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Groups > ger.ct > #649151 > unrolled thread

Kinder haben gefährlich?

Started byHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
First post2025-10-22 10:20 +0200
Last post2025-10-22 18:11 +0200
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Contents

  Kinder haben gefährlich? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-10-22 10:20 +0200
    Re: Kinder haben gefährlich? Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2025-10-22 10:27 +0200
      Re: Kinder haben gefährlich? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-10-22 08:57 +0000
        Re: Kinder haben gefährlich? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2025-10-22 11:09 +0200
          Re: Kinder haben gefährlich? Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-10-22 09:15 +0000
            Re: Kinder haben gefährlich? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2025-10-22 11:55 +0200
          Re: Kinder haben gefährlich? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2025-10-22 11:54 +0200
            Re: Kinder haben gefährlich? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-10-22 13:24 +0200
              Re: Kinder haben gefährlich? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-10-22 12:27 +0000
                Re: Kinder haben gefährlich? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-10-22 14:52 +0200
                  Re: Kinder haben gefährlich? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-10-22 13:41 +0000
                    Re: Kinder haben gefährlich? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-10-22 15:54 +0200
                      Re: Kinder haben gefährlich? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-10-22 19:15 +0000
                        Re: Kinder haben gefährlich? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-10-22 21:32 +0200
                Re: Kinder haben gefährlich? Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-10-23 14:35 +0200
                  Re: Kinder haben gefährlich? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-10-23 18:28 +0200
                    Re: Kinder haben gefährlich? Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-10-24 13:52 +0200
                      Re: Kinder haben gefährlich? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-10-24 17:04 +0200
          Re: Kinder haben gefährlich? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-10-22 12:15 +0000
        Re: Kinder haben gefährlich? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-10-22 11:36 +0200
        Re: Kinder haben gefährlich? Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-10-22 14:12 +0200
        Re: Kinder haben gefährlich? Thomas Heuving <heuving@gmx.de> - 2025-10-23 08:31 +0200
      Re: Kinder haben gefährlich? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-10-22 11:19 +0200
        Re: Kinder haben gefährlich? Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2025-10-24 00:00 +0200
          Re: Kinder haben gefährlich? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-10-24 07:45 +0200
          Re: Kinder haben gefährlich? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-10-24 23:24 +0200
          Re: Kinder haben gefährlich? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-10-25 11:30 +0200
            Re: Kinder haben gefährlich? Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-10-25 09:38 +0000
              Re: Kinder haben gefährlich? Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2025-10-25 20:58 +0200
              Re: Kinder haben gefährlich? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-10-26 14:38 +0100
    Re: Kinder haben gefährlich? "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2025-10-22 18:11 +0200

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#649151 — Kinder haben gefährlich?

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2025-10-22 10:20 +0200
SubjectKinder haben gefährlich?
Message-ID<mlrie5F7gu3U1@mid.individual.net>
Nach Heise newsticker unter Bestellungen-eines-sieben-Jaehrigen
hat ein 7-Jähriger mit Papas Google play Konto
  Spiele für 34 000 Euro gekauft.
Der Vater wird die Kosten bezahlen müssen.

-- 
<http://www.hermann-riemann.de> bzw.:
<https://www.hermann-riemann.eu/de>

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#649152

FromMartin Τrautmann <t-usenet@gmx.net>
Date2025-10-22 10:27 +0200
Message-ID<slrn10fh5an.11b5.t-usenet@ID-685.user.individual.de>
In reply to#649151
On Wed, 22 Oct 2025 10:20:20 +0200, Hermann Riemann wrote:
> Nach Heise newsticker unter Bestellungen-eines-sieben-Jaehrigen
> hat ein 7-Jähriger mit Papas Google play Konto
>   Spiele für 34 000 Euro gekauft.
> Der Vater wird die Kosten bezahlen müssen.

Warum?

Der Vater dürfte kaum Interesse am Kauf gehabt haben. Daher Irrtum beim
Kauf..

Und der Sohn wird nicht geschäftsfähig gewesen sein.

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#649156

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2025-10-22 08:57 +0000
Message-ID<5t68f89be5i21d0cn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#649152
On Wed, 22 Oct 2025 10:27:03 Martin Τrautmann wrote:
> On Wed, 22 Oct 2025 10:20:20 +0200, Hermann Riemann wrote:
>> Nach Heise newsticker unter Bestellungen-eines-sieben-Jaehrigen
>> hat ein 7-Jähriger mit Papas Google play Konto
>>   Spiele für 34 000 Euro gekauft.
>> Der Vater wird die Kosten bezahlen müssen.
> 
> Warum?
> 
> Der Vater dürfte kaum Interesse am Kauf gehabt haben. Daher Irrtum
> beim Kauf..

> Und der Sohn wird nicht geschäftsfähig gewesen sein.

Ack. Ausfechten muss man es halt, und gegen Google juristisch
vorzugehen ist überaus zäh. Es dauert Jahre, kostet erst einmal eine
Menge an Anwaltsgebühren, und das Damoklesschwert des Scheiterns
("hey, Sie haben ihren Account nicht state of the art gesichert? Das
ist dann aber ihr Problem, nicht unseres") hängt samt der damit
verbundenen Zusatzkosten ständig über einem.

