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Groups > ger.ct > #619461 > unrolled thread
| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2024-05-04 09:30 +0200 |
| Last post | 2024-05-04 19:19 +0200 |
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3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-04 09:30 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-04 10:22 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-04 10:32 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> - 2024-05-04 10:23 +0200
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Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> - 2024-05-04 13:36 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-04 15:47 +0200
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Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-04 19:04 +0000
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Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-05 00:31 +0200
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Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-05 09:40 +0200
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Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. andreas quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2024-05-05 09:46 +0000
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Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-05 12:09 +0200
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Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Peter Veith <veith@snafu.de> - 2024-05-05 15:36 +0200
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Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-05 20:04 +0200
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Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-05-05 18:52 +0000
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. klaus reile <klaus.reile@no-mail-to.zr> - 2024-05-05 20:55 +0200
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Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 04:58 +0000
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Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 21:27 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 16:48 +0000
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 19:53 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 20:14 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 21:08 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 21:33 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-05-06 21:31 +0100
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 23:16 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-07 06:45 +0000
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-06 08:01 +0000
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-05-06 16:20 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-05-06 18:22 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 18:29 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 08:37 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 11:47 +0000
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 13:59 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-05-06 13:00 +0100
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 12:08 +0000
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 14:52 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-05-06 19:21 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-06 17:35 +0000
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-06 16:05 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-06 15:26 +0000
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-05-06 16:10 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 16:15 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-06 16:23 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 17:18 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 17:17 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 17:30 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-05-06 18:05 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 18:21 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 18:28 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-05-06 18:43 +0100
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 19:56 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-06 08:16 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-06 08:41 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-05-14 08:46 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-05-05 12:21 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-05 11:16 +0000
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2024-05-06 11:59 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-05-06 17:36 +0200
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-04 18:12 +0000
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-05-04 18:08 +0000
Re: 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-05-04 19:19 +0200
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2024-05-04 09:30 +0200 |
| Subject | 3 von 4 Ärzten würden ihr PVS nicht weiterempfehlen. |
| Message-ID | <v14o68$chrm$1@solani.org> |
