Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > ger.ct > #604846 > unrolled thread
| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2023-09-20 10:49 +0200 |
| Last post | 2023-09-21 19:57 +0200 |
| Articles | 14 — 9 participants |
Back to article view | Back to ger.ct
Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-09-20 10:49 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2023-09-20 11:02 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-09-20 11:10 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-09-20 11:06 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2023-09-20 13:41 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-09-20 12:20 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-09-20 03:24 -0700
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-09-20 15:29 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Frank Möller <butterspiegeleiauftoast42@protonmail.com> - 2023-09-20 13:16 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-09-21 00:11 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-09-21 03:21 -0700
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) - 2023-09-21 18:30 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-09-21 19:17 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Frank Möller <butterspiegeleiauftoast42@protonmail.com> - 2023-09-21 19:57 +0200
| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2023-09-20 10:49 +0200 |
| Subject | Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. |
| Message-ID | <ueebm9$cjj0$2@solani.org> |
Jetzt wird es kompliziert. 2024 werden wohl nur 177 000 neue Wohnungen fertiggestellt. Statt der avisierten 400 000 neuen Wohnungen. Die Bauträger haben keinen Bock mehr, die Zinsen sind zu hoch und die Mietpreise sind gedeckelt, die meinen Frau Bundesbauministerin Klara Geywitz, SPDsoll halt selber Neubauten beantragen, sie haben keine Lust mehr. Bauanträge um 30% eingebrochen. Auch die EU-weiten neuen Vorschriften zur Thermoisolierung werden deswegen erstmal nicht umgesetzt. Weil eh' schon keiner mehr bauen will. Ist das jetzt aber gut oder schlecht fürs Klima? Analog zu Elektroautos und deren CO2-Rucksack: da wird ja immer behaupet, neue Elektroautos sind schlecht fürs Klima. Besser gar keine bauen. Keine Wohnungen zu bauen ist sicher nochmal besser als hochisolierte Wohnungen bauen. Zwar soll die Migration ja begrenzt werden, Söder sagt auf 200 000 pro Jahr. Aber der wird wie immer als rechtspoulistisch ignoriert und die Idee massiv angefeindet, die Regierung macht das nicht. Geht gar nicht, Migration begrenzen. Also in den Städten können die Leute bei Mietpreisen über 20 Euro/qm wohl nicht mehr leben. Die müssen wohl aufs Land ausweichen. Ouh, ganz schlecht, dann pendeln ja wieder mehr Leute mit den alten Dieselkarren. Ja, schwer abzuschätzen was da nun passiert, wenn zwar keine Wohnungen mehr gebaut werden aber mehr Leute irgendwo wohnen müssen. https://www.sueddeutsche.de/politik/wohnungsbau-klara-geywitz-wohnungsprobleme-baumisere-wohnungsmarkt-vonovia-1.6242195 Erstmal freuen wir uns sicher: kein Wohnungsbau-> kein CO2-Rucksack durchs Bauen. https://www.sueddeutsche.de/politik/wohnungsbau-klara-geywitz-wohnungsprobleme-baumisere-wohnungsmarkt-vonovia-1.6242195 "Am Tag vor Geywitz' Baustellenbesuch hatte das Statistische Bundesamt einen katastrophalen Einbruch bei den Baugenehmigungen vermeldet. Im Juli wurden 31,5 Prozent weniger neue Immobilienprojekte bewilligt als im gleichen Monat des Vorjahres. Die Statistiken aus den Monaten zuvor fielen jeweils ähnlich aus. Übersetzt heißt das: Deutschland hat zwar schon jetzt viel zu wenig Wohnraum, doch statt im Höchsttempo Häuser hochzuziehen, wird die Neubautätigkeit immer weniger. Dabei sah der Plan ganz anders aus. 400 000 neue Wohnungen jedes Jahr hatte die Ampel-Regierung zu ihrem Amtsantritt versprochen - ein Ziel, das die Ministerin Geywitz schon vor Monaten öffentlich kassiert hat. 2022 wurden nicht einmal 300 000 erreicht. Im kommenden Jahr, prognostiziert das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung, könnte die Zahl der fertiggestellten Wohnungen im schlechtesten Fall gar auf 177 000 sinken. Für Normalverdiener ist es in vielen großen Städten fast unmöglich geworden, eine bezahlbare Wohnung zu finden, für Menschen mit unterdurchschnittlichen Einkommen sowieso." "Im Augenblick sei es jedenfalls unmöglich, rentabel Wohnraum zu errichten, der dann für weniger als 20 Euro pro Quadratmeter vermietet werden könne. "2o Euro sind aber einfach zu viel", sagt er und meint: Das können die meisten Menschen einfach nicht bezahlen. Deshalb baut er erst mal gar nichts Neues mehr, so lange, bis sich irgendwas ändert. Bis also entweder die Zinsen wieder fallen oder die Bauministerin die Vorschriften vereinfacht. " Der Text geht noch weiter. -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
[toc] | [next] | [standalone]
| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-20 11:02 +0200 |
| Message-ID | <ueejfq.afc.1@wxp-nb-pm.local> |
| In reply to | #604846 |
Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Jetzt wird es kompliziert. 2024 werden wohl nur 177 000 neue Wohnungen
> fertiggestellt. Statt der avisierten 400 000 neuen Wohnungen. Die Bauträger
> haben keinen Bock mehr, die Zinsen sind zu hoch und die Mietpreise sind
> gedeckelt, die meinen Frau Bundesbauministerin Klara Geywitz, SPDsoll halt
> selber Neubauten beantragen, sie haben keine Lust mehr. Bauanträge um 30%
> eingebrochen.
