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Groups > ger.ct > #624148 > unrolled thread

Re: Aktuelles Attentat

Started byHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
First post2024-07-19 05:22 +0200
Last post2024-09-19 12:00 +0000
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Contents

  Re: Aktuelles Attentat Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-07-19 05:22 +0200
    Re: Aktuelles Attentat Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-09-17 19:43 +0200
      Re: Aktuelles Attentat Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-09-17 18:51 +0100
        Re: Aktuelles Attentat Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-09-19 12:00 +0000

#624148 — Re: Aktuelles Attentat

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2024-07-19 05:22 +0200
SubjectRe: Aktuelles Attentat
Message-ID<lfu4flFd43jU1@mid.individual.net>
Am 18.07.24 um 12:34 schrieb Stefan Ram:
> Michael Zink <michael@swamp.franken.de> schrieb oder zitierte:
> |Soweit sehe ich das auch so. Aber dann sofort aus der Dekcung zu
> |gehen, war IMHO dumm.
> 
>    Es gibt einen BBC-Artikel, in dem Sicherheitsleute kommentieren,
>    daß sie es nicht zugelassen hätten, daß Trump da noch stehen bleibt.

Trump lässt sich schwer kommandieren.
Das Trump wieder aufgestanden ist, und weitere Schüsse riskiert hat,
erscheint mir weniger als Mut,
  sondern von Missionar Trieb für sich selbst als Gott,
verursacht sein.

>    Das ist natürlich die Frage, ob man einen Schützling dann auch
>    gegen seinen Willen mit Gewalt aus dem Schußfeld bewegen darf.

Wenn es ich nicht um Vorgesetzte handelt.

>    Dann müßte ein Sicherheitsmann auch das nötige Selbstbewußtsein
>    haben, um sich in solch einer Situation gegen einen reichen,
>    berühmten, willenstarken Ex-US-Präsidenten durchzusetzen.

Dann wäre er kein Sicherheitsmann bei Trump.
Der braucht ihm gehorsame Untertanen.

>    Schließlich will man auch nicht, daß durch die Bewegung des
>    Schützlings mit Gewalt noch mehr Personenschaden entsteht.

Das ist in Diktaturen zweitrangig.

>    Wenn gerade auf eine Person geschossen wurde, muß man damit
>    rechnen, daß sie unter Schock steht und nicht die richtigen
>    Entscheidungen trifft.

Man kann auch unter Schock richtige Entscheidungen treffen.
Mit innere Abkapselung gegen etliche äußere Einflüsse.

>    Vielleicht wußte Trump zu diesem Zeitpunkt aber auch schon,
>    daß der Schütze bereits getötet war.

Ich vermute, er realisierte, dass die Schießerei aufgehört hat,
und die Gelegenheit zum Wahlkampf verwendete.


-- 
<http://www.hermann-riemann.de>

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#626935

FromUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
Date2024-09-17 19:43 +0200
Message-ID<vccf2o$c3sp$1@solani.org>
In reply to#624148
Hermann Riemann schrieb:

> Am 18.07.24 um 12:34 schrieb Stefan Ram:
>> Michael Zink <michael@swamp.franken.de> schrieb oder zitierte:
>> |Soweit sehe ich das auch so. Aber dann sofort aus der Dekcung zu
>> |gehen, war IMHO dumm.
>> 
>>    Es gibt einen BBC-Artikel, in dem Sicherheitsleute kommentieren,
>>    daß sie es nicht zugelassen hätten, daß Trump da noch stehen bleibt.
> 
> Trump lässt sich schwer kommandieren.
> Das Trump wieder aufgestanden ist, und weitere Schüsse riskiert hat,
> erscheint mir weniger als Mut,
>   sondern von Missionar Trieb für sich selbst als Gott,
> verursacht sein.
> 
>>    Das ist natürlich die Frage, ob man einen Schützling dann auch
>>    gegen seinen Willen mit Gewalt aus dem Schußfeld bewegen darf.
> 
> Wenn es ich nicht um Vorgesetzte handelt.

Salopp gesagt: Bei einander widersprechenden Befehlen zählt der letzte
erteilte verbindliche Befehl. Wenn der Auftrag beinhaltet, den
Vorgesetzten zu schützen, beinhaltet der Auftrag, den Vorgesetzten zu
schützen bis ein verbindlicher anders lautender Befehl kommt oder der
Auftrag insgesamt erfüllt oder mit Sicherheit vergeigt ist.
Ein diesbezüglich anders lautender Wille eines in der fraglichen
Situation befehlsbefugten Vorgesetzten ist nur dann interessant, wenn
der Vorgesetzte diesen anders lautenden Willen kundtut, indem er die
erteilten Befehle durch Erteilung neuer verbindlicher Befehle aufhebt.
Wobei man sich fragen kann, unter welchen Voraussetzungen z.B. ein in
einer zumindest aus Sicht der Schutzperson unklaren Schreck- und
Bedrohungs- und Angriffssituation erfolgendes erstes Sträuben dagegen,
in Sicherheit gebracht zu werden, als ein Erteilen eines verbindlichen
Befehls zu werten ist.

>>    Dann müßte ein Sicherheitsmann auch das nötige Selbstbewußtsein

Pflichtbewusstsein.