Servus,
   Stefan

-- 
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - keiner zagt dussliger sei es denn pummeliger.
(Sloganizer)

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#649158

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2025-10-22 11:09 +0200
Message-ID<10da70a$g7ds$4@dont-email.me>
In reply to#649156
Stefan Froehlich schrieb am 22.10.2025 um 10:57:

> On Wed, 22 Oct 2025 10:27:03 Martin Τrautmann wrote:
>> On Wed, 22 Oct 2025 10:20:20 +0200, Hermann Riemann wrote:
>>> Nach Heise newsticker unter Bestellungen-eines-sieben-Jaehrigen
>>> hat ein 7-Jähriger mit Papas Google play Konto
>>>   Spiele für 34 000 Euro gekauft.
>>> Der Vater wird die Kosten bezahlen müssen.
>>
>> Warum?
>>
>> Der Vater dürfte kaum Interesse am Kauf gehabt haben. Daher Irrtum
>> beim Kauf..
> 
>> Und der Sohn wird nicht geschäftsfähig gewesen sein.
> 
> Ack. Ausfechten muss man es halt, und gegen Google juristisch
> vorzugehen ist überaus zäh. 
Hach, es könnte so einfach sein: Es war ein Urteil.
<https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669>

Stichwort: Anscheinsvollmacht, oder gerade "weil das Kind in gut
eineinhalb Jahren insgesamt 1.210 kostenpflichtige Bestellungen
aufgegeben hat, durfte sich Google darauf verlassen, dass alles mit
rechten Dingen zuging. "
<https://www.heise.de/news/7-Jaehriger-bestellt-auf-Google-Play-fuer-34-000-Euro-Papa-muss-zahlen-10793754.html>

Veith
-- 
"Denken ist doch in dieser Gruppe nicht notwendig."
J.P. am 22.09.2023 in datu.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#649161

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2025-10-22 09:15 +0000
Message-ID<1761124546-2991@newsgrouper.org>
In reply to#649158
Peter Veith <veith@snafu.de> posted:

> Stefan Froehlich schrieb am 22.10.2025 um 10:57:
> 
> > On Wed, 22 Oct 2025 10:27:03 Martin Τrautmann wrote:
> >> On Wed, 22 Oct 2025 10:20:20 +0200, Hermann Riemann wrote:
> >>> Nach Heise newsticker unter Bestellungen-eines-sieben-Jaehrigen
> >>> hat ein 7-Jähriger mit Papas Google play Konto
> >>>   Spiele für 34 000 Euro gekauft.
> >>> Der Vater wird die Kosten bezahlen müssen.
> >>
> >> Warum?
> >>
> >> Der Vater dürfte kaum Interesse am Kauf gehabt haben. Daher Irrtum
> >> beim Kauf..
> > 
> >> Und der Sohn wird nicht geschäftsfähig gewesen sein.
> > 
> > Ack. Ausfechten muss man es halt, und gegen Google juristisch
> > vorzugehen ist überaus zäh. 
> Hach, es könnte so einfach sein: Es war ein Urteil.
> <https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669>

Ein erstinstanzliches solches.

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#649167

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2025-10-22 11:55 +0200
Message-ID<10cde2ba77df7dbac8aec389d389fd56@wxp-nb-01.mouse.local>
In reply to#649161
Ulf Kutzner schrieb:
> 
> Peter Veith <veith@snafu.de> posted:
> 
>> Stefan Froehlich schrieb am 22.10.2025 um 10:57:
>>
>>> On Wed, 22 Oct 2025 10:27:03 Martin Τrautmann wrote:
>>>> On Wed, 22 Oct 2025 10:20:20 +0200, Hermann Riemann wrote:
>>>>> Nach Heise newsticker unter Bestellungen-eines-sieben-Jaehrigen
>>>>> hat ein 7-Jähriger mit Papas Google play Konto
>>>>>    Spiele für 34 000 Euro gekauft.
>>>>> Der Vater wird die Kosten bezahlen müssen.
>>>>
>>>> Warum?
>>>>
>>>> Der Vater dürfte kaum Interesse am Kauf gehabt haben. Daher Irrtum
>>>> beim Kauf..
>>>
>>>> Und der Sohn wird nicht geschäftsfähig gewesen sein.
>>>
>>> Ack. Ausfechten muss man es halt, und gegen Google juristisch
>>> vorzugehen ist überaus zäh.
>> Hach, es könnte so einfach sein: Es war ein Urteil.
>> <https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669>
> 
> Ein erstinstanzliches solches.
> 
Und dabei sollten es die Beteiligte auch lassen, bevor das FiAmt wach wird, 
seihe mein gerade eben erstelltes Posting.

-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#649166

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2025-10-22 11:54 +0200
Message-ID<38b41a40cc0a414fafbcca51e63187ab@wxp-nb-01.mouse.local>
In reply to#649158
Peter Veith schrieb:
> Stefan Froehlich schrieb am 22.10.2025 um 10:57:
> 
>> On Wed, 22 Oct 2025 10:27:03 Martin Τrautmann wrote:
>>> On Wed, 22 Oct 2025 10:20:20 +0200, Hermann Riemann wrote:
>>>> Nach Heise newsticker unter Bestellungen-eines-sieben-Jaehrigen
>>>> hat ein 7-Jähriger mit Papas Google play Konto
>>>>    Spiele für 34 000 Euro gekauft.
>>>> Der Vater wird die Kosten bezahlen müssen.
>>>
>>> Warum?
>>>
>>> Der Vater dürfte kaum Interesse am Kauf gehabt haben. Daher Irrtum
>>> beim Kauf..
>>
>>> Und der Sohn wird nicht geschäftsfähig gewesen sein.
>>
>> Ack. Ausfechten muss man es halt, und gegen Google juristisch
>> vorzugehen ist überaus zäh.
> Hach, es könnte so einfach sein: Es war ein Urteil.
> <https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669>
> 
> Stichwort: Anscheinsvollmacht, oder gerade "weil das Kind in gut
> eineinhalb Jahren insgesamt 1.210 kostenpflichtige Bestellungen
> aufgegeben hat, durfte sich Google darauf verlassen, dass alles mit
> rechten Dingen zuging. "
> <https://www.heise.de/news/7-Jaehriger-bestellt-auf-Google-Play-fuer-34-000-Euro-Papa-muss-zahlen-10793754.html>

Der Vater kann doch glücklich sein, dass ihm nicht die Steuerfahndung auf 
die Bude gerückt ist. Laut dem Heisebericht, war es ein Firmenkonto. Wenn 
damit die Familie auf Einkaufstour geht, sehe ich ganz laienhaft eine 
Privatentnahme. Damit hätten wir einen unternehmerischen Aufwand, der 
steuermindernd berücksichtigt wurde und eine geldwerte Leistung, die nicht 
in der ESt. auftaucht. Ich habe Steuerprüfer schon bei geringeren Anlässen 
frohlocken/ausflippen gesehen.



