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| Started by | Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> |
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| First post | 2024-09-30 10:53 +0200 |
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Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-09-30 10:53 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-09-30 13:49 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-09-30 14:15 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-09-30 14:29 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-09-30 19:08 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-09-30 16:18 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-09-30 16:30 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-10-02 15:10 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2024-09-30 20:07 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-09-30 14:23 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-09-30 16:44 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-09-30 18:16 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-09-30 18:20 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-09-30 19:10 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-09-30 19:42 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-09-30 22:06 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-10-01 16:11 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-10-01 18:02 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-10-01 23:25 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-10-02 16:55 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-10-02 17:20 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-10-02 18:17 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-10-02 18:22 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-10-02 18:44 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-10-02 19:44 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-10-02 20:18 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-09-30 18:31 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-09-30 21:05 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-10-02 15:18 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-09-30 17:41 +0100
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-09-30 19:10 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-09-30 19:45 +0100
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-10-01 12:26 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-10-01 13:07 +0100
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-10-02 12:04 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-10-02 14:17 +0100
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-10-02 18:33 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Rick S. <rickszabo@web.de> - 2024-10-01 19:28 +0000
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-10-02 18:01 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-10-02 18:22 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Rick S. <rickszabo@web.de> - 2024-10-05 14:46 +0000
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-10-06 21:26 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Rick Szabo <rickszabo@web.de> - 2024-10-07 05:06 +0000
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-10-07 09:50 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2024-10-02 08:47 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-10-03 14:30 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2024-10-03 17:15 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-10-03 17:54 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-10-04 15:24 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-10-04 16:41 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-10-06 12:20 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2024-10-04 17:58 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2024-10-04 19:11 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2024-10-06 12:01 +0200
Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-10-06 12:25 +0200
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| From | Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-09-30 10:53 +0200 |
| Subject | Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials 2012) |
| Message-ID | <vddot9$udgo$1@solani.org> |
Hallo! Mal wieder K(r)ampf mit Software von Microsoft: Eine Bekannte hat leider seit 2007 einen Windows 7 Home Rechner. Da ist leider von den Windows Essentials 2012 das Programm Windows Live Mail drauf. Im sogenannten "Speicherordner" hat sie massenhaft Unterordner angelegt, in denen ihre E-Mails der letzten 33 Jahre gespeichert sind. Sie möchte einen neuen Rechner. Es muss natürlich Windows 11 sein. Sie hat mich gefragt, ob ich beim "Umzug" ihrer vielen Mails auf den neuen Rechner helfen könne. Realistisch wie ich bin, habe ich aufgrund leidvoller vergangener Erfahrung mit Software von Microsoft nicht versprochen, dass es klappen wird. Da es sich um Microsoft handelt und ich wirklich oft genug erlebt habe, dass wegen Softwarefehlern Daten zerschossen oder zumindest unzugänglich werden wenn man Produkte von Microsoft benutzt, habe ich, bevor ich irgendwas anderes gemacht habe, mit Debian-Linux basiertem von USB-Stick bootbarem Clonezilla vom National Center for High-Performance Computing, Taiwan, ein Backup der gesamten Festplatte auf externe Festplatte gezogen. Das hat funktioniert. Optimistisch wie ich bin, dachte ich, danach kann man ja erst mal versuchen, die E-Mails mittels der Exportfunktion von Windows Live Mail in eine Datei zu exportieren, die auf den neuen Rechner übertragen werden kann, per USB-Stick oder NAS oder Samba-Share oder Freigabe für die Heimnetzgruppe, wonach man die E-Mails in das dort vorhandene E-Mailprogramm importiert. Mir fiel dabei an besagtem Windows Live Mail Client auf dem Windows 7 Rechner etliches bizarres Verhalten auf: 1. Im Vorschaufenster von Windows Live Mail wird, egal welche E-Mail im "Speicherordner" oder einem dessen Unterordner man anklickt, immer die älteste in diesem (Unter-)Ordner liegende E-Mail angezeigt. Wenn man in der Liste eine E-Mail anklickt, um sie in einem eigenen Fenster anzeigen zu lassen, wird stattdessen die älteste im Unterordner liegende Mail angezeigt. Ich habe heute erfahren, dass meine Bekannte seit circa fünfzehn Jahren mit diesem Zustand lebt und sich seit circa fünfzehn Jahren behilft, indem sie sich im Dateimanager zum Speicherort des "Speicherordners" durchklickt und dann die .eml-Dateien doppelklickt, woraufhin sie in ebenjenem Windows Live Mail geöffnet und korrekt angezeigt werden während aber andere E-Mails nicht angezeigt/angeschaut werden können. Kennt sonst noch jemand ein solches bizarres Verhalten bei Windows Live Mail und weiß, wie man es beheben kann? In der Systemsteuerung unter "Programme deinstallieren" auf "Windows Essentials 2012" klicken und "reparieren" anklicken bringt keine Besserung. 2. Wenn man mit diesem komischen Windows Live Mail E-Mails exportiert, dann hat es den Anschein, dass die Ordnerstruktur erhalten bleibt. Aber in Wirklichkeit sind die Ordner falsch ineinander verschachtelt. Oder sie werden beim Import falsch verschachtelt. Kennt sonst noch jemand ein solches bizarres Verhalten bei Windows Live Mail und weiß, wie man es beheben kann? Mir ist das Gefrickel unter diesen Bedingungen zu dumm geworden und ich habe auf einem unter Debian laufenden RasbPi mit 64GB USB-Stick Dovecut als IMAP-Server installiert und die ganze unter Windows Live Mail auf dem Windows 7-Rechner vorhandene E-Mail-Ordnerstruktur von Windows Live Mail aus dort hinein kopiert. Wenn man die E-Mails mit Windows Live Mail nicht im "Speicherordner" von Windows Live Mail anschaut, sondern von diesem IMAP-Server abruft, werden sie interessanterweise richtig angezeigt. Mit dem E-Mailprogramm auf dem Windows 11-Rechner kann dann hoffentlich per IMAP auf die E-Mails zugegriffen werden und sie können auch in lokale Ordner des E-Mailprogramms auf dem Windows 11-Rechner kopiert werden. Was mich als jemanden, der von Windows 7 zu Linux gewechselt hat, zu der Frage bringt, welches E-Mailprogramm unter Windows 11 am wenigsten Ärger macht. Es soll da eine "App" installiert sein - heutzutage heißt es App und nicht mehr Programm , welches einfach nur "Mail" heißt. Taugt das was oder ist das genauso schrottig wie dieses Windows Live Mail? Mit freundlichem Gruß Ulrich