>
> Auch die EU-weiten neuen Vorschriften zur Thermoisolierung werden deswegen
> erstmal nicht umgesetzt. Weil eh' schon keiner mehr bauen will.
Läuft in Deutschland..
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-20 11:10 +0200 |
| Message-ID | <ueecul$co07$3@solani.org> |
| In reply to | #604848 |
Salve allerseits, Andreas Bockelmann schrieb: > Dr. Joachim Neudert schrieb: > >> Jetzt wird es kompliziert. 2024 werden wohl nur 177 000 neue Wohnungen >> fertiggestellt. Statt der avisierten 400 000 neuen Wohnungen. Die Bauträger >> haben keinen Bock mehr, die Zinsen sind zu hoch und die Mietpreise sind >> gedeckelt, die meinen Frau Bundesbauministerin Klara Geywitz, SPDsoll halt >> selber Neubauten beantragen, sie haben keine Lust mehr. Bauanträge um 30% >> eingebrochen. Auch die EU-weiten neuen Vorschriften zur Thermoisolierung >> werden deswegen erstmal nicht umgesetzt. Weil eh' schon keiner mehr >> bauen will. > > Läuft in Deutschland.. > +--- <hier abknabbern> --- | Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, würde es für die | Ampelkoalition nicht mehr zur Mehrheit reichen. Freuen hingegen dürfte | sich die AfD. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Instituts GMS. | | Im Vergleich zur August-Umfrage legt die AfD damit einen Prozentpunkt zu | und erreicht ein Allzeithoch mit 23 Prozent. Damit landet die Partei auf | dem zweiten Platz. Die meisten Stimmen könnte der Umfrage nach weiterhin | die Union mit 27 Prozent auf sich vereinen. | | Die Ampelkoalition hingegen verliert im Vergleich zum August einen | Prozentpunkt und würde insgesamt nur noch bei 37 Prozent landen. | Aufgeteilt auf die Parteien erzielt die SPD 16 Prozent. Die Grünen | erzielen mit 15 Prozent den viertgrößten Anteil. Die FDP erhält 6 | Prozent der Stimmen. | | Die Linke würde mit 4 Prozent der Stimmen an der Fünfprozenthürde | scheitern. Die sonstigen Parteien können 9 Prozent der Stimmen auf sich | vereinen. | | *ZDF-Politbarometer mit ähnlichem Ergebnis* | | Auch vergangene Woche war die AfD laut einer anderen Umfrage bundesweit | die zweitstärkste Partei. Laut ZDF-"Politbarometer" kamen die | Rechtspopulisten auf 21 Prozent der Stimmen – ein Prozentpunkt mehr als | in der vorherigen Erhebung. | | Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur ein Meinungsbild zum Zeitpunkt | der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100246146/afd-auf-neuem-hoechstwert-ampel-koalition-schwaechelt.html> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-20 11:06 +0200 |
| Message-ID | <ueecn2$co07$2@solani.org> |
| In reply to | #604846 |
Salve allerseits, Dr. Joachim Neudert schrieb: > Jetzt wird es kompliziert. 2024 werden wohl nur 177 000 neue Wohnungen > fertiggestellt. Statt der avisierten 400 000 neuen Wohnungen. Die > Bauträger haben keinen Bock mehr, die Zinsen sind zu hoch und die > Mietpreise sind gedeckelt, die meinen Frau Bundesbauministerin Klara > Geywitz, SPDsoll halt selber Neubauten beantragen, sie haben keine Lust > mehr. Bauanträge um 30% eingebrochen. > +--- <hier abknabbern> --- | Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) hat angesichts der aktuellen | Krise in der Baubranche eine Ausweitung des Baugeldes für Familien | angekündigt. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die | Wohneigentumsförderung für junge Familien zu verbessern“, sagte Geywitz | der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Sie verwies auf das bereits bestehende, | aber wenig genutzte Programm für Familien mit einem Jahreseinkommen bis | 60.000 Euro. „Diese Grenze sollte angehoben werden. Zudem könnten die | Kredithöhen steigen.