Ich übrigens schon. An der Umfrage des ZI habe ich auch teilgenommen. https://www.heise.de/news/Praxisverwaltungssysteme-und-TI-Hohe-Unzufriedenheit-bei-Aerzten-9705426.html ============ Umzug bei 6 vernetzten Datenbanken von 6 verschiedenen Herstellern? not... Ich bin Internist, Kardiologe, in Einzelpraxis. Eigentlich sollte ein Umzug einfach sein bei so einer klaren Struktur. Mal ansehen: Da ist das eigentliche PVS-System "Profimed" von Promedisoft. Bei Übernahme der Praxis 2005 war das schon da. Gefiel mir damals mäßig. Das lief erst auf MS Access Basis, wurde dann aber bald auf den Microsoft SQL Server migriert. Besser ist das, erst damit ist eine revisionssichere Archivierung möglich. Kardiologie ist High-Tech. Das Herz kann man als Kardiologe nicht in die Hand nehmen und drehen und anschauen, man kann es sich nur mit ausgefeilter Technik erschließen. Da ist also ein EKG-System Datenbanksystem darunter. Von GE, die haben Technik von Hellige und Marquette gekauft. System V, eine eigene Datenbank für die EKGs, Ergometrien, Stressechos, Langzeit-Blutdruck-Messungen. Die Geräte sind angebunden über den GDT Schnittstellen-Standard, die Datenbank kann über Profimed abgefragt werden, aus der elektronischen Patientenakte heraus. Dann ist da die Echokardiographiemaschine Vivid S60 von GE. Die hängt nicht an System V, sondern zum einen schreibt sie vieles direkt in Profimed (und übernimmt vorher Stammdaten und Worklist, klar) über die DICOM-Schnittstelle. Dicom von GE wäre sündeteuer, aber ich habe dann ein Dicom- und Bildarchivsystem "Archie" lizenziert, die Echomaschine schreibt automatisiert die DICOM-Daten auf ein RAID1-NAS, 6 TB Platz für DICOM-Originaldaten. Von da kann es die Echomaschine im Original reinholen, aber auch das PVS liest verarbeitete Bilder als jpg und PDF-Befunde und zeigt sie rasch an. Archie besorgt auch die sonstige Bildarchivierung, z.B. PDFs und Scans von mitgebrachten Bildern und Befunden. Läuft auch auf dem Praxisserver selbst. Dann ist da die Lungenfunktion, von Customed. Ihr ahnt es: eine eigene CUSTO-Datenbank, die auf dem Praxisserver läuft und eingebunden ist im PVS, Patienten-Stammdaten werden geliefert, die LuFu läuft und speichert im CUSTO-System in dessen Datenbank und die Ergebnisse findet man in Profimed wieder und kann Vorbefunde vergleichen.. Eine Labordatenbank direkt vom Labor in Profimed reingeschrieben, sowieso. Dann ist da das Langzeit-EKG System von GETEMED aus Berlin, verkauft von GE, aber- eigene Datenbank, klar... gut eingebunden. Und dann noch ein kleiner Eventrecorder aus Asien, tragbar, und eine Gefäßwiderstandsmessung Pulswellenanalyse, die ebenfalls ihre eigene Datenbank betreiben und eingebunden sind. All diese Geräte sind einmal hardwareseitig an das PVS angebunden über die GDT Schnittstelle, aber eben auch organisatorisch und logisch in die SQL Datenbank des PVS eingebunden. Ich glaube, jeder hier der aus der IT kommt kann sich vorstellen, was ein Wechsel auf ein PVS eines anderen Herstellers bedeuten würde. Nicht bloß "importieren der Daten und Abrechnungsziffern". Der IT Support hat da Arbeit für Wochen. Und dann noch Monate debugging. Es gibt ein Scherzwort: Leichter wechselt der Arzt/die Ärztin den Ehepartner als das PVS. Und das ist wahrscheinlich sogar billiger, ergänzt meine Ehefrau gerade... ;-) Jetzt der schöne Teil: Ich bin heute sehr zufrieden mit dem System, war bei dem 1/4 der Ärzte dabei in der Umfrage des ZI die ihr PVS weiterempfehlen würden. Kein Wechsel beabsichtigt, die Firma Promedisoft ist eine der kleineren mit etwa 1000 Installationen, und war immer absolut fair zu mir. Und mein erhaltener Support war immer fähig. Beste Grüße Joachim Neudert ====================
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-05-04 10:22 +0200 |
| Message-ID | <l9m9htFe2foU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #619461 |
Am 04.05.24 um 09:30 schrieb Dr. Joachim Neudert: > > Ich glaube, jeder hier der aus der IT kommt kann sich vorstellen, was > ein Wechsel auf ein PVS eines anderen Herstellers bedeuten würde. Nicht > bloß "importieren der Daten und Abrechnungsziffern". Der IT Support hat > da Arbeit für Wochen. Und dann noch Monate debugging. Das erinnert mich an unseren PostgreSQL Server, wo mittlerweile eine unübersehbare Anzahl von Programmen, Exceltabellen und Geräten drauf zugreifen. Der fing auch mal 1998 als MS-Access Datei an.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2024-05-04 10:32 +0200 |
| Message-ID | <v14rqk$1eb$1@solani.org> |
| In reply to | #619462 |
Am 04.05.24 um 10:22 schrieb Michael Bode: > Am 04.05.24 um 09:30 schrieb Dr. Joachim Neudert: >> >> Ich glaube, jeder hier der aus der IT kommt kann sich vorstellen, was >> ein Wechsel auf ein PVS eines anderen Herstellers bedeuten würde. >> Nicht bloß "importieren der Daten und Abrechnungsziffern". Der IT >> Support hat da Arbeit für Wochen. Und dann noch Monate debugging. > > Das erinnert mich an unseren PostgreSQL Server, wo mittlerweile eine > unübersehbare Anzahl von Programmen, Exceltabellen und Geräten drauf > zugreifen. Der fing auch mal 1998 als MS-Access Datei an. > > Genau so. Organisch zugewachsen. "Jedes funktionierende komplexe System ist aus einem funktionierenden einfachen System durch Evolution entstanden."
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| From | Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-05-04 10:23 +0200 |
| Message-ID | <v14r8k$13vmh$1@dont-email.me> |
| In reply to | #619461 |
... und dann gibt es noch diese Datenkrake, welche fast in jeder Praxis bei der Terminabstimmung Nutzer verleitet, ihre Patientendaten preis zu geben: https://www.deutschlandfunkkultur.de/doctolib-arzttermin-portal-datensicherheit-100.html Da gibt es immer wieder erstaunte Gesichter, wenn man die Praxisinhaber darauf anspricht. 2
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2024-05-04 10:35 +0200 |
| Message-ID | <v14s17$1eb$2@solani.org> |
| In reply to | #619463 |
Am 04.05.24 um 10:23 schrieb Tobias Schuster: > ... und dann gibt es noch diese Datenkrake, welche fast in jeder Praxis > bei der Terminabstimmung Nutzer verleitet, ihre Patientendaten preis zu > geben: > > https://www.deutschlandfunkkultur.de/doctolib-arzttermin-portal-datensicherheit-100.html > > Da gibt es immer wieder erstaunte Gesichter, wenn man die Praxisinhaber > darauf anspricht. > > 2 > > Nix gibt's bei mir. Meine Damen weigern sich sogar standhaft, den in meinem PVS bereits integrierten Terminkalender zu nutzen. Ausschließlich Papier und Telefon. Hat den Vorteil, daß kardiologische Notfälle im Gespräch erkannt werden. Und auf dem Papier kritzeln sie weitere informelle Meta-Informationen rein. Mehr sog I net.
