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| Started by | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
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| First post | 2025-11-13 12:04 +0000 |
| Last post | 2025-11-14 11:21 +0100 |
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Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-11-13 12:04 +0000
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-11-13 13:22 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2025-11-13 14:12 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2025-11-14 00:36 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-11-13 14:15 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2025-11-13 14:52 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Sebastian Zenker <zonk@technokrat.org> - 2025-11-13 15:04 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-11-13 16:12 +0000
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2025-11-13 17:07 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-13 18:00 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-13 18:25 +0000
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-13 20:11 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-11-13 19:30 +0000
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-13 22:08 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-11-13 19:51 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2025-11-13 19:55 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-11-13 19:11 +0000
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2025-11-13 21:01 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-11-14 07:18 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-11-13 15:12 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2025-11-13 17:16 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Uwe Bonnes <bon@hertz.ikp.physik.tu-darmstadt.de> - 2025-11-13 16:38 +0000
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-13 18:06 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2025-11-13 18:50 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Peter Veith <veith@snafu.de> - 2025-11-13 18:54 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2025-11-14 00:30 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2025-11-14 12:41 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-14 15:07 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals Alfred <Nov.2025@anon.invalid> - 2025-11-13 20:19 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-11-14 07:35 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals "F. W." <me@home.invalid> - 2025-11-14 07:37 +0100
Re: Die chinesischen CO2-Emissionen sinken erstmals "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2025-11-14 11:21 +0100
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| From | Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2025-11-13 17:16 +0100 |
| Message-ID | <10f5082$25ja0$2@dont-email.me> |
| In reply to | #650562 |
Am 13.11.25 um 15:12 schrieb Hermann Riemann: > Am 13.11.25 um 13:04 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >> Soll das heißen, die Ausrede, "aber in China!" gilt nicht mehr und wir >> müssten gar selber auch unsere CO2 Emissionen senken? > > Vermutlich nicht, sie sollen ja noch neue Kohlekraftwerke bauen. na und Kohlekraftwerke müssen nicht unbedingt CO² aussenden.> Das CO₂ Emmission vorübergehend sinkt, kann eine Folge > von Corona, dann Trumps Zöllen sein. > > Möglicherweise wird in China mehr Strom mit regenerative Energie > erzeugt, als über CO₂ Produzenten. Und die neuen Nuklearanlagen gehen in Betrieb sowie einige neue Staudämme. >> Oh, da werden einige schwer daran zu knabbern haben. > > Die AFD ignoriert diesbezüglich China einfach. > Sie knabbern nicht daran, > sondern kämpfen mit einfachen Falschbehauptungen weiter um Macht. Mit Falschbehauptungen sind ja die Altparteien absolute Spitzenreiter. > Putin und Trump wollen Klimaerwärmung, > weil sie in Illusionen von überwiegende Vorteile haben. Trump wohl weniger, aber für Russland wäre ein bisschen mehr warm, gut für das Land. -- Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