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-09-30 13:49 +0200 |
| Message-ID | <llvhhrFcesvU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #627779 |
Hallo, Am 30.09.24 um 10:53 schrieb Ulrich D i e z: > Hallo! > > Mal wieder K(r)ampf mit Software von Microsoft: > > Eine Bekannte hat leider seit 2007 einen Windows 7 Home Rechner. Da ist > leider von den Windows Essentials 2012 das Programm Windows Live Mail > drauf. Im sogenannten "Speicherordner" hat sie massenhaft Unterordner > angelegt, in denen ihre E-Mails der letzten 33 Jahre gespeichert sind. > Sie möchte einen neuen Rechner. Es muss natürlich Windows 11 sein. Sie > hat mich gefragt, ob ich beim "Umzug" ihrer vielen Mails auf den neuen > Rechner helfen könne. Ohne Gewähr: <https://answers.microsoft.com/de-de/windows/forum/all/k%C3%B6nnen-aus-livemail-die-daten-nach-windows-11/cd3c5555-3fab-4479-8da5-a4fdc7df4b49> Viel Glück Ciao Walter
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| From | Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-09-30 14:15 +0200 |
| Message-ID | <vde4p0$195m4$1@solani.org> |
| In reply to | #627787 |
Walter Brill schrieb: > Hallo, > > Am 30.09.24 um 10:53 schrieb Ulrich D i e z: >> Hallo! >> >> Mal wieder K(r)ampf mit Software von Microsoft: >> >> Eine Bekannte hat leider seit 2007 einen Windows 7 Home Rechner. Da ist >> leider von den Windows Essentials 2012 das Programm Windows Live Mail >> drauf. Im sogenannten "Speicherordner" hat sie massenhaft Unterordner >> angelegt, in denen ihre E-Mails der letzten 33 Jahre gespeichert sind. >> Sie möchte einen neuen Rechner. Es muss natürlich Windows 11 sein. Sie >> hat mich gefragt, ob ich beim "Umzug" ihrer vielen Mails auf den neuen >> Rechner helfen könne. > > Ohne Gewähr: > <https://answers.microsoft.com/de-de/windows/forum/all/k%C3%B6nnen-aus-livemail-die-daten-nach-windows-11/cd3c5555-3fab-4479-8da5-a4fdc7df4b49> Danke. Windows 11 kommt also nicht mal mit einem brauchbaren E-Mailclient daher. Je mehr ich darüber erfahre, desto mehr bekomme ich den Eindruck, dass es sich bei Windows 11 um noch schlimmeren Rotz handelt als bei den Vorgängerversionen. Wer will schon seine E-Mails in eine Cloud hochladen? Mit freundlichem Gruß Ulrich
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-09-30 14:29 +0200 |
| Message-ID | <vdecjv.2n0.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #627789 |
*Ulrich D i e z* schrieb: > Walter Brill schrieb: >> Am 30.09.24 um 10:53 schrieb Ulrich D i e z: >>> Eine Bekannte hat leider seit 2007 einen Windows 7 Home Rechner. Da ist >>> leider von den Windows Essentials 2012 das Programm Windows Live Mail >>> drauf. Im sogenannten "Speicherordner" hat sie massenhaft Unterordner >>> angelegt, in denen ihre E-Mails der letzten 33 Jahre gespeichert sind. >>> Sie möchte einen neuen Rechner. Es muss natürlich Windows 11 sein. Sie >>> hat mich gefragt, ob ich beim "Umzug" ihrer vielen Mails auf den neuen >>> Rechner helfen könne. >> >> Ohne Gewähr: >> <https://answers.microsoft.com/de-de/windows/forum/all/k%C3%B6nnen-aus-livemail-die-daten-nach-windows-11/cd3c5555-3fab-4479-8da5-a4fdc7df4b49> > > Danke. Windows 11 kommt also nicht mal mit einem brauchbaren > E-Mailclient daher. Mozilla auch nicht mit nem brauchbaren OS. Du bist nicht der Richtige für das Vorhaben, weil dir jeder Schimmer vom Windows fehlt. Empfehle der Dame einen Fachmann. Dringend! -- bis denne
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| From | Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-09-30 19:08 +0200 |
| Message-ID | <vdelv2$usrp$1@solani.org> |
| In reply to | #627791 |
Ruediger Lahl schrieb: > Du bist nicht der Richtige für das Vorhaben, weil dir jeder Schimmer vom > Windows fehlt. Empfehle der Dame einen Fachmann. Dringend! Ich habe wirklich noch nie einen Fachmann für Windows getroffen, der etwas anderes getan hätte, als sozial inkpmpetent herum zu nölen, geschweige denn gar das Problem, um das es geht, zu lösen. Und sie hatte schon "Fachmänner" da, die ihr Geld dafür abgeknöpft haben, dass sie in der Systemsteuerung unter "Programme Deinstallieren" auf "Windows Essentials 2012" und dann auf "Alle Windows Essentials 2012 Komponenten reparieren" geklickt haben, was das Problem nicht behob, aber bewirkte, dass in Windows Update der Updateverlauf gelöscht ist und in der Systemwiederherstellung alle Wiederherstellungspunkte bis auf den letzten gelöscht sind. Inwieweit es bei einer korrupten Datenbank, und darum wird es wohl gehen, die vom E-Mailprogramm selbst korrumpiert wurde, um Windows geht, ist eine andere Frage. Ich habe bisher noch keinen gefunden, der kompetent genug und Willens gewesen wäre, zu erklären, wie so eine Windows Live Mail Datenbank, im Dateisystem meistens in einem Ordner der Art C:\Users\<username>\AppData\Local\Microsoft\Windows Live Mail , genau aufgebaut ist. Die .eml-Dateien beinhalten die einzelnen E-Mails. Aber da gibts zB noch .fol-Dateien und alles mögliche andere Zeugs. Wie sind die aufgebaut? Das müsste ich wissen wenn ich ein Progrämmchen schreiben wollte, das mir diese Dateien ausliest und zB einen Verzeichnisbaum mit den Unterordnern des Windows Live Mail Speicherordners in eine Textdatei schreibt. Mit freundlichem Gruß Ulrich
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-09-30 16:18 +0200 |
| Message-ID | <vdec07$28fos$1@dont-email.me> |
| In reply to | #627789 |
Am 30.09.24 um 14:15 schrieb Ulrich D i e z: > Wer will schon seine E-Mails in eine Cloud hochladen? Eigentlich niemand. Denn da E-Mails ja i.d.R. (Intranets & Co mal außen vor) "aus dem Internet" kommen, besteht überhaupt kein Grund, die nochmal dahin hochzuladen. Sie sind ja schon dort, bleiben also nur etwas länger dort. Ausnahme sind natürlich noch nicht versendete Mails. Die müssen freilich erstmal hochgeladen werden. Aber das tut dann nicht "niemand" sondern "jeder". Es hat schon seinen Grund, warum ein weit verbreitetes und runde 30 Jahre altes Protokoll - IMAP - für Cloud-Anwendungen (auch wenn man das seinerzeit noch nicht so nannte) ausgerechnet was mit E-Mail zu tun hatte.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2024-09-30 16:30 +0200 |
| Message-ID | <vdecm3$19d3u$1@solani.org> |
| In reply to | #627789 |
Am 30.09.24 um 14:15 schrieb Ulrich D i e z: > Wer will schon seine E-Mails in > eine Cloud hochladen? So ziemlich jeder der ein IMAP-Mailsystem nutzt? Gut, mein IMAP-Mailserver ist mail.5sl.org, aber auch dieser (mein) Server ist letztlich nur eine Cloud.