-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#649173

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2025-10-22 13:24 +0200
Message-ID<20251022132440.681ce601.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#649166
Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:

> Peter Veith schrieb:
> > Stefan Froehlich schrieb am 22.10.2025 um 10:57:
> >   
> >> On Wed, 22 Oct 2025 10:27:03 Martin Τrautmann wrote:  
> >>> On Wed, 22 Oct 2025 10:20:20 +0200, Hermann Riemann wrote:  
> >>>> Nach Heise newsticker unter Bestellungen-eines-sieben-Jaehrigen
> >>>> hat ein 7-Jähriger mit Papas Google play Konto
> >>>>    Spiele für 34 000 Euro gekauft.
> >>>> Der Vater wird die Kosten bezahlen müssen.  
> >>>
> >>> Warum?
> >>>
> >>> Der Vater dürfte kaum Interesse am Kauf gehabt haben. Daher Irrtum
> >>> beim Kauf..  
> >>  
> >>> Und der Sohn wird nicht geschäftsfähig gewesen sein.  
> >>
> >> Ack. Ausfechten muss man es halt, und gegen Google juristisch
> >> vorzugehen ist überaus zäh.  
> > Hach, es könnte so einfach sein: Es war ein Urteil.
> > <https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669>
> > 
> > Stichwort: Anscheinsvollmacht, oder gerade "weil das Kind in gut
> > eineinhalb Jahren insgesamt 1.210 kostenpflichtige Bestellungen
> > aufgegeben hat, durfte sich Google darauf verlassen, dass alles mit
> > rechten Dingen zuging. "
> > <https://www.heise.de/news/7-Jaehriger-bestellt-auf-Google-Play-fuer-34-000-Euro-Papa-muss-zahlen-10793754.html>
> >  
> 
> Der Vater kann doch glücklich sein, dass ihm nicht die Steuerfahndung
> auf die Bude gerückt ist. Laut dem Heisebericht, war es ein
> Firmenkonto. Wenn damit die Familie auf Einkaufstour geht, sehe ich
> ganz laienhaft eine Privatentnahme. Damit hätten wir einen
> unternehmerischen Aufwand, der steuermindernd berücksichtigt wurde
> und eine geldwerte Leistung, die nicht in der ESt. auftaucht. Ich
> habe Steuerprüfer schon bei geringeren Anlässen frohlocken/ausflippen
> gesehen.

Dass StBen, die sich mit dir abgeben, zu possierlichem Verhalten neigen
dürften ist naheliegend.

Alle anderen geben das der Mandantschaft zu passenden Zeiten als
"Unklare Buchungen Konto 1590" weiter und verbuchen die Posten dann
geeignet. Gar kein Problem.

Und wer den Artikel bis zum Ende gelesen hat, dem wird vermutlich auch
der Gedanke kommen, dass der Herr Vater so gut gepflastert ist, dass
ihm 30kEUR in 1.5a nicht aufgefallen sind. Ergo ärgerlich, aber trotz
der Summe (die ja bereits abgebucht wurde) kein familienvernichtendes
Unheil.

-- 
It can't be that stupid, you must be prompting it wrong!

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#649195

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2025-10-22 12:27 +0000
Message-ID<5t68f8cd2bi471d1n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#649173
On Wed, 22 Oct 2025 13:24:40 Dietz Proepper wrote:
> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:
>> Peter Veith schrieb:
>> > Stefan Froehlich schrieb am 22.10.2025 um 10:57:
>> > <https://www.heise.de/news/7-Jaehriger-bestellt-auf-Google-Play-fuer-34-000-Euro-Papa-muss-zahlen-10793754.html>

>> Der Vater kann doch glücklich sein, dass ihm nicht die
>> Steuerfahndung auf die Bude gerückt ist. [...]

> Dass StBen, die sich mit dir abgeben, zu possierlichem Verhalten neigen
> dürften ist naheliegend.

> Alle anderen geben das der Mandantschaft zu passenden Zeiten als
> "Unklare Buchungen Konto 1590" weiter und verbuchen die Posten
> dann geeignet. Gar kein Problem.

Naja, "gar kein Problem" sollten eine vierstellige Anzahl von
Transaktionen nicht mehr sein, wenn sie mit dem Geschäftszweck des
Unternehmens (gehen wir einmal davon aus, dass der Vater nicht just
in der Gaming-Industrie arbeitet) nichts zu tun haben.

Allerdings hat er, ist zu lesen, seine private Kreditkarte
hinterlegt, die *teilweise* auch geschäftlich genutzt wurde.
Insofern finde ich es zwar immer noch befremdlich, wenn jemandem so
eine hohe Anzahl an Transaktionen 1,5 Jahre lang nicht einmal
auffällt, aber steuerlich relevant dürfte es - gerade dann: hätte er
es in der Firma verbucht, wäre es ja wohl früher aufgefallen - nicht
sein.

