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Groups > ger.ct > #630497 > unrolled thread
| Started by | Christian Dürrhauer <cdurrhau@zedat.fu-berlin.de> |
|---|---|
| First post | 2024-11-23 10:59 +0100 |
| Last post | 2024-11-24 09:50 +0100 |
| Articles | 19 — 9 participants |
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Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend Christian Dürrhauer <cdurrhau@zedat.fu-berlin.de> - 2024-11-23 10:59 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-11-23 11:15 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-11-24 14:50 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-11-24 16:02 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-11-25 09:55 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-11-26 17:35 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-11-25 09:50 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-11-23 12:00 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend Joerg Walther <joerg.walther@magenta.de> - 2024-11-23 15:49 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-11-23 20:22 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-11-23 21:37 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-11-24 15:26 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-11-24 16:21 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-11-25 22:26 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-11-27 13:13 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-11-27 14:00 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-11-27 17:03 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-11-23 16:51 +0100
Re: Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2024-11-24 09:50 +0100
| From | Christian Dürrhauer <cdurrhau@zedat.fu-berlin.de> |
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| Date | 2024-11-23 10:59 +0100 |
| Subject | Backup, dateibasiert, volumenuebergreifend |
| Message-ID | <5600555409.a7aba743@duerrhauer.de> |
Hallo, ich habe eine Mediensammlung von TV-Aufnahmen, die mittlerweile in der Größe mindestens einen Datenträger voll und einen Teil eines nächsten Mediums umfassen würde. Ich habe mir bisher "rsnapshot" ausgesucht, aber der kann das volumenübergreifend wohl nicht. Wie sichert Ihr denn? Auf keinen Fall mag ich ein Archiv anlegen, die Dateien sollen in den bestehenden Ordnern dateibasiert herumliegen. Idealerweise kann man den Backuptask skripten oder automatisieren. Kennt Ihr da was? -- mit freundlichen Grüßen/with kind regards, Christian Dürrhauer
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
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| Date | 2024-11-23 11:15 +0100 |
| Message-ID | <lqdoasFms5cU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #630497 |
Am 23.11.24 um 10:59 schrieb Christian Dürrhauer: > ich habe eine Mediensammlung von TV-Aufnahmen, die mittlerweile in der Größe > mindestens einen Datenträger voll und einen Teil eines nächsten Mediums > umfassen würde. Ich habe Datensicherung auf ca 20 TB USB Platte ( rsync -s --delete ..) und 5? TB USB Festplatte für Aufnahmen, die ich mir öfter anschaue. > Wie sichert Ihr denn? Auf keinen Fall mag ich ein Archiv anlegen, die Dateien > sollen in den bestehenden Ordnern dateibasiert herumliegen. Idealerweise kann > man den Backuptask skripten oder automatisieren. shells rsync über crontab laufen lassen? -- <http://www.hermann-riemann.de>
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-11-24 14:50 +0100 |
| Message-ID | <vhvdqq$2943i$1@dont-email.me> |
| In reply to | #630498 |
> Seitdem ich einmal einen mutmaßlichen Kopierfehler bemerkte, > verwende ich ein selbstgeschriebenes Python-Programm zum > Verifizieren, mit dem ich einen Tag nach dem Kopieren alle > Dateien noch einmal Bit-für-Bit mit dem Original vergleiche. nimm den TotalCommander, verifiziere sofort und kopiere im übrigen nur die geänderten Files, das geht wesentlich schneller undist sicherer als per Image-Kopie evtl. fehlerhafte Blöcke mitzukopieren und zu hoffen, daß die Korrektur alle Fehler findet und auch beseitigt