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-02 15:10 +0200 |
| Message-ID | <lm4v1cF7bi0U2@mid.individual.net> |
| In reply to | #627794 |
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> writes: > Am 30.09.24 um 14:15 schrieb Ulrich D i e z: >> Wer will schon seine E-Mails in >> eine Cloud hochladen? > > So ziemlich jeder der ein IMAP-Mailsystem nutzt? > > Gut, mein IMAP-Mailserver ist mail.5sl.org, aber auch dieser (mein) > Server ist letztlich nur eine Cloud. Was man heute so Cloud nennt. Also alles, was sich weiter als 2 Meter von der Tastatur entfernt befindet.
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| From | Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-09-30 20:07 +0200 |
| Message-ID | <vdepc9$1aucb$1@solani.org> |
| In reply to | #627789 |
Am Mon, 30 Sep 2024 14:15:31 +0200 schrieb Ulrich D i e z zum
Thema: Re: Kampf mit altem Windows Live Mail (Windows Essentials
2012)
>Walter Brill schrieb:
>
>> Hallo,
>>
>> Am 30.09.24 um 10:53 schrieb Ulrich D i e z:
>>> Hallo!
>>>
>>> Mal wieder K(r)ampf mit Software von Microsoft:
>>>
>>> Eine Bekannte hat leider seit 2007 einen Windows 7 Home Rechner. Da ist
>>> leider von den Windows Essentials 2012 das Programm Windows Live Mail
>>> drauf. Im sogenannten "Speicherordner" hat sie massenhaft Unterordner
>>> angelegt, in denen ihre E-Mails der letzten 33 Jahre gespeichert sind.
>>> Sie möchte einen neuen Rechner. Es muss natürlich Windows 11 sein. Sie
>>> hat mich gefragt, ob ich beim "Umzug" ihrer vielen Mails auf den neuen
>>> Rechner helfen könne.
>>
>> Ohne Gewähr:
>> <https://answers.microsoft.com/de-de/windows/forum/all/k%C3%B6nnen-aus-livemail-die-daten-nach-windows-11/cd3c5555-3fab-4479-8da5-a4fdc7df4b49>
>
>Danke. Windows 11 kommt also nicht mal mit einem brauchbaren
>E-Mailclient daher. Je mehr ich darüber erfahre, desto mehr bekomme ich
>den Eindruck, dass es sich bei Windows 11 um noch schlimmeren Rotz
>handelt als bei den Vorgängerversionen. Wer will schon seine E-Mails in
>eine Cloud hochladen?
Ja in Win10 bekommt man auch schon dauernd Hinweise das neue Outlook
für Windows zu nutzen und natürlich seine nicht Microsoft Mailboxen
nach Outlook (Cloud) zu migrieren.
Also bei 33 Jahren könnte man ja mal an eine Mail-Archivierung denken.
Ich nutze dazu MailStore Home
https://www.mailstore.com/de/produkte/mailstore-home/
Für Privatanwender kostenlos und hat auch eine Importmöglichkeit für
Windows Live Mail. Und das schöne, eine gute Suchfunktion.
Wenn man das richtig konfiguriert und organiersiert könnte man z.B.,
wenn man möchte, jede .eml Datei unter dem Ursprungsnamen/-Orner in
der Datenbank abspeichern.
Ich mache das jahresweise.
Software auf dem neuen Rechner installieren und die .eml Dateien
rüberholen.
--
Gued gohn,
Ulrich
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-09-30 14:23 +0200 |
| Message-ID | <vdec9s.6mc.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #627787 |
*Walter Brill* schrieb: > Am 30.09.24 um 10:53 schrieb Ulrich D i e z: >> Hallo! >> >> Mal wieder K(r)ampf mit Software von Microsoft: >> >> Eine Bekannte hat leider seit 2007 einen Windows 7 Home Rechner. Da ist >> leider von den Windows Essentials 2012 das Programm Windows Live Mail >> drauf. Im sogenannten "Speicherordner" hat sie massenhaft Unterordner >> angelegt, in denen ihre E-Mails der letzten 33 Jahre gespeichert sind. >> Sie möchte einen neuen Rechner. Es muss natürlich Windows 11 sein. Sie >> hat mich gefragt, ob ich beim "Umzug" ihrer vielen Mails auf den neuen >> Rechner helfen könne. > > Ohne Gewähr: > <https://answers.microsoft.com/de-de/windows/forum/all/k%C3%B6nnen-aus-livemail-die-daten-nach-windows-11/cd3c5555-3fab-4479-8da5-a4fdc7df4b49> Windows-Mail wird auch nicht mehr vom MS unterstützt. Sie sind auf "Outlook for Windows" geschwenkt. -- bis denne
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-09-30 16:44 +0200 |
| Message-ID | <vdedg9$28fos$2@dont-email.me> |
| In reply to | #627779 |
Am 30.09.24 um 10:53 schrieb Ulrich D i e z: > Eine Bekannte hat leider seit 2007 einen Windows 7 Home Rechner. Da ist > leider von den Windows Essentials 2012 das Programm Windows Live Mail > drauf. Im sogenannten "Speicherordner" hat sie massenhaft Unterordner > angelegt, in denen ihre E-Mails der letzten 33 Jahre gespeichert sind. Oh! Eine wirklich ausgezeichnete Gelegenheit, 33 Jahre alte Altlasten umstandslos zu entsorgen. Dadurch klären sich viele Probleme von ganz alleine; die Grundlage einer jeden braucbaren Ordnung ist schließlich ein großer Müllkübel. Jede Wette, daß über 99 % dieser Mails in den letzten 30 Jahren niemand mehr angeguckt hat - und das wird in den kommenden 30 Jahren auch nicht passieren. Die Handvoll Mails, mit denen sich möglicherweise persönliche Erinnerungen usw. verbinden, können ja ausgenommen werden - aber beim Rest sorgt ein beherzter Klick auf die Löschtaste nicht für die Entsorgung der Mails, sondern ebenso aller damit zusammenhängender Probleme. Klebt nicht immer so an dem alten Schrumms.