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| From | Uwe Bonnes <bon@hertz.ikp.physik.tu-darmstadt.de> |
|---|---|
| Date | 2025-11-13 16:38 +0000 |
| Message-ID | <mnmfs4FqucaU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #650577 |
Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> wrote: ... > Trump wohl weniger, aber für Russland wäre ein bisschen mehr warm, gut > für das Land. > On das in Sibirien mit Infrastruktur auf Permafrostboeden auch gilt? -- Uwe Bonnes bon@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2025-11-13 18:06 +0100 |
| Message-ID | <10f5360$29hu3$2@dont-email.me> |
| In reply to | #650578 |
Salve allerseits, Uwe Bonnes schrieb: > Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> wrote: > >> Trump wohl weniger, aber für Russland wäre ein bisschen mehr warm, gut >> für das Land. >> > On das in Sibirien mit Infrastruktur auf Permafrostboeden auch gilt? > Welchen Permafrostboden? Der schmilzt doch überall in der Welt! Woher kommen wohl die ganzen Hangrutschungen, Murgänge und Felsstürze? Grünau! Weil der Permafrostboden kein Permafrostboden mehr ist... ''⌐(ಠ۾ಠ)¬''' M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2025-11-13 18:50 +0100 |
| Message-ID | <10f55ok$25ja0$3@dont-email.me> |
| In reply to | #650578 |
Am 13.11.25 um 17:38 schrieb Uwe Bonnes: > Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> wrote: > ... >> Trump wohl weniger, aber für Russland wäre ein bisschen mehr warm, gut >> für das Land. >> > On das in Sibirien mit Infrastruktur auf Permafrostboeden auch gilt? > Dann könnte man ja eine ohne Permafrost aufbauen. So haben die sich das wohl gedacht. -- Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
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| Date | 2025-11-13 18:54 +0100 |
| Message-ID | <10f5611$2ahdt$1@dont-email.me> |
| In reply to | #650594 |
Gunter Kühne schrieb am 13.11.2025 um 18:50: > Am 13.11.25 um 17:38 schrieb Uwe Bonnes: >> Gunter Kühne wrote: >> ... >>> Trump wohl weniger, aber für Russland wäre ein bisschen mehr warm, gut >>> für das Land. >>> >> On das in Sibirien mit Infrastruktur auf Permafrostboeden auch gilt? >> > Dann könnte man ja eine ohne Permafrost aufbauen. So haben die sich das > wohl gedacht. Anpassung, was ist das? Jeder Rechtgläubige weiß zudem, die Freilegung der Bodenschätze Sibiriens, der Abbau in der Arktis und die eisfreien Nordmeerhäfen werden Rußland endgültig ruinieren. Veith -- Es bleibt eine Frage: Mit wem befinden sich die USA eigentlich im "Wirtschaftskrieg" — mit Rußland oder doch eher mit der EU? https://ddr-luftwaffe.blogspot.com/
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| From | Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2025-11-14 00:30 +0100 |
| Message-ID | <10f5plq$2frsd$1@dont-email.me> |
| In reply to | #650596 |
Am 13.11.25 um 18:54 schrieb Peter Veith: > Gunter Kühne schrieb am 13.11.2025 um 18:50: > >> Am 13.11.25 um 17:38 schrieb Uwe Bonnes: >>> Gunter Kühne wrote: >>> ... >>>> Trump wohl weniger, aber für Russland wäre ein bisschen mehr warm, gut >>>> für das Land. >>>> >>> On das in Sibirien mit Infrastruktur auf Permafrostboeden auch gilt? >>> >> Dann könnte man ja eine ohne Permafrost aufbauen. So haben die sich das >> wohl gedacht. > > Anpassung, was ist das? > > Jeder Rechtgläubige weiß zudem, die Freilegung der Bodenschätze > Sibiriens, der Abbau in der Arktis und die eisfreien Nordmeerhäfen > werden Rußland endgültig ruinieren. Falsch werden sie nicht, wen sie unter US Regie und Besitz erfolgen. -- Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
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| From | Hartmut Ott <hottm@arcor.de> |
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| Date | 2025-11-14 12:41 +0100 |
| Message-ID | <mnoiraF6v5jU4@mid.individual.net> |
| In reply to | #650578 |
Hej, Am 13.11.25 um 17:38 schrieb Uwe Bonnes: > Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> wrote: > ... >> Trump wohl weniger, aber für Russland wäre ein bisschen mehr warm, gut >> für das Land. >> > On das in Sibirien mit Infrastruktur auf Permafrostboeden auch gilt? Wie die Realität gezeigt hat, NEIN. -- -- mfg Hartmut Ott --
