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| Started by | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2025-11-23 09:46 +0000 |
| Last post | 2025-11-23 16:59 +0100 |
| Articles | 20 on this page of 42 — 13 participants |
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OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-11-23 09:46 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Peter Veith <veith@snafu.de> - 2025-11-23 11:33 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-11-23 14:27 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-23 14:04 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-11-23 14:19 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-23 20:07 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-11-23 20:11 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-23 20:19 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-23 19:27 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-23 20:52 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-23 22:23 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-11-25 12:39 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-11-25 11:54 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-25 12:00 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-25 12:22 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-25 13:46 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-25 14:54 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-25 15:27 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-11-25 15:38 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-11-25 19:55 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Peter Veith <veith@snafu.de> - 2025-11-25 20:08 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-25 23:10 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-11-26 01:01 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-26 08:38 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-11-26 10:07 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-11-26 08:36 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-25 19:40 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-25 23:16 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-11-26 07:49 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-26 09:18 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-11-23 14:37 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-11-23 21:36 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-11-23 22:25 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2025-11-23 15:26 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2025-11-23 15:55 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2025-11-23 16:35 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-11-25 12:51 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-25 12:24 +0000
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2025-11-25 17:06 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2025-11-25 17:06 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2025-11-23 16:23 +0100
Re: OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch Peter Veith <veith@snafu.de> - 2025-11-23 16:59 +0100
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2025-11-23 09:46 +0000 |
| Subject | OT: Post-Covid Syndrom eher nur psychosomatisch |
| Message-ID | <10ful5g$hgus$1@solani.org> |
OT, aber wohl interessant: Interview „Post-COVID ist ganz klar eine psychosomatische Erkrankung“ Der Bund investiert 500 Millionen Euro in die Erforschung von postinfektiösen Erkrankungen und ME/CFS. Dies wurde in der vergangenen Woche bekannt gegeben. „Eine absolute Fehlallokation von Mitteln! Gerade in Zeiten massiv knapper Kassen, gekürzter Budgets für Universitäten und öffentliche Fördereinrichtungen“, wertet Prof. Christoph Kleinschnitz von der Universität Essen diesen Schritt. Prof. Kleinschnitz wird in sozialen Medien massiv für seine Aussagen bezüglich Post-COVID kritisiert. Er halte das aus, sagt er. Schlussendlich gehe es ihm darum, den Betroffenen zu helfen. Die psychosomatischen Diagnosen müssten entstigmatisiert werden. Es sei viel wichtiger, die Erkrankung als psychosomatisch anzuerkennen und die Therapie in dieser Richtung zu stärken – das sei schon lange überfällig, findet der Direktor der Klinik für Neurologie an der Universitätsklinik Essen. Er gilt als Experte für COVID-19, und auch die Erforschung von Long-COVID - wie es im allgemein üblichen Sprachgebrauch genannt wird – hat er sich auf die Fahne geschrieben. „Als die Pandemie begann, waren wir in Essen das zweitgrößte Akut-COVID-Zentrum“, erzählt der Neurologe dem änd. Er berichtet, dass sie dadurch viel Erfahrung sammeln konnten und schnell gemerkt hätten: „Es gibt einen gewissen Prozentsatz an Patientinnen und Patienten, die nach der akuten Erkrankung eine umfassende Nachsorge brauchen.“ Diese Nachsorge betraf nicht nur die neurologischen Symptome, sondern die Betroffenen mussten auch kardiologisch, internistisch, pulmologisch und psychiatrisch betreut werden. Die ersten Long-COVID-Fälle wurden bekannt und die mediale Aufmerksamkeit wuchs. Der Begriff Long-COVID bedeutet eigentlich in der medizinischen Terminologie: Die Symptome von COVID-19 bestehen auch nach der akuten Phase von vier Wochen weiter oder kehren zurück, insgesamt bis zu einer Dauer von 12 Wochen. Alle Symptome danach, egal ob sie weiter bestehen, wiederkehren oder neu aufgetreten sind, nennt man Post-COVID. Um Long- und Post-COVID entsprechend behandeln zu können, gründeten mehrere große Kliniken Long-COVID-Ambulanzen – auch das Team von Prof. Kleinschnitz eröffnete eine solche Anlaufstelle für die Betroffenen, deren Symptome damals noch nicht vollständig einzuordnen waren. „Damals hatten wir die Ambulanz noch gar nicht ‚Long-COVID-Ambulanz‘ genannt“, berichtet Kleinschnitz. Es sei einfach nur klar gewesen, dass die Betroffenen Hilfe brauchten. Aufgeteilt wurde die Ambulanz auf zwei Abteilungen: Beteiligt waren die Infektiologie für alles Internistische, und die Neurologie, die sich eher um die neuropsychiatrischen Symptome kümmerte. „Keine organischen Befunde“ Über die Jahre haben Prof. Kleinschnitz und sein Team viele tausende Patientinnen und Patienten gesehen, die sich wegen Long- oder Post-COVID vorgestellt haben. Organische Befunde seien in all den Jahren nicht gefunden worden. „Wir haben über die Jahre viele Patientinnen und Patienten gesehen, wir haben das Kollektiv charakterisiert, wir haben Studien zu dem Thema gemacht“, erzählt er, „auch in Zusammenarbeit mit der Psychosomatik. Was sich für uns relativ schnell darstellte, war, dass wir für die neurologischen Beschwerden wie Fatigue, Konzentrationsstörungen, generalisierte Schmerzen und Brainfog keine organischen Befunde erheben können.