Servus,
   Stefan

-- 
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Wässrig und doch eifrig?! Stefan - gegen den Frust.
(Sloganizer)

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#649199

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2025-10-22 14:52 +0200
Message-ID<20251022145216.2b388c81.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#649195
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:

> On Wed, 22 Oct 2025 13:24:40 Dietz Proepper wrote:
> > Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:  
> >> Peter Veith schrieb:  
> >> > Stefan Froehlich schrieb am 22.10.2025 um 10:57:
> >> > <https://www.heise.de/news/7-Jaehriger-bestellt-auf-Google-Play-fuer-34-000-Euro-Papa-muss-zahlen-10793754.html>
> >> >  
> 
> >> Der Vater kann doch glücklich sein, dass ihm nicht die
> >> Steuerfahndung auf die Bude gerückt ist. [...]  
> 
> > Dass StBen, die sich mit dir abgeben, zu possierlichem Verhalten
> > neigen dürften ist naheliegend.  
> 
> > Alle anderen geben das der Mandantschaft zu passenden Zeiten als
> > "Unklare Buchungen Konto 1590" weiter und verbuchen die Posten
> > dann geeignet. Gar kein Problem.  
> 
> Naja, "gar kein Problem" sollten eine vierstellige Anzahl von
> Transaktionen nicht mehr sein, wenn sie mit dem Geschäftszweck des
> Unternehmens (gehen wir einmal davon aus, dass der Vater nicht just
> in der Gaming-Industrie arbeitet) nichts zu tun haben.

Es hängt jetzt natürlich von der Unternehensform ab, aber für
"Einzelunternehmer" sollten entsprechende Entnahmen kein großes Problem
darstellen.

> Allerdings hat er, ist zu lesen, seine private Kreditkarte
> hinterlegt, die *teilweise* auch geschäftlich genutzt wurde.

Eben - mache ich btw. genauso. Frau StBin meint "gar kein Problem,
legst mir halt die entsprechenden Kontoauszugsblätte von $privat bei."

> Insofern finde ich es zwar immer noch befremdlich, wenn jemandem so
> eine hohe Anzahl an Transaktionen 1,5 Jahre lang nicht einmal
> auffällt, aber steuerlich relevant dürfte es - gerade dann: hätte er
> es in der Firma verbucht, wäre es ja wohl früher aufgefallen - nicht
> sein.

Solange die entsprechenden Buchungen nicht als Betriebsausgaben
gemeldet wurden maximal minimales Stirnrunzeln.

Genaueres Lesen des Artikels zeigt auch, dass der Vater in der
entsprechenden Zeit offenbar ein paar private Trubel um die Ohren
hatte, was durchaus als Erklärung für das längere Übersehen herhalten
kann.

-- 
It can't be that stupid, you must be prompting it wrong!

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#649205

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2025-10-22 13:41 +0000
Message-ID<1t68f8dde7i54e9an3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#649199
On Wed, 22 Oct 2025 14:52:16 Dietz Proepper wrote:
> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
>> On Wed, 22 Oct 2025 13:24:40 Dietz Proepper wrote:
>> > Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:  
>> >> Peter Veith schrieb:  
>> >> > Stefan Froehlich schrieb am 22.10.2025 um 10:57:
>> >> > <https://www.heise.de/news/7-Jaehriger-bestellt-auf-Google-Play-fuer-34-000-Euro-Papa-muss-zahlen-10793754.html>

>> >> Der Vater kann doch glücklich sein, dass ihm nicht die
>> >> Steuerfahndung auf die Bude gerückt ist. [...]  

>> > Dass StBen, die sich mit dir abgeben, zu possierlichem
>> > Verhalten neigen dürften ist naheliegend.

>> > Alle anderen geben das der Mandantschaft zu passenden Zeiten
>> > als "Unklare Buchungen Konto 1590" weiter und verbuchen die
>> > Posten dann geeignet. Gar kein Problem.  

>> Naja, "gar kein Problem" sollten eine vierstellige Anzahl von
>> Transaktionen nicht mehr sein, wenn sie mit dem Geschäftszweck
>> des Unternehmens (gehen wir einmal davon aus, dass der Vater
>> nicht just in der Gaming-Industrie arbeitet) nichts zu tun haben.

> Es hängt jetzt natürlich von der Unternehensform ab, aber für
> "Einzelunternehmer" sollten entsprechende Entnahmen kein großes
> Problem darstellen.

Als betriebsnotwendig müsste er es ggf. halt darstellen, und
üblicherweise hat man als Einzelunternehmer keine 5 Buchungen
pro Arbeitstag auf seiner Kreditkarte. Ein halbwegs aufmerksamer
Prüfer würde das schon merken (andererseits: erst muss überhaupt
einmal ein Prüfer kommen).

>> Allerdings hat er, ist zu lesen, seine private Kreditkarte
>> hinterlegt, die *teilweise* auch geschäftlich genutzt wurde.

> Eben - mache ich btw. genauso. Frau StBin meint "gar kein Problem,
> legst mir halt die entsprechenden Kontoauszugsblätte von $privat
> bei."

Problem ist das absolut keines, aber da ich zu meinem Privatkonto
kostenlos auch noch ein Firmenkonto samt Kreditkarte bekomme, ist
das natürlich die bevorzugte Variante. Ansonsten müsste ich halt
schwärzen, oder damit leben, dass Privatausgaben für die Behörden
zwar nicht relevant, aber sichtbar sind.

>> Insofern finde ich es zwar immer noch befremdlich, wenn jemandem
>> so eine hohe Anzahl an Transaktionen 1,5 Jahre lang nicht einmal
>> auffällt, aber steuerlich relevant dürfte es - gerade dann: hätte
>> er es in der Firma verbucht, wäre es ja wohl früher aufgefallen -
>> nicht sein.

> Solange die entsprechenden Buchungen nicht als Betriebsausgaben
> gemeldet wurden maximal minimales Stirnrunzeln.

Ack. Aber Andreas ging wohl davon aus, dass das auf eine
Firmenkreditkarte gelaufen und als Betriebsausgaben verbucht wurde.
Und das wäre dann doof.

> Genaueres Lesen des Artikels zeigt auch, dass der Vater in der
> entsprechenden Zeit offenbar ein paar private Trubel um die Ohren
> hatte, was durchaus als Erklärung für das längere Übersehen
> herhalten kann.

