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3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen.

Started by"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
First post2024-05-04 09:30 +0200
Last post2024-05-04 19:19 +0200
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  3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-04 09:30 +0200
    Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-04 10:22 +0200
      Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-04 10:32 +0200
    Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> - 2024-05-04 10:23 +0200
      Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-04 10:35 +0200
        Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> - 2024-05-04 13:36 +0200
          Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-04 15:47 +0200
            Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-04 15:58 +0200
              Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-04 16:08 +0200
                Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> - 2024-05-04 18:46 +0200
                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-04 18:50 +0200
                    Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> - 2024-05-04 20:14 +0200
                      Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-04 20:45 +0200
                        Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-04 19:04 +0000
                        Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> - 2024-05-04 22:38 +0200
                          Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-05 00:31 +0200
                            Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-05 07:09 +0200
                              Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-05 09:40 +0200
                                Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-05-05 09:00 +0000
                                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-05 11:17 +0200
                                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. andreas quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2024-05-05 09:46 +0000
                                    Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-05 09:58 +0000
                                      Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Andreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2024-05-05 13:07 +0000
                                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-05 12:09 +0200
                                    Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-05-05 13:06 +0000
                                      Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Peter Veith <veith@snafu.de> - 2024-05-05 15:36 +0200
                                        Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-05 14:00 +0000
                                          Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Peter Veith <veith@snafu.de> - 2024-05-05 16:21 +0200
                                      Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-05 20:04 +0200
                                        Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-05 20:31 +0200
                                          Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-05-05 18:52 +0000
                                          Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. klaus reile <klaus.reile@no-mail-to.zr> - 2024-05-05 20:55 +0200
                                          Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-05 22:53 +0200
                                            Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 04:58 +0000
                                              Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 05:30 +0000
                                              Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 07:53 +0200
                                                Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 08:22 +0200
                                                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 08:54 +0200
                                                    Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 14:23 +0200
                                                      Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 16:11 +0200
                                                        Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 17:15 +0200
                                                          Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 17:46 +0200
                                                            Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 18:12 +0200
                                                      Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-06 15:28 +0000
                                                        Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 18:13 +0200
                                                          Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-06 18:02 +0000
                                                            Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 21:27 +0200
                                                        Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 16:48 +0000
                                                          Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 19:53 +0200
                                                            Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 20:14 +0200
                                                              Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 21:08 +0200
                                                              Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 21:33 +0200
                                                                Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-05-06 21:31 +0100
                                                                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 23:16 +0200
                                                              Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-07 06:45 +0000
                                                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-06 08:01 +0000
                                                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-05-06 16:20 +0200
                                                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-05-06 18:22 +0200
                                                    Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 18:29 +0200
                                              Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 08:37 +0200
                                                Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 11:47 +0000
                                                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 13:59 +0200
                                                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-05-06 13:00 +0100
                                                    Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 12:08 +0000
                                                      Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 14:52 +0200
                                                        Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-05-06 19:21 +0200
                                                          Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-06 17:35 +0000
                                                      Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-06 16:05 +0200
                                                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-06 15:26 +0000
                                        Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-05-06 16:10 +0200
                                          Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 16:15 +0200
                                            Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-06 16:23 +0200
                                              Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 17:18 +0200
                                            Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 17:17 +0200
                                              Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 17:30 +0200
                                                Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-05-06 18:05 +0200
                                                Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 18:21 +0200
                                                Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 18:28 +0200
                                                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-05-06 18:43 +0100
                                                    Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 19:56 +0200
                                    Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 08:16 +0200
                                      Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 08:41 +0200
                                    Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-14 08:46 +0200
                                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-05-05 12:21 +0200
                                    Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-05 11:16 +0000
                                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2024-05-06 11:59 +0200
                                  Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-05-06 17:36 +0200
                    Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-04 18:12 +0000
                Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-04 18:08 +0000
        Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-04 19:19 +0200

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#619461 — 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen.

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2024-05-04 09:30 +0200
Subject3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen.
Message-ID<v14o68$chrm$1@solani.org>
Ich übrigens schon. An der Umfrage des ZI habe ich auch teilgenommen.

https://www.heise.de/news/Praxisverwaltungssysteme-und-TI-Hohe-Unzufriedenheit-bei-Aerzten-9705426.html

============
Umzug bei 6 vernetzten Datenbanken von 6 verschiedenen Herstellern? not...

Ich bin Internist, Kardiologe, in Einzelpraxis. Eigentlich sollte ein 
Umzug einfach sein bei so einer klaren Struktur.
Mal ansehen: Da ist das eigentliche PVS-System "Profimed" von 
Promedisoft. Bei Übernahme der Praxis 2005 war das schon da. Gefiel mir 
damals mäßig.
Das lief erst auf MS Access Basis, wurde dann aber bald auf den 
Microsoft SQL Server migriert. Besser ist das, erst damit ist eine 
revisionssichere Archivierung möglich.

Kardiologie ist High-Tech. Das Herz kann man als Kardiologe nicht in die 
Hand nehmen und drehen und anschauen, man kann es sich nur mit 
ausgefeilter Technik erschließen.