“ Und wenn es doch mal Organauffälligkeiten gab, dann litten die Betroffenen gar nicht an Post-COVID, sondern an einer ganz anderen Erkrankung, etwa einer Multiplen Sklerose oder einer Polyneuropathie, betont Kleinschnitz. Auch Blutuntersuchungen, die Liquorpunktion, oder bildgebende Verfahren wie MRT oder auch die Elektrophysiologie erbrachten keine Erklärungen für die mannigfaltigen Symptome von Post-COVID. Was sich aber immer mehr herauskristallisiert habe, insbesondere durch eine enge Zusammenarbeit mit der Psychosomatik, sei, „dass es viele Anzeichen einer klassischen funktionell-psychosomatischen Störung gibt.“ Die Patientenkohorte, die in seiner Ambulanz erschien, war hochselektiert. Wer unter kardiologischen oder pulmologischen Symptomen litt, wurde in dem entsprechenden Fachbereich betreut. Doch auch hier, betont Kleinschnitz, seien die organischen Befunde meistens unauffällig gewesen. Natürlich habe man hier und da mal eine Myokarditis festgestellt - nach COVID-19 oder auch nach der Impfung –, aber „in der Regel fanden die Internisten auch nichts“. Problematisch sei, dass es keine gut definierten Diagnosekriterien gebe. Mit der Folge, dass „alles, was nach einer COVID-Erkrankung passiert ist, irgendwie als Post-COVID subsumiert wurde.“ Der Andrang auf die Ambulanz habe inzwischen nachgelassen, berichtet der Neurologe. Dank Omikron – „Das war der Gamechanger“, sagt er. Das Auftreten dieser Variante plus die Impfung habe viel bewegt und die Akutbelastung der Krankenhäuser deutlich reduziert. Und mit den Krankheitsfällen gingen auch die Fälle von Long- bzw. Post-COVID zurück. Vermischung mit ME/CFS Verfolgt man die politische Debatte um Long-COVID und dessen Darstellung vor allem in sozialen Medien, wird deutlich, dass es inzwischen eine Art Vermischung von Post-COVID mit ME/CFS gegeben hat und die Erkrankungen häufig in einem Atemzug genannt werden. Die Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatiguesyndrom rückte in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit: Viele, schwerst betroffene Personen, die pflegebedürftig und abgeschottet von der Außenwelt aufgrund ihrer Symptome nicht mehr am Leben teilnehmen können, haben ihre Geschichten über Social Media geteilt und eine große Gemeinschaft gebildet. Die Erkrankung ist komplex und wird von Fachleuten uneinheitlich eingeschätzt. Die einen bewerten sie als deutlich unterdiagnostiziert und sehen noch nicht erforschte organische Störungen als Ursache an, wohingegen andere ME/CFS als primär somatisch bedingte Erkrankung infrage stellen. Die DGN bezieht Stellung – ein „Shirtstorm“ war die Folge Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) äußerte sich im Juli dieses Jahres in einer Stellungnahme zu dem Thema und machte vorsichtig ihre Skepsis deutlich: Man habe in den letzten fünf Jahrzehnten keine Biomarker in Blut, Liquor oder in bildgebenden Verfahren ausmachen können. Zudem sei das Krankheitsbild sehr vielgestaltig und schwer einzugrenzen, es überlappe mit zahlreichen Erkrankungsphänomenen aus einigen anderen Fachbereichen, beispielsweise aus der Rheumatologie, der Psychiatrie und der Psychosomatik. Zudem existiere bislang kein Nachweis einer wirksamen Behandlung. „ME/CFS wurde im Laufe der Zeit ohne hinreichende Evidenz einfach als schwerste Form von Long-COVID gelabelt“, greift auch Kleinschutz das Thema auf und kritisiert den medialen Umgang mit der Krankheit - mit sehr aktiven Selbsthilfegruppen und einigen prominenten ärztlichen Interessenvertretern, die außergewöhnlich aggressive und laute Lobbyarbeit betrieben, und gegen die Politikerinnen und Politiker kaum eine Chance hätten. Auch die Stellungnahme der DGN habe schließlich einen „Shitstorm sondergleichen“ ausgelöst. Die Empörung sei enorm, die Bubble sei sehr aggressiv. „Das Geld reicht nie, es wird immer Versagen vorgeworfen. Jeder einzelne Bundestagsabgeordnete ist vor den Wahlen durch die ME/CFS-Verbände angeschrieben worden, was die Krankheit betreffend im Koalitionsvertrag stehen soll.“ Das hätte es noch nie gegeben, dass es eine Krankheit in den Koalitionsvertrag schafft, wundert sich der Neurologe. Manche Politiker erzählten ihm in persönlichen Gesprächen, so Kleinschnitz, sie seien einem massiven Druck ausgesetzt gewesen, dem sie dann irgendwann politisch nachgegeben hätten. Fachgesellschaft ohne klare Position Inzwischen sinke aber die Bereitschaft der Politik sehr deutlich, sich für ME/CFS einzusetzen, und um das Thema sei es insgesamt ruhiger geworden: „Es handelt sich um eine Hardcore-Bubble und ein paar Verbände, die das Thema sehr vorantreiben.