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| Started by | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2023-08-21 05:07 +0000 |
| Last post | 2023-08-22 15:33 +0200 |
| Articles | 11 — 9 participants |
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Weniger Schifffsschwefel, weniger Wolken, wärmere Meere Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-08-21 05:07 +0000
Re: Weniger Schifffsschwefel, weniger Wolken, wärmere Meere Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-08-21 08:40 +0200
Re: Weniger Schifffsschwefel, weniger Wolken, wärmere Meere "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-08-21 08:43 +0200
Re: Weniger Schifffsschwefel, weniger Wolken, wärmere Meere Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2023-08-21 08:50 +0200
Re: Weniger Schifffsschwefel, weniger Wolken, wärmere Meere Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-08-21 09:16 +0200
Re: Weniger Schifffsschwefel, weniger Wolken, wärmere Meere Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2023-08-21 16:06 +0200
Re: Weniger Schifffsschwefel, weniger Wolken, wärmere Meere Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-08-21 18:38 +0200
Re: Weniger Schifffsschwefel, weniger Wolken, wärmere Meere Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-21 00:41 -0700
Re: Weniger Schifffsschwefel, weniger Wolken, wärmere Meere Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-08-22 02:02 +0200
Re: Weniger Schifffsschwefel, weniger Wolken, wärmere Meere Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-08-22 07:54 +0200
Re: Weniger Schifffsschwefel, weniger Wolken, wärmere Meere "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2023-08-22 15:33 +0200
| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2023-08-21 05:07 +0000 |
| Subject | Weniger Schifffsschwefel, weniger Wolken, wärmere Meere |
| Message-ID | <uburf1$22n0$1@solani.org> |
https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wissen/abgase-schiffe-wolken-erderwaermung-e752118/ Großer Artikel aus dem Magazin "Science", von der SZ übersetzt. "Bereits länger ist bekannt, dass Schwefelpartikel aus Schiffsabgasen in höhere Schichten der Atmosphäre getragen werden. Dabei kondensieren an ihnen Wassermoleküle, wodurch die Wolkenbildung stimuliert wird. Die Wolken reflektieren Sonnenlicht und tragen so zur Kühlung des Planeten bei. Seit 2020 sind neue Regeln der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation der Vereinten Nationen (IMO) in Kraft, die dazu geführt haben, dass sich die Schwefelverschmutzung durch Schiffe um mehr als 80 Prozent reduziert und die Luftqualität weltweit verbessert hat. Die Verminderung der Schwefelpartikel in der Luft beeinflusst allerdings auch die Wolkenbildung entlang der Schifffahrtsrouten; und damit auch, wie stark diese typischen niedrigen Wolken das Sonnenlicht reflektieren und helfen, den Planeten abzukühlen. Die IMO-Vorschrift von 2020 „ist ein großes natürliches Experiment", sagt Duncan Watson-Parris, Atmosphärenphysiker an der Scripps Institution of Oceanography. „Wir verändern die Wolken.“ Durch die drastische Verringerung der Wolken über den globalen Schifffahrtswegen hat sich der Planet schneller erwärmt, das zeigen inzwischen mehrere Studien. In den Schifffahrtskorridoren verstärkt das dort nun zusätzlich einfallende Licht den Erwärmungseffekt der menschlichen Kohlenstoffemissionen um schätzungsweise 50 Prozent. Das sei, als ob die Welt plötzlich die kühlende Wirkung eines ziemlich großen Vulkanausbruchs pro Jahr verlieren würde, sagt Michael Diamond, Atmosphärenforscher an der Florida State University. Das durch die IMO-Vorschriften geschaffene natürliche Experiment bietet Klimawissenschaftlern die seltene Gelegenheit, einen Geo-Engineering-Versuch zu beobachten – auch wenn er in diesem Fall in die falsche Richtung wirkt. Eine Idee zur Verlangsamung der globalen Erwärmung ist, dass Schiffe während ihrer Fahrt Salzpartikel in die Luft freisetzen, um die Bildung heller, reflektierender Wolken anzukurbeln. Für Diamond ist der dramatische Rückgang der Wolken über den Schiffsspuren ein klarer Beweis dafür, dass dies funktionieren könnte. „Es deutet ziemlich stark darauf hin, dass man es schaffen könnte, wenn man es absichtlich tun wollte.