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| From | Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-05-04 13:36 +0200 |
| Message-ID | <v156hl$16a0t$1@dont-email.me> |
| In reply to | #619465 |
Am 04.05.2024 um 10:35 schrieb Dr. Joachim Neudert: >> https://www.deutschlandfunkkultur.de/doctolib-arzttermin-portal-datensicherheit-100.html >> >> Da gibt es immer wieder erstaunte Gesichter, wenn man die >> Praxisinhaber darauf anspricht. > Nix gibt's bei mir. > > Meine Damen weigern sich sogar standhaft, den in meinem PVS bereits > integrierten Terminkalender zu nutzen. Ausschließlich Papier und > Telefon. Hat den Vorteil, daß kardiologische Notfälle im Gespräch > erkannt werden. Und auf dem Papier kritzeln sie weitere informelle > Meta-Informationen rein. Mehr sog I net. So bekomme ich meine kurzfristigen Kardiologen-Termine: Beklemmung in der Brustpartie, Ausstrahlung zum linken Oberarm, Schweißausbrüche ... neee, ganz so übertreibe ich schon nicht. ;-) Aber ein Glück, wenn noch ein Mensch am Telefon ist. Ihr seid aber auch arg gebeutelt mit den neumodigen Rezepten und den Patienten die unmittelbar darauf mit Frust wieder aus der Apotheke kommen. Ich erlebe es jetzt als Luxus, dass man mir entgegen den Praxisvorgaben von Arztseite das ausgedruckte Rezept aushändigt. 2
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-05-04 15:47 +0200 |
| Message-ID | <l9msjlFgscuU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #619472 |
Am 04.05.24 um 13:36 schrieb Tobias Schuster: > Ihr seid aber auch arg gebeutelt mit den neumodigen Rezepten und den > Patienten die unmittelbar darauf mit Frust wieder aus der Apotheke kommen. Ist das so? Ich hab hier bisher weder beim Arzt noch in der Apotheke irgendwelches Gestöhne gehört. Funktioniert aus meiner Sicht wie Schnittbrot. Beim Arzt anrufen, Rezept bestellen und dann in irgendeiner Apotheke, wo es gerade passt, die Medis abholen.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2024-05-04 15:58 +0200 |
| Message-ID | <v15euq$d6f$3@solani.org> |
| In reply to | #619473 |
Am 04.05.24 um 15:47 schrieb Michael Bode: > Am 04.05.24 um 13:36 schrieb Tobias Schuster: > >> Ihr seid aber auch arg gebeutelt mit den neumodigen Rezepten und den >> Patienten die unmittelbar darauf mit Frust wieder aus der Apotheke >> kommen. > > Ist das so? Ich hab hier bisher weder beim Arzt noch in der Apotheke > irgendwelches Gestöhne gehört. Funktioniert aus meiner Sicht wie > Schnittbrot. Beim Arzt anrufen, Rezept bestellen und dann in irgendeiner > Apotheke, wo es gerade passt, die Medis abholen. > Ist unproblematisch. Vordergründig. Das eigentliche Problem: Wenn man mit der "Komfortsignatur" arbeitet, gehen die Rezepte erst mal raus ohne daß ich sie überprüfen kann. Wenn man ohne Komfortsignatur arbeitet, kann es sein daß der Patient schon in der Apotheke ist bevor der Arzt sie überprüft habe. Es ist mit der Komfortsignatur etwa so, als ob der Arzt in der Früh mal 250 Blanko-Rezepte unterschrieben am Tresen hinterlegt. Das Risiko einer Fehlverordnung liegt ganz auf Seiten des Arztes. Nicht so toll.
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
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| Date | 2024-05-04 16:08 +0200 |
| Message-ID | <l9mtroFgscuU4@mid.individual.net> |
| In reply to | #619474 |
Am 04.05.24 um 15:58 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Ist unproblematisch. Vordergründig. > > Das eigentliche Problem: Wenn man mit der "Komfortsignatur" arbeitet, > gehen die Rezepte erst mal raus ohne daß ich sie überprüfen kann. Wenn > man ohne Komfortsignatur arbeitet, kann es sein daß der Patient schon in > der Apotheke ist bevor der Arzt sie überprüft habe. > > Es ist mit der Komfortsignatur etwa so, als ob der Arzt in der Früh mal > 250 Blanko-Rezepte unterschrieben am Tresen hinterlegt. Das Risiko > einer Fehlverordnung liegt ganz auf Seiten des Arztes. Nicht so toll. Na ja, wenn mir die MTA am Telefon sagt, dass ich erst in n Stunden in die Apotheke gehen soll, ist das für mich auch kein Problem.