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
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| Date | 2024-11-24 16:02 +0100 |
| Message-ID | <vhve5i$928$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #630498 |
On 11/24/24 13:14, Stefan Ram wrote: > Seitdem ich einmal einen mutmaßlichen Kopierfehler bemerkte, > verwende ich ein selbstgeschriebenes Python-Programm zum > Verifizieren, mit dem ich einen Tag nach dem Kopieren alle > Dateien noch einmal Bit-für-Bit mit dem Original vergleiche. Dazu braucht man eigentlich nichts selbst schreiben, 'diff -r' kann das schon. Wobei man auch 'rsync' und dort die Option '-c' verwenden kann. Gerrit
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
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| Date | 2024-11-25 09:55 +0100 |
| Message-ID | <lqisccFhn0uU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #630518 |
Am 24.11.24 um 16:02 schrieb Gerrit Heitsch: > On 11/24/24 13:14, Stefan Ram wrote: > >> Seitdem ich einmal einen mutmaßlichen Kopierfehler bemerkte, >> verwende ich ein selbstgeschriebenes Python-Programm zum >> Verifizieren, mit dem ich einen Tag nach dem Kopieren alle >> Dateien noch einmal Bit-für-Bit mit dem Original vergleiche. > > Dazu braucht man eigentlich nichts selbst schreiben, 'diff -r' kann das > schon. Was macht diff bei symbolischen links? > Wobei man auch 'rsync' und dort die Option '-c' verwenden kann. Sieht nützlich aus Momentan verwende ich bei Sicherung rsync -a --delete Und warte eventuell ca 1 Std -c könnte nachts durchlaufen bedeuten. -- <http://www.hermann-riemann.de>
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
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| Date | 2024-11-26 17:35 +0100 |
| Message-ID | <vi4sb9$egq$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #630527 |
On 11/25/24 09:55, Hermann Riemann wrote: > Am 24.11.24 um 16:02 schrieb Gerrit Heitsch: >> On 11/24/24 13:14, Stefan Ram wrote: >> >>> Seitdem ich einmal einen mutmaßlichen Kopierfehler bemerkte, >>> verwende ich ein selbstgeschriebenes Python-Programm zum >>> Verifizieren, mit dem ich einen Tag nach dem Kopieren alle >>> Dateien noch einmal Bit-für-Bit mit dem Original vergleiche. >> >> Dazu braucht man eigentlich nichts selbst schreiben, 'diff -r' kann >> das schon. > > Was macht diff bei symbolischen links? Gute Frage... habe ich noch nie ausprobiert. Hat das hier jemand schon? >> Wobei man auch 'rsync' und dort die Option '-c' verwenden kann. > > Sieht nützlich aus > Momentan verwende ich bei Sicherung rsync -a --delete > Und warte eventuell ca 1 Std Mein Standardaufruf ist 'rsync -aPH --delete-after'. > -c könnte nachts durchlaufen bedeuten. Wenn man nur testen will sollte man in die Optionen noch ein '-n' einbauen. Dann bekommt man nur gemeldet was gemacht würde, wenn das '-n' fehlt. Auch hübsch bei rsync für versionierte Backups a la Timemaschine ist '--link-dest=<dir>' Gerrit
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
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| Date | 2024-11-25 09:50 +0100 |
| Message-ID | <lqis3fFhlmlU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #630498 |
Am 24.11.24 um 13:14 schrieb Stefan Ram: > Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> schrieb oder zitierte: >> Ich habe Datensicherung auf ca 20 TB USB Platte > > Ich haben Daten auf externen Festplatten. Für die > Datensicherung einer Festplatte verwende ich eine andere > Festplatte derselben Größe und kopiere die Festplatte 1:1 > (nicht sektorweise, sondern dateiweise). (Im Idealfall sollte > man abwechselnd auf zwei verschiedene Platten kopieren.) Genauer gesagt, ich verwende unterschiedliche Festplatten. Filme ( .mp4, die von VU etc ) landen auf ehre große Festplatten. Dann gibt es Sicherungen auf 5 TB Festplatten im Wochen Wechsel. > Seitdem ich einmal einen mutmaßlichen Kopierfehler bemerkte, > verwende ich ein selbstgeschriebenes Python-Programm zum > Verifizieren, mit dem ich einen Tag nach dem Kopieren alle > Dateien noch einmal Bit-für-Bit mit dem Original vergleiche. Bit-für-Bit? Dateivergleich in Python os.walk(): Schleife: if open(dateiname1,"b").read()==open(dateiname1,"b").read(): > Der Vorgang der Organisation der Datenspeicherung und der > Änderung der Organisation, also Daten welcher Art sich wo > befinden, ist bei mir von der Datensicherung entkoppelt. Eine Entkoppelung findet bei mir bei etliche symbolisch links statt, weil da die Verweise auf andere partitions nicht mehr passen könnten. Einige kleine Sicherungen sind auf Papier. -- <http://www.hermann-riemann.de>