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| From | Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-09-30 18:16 +0200 |
| Message-ID | <vdeis6$ur27$1@solani.org> |
| In reply to | #627795 |
Lars Gebauer schrieb: > Oh! Eine wirklich ausgezeichnete Gelegenheit, 33 Jahre alte Altlasten > umstandslos zu entsorgen. Die erste Last, die ich entsorgen würde wenn es meins wäre, wäre das Windows Betriebssystem aber auch das schreibe ich nicht vor. > Jede Wette, daß über 99 % dieser Mails in den letzten 30 Jahren niemand > mehr angeguckt hat - und das wird in den kommenden 30 Jahren auch nicht > passieren. Mir ist das völlig egal und ich werde nicht so übergriffig sein, der Frau dreinreden, welche Korrespondenz ihr am Herzen liegen soll und welche nicht, nur weil ein E-Mailclient gerade nicht funktioniert. Ich wollte eigentlich nur wissen, ob jemand einen Vorschlag für einen konstruktiven Umgang mit der Problematik hat, der dazu führt, dass das fragliche Programm zur Abwechslung mal so tut wie es soll. Mit freundlichem Gruß Ulrich
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-09-30 18:20 +0200 |
| Message-ID | <vdej5b$28fos$3@dont-email.me> |
| In reply to | #627803 |
Am 30.09.24 um 18:16 schrieb Ulrich D i e z: > Ich wollte eigentlich nur wissen, ob jemand einen Vorschlag für einen > konstruktiven Umgang mit der Problematik hat, der dazu führt, dass das > fragliche Programm zur Abwechslung mal so tut wie es soll. "Ich klopfe mir laufend mit dem Hammer auf den Daumen und suche jetzt einen konstruktiven Vorschlag zum Umgang mit der Problematik."
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| From | Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-09-30 19:10 +0200 |
| Message-ID | <vdem2s$usrp$2@solani.org> |
| In reply to | #627804 |
Lars Gebauer schrieb: > Am 30.09.24 um 18:16 schrieb Ulrich D i e z: >> Ich wollte eigentlich nur wissen, ob jemand einen Vorschlag für einen >> konstruktiven Umgang mit der Problematik hat, der dazu führt, dass das >> fragliche Programm zur Abwechslung mal so tut wie es soll. > > "Ich klopfe mir laufend mit dem Hammer auf den Daumen und suche jetzt > einen konstruktiven Vorschlag zum Umgang mit der Problematik." Das war so richtig konstruktiv. Mit freundlichem Gruß Ulrich
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-09-30 19:42 +0200 |
| Message-ID | <vdenta$28for$2@dont-email.me> |
| In reply to | #627808 |
Am 30.09.24 um 19:10 schrieb Ulrich D i e z: > Lars Gebauer schrieb: >> Am 30.09.24 um 18:16 schrieb Ulrich D i e z: >>> Ich wollte eigentlich nur wissen, ob jemand einen Vorschlag für einen >>> konstruktiven Umgang mit der Problematik hat, der dazu führt, dass das >>> fragliche Programm zur Abwechslung mal so tut wie es soll. >> >> "Ich klopfe mir laufend mit dem Hammer auf den Daumen und suche jetzt >> einen konstruktiven Vorschlag zum Umgang mit der Problematik." > > Das war so richtig konstruktiv. Mein konstruktiver Vorschlag No. #1 hat Dir ja nicht gefallen. Das ist schon ok, das muß er ja auch gar nicht. Der Chuck Norris der IT, der aus Nürnberg, der hat die konstruktiveren Vorschläge. An den mußt Du Dich halten.
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-09-30 22:06 +0200 |
| Message-ID | <20240930220634.2f6418a2.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #627810 |
Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote: > Der Chuck Norris der IT, der aus Nürnberg, der hat die > konstruktiveren Vorschläge. An den mußt Du Dich halten. Und ich dachte, die Eisenacher Nachgeburt lese mich nicht mehr. Tja, Gehbäuerle, manche stehen halt nicht auf deinen destruktiven Müll. -- For a successful technology, reality must take precedence over public relations, for nature cannot be fooled. - Richard P. Feynman, 1987
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| From | Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-01 16:11 +0200 |
| Message-ID | <vdgvun$1062u$1@solani.org> |
| In reply to | #627810 |
Lars Gebauer schrieb: > Am 30.09.24 um 19:10 schrieb Ulrich D i e z: >> Lars Gebauer schrieb: >>> Am 30.09.24 um 18:16 schrieb Ulrich D i e z: >>>> Ich wollte eigentlich nur wissen, ob jemand einen Vorschlag für einen >>>> konstruktiven Umgang mit der Problematik hat, der dazu führt, dass das >>>> fragliche Programm zur Abwechslung mal so tut wie es soll. >>> >>> "Ich klopfe mir laufend mit dem Hammer auf den Daumen und suche jetzt >>> einen konstruktiven Vorschlag zum Umgang mit der Problematik." >> >> Das war so richtig konstruktiv. > > Mein konstruktiver Vorschlag No. #1 hat Dir ja nicht gefallen. Der ist in etwa so konstruktiv wie der Vorschlag, sich bei Knieschmerzen das Knie zu amputieren. In Ausnahmefällen... Es sind nicht meine E-Mails, um die es geht. Die Frau ist Witwe und außer ihrem Mann hat sie auch zwei ihrer Kinder und ein paar Geschwister überlebt - ich habe Verständnis dafür, dass sie zB deren E-Mails behalten will. > Das ist > schon ok, das muß er ja auch gar nicht. Und dadurch, dass ich den Vorschlag suboptimal finde, weil das seltsame E-Mailprogramm dadurch ja auch nicht ordentlich zum Laufen gebracht wird, wird es konstruktiv, zu behaupten, ich klopfe mir laufend mit dem Hammer auf den Daumen? Wo ich erst gestern in diese E-Mailproblematik involviert wurde? Ich habe meine eigenen Daten, analog zur Verwaltung von Schriftgut aus Papier, schon immer in Archiv, Altregistratur und Registratur aufgeteilt und halte dadurch in datenverarbeitenden