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2025-11-14 15:07 +0100 |
| Message-ID | <10f7d2p$2s51v$3@dont-email.me> |
| In reply to | #650681 |
Salve allerseits, Hartmut Ott schrieb: > Am 13.11.25 um 17:38 schrieb Uwe Bonnes: >> Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> wrote: >> >>> Trump wohl weniger, aber für Russland wäre ein bisschen mehr warm, gut >>> für das Land. >>> >> On das in Sibirien mit Infrastruktur auf Permafrostboeden auch gilt? > > Wie die Realität gezeigt hat, NEIN. > BTW: Der Grund, warum die Russen in der Arktis so massiv aufrüsten, ist nicht, dass sie Spitzbergen erobern wollen! Durch die anthropogene globale Erderwärmung wäre nunmehr ein Angriff auf RU aus dem Norden praktisch möglich! Vorher mussten sich die Russen darum nie Sorgen machen, da die meisten US-Waffen im hohen Norden einfach nicht einsetzbar waren – aber jetzt... [¬º-°]¬ M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Alfred <Nov.2025@anon.invalid> |
|---|---|
| Date | 2025-11-13 20:19 +0100 |
| Message-ID | <10f5b08$2cavu$1@dont-email.me> |
| In reply to | #650528 |
Dr. Joachim Neudert schrieb : > Soll das heißen, die Ausrede, "aber in China!" gilt nicht mehr und wir > müssten gar selber auch unsere CO2 Emissionen senken? > > Oh, da werden einige schwer daran zu knabbern haben. Für Ahnungslose (bzw. Hofschranzen): +++++++ * Wusstet ihr, dass die gesamte EU nur für etwa 6% der globalen Emissionen verantwortlich ist? * Wusstet ihr auch, und das ist der nächste Klimafakt, dass all die ganzen Emissionen, die im europäischen´ Zertifikate-handel eingespart werden, in anderen Regionen der Welt dann eben verdampft werden? * Und wusstet ihr auch, dass eigentlich nur 14% der Emissionen überhaupt in all den Ländern stattfinden, die sich noch diesem Pariser Abkommen verpflichtet fühlen? Ja, so ist es nämlich, und das zeigt einfach, dass dieser gigantische "Sun Tsu"(die Kunst des Krieges) Move der Chinesen aufgegangen ist. Die haben nämlich damals nur deshalb dieses Pariser Abkommen überhaupt mit unterschrieben, weil sie ganz penibel drauf gepocht haben, dass eben in diesem Abkommen drin steht, dass sich die Länder wie Deutschland etc. viel viel viel mehr verpflichten als z.B. die "Entwicklungsländer" wie China, Und genau das ist das Problem. China hat ein viel höheres BIP Wachstum als Deutschland. China hat übrigens auch, schaut mal hier, und das ist das Lustigste an dieser ganzen Sache, mittlerweile nicht nur absolut, wo sie einen 20fach höheren Verbrauch als Deutschland haben, sondern nein, auch pro Kopf hat China mittlerweile einen höheren CO2 Ausstoß als Deutschland. Und trotzdem muss aber China von all diesen ganzen Milliar- denzahlungen, die an ärmere Länder fließen, aus der EU und _vor allem aus Deutschland_, nicht einen einzelnen zahlen. Hier zeigt sich also diese strategische Planung von China. Die wussten zum damaligen Zeitpunkt: "Hey, schaut mal, wir machen jetzt bei dieser Verhandlung einfach nur mit, weil wir den alle möglichen Dinge in diesen Verhandlungen ab-# bringen und sagen, schaut mal her, wir sind ja so ein armes Schwellenland, (...)" +++++* Quelle: 10.11.2025 Eilmeldung: GANZ Deutschland auf Klimagipfel vorgeführt! mehr: https://www.youtube.com/watch?v=jOm-6DUsZIA -- Wir verurteilen jegliche Art von Gewalt und bevorzugen immer eine diplomatische Lösung.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2025-11-14 07:35 +0100 |
| Message-ID | <10f6iik$77n$2@solani.org> |
| In reply to | #650528 |
Am 13.11.25 um 13:04 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Soll das heißen, die Ausrede, "aber in China!" gilt nicht mehr und wir > müssten gar selber auch unsere CO2 Emissionen senken? > > Oh, da werden einige schwer daran zu knabbern haben. > > https://www.zdfheute.de/wirtschaft/china-co2-ausstoss-solar-100.html Chinas CO2-Emissionen sinken erstmals trotz höherem Verbrauch Trotz wachsendem StromverbrauchChinas CO2-Emissionen sinken überraschend 16.05.2025 | 16:14 Chinas CO2-Emissionen sinken erstmals trotz wachsender Stromnachfrage - dank Wind, Sonne und Atomkraftwerken. Trotzdem ist fraglich, ob China die