Da ist also ein EKG-System Datenbanksystem darunter. Von GE, die haben 
Technik von Hellige und Marquette gekauft. System V, eine eigene 
Datenbank für die EKGs, Ergometrien, Stressechos, 
Langzeit-Blutdruck-Messungen. Die Geräte sind angebunden über den GDT 
Schnittstellen-Standard, die Datenbank kann über Profimed abgefragt 
werden, aus der elektronischen Patientenakte heraus.
Dann ist da die Echokardiographiemaschine Vivid S60 von GE. Die hängt 
nicht an System V, sondern zum einen schreibt sie vieles direkt in 
Profimed (und übernimmt vorher Stammdaten und Worklist, klar) über die 
DICOM-Schnittstelle. Dicom von GE wäre sündeteuer, aber ich habe dann 
ein Dicom- und Bildarchivsystem "Archie" lizenziert, die Echomaschine 
schreibt automatisiert die DICOM-Daten auf ein RAID1-NAS, 6 TB Platz für 
DICOM-Originaldaten. Von da kann es die Echomaschine im Original 
reinholen, aber auch das PVS liest verarbeitete Bilder als jpg und 
PDF-Befunde und zeigt sie rasch an.
Archie besorgt auch die sonstige Bildarchivierung, z.B. PDFs und Scans 
von mitgebrachten Bildern und Befunden. Läuft auch auf dem Praxisserver 
selbst.
Dann ist da die Lungenfunktion, von Customed. Ihr ahnt es: eine eigene 
CUSTO-Datenbank, die auf dem Praxisserver läuft und eingebunden ist im 
PVS, Patienten-Stammdaten werden geliefert, die LuFu läuft und speichert 
im CUSTO-System in dessen Datenbank und die Ergebnisse findet man in 
Profimed wieder und kann Vorbefunde vergleichen..
Eine Labordatenbank direkt vom Labor in Profimed reingeschrieben, sowieso.
Dann ist da das Langzeit-EKG System von GETEMED aus Berlin, verkauft von 
GE, aber- eigene Datenbank, klar... gut eingebunden.
Und dann noch ein kleiner Eventrecorder aus Asien, tragbar, und eine 
Gefäßwiderstandsmessung Pulswellenanalyse, die ebenfalls ihre eigene 
Datenbank betreiben und eingebunden sind.

All diese Geräte sind einmal hardwareseitig an das PVS angebunden über 
die GDT Schnittstelle, aber eben auch organisatorisch und logisch in die 
SQL Datenbank des PVS eingebunden.

Ich glaube, jeder hier der aus der IT kommt kann sich vorstellen, was 
ein Wechsel auf ein PVS eines anderen Herstellers bedeuten würde. Nicht 
bloß "importieren der Daten und Abrechnungsziffern". Der IT Support hat 
da Arbeit für Wochen. Und dann noch Monate debugging.

Es gibt ein Scherzwort: Leichter wechselt der Arzt/die Ärztin den 
Ehepartner als das PVS. Und das ist wahrscheinlich sogar billiger, 
ergänzt meine Ehefrau gerade... ;-)

Jetzt der schöne Teil: Ich bin heute sehr zufrieden mit dem System, war 
bei dem 1/4 der Ärzte dabei in der Umfrage des ZI die ihr PVS 
weiterempfehlen würden. Kein Wechsel beabsichtigt, die Firma Promedisoft 
ist eine der kleineren mit etwa 1000 Installationen, und war immer 
absolut fair zu mir. Und mein erhaltener Support war immer fähig.

Beste Grüße

Joachim Neudert
====================

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#619462

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2024-05-04 10:22 +0200
Message-ID<l9m9htFe2foU1@mid.individual.net>
In reply to#619461
Am 04.05.24 um 09:30 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>
> Ich glaube, jeder hier der aus der IT kommt kann sich vorstellen, was 
> ein Wechsel auf ein PVS eines anderen Herstellers bedeuten würde. Nicht 
> bloß "importieren der Daten und Abrechnungsziffern". Der IT Support hat 
> da Arbeit für Wochen. Und dann noch Monate debugging.

Das erinnert mich an unseren PostgreSQL Server, wo mittlerweile eine 
unübersehbare Anzahl von Programmen, Exceltabellen und Geräten drauf 
zugreifen. Der fing auch mal 1998 als MS-Access Datei an.

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#619464

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2024-05-04 10:32 +0200
Message-ID<v14rqk$1eb$1@solani.org>
In reply to#619462
Am 04.05.24 um 10:22 schrieb Michael Bode:
> Am 04.05.24 um 09:30 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>
>> Ich glaube, jeder hier der aus der IT kommt kann sich vorstellen, was 
>> ein Wechsel auf ein PVS eines anderen Herstellers bedeuten würde. 
>> Nicht bloß "importieren der Daten und Abrechnungsziffern". Der IT 
>> Support hat da Arbeit für Wochen. Und dann noch Monate debugging.
> 
> Das erinnert mich an unseren PostgreSQL Server, wo mittlerweile eine 
> unübersehbare Anzahl von Programmen, Exceltabellen und Geräten drauf 
> zugreifen. Der fing auch mal 1998 als MS-Access Datei an.
> 
> 

Genau so. Organisch zugewachsen.

"Jedes funktionierende komplexe System ist aus einem funktionierenden 
einfachen System durch Evolution entstanden."