Private Troubles hatte ich auch schon, dennoch: Alleine die
Tatsache, dass ich plötzlich zwei Briefe mit Kontoauszügen bekäme
anstatt einem (weil die 20g für die Standardsendung gesprengt
würden), machte mich misstrauisch; ansonsten auch schon die schiere
Zahl an Buchungszeilen, siehe oben.

Servus,
   Stefan

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Für die Dame von Welt: Stefan - in den Stunden nach dem Raport!
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#649209

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2025-10-22 15:54 +0200
Message-ID<20251022155402.0700699b.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#649205
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:

> On Wed, 22 Oct 2025 14:52:16 Dietz Proepper wrote:
> > Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:  
> >> On Wed, 22 Oct 2025 13:24:40 Dietz Proepper wrote:  
> >> > Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:    
> >> >> Peter Veith schrieb:    
> >> >> > Stefan Froehlich schrieb am 22.10.2025 um 10:57:
> >> >> > <https://www.heise.de/news/7-Jaehriger-bestellt-auf-Google-Play-fuer-34-000-Euro-Papa-muss-zahlen-10793754.html>
> >> >> >  
> 
> >> >> Der Vater kann doch glücklich sein, dass ihm nicht die
> >> >> Steuerfahndung auf die Bude gerückt ist. [...]    
> 
> >> > Dass StBen, die sich mit dir abgeben, zu possierlichem
> >> > Verhalten neigen dürften ist naheliegend.  
> 
> >> > Alle anderen geben das der Mandantschaft zu passenden Zeiten
> >> > als "Unklare Buchungen Konto 1590" weiter und verbuchen die
> >> > Posten dann geeignet. Gar kein Problem.    
> 
> >> Naja, "gar kein Problem" sollten eine vierstellige Anzahl von
> >> Transaktionen nicht mehr sein, wenn sie mit dem Geschäftszweck
> >> des Unternehmens (gehen wir einmal davon aus, dass der Vater
> >> nicht just in der Gaming-Industrie arbeitet) nichts zu tun haben.  
> 
> > Es hängt jetzt natürlich von der Unternehensform ab, aber für
> > "Einzelunternehmer" sollten entsprechende Entnahmen kein großes
> > Problem darstellen.  
> 
> Als betriebsnotwendig müsste er es ggf. halt darstellen, und
> üblicherweise hat man als Einzelunternehmer keine 5 Buchungen
> pro Arbeitstag auf seiner Kreditkarte. Ein halbwegs aufmerksamer
> Prüfer würde das schon merken (andererseits: erst muss überhaupt
> einmal ein Prüfer kommen).

Nochmal, solange die Abbuchungen korrekt als "Privatentnahme"
gekennzeichnet sind sagt da niemand was. Gut, hätten sich bei mir über
ein Jahr 30kEUR "komischer" Buchungen angehäuft hätte meine StBin mir
spätestens nach 5000 EUR eine kritische mail geschrieben.

> >> Allerdings hat er, ist zu lesen, seine private Kreditkarte
> >> hinterlegt, die *teilweise* auch geschäftlich genutzt wurde.  
> 
> > Eben - mache ich btw. genauso. Frau StBin meint "gar kein Problem,
> > legst mir halt die entsprechenden Kontoauszugsblätte von $privat
> > bei."  
> 
> Problem ist das absolut keines, aber da ich zu meinem Privatkonto
> kostenlos auch noch ein Firmenkonto samt Kreditkarte bekomme, ist
> das natürlich die bevorzugte Variante. Ansonsten müsste ich halt
> schwärzen, oder damit leben, dass Privatausgaben für die Behörden
> zwar nicht relevant, aber sichtbar sind.

Eingedenk der Tatsache, dass Steuerbehörden ohnehin problemlos Zugriff
auf Deine Kontenbewegungen erhalten ist das ein überschaubares Problem.

> >> Insofern finde ich es zwar immer noch befremdlich, wenn jemandem
> >> so eine hohe Anzahl an Transaktionen 1,5 Jahre lang nicht einmal
> >> auffällt, aber steuerlich relevant dürfte es - gerade dann: hätte
> >> er es in der Firma verbucht, wäre es ja wohl früher aufgefallen -
> >> nicht sein.  
> 
> > Solange die entsprechenden Buchungen nicht als Betriebsausgaben
> > gemeldet wurden maximal minimales Stirnrunzeln.  
> 
> Ack. Aber Andreas ging wohl davon aus, dass das auf eine
> Firmenkreditkarte gelaufen und als Betriebsausgaben verbucht wurde.
> Und das wäre dann doof.

Bockelmann geht öfters von leicht irrealen Bedingungen aus, wusstest Du
das nicht? ;-).

-- 
It can't be that stupid, you must be prompting it wrong!

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#649224

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2025-10-22 19:15 +0000
Message-ID<7t68f92c60i88c76n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#649209
On Wed, 22 Oct 2025 15:54:02 Dietz Proepper wrote:
> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
>> On Wed, 22 Oct 2025 14:52:16 Dietz Proepper wrote:
>> > Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:  
>> >> On Wed, 22 Oct 2025 13:24:40 Dietz Proepper wrote:  
>> >> > Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:    
>> >> >> Peter Veith schrieb:    
>> >> >> > Stefan Froehlich schrieb am 22.10.2025 um 10:57:
>> >> >> > <https://www.heise.de/news/7-Jaehriger-bestellt-auf-Google-Play-fuer-34-000-Euro-Papa-muss-zahlen-10793754.html>

>> >> >> Der Vater kann doch glücklich sein, dass ihm nicht die
>> >> >> Steuerfahndung auf die Bude gerückt ist. [...]    
 
>> >> > Dass StBen, die sich mit dir abgeben, zu possierlichem
>> >> > Verhalten neigen dürften ist naheliegend.  

>> >> > Alle anderen geben das der Mandantschaft zu passenden Zeiten
>> >> > als "Unklare Buchungen Konto 1590" weiter und verbuchen die
>> >> > Posten dann geeignet. Gar kein Problem.    