“ Dabei seien Selbsthilfegruppen und Lobbyarbeit durchaus legitim, aber die Vorgehensweise sei bedrohlich geworden, weswegen sich auch Politiker und Fachgesellschaften zurückgezogen hätten. Auch die DGN habe bei dem Thema keinen guten Eindruck gemacht. Die oben zitierte Stellungnahme sei erst veröffentlicht worden, als ein tragischer, wahrscheinlich assistierter Suizid einer jungen Frau durch die sozialen Medien ging. Sie habe, so der Neurologe, offensichtlich massive psychische Probleme gehabt, wurde aber in ihrer „Bubble“ immer wieder in der Richtung einer ME/CFS-Diagnose unterstützt. Lazarus-Effekt? Bereicherung auf Kosten der Betroffenen Tragisch findet der Neurologe auch, dass sich sogar Kolleginnen und Kollegen auf Kosten der Betroffenen, die einen hohen Leidensdruck haben, bereichern würden. Auch die Stellungnahme der DGN warnt vor nicht-evidenzbasierten Verfahren, die „wie Pilze aus dem Boden schießen“. Vielmehr sollten Ärztinnen und Ärzte, so Kleinschnitz, ihrer Aufgabe gerecht werden und die Betroffenen über die Krankheit aufklären - dass sie eben keine organische Ursache habe, sondern eine psychosomatische Störung die Ursache sei. „Es ist ja am Ende egal, warum es den Menschen schlecht geht, ob organisch oder nicht. Fakt ist: Sie sind krank, sie leiden und ihnen muss geholfen werden!“ Man tue den Betroffenen keinen Gefallen, wenn man ihnen nach dem Mund rede, sagt er. Die Sehnsucht, dass man Post-COVID oder ME/CFS mit einer Tablette heilen könne, sei verständlich. Aber dadurch passiere auch viel Falsches. „Die Ärzte müssen es aussprechen!“, fordert er. Stattdessen hätten sich manche Kolleginnen und Kollegen die Tasche vollgemacht auf Kosten der Patientinnen und Patienten. Der Professor erzählt von einer Ärztin aus dem Ruhrgebiet, die auch bei dem bekannten Fernseharzt Hirschhausen im Fernsehen auftrat, und von maßgeblichen Erfolgen durch „Blutwäsche“ berichtet – mit Effekten einer Wunderheilung, gleich einem Lazarus-Effekt. Prof. Kleinschnitz ärgert das maßlos: „Für zehn-, zwölf- oder fünfzehntausend Euro wurden die Patienten behandelt. Das wäre meiner Ansicht nach ein Fall für die Ärztekammer gewesen! Die angekündigte Veröffentlichung ihrer Daten steht bis heute aus.“ Die Apharese sei ein hochwirksames Verfahren, wenn wirklich eine entzündliche Erkrankung dahinterstecke – beispielsweise eine Multiple Sklerose. Bei Post-COVID oder ME/CFS wirke sie nicht. Anstatt die Menschen ordentlich psychotherapeutisch zu behandeln, habe man zugelassen, dass sich einige an der Krankheit bereichert haben. Erfolge durch Psychotherapie? Angesichts der Vermutungen zur psychiatrischen Genese stellt sich die Frage, ob denn durch eine psychotherapeutische Behandlung bereits Erfolge erzielt werden konnten. „Ich gehe absolut mit, dass auch die Psychotherapie und die Psychosomatik beweisen müssen, dass ihre Therapie wirkt – wie ein Medikament, das seine Wirksamkeit auch in Studien darlegen muss.“ Doch mit Blick auf die Historie und bekannte Behandlungsverfahren gehe er davon aus, dass entsprechende Methoden anschlagen werden. Der Beweis stehe aber noch endgültig aus und werde aktuell in Studien geprüft. Einige dieser Arbeiten hätten bereits Erfolge durch Antidepressiva, Psychotherapie und auch Reha-Maßnahmen für sich verbuchen können – „auch wenn beispielsweise der Erfolg einer Reha von der Community oft bestritten wird“. Keiner fühle sich zuständig Letztlich fühle sich wohl keiner so richtig zuständig. Dass psychosomatische Konzepte abgelehnt werden, sei das Grundproblem dieser Erkrankung. Manche Betroffene seien keinem psychologischen Behandlungskonzept mehr zugänglich. „Sie haben in der schwersten Form der Erkrankung eine sehr schlechte Prognose, vor allem wenn sie chronifiziert ist. Wie eine schwere Essstörung eben auch eine schlechte Prognose hat!“ Es sei sinnvoll, bei Diagnosestellung schon früh eine Therapie in entsprechender Richtung einzuleiten. Aber: „Das Problem ist: So viele Therapeuten haben wir gar nicht in Deutschland! Unabhängig von Post-COVID gibt es eine Zunahme an psychischen Erkrankungen und die Versorgungslücke ist hinlänglich bekannt.“ Prof. Kleinschmitz hätte sich von dem Fachgebiet der Psychosomatik eine klarere Haltung und mehr Aktivität gewünscht. „Die hätte eigentlich jetzt ihre Zeit, ihre Konzepte voranzubringen!“, fordert er. Ferner sollten psychotherapeutische Studien – und nicht nur Medikamentenstudien – durch den Bund gefördert werden, „das wäre doch naheliegend", findet er. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2025-11-23 11:33 +0100 |
| Message-ID | <10funuc$188cq$3@dont-email.me> |
| In reply to | #651320 |
Dr. Joachim Neudert schrieb am 23.11.2025 um 10:46: > OT, aber wohl interessant: > > Interview > „Post-COVID ist ganz klar eine psychosomatische Erkrankung“ <https://www.facebook.com/christophkleinschnitz/posts/pfbid033kTeLb2NKkSb9EXUz8vRu6nWjWp6bNQ1obXQGmDvyQpgRq1NzDbPDJREnbqms4aDl> Schwurbler! Schon daß ich seit Jahren diese Auffassung vertrete, sollte Beweis genug für die unerträgliche Schwurbelei sein. Peter Veith schrieb am 24.01.2022 um 13:11: -------------- > "LongCovid" ist derzeit alles ungeklärte, was bei 3 nicht auf dem Baum > ist. > > Eine bequeme Diagnose, die viel Geld fließen läßt. Besonders > erfreulich: > Jeder versteht etwas anderes darunter. Beschwerden, die es seit > Jahrzehnten gab, haben nun einen Namen. -------------- Veith -- "Ich bin der mächtigste Mann des Landes." - "Du bist der Bundeskanzler?" "Nein, ich bin der RKI-Webmaster." Argo Nerd, 22.01.2022 http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2025-11-23 14:27 +0100 |
| Message-ID | <moggemF8j88U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #651320 |
Hallo, Am 23.11.25 um 10:46 schrieb Dr. Joachim Neudert: > OT, aber wohl interessant: > > Interview > „Post-COVID ist ganz klar eine psychosomatische Erkrankung“ > Der Bund investiert 500 Millionen Euro in die Erforschung von > postinfektiösen Erkrankungen und ME/CFS. Dies wurde in der vergangenen > Woche bekannt gegeben. „Eine absolute Fehlallokation von Mitteln! Gerade in > Zeiten massiv knapper Kassen, gekürzter Budgets für Universitäten und > öffentliche Fördereinrichtungen“, wertet Prof. Christoph Kleinschnitz von > der Universität Essen diesen Schritt. Endlich! Ich habe zum Erstenmal einen Newsgruppenbeitrag abgespeichert. Danke... Ciao Walter