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
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| Date | 2024-11-23 12:00 +0100 |
| Message-ID | <vhsckf$1m6kc$1@dont-email.me> |
| In reply to | #630497 |
Wenn ich dich richtig verstehe, dann möchtest du mehrere Laufwerke/Pfade unter einem gemeinsamen Pfad ansprechen können. Gneau dafür ist MKLINK dein Freund, damit kannst du mehrere Verzeichnisse in ein virtuelles Verzeichnis bzw. Laufwerk zusammenfassen. Nennt man symbolische Verknüpfung und geht wie folgt: - Eingabeaufforderung mit Admin-Rechten öffnen - neuen gemeinsamen Ordner anlegen: MKDIR D:\LINK - <Pfad1> und <Pfad2> in den Pfad D:\LINK als virtuellen Unterordner mappen: - MKLINK /D D:\LINK\Dir1 <Pfad1> - MKLINK /D D:\LINK\Dir2 <Pfad2> Jetzt sind unter D:\LINK zwei Ordner Dir1 und Dir2 vorhanden, die auf <Pfad1> und <Pfad2> verweisen. Damit kann dein Windows und somit deine Programme unter einem gemeinsamen Pfad D:\LINK auf die beiden Verzeichnisse zugreifen. Auf welchen Laufwerken die beiden dann tatsächlich liegen ist egal, solange die Laufwerke erreichbar sind. Ein Backup von D:\LINK sichert dann bspw. beide. HTH
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| From | Joerg Walther <joerg.walther@magenta.de> |
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| Date | 2024-11-23 15:49 +0100 |
| Message-ID | <rup3kjt99ju57bil950od2hcsg7gikfpd1@joergwalther.my-fqdn.de> |
| In reply to | #630497 |
Christian Dürrhauer wrote: >Wie sichert Ihr denn? Auf keinen Fall mag ich ein Archiv anlegen, die Dateien >sollen in den bestehenden Ordnern dateibasiert herumliegen. Idealerweise kann >man den Backuptask skripten oder automatisieren. Ich habe eine ähnlich umfangreiche Sammlung wie du und diese letztes Jahr von 4 alten (10a+) Festplatten auf zwei neue 18TB-Platten umkopiert. Die alten Platten hatten zwar nur ein paar hundert Stunden Laufzeit aufzuweisen, trotzdem ist mir eine davon gestorben, das war der Auslöser für die Aktion. Und jetzt kommt es: Datenverlust hatte ich dabei keinen, denn von Anfang an spiegelte ich diese Sammlung (viele seltene und wertvolle Liveaufnahmen darunter) auf eine zweite Platte. Als die erste alte Platte anfing komisch zu knacksen, habe ich sofort den Strom gekappt und Ersatz bestellt. Erst als der da war, habe ich die zweite alte Platte nochmal eingeschaltet und auf die erste neue gesichert. Mein Vorgehen hier: - Es wird händisch alles, was sich in den letzten Tagen als sicherungswürdig erwiesen hat, auf den Server geschoben in das Verzeichnis "wegsicher", das noch Unterordner für verschiedene Dateitypen/Genres hat. Alle ~14 Tage wird über ein Script (momentan Windows-Robocopy; in Planung ist rsync mit Linux) alles aus diesem Verzeichnis auf die erste Sicherungsplatte kopiert, dann diese Platte auf die zweite gespiegelt, dann pausiert das Script (damit bei einem Hardwarefehler hier eingegriffen werden kann); wenn alles in Ordnung ist, löscht dann das Script nach einem beliebigen Tastendruck alles aus dem wegsicher-Verzeichnis wieder weg. Die Platten habe ich derzeit mit Whereisit (Windows) und VVV (Win und Linux) katalogisiert, sodass ich auch auf dem Notebook nachschauen kann, was auf den in einem anderen Raum in einem Dock stehenden Platten gespeichert ist. Imho funktioniert das ganz gut. Und ja: Die Lösung ist teuer, da da aber wirklich seltene und für mich wichtige Sachen drauf sind, ist es mir die Sache auf jeden Fall wert. -jw- -- And now for something completely different...