Programmen wie E-Mailclients und Adressverwaltung und Onlinebanking-Software, die ihre eigenen "internen" Datenbanken anlegen, die Anzahl an Datensätzen klein. Archiv und Backups (sowohl für Festplattenpartitionen als auch lediglich Verzeichnisstrukturen mit von mir angelegten Dateien - letzteres ist nützlich für den "Umzug" auf einen neuen Rechner oder ein neues Betriebssystem) liegen inzwischen auf ZFS-Volumes, die jeweils über drei am im Raid-1-Modus betriebenen Raid-Controller angeschlossene Festplatten realisiert sind, wobei ich darauf achte, immer nur zwei der drei zu einem Raid bzw ZFS-Volume gehörenden Festplatten gleichzeitig eingeschaltet zu haben, um die Wahrscheinlichkeit, dass alle drei Festplatten gleichzeitig durch Netzüberspannung oder durch Probleme beim Backup oder aus sonst einem Grund den Geist aufgeben, zu minimieren. Seit mit Windows NT und Windows 95 das ständige Einspielen von Updates ins Betriebssystem Einzug gehalten hat, ohne dass der Laie genau weiß, was da alles vonstatten geht, bei Win95 noch nicht mittels eines eigenen Windows-Update-Programmes, sondern mittels des Internet Explorer 5 und Aufruf von http://windowsupdate.microsoft.com , erlebe ich es bei Windows Betriebssystemen wieder und wieder, dass durch eingespielte Updates irgendetwas unbrauchbar wird und ich das vorher angefertigte Backup tatsächlich brauche, um den vorherigen Zustand wiederherzustellen. Unter Win95 gab es noch keine Systemwiederherstellung, dafür Reboot-Orgien und haufenweise fehlgeschlagene zu wiederholende Update-Versuche, die bei Leuten mit 28.8k-Modem ohne Flatrate die Telefongesellschaften reich machten. Oft genug resultierten diese Update-Eselstouren in zerschossenem Betriebssystem, sodass man erst noch das Backup brauchte. Unter Windows 7 verschwinden zB die Wiederherstellungspunkte hin und wieder und die Windows 7-eigene "Systemsteuerung"-"System und Wartung"-"Sichern und Wiederherstellen"-Geschichte funktioniert auch nicht immer. Dann kommt noch die Frickelei hinzu, Updates für den Fall einer Neuinstallation offline verfügbar zu halten, was unter Win95 erforderte, mitzuverfolgen, was die WindowsUpate-Homepage alles tut und in welchen temporären Ordnern sie Installationsroutinen für heruntergeladene Updates speichert bevor sie ausgeführt und wieder gelöscht werden, um sie vor dem Löschen wegkopieren zu können, und auch die Installationsreihenfolge zu protokollieren. Für jeden Rechner bzw jedes Betriebssystem ein Installations- und Konfigurations- und Einstellungsjournal führen, in dem der Reihe nach alle im Lauf der Zeit vorgenommenen Änderungen (Installationen, Updates, vorgenommene Einstellungen) protokolliert werden, zusätzlich das Unterhalten einer "Methodensammlung" - das alles kostet Zeit und Nerven, ist meiner Erfahrung nach aber nach wie vor bitter nötig, und man muss es nicht lustig finden. Seit es WSUS Offline Update gibt und man zB für Windows 7 lokale Repositories mit einzuspielenden Updates anlegen kann, ist das Leben ein bisschen einfacher. Aber die Qualität eines Betrübsystems messe ich immer noch daran, wie oft ich auf Backups zurückgreifen muss, um etwas wiederherzustellen und wie oft ich bei anderen Leuten mitbekomme, dass sie nach Updates und dergleichen mit ihrem System nicht mehr klarkommen. Als ich mir Windows 10 anschauen wollte, überschrieb es mir fröhlich BIOS-Einstellungen: Es änderte im BIOS eigenmächtig die Bootreihenfolge und schaltete die Möglichkeit ab, beim Hochfahren durch Drücken von Entf ins BIOS zu kommen bzw durch Drücken von F12 ein anderes Laufwerk/Gerät fürs Booten auszuwählen. Um das wiederzubekommen musste ich den Rechner aufschrauben und die CMOS-Batterie, CR2032-Knopfzelle, herausnehmen, um so das BIOS zurückzusetzen, und dann beim Hochfahren als erstes ins BIOS und meine Einstellungen wieder vornehmen - ich hab ja seinerzeit Fotos vom Bildschirm gemacht während ich die BIOS-Einstellungen durchging, damit ich später nachschauen kann, wie die Dinge eingestellt waren. Früher musste man die nicht fotographieren, sondern konnte sie durch Drücken der Drucken-Taste einfach als Text ausdrucken. Beim nächsten Booten von Windows 10 pfuschte Windows 10 wieder in die BIOS-Einstellungen hinein... Dann wollten sie fürs Einloggen auch noch einen Microsoft-Account statt eines lokalen Benutzerkontos. Zwangsmitgliedschaft. Die bei Windows 11 inzwischen perfektioniert ist, weil systematisch alle versteckten Möglichkeiten abgeschaltet werden, Windows 11 Home doch noch nur mit lokalem Benutzerkonto zu installieren. Was einem passiert, wenn man nach der Installation den Microsoft-Account stillegt, habe ich noch nicht in Erfahrung gebracht. Da fühlte ich mich nicht durch mich selbst, sondern mal wieder durch Microsoft auf den Daumen gehauen. Da war bei mir der Ofen aus und ich bin ganz auf Gentoo und Knoppix gewechselt. Und ich will gar nicht zählen, wie oft ich von Leuten angesprochen worden bin, die von ihrem Zeug keine vernünftigen Backups hatten und hofften, dass ich ihnen helfen könnte, ihr durch Update oder sonstwie vermurkstes Zeug wieder zum Laufen zu bekommen. Und dreimal von Leuten, die beim Wechsel auf Windows 7 Festplattenpartitionen geplättet bekamen, auf denen sie ihre Dokumente//Fotos/Urlaubsfilmchen und was ich alles nicht wissen will gespeichert hatten, die sie gerne weiterhin gehabt hätten, die aber vor der vertrauensvoll und naiv angestoßenen Installation nicht auf die Idee gekommen