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2025-11-23 14:04 +0000 |
| Message-ID | <3t6923135fib0e22n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #651347 |
On Sun, 23 Nov 2025 14:27:50 Walter Brill wrote: > Am 23.11.25 um 10:46 schrieb Dr. Joachim Neudert: >> Der Bund investiert 500 Millionen Euro in die Erforschung von >> postinfektiösen Erkrankungen und ME/CFS. Dies wurde in der >> vergangenen Woche bekannt gegeben. „Eine absolute Fehlallokation >> von Mitteln! Gerade in Zeiten massiv knapper Kassen, gekürzter >> Budgets für Universitäten und öffentliche Fördereinrichtungen“, >> wertet Prof. Christoph Kleinschnitz von der Universität Essen >> diesen Schritt. > Endlich! > Ich habe zum Erstenmal einen Newsgruppenbeitrag abgespeichert. Wofür? Als Beweismaterial? Ich meine, klar, man kann die Leute auch einfach dahinsiechen lassen. Vorteil ist - verglichen mit anderen, abgrenzbaren Gruppen, sie werden eher nicht auf die Straße gehen und protestieren. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - Erfindung des Erfolgs.</b (Sloganizer)
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2025-11-23 14:19 +0000 |
| Message-ID | <10fv551$hrgt$1@solani.org> |
| In reply to | #651355 |
Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote: > On Sun, 23 Nov 2025 14:27:50 Walter Brill wrote: >> Am 23.11.25 um 10:46 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>> Der Bund investiert 500 Millionen Euro in die Erforschung von >>> postinfektiösen Erkrankungen und ME/CFS. Dies wurde in der >>> vergangenen Woche bekannt gegeben. „Eine absolute Fehlallokation >>> von Mitteln! Gerade in Zeiten massiv knapper Kassen, gekürzter >>> Budgets für Universitäten und öffentliche Fördereinrichtungen“, >>> wertet Prof. Christoph Kleinschnitz von der Universität Essen >>> diesen Schritt. > >> Endlich! >> Ich habe zum Erstenmal einen Newsgruppenbeitrag abgespeichert. > > Wofür? Als Beweismaterial? > > Ich meine, klar, man kann die Leute auch einfach dahinsiechen > lassen. Vorteil ist - verglichen mit anderen, abgrenzbaren Gruppen, > sie werden eher nicht auf die Straße gehen und protestieren. > > Servus, > Stefan > Vielleicht wäre es hilfreich, wenn jemand dem Stefan F. aus W. das komplette Interview zitieren würde. Er liest mich ja bekanntlich nicht. Ebenso ist er bekanntlich ausserordentlich meinungsstark, gern auch ohne Fakten und Quellen zu kennen(besonders wenn sie nicht in sein vorgefasstes Weltbild passen. Deswegen liest er mich ja nicht, er kam so schlecht dagegen an). Der direkte Link zum Artikel scheitert leider an der Arzt-Wall. Hier ist er trotzdem: https://www.aend.de/article/237693 -- please forgive my iPhone typos
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2025-11-23 20:07 +0100 |
| Message-ID | <20251123200702.5f229321.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #651356 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > Vielleicht wäre es hilfreich, wenn jemand dem Stefan F. aus W. das > komplette Interview zitieren würde. Er liest mich ja bekanntlich > nicht. Tja. ich lese dich noch. Einfach um zu wissen, was die Volksseele so bewegt, da bist du ein guter Indikator. Stefan will sich mit bestimmtem Dreck kommunikativ nicht gemein machen. Kann ich gut verstehen, wäre für meinen Seelenfrieden sicher auch besser. Aber noch ertrage ich dein Geschwätz, Samuel. -- WOKE: what offends Klansmen easily
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2025-11-23 20:11 +0100 |
| Message-ID | <10fvm8v$1n3qs$1@dont-email.me> |
| In reply to | #651401 |
Am 23.11.2025 um 20:07 schrieb Dietz Proepper: > Aber noch ertrage ich dein Geschwätz, Samuel. Bist eben ein ganz doller Hecht. Der einsame Held im Erdbeerfeld. -- "Möchte kurz angeben, hab gerade meine Bachelorarbeit mit ner 1.0 bestanden. Bin jetzt valide Expertin für kapitalismuskritische frühkindliche Bildung, falls ihr sowas mal braucht." https://x.com/jetteniz/status/1483479231384506368
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2025-11-23 20:19 +0100 |
| Message-ID | <20251123201932.38ad694d.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #651402 |
Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote: > Am 23.11.2025 um 20:07 schrieb Dietz Proepper: > > Aber noch ertrage ich dein Geschwätz, Samuel. > > Bist eben ein ganz doller Hecht. Der einsame Held im Erdbeerfeld. Tja. Wenn sogar der Lasse das erkennt, dann muss da was dran sein. -- WOKE: what offends Klansmen easily
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2025-11-23 19:27 +0000 |
| Message-ID | <3t69235d21i11554an3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #651401 |
On Sun, 23 Nov 2025 20:07:02 Dietz Proepper wrote:
> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:
>> Vielleicht wäre es hilfreich, wenn jemand dem Stefan F. aus W.
>> das komplette Interview zitieren würde. Er liest mich ja
>> bekanntlich nicht.
> Tja. ich lese dich noch. Einfach um zu wissen, was die Volksseele
> so bewegt, da bist du ein guter Indikator.
In dem Fall war's ja nur ein Zitat. Kein kein inhaltlich besonders
wertvolles, aber davon gibt es hier ja öfter welche (und dank des
zunehmenden Tofus habe ich es inzwischen ohnehin gesehen und
gelesen). Bedauerlich, wenn ein praktizierender Arzt so etwas
unkommentiert weiterleitet.
Es gibt in Wien einen Neurologen, der sich mit ME/CFS schon lange
vor Covid beschäftigt hat, sowohl wissenschaftlich als auch
klinisch. Der hat viel dazu veröffentlicht, unter anderem auch
Schulungsvideos für deutsche Mediziner. Nicht, dass ich alles davon
verstehe, aber es reicht gut aus, um das Kompetenzniveau
zumindestens der Grundforderung ("wir wissen nicht, was passiert,
also streichen wir am besten die Forschungsgelder dafür") einordnen
zu können. Ohne Herrn Kleinschnitz namentlich zu nennen, geht er
auch auf dessen Studie und deren Unzulänglichkeiten kurz ein.