Pariser Klimaziele erreichen kann. Eine Luftaufnahme zeigt Solarmodule neben Rapsfeldern in einem Dorf in Taizhou in der ostchinesischen Provinz Jiangsu. China investiert stark in erneuerbare Energien - auch Solaranlagen werden in großer Zahl gebaut. Quelle: AFP China ist der weltweit größte Energieverbraucher - getrieben von rasantem Wirtschaftswachstum, Industrialisierung und einer Bevölkerung von über 1,4 Milliarden Menschen. Jahrzehntelang stützte sich das Land auf Kohle, um seinen gewaltigen Strombedarf zu decken. Doch es hat ein Wandel begonnen: Im ersten Quartal 2025 ist Chinas Ausstoß von CO2 erstmals gesunken, obwohl die Stromnachfrage weiter gestiegen ist. Der Ausstoß sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,6 Prozent, wie Lauri Myllyvirta, Analyst am Forschungszentrum für Energie und saubere Luft (Crea) aus Finnland, am Donnerstag mitteilte. Derartige Rückgänge hatte es in der Vergangenheit bereits gegeben, allerdings waren diese konjunkturell bedingt, etwa wegen eines Einbruchs des Strombedarfs während der Corona-Pandemie oder durch die Finanzkrise 2009. Diesmal gab es einen Rückgang trotz eines Anstiegs der Gesamtstromnachfrage um 2,5 Prozent im ersten Quartal, erklärte Myllyvirta. Das Wachstum der sauberen Energieerzeugung übersteigt nun das durchschnittliche, aktuelle und langfristige Wachstum der Stromnachfrage und verringert so die Nutzung fossiler Energieträger. „ Lauri Myllyvirta, Forschungszentrum für Energie und saubere Luft (Crea) Es sei also das erste Mal, "dass ein solcher Rückgang hauptsächlich auf das Wachstum der sauberen Stromerzeugung zurückzuführen ist". CO2-Ausstoß gesunken: Wie hat China das geschafft? China investiert massiv in erneuerbare Energie. Seine installierte Leistung an Wind- und Solaranlagen ist doppelt so hoch wie die aller anderen Länder zusammen. Nach Berechnungen des Crea verursachte die chinesische Stromerzeugung nun im ersten Quartal 5,8 Prozent weniger Emissionen - und das, obwohl der Stromverbrauch im gleichen Zeitraum um 2,5 Prozent gestiegen ist. Roboter mit erhobenen Händen vor gelbem a Chinesischer High-Tech dominiert weltweit. Sei es KI, Robotik, oder Elektromobilität – in unzähligen Zukunftstechnologien ist die Volksrepublik führend oder hat einen Vorsprung. 16.04.2025 | 17:59 min Die sehr CO2-intensive Kohle spielt zwar weiterhin eine wichtige Rolle im chinesischen Energiemix, die Stromerzeugung aus fossilen Quellen ging aber um 4,7 Prozent zurück. Der Anteil erneuerbarer Energien nahm dagegen deutlich zu. Modernisierungsmaßnahmen zur Effizienzsteigerung in Kohlekraftwerken trugen ebenfalls dazu bei, dass die Emissionen gesunken sind. Dabei ist auch zu bemerken, dass China auch Atomenergie als erneuerbare Stromquelle einstuft und ausbaut. In anderen Sektoren stiegen die Emissionen jedoch noch. Besonders in der Chemie- und Metallindustrie nahm der Kohleeinsatz zu. Der Bau- und Immobiliensektor schwächelte dagegen, daher sinkt der Zementverbrauch leicht. "Du ziehst nach Peking? Da ist doch die Luft so schlecht!" Das habe ich oft gehört, als ich Ende 2022 meine Korrespondenten-Stelle in Peking angetreten bin. Natürlich kannte auch ich die Fernsehbilder: dicke gelb-orange Smog-Schwaden hingen regelmäßig über den Straßen von Chinas Hauptstadt. Man konnte kaum 20 Meter weit sehen. Meine Kollegen hatten mir bei meiner Ankunft erzählt, dass ihre Kinder auf dem Spielplatz des Kindergartens immer Masken tragen mussten. Keine zehn Jahre ist das her. Heute ist der Himmel über Peking meistens blau, Smog-Tage kann man an einer Hand abzählen. Was mich in Peking auch fasziniert: Wie ruhig diese 20-Millionen-Einwohner-Stadt doch ist! Dafür braust jeden Tag eine gigantische Welle von E-Scootern über die Straßen, die Taxis und Busse sind elektrisch, knapp die Hälfte aller neu zugelassenen PKW sind es auch. Für Verbrenner - egal ob PKW, LKW oder Motorrad - gibt es tageweise Fahrverbote und strenge Regulierungen. Verlässt man Chinas Hauptstadt Richtung Norden, Richtung Innere Mongolei, fallen bald die mit unzähligen Solarpaneelen gepflasterten Berge auf. Auch in Chinas Wüsten stehen heute massive Solarfarmen, an den Küsten