“ | | Die Abstimmungen dazu liefen noch, sagte die Ministerin der „NOZ“. | Schließlich gehe es um ein „erhebliches Fördervolumen“, das stabil | finanziert werden müsse. Allein in diesem Jahr stünden 350 Millionen | Euro für diese Zinssubventionen zur Verfügung. | | *Förderung für Wohnheime wird verlängert* | | „Ich bin zuversichtlich, dass die verbesserten Konditionen in wenigen | Wochen stehen“, fügte die SPD-Politikerin hinzu. Bei Zuschüssen anstelle | von Krediten sei sie hingegen „sehr zurückhaltend“, weil dies „sehr | schnell Milliardenkosten zulasten des Steuerzahlers auslösen“ könne. | | Geywitz kündigte zudem an, die Förderung für Wohnheime für Auszubildende | und Studierende bis 2025 zu verlängern. „Wir wollen eine Milliarde Euro | zusätzlich investieren“, sagte sie dazu. Weitere 150 Millionen Euro gebe | es für den altersgerechten Umbau von Häusern. Zudem verwies Geywitz in | dem Interview auf neue Abschreibemöglichkeiten, die bereits am 1. | Oktober in Kraft treten sollen. | | Darüber hinaus forderte die SPD-Politikerin die Bundesländer auf, dem | Vorschlag von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) zu folgen, | beim Bau des ersten Eigenheims die Grunderwerbsteuer ungeachtet des | Familieneinkommens zu erlassen. „Ich kann die Bundesländer nur | ermuntern, dabei mitzumachen. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.tagesspiegel.de/politik/krise-in-der-baubranche-bundesbauministerin-geywitz-will-baugeld-fur-familien-ausweiten-10479220.html> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-20 13:41 +0200 |
| Message-ID | <ngmlgilr2ok9qpsqis0sqqab9knh8dgkov@4ax.com> |
| In reply to | #604849 |
am Wed, 20 Sep 2023 11:06:42 +0200 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>: > | ... Zudem könnten die > | Kredithöhen steigen.“ Das ging in den USA in die (Lehmann)-Hose ... HeB -- Warning: This article contains words made up of many different letters. These letters can be re-arranged and re-used to form words that some readers might find offensive.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-20 12:20 +0200 |
| Message-ID | <ueeo1u.80s.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #604846 |
*Dr. Joachim Neudert* schrieb: > Jetzt wird es kompliziert. 2024 werden wohl nur 177 000 neue Wohnungen > fertiggestellt. Statt der avisierten 400 000 neuen Wohnungen. Die > Bauträger haben keinen Bock mehr, die Zinsen sind zu hoch und die > Mietpreise sind gedeckelt, So was kommt von so was... > Also in den Städten können die Leute bei Mietpreisen über 20 Euro/qm > wohl nicht mehr leben. [...] > https://www.sueddeutsche.de/politik/wohnungsbau-klara-geywitz-wohnungsprobleme-baumisere-wohnungsmarkt-vonovia-1.6242195 > > "Am Tag vor Geywitz' Baustellenbesuch hatte das Statistische Bundesamt > einen katastrophalen Einbruch bei den Baugenehmigungen vermeldet. Im > Juli wurden 31,5 Prozent weniger neue Immobilienprojekte bewilligt als > im gleichen Monat des Vorjahres. Bewilligt != Beantragt. -- bis denne
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-20 03:24 -0700 |
| Message-ID | <dcb31cfd-646d-423c-b50f-639adcd9d9dfn@googlegroups.com> |
| In reply to | #604863 |
Ruediger Lahl schrieb am Mittwoch, 20. September 2023 um 12:20:44 UTC+2: > *Dr. Joachim Neudert* schrieb: > > "Am Tag vor Geywitz' Baustellenbesuch hatte das Statistische Bundesamt > > einen katastrophalen Einbruch bei den Baugenehmigungen vermeldet. Im > > Juli wurden 31,5 Prozent weniger neue Immobilienprojekte bewilligt als > > im gleichen Monat des Vorjahres. > Bewilligt != Beantragt. Und jetzt wirst Du uns etwas vom Pferd mit der in die Höhe geschossenen Ablehnungsrate erzählen...