Vielleicht sollte Joachim sich ja einmal schlau machen; betrifft ihn
beruflich zwar wahrscheinlich nur sehr selten, aber ein Blick über
den Tellerrand kann ja auch nicht ganz verkehrt sein.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Wundervolle Herzen nimmt der deutsche Staat: Stefan!
(Sloganizer)
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2025-11-23 20:52 +0100 |
| Message-ID | <20251123205241.340f4ef3.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #651405 |
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
> On Sun, 23 Nov 2025 20:07:02 Dietz Proepper wrote:
> > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:
> >> Vielleicht wäre es hilfreich, wenn jemand dem Stefan F. aus W.
> >> das komplette Interview zitieren würde. Er liest mich ja
> >> bekanntlich nicht.
>
> > Tja. ich lese dich noch. Einfach um zu wissen, was die Volksseele
> > so bewegt, da bist du ein guter Indikator.
>
> In dem Fall war's ja nur ein Zitat. Kein kein inhaltlich besonders
> wertvolles, aber davon gibt es hier ja öfter welche (und dank des
> zunehmenden Tofus habe ich es inzwischen ohnehin gesehen und
> gelesen). Bedauerlich, wenn ein praktizierender Arzt so etwas
> unkommentiert weiterleitet.
Sagen wir es ganz neutral so - positive Bewertungen auf Google sind
nicht das Ende der Rechnung. Ich kenne inzwischen zwei seiner
Opfe^WPatienten, die einfach zu scheu sind ...
> Es gibt in Wien einen Neurologen, der sich mit ME/CFS schon lange
> vor Covid beschäftigt hat, sowohl wissenschaftlich als auch
> klinisch. Der hat viel dazu veröffentlicht, unter anderem auch
> Schulungsvideos für deutsche Mediziner.
Ach Stefan! Der ist verblendet und vom NWO vergiftet!!111
> Nicht, dass ich alles davon
> verstehe, aber es reicht gut aus, um das Kompetenzniveau
> zumindestens der Grundforderung ("wir wissen nicht, was passiert,
> also streichen wir am besten die Forschungsgelder dafür") einordnen
> zu können.
Bezogen auf Deine, oder ijesusDocs Quelle?
> Ohne Herrn Kleinschnitz namentlich zu nennen, geht er
> auch auf dessen Studie und deren Unzulänglichkeiten kurz ein.
> Vielleicht sollte Joachim sich ja einmal schlau machen; betrifft ihn
> beruflich zwar wahrscheinlich nur sehr selten, aber ein Blick über
> den Tellerrand kann ja auch nicht ganz verkehrt sein.
Also Stefan! Iesusdoc und schlau machen?! Der hat unter dem Kummet
seine Ausbildung genossen, prollt damit herum, weiß alles, disst seine
Patienten und ist, soweit ich das beurteilen kann ein Arzt, den ich an
mich maximal in einer Notfallsituation heran lassen würde.
--
WOKE: what offends Klansmen easily
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2025-11-23 22:23 +0000 |
| Message-ID | <3t6923888fi16be81n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #651408 |
On Sun, 23 Nov 2025 20:52:41 Dietz Proepper wrote:
> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
>> Nicht, dass ich alles davon verstehe, aber es reicht gut aus, um
>> das Kompetenzniveau zumindestens der Grundforderung ("wir wissen
>> nicht, was passiert, also streichen wir am besten die
>> Forschungsgelder dafür") einordnen zu können.
> Bezogen auf Deine, oder ijesusDocs Quelle?
Bezogen auf den Artikel. Der wird inzwischen ohnehin schon, auch
ganz ohne Zitat im Usenet, rauf- und runter diskutiert. Im großen
und ganzen ist der Autor offenbar jemand, der gerne und üppig im
Rampenlicht steht. Lustiger Kunstgriff: Man suche sich eine
möglichst teure, unpassende und ahnungslosen Patienten bösartig
auf's Auge gedrückte Behandlungsmethode (in diesem Fall Blutwäsche)
und baue darum herum eine Argumentation auf, dass es die solcherart
nicht therapierte Erkrankung insgesamt nicht gibt.
>> Ohne Herrn Kleinschnitz namentlich zu nennen, geht er auch auf
>> dessen Studie und deren Unzulänglichkeiten kurz ein. Vielleicht
>> sollte Joachim sich ja einmal schlau machen; betrifft ihn
>> beruflich zwar wahrscheinlich nur sehr selten, aber ein Blick
>> über den Tellerrand kann ja auch nicht ganz verkehrt sein.
> Also Stefan! Iesusdoc und schlau machen?! Der hat unter dem Kummet
> seine Ausbildung genossen, prollt damit herum, weiß alles, disst
> seine Patienten und ist, soweit ich das beurteilen kann ein Arzt,
> den ich an mich maximal in einer Notfallsituation heran lassen
> würde.
Bei Covid war er, solange ich ihn noch gelesen habe, an sich sehr im
Einklang mit der Wissenschaft. Keine Ahnung, was da in der
Zwischenzeit passiert ist, wahrscheinlich will ich es auch gar nicht
wissen.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Stefan - lutschen!? Nur lachen ist gieraffiger.