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| From | Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> |
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| Date | 2024-11-23 20:22 +0100 |
| Message-ID | <vhta0j$1b5bt$1@solani.org> |
| In reply to | #630497 |
Christian Dürrhauer schrieb: > Hallo, > > ich habe eine Mediensammlung von TV-Aufnahmen, die mittlerweile in der Größe > mindestens einen Datenträger voll und einen Teil eines nächsten Mediums > umfassen würde. > > Ich habe mir bisher "rsnapshot" ausgesucht, aber der kann das > volumenübergreifend wohl nicht. > > Wie sichert Ihr denn? Ich arbeite inzwischen unter Linux mit ZFS-Volumes. <https://de.wikipedia.org/wiki/ZFS_(Dateisystem)> Meine Dateien liegen in drei zusammen eine RAID-1-Redundanzgruppe bildenden ZFS-Volumes. Derzeit besteht ein ZFS-Volume der ZFS-Redundanzgruppe bei mir aus einer einzigen Festplatte. Ein ZFS-Volume einer ZFS-Redundanzgruppe kann aber auch aus mehreren physischen Datenträgern bestehen. Dieser Umstand könnte ZFS für dich interessant machen. Auf diese Weise ist es nicht mehr gar so wichtig, explizit Datensicherung bzw Backup zu fahren, da der Datenbestand physisch dreimal da ist und ggfs ein defekter physischer Datenträger gegen einen intakten ausgewechselt werden kann wonach sich alles mehr oder weniger automatisch synchronisiert. Ich fahre aber trotzdem ab und zu Backups ZB vor anstehenden Änderungen am Betriebssystem einer Maschine. Solche Backups gehen - je nach Art der Datensicherung - per rsync oder per CloneZilla an eine Freigabe eines Samba-Servers, bei dem der Datenbestand ebenfalls als eine solche ZFS-RAID-1-Redundanzgruppe organisiert ist. Die Maschine mit dem Samba-Server ist gleichzeitig ein PXE-Server, der die anderen Maschinen im lokalen Netzwerk wecken und mit einem Boot-Image versorgen kann, welches deren Backup oder das Zurückschreiben eines Backups fährt. Auf diese Weise wird weder fürs Backup noch fürs Zuückschreiben das auf der zu sichernden Maschine installierte Betriebssystem gebraucht, sodass es bezogen aufs Backup oder Zurückschreiben des Backup nichts ausmacht wenn das Betriebssystem, das auf der zu sichernden bzw wiederher- zustellenden Maschine installiert ist, nicht funktioniert. Die Maschine mit dem Samba-Server schalte ich nur ein wenn das lokale Netzwerk nicht mit dem Internet verbunden und keine andere Maschine des lokalen Netzwerks vom auf ihr selbst installierten Betriebssystem hochgefahren ist. Dies soll ein Korrumpieren der für Backup und fürs Zurückspielen verwendeten Maschinerie erschweren. Als Besonderheit achte ich darauf, dass bei dem Samba-Server, auf dem die Backups gespeichert werden, immer nur zwei der drei ZFS-Volumes der ZFS-Redundanzgruppe gleichzeitig eingeschaltet sind. Das heißt zwar, dass der Datenbestand aller Volumes der ZFS-Redundanzgruppe nie auf einen Rutsch synchronisiert wird, sondern immer auf "zwei Rutsche". Dafür ist aber das Risiko ausgeschaltet, dass der Datenbestand gleich auf allen ZFS-Volumes der ZFS-Redundanzgruppe korrumpiert ist, wenn beim Synchronisieren etwas schief geht. Mit freundlichem Gruß Ulrich
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-11-23 21:37 +0100 |
| Message-ID | <v1r91lx5b5.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #630504 |
Ulrich D i e z meinte: > Auf diese Weise ist es nicht mehr gar so wichtig, explizit > Datensicherung bzw Backup zu fahren, da der Datenbestand physisch > dreimal da ist und ggfs ein defekter physischer Datenträger gegen > einen intakten ausgewechselt werden kann wonach sich alles mehr oder > weniger automatisch synchronisiert. Du verwechselst Raid mit Backup. Was hilft dir die physische Redundanz gegen versehentliches "sudo rm -rf /" oder gegen versehentliches "drop table" in irgendeiner Datenbank? -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-11-24 15:26 +0100 |
| Message-ID | <vhvdqr$2943i$2@dont-email.me> |
| In reply to | #630514 |
>> Auf diese Weise ist es nicht mehr gar so wichtig, explizit >> Datensicherung bzw Backup zu fahren, da der Datenbestand physisch >> dreimal da ist und ggfs ein defekter physischer Datenträger gegen >> einen intakten ausgewechselt werden kann wonach sich alles mehr oder >> weniger automatisch synchronisiert. > > Du verwechselst Raid mit Backup. Was hilft dir die physische Redundanz > gegen versehentliches "sudo rm -rf /" oder gegen versehentliches "drop > table" in irgendeiner Datenbank? RAID1 ist eine Sicherheit gegen Ausfall der Festplatte. Bei einer Löschung oder Überschreibung einer Datei ist diese mit RAID1 nur sicher gelöscht bzw. überschrieben, d.h. sie ist nur sicher weg.