>> >> Naja, "gar kein Problem" sollten eine vierstellige Anzahl von
>> >> Transaktionen nicht mehr sein, wenn sie mit dem Geschäftszweck
>> >> des Unternehmens (gehen wir einmal davon aus, dass der Vater
>> >> nicht just in der Gaming-Industrie arbeitet) nichts zu tun
>> >> haben.  
 
>> > Es hängt jetzt natürlich von der Unternehensform ab, aber für
>> > "Einzelunternehmer" sollten entsprechende Entnahmen kein großes
>> > Problem darstellen.  
 
>> Als betriebsnotwendig müsste er es ggf. halt darstellen, und
>> üblicherweise hat man als Einzelunternehmer keine 5 Buchungen pro
>> Arbeitstag auf seiner Kreditkarte. Ein halbwegs aufmerksamer
>> Prüfer würde das schon merken (andererseits: erst muss überhaupt
>> einmal ein Prüfer kommen).

> Nochmal, solange die Abbuchungen korrekt als "Privatentnahme"
> gekennzeichnet sind sagt da niemand was.

Das galt unter Andreas' Annahme, dass es sich um Firmenausgaben
gehandelt habe. Privat kann er eh machen, was er will (jedenfalls
bis zur Privatinsolvenz, ab dann wird's wieder spannend).

>> [...] da ich zu meinem Privatkonto kostenlos auch noch ein
>> Firmenkonto samt Kreditkarte bekomme, ist das natürlich die
>> bevorzugte Variante. Ansonsten müsste ich halt schwärzen, oder
>> damit leben, dass Privatausgaben für die Behörden zwar nicht
>> relevant, aber sichtbar sind.

> Eingedenk der Tatsache, dass Steuerbehörden ohnehin problemlos
> Zugriff auf Deine Kontenbewegungen erhalten ist das ein
> überschaubares Problem.

"Problemlos" betrifft allerdings nicht den gewöhnlichen
Steuerprüfer, sondern da braucht es schon wenigstens einen
Anfangsverdacht für irgendetwas konkretes, sowie einen davon
überzeugten Richter. Dass das nicht passiert, davon gehe ich voll
Selbstvertrauen jetzt einfach einmal aus; eine Steuerprüfung trifft
einen hingegen rein statistisch.

(Also nicht, dass der Prüfer mit meinen Privatausgaben sehr viel
anfangen könnte, aber trotzdem; was nicht muss, das muss nicht)

> Bockelmann geht öfters von leicht irrealen Bedingungen aus,
> wusstest Du das nicht? ;-).

Doch, aber es spricht ja manchmal nichts dagegen, auch auf deren
Basis Überlegungen anzustellen.

Servus,
   Stefan

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Stefan - der absurdste Brüller, den es gibt.
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#649225

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2025-10-22 21:32 +0200
Message-ID<20251022213248.0ec90662.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#649224
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:

> On Wed, 22 Oct 2025 15:54:02 Dietz Proepper wrote:
> > Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:  
> >> On Wed, 22 Oct 2025 14:52:16 Dietz Proepper wrote:  
> > Nochmal, solange die Abbuchungen korrekt als "Privatentnahme"
> > gekennzeichnet sind sagt da niemand was.  
> 
> Das galt unter Andreas' Annahme, dass es sich um Firmenausgaben
> gehandelt habe. Privat kann er eh machen, was er will (jedenfalls
> bis zur Privatinsolvenz, ab dann wird's wieder spannend).

*SEUZF*. Ja, wenn das zutrifft, dann wäre das natürlich ... suboptimal.
Deswegen schrieb ich ja auch weiter oben, dass das dann Ausgaben sind,
die jeder brauchbare Steuerberater anmäkeln bzw. selbstständig als
Privatentnahme verbuchen wird.

> >> [...] da ich zu meinem Privatkonto kostenlos auch noch ein
> >> Firmenkonto samt Kreditkarte bekomme, ist das natürlich die
> >> bevorzugte Variante. Ansonsten müsste ich halt schwärzen, oder
> >> damit leben, dass Privatausgaben für die Behörden zwar nicht
> >> relevant, aber sichtbar sind.  
> 
> > Eingedenk der Tatsache, dass Steuerbehörden ohnehin problemlos
> > Zugriff auf Deine Kontenbewegungen erhalten ist das ein
> > überschaubares Problem.  
> 
> "Problemlos" betrifft allerdings nicht den gewöhnlichen
> Steuerprüfer, sondern da braucht es schon wenigstens einen
> Anfangsverdacht für irgendetwas konkretes, sowie einen davon
> überzeugten Richter.

Ich bilde mir ein, dass hierzulande kein entsprechender richterlicher
Beschluss nötig ist, kann mich aber täuschen.

Und um zum Anfang zurückzukommen. Wenn Du Deine private CC-Karte
regelmäßig für Firmenausgaben nutzt, dann wäre der Erwerb einer zweiten
Karte auf jeden Fall keine ganz dumme Idee.

> Dass das nicht passiert, davon gehe ich voll
> Selbstvertrauen jetzt einfach einmal aus; eine Steuerprüfung trifft
> einen hingegen rein statistisch.

Meine StBin meint immer, ich sei ohnehin viel zu ehrlich, als dass ich
viel zu befürchten hätte.

> (Also nicht, dass der Prüfer mit meinen Privatausgaben sehr viel
> anfangen könnte, aber trotzdem; was nicht muss, das muss nicht)

Auch in meinem Fall, der ich ein paar Mal im Jahr etwas geschäftliches
via Privatkonto abrechne, langen einzelne Kontenblätter, d.h. der
Informationsabfluss ist sehr überschaubar. Ich könnte, wie Du oben ja
schreibst, auch schwärzen, aber das ist üblicherweise zu viel Aufwand.

Oder entsprechende Buchungsbestätigungen aus dem Onlinebänking heraus
nudeln, das würde vmtl. auch als Beleg ausreichen.