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#619463

FromTobias Schuster <7e0f2510@gmx.de>
Date2024-05-04 10:23 +0200
Message-ID<v14r8k$13vmh$1@dont-email.me>
In reply to#619461
... und dann gibt es noch diese Datenkrake, welche fast in jeder Praxis 
bei der Terminabstimmung Nutzer verleitet, ihre Patientendaten preis zu 
geben:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/doctolib-arzttermin-portal-datensicherheit-100.html

Da gibt es immer wieder erstaunte Gesichter, wenn man die Praxisinhaber 
darauf anspricht.

2

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#619465

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2024-05-04 10:35 +0200
Message-ID<v14s17$1eb$2@solani.org>
In reply to#619463
Am 04.05.24 um 10:23 schrieb Tobias Schuster:
> ... und dann gibt es noch diese Datenkrake, welche fast in jeder Praxis 
> bei der Terminabstimmung Nutzer verleitet, ihre Patientendaten preis zu 
> geben:
> 
> https://www.deutschlandfunkkultur.de/doctolib-arzttermin-portal-datensicherheit-100.html
> 
> Da gibt es immer wieder erstaunte Gesichter, wenn man die Praxisinhaber 
> darauf anspricht.
> 
> 2
> 
> 

Nix gibt's bei mir.


Meine Damen weigern sich sogar standhaft, den in meinem PVS bereits 
integrierten Terminkalender zu nutzen. Ausschließlich Papier und 
Telefon. Hat den Vorteil, daß kardiologische Notfälle im Gespräch 
erkannt werden. Und auf dem Papier kritzeln sie weitere informelle 
Meta-Informationen rein. Mehr sog I net.

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#619472

FromTobias Schuster <7e0f2510@gmx.de>
Date2024-05-04 13:36 +0200
Message-ID<v156hl$16a0t$1@dont-email.me>
In reply to#619465
Am 04.05.2024 um 10:35 schrieb Dr. Joachim Neudert:


>> https://www.deutschlandfunkkultur.de/doctolib-arzttermin-portal-datensicherheit-100.html
>>
>> Da gibt es immer wieder erstaunte Gesichter, wenn man die 
>> Praxisinhaber darauf anspricht.

> Nix gibt's bei mir.
> 
> Meine Damen weigern sich sogar standhaft, den in meinem PVS bereits 
> integrierten Terminkalender zu nutzen. Ausschließlich Papier und 
> Telefon. Hat den Vorteil, daß kardiologische Notfälle im Gespräch 
> erkannt werden. Und auf dem Papier kritzeln sie weitere informelle 
> Meta-Informationen rein. Mehr sog I net.

So bekomme ich meine kurzfristigen Kardiologen-Termine: Beklemmung in 
der Brustpartie, Ausstrahlung zum linken Oberarm, Schweißausbrüche ... 
neee, ganz so übertreibe ich schon nicht. ;-)
Aber ein Glück, wenn noch ein Mensch am Telefon ist.

Ihr seid aber auch arg gebeutelt mit den neumodigen Rezepten und den 
Patienten die unmittelbar darauf mit Frust wieder aus der Apotheke kommen.
Ich erlebe es jetzt als Luxus, dass man mir entgegen den Praxisvorgaben 
von Arztseite das ausgedruckte Rezept aushändigt.

2



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#619473

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2024-05-04 15:47 +0200
Message-ID<l9msjlFgscuU1@mid.individual.net>
In reply to#619472
Am 04.05.24 um 13:36 schrieb Tobias Schuster:

> Ihr seid aber auch arg gebeutelt mit den neumodigen Rezepten und den 
> Patienten die unmittelbar darauf mit Frust wieder aus der Apotheke kommen.

Ist das so? Ich hab hier bisher weder beim Arzt noch in der Apotheke 
irgendwelches Gestöhne gehört. Funktioniert aus meiner Sicht wie 
Schnittbrot. Beim Arzt anrufen, Rezept bestellen und dann in irgendeiner 
Apotheke, wo es gerade passt, die Medis abholen.

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#619474

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2024-05-04 15:58 +0200
Message-ID<v15euq$d6f$3@solani.org>
In reply to#619473
Am 04.05.24 um 15:47 schrieb Michael Bode:
> Am 04.05.24 um 13:36 schrieb Tobias Schuster:
> 
>> Ihr seid aber auch arg gebeutelt mit den neumodigen Rezepten und den 
>> Patienten die unmittelbar darauf mit Frust wieder aus der Apotheke 
>> kommen.
> 
> Ist das so? Ich hab hier bisher weder beim Arzt noch in der Apotheke 
> irgendwelches Gestöhne gehört. Funktioniert aus meiner Sicht wie 
> Schnittbrot. Beim Arzt anrufen, Rezept bestellen und dann in irgendeiner 
> Apotheke, wo es gerade passt, die Medis abholen.
> 


Ist unproblematisch. Vordergründig.

Das eigentliche Problem: Wenn man mit der "Komfortsignatur" arbeitet, 
gehen die Rezepte erst mal raus ohne daß ich sie überprüfen kann. Wenn 
man ohne Komfortsignatur arbeitet, kann es sein daß der Patient schon in 
der Apotheke ist bevor der Arzt sie überprüft habe.

Es ist mit der Komfortsignatur etwa so, als ob der Arzt in der Früh mal 
250 Blanko-Rezepte unterschrieben am Tresen hinterlegt.  Das Risiko 
einer Fehlverordnung liegt ganz auf Seiten des Arztes. Nicht so toll.