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-11-24 16:21 +0100 |
| Message-ID | <htsb1lxqv7.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #630517 |
Wendelin Uez meinte: >> Du verwechselst Raid mit Backup. Was hilft dir die physische >> Redundanz gegen versehentliches "sudo rm -rf /" oder gegen >> versehentliches "drop table" in irgendeiner Datenbank? > > RAID1 ist eine Sicherheit gegen Ausfall der Festplatte. Bei einer > Löschung oder Überschreibung einer Datei ist diese mit RAID1 nur > sicher gelöscht bzw. überschrieben, d.h. sie ist nur sicher weg. Ja. Sagte ich doch. RAID hilft gegen spanabhebende Datenverarbeitung, aber nicht gegen ZBUS-Fehler. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-11-25 22:26 +0100 |
| Message-ID | <vi2q01$3b99$1@solani.org> |
| In reply to | #630514 |
Diedrich Ehlerding schrieb: > Ulrich D i e z meinte: > >> Auf diese Weise ist es nicht mehr gar so wichtig, explizit >> Datensicherung bzw Backup zu fahren, da der Datenbestand physisch >> dreimal da ist und ggfs ein defekter physischer Datenträger gegen >> einen intakten ausgewechselt werden kann wonach sich alles mehr oder >> weniger automatisch synchronisiert. > > Du verwechselst Raid mit Backup. Was hilft dir die physische Redundanz > gegen versehentliches "sudo rm -rf /" oder gegen versehentliches "drop > table" in irgendeiner Datenbank? Ich verwechsle da nichts. Abgesehen davon, dass solche Versehen tunlichst zu vermeiden sind, habe ich auch umrissen, wie ich Backup mit rsync/Clonezilla mache. Bei kritischen Anwendungen gibt es auch die Möglichkeit, das Dateiöffnen so zu skripten, dass zuvor in Backup-Dateien kopiert wird. Im Übrigen laufen bei mir die Betriebssysteme und Programme, mit denen ich arbeite, alle auf dem Wirtssystem in virtuellen Maschinen oder in Containern für die Docker-Engine, die nach der Session postwendend entsorgt werden. Änderungen von Dateien werden nur beibehalten wenn ich die virtuelle Maschine bzw den Container vor dem Beenden speichere oder die betreffenden Dateien über Netzwerk aus der virtuellen Maschine rauskopiere, zB in ein NAS. Zurücksetzen nach Versehen ist damit nicht sehr problematisch. Und zum Glück betreibe ich privat keine Datenbankserver, die damit klarkommen müssen wenn hundert Nutzer zufällig alle gleichzeitig ausgerechnet das selbe Datenfeld im selben Record der selben Datenbank ändern wollen... ;-) Wenn es darum geht, frühere Stände eines aus Dateien bestehenden Projektes wiederherzustellen, empfehle ich, sich mit dem Gedanken an die Nutzung einer Versionsverwaltung anzufreunden. Ausgangspunkt ist aber eine Mediensammlung von TV-Aufnahmen. Um etwas dazu sagen zu können, wie man die am besten verwaltet, müsste man genau wissen, wie sie aufgebaut ist. Mit freundlichem Gruß Ulrich
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-11-27 13:13 +0100 |
| Message-ID | <vi72gf$dlf$1@dont-email.me> |
| In reply to | #630537 |