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-20 15:29 +0200 |
| Message-ID | <uees44$2uu2k$1@dont-email.me> |
| In reply to | #604863 |
Salve allerseits, Ruediger Lahl schrieb: > *Dr. Joachim Neudert* schrieb: > >> Jetzt wird es kompliziert. 2024 werden wohl nur 177 000 neue Wohnungen >> fertiggestellt. Statt der avisierten 400 000 neuen Wohnungen. Die >> Bauträger haben keinen Bock mehr, die Zinsen sind zu hoch und die >> Mietpreise sind gedeckelt, > > So was kommt von so was... > +--- <hier abknabbern> --- | Russlands größter Wasserversorger hat einen Hang zu Gold. Goldfarben ist | das riesige Absperrventil, das vor der Moskauer Zentrale von | Mosvodokanal steht. Golden umrandet sind auch die Fenster des Gebäudes. | | Das staatliche Unternehmen versorgt das gesamte Stadtgebiet mit | Frischwasser, klärt das Abwasser und hält die Leitungen instand. Es | fließt allerdings nicht nur Wasser, sondern auch viel Geld – und zwar | allem Anschein nach dorthin, wo man es nicht unbedingt vermutet. In den | Krieg gegen die Ukraine. Oder in den deutschen Immobilienmarkt. Und | offensichtlich sind die Ventile sehr weit geöffnet. | | Rund 2000 Kilometer westlich von Moskau, fünf Gehminuten vom Berliner | Hauptbahnhof, lässt sich das »Riverside Square« beschauen: ein weißer | Neubau, bodentiefe Fenster, ein paar Dutzend exklusive | Eigentumswohnungen, Blick aufs Wasser. Etwas einfallslos, aber teuer: | Allein das Grundstück ist wohl mindestens 22 Millionen Euro wert. | | Errichten ließ den Bau eine Firma, die zum Netzwerk eines Unternehmens | namens Evanka Invest GmbH gehört. Hier hat vor allem eine russische | Familie das Sagen – die von Mosvodokanal-Chef Alexander M. Ponomarenko, | einem Mann mit einem weitreichenden Clan. Seine langjährige | Lebensgefährtin, der Sohn, die Tochter, der Schwiegersohn und ein | Stiefsohn, sie alle scheinen prächtig an den Geschäften mitzuverdienen. | | Auf ihrer Webseite informiert die 2016 gegründete Evanka Invest, die | Firma sei von einer »Gruppe internationaler Partner ukrainischer | Herkunft« gegründet worden. Ausgerechnet. | | Tatsächlich haben auch fragwürdige Deals in Russland die Familie | Ponomarenko offenbar so reich gemacht, dass sie ihr Geld in Grundstücke | und Luxusimmobilien anlegen kann. Der Mosvodokanal-Chef hat beste | Verbindungen in die Moskauer Politik, der ihm unterstellte Betrieb | beteiligt sich an der Rekrutierung und Ausstattung von Soldaten, | »unseren Jungs in den Schützengräben«, wie es in einem Werbevideo des | Unternehmens heißt. | | Die Geschäfte laufen offensichtlich gut. Über einen Zeitraum von neun | Jahren konnte die Familie aus ihren Unternehmen in Russland mehr als 200 | Millionen Euro entnehmen oder reinvestieren. In Immobilienfirmen in | Berlin, die sich dem Abwasserclan zurechnen lassen, flossen allein in | den Jahren 2016 bis 2022 offenbar um die 50 Millionen Euro. Das geht aus | Berechnungen hervor, die dem SPIEGEL von der Antikorruptions-Datenbank | Rupep zur Verfügung gestellt wurden. | | Doch obwohl der russische Familienclan in der deutschen Hauptstadt an | Millionen-Immobilien verdient, scheint er hierzulande bislang kaum | jemandem aufgefallen zu sein. Wie kann das sein? | | Schon lange nutzen reiche Russen die deutsche Hauptstadt, um ihr Geld | anzulegen – mitunter auch auf dubiose Weise. Manchmal gelingt es, weil | die Behörden wegsehen. Manchmal aber auch, weil Institutionen aus der | Schweiz behilflich sind. | | Die Familie Ponomarenko erhielt offensichtlich lautlose Unterstützung | aus Zürich, von einer bisher weitgehend unbekannten Vermögensverwaltung | namens Finaport. Das geht aus geleakten Unterlagen hervor, die im | Februar 2023 von einer Hackergruppe für