> > Bockelmann geht öfters von leicht irrealen Bedingungen aus,
> > wusstest Du das nicht? ;-).  
> 
> Doch, aber es spricht ja manchmal nichts dagegen, auch auf deren
> Basis Überlegungen anzustellen.

Danke, ich habe schon so Kopfschmerzen ;-).

-- 
WOKE: what offends Klansmen easily

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#649244

FromWalter Brill <WalterBrill@t-online.de>
Date2025-10-23 14:35 +0200
Message-ID<mlulpaFcjmpU3@mid.individual.net>
In reply to#649195
Hallo,

Am 22.10.25 um 14:27 schrieb Stefan Froehlich:
> On Wed, 22 Oct 2025 13:24:40 Dietz Proepper wrote:
>> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:
>>> Peter Veith schrieb:
>>>> Stefan Froehlich schrieb am 22.10.2025 um 10:57:
>>>> <https://www.heise.de/news/7-Jaehriger-bestellt-auf-Google-Play-fuer-34-000-Euro-Papa-muss-zahlen-10793754.html>
> 
>>> Der Vater kann doch glücklich sein, dass ihm nicht die
>>> Steuerfahndung auf die Bude gerückt ist. [...]
> 
>> Dass StBen, die sich mit dir abgeben, zu possierlichem Verhalten neigen
>> dürften ist naheliegend.
> 
>> Alle anderen geben das der Mandantschaft zu passenden Zeiten als
>> "Unklare Buchungen Konto 1590" weiter und verbuchen die Posten
>> dann geeignet. Gar kein Problem.
> 
> Naja, "gar kein Problem" sollten eine vierstellige Anzahl von
> Transaktionen nicht mehr sein, wenn sie mit dem Geschäftszweck des
> Unternehmens (gehen wir einmal davon aus, dass der Vater nicht just
> in der Gaming-Industrie arbeitet) nichts zu tun haben.
> 
> Allerdings hat er, ist zu lesen, seine private Kreditkarte
> hinterlegt, 

"hinterlegt" wäre dann das Stichwort!

Das ist ja wie Blankoscheck.

So etwas darf es nicht geben. Jeder Kauf sollte über eine 2FA 
autorisiert werden.

 >
die *teilweise* auch geschäftlich genutzt wurde.
> Insofern finde ich es zwar immer noch befremdlich, wenn jemandem so
> eine hohe Anzahl an Transaktionen 1,5 Jahre lang nicht einmal
> auffällt, aber steuerlich relevant dürfte es - gerade dann: hätte er
> es in der Firma verbucht, wäre es ja wohl früher aufgefallen - nicht
> sein.

Ciao
Walter

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#649256

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2025-10-23 18:28 +0200
Message-ID<mlv3duFfartU1@mid.individual.net>
In reply to#649244
Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> writes:

> Hallo,
>
> Am 22.10.25 um 14:27 schrieb Stefan Froehlich:
>> On Wed, 22 Oct 2025 13:24:40 Dietz Proepper wrote:
>>> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:
>>>> Peter Veith schrieb:
>>>>> Stefan Froehlich schrieb am 22.10.2025 um 10:57:
>>>>> <https://www.heise.de/news/7-Jaehriger-bestellt-auf-Google-Play-fuer-34-000-Euro-Papa-muss-zahlen-10793754.html>
>> 
>>>> Der Vater kann doch glücklich sein, dass ihm nicht die
>>>> Steuerfahndung auf die Bude gerückt ist. [...]
>> 
>>> Dass StBen, die sich mit dir abgeben, zu possierlichem Verhalten neigen
>>> dürften ist naheliegend.
>> 
>>> Alle anderen geben das der Mandantschaft zu passenden Zeiten als
>>> "Unklare Buchungen Konto 1590" weiter und verbuchen die Posten
>>> dann geeignet. Gar kein Problem.
>> Naja, "gar kein Problem" sollten eine vierstellige Anzahl von
>> Transaktionen nicht mehr sein, wenn sie mit dem Geschäftszweck des
>> Unternehmens (gehen wir einmal davon aus, dass der Vater nicht just
>> in der Gaming-Industrie arbeitet) nichts zu tun haben.
>> Allerdings hat er, ist zu lesen, seine private Kreditkarte
>> hinterlegt, 
>
> "hinterlegt" wäre dann das Stichwort!
>
> Das ist ja wie Blankoscheck.
>
> So etwas darf es nicht geben. Jeder Kauf sollte über eine 2FA
> autorisiert werden.

Das weiß der Typ wahrscheinlich jetzt auch. Hättest du ihm das mal
vorher gesagt.

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#649290

FromWalter Brill <WalterBrill@t-online.de>
Date2025-10-24 13:52 +0200
Message-ID<mm17k8Fq6a6U1@mid.individual.net>
In reply to#649256
Hallo,

Am 23.10.25 um 18:28 schrieb Michael Bode:
> Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> writes:
> 
>> Hallo,
>>
>> Am 22.10.25 um 14:27 schrieb Stefan Froehlich:
>>> On Wed, 22 Oct 2025 13:24:40 Dietz Proepper wrote:
>>>> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:
>>>>> Peter Veith schrieb:
>>>>>> Stefan Froehlich schrieb am 22.10.2025 um 10:57:
>>>>>> <https://www.heise.de/news/7-Jaehriger-bestellt-auf-Google-Play-fuer-34-000-Euro-Papa-muss-zahlen-10793754.html>
>>>
>>>>> Der Vater kann doch glücklich sein, dass ihm nicht die
>>>>> Steuerfahndung auf die Bude gerückt ist. [...]
>>>
>>>> Dass StBen, die sich mit dir abgeben, zu possierlichem Verhalten neigen
>>>> dürften ist naheliegend.
>>>
>>>> Alle anderen geben das der Mandantschaft zu passenden Zeiten als
>>>> "Unklare Buchungen Konto 1590" weiter und verbuchen die Posten
>>>> dann geeignet. Gar kein Problem.
>>> Naja, "gar kein Problem" sollten eine vierstellige Anzahl von
>>> Transaktionen nicht mehr sein, wenn sie mit dem Geschäftszweck des
>>> Unternehmens (gehen wir einmal davon aus, dass der Vater nicht just
>>> in der Gaming-Industrie arbeitet) nichts zu tun haben.
>>> Allerdings hat er, ist zu lesen, seine private Kreditkarte
>>> hinterlegt,
>>
>> "hinterlegt" wäre dann das Stichwort!
>>
>> Das ist ja wie Blankoscheck.
>>
>> So etwas darf es nicht geben. Jeder Kauf sollte über eine 2FA
>> autorisiert werden.
> 
> Das weiß der Typ wahrscheinlich jetzt auch. Hättest du ihm das mal
> vorher gesagt.