>> Du verwechselst Raid mit Backup. Was hilft dir die physische Redundanz >> gegen versehentliches "sudo rm -rf /" oder gegen versehentliches "drop >> table" in irgendeiner Datenbank? > > Ich verwechsle da nichts. Du hast denen eigenen Angaben zufolge ... > Meine Dateien liegen in drei zusammen eine RAID-1-Redundanzgruppe > bildenden ZFS-Volumes. Derzeit besteht ein ZFS-Volume der > ZFS-Redundanzgruppe bei mir aus einer einzigen Festplatte also drei Festplatten, die zu einem einzigen RAID-1-Verbund zusammegefaßt sind. Das ist zwar sehr sicher gegen Ausfall einer Festplatte, weil die Daten dreimal vorhanden sind, aber das ist trotzdem kein sicheres Backup, weil bei einer versehentlichen Löschung eines wichtigen Dokuments dieses dann ohne weiteres Backup eben dreimal gelöscht ist und eben doch kein Backup vorhanden ist Da wäre ein Zweier.RAID-1 mit einer dritten Platte als Backup normalerweise wesentlich sinnvoller. Man darf jetzt spekulieren, was öfters passiert: Der unvorhergesehene Ausfall einer Platte oder das unbeabsichtigte Löschen/Überschreiben eines Datei. Ersteres ist mir in den letzten Jahrzehnten nicht ein einziges Mal passiert, letzteres geschätzt einmal pro Jahr.
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| From | Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-11-27 14:00 +0100 |
| Message-ID | <vi7543$e8al$1@solani.org> |
| In reply to | #630556 |
Wendelin Uez schrieb: >>> Du verwechselst Raid mit Backup. Was hilft dir die physische Redundanz >>> gegen versehentliches "sudo rm -rf /" oder gegen versehentliches "drop >>> table" in irgendeiner Datenbank? >> >> Ich verwechsle da nichts. > > Du hast denen eigenen Angaben zufolge ... > Man darf jetzt spekulieren, was öfters passiert: Der unvorhergesehene > Ausfall einer Platte oder das unbeabsichtigte Löschen/Überschreiben eines > Datei. Ersteres ist mir in den letzten Jahrzehnten nicht ein einziges Mal > passiert, letzteres geschätzt einmal pro Jahr. Ersteres ist mir öfter begegnet als zweiteres. Insbesondere mit in tragbare Geräte eingebauten HDD-Festplatten. Und mit USB-Sticks und Speicherkarten und SSD-Laufwerken und HDD-Laufwerken, bei denen mit einem Schlag immer mehr Sektoren so defekt waren, dass sie sich nicht mehr durch neu formatieren etc richten ließen. Ich meine, beschrieben zu haben, was ich bezüglich Ausfall eines Datenspeichermediums für Vorkehrungen getroffen habe (ZFS-RAID) und auch, wenn auch weniger ausführlich, wie ich es mit Backups halte (rsync, Clonezilla). Den Hinweis, den Punkt "Vorkehrungen zum Rückgängigmachen versehentlicher/ungewollter Ändern des Datenbestandes ohne dass Beschädigung eines Datenträgers eine Rolle spielt" etwas stiefmütterlich abgehandelt zu haben, lasse ich mir ja gefallen. Aber das hat nichts damit zu tun, etwas verwechselt zu haben. Da ich privat keine großen Datenbanken unterhalte, bei denen es unpraktisch wäre, jedes mal die ganze Datenbank zu sichern bevor Änderungen vorgenommen werden, sichere ich mich, wo es mir wichtig ist, gegen Zweiteres durch Verwendung einer Versionsverwaltung ab. Wo mir Versionsverwaltung zu umständlich ist, kopiere ich geänderte Dateien per rsync. Wenn beim Ändern etwas schief geht, kopiere ich eben in die andere Richtung. ;-) Zur Zeit überlege ich mir, mit aufs (advanced multi layered unification filesystem) oder mit einem ähnlichen Overlay-Dateisystem zu arbeiten - <https://de.wikipedia.org/wiki/Aufs> . Da könnte ich dann, bevor Dateien geändert werden, ein neues Layer anlegen lassen. Gefällt mir eine Änderung nicht, zB wegen fälschlich überschriebener/gelöschter Daten, ist der ungeänderte Stand in älteren/"weiter unten liegenden" Layers noch erhalten. Damit es nicht zu viele Layer werden, die "übereinander gelegt" werden, müsste ich etwas haben, um ab und zu mehrere Layer zu einem einzigen Layer mit dem neuesten Stand zu vereinigen. Und daran mangelt es mir derzeit noch, auch, weil ich noch nicht tief genug in die Overlay-Dateisystem-Materie eingestiegen bin. Eine ZFS-RAID-Redundanzgruppe mit einem Overlay-Dateisystem - das wärs doch. ;-) Mit freundlichem Gruß Ulrich