kurze Zeit ins Darknet gestellt | wurden und dem SPIEGEL vorliegen, nachdem der Schweizer Fernsehsender | RTS sie gesichert hatte. | | Die Dokumente – mehr als 500.000 Dateien, die von 2003 bis Anfang 2023 | reichen – hat der SPIEGEL in Kooperation mit RTS, dem »Organized Crime | and Corruption Reporting Project« (OCCRP), »Le Monde« aus Frankreich | sowie der Schweizer Tamedia-Gruppe, dem österreichischen »Standard« und | dem ZDF ausgewertet. | | Finaport teilt auf Anfrage mit, bei den geleakten Daten handle es sich | um eine »willkürliche, nicht aktuelle und unvollständige Auswahl« und | warnt vor »falschen oder irreführenden Beurteilungen«. | | Den Unterlagen zufolge war Finaport bei der Auswahl seiner Kundschaft | nicht sehr wählerisch. Der Ponomarenko-Fall ist nur einer von vielen. | Die Firma bediente zahlreiche problematische russische Kunden – nach der | russischen Annexion der Krim 2014 und selbst nach dem Überfall auf die | Ukraine im Februar 2022. | | So war von 2008 bis 2021 etwa der Ex-Kommunikationsminister von | Präsident Wladimir Putin, Leonid Reiman, Finaport-Kunde. Gegen ihn waren | in der Vergangenheit immer wieder Korruptionsvorwürfe laut geworden. | Auch ein Geschäftsmann namens Alexander Kondratenkow, der wegen | mutmaßlicher Veruntreuung von Vermögen seiner Versicherungsfirmen ins | Visier der russischen Justiz geriet, nutzte Finaports Dienste. Mit | Finaports Unterstützung schaffte er sein Vermögen offenbar auf Schweizer | Konten, die er auch unter einem Alias-Namen führte – einer Kombination | des Mädchennamens seiner Mutter und des chilenischen Original-Namens | seines Vaters. | | Weder Reiman noch Kondatrenkow haben auf Anfragen des SPIEGEL reagiert. | | *Konten für Diktatoren, Folterer, korrupte Politiker* | | Schon lange muss sich die Schweiz vorwerfen lassen, es dubiosen | Geschäftsleuten viel zu einfach zu machen. Jüngst hatten US-Politiker | das Land eine »Schwachstelle westlicher Sanktionen gegen Russland« | genannt. Schweizer Banken gelten als flexibel, wenn es ums Geldverdienen | geht. | | Vermögensverwalter wie Finaport, der nach eigenen Angaben im Jahr 2019 | etwa zwei Milliarden Dollar Kapital betreute, aber keine Einlagen seiner | Kunden hält, konnten lange weitgehend unter dem Radar arbeiten. Die | internen Dokumente und E-Mails aus dem Unternehmen zeigen nun in | seltener Detailtiefe, nach welchen moralischen Standards dort gearbeitet | wird. | | So beklagt sich ein Finaport-Angestellter im Jahr 2016 in einer E-Mail | über die »lächerlich ängstliche Compliance« einer Partner-Bank, die | genauere Informationen über die Herkunft des Vermögens eines | schwerreichen Finaport-Kunden wollte, und fragt, was aus den »guten | alten Können-wir-machen-Zeiten geworden« sei. In einer anderen | hausinternen E-Mail prahlt Finaports damaliger CEO Hellmut Schümperli, | der Compliance-Chef brauche nur 15 bis 20 Minuten, um Kunden aus der | Kategorie »erhöhtes Risiko« zu überprüfen – wenn die Unterlagen der | Kundenberater vollständig seien. | | Auf Anfrage bedauert Finaport, zu diesen Vorgängen keine Stellung nehmen | zu können und verweist auf ihr strafrechtlich geschütztes | Berufsgeheimnis. Das Unternehmen betont jedoch, einen umfassenden | Compliance-Ansatz zu praktizieren und alle gesetzlichen Vorschriften | stets einzuhalten. | | Auf den Sanktionslisten, die der Westen nach Putin Angriffskrieg gegen | die Ukraine aufgestellt hat, findet man Alexander Ponomarenko bisher | nicht – dazu ist der Chef des Moskauer Wasserunternehmens offenbar zu | unbekannt, kein Putin-Intimus, kein Superreicher. | | Trotzdem stellen sich Fragen. Russischen Kunden Kontoeröffnungen oder | Verwaltung ihres Vermögens anzubieten, sei »enorm gefährlich«, sagt | Viktor Winkler, Rechtsanwalt und Sanktions-Experte. Der rechtliche | Korridor, in dem diese Dienstleistungen legal erfolgen können, sei | »sehr, sehr schmal«, so Winkler. »Innerhalb dieses enorm schmalen | Korridors müssen umfassende, erschöpfende Prüfungen erfolgen sowie | zahlreiche Schutzmaßnahmen implementiert werden.