“ Der Einfluss der Umweltverschmutzung auf die Wolken sei nach wie vor eine der größten Unsicherheitsquellen, wenn es darum geht, wie schnell sich die Welt erwärmen wird, sagt Franziska Glassmeier, Atmosphärenforscherin an der Technischen Universität Delft. Fortschritte beim Verständnis dieser komplexen Wechselwirkungen seien nur langsam zu verzeichnen. „Wolken sind so variabel“, sagt Glassmeier. Einige der physikalischen Grundlagen sind recht gut verstanden. Sulfat- oder Salzpartikel setzen die Bildung von Wolken in Gang, indem sie als Kondensationskeime dienen, an denen sich Tröpfchen bilden können. Diese Keime hellen auch bestehende Wolken auf, indem sie dort mehr und kleinere Tröpfchen erzeugen. Laut Robert Wood, Atmosphärenforscher an der University of Washington, komme es zu weiteren Veränderungen. Er weist darauf hin, dass kleinere Tröpfchen weniger wahrscheinlich mit anderen verschmelzen und so möglicherweise ein Abregnen der Wolken unterdrücken. Das würde zu größeren Wolken führen und ihre aufhellende Wirkung verstärken. Modellrechnungen deuten allerdings auch darauf hin, dass sich größere Wolken eher mit trockener Luft vermischen, was ihr Reflexionsvermögen verringern würde. Schon vor den neuen IMO-Vorschriften haben sich Wissenschaftler für die Schiffsspuren in den Wolken interessiert. Wegen ihres auffälligen Aussehens waren diese lang gestreckten Wolken prädestiniert für eine auf künstlicher Intelligenz basierende Bilderkennung, sagt Nasa-Forscher Tianle Yuan. Mit Hilfe der KI und kalibrierter Bilder der Nasa-Satelliten Terra und Aqua aus zwei Jahrzehnten entdeckten Yuan und sein Team zehnmal mehr Schiffsspuren als zuvor mit manuellen Verfahren. In ihrer Studie, die in Science Advances veröffentlicht wurde, stellten sie außerdem fest, dass die Wolkenspuren entlang der wichtigsten Schifffahrtskorridore nach den IMO-Vorschriften um mehr als 50 Prozent zurückgegangen sind. In einer neueren Arbeit berechnen sie die Abkühlung, die mit der aufhellenden Wirkung der Bahnen und der Verlängerung der Lebensdauer der Wolken durch die Schwefelverschmutzung verbunden ist. Die neuen Umweltschutzvorschriften der IMO haben den Planeten demnach um 0,1 Watt pro Quadratmeter erwärmt – das ist doppelt so viel wie die Erwärmung, die durch die von Flugzeugen ausgelösten Wolkenveränderungen verursacht wird, so die Schlussfolgerung der Forscher in einem Aufsatz, der derzeit von Gutachtern geprüft wird. Die Auswirkungen würden in Regionen mit viel Schiffsverkehr wie dem Nordatlantik noch verstärkt. Dort stellen die verschwindenden Wolken einen „Schock für das System“ dar, so Yuan. Die Zunahme der Sonneneinstrahlung, die durch weniger reflektierenden Saharastaub über dem Ozean in diesem Jahr noch verschlimmert wurde, „kann für den größten Teil der in diesem Sommer im Atlantik beobachteten Erwärmung verantwortlich sein“, sagt er. Anstatt sich auf die sichtbaren Spuren zu konzentrieren, begannen Duncan Watson-Parris und seine Kollegen damit Standortdaten der Schiffe mit Wetteraufzeichnungen zu kombinieren, um zu ermitteln, wohin die Abgase der Schiffe reisten. Sie verglichen die Wolken in diesen Regionen mit Wolken benachbarter Regionen, die frei von jeglicher Verschmutzung durch Schiffe waren. In Nature berichteten sie im vergangenen Jahr, dass diese „unsichtbaren“ Schiffsspuren nicht nur, wie üblich, tief liegende Meereswolken verstärkten, sondern auch das Volumen bauschiger Kumuluswolken weiter oben in der Atmosphäre deutlich erhöhten, von denen man bisher annahm, dass sie unabhängig vom Einfluss der Schiffsverschmutzung seien." Der Artikel geht noch weiter. Immer wieder interessant, wie sich gut gemeinte Eingriffe in die Systeme ganz unerwartet anders auswirken können als erhofft. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
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| Date | 2023-08-21 08:40 +0200 |
| Message-ID | <20230821084012.11441fe9.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #602223 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wissen/abgase-schiffe-wolken-erderwaermung-e752118/ [...] > Der Artikel geht noch weiter. > Immer wieder interessant, wie sich gut gemeinte Eingriffe in die > Systeme ganz unerwartet anders auswirken können als erhofft. Hehe, das ist bei komplexen Systemen die Regel. Und an solchen Systemen, ibs. wenn man "in ihnen" sitzt, zu manipulieren ist im günstigsten Fall eine gewagte Sache. -- +++ATH
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2023-08-21 08:43 +0200 |
| Message-ID | <ubv12h$24bi$1@solani.org> |