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| From | Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> |
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| Date | 2024-05-04 18:46 +0200 |
| Message-ID | <v15op6$19vca$1@dont-email.me> |
| In reply to | #619475 |
Am 04.05.2024 um 16:08 schrieb Michael Bode: > Na ja, wenn mir die MTA am Telefon sagt, dass ich erst in n Stunden in > die Apotheke gehen soll, ist das für mich auch kein Problem. Na ja, wenn ... und das gilt nur bei Wiederholungsrezepten. Meist sind aber Patienten mit akuten Problemen beim Arzt und suchen baldige Linderung. Dann lässt die "baldige" Arznei auf sich warten bis der Arzt die Zeit findet, die Verordnung zu signieren. Da kann es schon mal Abend werden. 2
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
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| Date | 2024-05-04 18:50 +0200 |
| Message-ID | <l9n7amFhu7qU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #619478 |
Am 04.05.24 um 18:46 schrieb Tobias Schuster: > Am 04.05.2024 um 16:08 schrieb Michael Bode: > >> Na ja, wenn mir die MTA am Telefon sagt, dass ich erst in n Stunden in >> die Apotheke gehen soll, ist das für mich auch kein Problem. > > Na ja, wenn ... > und das gilt nur bei Wiederholungsrezepten. > > Meist sind aber Patienten mit akuten Problemen beim Arzt und suchen > baldige Linderung. Dann lässt die "baldige" Arznei auf sich warten bis > der Arzt die Zeit findet, die Verordnung zu signieren. Da kann es schon > mal Abend werden. Kommt wohl auf den Arzt an. Wenn der sich in einem so dringenden Fall Zeit lässt, hätte er das Papierrezept wahrscheinlich auch erst irgendwann unterschrieben.
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| From | Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> |
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| Date | 2024-05-04 20:14 +0200 |
| Message-ID | <v15tus$19vca$2@dont-email.me> |
| In reply to | #619480 |
Am 04.05.2024 um 18:50 schrieb Michael Bode: > >> Meist sind aber Patienten mit akuten Problemen beim Arzt und suchen >> baldige Linderung. Dann lässt die "baldige" Arznei auf sich warten bis >> der Arzt die Zeit findet, die Verordnung zu signieren. Da kann es >> schon mal Abend werden. > > Kommt wohl auf den Arzt an. Wenn der sich in einem so dringenden Fall > Zeit lässt, hätte er das Papierrezept wahrscheinlich auch erst > irgendwann unterschrieben. Jetzt muss eben der Juckreiz oder ein Reizhusten einen Tag warten, wo bisher das Rezept im Vorbeigehen am Empfang unterschrieben war. Ganz tolle Vereinfachung! Kommt gleich nach der Einführung der IBAN. 2
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
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| Date | 2024-05-04 20:45 +0200 |
| Message-ID | <l9ne1qFitvbU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #619487 |
Am 04.05.24 um 20:14 schrieb Tobias Schuster: > Am 04.05.2024 um 18:50 schrieb Michael Bode: >> >>> Meist sind aber Patienten mit akuten Problemen beim Arzt und suchen >>> baldige Linderung. Dann lässt die "baldige" Arznei auf sich warten >>> bis der Arzt die Zeit findet, die Verordnung zu signieren. Da kann es >>> schon mal Abend werden. >> >> Kommt wohl auf den Arzt an. Wenn der sich in einem so dringenden Fall >> Zeit lässt, hätte er das Papierrezept wahrscheinlich auch erst >> irgendwann unterschrieben. > > Jetzt muss eben der Juckreiz oder ein Reizhusten einen Tag warten, wo > bisher das Rezept im Vorbeigehen am Empfang unterschrieben war. Das geht auch immer noch, wenn der Arzt will. Deiner will nicht, nehme ich an. > Ganz tolle Vereinfachung! Kommt gleich nach der Einführung der IBAN. Auch die IBAN ist kein Problem, das Problem sind eher die Leute, die zu doof sind, sie übersichtlich in 4er-Gruppen aufzuschreiben. Wer allerdings schon daran scheitert, der wird auch noch ganz andere Probleme haben.