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-11-27 17:03 +0100 |
| Message-ID | <vfsj1lxj49.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #630558 |
Ulrich D i e z meinte: >> Man darf jetzt spekulieren, was öfters passiert: Der unvorhergesehene >> Ausfall einer Platte oder das unbeabsichtigte Löschen/Überschreiben >> eines Datei. Ersteres ist mir in den letzten Jahrzehnten nicht ein >> einziges Mal passiert, letzteres geschätzt einmal pro Jahr. > > Ersteres ist mir öfter begegnet als zweiteres. Insbesondere mit in > tragbare Geräte eingebauten HDD-Festplatten. Und mit USB-Sticks und > Speicherkarten und SSD-Laufwerken und HDD-Laufwerken, bei denen mit > einem Schlag immer mehr Sektoren so defekt waren, dass sie sich nicht > mehr durch neu formatieren etc richten ließen. Das wundert mich. Der letzte Hardwarefehler auf den Platten der PCs miehner Familie ist mindestens 20 Jahre her, wenn nicht mehr. Versehentlich gelöscht oder überschrieben kommt sehr viel häufiger vor. > Eine ZFS-RAID-Redundanzgruppe mit einem Overlay-Dateisystem - das wärs > doch. ;-) Hat ZFS nicht einen Snapshot-Mechanismus? Oder täuscht mich a mein Informationsstand? Wenns das gibt, dann hast du damit doch schon eine ähnliche Möglichkeit. Mein PC läuft mit btrfs, und das bzw. dessen Snapshots nutze ich als erste Stufe der Datensicherung, eben gegen ZBUS-Fehler. Das hat mir schonmal den PC berettet, als ein kernel-update plötzlich nicht mehr mit meinem BIOS zurechtkam, und es hat mir mein kaputtgegangenes Thunderbirdprofil mit minimalem Aufwand wiederhergestellt, Stand vom Vorabend. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-11-23 16:51 +0100 |
| Message-ID | <vht17c.6ak.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #630497 |
*Christian Dürrhauer* schrieb: > ich habe eine Mediensammlung von TV-Aufnahmen, die mittlerweile in der Größe > mindestens einen Datenträger voll und einen Teil eines nächsten Mediums > umfassen würde. > > Ich habe mir bisher "rsnapshot" ausgesucht, aber der kann das > volumenübergreifend wohl nicht. > > Wie sichert Ihr denn? Auf keinen Fall mag ich ein Archiv anlegen, die Dateien > sollen in den bestehenden Ordnern dateibasiert herumliegen. Idealerweise kann > man den Backuptask skripten oder automatisieren. > > Kennt Ihr da was? Das von MS mitgelieferte robocopy macht den Job bei mir für die täglichen Änderungen und einmal monatlich ein Voll-Backup der Daten. System-Backups macht SnapShot. Alles Batchgesteuert und in der Aufgabenplanung automatisiert im Hintergrund. Aber MS-Programme werden dich wohl eher nicht interessieren. -- bis denne
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| From | Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> |
|---|---|
| Date | 2024-11-24 09:50 +0100 |
| Message-ID | <lqg7mpF4fi9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #630506 |
Ruediger Lahl schrieb : > Das von MS mitgelieferte robocopy macht den Job bei mir für die > täglichen Änderungen und einmal monatlich ein Voll-Backup der Daten. Für Win nehme ich https://www.dirsync.de/ , kostenlos für Privatanwender. Sichert die Dateien auch anhand Checksummenprüfung. Grüsse Frank
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