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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Newsgroups | ger.ct |
| Subject | Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. |
| Date | 2023-09-20 10:49 +0200 |
| Message-ID | <ueebm9$cjj0$2@solani.org> (permalink) |
Jetzt wird es kompliziert. 2024 werden wohl nur 177 000 neue Wohnungen fertiggestellt. Statt der avisierten 400 000 neuen Wohnungen. Die Bauträger haben keinen Bock mehr, die Zinsen sind zu hoch und die Mietpreise sind gedeckelt, die meinen Frau Bundesbauministerin Klara Geywitz, SPDsoll halt selber Neubauten beantragen, sie haben keine Lust mehr. Bauanträge um 30% eingebrochen. Auch die EU-weiten neuen Vorschriften zur Thermoisolierung werden deswegen erstmal nicht umgesetzt. Weil eh' schon keiner mehr bauen will. Ist das jetzt aber gut oder schlecht fürs Klima? Analog zu Elektroautos und deren CO2-Rucksack: da wird ja immer behaupet, neue Elektroautos sind schlecht fürs Klima. Besser gar keine bauen. Keine Wohnungen zu bauen ist sicher nochmal besser als hochisolierte Wohnungen bauen. Zwar soll die Migration ja begrenzt werden, Söder sagt auf 200 000 pro Jahr. Aber der wird wie immer als rechtspoulistisch ignoriert und die Idee massiv angefeindet, die Regierung macht das nicht. Geht gar nicht, Migration begrenzen. Also in den Städten können die Leute bei Mietpreisen über 20 Euro/qm wohl nicht mehr leben. Die müssen wohl aufs Land ausweichen. Ouh, ganz schlecht, dann pendeln ja wieder mehr Leute mit den alten Dieselkarren. Ja, schwer abzuschätzen was da nun passiert, wenn zwar keine Wohnungen mehr gebaut werden aber mehr Leute irgendwo wohnen müssen. https://www.sueddeutsche.de/politik/wohnungsbau-klara-geywitz-wohnungsprobleme-baumisere-wohnungsmarkt-vonovia-1.6242195 Erstmal freuen wir uns sicher: kein Wohnungsbau-> kein CO2-Rucksack durchs Bauen. https://www.sueddeutsche.de/politik/wohnungsbau-klara-geywitz-wohnungsprobleme-baumisere-wohnungsmarkt-vonovia-1.6242195 "Am Tag vor Geywitz' Baustellenbesuch hatte das Statistische Bundesamt einen katastrophalen Einbruch bei den Baugenehmigungen vermeldet. Im Juli wurden 31,5 Prozent weniger neue Immobilienprojekte bewilligt als im gleichen Monat des Vorjahres. Die Statistiken aus den Monaten zuvor fielen jeweils ähnlich aus. Übersetzt heißt das: Deutschland hat zwar schon jetzt viel zu wenig Wohnraum, doch statt im Höchsttempo Häuser hochzuziehen, wird die Neubautätigkeit immer weniger. Dabei sah der Plan ganz anders aus. 400 000 neue Wohnungen jedes Jahr hatte die Ampel-Regierung zu ihrem Amtsantritt versprochen - ein Ziel, das die Ministerin Geywitz schon vor Monaten öffentlich kassiert hat. 2022 wurden nicht einmal 300 000 erreicht. Im kommenden Jahr, prognostiziert das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung, könnte die Zahl der fertiggestellten Wohnungen im schlechtesten Fall gar auf 177 000 sinken. Für Normalverdiener ist es in vielen großen Städten fast unmöglich geworden, eine bezahlbare Wohnung zu finden, für Menschen mit unterdurchschnittlichen Einkommen sowieso." "Im Augenblick sei es jedenfalls unmöglich, rentabel Wohnraum zu errichten, der dann für weniger als 20 Euro pro Quadratmeter vermietet werden könne. "2o Euro sind aber einfach zu viel", sagt er und meint: Das können die meisten Menschen einfach nicht bezahlen. Deshalb baut er erst mal gar nichts Neues mehr, so lange, bis sich irgendwas ändert. Bis also entweder die Zinsen wieder fallen oder die Bauministerin die Vorschriften vereinfacht. " Der Text geht noch weiter. -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-09-20 10:49 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2023-09-20 11:02 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-09-20 11:10 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-09-20 11:06 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2023-09-20 13:41 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-09-20 12:20 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-09-20 03:24 -0700
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-09-20 15:29 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Frank Möller <butterspiegeleiauftoast42@protonmail.com> - 2023-09-20 13:16 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-09-21 00:11 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-09-21 03:21 -0700
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) - 2023-09-21 18:30 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-09-21 19:17 +0200
Re: Wohnungsbau: 177 000 statt 400 000 neu Wohnungen. Frank Möller <butterspiegeleiauftoast42@protonmail.com> - 2023-09-21 19:57 +0200
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