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| From | Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) |
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| Date | 2024-05-04 19:04 +0000 |
| Message-ID | <7444491fbb269365aa0cd9c5f3f5ba41@pi-dach.dorfdsl.de> |
| In reply to | #619492 |
Bode wrote: > Am 04.05.24 um 20:14 schrieb Tobias Schuster: >> Am 04.05.2024 um 18:50 schrieb Michael Bode: >>> >>>> Meist sind aber Patienten mit akuten Problemen beim Arzt und suchen >>>> baldige Linderung. Dann lässt die "baldige" Arznei auf sich warten >>>> bis der Arzt die Zeit findet, die Verordnung zu signieren. Da kann es >>>> schon mal Abend werden. >>> >>> Kommt wohl auf den Arzt an. Wenn der sich in einem so dringenden Fall >>> Zeit lässt, hätte er das Papierrezept wahrscheinlich auch erst >>> irgendwann unterschrieben. >> >> Jetzt muss eben der Juckreiz oder ein Reizhusten einen Tag warten, wo >> bisher das Rezept im Vorbeigehen am Empfang unterschrieben war. > Das geht auch immer noch, wenn der Arzt will. Deiner will nicht, nehme > ich an. >> Ganz tolle Vereinfachung! Kommt gleich nach der Einführung der IBAN. > Auch die IBAN ist kein Problem, das Problem sind eher die Leute, die zu > doof sind, sie übersichtlich in 4er-Gruppen aufzuschreiben. Auch Kontonummern konnte man gruppiert aufschreiben. Aber wahrscheinlich kannst Du Dir Zahlengruppen eher merken, wenn sie länger sind.
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| From | Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> |
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| Date | 2024-05-04 22:38 +0200 |
| Message-ID | <v166ct$1d0mi$1@dont-email.me> |
| In reply to | #619492 |
Am 04.05.2024 um 20:45 schrieb Michael Bode: >> Jetzt muss eben der Juckreiz oder ein Reizhusten einen Tag warten, wo >> bisher das Rezept im Vorbeigehen am Empfang unterschrieben war. > > Das geht auch immer noch, wenn der Arzt will. Deiner will nicht, nehme > ich an. Wie ich schon an anderer Stelle schrub, empfinde ich als Luxus, immer noch das Papierrezept von dem Arzt ausgehändigt zu bekommen, obwohl es in dieser Praxis für andere Patienten nicht mehr vorgesehen ist. >> Ganz tolle Vereinfachung! Kommt gleich nach der Einführung der IBAN. > > Auch die IBAN ist kein Problem, das Problem sind eher die Leute, die zu > doof sind, sie übersichtlich in 4er-Gruppen aufzuschreiben. Wer > allerdings schon daran scheitert, der wird auch noch ganz andere > Probleme haben. Bei der Einführung der IBAN wurde hierzugroup die Problematik damit abgetan, dass per Drag-n-drop die Sache ein Kinderspiel sei und sich doch bitte niemand gegen den Fortschritt stellen möge. Heute kommen immer noch Papierrechnungen ins Haus und da steht dann *ungruppiert* winzig klein gedruckt ganz unten die Bankverbindung. Womöglich sind dann noch 3..5 Nullen nacheinander in der IBAN. Sicher kann man die IBAN in Prüfziffern, BLZ und Kontonummer zerlegen, aber einfacher wurde die Handhabung für die Bevölkerung nicht; nur für die Banken. 2
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
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| Date | 2024-05-05 00:31 +0200 |
| Message-ID | <l9nramFl963U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #619499 |
Am 04.05.24 um 22:38 schrieb Tobias Schuster: > Am 04.05.2024 um 20:45 schrieb Michael Bode: > >>> Jetzt muss eben der Juckreiz oder ein Reizhusten einen Tag warten, wo >>> bisher das Rezept im Vorbeigehen am Empfang unterschrieben war. >> >> Das geht auch immer noch, wenn der Arzt will. Deiner will nicht, nehme >> ich an. > > Wie ich schon an anderer Stelle schrub, empfinde ich als Luxus, immer > noch das Papierrezept von dem Arzt ausgehändigt zu bekommen, obwohl es > in dieser Praxis für andere Patienten nicht mehr vorgesehen ist. Keine Ahnung, was der Arzt und die Apotheke da für Abmachungen haben. Nach meinem Verständnis ist das alte Rezept nicht mehr zulässig. Oder du bist privat versichert. >>> Ganz tolle Vereinfachung! Kommt gleich nach der Einführung der IBAN. >> >> Auch die IBAN ist kein Problem, das Problem sind eher die Leute, die >> zu doof sind, sie übersichtlich in 4er-Gruppen aufzuschreiben. Wer >> allerdings schon daran scheitert, der wird auch noch ganz andere >> Probleme haben. > > Bei der Einführung der IBAN wurde hierzugroup die Problematik damit > abgetan, dass per Drag-n-drop die Sache ein Kinderspiel sei und sich > doch bitte niemand gegen den Fortschritt stellen