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#619475

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2024-05-04 16:08 +0200
Message-ID<l9mtroFgscuU4@mid.individual.net>
In reply to#619474
Am 04.05.24 um 15:58 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Ist unproblematisch. Vordergründig.
> 
> Das eigentliche Problem: Wenn man mit der "Komfortsignatur" arbeitet, 
> gehen die Rezepte erst mal raus ohne daß ich sie überprüfen kann. Wenn 
> man ohne Komfortsignatur arbeitet, kann es sein daß der Patient schon in 
> der Apotheke ist bevor der Arzt sie überprüft habe.
> 
> Es ist mit der Komfortsignatur etwa so, als ob der Arzt in der Früh mal 
> 250 Blanko-Rezepte unterschrieben am Tresen hinterlegt.  Das Risiko 
> einer Fehlverordnung liegt ganz auf Seiten des Arztes. Nicht so toll.

Na ja, wenn mir die MTA am Telefon sagt, dass ich erst in n Stunden in 
die Apotheke gehen soll, ist das für mich auch kein Problem.

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#619478

FromTobias Schuster <7e0f2510@gmx.de>
Date2024-05-04 18:46 +0200
Message-ID<v15op6$19vca$1@dont-email.me>
In reply to#619475
Am 04.05.2024 um 16:08 schrieb Michael Bode:

> Na ja, wenn mir die MTA am Telefon sagt, dass ich erst in n Stunden in 
> die Apotheke gehen soll, ist das für mich auch kein Problem.

Na ja, wenn ...
und das gilt nur bei Wiederholungsrezepten.

Meist sind aber Patienten mit akuten Problemen beim Arzt und suchen 
baldige Linderung. Dann lässt die "baldige" Arznei auf sich warten bis 
der Arzt die Zeit findet, die Verordnung zu signieren. Da kann es schon 
mal Abend werden.

2

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#619480

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2024-05-04 18:50 +0200
Message-ID<l9n7amFhu7qU2@mid.individual.net>
In reply to#619478
Am 04.05.24 um 18:46 schrieb Tobias Schuster:
> Am 04.05.2024 um 16:08 schrieb Michael Bode:
> 
>> Na ja, wenn mir die MTA am Telefon sagt, dass ich erst in n Stunden in 
>> die Apotheke gehen soll, ist das für mich auch kein Problem.
> 
> Na ja, wenn ...
> und das gilt nur bei Wiederholungsrezepten.
> 
> Meist sind aber Patienten mit akuten Problemen beim Arzt und suchen 
> baldige Linderung. Dann lässt die "baldige" Arznei auf sich warten bis 
> der Arzt die Zeit findet, die Verordnung zu signieren. Da kann es schon 
> mal Abend werden.

Kommt wohl auf den Arzt an. Wenn der sich in einem so dringenden Fall 
Zeit lässt, hätte er das Papierrezept wahrscheinlich auch erst 
irgendwann unterschrieben.

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#619487

FromTobias Schuster <7e0f2510@gmx.de>
Date2024-05-04 20:14 +0200
Message-ID<v15tus$19vca$2@dont-email.me>
In reply to#619480
Am 04.05.2024 um 18:50 schrieb Michael Bode:
>
>> Meist sind aber Patienten mit akuten Problemen beim Arzt und suchen 
>> baldige Linderung. Dann lässt die "baldige" Arznei auf sich warten bis 
>> der Arzt die Zeit findet, die Verordnung zu signieren. Da kann es 
>> schon mal Abend werden.
> 
> Kommt wohl auf den Arzt an. Wenn der sich in einem so dringenden Fall 
> Zeit lässt, hätte er das Papierrezept wahrscheinlich auch erst 
> irgendwann unterschrieben.

Jetzt muss eben der Juckreiz oder ein Reizhusten einen Tag warten, wo 
bisher das Rezept im Vorbeigehen am Empfang unterschrieben war.

Ganz tolle Vereinfachung! Kommt gleich nach der Einführung der IBAN.

2

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#619492

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2024-05-04 20:45 +0200
Message-ID<l9ne1qFitvbU2@mid.individual.net>
In reply to#619487
Am 04.05.24 um 20:14 schrieb Tobias Schuster:
> Am 04.05.2024 um 18:50 schrieb Michael Bode:
>>
>>> Meist sind aber Patienten mit akuten Problemen beim Arzt und suchen 
>>> baldige Linderung. Dann lässt die "baldige" Arznei auf sich warten 
>>> bis der Arzt die Zeit findet, die Verordnung zu signieren. Da kann es 
>>> schon mal Abend werden.
>>
>> Kommt wohl auf den Arzt an. Wenn der sich in einem so dringenden Fall 
>> Zeit lässt, hätte er das Papierrezept wahrscheinlich auch erst 
>> irgendwann unterschrieben.
> 
> Jetzt muss eben der Juckreiz oder ein Reizhusten einen Tag warten, wo 
> bisher das Rezept im Vorbeigehen am Empfang unterschrieben war.

Das geht auch immer noch, wenn der Arzt will. Deiner will nicht, nehme 
ich an.

> Ganz tolle Vereinfachung! Kommt gleich nach der Einführung der IBAN.

Auch die IBAN ist kein Problem, das Problem sind eher die Leute, die zu 
doof sind, sie übersichtlich in 4er-Gruppen aufzuschreiben. Wer 
allerdings schon daran scheitert, der wird auch noch ganz andere 
Probleme haben.