waren, Partitionstabellen zu sichern und Backup zu machen, und dann vom angeblichen Fachmann gegen Geld gesagt bekamen, dass man die Daten halt jetzt nicht mehr auslesen könne, obwohl dann sogar ein Laie wie ich die gelöschte Partitionstabelle und damit die Partition inklusive Dateisystem mittels testdisk von Christophe Grenier (CGSecurity) wiederherstellen und dann die Dateien herunterkopieren konnte. Und im Moment kämpfe ich mich für mein eigenes Neuanschaffungsvorhaben durch den Informationsirrgarten, um zu lernen, wie man ein TPM und UEFI und Absolute Computrace und Konsorten von Anfang an im Griff/in Schach hält, was man sichern und was man wie tun muss, wenn da etwas vermurkst ist oder wenn der Rechner zwecks Verkauf dem Werkszustand angenähert werden soll. Dann meldet sich eine Bekannte, bei der seit Jahren auf einem Microsoft-System E-Mail vermurkst ist ... > Der Chuck Norris der IT, der aus Nürnberg, der hat die konstruktiveren > Vorschläge. An den mußt Du Dich halten. Ich lese in dieser Newsgroup noch nicht lange genug mit, um zu wissen, wen du meinst. Ich nehme aber an, dass das Ironie war. Andererseits ist "wenn der aber tut, dann darf ich auch" weit verbreitet. Mit freundlichem Gruß Ulrich
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-01 18:02 +0200 |
| Message-ID | <vdh6el$2nt49$1@dont-email.me> |
| In reply to | #627838 |
Am 01.10.24 um 16:11 schrieb Ulrich D i e z: > Lars Gebauer schrieb: >> Am 30.09.24 um 19:10 schrieb Ulrich D i e z: >>> Lars Gebauer schrieb: >>>> Am 30.09.24 um 18:16 schrieb Ulrich D i e z: >>>>> Ich wollte eigentlich nur wissen, ob jemand einen Vorschlag für einen >>>>> konstruktiven Umgang mit der Problematik hat, der dazu führt, dass das >>>>> fragliche Programm zur Abwechslung mal so tut wie es soll. >>>> >>>> "Ich klopfe mir laufend mit dem Hammer auf den Daumen und suche jetzt >>>> einen konstruktiven Vorschlag zum Umgang mit der Problematik." >>> >>> Das war so richtig konstruktiv. >> >> Mein konstruktiver Vorschlag No. #1 hat Dir ja nicht gefallen. > > Der ist in etwa so konstruktiv wie der Vorschlag, sich bei Knieschmerzen > das Knie zu amputieren. Ja. Es gibt Leute, die an chronischen starken Schmerzen durch angeborene Fehlstellungen o.ä. leiden. Die berichten hinterher mitunter, daß die Amputation geradezu eine Erlösung darstellte. Las ich erst kürzlich wieder, im Zusammenhang mit den Paralympics. > In Ausnahmefällen... ... kann eine Amputation sogar dringend geboten weil lebensrettend sein. > Es sind nicht meine E-Mails, um die es geht. Die Frau ist Witwe und > außer ihrem Mann hat sie auch zwei ihrer Kinder und ein paar Geschwister > überlebt - ich habe Verständnis dafür, dass sie zB deren E-Mails > behalten will. Mann, 2 Kinder und ein paar Geschwister? Von wie vielen Mails redest Du da? So viel kommt da nicht zusammen. Auch nicht über 33 Jahre hinweg. Die werden sich kaum jeden Tag hunderte Mails geschickt haben. Nein. Viel wahrscheinlicher wurde da über Jahrzehnte hinweg jede Angebots-, Newsletter-, Spam usw-Mail liebevoll gehamstert und gesammelt. Könnte ja mal "wichtig" werden ... >> Das ist schon ok, das muß er ja auch gar nicht. > > Und dadurch, dass ich den Vorschlag suboptimal finde, weil das seltsame > E-Mailprogramm dadurch ja auch nicht ordentlich zum Laufen gebracht > wird, wird es konstruktiv, zu behaupten, ich klopfe mir laufend mit dem > Hammer auf den Daumen? Wo ich erst gestern in diese E-Mailproblematik > involviert wurde? Ja. Denn selbst wenn es Dir mit viel Ausdauer, Liebe, Geschick und Spucke gelingt, das Problem erstmal zu beseitigen hast Du keine Garantie, daß es nicht bei nächstbester Gelegenheit wieder zuschlägt. Dann beginnt der Tanz von vorne. > Ich habe meine eigenen Daten, analog zur Verwaltung von Schriftgut aus > Papier, schon immer in Archiv, Altregistratur und Registratur aufgeteilt > und halte dadurch in datenverarbeitenden Programmen wie E-Mailclients > und Adressverwaltung und Onlinebanking-Software, die ihre eigenen > "internen" Datenbanken anlegen, die Anzahl an Datensätzen klein. Berufsmäßiger Archivar oder einfach nur (beginnendes?) Messietum? > Archiv und Backups (sowohl für Festplattenpartitionen als auch lediglich > Verzeichnisstrukturen mit von mir angelegten Dateien - letzteres ist > nützlich für den "Umzug" auf einen neuen Rechner oder ein neues > Betriebssystem) liegen inzwischen auf ZFS-Volumes, die jeweils über drei > am im Raid-1-Modus betriebenen Raid-Controller angeschlossene > Festplatten realisiert sind, wobei ich darauf achte, immer nur zwei der > drei zu einem Raid bzw ZFS-Volume gehörenden Festplatten gleichzeitig > eingeschaltet zu haben, um die Wahrscheinlichkeit, dass alle drei > Festplatten gleichzeitig durch Netzüberspannung oder durch Probleme beim > Backup oder aus sonst einem Grund den Geist aufgeben, zu minimieren. Grundgütiger. Daten, die mir tatsächlich wichtig sind, liegen redundant auf ein paar Festplatten. So arg viel ist das sowieso nicht und im Falle des Falles habe ich ich da mit praktisch jedem beliebigen Rechner wieder Zugriff. Für sonstigen Bohei fehlt mir einfach die Zeit. Die Lust sowieso. > Für jeden Rechner bzw jedes Betriebssystem ein Installations- und > Konfigurations- und Einstellungsjournal führen, in dem der Reihe nach > alle im Lauf der Zeit vorgenommenen Änderungen (Installationen, Updates, > vorgenommene Einstellungen) protokolliert werden, zusätzlich das > Unterhalten einer "Methodensammlung" - das alles kostet