« Offen ist, ob es dazu | bei Finaport kam. | | Die Schlüsselrolle in diesem Fall kommt der Partnerin Ponomarenkos zu, | einer Frau namens Liubov K. Am 4. Oktober 2022 meldet sich die Schweizer | Reyl Bank bei Finaport: Bei der Prüfung einer Kontoeröffnung für Liubov | K. sei der Compliance-Abteilung etwas aufgefallen: Sie sei die | Lebensgefährtin Ponomarenkos, dem in mehreren russischen Medienberichten | vorgeworfen werde, ihr Aufträge zuzuschieben. Außerdem sei die Herkunft | von K.s Einkünften nicht geklärt. Vorsichtig ausgedrückt also: eher | schwierige Umstände. | | Ob Liubov K. das Konto trotzdem eröffnen konnte, ist unklar. | Finaport-Kundin blieb sie offenbar bis mindestens Anfang 2023 – danach | enden die Daten des Leaks. | | Liubov K., gebürtige Ukrainerin, und Alexander Ponomarenko wurden | offenbar um 2003 ein Paar. Zu dieser Zeit machte Ponomarenko Karriere | bei einem Moskauer Wärmeversorger, 2012 wurde er Chef von Mosvodokanal. | Einer seiner engen Wegbegleiter ist laut Medienberichten Pjotr Biryukow, | seit vielen Jahren stellvertretender Bürgermeister Moskaus. | | Lebenspartnerin Liubov K. gründete von 2006 an Bauunternehmen, einen | Baustoffhändler und eine Firma für den Vertrieb von technischem Gerät | zur Wasserversorgung. Ein kleines Imperium, das erstaunlich genau auf | die Bedürfnisse jenes Bereichs der Stadtverwaltung zugeschnitten ist, | dem Ponomarenkos Bekannter Petr Biryukow vorsteht – und auf die | Bedürfnisse von Mosvodokanal. | | Mindestens seit 2014 erhielten Unternehmen von Liubov K., die sie | teilweise zusammen mit Ponomarenkos Sohn besitzt, Aufträge von | Mosvodokanal und von städtischen Behörden, die von Biryukow kontrolliert | werden. So ergibt es sich aus einem öffentlichen russischen | Vergaberegister. Es geht um Aufträge, deren Wert sich laut Berechnungen | der Antikorruptions-Datenbank Rupep inzwischen auf etwa 166 Millionen | Euro summieren. Zusammen mit weiteren Staatsaufträgen erhielten die | Firmen der Familie aus der öffentlichen Hand demnach sogar mehr als 200 | Millionen Euro. Weder Mosvodokanal noch Alexander Ponomarenko haben auf | Anfragen des SPIEGEL reagiert. | | In einem internen Finaport-Dokument ist festgehalten, dass Liubov K. | durch ihr Privatvermögen Kredite für eine Tochterfirma der Evanka Invest | des Ponomarenko-Clans absichert – ein Vermögen, das sie vor allem durch | Geschäfte in Russland aufgebaut hat. | | Die Partnerin des Leiters eines Staatsbetriebs sei eine politisch | exponierte Person, sagt Gretta Fenner, Geschäftsführerin des Basel | Institute on Governance. Liubov K. sei demnach absolute | Hochrisiko-Kundin und müsse mit spezieller Sorgfalt geprüft werden, so | Fenner. »In einer solchen vertieften Prüfung müssten die öffentlich | greifbaren Vorwürfe zwingend gefunden und einbezogen werden.« | | Auch in Deutschland müssten Behörden und Banken hellhörig werden, sagt | Karola Knauthe, Immobilienrechtsexpertin an der HWR Berlin. »Wenn Geld | ursprünglich aus Korruption stammt, dann darf es nicht weiter verwaltet | oder investiert werden.