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#619494

FromUlf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner)
Date2024-05-04 19:04 +0000
Message-ID<7444491fbb269365aa0cd9c5f3f5ba41@pi-dach.dorfdsl.de>
In reply to#619492
Bode wrote:

> Am 04.05.24 um 20:14 schrieb Tobias Schuster:
>> Am 04.05.2024 um 18:50 schrieb Michael Bode:
>>>
>>>> Meist sind aber Patienten mit akuten Problemen beim Arzt und suchen 
>>>> baldige Linderung. Dann lässt die "baldige" Arznei auf sich warten 
>>>> bis der Arzt die Zeit findet, die Verordnung zu signieren. Da kann es

>>>> schon mal Abend werden.
>>>
>>> Kommt wohl auf den Arzt an. Wenn der sich in einem so dringenden Fall 
>>> Zeit lässt, hätte er das Papierrezept wahrscheinlich auch erst 
>>> irgendwann unterschrieben.
>> 
>> Jetzt muss eben der Juckreiz oder ein Reizhusten einen Tag warten, wo 
>> bisher das Rezept im Vorbeigehen am Empfang unterschrieben war.

> Das geht auch immer noch, wenn der Arzt will. Deiner will nicht, nehme 
> ich an.

>> Ganz tolle Vereinfachung! Kommt gleich nach der Einführung der IBAN.

> Auch die IBAN ist kein Problem, das Problem sind eher die Leute, die zu 
> doof sind, sie übersichtlich in 4er-Gruppen aufzuschreiben.

Auch Kontonummern konnte man gruppiert aufschreiben.

Aber wahrscheinlich kannst Du Dir Zahlengruppen eher merken,
wenn sie länger sind.

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#619499

FromTobias Schuster <7e0f2510@gmx.de>
Date2024-05-04 22:38 +0200
Message-ID<v166ct$1d0mi$1@dont-email.me>
In reply to#619492
Am 04.05.2024 um 20:45 schrieb Michael Bode:

>> Jetzt muss eben der Juckreiz oder ein Reizhusten einen Tag warten, wo 
>> bisher das Rezept im Vorbeigehen am Empfang unterschrieben war.
> 
> Das geht auch immer noch, wenn der Arzt will. Deiner will nicht, nehme 
> ich an.

Wie ich schon an anderer Stelle schrub, empfinde ich als Luxus, immer 
noch das Papierrezept von dem Arzt ausgehändigt zu bekommen, obwohl es 
in dieser Praxis für andere Patienten nicht mehr vorgesehen ist.

>> Ganz tolle Vereinfachung! Kommt gleich nach der Einführung der IBAN.
> 
> Auch die IBAN ist kein Problem, das Problem sind eher die Leute, die zu 
> doof sind, sie übersichtlich in 4er-Gruppen aufzuschreiben. Wer 
> allerdings schon daran scheitert, der wird auch noch ganz andere 
> Probleme haben.

Bei der Einführung der IBAN wurde hierzugroup die Problematik damit 
abgetan, dass per Drag-n-drop die Sache ein Kinderspiel sei und sich 
doch bitte niemand gegen den Fortschritt stellen möge.

Heute kommen immer noch Papierrechnungen ins Haus und da steht dann 
*ungruppiert* winzig klein gedruckt ganz unten die Bankverbindung. 
Womöglich sind dann noch 3..5 Nullen nacheinander in der IBAN.

Sicher kann man die IBAN in Prüfziffern, BLZ und Kontonummer zerlegen, 
aber einfacher wurde die Handhabung für die Bevölkerung nicht; nur für 
die Banken.

2

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#619500

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2024-05-05 00:31 +0200
Message-ID<l9nramFl963U1@mid.individual.net>
In reply to#619499
Am 04.05.24 um 22:38 schrieb Tobias Schuster:
> Am 04.05.2024 um 20:45 schrieb Michael Bode:
> 
>>> Jetzt muss eben der Juckreiz oder ein Reizhusten einen Tag warten, wo 
>>> bisher das Rezept im Vorbeigehen am Empfang unterschrieben war.
>>
>> Das geht auch immer noch, wenn der Arzt will. Deiner will nicht, nehme 
>> ich an.
> 
> Wie ich schon an anderer Stelle schrub, empfinde ich als Luxus, immer 
> noch das Papierrezept von dem Arzt ausgehändigt zu bekommen, obwohl es 
> in dieser Praxis für andere Patienten nicht mehr vorgesehen ist.

Keine Ahnung, was der Arzt und die Apotheke da für Abmachungen haben. 
Nach meinem Verständnis ist das alte Rezept nicht mehr zulässig. Oder du 
bist privat versichert.

>>> Ganz tolle Vereinfachung! Kommt gleich nach der Einführung der IBAN.
>>
>> Auch die IBAN ist kein Problem, das Problem sind eher die Leute, die 
>> zu doof sind, sie übersichtlich in 4er-Gruppen aufzuschreiben. Wer 
>> allerdings schon daran scheitert, der wird auch noch ganz andere 
>> Probleme haben.
> 
> Bei der Einführung der IBAN wurde hierzugroup die Problematik damit 
> abgetan, dass per Drag-n-drop die Sache ein Kinderspiel sei und sich 
> doch bitte niemand gegen den Fortschritt stellen möge.
> 
> Heute kommen immer noch Papierrechnungen ins Haus und da steht dann 
> *ungruppiert* winzig klein gedruckt ganz unten die Bankverbindung. 
> Womöglich sind dann noch 3..5 Nullen nacheinander in der IBAN.