Zeit und Nerven, > ist meiner Erfahrung nach aber nach wie vor bitter nötig, und man muss > es nicht lustig finden. Lustig würde ich das wahrscheinlich auch nicht finden. Aber mir mangelt es auch am Masochismus dafür. Wozu? > Und im Moment kämpfe ich mich für mein eigenes Neuanschaffungsvorhaben > durch den Informationsirrgarten, um zu lernen, wie man ein TPM und UEFI > und Absolute Computrace und Konsorten von Anfang an im Griff/in Schach > hält, was man sichern und was man wie tun muss, wenn da etwas vermurkst > ist oder wenn der Rechner zwecks Verkauf dem Werkszustand angenähert > werden soll. Hat das auch einen Zweck oder geht es nur um die konstruktive Lösung selbstgesuchter Probleme? Seit gut 20 Jahren kommen auch Windows-Rechner in einem einigermaßen gescheiten Auslieferungszustand daher. Einschalten, 1st Boot, geht. Hat Microsoft imho ganz gut im Griff. Probleme entstehen allermeist dadurch, daß irgendein Dummkopf meint es besser als Microsoft zu wissen und in der Standardkonfiguration herumpfuscht. Ganz oft ohne zu wissen, was er da tut. Dann allerdings reist die Kette der Probleme auch so schnell nicht ab. Firmenumgebungen sind natürlich spezieller. Aber die bezahlen auch Leute dafür, die (hoffentlich) wissen, was sie tun. > Dann meldet sich eine Bekannte, bei der seit Jahren auf einem > Microsoft-System E-Mail vermurkst ist ... Tip für's nächste Mal: Schnell weglaufen.
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-01 23:25 +0200 |
| Message-ID | <20241001232542.4b3a1b77.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #627839 |
Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote: > Am 01.10.24 um 16:11 schrieb Ulrich D i e z: > > Lars Gebauer schrieb: > >> Am 30.09.24 um 19:10 schrieb Ulrich D i e z: > >>> Lars Gebauer schrieb: > >>>> Am 30.09.24 um 18:16 schrieb Ulrich D i e z: > >>>>> Ich wollte eigentlich nur wissen, ob jemand einen Vorschlag für > >>>>> einen konstruktiven Umgang mit der Problematik hat, der dazu > >>>>> führt, dass das fragliche Programm zur Abwechslung mal so tut > >>>>> wie es soll. > >>>> > >>>> "Ich klopfe mir laufend mit dem Hammer auf den Daumen und suche > >>>> jetzt einen konstruktiven Vorschlag zum Umgang mit der > >>>> Problematik." > >>> > >>> Das war so richtig konstruktiv. > >> > >> Mein konstruktiver Vorschlag No. #1 hat Dir ja nicht gefallen. > > > > Der ist in etwa so konstruktiv wie der Vorschlag, sich bei > > Knieschmerzen das Knie zu amputieren. > > Ja. Es gibt Leute, die an chronischen starken Schmerzen durch > angeborene Fehlstellungen o.ä. leiden. Die berichten hinterher > mitunter, daß die Amputation geradezu eine Erlösung darstellte. Hmm. Für dich könnte eine Amputation z.B. der Hände oder des Kopfes vermutlich eine Erlösung darstellen. Und wenn nicht für dich, dann für jene, die nicht mehr deinen Sabber lesen müssen. -- For a successful technology, reality must take precedence over public relations, for nature cannot be fooled. - Richard P. Feynman, 1987
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| From | Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-02 16:55 +0200 |
| Message-ID | <vdjmth$1nojq$1@solani.org> |
| In reply to | #627839 |
Lars Gebauer schrieb: > Am 01.10.24 um 16:11 schrieb Ulrich D i e z: > Berufsmäßiger Archivar oder einfach nur (beginnendes?) Messietum? Das Gegenteil. Auf diese Weise weiß ich immer ganz schnell, was wann weg kann. Registratur - Altregistratur - Archiv - Vernichtung. Es soll Leute geben, die deswegen nichts wegwerfen, weil sie mit dem Sortieren ihres Chaos überfordert sind nd nicht wisse, was sie noch wie lange aufbewahren müssen. Bei mir ist das nicht schwierig. Es hängt aber durchaus auch mit meiner Persönlichkeitsstruktur zusammen. In meiner Kindheit wurde ich unter anderem ganz progressiv auf Autismus/Asperger untersucht. Es wurde verneint, aber sie mussten genau hinschauen. ;-) >> Archiv und Backups (sowohl für Festplattenpartitionen als auch lediglich >> Verzeichnisstrukturen mit von mir angelegten Dateien - letzteres ist >> nützlich für den "Umzug" auf einen neuen Rechner oder ein neues >> Betriebssystem) liegen inzwischen auf ZFS-Volumes, die jeweils über drei >> am im Raid-1-Modus betriebenen Raid-Controller angeschlossene >> Festplatten realisiert sind, wobei ich darauf achte, immer nur zwei der >> drei zu einem Raid bzw ZFS-Volume gehörenden Festplatten gleichzeitig >> eingeschaltet zu haben, um die Wahrscheinlichkeit, dass alle drei >> Festplatten gleichzeitig durch Netzüberspannung oder durch Probleme beim >> Backup oder aus sonst einem Grund den Geist aufgeben, zu minimieren. > > Grundgütiger. > > Daten, die mir tatsächlich wichtig sind, liegen redundant auf ein paar > Festplatten. So arg viel ist das sowieso nicht und im Falle des Falles > habe ich ich da mit praktisch jedem beliebigen Rechner wieder Zugriff. Das ist bei mir im Grunde genommen auch so. > Für sonstigen Bohei fehlt mir einfach die Zeit. Die Lust sowieso. Bei mir ist das Bohei weitgehend automatisiert. Ich schalte mein selbst zusammengefrickeltes NAS ein. Im RAID des NAS ist dabei standardmäßig nur eine der drei Festplatten eingeschaltet. Das NAS weckt zu sichernde Rechner per PXE-Boot statt vom darauf installierten und vielleicht korrumpierten Betriebssystem und versorgt sie mit einem Bootimage, sodass in bestimmten Ordnern liegende Dateien per rsync gesichert werden und ab und zu ein Image der ganzen Festplatte gezogen wird. Dann fährt der zu