| In reply to | #602230 |
Am 21.08.23 um 08:40 schrieb Dietz Proepper: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > >> https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wissen/abgase-schiffe-wolken-erderwaermung-e752118/ > [...] >> Der Artikel geht noch weiter. >> Immer wieder interessant, wie sich gut gemeinte Eingriffe in die >> Systeme ganz unerwartet anders auswirken können als erhofft. > > Hehe, das ist bei komplexen Systemen die Regel. Und an solchen > Systemen, ibs. wenn man "in ihnen" sitzt, zu manipulieren ist im > günstigsten Fall eine gewagte Sache. Wem sagst Du das. Das komplxeste System das ich kenne und mit dessen Reaktionen ich mich beruflich auseinandersetze, ist dermenschliche Körper. Besonders in Zusammenspiel mit dem menschlichen Geist. Wie war das zum Kreislauf: "Unter den genau definierten und kontrollierten Bedingungen von Druck, Volumen, Osmolalität und Viskosität tut der Organismus das, was ihm gefällt." -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
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| Date | 2023-08-21 08:50 +0200 |
| Message-ID | <ubv1j8$hdk$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #602231 |
On 8/21/23 08:43, Dr. Joachim Neudert wrote: > Am 21.08.23 um 08:40 schrieb Dietz Proepper: >> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: >> >>> https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wissen/abgase-schiffe-wolken-erderwaermung-e752118/ >> [...] >>> Der Artikel geht noch weiter. >>> Immer wieder interessant, wie sich gut gemeinte Eingriffe in die >>> Systeme ganz unerwartet anders auswirken können als erhofft. >> >> Hehe, das ist bei komplexen Systemen die Regel. Und an solchen >> Systemen, ibs. wenn man "in ihnen" sitzt, zu manipulieren ist im >> günstigsten Fall eine gewagte Sache. > > Wem sagst Du das. > Das komplxeste System das ich kenne und mit dessen Reaktionen ich mich > beruflich auseinandersetze, ist dermenschliche Körper. Besonders in > Zusammenspiel mit dem menschlichen Geist. > > Wie war das zum Kreislauf: > > "Unter den genau definierten und kontrollierten Bedingungen von Druck, > Volumen, Osmolalität und Viskosität tut der Organismus das, was ihm > gefällt." Was nicht notwendigerweise dasselbe ist wie das was dem Besitzer gefällt. Gerrit
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
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| Date | 2023-08-21 09:16 +0200 |
| Message-ID | <20230821091654.5e3d276c.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #602231 |
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> wrote: > Am 21.08.23 um 08:40 schrieb Dietz Proepper: > > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > > > >> https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wissen/abgase-schiffe-wolken-erderwaermung-e752118/ > >> > > [...] > >> Der Artikel geht noch weiter. > >> Immer wieder interessant, wie sich gut gemeinte Eingriffe in die > >> Systeme ganz unerwartet anders auswirken können als erhofft. > > > > Hehe, das ist bei komplexen Systemen die Regel. Und an solchen > > Systemen, ibs. wenn man "in ihnen" sitzt, zu manipulieren ist im > > günstigsten Fall eine gewagte Sache. > > Wem sagst Du das. > Das komplxeste System das ich kenne und mit dessen Reaktionen ich > mich beruflich auseinandersetze, ist dermenschliche Körper. Besonders > in Zusammenspiel mit dem menschlichen Geist. Es gibt auch da Abstufungen - z.B. den Effekt einer fälschlich erfolgten Insulingabe kann man iirc mit Glucoseinjektionen in praktisch allen Fällen ungeschehen machen. In sofern - Geoengineering idealerweise nur bei derartigen Kreisläufen. -- +++ATH
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
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| Date | 2023-08-21 16:06 +0200 |
| Message-ID | <kkh9ajF34rtU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #602234 |
Hallo, Am 21.08.23 um 09:16 schrieb Dietz Proepper: > "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> wrote: .. >> Wem sagst Du das. >> Das komplxeste System das ich kenne und mit dessen Reaktionen ich >> mich beruflich auseinandersetze, ist dermenschliche Körper. Besonders >> in Zusammenspiel mit dem menschlichen Geist. > > Es gibt auch da Abstufungen - z.B. den Effekt einer fälschlich > erfolgten Insulingabe kann man iirc mit Glucoseinjektionen in praktisch > allen Fällen ungeschehen machen. Tatort aus Münster gestern geguckt? ;-)