Nein,- ich meine die "Bezahlmethode": Die Möglichkeit eine Kreditkarte 
zur Selbstbedienung zu "hinterlegen"!

Ciao
Walter

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#649302

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2025-10-24 17:04 +0200
Message-ID<mm1isrFs0kbU2@mid.individual.net>
In reply to#649290
Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> writes:

>>> So etwas darf es nicht geben. Jeder Kauf sollte über eine 2FA
>>> autorisiert werden.
>> Das weiß der Typ wahrscheinlich jetzt auch. Hättest du ihm das mal
>> vorher gesagt.
>
> Nein,- ich meine die "Bezahlmethode": Die Möglichkeit eine Kreditkarte
> zur Selbstbedienung zu "hinterlegen"!

Barzahlung auf dem Handy ist etwas unpraktisch. Die meisten haben gar
keinen Münzschlitz.

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#649193

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2025-10-22 12:15 +0000
Message-ID<1t68f8ca6di471d1n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#649158
On Wed, 22 Oct 2025 11:09:30 Peter Veith wrote:
> Stefan Froehlich schrieb am 22.10.2025 um 10:57:
>> On Wed, 22 Oct 2025 10:27:03 Martin Τrautmann wrote:
>>> On Wed, 22 Oct 2025 10:20:20 +0200, Hermann Riemann wrote:
>>>> Nach Heise newsticker unter Bestellungen-eines-sieben-Jaehrigen
>>>> hat ein 7-Jähriger mit Papas Google play Konto Spiele für 34
>>>> 000 Euro gekauft.  Der Vater wird die Kosten bezahlen müssen.

>>> Warum?

>>> Der Vater dürfte kaum Interesse am Kauf gehabt haben. Daher
>>> Irrtum beim Kauf..
 
>>> Und der Sohn wird nicht geschäftsfähig gewesen sein.
 
>> Ack. Ausfechten muss man es halt, und gegen Google juristisch
>> vorzugehen ist überaus zäh. 

> Hach, es könnte so einfach sein: Es war ein Urteil.
> <https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669>

Du meinst jetzt nicht ernsthaft, dass ich irgendwelchen unverlinkten
Sachverhalten nachgoogle, wenn es nicht wenigstens ansatzweise für
mich relevant ist? Erst einmal kommentiere ich das, was da steht -
und wenn es in der Realität anders war, dann stimmt mein Kommentar
halt nicht mit der Realität überein. Es gibt schlimmeres.

> "weil das Kind in gut eineinhalb Jahren insgesamt 1.210
> kostenpflichtige Bestellungen aufgegeben hat [...]"

Das ist dann in der Tat ein bisserl blöd. Offenbar kann man es sich
eh leisten, aber dann hätte er sich das mit der Klage vielleicht
auch besser überlegen sollen.

Servus,
   Stefan

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http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
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Stefan, so dusslig wie die Dächer der Welt. Bluten für alle Zeit.
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#649165

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2025-10-22 11:36 +0200
Message-ID<10da8is$hm3j$1@dont-email.me>
In reply to#649156
Salve allerseits,

Stefan Froehlich schrieb:
> On Wed, 22 Oct 2025 10:27:03 Martin Τrautmann wrote:
>> On Wed, 22 Oct 2025 10:20:20 +0200, Hermann Riemann wrote:
>>
>>> Nach Heise newsticker unter Bestellungen-eines-sieben-Jaehrigen hat ein
>>> 7-Jähriger mit Papas Google play Konto Spiele für 34 000 Euro gekauft.
>>> Der Vater wird die Kosten bezahlen müssen.
>> 
>> Warum? Der Vater dürfte kaum Interesse am Kauf gehabt haben. Daher Irrtum
>> beim Kauf.. Und der Sohn wird nicht geschäftsfähig gewesen sein.
> 
> Ack. Ausfechten muss man es halt, und gegen Google juristisch vorzugehen
> ist überaus zäh. Es dauert Jahre, kostet erst einmal eine Menge an Anwaltsgebühren,
> und das Damoklesschwert des Scheiterns ("hey, Sie haben ihren Account nicht
> state of the art gesichert? Das ist dann aber ihr Problem, nicht unseres")
> hängt samt der damit verbundenen Zusatzkosten ständig über einem.
> 
Also bitte! Wer 20 Monate nicht merkt, dass ein 7-Jähriger via In-App-Käufe
die eigene Kreditkarte belastet, ist doch nun wirklich selbst schuld!
Ein jeder, der sein Smartphone unkontrolliert an Kinder weitergibt,
verdient kein Mitleid! Meine Tochter weiß, dass sie nicht die
Smartphones der Erwachsenen in die Hand nehmen darf! Würde
ihr BTW sowieso nichts nützen! Sie hat ihr eigenes
Tablet! Dort ist die Zahlungsfunktion mit ihrem
Taschengeld-Konto verbunden, aber auf die
Idee, ihr Taschengeld für In-App-Käufe
auszugeben, ist sie bis dato noch
nie gekommen...								(Φ∇Φ^)

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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