sichernde Rechner runter und schaltet sich ganz ab. Wenn es beim Backup Probleme gab, bekomme ich eine Meldung. Wenn zB die eingeschaltete Backup-Platte des RAID beim Backup zerschossen wurde, hardwaremäßig aber noch zu funktionieren scheint - das ist bisher nur passiert als ich es beabsichtigte, um zu testen, ob das folgende funktioniert - wird sie anhand einer der beiden anderen Platten des RAID wiederhergestellt und ich kann hoffentlich ohne Datenverlust Ursachenforschung betreiben, warum das Backup nicht funktioniert hat. Wenn es beim Backup keine Probleme gab, wird über das GPIO meines NAS ein mechanisches Relais angezogen, und die zweite der drei Festplatten eingeschaltet und mit derjenigen synchronisiert, die jetzt das neueste Backup enthält. Wenn auch da nichts schiefgegengen zu sein scheint, wird die zweite Platte des RAID wieder abgeschaltet und dafür die dritte Platte angeschaltet und ebenfalls mit der ersten synchronisiert. Das läuft alles automatisiert, ich habe nie alle Backups gleichzeitig in Benutzung, was die Chance erhöht, dass, wenn etwas schiefgeht, nicht gleich alle Backups kaputt sind. Solange alles normal läuft, muss ich, außer den Backup-Prozess anzustoßen, nichts weiter tun als ab und zu schauen, ob es Fehlermeldungen gab und irgendetwas schiefgegangen ist. Und der Backup-Prozess läuft ohne die auf den betreffenden Rechnern installierten Betriebssysteme, die ja vielleicht korrumpiert sein und den Prozess torpedieren könnten. >> Für jeden Rechner bzw jedes Betriebssystem ein Installations- und >> Konfigurations- und Einstellungsjournal führen, in dem der Reihe nach >> alle im Lauf der Zeit vorgenommenen Änderungen (Installationen, Updates, >> vorgenommene Einstellungen) protokolliert werden, zusätzlich das >> Unterhalten einer "Methodensammlung" - das alles kostet Zeit und Nerven, >> ist meiner Erfahrung nach aber nach wie vor bitter nötig, und man muss >> es nicht lustig finden. > > Lustig würde ich das wahrscheinlich auch nicht finden. Aber mir mangelt > es auch am Masochismus dafür. Wozu? Weil ich so, wenn etwas neu installiert/neu aufgesetzt werden muss, ganz schnell einen Handlungsablaufsplan dafür erstellen kann, was beim Neuaufsetzen alles bedacht und getan werden muss, den ich, wenn nötig, auch im Halbschlaf sklavisch abarbeiten kann. Das alles habe ich mir zu Zeiten angewöhnt, als ich noch nicht im Ruhestand war und man in meiner Dienststelle meinte, Computer einführen zu müssen, sich aber mitunter richtige IT-Fachleute sparen und das uns als Nebenpflicht mit aufhalsen zu können... ;-) >> Und im Moment kämpfe ich mich für mein eigenes Neuanschaffungsvorhaben >> durch den Informationsirrgarten, um zu lernen, wie man ein TPM und UEFI >> und Absolute Computrace und Konsorten von Anfang an im Griff/in Schach >> hält, was man sichern und was man wie tun muss, wenn da etwas vermurkst >> ist oder wenn der Rechner zwecks Verkauf dem Werkszustand angenähert >> werden soll. > > Hat das auch einen Zweck oder geht es nur um die konstruktive Lösung > selbstgesuchter Probleme? > > Seit gut 20 Jahren kommen auch Windows-Rechner in einem einigermaßen > gescheiten Auslieferungszustand daher. Einschalten, 1st Boot, geht. Hat > Microsoft imho ganz gut im Griff. Mir sind aber zB so seltsame Windows 7-Rechner begegnet, die gemäß den Wünschen ihrer privaten Besitzer eigentlich noch eine Weile bleiben sollten wie sie waren, auf denen durch von ihren naiven Besitzern auf freies Schalten und Walten eingestellt belassenen WindowsUpdate-Clients dann aber Sachen wie KB3035583 (pitch Windows 10 Upgrade), KB2952664, KB2977759, (Telemetrie und Windows 10 Upgrade und Upgrade-Nag-Screen) und wie sie sonst noch alle hießen, installiert wurden, und die dann mal anfingen, Windows 7 auf Windows 10 upzugraden, was schief ging, zumal eine saubere Neuinstallation einem Upgrade vorzuziehen ist. Solches und anderes bewegt mich dazu, das Meinige zu tun, um sicherzustellen, dass von außen her nichts kaputt gemacht werden kann. Angenommen, Microsoft und die großen Computerhersteller kommen auf die Idee, dass es mal wieder Zeit ist, dem User einen neuen Rechner und ein neues Betriebssystem zu verkaufen. Wie motiviert man die User besser dazu als indem man zB UEFI-Updates einschleust, aufgrund derer das Zeug dann nicht mehr richtig funktioniert? Wer alles kontrolliert die zu Absolute Computrace gehörende Infrastruktur? Wer sagt denn, dass da nie Hacker einsteigen und Rechner als gestohlen registrieren, die gar nicht gestohlen sind, daraufhin aber über Internet lahmgelegt werden? > Probleme entstehen allermeist dadurch, daß irgendein Dummkopf meint es > besser als Microsoft zu wissen und in der Standardkonfiguration > herumpfuscht. Ganz oft ohne zu wissen, was er da tut. Dann allerdings > reist die Kette der Probleme auch so schnell nicht ab. Ich spiele ja auch gerne herum. Aber eben mit Backup und Protokoll, damit ich wieder zurück kann wenn es deswegen Probleme gibt. ;-) "Ich hab da was verstellt, weiß aber nicht mehr, was" ist nicht so meins. ;-) > Firmenumgebungen sind natürlich spezieller. Aber die bezahlen auch Leute > dafür, die (hoffentlich) wissen, was sie tun. > >> Dann meldet sich eine Bekannte, bei der seit Jahren auf einem >> Microsoft-System E-Mail vermurkst ist ... > > Tip für's nächste Mal: Schnell weglaufen. Bin aber jetzt 83 und kann nicht mehr so schnell rennen... ;-) Mit freundlichem Gruß Ulrich
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