(Sloganizer)
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2025-11-25 12:39 +0100 |
| Message-ID | <moliqoF4c64U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #651355 |
Hallo, Am 23.11.25 um 15:04 schrieb Stefan Froehlich: > On Sun, 23 Nov 2025 14:27:50 Walter Brill wrote: >> Am 23.11.25 um 10:46 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>> Der Bund investiert 500 Millionen Euro in die Erforschung von >>> postinfektiösen Erkrankungen und ME/CFS. Dies wurde in der >>> vergangenen Woche bekannt gegeben. „Eine absolute Fehlallokation >>> von Mitteln! Gerade in Zeiten massiv knapper Kassen, gekürzter >>> Budgets für Universitäten und öffentliche Fördereinrichtungen“, >>> wertet Prof. Christoph Kleinschnitz von der Universität Essen >>> diesen Schritt. > >> Endlich! >> Ich habe zum Erstenmal einen Newsgruppenbeitrag abgespeichert. > > Wofür? Als Beweismaterial? > > Ich meine, klar, man kann die Leute auch einfach dahinsiechen > lassen. Vorteil ist - verglichen mit anderen, abgrenzbaren Gruppen, > sie werden eher nicht auf die Straße gehen und protestieren. Mir geht es um die inzwischen fest etablierte Massenhysterie und das Verständnis für die Ursachen dafür. Für mich hat sich die Coronastory mittlerweile zu einem "Blitzableiter" oder "Magnet" für alles, was der heutige Mensch nicht mehr verstehen kann, entwickelt. Und weil es recht bequem ist, sich einen "persönlichen Blitzableiter" zu gönnen. Heute Corona und morgen... Ciao Walter
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2025-11-25 11:54 +0000 |
| Message-ID | <10g45dm$j8nn$1@solani.org> |
| In reply to | #651587 |
Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> wrote: > Hallo, > > Am 23.11.25 um 15:04 schrieb Stefan Froehlich: >> On Sun, 23 Nov 2025 14:27:50 Walter Brill wrote: >>> Am 23.11.25 um 10:46 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>>> Der Bund investiert 500 Millionen Euro in die Erforschung von >>>> postinfektiösen Erkrankungen und ME/CFS. Dies wurde in der >>>> vergangenen Woche bekannt gegeben. „Eine absolute Fehlallokation >>>> von Mitteln! Gerade in Zeiten massiv knapper Kassen, gekürzter >>>> Budgets für Universitäten und öffentliche Fördereinrichtungen“, >>>> wertet Prof. Christoph Kleinschnitz von der Universität Essen >>>> diesen Schritt. >> >>> Endlich! >>> Ich habe zum Erstenmal einen Newsgruppenbeitrag abgespeichert. >> >> Wofür? Als Beweismaterial? >> >> Ich meine, klar, man kann die Leute auch einfach dahinsiechen >> lassen. Vorteil ist - verglichen mit anderen, abgrenzbaren Gruppen, >> sie werden eher nicht auf die Straße gehen und protestieren. > > Mir geht es um die inzwischen fest etablierte Massenhysterie und das > Verständnis für die Ursachen dafür. Für mich hat sich die Coronastory > mittlerweile zu einem "Blitzableiter" oder "Magnet" für alles, was der > heutige Mensch nicht mehr verstehen kann, entwickelt. > > Und weil es recht bequem ist, sich einen "persönlichen Blitzableiter" zu > gönnen. Heute Corona und morgen... > > Ciao > Walter > Stefan hat den Punkt wohl nicht verstanden. Der Arzt der in seiner neurologischen Klinik einige 1000 Patienten, die an Long COVID und Post COVID litten, behandelt hat, plädiert ja nicht dafür, sie leiden zu lassen. Er meint lediglich, dass wir sind wie ein Hund, der das Eichhörnchen verfolgt und den falschen Baum anbellt. Anstelle ewig weiter erfolglos auf der somatischen Schiene zu bleiben, könnte man mit wirksam bewährten psychotherapeutischen Maßnahmen die Patienten behandeln, die sich schon bei anderen psychosomatischen Leiden als erfolgreich gezeigt haben. Nicht "einfach dahinsiechen lassen", wie Stefan fehlinterpretiert hat. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2025-11-25 12:00 +0000 |
| Message-ID | <3t69259a2di1d0febn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #651587 |
On Tue, 25 Nov 2025 12:39:04 Walter Brill wrote: > Am 23.11.25 um 15:04 schrieb Stefan Froehlich: >> On Sun, 23 Nov 2025 14:27:50 Walter Brill wrote: >>> Am 23.11.25 um 10:46 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>>> Der Bund investiert 500 Millionen Euro in die Erforschung von >>>> postinfektiösen Erkrankungen und ME/CFS. Dies wurde in der >>>> vergangenen Woche bekannt gegeben. „Eine absolute >>>> Fehlallokation von Mitteln! Gerade in Zeiten massiv knapper >>>> Kassen, gekürzter Budgets für Universitäten und öffentliche >>>> Fördereinrichtungen“, wertet Prof. Christoph Kleinschnitz von >>>> der Universität Essen diesen Schritt. >>> Endlich! >>> Ich habe zum Erstenmal einen Newsgruppenbeitrag abgespeichert. >> Wofür? Als Beweismaterial? >> Ich meine, klar, man kann die Leute auch einfach dahinsiechen >> lassen. Vorteil ist - verglichen mit anderen, abgrenzbaren >> Gruppen, sie werden eher nicht auf die Straße gehen und >> protestieren. > Mir geht es um die inzwischen fest etablierte Massenhysterie Welche Massenhysterie? Wovon sprichst Du, bitte? Das Thema ist doch medial praktisch nicht mehr präsent. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Für Verführer - leiden mit Stefan! (Sloganizer)
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| From | Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> |
|---|---|
| Date | 2025-11-25 12:22 +0000 |
| Message-ID | <23606433-2dfb-48fb-8487-4a788cdfaff4@news.goetz.co.uk> |
| In reply to | #651590 |
On 25/11/2025 12:00, Stefan Froehlich wrote:
> On Tue, 25 Nov 2025 12:39:04 Walter Brill wrote:
>> Am 23.11.25 um 15:04 schrieb Stefan Froehlich:
>>> On Sun, 23 Nov 2025 14:27:50 Walter Brill wrote:
>>>> Am 23.11.25 um 10:46 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>>>> Der Bund investiert 500 Millionen Euro in die Erforschung von
>>>>> postinfektiösen Erkrankungen und ME/CFS. Dies wurde in der
>>>>> vergangenen Woche bekannt gegeben. „Eine absolute
>>>>> Fehlallokation von Mitteln! Gerade in Zeiten massiv knapper
>>>>> Kassen, gekürzter Budgets für Universitäten und öffentliche
>>>>> Fördereinrichtungen“, wertet Prof. Christoph Kleinschnitz von
>>>>> der Universität Essen diesen Schritt.