>>    haben, um sich in solch einer Situation gegen einen reichen,
>>    berühmten, willenstarken Ex-US-Präsidenten durchzusetzen.
> 

[...]

> Ich vermute, er realisierte, dass die Schießerei aufgehört hat,
> und die Gelegenheit zum Wahlkampf verwendete.

Wusste er auch, dass nicht alsbald andere Schütz/inn/en aus anderen
Richtungen auf ihn schießen würden?

Mit freundlichem Gruß

Ulrich

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#626936

FromGoetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk>
Date2024-09-17 18:51 +0100
Message-ID<c3e9728d-b30e-4a30-955d-ebe3fa23d036@news.goetz.co.uk>
In reply to#626935
On 17/09/2024 18:43, Ulrich D i e z wrote:
> Hermann Riemann schrieb:
> 
>> Am 18.07.24 um 12:34 schrieb Stefan Ram:
>>> Michael Zink <michael@swamp.franken.de> schrieb oder zitierte:
>>> |Soweit sehe ich das auch so. Aber dann sofort aus der Dekcung zu
>>> |gehen, war IMHO dumm.
>>>
>>>     Es gibt einen BBC-Artikel, in dem Sicherheitsleute kommentieren,
>>>     daß sie es nicht zugelassen hätten, daß Trump da noch stehen bleibt.
>>
>> Trump lässt sich schwer kommandieren.
>> Das Trump wieder aufgestanden ist, und weitere Schüsse riskiert hat,
>> erscheint mir weniger als Mut,
>>    sondern von Missionar Trieb für sich selbst als Gott,
>> verursacht sein.
>>
>>>     Das ist natürlich die Frage, ob man einen Schützling dann auch
>>>     gegen seinen Willen mit Gewalt aus dem Schußfeld bewegen darf.
>>
>> Wenn es ich nicht um Vorgesetzte handelt.

Wenn es sich um "Schutzperson" handelt, dann würde ich das mal bejahen. 
Es ist ja sein Auftrag die "Schutzperson" entsprechend zu sichern. Bei 
z.B. POTUS ist er mit Sicherheit deren Cheffe und trotzdem wird u.U. 
gegen seinen Willen in Sicherheit gebracht.

> 
> Salopp gesagt: Bei einander widersprechenden Befehlen zählt der letzte
> erteilte verbindliche Befehl. Wenn der Auftrag beinhaltet, den
> Vorgesetzten zu schützen, beinhaltet der Auftrag, den Vorgesetzten zu
> schützen bis ein verbindlicher anders lautender Befehl kommt oder der
> Auftrag insgesamt erfüllt oder mit Sicherheit vergeigt ist.
> Ein diesbezüglich anders lautender Wille eines in der fraglichen
> Situation befehlsbefugten Vorgesetzten ist nur dann interessant, wenn
> der Vorgesetzte diesen anders lautenden Willen kundtut, indem er die
> erteilten Befehle durch Erteilung neuer verbindlicher Befehle aufhebt.
> Wobei man sich fragen kann, unter welchen Voraussetzungen z.B. ein in
> einer zumindest aus Sicht der Schutzperson unklaren Schreck- und
> Bedrohungs- und Angriffssituation erfolgendes erstes Sträuben dagegen,
> in Sicherheit gebracht zu werden, als ein Erteilen eines verbindlichen
> Befehls zu werten ist.
> 
[...]
Gilt das auch für den US-SS?

> 
> Mit freundlichem Gruß
> 
> Ulrich


-- 

Cheers,
    G.

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#627055

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2024-09-19 12:00 +0000
Message-ID<5t66ec1197i2529b3n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#626936
On Tue, 17 Sep 2024 19:51:41 Goetz Schultz wrote:
> On 17/09/2024 18:43, Ulrich D i e z wrote:
>> Hermann Riemann schrieb:
>>> Am 18.07.24 um 12:34 schrieb Stefan Ram:
>>>>     Das ist natürlich die Frage, ob man einen Schützling dann
>>>>     auch gegen seinen Willen mit Gewalt aus dem Schußfeld
>>>>     bewegen darf.

>>> Wenn es ich nicht um Vorgesetzte handelt.

> Wenn es sich um "Schutzperson" handelt, dann würde ich das mal
> bejahen.  Es ist ja sein Auftrag die "Schutzperson" entsprechend
> zu sichern. Bei z.B. POTUS ist er mit Sicherheit deren Cheffe und
> trotzdem wird u.U.  gegen seinen Willen in Sicherheit gebracht.

Der Ex-Präsident kann, wenn er möchte, auf Personenschutz
verzichten. Vermutlich ist er, falls er das nicht tut, dennoch nicht
der Auftraggeber und damit direkt oder indirekt Vorgesetzter des
Personenschützers.

(Und wenn er gut ist, würde er selbst beim Vorgesetzten dessen
Befehl im akuten Krisenfall ignorieren. Stirbt der Chef dann auf
Grund unterlassenen Eingreifens, ist der Nachweis so einer Anweisung
nämlich eher schwierig)

Servus,
   Stefan

-- 
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Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Das grandiose Stöhnen sehenswerter Tische. Stefan!
(Sloganizer)

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