fallen sofort die vielen Windräder auf. Daneben baut China auch neue Atomkraftwerke. Zur Wahrheit gehört, dass die Volksrepublik weiter auch auf Kohlekraftwerke setzt und dass der Pekinger Smog teilweise in andere Gebiete "verlegt" wurde, weil Kohlekraftwerke weiter in den Norden umgesiedelt wurden. Doch insgesamt geht der Ausbau der Erneuerbaren hier rasant voran. - Elisabeth Schmidt, Korrespondentin im ZDF-Studio Peking Wendepunkt oder nur Momentaufnahme? Ob Chinas Emissionen ihren Höhepunkt überschritten haben, bleibt offen: Der Ausstoß liegt derzeit nur ein Prozent unter dem bisherigen Höchststand. Entscheidend wird sein, ob der Ausbau sauberer Energie anhaltend stärker wächst als der Strombedarf, so die Analyse der finnischen Forscher. Derzeit deutet vieles darauf hin: 2025 werden erneut Rekordwerte beim Zubau von Wind- und Solarkapazitäten erwartet. Eine Rolle könnten dabei auch die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle spielen: Diese führten zu einem Rückgang der Industrieexporte, was die Emissionen ebenfalls kurzfristig gesenkt hat. Peking reagiert darauf mit Konjunkturmaßnahmen, die stärker auf Binnenkonsum und saubere Technologien abzielen sollen. Dies könnte den langfristigen Energieverbrauch Chinas senken. Klimaziele trotzdem in Gefahr Trotz positiver Entwicklungen verfehlt China derzeit seine Klimaziele: Peking hatte sich im Rahmen des Pariser Abkommens verpflichtet, seine CO2-Intensität - also die Emissionen pro Einheit Wirtschaftsleistung - bis 2030 deutlich zu senken. Konkret sollte dieser Wert bis 2025 spürbar sinken, um das 2030-Ziel noch erreichbar zu machen. Doch die Realität sieht anders aus: Zwischen 2020 und 2023 kam der Fortschritt fast zum Stillstand. Auch im Jahr 2024 lag der Rückgang der CO2-Intensität mit 3,4 Prozent deutlich unter dem Tempo, das notwendig wäre. Das Pariser Klimaabkommen hat das Ziel, die Erderwärmung auf klar unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit - und möglichst auf nur 1,5 Grad - zu begrenzen. Damit sollen die schlimmsten Folgen der Klimakrise vermieden werden - etwa häufigere und heftigere Hitzewellen, Dürren, Waldbrände sowie Unwetter und Überschwemmungen. Quelle: dpa Für 2025 hat die chinesische Regierung erstmals kein konkretes Ziel zur CO2-Intensität mehr im Regierungsplan verankert - ein deutliches Zeichen, dass das Thema aktuell keine politische Priorität genießt. Selbst wenn die Emissionen nun kurzfristig leicht fallen, erlaubt die derzeitige Zielsetzung offiziell noch bis Ende des Jahrzehnts steigende Gesamtemissionen. Die übergeordneten "Dual-Carbon"-Ziele - ein Emissionspeak vor 2030 und Klimaneutralität bis 2060 - reichen daher allein nicht aus, um Chinas Paris-Verpflichtung zu erfüllen. heute journal - der Podcast mit Helene Reiner und Christian Sievers Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit - warum es für Klimaschutz noch nicht zu spät ist. 18.04.2025 | 42:29 min -- Ammersee Meer braucht's ned
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| Date | 2025-11-14 07:37 +0100 |
| Message-ID | <mno10kF467lU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #650528 |
Am 13.11.2025 um 13:04 schrieb Dr. Joachim Neudert: >> Soll das heißen, die Ausrede, "aber in China!" gilt nicht mehr und >> wir > müssten gar selber auch unsere CO2 Emissionen senken? > > Oh, da werden einige schwer daran zu knabbern haben. > Der Kettenraucher hat also ein Päckchen weniger im Jahr geraucht. Das reinigt die Luft sicher immens. ;-) FW
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2025-11-14 11:21 +0100 |
| Message-ID | <10f7ah9$2e51$1@solani.org> |
| In reply to | #650528 |
> Soll das heißen, die Ausrede, "aber in China!" gilt nicht mehr und wir > müssten gar selber auch unsere CO2 Emissionen senken? Das ist - erstens keine Ausrede (das "aber" hat sehr wohl seine Berechtigung) - zweitens eine ignorante Frage (wir haben schon gesenkt, die nicht) - und drittens weiß jeder, dass Differenz, Niveau und erst recht Trend nicht dasselbe sind. Insofern Gratulation, ich hätte mich in so prähnanter Weise nicht dümmer ausdrücken können.
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