Das schrieb ich ja oben. Diese Firmen sind entweder zu doof die IBAN 
richtig zu schreiben oder hassen ihre Kunden.

> Sicher kann man die IBAN in Prüfziffern, BLZ und Kontonummer zerlegen, 
> aber einfacher wurde die Handhabung für die Bevölkerung nicht; nur für 
> die Banken.

Die wirkliche Vereinfachung für die Kunden ist der GiroCode. Aber der 
ist so kundenfreundlich, dass er von fast allen Rechnungsausstellern 
konsequent ignoriert wird. Digitalisierung ist einfach undeutsch.

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#619502

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2024-05-05 07:09 +0200
Message-ID<v174b7$18tc$2@solani.org>
In reply to#619500
Am 05.05.24 um 00:31 schrieb Michael Bode:
>> Wie ich schon an anderer Stelle schrub, empfinde ich als Luxus, immer 
>> noch das Papierrezept von dem Arzt ausgehändigt zu bekommen, obwohl es 
>> in dieser Praxis für andere Patienten nicht mehr vorgesehen ist.
> 
> Keine Ahnung, was der Arzt und die Apotheke da für Abmachungen haben. 
> Nach meinem Verständnis ist das alte Rezept nicht mehr zulässig. Oder du 
> bist privat versichert.


Das Papierrezept ist schon weiter gültig.

Ich muß allerdings nachweisen können bei der Abrechnung, daß ich 
e-Rezepte ausstellen kann.

"Abrechnung" bedeutet, daß ein von der KV (!) erstelltes Programm die 
Ziffern von meinem PSV bekommt und daraus eine anonymiserte komprimierte 
verschlüsselte Datei von etwa 1 MB Grö0e erzeugt, die ich über das 
TI-Netz am Quartalsende an die KV übermittle.

Und in dieser Datei ist unter anderem enthalten, welche Möglichkeiten 
ich habe (aber weniger welche ich nutze) aus der TI. Daß ich KIM-eMail 
(POP3) per Konnektor und TI sende und empfange, z.B. Daß ich 
elektronische AUs ausstelle. Und eben auch e-Rezepte.

Sonst wird die Bezahlung um derzeit 1% (glaube ich) gekürzt.

Aber nicht wieviele, wahrscheinlich nicht mal ob ich überhaupt e-Rezepte 
ausstelle. 1 im Quartal reicht wohl.

Wir stellen derzeit etwa 50-50 eRezepte und Papierrezepte aus. Viele 
freut es wenn sie erst mal lesen können was sie kriegen sollen und in 
welcher Dosierung sie es nehmen sollen. Sie erhalten dann kein 
Überraschungspaket vom Apotheker und können sich schon mal schlau machen 
und dann gezielt fragen.

Oder ich drucke für jedes einzelne (!) Medikament 1 DIN A4 Seite am 
Leserdrucker mit dem Fallback-QR-Code, da steht dann auch lesbar drauf 
was es geben soll.

Zusammengefasst: e-Rezept ist kein Problem und war kein Problem von 
Anfang an. 600 Euro musste ich der IT-Firma Promedisoft allerdings dafür 
  bezahlen, nein, das wurde nicht ersetzt, die IT-Pauschalen reichen 
nicht. Und die IT-Pauschalen werden zuvor in Berlin ohnehin aus dem Topf 
der ambulanten Versorgung abgezogen, das fehlt dann für den 
Honorarumsatz bei derzeit 23% Unterfinanzierung dieses Topfes (deswegen 
Budgetierung, das Geld ist zu wenig) zahlen das also voll die Ärzte 
selbst, wie immer.



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#619506

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2024-05-05 09:40 +0200
Message-ID<l9orfpFpqmjU1@mid.individual.net>
In reply to#619502
Am 05.05.24 um 07:09 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Am 05.05.24 um 00:31 schrieb Michael Bode:
>>> Wie ich schon an anderer Stelle schrub, empfinde ich als Luxus, immer 
>>> noch das Papierrezept von dem Arzt ausgehändigt zu bekommen, obwohl 
>>> es in dieser Praxis für andere Patienten nicht mehr vorgesehen ist.
>>
>> Keine Ahnung, was der Arzt und die Apotheke da für Abmachungen haben. 
>> Nach meinem Verständnis ist das alte Rezept nicht mehr zulässig. Oder 
>> du bist privat versichert.
> 
> 
> Das Papierrezept ist schon weiter gültig.

Ich hatte das so verstanden, dass die Apotheke nur noch mit E-Rezept 
abrechnen kann.