« | | Offenbar hatte keine der deutschen Banken, die den Firmen der Familie | Finanzierungen bietet, Bedenken. Auch der Notar, mit dem die Firmen | regelmäßig die Immobilienkäufe abwickelt, hätte die Möglichkeit, | Verdachtsmeldungen abzugeben. Dass dies oft nicht geschieht, ist einer | der Gründe, warum die Bundesrepublik als Geldwäscheparadies gilt. | | Nicht nur Liubov K. profitiert von den Immobiliengeschäften in | Deutschland. Das Familien-Netzwerk ist weitverzweigt. So war in das | Berliner Unternehmen Evanka laut den Finaport-Unterlagen zumindest | zeitweise auch eine Tochter Ponomarenkos aus einer vorherigen Beziehung | involviert. Deren Ehemann fungiert als Geschäftsführer, ein weiterer | Sohn Ponomarenkos besitzt ein Unternehmen, das nach eigenen Angaben | Apartments der Familie unweit des Potsdamer Platzes vermietet. Die | Berliner Senatsverwaltung für Justiz teilt auf Anfrage mit, zur Familie | Ponomarenko lägen keinerlei Erkenntnisse vor. | | Den Unterlagen zufolge liegen auf den Schweizer Konten von Ponomarenkos | langjähriger Partnerin, seiner Tochter und seinem Stiefsohn insgesamt | etwa 46 Millionen Dollar. Die Familie unterhält aktuell mindestens 30 | Unternehmen weltweit. Die Evanka Invest betont jedoch, dass | Evanka-Gesellschafterin Liubov K. den Großteil ihres Vermögens nicht | durch Staatsaufträge, sondern durch Bauträgerprojekte verdient habe, und | sie persönlich nur etwa 300.000 Euro aus dem Unternehmen erhalten habe, | das die Aufträge von Mosvodokanal bekommen hat. | | Liubov K. und der Evanka-Geschäftsführer, Ponomarenkos Schwiegersohn, | hätten »unabhängig voneinander und unabhängig von Ponomarenko ihr | Vermögen aufgebaut«. Zudem stammten etwa drei Viertel der Finanzierungen | ihrer Projekte aus Bankdarlehen. | | Was die Vorgänge so brisant macht, ist die Rolle, die Ponomarenko und | Mosvodokanal seit Kriegsbeginn spielen. Offenbar hilft das | Staatsunternehmen, Putins Krieg am Laufen zu halten. | | In einem knapp sechsminütigen Video, das Anfang Mai auf einer | Social-Media-Seite von Mosvodokanal veröffentlicht wurde, erklären | Soldaten in Tarnuniform und mit Kampfnamen wie »Elefant« oder »Lenin«, | dass sie eigentlich bei Mosvodokanal arbeiten, nun aber »dem Vaterland | dienen«. Das Unternehmen verspricht Lohnfortzahlung sowie »aufmerksame | Begleitung jedes Mobilisierten bis zum siegreichen Ende«. | | Außerdem, so eine Stimme im Video, unterstütze die Mosvodokanal-Führung | – an deren Spitze ja Ponomarenko steht – die Soldaten an der Front mit | nützlichem Werkzeug: »Zielfernrohre für Scharfschützengewehre, | Wärmebildkameras, Nachtsichtgeräte« und andere Ausrüstung. Auf einer | anderen Seite im gleichen Social-Media-Netzwerk findet sich ein | Anwerbe-Flyer, laut dem Mosvodokanal Teile des Gehalts der Soldaten | übernehme. | | Möglicherweise geht inzwischen ein Riss durch die Familie Ponomarenkos. | Von der deutschen Evanka Invest heißt es, bei einem Großteil ihrer | Gesellschafter und Mitarbeiter handle es sich um gebürtige Ukrainer, das | Team leide stark unter den Folgen des »grausamen Angriffskrieges«, man | habe sogar ukrainischen Flüchtlingen Wohnraum zur Verfügung gestellt. | | Liubov K. wiederum lässt erklären, sie sei seit einiger Zeit nicht mehr | Ponomarenkos Lebensgefährtin und habe Russland im Februar 2022 verlassen. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.spiegel.de/wirtschaft/datenleak-wie-fragwuerdige-russische-investoren-auf-den-berliner-immobilienmarkt-draengen-a-f8cd7633-7537-4413-b5f0-fb9a4295c479> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Frank Möller <butterspiegeleiauftoast42@protonmail.com> |
|---|---|
| Date | 2023-09-20 13:16 +0200 |
| Message-ID | <20230920.131633.776.88@m-id.net.gr.vu> |
| In reply to | #604846 |