>
>>>> Endlich!
>>>> Ich habe zum Erstenmal einen Newsgruppenbeitrag abgespeichert.
>
>>> Wofür? Als Beweismaterial?
>
>>> Ich meine, klar, man kann die Leute auch einfach dahinsiechen
>>> lassen. Vorteil ist - verglichen mit anderen, abgrenzbaren
>>> Gruppen, sie werden eher nicht auf die Straße gehen und
>>> protestieren.
>
>> Mir geht es um die inzwischen fest etablierte Massenhysterie
>
> Welche Massenhysterie? Wovon sprichst Du, bitte?
>
> Das Thema ist doch medial praktisch nicht mehr präsent.
>
Hier[TM] schon, sei es als Covid-Untersuchungsauschuss.
> Servus,
> Stefan
>
--
Cheers,
G.
Quis custodiet ipsos custodes?
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2025-11-25 13:46 +0000 |
| Message-ID | <1t6925b079i20475fn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #651595 |
On Tue, 25 Nov 2025 13:22:43 Goetz Schultz wrote:
> On 25/11/2025 12:00, Stefan Froehlich wrote:
>> On Tue, 25 Nov 2025 12:39:04 Walter Brill wrote:
>>> Am 23.11.25 um 15:04 schrieb Stefan Froehlich:
>>>> On Sun, 23 Nov 2025 14:27:50 Walter Brill wrote:
>>>>> Am 23.11.25 um 10:46 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>>>>> Der Bund investiert 500 Millionen Euro in die Erforschung von
>>>>>> postinfektiösen Erkrankungen und ME/CFS. Dies wurde in der
>>>>>> vergangenen Woche bekannt gegeben. „Eine absolute
>>>>>> Fehlallokation von Mitteln! Gerade in Zeiten massiv knapper
>>>>>> Kassen, gekürzter Budgets für Universitäten und öffentliche
>>>>>> Fördereinrichtungen“, wertet Prof. Christoph Kleinschnitz von
>>>>>> der Universität Essen diesen Schritt.
>>>>> Endlich!
>>>>> Ich habe zum Erstenmal einen Newsgruppenbeitrag abgespeichert.
>>>> Wofür? Als Beweismaterial?
>>>> Ich meine, klar, man kann die Leute auch einfach dahinsiechen
>>>> lassen. Vorteil ist - verglichen mit anderen, abgrenzbaren
>>>> Gruppen, sie werden eher nicht auf die Straße gehen und
>>>> protestieren.
>>> Mir geht es um die inzwischen fest etablierte Massenhysterie
>> Welche Massenhysterie? Wovon sprichst Du, bitte?
>> Das Thema ist doch medial praktisch nicht mehr präsent.
> Hier[TM] schon, sei es als Covid-Untersuchungsauschuss.
Wobei Dein Hier[TM] ein ganz anderes ist als das Hier[TM] von
Walter, insofern bleibt die Frage aufrecht. Untersuchungsausschuss
klingt allerdings eher nach Massenhysterie von rechter Seite.
Hier[TM] gab es so etwas auch, namentlich einen
Covid-Entschädigungsfonds, den die rechtsextremen in einer größeren
Landesregierung durchgesetzt haben, um armen Bürgern (u.a.) die
psychischen Schäden zu ersetzen, die sie durch die
Regierungsmaßnahmen erlitten hätten. Guess what? Es wurden weniger
als 10% der Fördermittel ausgeschöpft, ein erheblicher Teil davon
von Vereinen, die... naja, im rechten Eck daheim sind ("Zudem
konnten laut Förderrichtlinien maximal drei Projekte pro Verein
gefördert werden. Das Land Niederösterreich bewilligte fünf
Förderanträge von nahezu namensgleichen Vereinen desselben
Vereinsobmanns mit wortgleichen Projektbeschreibungen. In der Folge
stellten die Fachabteilung und der niederösterreichische
Verfassungsdienst die Förderbarkeit dieser Vereine infrage").
Interessante Konstruktion, es kann so einfach sein, zu Geld zu
kommen.
Was es halt nicht gibt, ist Hilfe für die, die ihre Wohnung oder ihr
Zimmer nicht mehr verlassen können (und das sind einige 1000).
Anträge auf Berufsunfähigkeit werden regelmäßig abgewiesen mit dem
Hinweis, psychiatrische Behandlung oder Reha in Anspruch zu nehmen
und ansonsten doch bitte wieder eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen.
Geht halt nicht, protestieren können sie naturgemäß auch nicht, und
damit sind die in weiterer Folge (nicht zuletzt finanziell) völlig
auf sich alleine gestellt.
Dieses rechtliche Problem zu beenden ist der erste große Punkt,
Forschung in die Richtung nicht auch noch aktiv zu sabotieren der
zweite.
Servus,
Stefan
--
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Stefan - mit der verzerrten Macht fanatischer Düsen.
(Sloganizer)
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| From | Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> |
|---|---|
| Date | 2025-11-25 14:54 +0000 |
| Message-ID | <3de487ea-92d4-47e2-bc74-7da65da2d6de@news.goetz.co.uk> |
| In reply to | #651611 |
On 25/11/2025 13:46, Stefan Froehlich wrote:
> On Tue, 25 Nov 2025 13:22:43 Goetz Schultz wrote:
>> On 25/11/2025 12:00, Stefan Froehlich wrote:
>>> On Tue, 25 Nov 2025 12:39:04 Walter Brill wrote:
>>>> Am 23.11.25 um 15:04 schrieb Stefan Froehlich:
>>>>> On Sun, 23 Nov 2025 14:27:50 Walter Brill wrote:
>>>>>> Am 23.11.25 um 10:46 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>>>>>> Der Bund investiert 500 Millionen Euro in die Erforschung von
>>>>>>> postinfektiösen Erkrankungen und ME/CFS. Dies wurde in der
>>>>>>> vergangenen Woche bekannt gegeben. „Eine absolute
>>>>>>> Fehlallokation von Mitteln! Gerade in Zeiten massiv knapper
>>>>>>> Kassen, gekürzter Budgets für Universitäten und öffentliche
>>>>>>> Fördereinrichtungen“, wertet Prof. Christoph Kleinschnitz von
>>>>>>> der Universität Essen diesen Schritt.