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#619510

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2024-05-05 09:00 +0000
Message-ID<v17hqq$1foi$1@solani.org>
In reply to#619506
)Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote:
> Am 05.05.24 um 07:09 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>> Am 05.05.24 um 00:31 schrieb Michael Bode:
>>>> Wie ich schon an anderer Stelle schrub, empfinde ich als Luxus, immer 
>>>> noch das Papierrezept von dem Arzt ausgehändigt zu bekommen, obwohl 
>>>> es in dieser Praxis für andere Patienten nicht mehr vorgesehen ist.
>>> 
>>> Keine Ahnung, was der Arzt und die Apotheke da für Abmachungen haben. 
>>> Nach meinem Verständnis ist das alte Rezept nicht mehr zulässig. Oder 
>>> du bist privat versichert.
>> 
>> 
>> Das Papierrezept ist schon weiter gültig.
> 
> Ich hatte das so verstanden, dass die Apotheke nur noch mit E-Rezept 
> abrechnen kann.
> 
> 

Wir haben noch nie ein Papierrezept von einer Apotheke zurückbekommen,
scheint auch die haben kein Problem damit.
Wir hatten übrigens auch noch nie ein Problem mit einem E-Rezept.

Die Schwierigkeiten in der Medizin liegen gerade woanders. Eben hat Herr
Lauterbach eine Auftragsarbeit von einer Experten-Kommission
entgegengenommen, die wunschgemäß empfohlen hat niedergelassen Fachärzte
komplett abzuschaffen. Die soll es nur noch in Zusammenarbeit mit Kliniken
geben. Die Klinikchefs sind auch begeistert, endlich wären  sie Chefs auch
alle niedergelassenen Fachärzte im Umland.

https://www.aend.de/article/228710
======

BFAV-Sprecher Holler
„Jetzt wird`s ernst!“
Der von der Krankenhauskommission am Freitag in Berlin geforderte Abbau der
„doppelten Facharztschiene“ bleibt nicht unwidersprochen. Die erste
Reaktion aus dem Lager der Fachärzte kommt vom Bayerischen Facharztverband
(BFAV). Er warnt mit eindringlichen Worten vor einer „unumkehrbaren
Beseitigung der niedergelassenen Fachärzte mit katastrophalen Folgen“:
endlose Wartezeiten für Patienten und dem bürokratisch organisierten
Zusammenbruch des bundesdeutschen Gesundheitssystems.

BFAV-Sprecher Holler
„Jetzt wird`s ernst!“
Der von der Krankenhauskommission am Freitag in Berlin geforderte Abbau der
„doppelten Facharztschiene“ bleibt nicht unwidersprochen. Die erste
Reaktion aus dem Lager der Fachärzte kommt vom Bayerischen Facharztverband
(BFAV). Er warnt mit eindringlichen Worten vor einer „unumkehrbaren
Beseitigung der niedergelassenen Fachärzte mit katastrophalen Folgen“:
endlose Wartezeiten für Patienten und dem bürokratisch organisierten
Zusammenbruch des bundesdeutschen Gesundheitssystems.

Jan Henniger, Vorsitzender des Berufsverbands niedergelassener Chirurgen,
warnt vor einem endgültigen Kollaps des „ohnehin angeschlagenen
Gesundheitssystems“. „Es wird völlig übersehen und ignoriert, dass sich die
Tätigkeiten von Fachärztinnen und -ärzten in den Kliniken und in den
Niederlassungen unterscheiden“, betonte Henniger am Freitagabend. Zudem sei
eine vollständige klinikinterne ärztliche Weiterbildung nicht realisierbar
und plötzliche Schließungen von Fachabteilungen in den Kliniken könnten die
Versorgung eines ganzen Landkreises von heute auf morgen gefährden.

„Wir arbeiten im ambulanten Sektor deutlich effektiver und
patientenfreundlicher als in krankenhausgeführten MVZ, deren
Behandlungszahlen und -spektrum sich oft sehr deutlich unterscheiden“,
betonte Henniger. Das sei ein klarer Hinweis darauf, wie essenziell die
Unabhängigkeit der Fachärzteschaft von Klinikketten oder einer
Geschäftsleitung für eine gute fachärztliche Versorgung sei. Zudem
existiere keine doppelte Facharztschiene.

„Wenn das Gesundheitsministerium wirklich an einer verlässlichen
Gesundheitsversorgung interessiert ist, sollte dies durch eine
partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe erfolgen, um aus beiden
Systemen das Beste für die Patientenversorgung herauszuholen“, erklärt
Henniger. „Wer aber nur eine Verstaatlichung der Gesundheitsversorgung im
Fokus hat, sollte einen Blick nach England werfen, denn dort sind die
Folgen bereits abzusehen“. 

03.05.2024, 19:06, Autor/-in: js

https://www.aend.de/article/228708

Regierungskommission fordert:
Fachärzte nur noch an oder in Kooperation mit Krankenhäusern
Abbau der „doppelten Facharztschiene“ und eine gemeinsame Planung von
ambulanter und stationärer Versorgung: Die Krankenhauskommission hat heute
ihre Vorschläge für einen Abbau der Sektorengrenzen vorgestellt.

