, kann man die auch versuchen zu oeffnen und ggf. umbauen. Es muss nicht immer der gradlinigste Weg in einem Krieg befolgt werden.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 13:36 +0000 |
| Message-ID | <10k2tc0$36ia0$1@solani.org> |
| In reply to | #655019 |
Shinji Ikari <shinji@gmx.net> wrote: > Guten Tag > > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> schrieb > >> Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote: >>> Du musst aber die anwesenden Amis erst überreden, dir den Schlüssel zum >>> Aufbewahrungsschuppen zu übergeben. >> Und die Dinger scharf zu schalten. > > Das Scharf schalten ist nur erforderlich, wenn man sie in der > gedachten Art einsetzen will. > Wenn man Zugang hat, kann man die auch versuchen zu oeffnen und ggf. > umbauen. > > Es muss nicht immer der gradlinigste Weg in einem Krieg befolgt > werden. > Stimmt auch wieder. So eine Hexenwissenschaft ist es ja auch nicht, zwei Halbkugeln mit unterkritischer Masse mit einer kleinen chemischen Sprengladung zu einer Kugel mit kritischer Masse zusammenzufügen. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-12 16:06 +0100 |
| Message-ID | <10k32l6$ckc$1@solani.org> |
| In reply to | #655023 |
Am 12.01.26 um 14:36 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Shinji Ikari <shinji@gmx.net> wrote: >> Guten Tag >> >> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> schrieb >> >>> Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote: >>>> Du musst aber die anwesenden Amis erst überreden, dir den Schlüssel zum >>>> Aufbewahrungsschuppen zu übergeben. >>> Und die Dinger scharf zu schalten. >> >> Das Scharf schalten ist nur erforderlich, wenn man sie in der >> gedachten Art einsetzen will. >> Wenn man Zugang hat, kann man die auch versuchen zu oeffnen und ggf. >> umbauen. >> >> Es muss nicht immer der gradlinigste Weg in einem Krieg befolgt >> werden. >> > > Stimmt auch wieder. So eine Hexenwissenschaft ist es ja auch nicht, zwei > Halbkugeln mit unterkritischer Masse mit einer kleinen chemischen > Sprengladung zu einer Kugel mit kritischer Masse zusammenzufügen. Wie ich schon neulich schrub, gab's bisher noch keine Zündversager. WIMRE hat Feynman in einem seiner Bücher beschrieben, wie ein Physiker-Kollege bei einem Experiment eine Beinahe-Explosion ausgelöst hat. Da war ein Ring und eine Kugel aus Plutonium. Die Kugel sollte durch den Ring fallen und man wollte wohl den Strahlungsfluss dabei messen. Er ist beim Fummeln wohl mit dem Schraubenzieher abgerutscht, so dass das Experiment SOFORT und in seiner Anwesenheit stattfand. Soll spektakulär gewesen sein. Das Labor hat's überlebt, der Physiker nicht. Von den 3 Dutzend broken arrows sind 6 Sprengköpfe nicht wiedergefunden worden. Man sollte vielleicht mal wieder Manganknollen suchen.
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