>
>>>>>> Endlich!
>>>>>> Ich habe zum Erstenmal einen Newsgruppenbeitrag abgespeichert.
>
>>>>> Wofür? Als Beweismaterial?
>
>>>>> Ich meine, klar, man kann die Leute auch einfach dahinsiechen
>>>>> lassen. Vorteil ist - verglichen mit anderen, abgrenzbaren
>>>>> Gruppen, sie werden eher nicht auf die Straße gehen und
>>>>> protestieren.
>
>>>> Mir geht es um die inzwischen fest etablierte Massenhysterie
>
>>> Welche Massenhysterie? Wovon sprichst Du, bitte?
>>> Das Thema ist doch medial praktisch nicht mehr präsent.
>
>> Hier[TM] schon, sei es als Covid-Untersuchungsauschuss.
>
> Wobei Dein Hier[TM] ein ganz anderes ist als das Hier[TM] von
> Walter, insofern bleibt die Frage aufrecht. Untersuchungsausschuss
> klingt allerdings eher nach Massenhysterie von rechter Seite.
>
Massenhysterie hat hier[TM] keiner mehr. Der Ausschuss kam von den
Tories (als Versuch des Weisswaschens?). Ich würde die nicht gerade als
rechts bezeichnen.
Zum Rest: Kostet £180K pro Sitzung und was man soweit hört erfüllt mich
nicht gerade mit Vertrauen in die hiesige Regierung. Vom Filz ganz zu
schweigen. Da haben sich einige "Amigos" die Taschen gefüllt.
[....]
>
> Servus,
> Stefan
>
--
Cheers,
G.
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2025-11-25 15:27 +0000 |
| Message-ID | <1t6925c9b4i23b2e4n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #651614 |
On Tue, 25 Nov 2025 15:54:43 Goetz Schultz wrote: > On 25/11/2025 13:46, Stefan Froehlich wrote: >> On Tue, 25 Nov 2025 13:22:43 Goetz Schultz wrote: >>> On 25/11/2025 12:00, Stefan Froehlich wrote: >>>> On Tue, 25 Nov 2025 12:39:04 Walter Brill wrote: >>>>> Am 23.11.25 um 15:04 schrieb Stefan Froehlich: >>>>>> man kann die Leute auch einfach dahinsiechen lassen. Vorteil >>>>>> ist - verglichen mit anderen, abgrenzbaren Gruppen, sie >>>>>> werden eher nicht auf die Straße gehen und protestieren. >>>>> Mir geht es um die inzwischen fest etablierte Massenhysterie >>>> Welche Massenhysterie? Wovon sprichst Du, bitte? Das Thema ist >>>> doch medial praktisch nicht mehr präsent. >>> Hier[TM] schon, sei es als Covid-Untersuchungsauschuss. >> Wobei Dein Hier[TM] ein ganz anderes ist als das Hier[TM] von >> Walter, insofern bleibt die Frage aufrecht. >> Untersuchungsausschuss klingt allerdings eher nach Massenhysterie >> von rechter Seite. > Massenhysterie hat hier[TM] keiner mehr. Der Ausschuss kam von den > Tories (als Versuch des Weisswaschens?). Ich würde die nicht > gerade als rechts bezeichnen. Öhm. Nicht? Gut, es gäbe noch rechtere Ecken, aber die Tories sind schon ziemlich übel, nach normalen Maßstäben. Anyway: Mein voriges Posting kam wieder einmal um ein paar Minuten zu früh, denn kurz danach kam eine Agenturmeldung, dass eine ME/CFS-Patientin (vermutlich wohl eher ihre Angehörigen) sich vor Gericht gegen die Versicherung durchgesetzt haben: <https://wien.orf.at/stories/3331468/>. Und hier kommt ein Mediziner und macht Werbung für die Streichung von Forschungsmitteln und ersatzhalber psychosomatische Diagnosen bei ME/CFS, weil man sonst halt nichts hat. Es ist traurig. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Die beste Anlage für ihr Wirtschaftsgeld! Stefan. (Sloganizer)
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| From | Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> |
|---|---|
| Date | 2025-11-25 15:38 +0000 |
| Message-ID | <1764085093-2991@newsgrouper.org> |
| In reply to | #651618 |
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) posted: > Anyway: Mein voriges Posting kam wieder einmal um ein paar Minuten > zu früh, denn kurz danach kam eine Agenturmeldung, dass eine > ME/CFS-Patientin (vermutlich wohl eher ihre Angehörigen) sich vor > Gericht gegen die Versicherung durchgesetzt haben: > <https://wien.orf.at/stories/3331468/>. Interessant. Ordentliches Obergericht für Berufungen gegen ein Fachgerichtsurteil. Ah, jetzt: https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeits-_und_Sozialgerichtsbarkeit_(%C3%96sterreich)#Organisatorisches Gruß, ULF
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2025-11-25 19:55 +0100 |
| Message-ID | <10g4u3n$3kcci$1@dont-email.me> |
| In reply to | #651618 |
Am 25.11.2025 um 16:27 schrieb Stefan Froehlich: > Und hier kommt ein Mediziner und macht Werbung für die Streichung > von Forschungsmitteln und ersatzhalber psychosomatische Diagnosen > bei ME/CFS, weil man sonst halt nichts hat. Na klar. Forschen um jeden Preis. Auch wenn nicht zu erwarten ist, daß die Forschung zu Ergebnissen führt. Hauptsache, die Forscher werden alimentiert. Aber dann rumjammern, wenn das Geld in anderen Bereichen fehlt. > Es ist traurig. Nö. Albern. -- "Möchte kurz angeben, hab gerade meine Bachelorarbeit mit ner 1.0 bestanden. Bin jetzt valide Expertin für kapitalismuskritische frühkindliche Bildung, falls ihr sowas mal braucht." https://x.com/jetteniz/status/1483479231384506368
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