©Tobias Arhelger/Adobe.Stock.com
Lauterbach setzt auf den „Hybrid-Arzt“.
Die Regierungskommission für die Krankenhausreform schlägt tiefgehende
Reformen vor, um die Sektorengrenzen zwischen ambulanter und stationärer
Versorgung aufzulösen. Die Kommissionsmitglieder empfehlen zu prüfen, ob
und wenn ja in welcher Weise langfristig die „doppelte Facharztschiene“ in
Deutschland überwunden werden soll. Ziel sei es, dass „nicht
primärärztliche Fachärztinnen und Fachärzte nur noch an oder in Kooperation
mit Krankenhäusern (inkl. Level Ii) tätig sind“, heißt es in der
Stellungnahme, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Zudem soll es
mittelfristig eine gemeinsame Planung der ambulanten und stationären
Versorgung durch ein regionales Planungsgremium geben, schlagen die
Kommissionsmitglieder vor.

Wenn man die „doppelte Facharztvorhaltung“ reduziere, würde eine
sektorenverbindende Versorgung deutlich befördert, argumentieren die
Kommissionmitglieder. Gleichzeitig solle das Primärarztsystem ausgebaut
werden und eine „stärkere steuernde Funktion“ erhalten – und das
„einschließlich der Kompetenz obligater Ein- oder Überweisungen in
stationäre oder nicht hausärztliche Behandlung.“ Der Ausbau des
Primärarztsystems solle mit finanziellen Anreizen für eine derartige
Tätigkeit einhergehen. Für den Ausbau sollten die „positiven Erfahrungen“
mit der hausarztzentrierten Versorgung genutzt werden, heißt es in der
Stellungnahme.

Die fachärztlichen Strukturen im Klinikbereich und ambulanten Bereich
würden sich doppeln und zu unnötigen Doppeluntersuchungen führen,
argumentierte Prof. Tom Bschor, Leiter der Regierungskommission bei der
Vorstellung des Gutachtens. Durch die Sektorentrennung werde nicht das
ambulante Potenzial ausgeschöpft, „das es eindeutig gibt“.  Wenn man die
Sektorengrenzen überwinden wolle, müsse man letztlich zu einer gemeinsamen
Planung von ambulantem und stationärem Bereich kommen. Man könne hierzu bei
den sogenannten Level-1i-Kliniken starten, die im Gesetzentwurf zur
Krankenhausreform als sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen
benannt sind. Wenn es nach der Regierungskommission geht, soll die Planung
dann künftig von paritätisch besetzten Gremien übernommen werden – zum
Beispiel in Anlehnung an einen erweiterten Landesausschuss.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warb dafür, die
Sektorengrenzen stärker aufzubrechen. Andernfalls werde man mit der Zahl an
Fachärztinnen und Fachärzte und Pflegekräfte, die Babyboomer-Generation
nicht gut versorgen können. Lauterbach stellte klar, dass nicht angedacht
sei, dass künftig Fachärzte ausschließlich am Krankenhaus angesiedelt sein
müssten. Es gebe Regionen, in denen es nicht genug Fachärzte gebe, damit
ein Nebeneinander von Krankenhausfacharzt und niedergelassenem Facharzt
bestehen bleiben könne. „Und dort müssen wir Möglichkeiten schaffen, dass
die Fachärzte, die man hat, sowohl im Krankenhaus arbeiten können, wie auch
im Vertragsbereich“, so Lauterbach.

Dies soll künftig durch ein Hybridarztmodell möglich sein. Ein
„Hybrid-Arzt“ solle sowohl angestellt im Krankenhaus als auch als
Vertragsarzt arbeiten können. Dies sei letztlich eine Weiterentwicklung des
Belegarzt-Modells. Die Möglichkeiten für ein Hybrid-Arztmodell prüfe das
Bundesgesundheitsministerium derzeit.

Mit Blick auf eine künftige gemeinsame Bedarfsplanung betonte Lauterbach,
dass man diese stärker regionalisieren müsse. Die Planungsbereiche seien
derzeit zu groß. Zudem müssten die Kommunen mehr Mitspracherechte erhalten.
Diese würden die Versorgungssituation am besten überblicken.

Bei der Pressekonferenz kündigte Lauterbach an, dass der Gesetzentwurf für
das sogenannte Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG)
voraussichtlich Mitte Mai im Bundeskabinett vorliegen und beschlossen
werden soll. In einem Nebensatz ließ er zudem durchblicken, dass weiterhin
eine stärkere Regulierung investorenbetriebener Medizinische
Versorgungszentren geplant sei. Dieses Thema sollte eigentlich bereits im
Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz enthalten sein, fand sich dann aber
doch nicht im Gesetzentwurf wieder

Sie können das Gutachten im Folgenden bereits herunterladen:

10. Stellungnahme der Regierungskommission


-- 
please forgive my iPhone typos

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#619512

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2024-05-05 11:17 +0200
Message-ID<l9p166Fqh6oU2@mid.individual.net>
In reply to#619510
Am 05.05.24 um 11:00 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Die Schwierigkeiten in der Medizin liegen gerade woanders. Eben hat Herr
> Lauterbach eine Auftragsarbeit von einer Experten-Kommission
> entgegengenommen, die wunschgemäß empfohlen hat niedergelassen Fachärzte
> komplett abzuschaffen. Die soll es nur noch in Zusammenarbeit mit Kliniken
> geben. Die Klinikchefs sind auch begeistert, endlich wären  sie Chefs auch
> alle niedergelassenen Fachärzte im Umland.

Passt ja dazu, dass die kleinen Krankenhäuser auch geschlossen werden 
sollen. Ärztliche Versorgung nur noch in Großstädten. Nächste Stufe: ab 
500k Einwohnern.

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