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
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| Date | 2023-08-21 18:38 +0200 |
| Message-ID | <20230821183853.6b92b72c.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #602307 |
Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> wrote: > Hallo, > > Am 21.08.23 um 09:16 schrieb Dietz Proepper: > > "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> wrote: > .. > >> Wem sagst Du das. > >> Das komplxeste System das ich kenne und mit dessen Reaktionen ich > >> mich beruflich auseinandersetze, ist dermenschliche Körper. > >> Besonders in Zusammenspiel mit dem menschlichen Geist. > > > > Es gibt auch da Abstufungen - z.B. den Effekt einer fälschlich > > erfolgten Insulingabe kann man iirc mit Glucoseinjektionen in > > praktisch allen Fällen ungeschehen machen. > > Tatort aus Münster gestern geguckt? ;-) Das zwar ebenfalls, aber sowas lernt man auch im San-Helferkurs. -- +++ATH
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-21 00:41 -0700 |
| Message-ID | <2b5bb2b0-7dc5-46b9-ac6f-21d0baf0e5c2n@googlegroups.com> |
| In reply to | #602230 |
Dietz Proepper schrieb am Montag, 21. August 2023 um 08:40:14 UTC+2: > Dr. Joachim Neudert <neu...@5sl.org> wrote: > > > https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wissen/abgase-schiffe-wolken-erderwaermung-e752118/ > [...] > > Der Artikel geht noch weiter. > > Immer wieder interessant, wie sich gut gemeinte Eingriffe in die > > Systeme ganz unerwartet anders auswirken können als erhofft. > Hehe, das ist bei komplexen Systemen die Regel. Und an solchen > Systemen, ibs. wenn man "in ihnen" sitzt, zu manipulieren ist im > günstigsten Fall eine gewagte Sache. Man versorge dann Herrsching mit https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%90%D0%BB%D1%87%D0%B5%D0%B2%D1%81%D0%BA%D0%B8%D0%B9_%D0%BC%D0%B5%D1%82%D0%B0%D0%BB%D0%BB%D1%83%D1%80%D0%B3%D0%B8%D1%87%D0%B5%D1%81%D0%BA%D0%B8%D0%B9_%D0%BA%D0%BE%D0%BC%D0%B1%D0%B8%D0%BD%D0%B0%D1%82#/media/%D0%A4%D0%B0%D0%B9%D0%BB:%D0%90%D0%9C%D0%97.JPG , und alles wird gut. Ich sehe hingegen keine Verpflichtung, Manipulationen auf Dauer beizubehalten. Die Weltmeere kamen lange ohne Schwefelausstoß von Schiffen aus und haben sich auch mit Schwefelausstoß erwärmt.
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2023-08-22 02:02 +0200 |
| Message-ID | <uc0tui$23k1n$2@dont-email.me> |
| In reply to | #602223 |
Am 21.08.23 um 07:07 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Die Verminderung der Schwefelpartikel in der Luft beeinflusst allerdings > auch die Wolkenbildung entlang der Schifffahrtsrouten; Da haben wir's doch: ChemTrails !1!!
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-22 07:54 +0200 |
| Message-ID | <kkj0s4Fc59jU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #602369 |
Martin Ebert <mx300@gmx.net> writes: > Am 21.08.23 um 07:07 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >> Die Verminderung der Schwefelpartikel in der Luft beeinflusst allerdings >> auch die Wolkenbildung entlang der Schifffahrtsrouten; > > Da haben wir's doch: ChemTrails !1!! Das schon. Aber was ist jetzt das böse Geoengineering: die Schiffsabgase in die Atmosphäre zu blasen oder es wieder bleiben zu lassen?
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-22 15:33 +0200 |
| Message-ID | <uc2e8c$2e96d$1@dont-email.me> |
| In reply to | #602378 |
>>> Die Verminderung der Schwefelpartikel in der Luft beeinflusst allerdings >>> auch die Wolkenbildung entlang der Schifffahrtsrouten; >> >> Da haben wir's doch: ChemTrails !1!! > > Das schon. Nein. Unter Chemtrails versteht man nicht die 'normalen' Kondensstreifen, sondern die lt. Verschwörungstheoretikern als Kondensstreifen sichtbare angebliche Ausbringung von chemischen Substanzen für irgendwelche finstere Zwecke. Sieht gleich aus, ist aber etwas anderes gemeint. > Aber was ist jetzt das böse Geoengineering: die Schiffsabgase > in die Atmosphäre zu blasen oder es wieder bleiben zu lassen? Wenn man alle anderen Nebenwirkungen ignoriert ist es immer angeraten, das mit der einen Nebenwirkung zu priorisieren. Ist doch heute modern, eine einzige Eigenschaft, die ins gewünschte Portifolio paßt, herauszuziehen und damit alle anderen tot zu argumentieren. Wozu denken, wenn das doch nur anstrengt und eh nix dabei heraus kommt?
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