möge. > > Heute kommen immer noch Papierrechnungen ins Haus und da steht dann > *ungruppiert* winzig klein gedruckt ganz unten die Bankverbindung. > Womöglich sind dann noch 3..5 Nullen nacheinander in der IBAN. Das schrieb ich ja oben. Diese Firmen sind entweder zu doof die IBAN richtig zu schreiben oder hassen ihre Kunden. > Sicher kann man die IBAN in Prüfziffern, BLZ und Kontonummer zerlegen, > aber einfacher wurde die Handhabung für die Bevölkerung nicht; nur für > die Banken. Die wirkliche Vereinfachung für die Kunden ist der GiroCode. Aber der ist so kundenfreundlich, dass er von fast allen Rechnungsausstellern konsequent ignoriert wird. Digitalisierung ist einfach undeutsch.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2024-05-05 07:09 +0200 |
| Message-ID | <v174b7$18tc$2@solani.org> |
| In reply to | #619500 |
Am 05.05.24 um 00:31 schrieb Michael Bode: >> Wie ich schon an anderer Stelle schrub, empfinde ich als Luxus, immer >> noch das Papierrezept von dem Arzt ausgehändigt zu bekommen, obwohl es >> in dieser Praxis für andere Patienten nicht mehr vorgesehen ist. > > Keine Ahnung, was der Arzt und die Apotheke da für Abmachungen haben. > Nach meinem Verständnis ist das alte Rezept nicht mehr zulässig. Oder du > bist privat versichert. Das Papierrezept ist schon weiter gültig. Ich muß allerdings nachweisen können bei der Abrechnung, daß ich e-Rezepte ausstellen kann. "Abrechnung" bedeutet, daß ein von der KV (!) erstelltes Programm die Ziffern von meinem PSV bekommt und daraus eine anonymiserte komprimierte verschlüsselte Datei von etwa 1 MB Grö0e erzeugt, die ich über das TI-Netz am Quartalsende an die KV übermittle. Und in dieser Datei ist unter anderem enthalten, welche Möglichkeiten ich habe (aber weniger welche ich nutze) aus der TI. Daß ich KIM-eMail (POP3) per Konnektor und TI sende und empfange, z.B. Daß ich elektronische AUs ausstelle. Und eben auch e-Rezepte. Sonst wird die Bezahlung um derzeit 1% (glaube ich) gekürzt. Aber nicht wieviele, wahrscheinlich nicht mal ob ich überhaupt e-Rezepte ausstelle. 1 im Quartal reicht wohl. Wir stellen derzeit etwa 50-50 eRezepte und Papierrezepte aus. Viele freut es wenn sie erst mal lesen können was sie kriegen sollen und in welcher Dosierung sie es nehmen sollen. Sie erhalten dann kein Überraschungspaket vom Apotheker und können sich schon mal schlau machen und dann gezielt fragen. Oder ich drucke für jedes einzelne (!) Medikament 1 DIN A4 Seite am Leserdrucker mit dem Fallback-QR-Code, da steht dann auch lesbar drauf was es geben soll. Zusammengefasst: e-Rezept ist kein Problem und war kein Problem von Anfang an. 600 Euro musste ich der IT-Firma Promedisoft allerdings dafür bezahlen, nein, das wurde nicht ersetzt, die IT-Pauschalen reichen nicht. Und die IT-Pauschalen werden zuvor in Berlin ohnehin aus dem Topf der ambulanten Versorgung abgezogen, das fehlt dann für den Honorarumsatz bei derzeit 23% Unterfinanzierung dieses Topfes (deswegen Budgetierung, das Geld ist zu wenig) zahlen das also voll die Ärzte selbst, wie immer.
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-05-05 09:40 +0200 |
| Message-ID | <l9orfpFpqmjU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #619502 |
Am 05.05.24 um 07:09 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Am 05.05.24 um 00:31 schrieb Michael Bode: >>> Wie ich schon an anderer Stelle schrub, empfinde ich als Luxus, immer >>> noch das Papierrezept von dem Arzt ausgehändigt zu bekommen, obwohl >>> es in dieser Praxis für andere Patienten nicht mehr vorgesehen ist. >> >> Keine Ahnung, was der Arzt und die Apotheke da für Abmachungen haben. >> Nach meinem Verständnis ist das alte Rezept nicht mehr zulässig. Oder >> du bist privat versichert. > > > Das Papierrezept ist schon weiter gültig. Ich hatte das so verstanden, dass die Apotheke nur noch mit E-Rezept abrechnen kann.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2024-05-05 09:00 +0000 |
| Message-ID | <v17hqq$1foi$1@solani.org> |
| In reply to | #619506 |
)Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote: > Am 05.05.24 um 07:09 schrieb Dr. Joachim Neudert: >> Am 05.05.24 um 00:31 schrieb Michael Bode: >>>> Wie ich schon an anderer Stelle schrub, empfinde ich als Luxus, immer >>>> noch das Papierrezept von dem Arzt ausgehändigt zu bekommen, obwohl >>>> es in dieser Praxis für andere Patienten nicht mehr vorgesehen ist. >>> >>> Keine Ahnung, was der Arzt und die Apotheke da für Abmachungen haben. >>> Nach meinem Verständnis ist das alte Rezept nicht mehr zulässig. Oder >>> du bist privat versichert. >> >> >> Das Papierrezept ist schon weiter gültig. > > Ich hatte das so verstanden, dass die Apotheke nur noch mit E-Rezept > abrechnen kann. > > Wir haben noch nie ein Papierrezept von einer Apotheke zurückbekommen, scheint auch die haben kein Problem damit. Wir hatten übrigens auch noch nie ein Problem mit einem E-Rezept. Die Schwierigkeiten in der Medizin liegen gerade woanders. Eben hat Herr Lauterbach eine Auftragsarbeit von einer Experten-Kommission entgegengenommen, die wunschgemäß empfohlen hat niedergelassen Fachärzte komplett abzuschaffen. Die soll es nur noch in Zusammenarbeit mit Kliniken geben. Die Klinikchefs sind auch begeistert, endlich wären sie Chefs auch alle niedergelassenen Fachärzte im Umland. https://www.aend.de/article/228710 ====== BFAV-Sprecher Holler „Jetzt wird`s ernst!“ Der von der Krankenhauskommission am Freitag in Berlin geforderte Abbau der „doppelten Facharztschiene“ bleibt nicht unwidersprochen. Die erste Reaktion aus dem Lager der Fachärzte kommt vom Bayerischen Facharztverband (BFAV). Er warnt mit eindringlichen Worten vor einer „unumkehrbaren Beseitigung der niedergelassenen Fachärzte mit katastrophalen Folgen“: endlose Wartezeiten für Patienten und dem bürokratisch organisierten Zusammenbruch des bundesdeutschen Gesundheitssystems. BFAV-Sprecher Holler „Jetzt wird`s ernst!“ Der von der Krankenhauskommission am Freitag in Berlin geforderte Abbau der „doppelten Facharztschiene“ bleibt nicht unwidersprochen. Die erste Reaktion aus dem Lager der Fachärzte kommt vom Bayerischen Facharztverband (BFAV). Er warnt mit eindringlichen Worten vor einer „unumkehrbaren Beseitigung der niedergelassenen Fachärzte mit katastrophalen Folgen“: endlose Wartezeiten für Patienten und dem bürokratisch organisierten Zusammenbruch des bundesdeutschen Gesundheitssystems. Jan Henniger, Vorsitzender des Berufsverbands niedergelassener Chirurgen, warnt vor einem endgültigen Kollaps des „ohnehin angeschlagenen Gesundheitssystems“. „Es wird völlig übersehen und ignoriert, dass sich die Tätigkeiten von Fachärztinnen und -ärzten in den Kliniken und in den Niederlassungen unterscheiden“, betonte Henniger am Freitagabend. Zudem sei eine vollständige klinikinterne ärztliche Weiterbildung nicht realisierbar und plötzliche Schließungen von Fachabteilungen in den Kliniken könnten die Versorgung eines ganzen Landkreises von heute auf morgen gefährden. „Wir arbeiten im ambulanten Sektor deutlich effektiver und patientenfreundlicher als in krankenhausgeführten MVZ, deren Behandlungszahlen und -spektrum sich oft sehr deutlich unterscheiden“, betonte Henniger. Das sei ein klarer Hinweis darauf, wie essenziell die Unabhängigkeit der Fachärzteschaft von Klinikketten oder einer Geschäftsleitung für eine gute fachärztliche Versorgung sei. Zudem existiere keine doppelte Facharztschiene. „Wenn das Gesundheitsministerium wirklich an einer verlässlichen Gesundheitsversorgung interessiert ist, sollte dies durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe erfolgen, um aus beiden Systemen das Beste für die Patientenversorgung herauszuholen“, erklärt Henniger. „Wer aber nur eine Verstaatlichung der Gesundheitsversorgung im Fokus hat, sollte einen Blick nach England werfen, denn dort sind die Folgen bereits abzusehen“. 03.05.2024, 19:06, Autor/-in: js https://www.aend.de/article/228708 Regierungskommission fordert: Fachärzte nur noch an oder in Kooperation mit Krankenhäusern Abbau der „doppelten Facharztschiene“ und eine gemeinsame Planung von ambulanter und stationärer Versorgung: Die Krankenhauskommission hat heute ihre Vorschläge für einen Abbau der Sektorengrenzen vorgestellt. ©Tobias Arhelger/Adobe.Stock.com Lauterbach setzt auf den „Hybrid-Arzt“. Die Regierungskommission für die Krankenhausreform schlägt tiefgehende Reformen vor, um die Sektorengrenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung aufzulösen. Die Kommissionsmitglieder empfehlen zu prüfen, ob und wenn ja in welcher Weise langfristig die „doppelte Facharztschiene“ in Deutschland überwunden werden soll. Ziel sei es, dass „nicht primärärztliche Fachärztinnen und Fachärzte nur noch an oder in Kooperation mit Krankenhäusern (inkl. Level Ii) tätig sind“, heißt es in der Stellungnahme, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Zudem soll es mittelfristig eine gemeinsame Planung der ambulanten und stationären Versorgung durch ein regionales Planungsgremium geben, schlagen die Kommissionsmitglieder vor. Wenn man die „doppelte Facharztvorhaltung“ reduziere, würde eine sektorenverbindende Versorgung deutlich befördert, argumentieren die Kommissionmitglieder. Gleichzeitig solle das Primärarztsystem ausgebaut werden und eine „stärkere steuernde Funktion“ erhalten – und das „einschließlich der Kompetenz obligater Ein- oder Überweisungen in stationäre oder nicht hausärztliche Behandlung.