Dr. Joachim Neudert: > Jetzt wird es kompliziert. ... LOL, überhaupt nicht. Im Gegentum, es ist total simpel: Wer CDU/CSU/FDP/SPD/GRÜNE/LINKE (in der heutigen Form) wählt, bekommt auch CDU/CSU/FDP/SPD/GRÜNE/LINKE (in der heutigen Form). Da gibt's einen Namen dafür: Die Demokratie der suppischlauen toitschen Torfkartoffel. Und gerade Du bist doch einer von denen, die ständig herumtröten, wie toll die sind und daß man genau DIE wählen muß. Und jetzt jaulst Du 'rum, weil Du genau das kriegst, was Du gewählt hast? Pfffffff. Also, denk' erst 'mal d'ran, daß Du das _*selber*_ so wolltest, Doktörchen. Das ist auch noch lange nicht das Ende des politären Kackrattentums, das geht jetzt erst richtig los. Es werden _*noch*_ weniger Wohnungen gebaut werden; und die, die noch gebaut werden, werden entweder zu horrenden Preisen verkauft oder zu Mieten von deutlich über 20 Öro/qm angeboten. Und die Kackrattennomenklatura wird weiterhin stinkige Worthülsen in die Kameras rülpsen und die toitschen Torfkartoffeln werden weiterhin diesen Abfall "wählen". "Wen sollmer denn sonst wähln?" *BINGO* -- Manche sagen, wenn sie Selbstgespräche führen, hätte das den großen Vorteil, daß sie immer eine intelligente Antwort bekämen. Wie machen die das?
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-21 00:11 +0200 |
| Message-ID | <kn1917F32bcU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #604846 |
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> writes: > Ja, schwer abzuschätzen was da nun passiert, wenn zwar keine Wohnungen > mehr gebaut werden aber mehr Leute irgendwo wohnen müssen. Ich würde in Aktien von Zeltherstellern investieren.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-21 03:21 -0700 |
| Message-ID | <a0281202-afa0-454d-8069-b139692485f5n@googlegroups.com> |
| In reply to | #604952 |
Michael Bode schrieb am Donnerstag, 21. September 2023 um 00:11:53 UTC+2: > Ich würde in Aktien von Zeltherstellern investieren. Mach hinne!
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) |
|---|---|
| Date | 2023-09-21 18:30 +0200 |
| Message-ID | <1qhf72j.1x1gubq1a2yy5wN%t.r.h@gmx.net> |
| In reply to | #604846 |
Wozu brauchen wir denn Wohnungen? Die Deutschen sterben aus, es werden also Wohnungen frei. -- Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich. Ich wohne nicht im Rechner, Antworten könnten ein paar Tage dauern. Grüße von T.R.H.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-09-21 19:17 +0200 |
| Message-ID | <kn3c4vFddfcU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #605052 |
t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) writes: > Wozu brauchen wir denn Wohnungen? Die Deutschen sterben aus, es werden > also Wohnungen frei. Die, die noch leben, wollen aber eine billige Wohnung in bester Lage in $GROSSSTADT. Und genau das sind die Wohnungen, die fehlen.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Frank Möller <butterspiegeleiauftoast42@protonmail.com> |
|---|---|
| Date | 2023-09-21 19:57 +0200 |
| Message-ID | <20230921.195703.579.55@m-id.net.gr.vu> |
| In reply to | #605065 |
Michael Bode: > t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) writes: >> Wozu brauchen wir denn Wohnungen? Die Deutschen sterben aus, es werden >> also Wohnungen frei. > Die, die noch leben, wollen aber eine billige Wohnung in bester Lage in > $GROSSSTADT. Und genau das sind die Wohnungen, die fehlen. Na ja, da reicht doch sicherlich ein wenig Geduld, schließlich dehnt das Universum sich aus. Es gibt also sukzessive mehr Platz - überall. Auch da, wo jetzt noch alles dicht zugegebaut ist. Ebenso wird vorhandener Wohnraum damit größer. Jedenfalls scheint genau das die Denke der Politclique zu sein. Und die hat därr möndige toitschä Wöhla ja so gewollt. -- Manche sagen, wenn sie Selbstgespräche führen, hätte das den großen Vorteil, daß sie immer eine intelligente Antwort bekämen. Wie machen die das?
[toc] | [prev] | [standalone]
Back to top | Article view | ger.ct
csiph-web