“ Der Ausbau des Primärarztsystems solle mit finanziellen Anreizen für eine derartige Tätigkeit einhergehen. Für den Ausbau sollten die „positiven Erfahrungen“ mit der hausarztzentrierten Versorgung genutzt werden, heißt es in der Stellungnahme. Die fachärztlichen Strukturen im Klinikbereich und ambulanten Bereich würden sich doppeln und zu unnötigen Doppeluntersuchungen führen, argumentierte Prof. Tom Bschor, Leiter der Regierungskommission bei der Vorstellung des Gutachtens. Durch die Sektorentrennung werde nicht das ambulante Potenzial ausgeschöpft, „das es eindeutig gibt“. Wenn man die Sektorengrenzen überwinden wolle, müsse man letztlich zu einer gemeinsamen Planung von ambulantem und stationärem Bereich kommen. Man könne hierzu bei den sogenannten Level-1i-Kliniken starten, die im Gesetzentwurf zur Krankenhausreform als sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen benannt sind. Wenn es nach der Regierungskommission geht, soll die Planung dann künftig von paritätisch besetzten Gremien übernommen werden – zum Beispiel in Anlehnung an einen erweiterten Landesausschuss. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warb dafür, die Sektorengrenzen stärker aufzubrechen. Andernfalls werde man mit der Zahl an Fachärztinnen und Fachärzte und Pflegekräfte, die Babyboomer-Generation nicht gut versorgen können. Lauterbach stellte klar, dass nicht angedacht sei, dass künftig Fachärzte ausschließlich am Krankenhaus angesiedelt sein müssten. Es gebe Regionen, in denen es nicht genug Fachärzte gebe, damit ein Nebeneinander von Krankenhausfacharzt und niedergelassenem Facharzt bestehen bleiben könne. „Und dort müssen wir Möglichkeiten schaffen, dass die Fachärzte, die man hat, sowohl im Krankenhaus arbeiten können, wie auch im Vertragsbereich“, so Lauterbach. Dies soll künftig durch ein Hybridarztmodell möglich sein. Ein „Hybrid-Arzt“ solle sowohl angestellt im Krankenhaus als auch als Vertragsarzt arbeiten können. Dies sei letztlich eine Weiterentwicklung des Belegarzt-Modells. Die Möglichkeiten für ein Hybrid-Arztmodell prüfe das Bundesgesundheitsministerium derzeit. Mit Blick auf eine künftige gemeinsame Bedarfsplanung betonte Lauterbach, dass man diese stärker regionalisieren müsse. Die Planungsbereiche seien derzeit zu groß. Zudem müssten die Kommunen mehr Mitspracherechte erhalten. Diese würden die Versorgungssituation am besten überblicken. Bei der Pressekonferenz kündigte Lauterbach an, dass der Gesetzentwurf für das sogenannte Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) voraussichtlich Mitte Mai im Bundeskabinett vorliegen und beschlossen werden soll. In einem Nebensatz ließ er zudem durchblicken, dass weiterhin eine stärkere Regulierung investorenbetriebener Medizinische Versorgungszentren geplant sei. Dieses Thema sollte eigentlich bereits im Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz enthalten sein, fand sich dann aber doch nicht im Gesetzentwurf wieder Sie können das Gutachten im Folgenden bereits herunterladen: 10. Stellungnahme der Regierungskommission -- please forgive my iPhone typos
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-05-05 11:17 +0200 |
| Message-ID | <l9p166Fqh6oU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #619510 |
Am 05.05.24 um 11:00 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Die Schwierigkeiten in der Medizin liegen gerade woanders. Eben hat Herr > Lauterbach eine Auftragsarbeit von einer Experten-Kommission > entgegengenommen, die wunschgemäß empfohlen hat niedergelassen Fachärzte > komplett abzuschaffen. Die soll es nur noch in Zusammenarbeit mit Kliniken > geben. Die Klinikchefs sind auch begeistert, endlich wären sie Chefs auch > alle niedergelassenen Fachärzte im Umland. Passt ja dazu, dass die kleinen Krankenhäuser auch geschlossen werden sollen. Ärztliche Versorgung nur noch in Großstädten. Nächste Stufe: ab 500k Einwohnern.
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